DE19539731A1 - Vorrichtung zum Ver- oder Bearbeiten von fotografischen Filmen - Google Patents
Vorrichtung zum Ver- oder Bearbeiten von fotografischen FilmenInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des ersten
Anspruchs.
Aus der DE-OS 41 14 343 ist eine Vorrichtung zum Ver- oder Bearbeiten von
fotografischen Filmen mit einer Führungs- und Transporteinrichtung bekannt
geworden, mit deren Hilfe sich die Orientierung eines fotografischen Filmstreifens
anhand der Taktspur des aufbelichteten DX-Codes bestimmen läßt. Die Vorrich
tung ist für handelsübliche Kleinbildfilme geeignet, bei deren Verarbeitung insbe
sondere die richtige Lage der Emulsionsschicht wichtig ist, da sonst die Papier
abzüge seitenverkehrt erstellt werden. Die beschriebene Vorrichtung ist insbe
sondere für den Einsatz in sogenannten Minilabs gedacht, in denen die Filmstrei
fen einzeln verarbeitet werden. Vor und/oder nach der Entwicklung der Filme
werden die Enden der Streifen beschnitten, so daß für den eigentlichen Kopier
vorgang Filmstreifen mit sauberen, geraden Vorder- und Endkanten vorliegen.
Die Filmstreifen werden dann mit vorbestimmter Geschwindigkeit an Sensoren
vorbeibewegt, so daß die Taktspur des DX-Codes problemlos gelesen und da
durch die Orientierung bestimmt werden kann.
In der EP-OS 571 805 ist eine Filmpatrone gezeigt, die einen auf einer Spule auf
gewickelten Film enthält, dessen Führungsabschnitt nicht aus der Patrone her
vorsteht. Um das Herausschieben des Führungsabschnitts aus der Patrone zu
erleichtern, weist dieser eine schräge Führungsvorderkante und eine Führungs
kerbe im Seitenrand des Führungsabschnitts auf.
Die EP-OS 664483 zeigt eine Labororganisation für diese Filme, bei der der
Filmstreifen nach dem Kopieren wieder in die Patrone zurückgespult wird und
dem Kunden so zusammen mit den Bildern ausgehändigt wird. Das Filmende,
das an der Filmspule befestigt ist, wird hier nicht beschnitten, da die Form und
Ausgestaltung für das Wiedereinspulen des Films erhalten bleiben muß. Diese
unbeschnittenen Filmenden weisen jedoch entweder einen Knick oder zumindest
eine starke Rolltendenz auf. Wird der Filmstreifen nun mit diesem Ende voran in
eine Kopiervorrichtung, wie beispielsweise ein Minilab eingeschoben, so kommt
es mit großer Wahrscheinlichkeit innerhalb des Filmtransportsystemes zu
schwerwiegenden Störungen, die in vielen Fällen zu einer Beschädigung oder
Zerstörung des Filmstreifens führen können.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Ver- und Bearbei
ten solcher Filme so auszubilden, daß möglichst vor dem Erfassen des Films
durch die Transporteinrichtung der Vorrichtung festgestellt werden kann, ob der
Film richtig mit seinem Führungsabschnitt voran in die Vorrichtung eingeführt
wurde um somit zu verhindern, daß das Transportsystem den Filmstreifen mit
seinem Endabschnitt voran durch die Vorrichtung fördert.
Gelöst wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen von An
spruch 1 und eine Vorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 5. Durch die
besondere Anordnung des oder der Sensoren, läßt sich die spezielle Geometrie
des Führungsabschnitts dieser Filmstreifen erkennen. Weicht die Form des ein
geführten Filmstreifens von der erwarteten Form ab, so wird ein Alarmsignal ge
neriert. Ebenso ist es sinnvoll, den Antrieb für Transportwalzen entweder ab- oder
garnicht erst anzuschalten. Auf diese Weise läßt sich sicher verhindern, daß ein
mit seinem Endabschnitt zuerst eingeführter Film durch das Transportsystem
beschädigt oder zerstört wird.
