DE19539668A1 - Vorrichtung zur Sicherung eines Gerätes gegen unbefugte Benutzung - Google Patents
Vorrichtung zur Sicherung eines Gerätes gegen unbefugte BenutzungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung eines Gerätes gegen unbefugte
Benutzung, mit einer Freischalt-/Blockiervorrichtung zur Aktivierung bzw. Deaktivie
rung mindestens einer wesentlichen Komponente des Gerätes, mit einem Sender,
mit einem mit der Freischalt-/Blockiervorrichtung verbundenen, auf den Sender
abgestimmten Empfänger an dem Gerät.
Es ist bekannt, Geräte mit Hilfe von Freischalt-/Blockiervorrichtungen gegen den
Zugriff durch Unbefugte zu sichern. So ist es beispielsweise aus dem Automobilbau
bekannt, die Fahrzeuge mit einer Wegfahrsperre auszurüsten, welche bei
Verriegelung der Türen oder beim Abziehen des Zündschlüssels aktiviert wird. Eine
derartige Wegfahrsperre unterbricht zumeist Zündung oder Gaszufuhr des
Automobils, wodurch ein unbefugtes Benutzen des derart gesicherten Fahrzeuges
verhindert wird. Anschließend läßt sich eine Entsperrung bzw. Deaktivierung der
Wegfahrsperre durch Öffnen der verschlossenen Türen des Automobils mit Hilfe
eines dafür vorgesehenen Schlüssels oder durch Drehung des Zündschlüssels im
Zündschloß vornehmen.
Darüber hinaus ist es bei Automobilen bekannt, das Öffnen der Türen bzw. das
Deaktivieren von Wegfahrsperren, Alarmanlagen o. dgl. mit Hilfe einer Infrarotfernbe
dienung vorzunehmen. Bei diesen Infrarotfernbedienungen handelt es sich um etwa
schlüsselgroße kleine Infrarotsender, welche ein bestimmtes Infrarotsignal an einen
dafür außen am Automobil vorgesehenen Empfänger senden.
Nachteilig bei den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen ist es
jedoch, daß diese die Freischalt-/Blockiervorrichtung nur in einem geringen Abstand
von derselben deaktivieren bzw. entsperren können. Bei den aus dem Automobilbau
bekannten Infrarotfernbedienungen ist beispielsweise eine sichere Entriegelung der
Türschlösser aus maximal 10 Meter Entfernung vom Automobil möglich. Besonders
nachteilig bei den bekannten infrarotsteuerbaren Türschlössern ist es, daß zum
Öffnen bzw. Schließen des Türschlosses der Infrarotsender sehr genau auf den am
Automobil vorgesehenen Empfänger gerichtet werden muß - geschieht dies nicht,
so läßt sich das derart ausgestaltete Türschloß nicht mehr fernbedienen.
Weiterhin ist es bei den bekannten, mit Hilfe einer Infrarotfernbedienung steuer
baren Vorrichtungen zur Sicherung eines Gerätes gegen unbefugte Benutzung
nachteilig, daß das vom Sender gesendete Infrarotsignal mit Hilfe sog. lernender
Infrarotfernbedienungen gelesen werden kann. Zu diesem Zweck muß sich die
lernende Fernbedienung nur im Sendekegel des Infrarotstrahls befinden. Im Stand
der Technik ist daher sogar eine erhöhte Gefahr der unbefugten Benutzung des
derart gesicherten Gerätes vorhanden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art
zur Verfügung zu stellen, bei der die oben beschriebenen Nachteile vermieden
werden und gleichzeitig eine sichere und von der Position des Senders unabhängige
Aktivierung bzw. Deaktivierung der Vorrichtung möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei der Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungs
gemäß dadurch gelöst, daß die Freischalt-/Blockiervorrichtung mit Hilfe eines von
dem Sender an den Empfänger über ein Funk- oder Funktelefonnetz übertragbaren
Funksignals ferngesteuert betätigbar ist.
Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß die Freischalt-/Blockiervor
richtung unabhängig von der Position des Senders relativ zum Empfänger aktiviert
bzw. deaktiviert werden kann. Es ist daher dank der Erfindung möglich, über
beliebig große Entfernungen hinweg das mit Hilfe einer Freischalt-/Blockiervor
richtung sicherbare Gerät zu sperren bzw. zu entsperren. Weiterhin vorteilhaft ist,
daß ein mit Hilfe eines Funk- oder Funktelefonnetzes, beispielsweise einer
kommerziell betriebenen Funkeinrichtung übertragenes Funksignal verschlüsselt
werden kann und somit ein unbefugtes Kopieren des gesendeten Signals,
insbesondere ein unbefugtes Kopieren des Signals zur Deaktivierung der Freischalt-
/Blockiervorrichtung verhindert werden kann.