Gleichzeitig läßt sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung aber auch er
kennen, ob ein Film mit vorgeschriebener Orientierung der Emulsionsschicht ein
gegeben wurde. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Anspruch 1 wird bei falscher
Orientierung der Emulsionsschicht ebenfalls keine Kerbe festgestellt, da sie sich
auf der Seite der Filmführung befindet, die keinen Sensor aufweist. Bei dem
Ausführungsbeispiel nach Anspruch 5 verläuft in diesem Fall die Schräge der
Führungsvorderkante entgegengesetzt zu einem richtig eingeführten Film, so daß
die Sensoren ebenfalls in entgegengesetzter Reihenfolge ansprechen.
Das Abtasten der Führungskerbe kann erfolgen, indem zuerst die Führungsvor
derkante des Filmes mit einem Sensor erkannt wird und in einem nachfolgenden,
vorbestimmten Zeitraum die vordere Kante der Führungskerbe mit dem selben
Sensor detektiert wird.
Um die Zeitabhängigkeit des Erkennens der beiden Kanten zu eliminieren und
damit die Erkennungssicherheit zu erhöhen, wird vorteilhaft ein zweiter Sensor
verwendet. Liegen beide Sensoren auf einer Linie senkrecht zur Mittellinie der
Führungseinrichtung, so erkennt bei richtig eingelegtem Film zuerst der Sensor
im Randbereich des Filmes die Führungsvorderkante, daraufhin der zweite Sen
sor die Führungsvorderkante und zuletzt wiederum der Sensor im Randbereich
des Filmes die Vorderkante der Führungskerbe. Wird diese Reihenfolge nicht
eingehalten, weist der eingelegte Film die falsche Orientierung auf.
Ein ähnliches Ergebnis wird erzielt, wenn die Sensoren so angeordnet sind, daß
von dem einen Sensor die Führungsvorderkante des Films und von dem anderen
Sensor gleichzeitig die Vorderkante der Führungskerbe erkannt wird. Bei diesem
Ausführungsbeispiel kann ohne Bewertung einer zeitlichen Abfolge sofort ent
schieden werden, ob der Film in richtiger Orientierung eingelegt wurde. Es kann
bei dieser Art der Auswertung jedoch zu Fehlern kommen, wenn der Film eine
Krümmung aufweist und die Führungsvorderkante und die Vorderkante der Füh
rungskerbe deshalb nicht genau gleichzeitig erkannt werden. Es wird daher be
vorzugt, anstatt die Signaländerung an der Vorderkante der Führungskerbe die
Signaländerung an der Hinterkante zur Detektion verwendet. Dadurch ist auch bei
Signaländerung an der Hinterkante zur Detektion verwendet. Dadurch ist auch
bei einer Filmkrümmung die eindeutige Reihenfolge
Erkennen der Führungsvorderkante im Randbereich,
Erkennen der Führungsvorderkante in der Mitte,
Erkennen der Hinterkante der Führungskerbe
gegeben.
Erkennen der Führungsvorderkante im Randbereich,
Erkennen der Führungsvorderkante in der Mitte,
Erkennen der Hinterkante der Führungskerbe
gegeben.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nicht die Führungs
kerbe, sondern die schräge Führungsvorderkante des Führungsabschnitts abge
tastet. Hierzu werden zwei Sensoren verwendet, wobei die zeitliche Abfolge der
Änderung der Ausgangssignale ausgewertet wird. Diese zeitliche Abfolge wird
jeweils mit einem vorbestimmten Schema verglichen, welches sich nach der Lage
der Sensoren richtet. Liegen beide Sensoren auf einer Linie senkrecht zur Füh
rungsrichtung des Films, so muß zuerst der Sensor ansprechen, der näher an
dem Seitenrand der Filmführung gelegen ist, an dem bei richtiger Orientierung
des Films die Führungskerbe zu liegen kommen müßte. Danach müßte der
zweite Sensor ansprechen. Entspricht die Reihenfolge nicht diesem Schema,
weist der Film die falsche Orientierung auf.
Liegen beide Sensoren dagegen auf einer Linie, die den gleichen Winkel wie die
schräge Führungsvorderkante des Filmes einnimmt, müssen beide Sensoren
gleichzeitig ansprechen. Ist das nicht der Fall, wurde der Film wiederum falsch
eingelegt.