Besondere Vorteile bietet die Erfindung insbesondere dann, wenn es sich bei den
Geräten um Wasser- oder Baufahrzeuge handelt, da aufgrund der über große
Distanzen möglichen Aktivierung bzw. Deaktivierung des Gerätes mögliche
Gefahren für die mit der Aktivierung bzw. Deaktivierung betrauten Personen
vermieden wird.
Besondere Vorteile bietet die Erfindung auch dann, wenn es sich bei dem gegen
unbefugte Benutzung zu sichernden Gerät um einen Stromerzeuger handelt. Ein
solcher Stromerzeuger, welcher sich oft in schlecht zugänglichen Gegenden
befindet, kann dank der Erfindung problemlos aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Zweckmäßigerweise handelt es sich beiden Geräten um landwirtschaftliche Geräte.
Die Vorteile liegen darin, daß im Bereich der Landwirtschaft durch die Erfindung die
bisher zur Freischaltung von gesperrten Geräten notwendigen langen und oftmals
unwirtlichen Wege für das mit der Freischaltung betraute Personal vermieden
werden.
Besonders vorteilhaft ist es, daß zur Freischaltung oder Blockierung des Gerätes auf
bereits vorhandene Funk- oder Funktelefonnetze zurückgegriffen werden kann. Es
ist daher zur Realisierung der erfindungsgemäßen Fernsteuerung der Vorrichtung
bereits vorhandene, ausgereifte Technologie nutzbar.
Eine Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Freischalt-
/Blockiervorrichtung nach Erhalt des Funksignals das Gerät für eine vorgebbare
Zeitspanne freischaltet. Es läßt sich somit beispielsweise am Gerät vorgeben, wie
lange das Gerät nach Freischaltung freigeschaltet bleiben soll. Dies ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn es sich bei dem Gerät um ein Vermiet- oder Verleihgerät
handelt. Auf diese Art und Weise kann sichergestellt werden, daß die vom
Vermieter dem Mieter des Gerätes zugebilligte Leihzeit vom Mieter eingehalten wird.
Der Vermieter braucht sich daher bei dieser Ausführungsform der Erfindung nicht
mehr darum zu kümmern, ob der Benutzer des geliehenen Gerätes die Benutzung
tatsächlich nach Ablauf der vereinbarten Mietzeit einstellt, da sich das Gerät einfach
nach Ablauf der eingestellten Zeitspanne abschaltet. Dies ist insbesondere
vorteilhaft bei einer Ausführungsform der Erfindung, die sich dadurch auszeichnet,
daß es sich bei den Geräten um Hubarbeitsbühnen handelt. Hier war eine
Überwachung der freigegebenen Zeitspannen bisher problematisch.
Eine in diesem Zusammenhang besonders vorteilhafte Ausführungsform der
Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Zeitspanne durch das Funksignal
vorgebbar ist. Auf diese Art und Weise kann die Zeitspanne jeweils individuell neu
gewählt werden und somit der jeweiligen Benutzungsform angepaßt werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, daß die Freischalt-/Blockiervorrichtung durch das Funksignal in einen Stand-By-
Modus geschaltet wird und die Freischalt-/Blockiervorrichtung das Gerät erst nach
Eingabe eines bestimmten Codes in ein dafür am Gerät vorgesehenes, mit der
Freischalt-/Blockiervorrichtung verbundenes Steuermodul freischaltet. Die Vorteile
dieser Ausführungsform liegen insbesondere darin, daß das Gerät nicht sofort nach
Erhalt des Funksignals freigeschaltet wird, sondern erst, wenn sich der befugte
Benutzer tatsächlich am Gerät befindet. Ein Freischalten, ohne daß sich eine
befugte Person in der Nähe des Gerätes befindet, wird daher auf diese Art und
Weise vermieden. Darüber hinaus wird durch diese Ausführungsform die Ab
sendung des Funksignals zur Freischaltung des Gerätes von der tatsächlichen
Freischaltung des Gerätes entkoppelt. Die Absendung des Funksignals kann daher
zeitlich gegenüber der tatsächlich gewünschten Benutzungsaufnahme verschoben
werden. Die Benutzungsaufnahme kann bei dieser Ausführungsform sogar in das
Belieben des befugten Benutzers gestellt werden, da mit Hilfe der vorgebbaren
Zeitspanne eine Überwachung der befugten Benutzung überflüssig ist.
Besonders zweckmäßig ist es, daß der am Gerät in das Steuermodul einzugebende
Code durch das Funksignal an das Steuermodul übermittelt wird. Diese Aus
führungsform vermeidet es vorteilhafterweise, daß ein bereits benutzter Code,
welcher fest im Steuermodul eingespeichert ist, zu einem späteren Zeitpunkt
mißbräuchlich verwendet wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die
Freischalt-/Blockiervorrichtung zusätzlich mit Hilfe eines Schlüssels oder einer
Chipkarte oder über ein Tastaturfeld durch Eingabe eines Codes betätigbar ist.
Ein Benutzer, der sich im Besitz eines Schlüssels oder einer Chipkarte zum
Entsperren der Freischalt-/Blockiervorrichtung befindet, kann mit Hilfe dieser
Ausführungsform ein ferngesteuert gesperrtes Gerät trotzdem in Benutzung
nehmen.
Zweckmäßig ist der Sender über ein Modem mit einer EDV-Anlage zur Aufbereitung
der zur Steuerung der Freischalt-/Blockiervorrichtung notwendigen Daten
verbunden. Mit Hilfe dieser Ausführungsform können beispielsweise die zu
vergebenden Codes oder die dem jeweiligen Benutzer zugeteilten Benutzungszeiten
bzw. Zeitspannen rechnergestützt erfaßt und verarbeitet werden. Somit können
beispielsweise bei einer Benutzung im Zusammenhang mit einem Vermiet- oder
Verleihgerät die anfallenden Mietkosten be- und abgerechnet werden.
Besonders vorteilhaft ist es, daß über eine Funkverbindung zwischen einem Sender
und einem Empfänger von einer am Gerät vorgesehenen Datenerfassungseinheit
erfaßte Betriebsdaten des Gerätes an eine geräteferne EDV-Anlage übertragbar sind.
Dabei ist es besonders zweckmäßig, daß die Freischalt-/Blockiervorrichtung ab
hängig von den von der EDV-Anlage erfaßten Betriebsdaten des Gerätes fernsteuer
bar ist. Somit ist gewährleistet, daß das Gerät bei Überschreitung gewisser Grenz
werte für gewisse Betriebsdaten, insbesondere bei einer Gefahr für das Gerät ab
geschaltet bzw. gesperrt werden kann. Insbesondere bei Vermiet- oder Verleihgerä
ten kann durch die derart durchgeführte Überwachung des Gerätes eine Sperrung
des vermieteten Gerätes vorgenommen werden, sobald der Benutzer bestimmte Be
nutzungsschranken, welche sich in den Betriebsdaten widerspiegeln, überschreitet.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß über
eine Funkverbindung eine Sprechverbindung zwischen einem geräteseitigen
Sender/Empfänger und einem gerätefernen Sender/Empfänger aufbaubar ist. So ist
es möglich, daß dem ungeübten Benutzer auf Anfrage eine Hilfestellung über eine
Sprechverbindung gegeben werden kann. Es lassen sich daher, insbesondere bei
teuren Geräten, Fehlbedienungen des Gerätes vorteilhafterweise vermeiden. Dabei
ist es vorteilhaft, daß die Funkverbindung mit Hilfe eines Funktelefonnetzes
aufgebaut wird, bei dem der Sender mit Hilfe eines Festnetztelefones an den
Empfänger, bei dem es sich um ein Funktelefon handelt, sendet.
Besonders zweckmäßig ist es bei Geräten, die einen Antrieb aufweisen, das die
Freischalt-/Blockiervorrichtung den Antrieb freischaltet bzw. blockiert, d. h.