Da das Endstück dieser Filme symmetrisch ausgebildet ist, ist es sinnvoll, auch
die beiden Sensoren symmetrisch zu der Mittellinie der Führungs- und Trans
porteinrichtung anzuordnen.
Zum Erkennen der Führungskerbe könnte der Sensor als mechanischer Taster
ausgebildet sein. Da jedoch im Umgang mit fotografischen Filmen immer große
Vorsicht hinsichtlich der Erzeugung von Kratzern geboten ist, empfiehlt es sich,
sowohl für das Erkennen der Führungsvorderkante als auch das Erkennen der
Führungskerbe Lichtschranken zu verwenden. Um eine möglichst große Ände
rung im Ausgangssignal der Sensoren erfassen zu können, arbeiten die Licht
schranken vorteilhaft im grünen bis blauen Spektralbereich. Für Licht dieser Wel
lenlänge bedeutet auch ein entwickelter, klarer fotografischer Film eine deutliche
detektierbare Sperrung.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteran
sprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung von Ausführungsbeispielen,
die anhand der Zeichnung eingehend erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Führungs- und
Transporteinrichtung und
Fig. 2 verschiedene Sensoranordnungen für die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung.
Die in Fig. 1 gezeigte Führungs- und Transportvorrichtung 1 weist eine Boden
platte 2 und zwei seitliche, im Querschnitt U-förmige Führungsschienen 3, 4 auf.
Die eine Führungsschiene 3 ist sowohl an ihrer Ober- als auch an ihrer Unterseite
mit einer Öffnung 5 versehen, um für den Lichtstrahl der Durchlicht-Licht
schranke 6 einen Durchlaß zu bilden. Mittig über der Führungs- und Transport
einrichtung 1 ist eine zusätzliche Lichtschranke 7 vorgesehen. Diese Licht
schranke ist aus produktionstechnischen Gründen als Infrarot-Reflexlichtschranke
ausgebildet, wie sie seit langem zur Positionierung von fotografischen Filmen
verwendet wird. Beide Lichtschranken 6, 7 sind so positioniert, daß sie den Film 8
erkennen, bevor dessen Führungsvorderkante 9 von den Transportrollen 10 er
faßt wird.
Die gleiche Sensoranordnung, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, ist schematisch
nochmal in Fig. 2a gezeigt. Das Filmendstück 18, das an der hier nicht gezeigten
Filmspule befestigt ist, weist zwei schräge Kanten 11 und eine Kante 12 auf, die
senkrecht zur Mittelachse 13 verläuft. Der Führungsabschnitt 28 ist so beschnit
ten, daß eine schräg verlaufende Führungsvorderkante 9 entsteht. Der Seiten
rand 15 ist mit der Führungskerbe 16 versehen.
Wird nun in eine Führungs- und Transporteinrichtung mit der in Fig. 2a gezeigten
Sensoranordnung ein Film 8 mit seinem Endstück 18 voran in Richtung des Pfei
les A eingeschoben, so reagiert die Reflexlichtschranke 7 mit einer sprunghaften
Erhöhung ihres Ausgangssignals, da das Licht von dem Film auf den Empfangs
teil reflektiert wird. Gleichzeitig sinkt das Ausgangssignal von Sensor 6 plötzlich
ab, da sich die Kante 11 zwischen Lichtquelle und Empfänger schiebt. Diesen
Zustand erkennt die Steuerung 30 als Eingabefehler und verhindert das Anlaufen
der Transportrollen 10. Gleichzeitig wird eine Meldung generiert, die der Bedien
person mitteilt, daß der Film falsch eingelegt ist.
Eine Fehlermeldung wird auch dann generiert, wenn zuerst das Signal des Sen
sors 6 sprunghaft abfällt und danach das Signal des Sensors 7 plötzlich ansteigt,
ohne daß gleichzeitig das Signal von Sensor 6 wieder ansteigt. In diesem Fall ist
der Film zwar mit seinem Führungsabschnitt voran eingelegt worden, jedoch
wurden die Seitenränder 15 und 17 vertauscht, so daß die Emulsionsschicht nicht
die richtige Orientierung hat.