beispielsweise bei einem Antrieb mittels eines Verbrennungsmotors die Zündung
des Motors freischaltet oder blockiert.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Im folgenden soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt ein symbolisch dargestelltes Wassersportgerät 1. Das
Wassersportgerät 1 weist einen Rumpf 1a, einen auf dem Rumpf 1a installierten
Sitz 1b und einen zur Steuerung des Wassersportgerätes 1 dienenden Lenker 1c
auf. Innerhalb des Rumpfes 1a weist das Wassersportgerät 1 einen Verbrennungs
motor 2 auf. Der Verbrennungsmotor 2 weist ein Zündsystem 4 auf. Das Zünd
system 4 ist über eine Leitung 6 mit einer Freischalt-/Blockiervorrichtung 8
verbunden. Mit der Freischalt-/Blockiervorrichtung 8 ist ein Steuermodul 9
verbunden. Das Steuermodul 9 weist ein von außen bedienbares Tastenfeld 9a zur
Eingabe von Zahlen auf. Die Freischalt-/Blockiervorrichtung 8 ist über eine Leitung
10 mit einem Modem 12 verbunden. Das Modem 12 ist mit einem mit einer
Antenne 14 versehenen Funktelefon 16 verbunden. Das Funktelefon 16 steht in
Funkkontakt mit einer zweiten Antenne 18 versehenen zweiten Funktelefon 20. Das
Funktelefon 20 ist über ein Modem 22 und eine Leitung 23 mit einem PC 24
verbunden.
Im folgenden soll die Funktionsweise der dargestellten Ausführungsform der
Erfindung beschrieben werden:
In einem Anfangszustand sei die Zündung 4 durch die Freischalt-/Blockiervor richtung 8 über die Leitung 6 blockiert. Dadurch ist ein Anlassen des Motors 2 unmöglich. Soll nun die Zündung 4 entsperrt werden, so wird mit Hilfe des PC 24 ein entsprechendes Entsperrsignal für die Freischalt-/Blockiervorrichtung 8 generiert. Gleichzeitig wird vom PC 24 ein Code zur Bestätigung des Entsperrsignals generiert. Sowohl Entsperrsignal als auch Code werden dann vom PC 24 über die Leitung 23 und das Modem 22 an das Funktelefon 20 weitergeleitet.
In einem Anfangszustand sei die Zündung 4 durch die Freischalt-/Blockiervor richtung 8 über die Leitung 6 blockiert. Dadurch ist ein Anlassen des Motors 2 unmöglich. Soll nun die Zündung 4 entsperrt werden, so wird mit Hilfe des PC 24 ein entsprechendes Entsperrsignal für die Freischalt-/Blockiervorrichtung 8 generiert. Gleichzeitig wird vom PC 24 ein Code zur Bestätigung des Entsperrsignals generiert. Sowohl Entsperrsignal als auch Code werden dann vom PC 24 über die Leitung 23 und das Modem 22 an das Funktelefon 20 weitergeleitet.
Sobald eine Verbindung zwischen dem Funktelefon 20 und dem Funktelefon 16 auf
dem Wassersportgerät 1 zustande kommt, sendet das Funktelefon 20 mit Hilfe der
Antenne 18 das Entsperrsignal und den Code an die Antenne 14 des Funktelefons
16 auf dem Wassersportgerät 1. Das Entsperrsignal und der Code wird dann vom
Funktelefon 16 auf dem Wassersportgerät 1 über das Modem 12 und die Leitung
10 an die Freischalt-/Blockiervorrichtung 8 weitergegeben.
Nach Empfang des Entsperrsignals und des Codes befindet sich die Freischalt-
/Blockiervorrichtung 8 in einem Stand-Bv-Modus. Die Freischalt-/Blockiervorrichtung
8 wartet nun auf ein Signal von dem Steuermodul 9. Dieses Signal vom Steuermo
dul 9 muß dem über die Funkverbindung vom PC 24 übermittelten Code überein
stimmen. Zu diesem Zweck muß der Code in das Tastenfeld 9a des Steuermoduls
9 eingegeben werden. Sobald der im PC generierte und an das Wassersportgerät
1 übermittelte Code in das Tastenfeld 9a des Steuermoduls 9 eingegeben ist und
an die Freischalt-/Blockiervorrichtung 8 übermittelt wurde, schaltet die Freischalt-
/Blockiervorrichtung 8 über die Leitung 6 die Zündung 4 wieder frei. Anschließend
kann der Motor 2 mit Hilfe der frei geschalteten Zündung 4 gestartet werden.
Soll die Freischaltung der Zündung 4 zeitlich begrenzt werden, so kann gleichzeitig
mit der Übermittlung des Entsperrsignals und des Codes ein Zeitspannensignal vom
PC 24 an die Freischalt-/Blockiervorrichtung 8 auf dem Wassersportgerät 1
übermittelt werden. Die Freischalt-/Blockiervorrichtung 8 mißt dann die Zeit nach
Freischaltung der Zündung 4 und blockiert die Zündung 4 nach Ablauf der vom PC
24 übermittelten Zeitspanne, so daß sich das Wassersportgerät 1 nach Ablauf der
Zeitspanne wieder im blockierten Zustand befindet.
Befindet sich das Wassersportgerät 1 im Ausgangszustand in einem freigeschalte
ten Modus, so läßt sich die Zündung 4 entsprechend der oben beschriebenen
Vorgehensweise mit Hilfe eines vom PC 24 generierten Sperrsignals sperren und
somit das Wassersportgerät 1 blockieren.
Claims (23)
1. Vorrichtung zur Sicherung eines Gerätes (1) gegen unbefugte Benutzung,
mit einer Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) zur Aktivierung bzw. Deaktivierung
mindestens einer wesentlichen Komponente des Gerätes (1),
mit einem Sender (20),
mit einem mit der Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) verbundenen, auf den Sender
(20) abgestimmten Empfänger (16) an dem Gerät (1),
dadurch gekennzeichnet, daß die Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) mit Hilfe eines
von dem Sender (20) an den Empfänger (16) über ein Funk- oder Funktelefonnetz
übertragbaren Funksignals ferngesteuert betätigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) nach Erhalt des
Funksignals das Gerät (1) für eine vorgegebene Zeitspanne freischaltet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitspanne durch das Funksignal vorgebbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) durch das Funk
signal in einen Stand-By-Modus geschaltet wird und die Freischalt-/Blockiervor
richtung (8) das Gerät (1) erst nach Eingabe eines bestimmten Codes in ein dafür
am Gerät (1) vorgesehenes, mit der Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) verbundenes
Steuermodul (9) freischaltet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der am Gerät (1) in das Steuermodul (9) einzugebende
Code durch das Funksignal an das Steuermodul (9) übermittelt wird.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) zusätzlich mit
Hilfe eines Schlüssels oder einer Chipkarte steuerbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (20) über ein Modem (22) mit einer EDV-
Anlage (24) zur Aufbereitung der zur Steuerung der Freischalt-/Blockiervorrichtung
(8) notwendigen Daten verbunden ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (16) über ein Modem (12) mit der
Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß über eine Funkverbindung zwischen einem Sender
(20) und einem Empfänger (16) von einer am Gerät (1) vorgesehenen Daten
erfassungseinheit erfaßte Betriebsdaten des Gerätes (1) an eine geräteferne EDV-
Anlage (24) übertragbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) abhängig von
den von der EDV-Anlage (24) erfaßten Betriebsdaten des Gerätes (1) fernsteuerbar
ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß über eine Funkverbindung eine Sprechverbindung
zwischen einem geräteseitigen Sender/Empfänger (16) und einem gerätefernen
Sender/Empfänger (20) aufbaubar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Funkverbindung mit Hilfe eines Funktelefonnetzes
aufgebaut wird.
13. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Sender (16, 20) um ein Funktelefon
handelt.
14. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Empfänger (16, 20) um ein
Funktelefon handelt.
15. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Gerät (1) um ein Vermiet- oder Ver
leihgerät handelt.
16. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät (1) einen Antrieb (2) aufweist und die
Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) den Antrieb (2) freischaltet bzw. blockiert.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (2) ein Verbrennungsmotor ist und die
Freischalt-/Blockiervorrichtung (8) die Zündung (4) des Verbrennungsmotors
freischaltet bzw. blockiert.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb ein Elektromotor ist.
19. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Gerät (1) um ein Fahrzeug handelt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Fahrzeug um ein Wasserfahrzeug
handelt.
21. Vorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Fahrzeug um ein Baufahrzeug
handelt.
22. Vorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Fahrzeug um einen Gabelstapler
handelt.
23. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Gerät um einen Stromerzeuger
handelt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995139668 DE19539668A1 (de) | 1995-10-25 | 1995-10-25 | Vorrichtung zur Sicherung eines Gerätes gegen unbefugte Benutzung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995139668 DE19539668A1 (de) | 1995-10-25 | 1995-10-25 | Vorrichtung zur Sicherung eines Gerätes gegen unbefugte Benutzung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19539668A1 true DE19539668A1 (de) | 1997-04-30 |
Family
ID=7775713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995139668 Ceased DE19539668A1 (de) | 1995-10-25 | 1995-10-25 | Vorrichtung zur Sicherung eines Gerätes gegen unbefugte Benutzung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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