Nur dann, wenn zuerst das Ausgangssignal des Sensors 6 sprunghaft abfällt,
dann das Ausgangssignal von Sensor 7 sprunghaft ansteigen, in etwa gleichzeitig
das Signal von Sensor 6 wieder ansteigt und danach wieder abfällt, setzt die
Steuerung 30 die Transportrollen 10 in Betrieb. Für die Auswertung ist es daher
ausreichend, wenn die eindeutige Reihenfolge der Signaländerungen durch die
Führungsvorderkante an Sensor 6 und Sensor 7 und durch die Hinterkante der
Führungskerbe an Sensor 6 berücksichtigt wird. Der Signalanstieg an Sensor 6
durch die Vorderkante der Führungskerbe kann somit unberücksichtigt bleiben.
Es können folglich drei Zustände eintreten:
- 1. Anstieg des Signals von Sensor 7, gleichzeitiger Abfall des Signals an Sensor 6 → Film mit Endstück voran.
- 2. Abfall an Sensor 6, danach Anstieg an Sensor 7 → falsche Orientierung der Emulsionsschicht.
- 3. Abfall an Sensor 6, danach Anstieg an Sensor 7, danach Abfall an Sensor 6 → Film mit Führungsabschnitt voran und richtige Orientierung der Emul sionsschicht.
In Fig. 2b sind die Sensoren 6 und 7 auf einer Linie angeordnet, die senkrecht zur
Mittellinie verläuft. Hier ergeben sich folgende Zustände:
- 1. Anstieg an Sensor 7, danach Abfall an Sensor 6 → Film mit Endstück voran oder Film mit Führungsabschnitt voran, aber falsche Orientierung der Emul sionsschicht.
- 2. Abfall an Sensor 6, danach Anstieg an Sensor 7, danach Anstieg an Sensor 6 → Film mit Führungsabschnitt voraus und richtige Orientierung der Emulsionsschicht.
Bei dieser Lage der Sensoren läßt sich nur zwischen den Zuständen "richtig" oder
"falsch" unterscheiden. Um bei falscher Filmeingabe genauer differenzieren zu
können, muß die Öffnung 19 im Filmendstück 18 herangezogen werden, die einen
Abfall des Signals an Sensor 7 verursacht.
Bei den Sensorstellungen, wie sie in Fig. 2c und Fig. 2d gezeigt sind, bleibt die
Führungskerbe 16 des Films 8 unberücksichtigt. Hier wird nur die schräge Füh
rungsvorderkante 9 zur Beurteilung der Orientierung herangezogen. In der nach
folgenden Beschreibung der Zustände wird davon ausgegangen, daß die Senso
ren 31 und 32 beide als Infrarot-Reflexlichtschranken ausgebildet sind, da sie sich
nicht mehr im Bereich der Seitenführungen 3, 4 befinden und somit leichter mon
tiert werden können, wenn nur eine Seite der Führungs- und Transporteinrichtung
betroffen ist.
In Fig. 2c liegen die Sensoren 31 und 32 auf einer Linie senkrecht zur Mittellinie 13
und sind symmetrisch zu dieser angeordnet. Es ergeben sich folgende Zustände:
- 1. Gleichzeitiger Anstieg an Sensor 31 und 32 → Film mit Endstück voraus.
- 2. Anstieg an Sensor 31, danach Anstieg an Sensor 32 → Film mit Führungsab schnitt voraus, aber falsche Orientierung der Emulsionsschicht.
- 3. Anstieg an Sensor 32, danach Anstieg an Sensor 31 → Film mit Führungs abschnitt voraus und richtige Orientierung der Emulsionsschicht.
In Fig. 2d liegen die Sensoren 31 und 32 auf einer Linie, die parallel zu der Füh
rungsvorderkante 9 des Filmes verläuft. Folgende Zustände ergeben sich:
- 1. Anstieg an Sensor 31, danach Anstieg an Sensor 32 → Film mit Endstück voran oder Film mit Führungsabschnitt voran, aber falsche Orientierung der Emulsionsschicht.
- 2. Gleichzeitiger Anstieg an Sensor 31 und 32 → Film mit Führungsabschnitt voran und richtige Orientierung der Emulsionsschicht.
Grundsätzlich kann bei dieser Anordnung nur zwischen den Zuständen richtig oder
falsch entschieden werden, wie dies auch bei der Ausführungsform nach Fig. 2b
der Fall ist. Um bei falscher Filmeingabe zwischen "Film mit Endstück voran" oder
"Film mit Führungsabschnitt voran, aber falsche Orientierung der Emulsions
schicht" differenzieren zu können, müßte zusätzlich die Öffnung 33 im Endstück 18
herangezogen werden, die einen Abfall an Sensor 31 verursacht.
Da das Filmendstück symmetrisch geformt ist, ist bei einer Eingabe mit dem
Endstück voraus keine Beurteilung über die Orientierung der Emulsionsschicht
möglich. Das bedeutet, daß ein Film möglicherweise nach der ersten Lagekorrek
tur nochmals verweigert wird und eine nochmalige Änderung der Orientierung
notwendig wird.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Ver- oder Bearbeiten von fotografischen Filmen, welche
einen Führungsabschnitt mit einer schrägen Führungsvorderkante aufwei
sen, wobei ein Seitenrand des Führungsabschnitts mit einer Führungs
kerbe versehen ist, mit einer Führungs- und Transporteinrichtung für den
Film, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung vorgesehen ist, die
mit einem Sensor zum Abtasten eines Seitenrandes des Films in der Füh
rungs- und Transporteinrichtung verbunden ist und die bei fehlender
Kerbe ein Alarmsignal generiert und/oder die Annahme des Films ver
weigert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer
Sensor zum Abtasten der Führungsvorderkante in etwa mittig zu der Füh
rungs- und Transporteinrichtung angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Sen
soren auf einer Linie senkrecht zur Vorschubrichtung des Filmes ange
ordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoren
so angeordnet sind, daß die Führungsvorderkante und die Vorderkante
der Führungskerbe gleichzeitig erkennbar sind.
5. Vorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, die mit zwei Senso
ren zum Erkennen der Führungsvorderkante des Films verbunden ist, wo
bei die Steuereinrichtung so ausgebildet ist, daß sie Änderungen der Aus
gangssignale der Sensoren in ihrer zeitlichen Abfolge auswertet und bei
der Abweichung von einem vorbestimmten Schema ein Alarmsignal ge
neriert und/oder die Annahme des Films verweigert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoren
symmetrisch zur Mittellinie der Führungs- und Transporteinrichtung ange
ordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor oder die Sensoren als Lichtschranken ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Licht
schranken im grünen bis blauen Spektralbereich arbeiten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995139731 DE19539731A1 (de) | 1995-10-25 | 1995-10-25 | Vorrichtung zum Ver- oder Bearbeiten von fotografischen Filmen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1995139731 DE19539731A1 (de) | 1995-10-25 | 1995-10-25 | Vorrichtung zum Ver- oder Bearbeiten von fotografischen Filmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19539731A1 true DE19539731A1 (de) | 1997-04-30 |
Family
ID=7775741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995139731 Withdrawn DE19539731A1 (de) | 1995-10-25 | 1995-10-25 | Vorrichtung zum Ver- oder Bearbeiten von fotografischen Filmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19539731A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4189228A (en) * | 1979-02-02 | 1980-02-19 | Eastman Kodak Company | Apparatus for detecting locators on a film strip |
| US4965600A (en) * | 1989-08-08 | 1990-10-23 | Eastman Kodak Company | Camera for use with film cassette having film-exposure status indicator |
| EP0657768A1 (de) * | 1993-12-09 | 1995-06-14 | Eastman Kodak Company | Verfahren und Vorrichtung zur Detektion von übermässiger kernbedingter Filmkrümmung |
| EP0675392A2 (de) * | 1994-03-31 | 1995-10-04 | Eastman Kodak Company | Verfahren und Vorrichtung zur Filmhandhabung |
-
1995
- 1995-10-25 DE DE1995139731 patent/DE19539731A1/de not_active Withdrawn
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