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DE19539665A1 - Halt- und Verbindungselemente für Bauplatten - Google Patents

Halt- und Verbindungselemente für Bauplatten

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Publication number
DE19539665A1
DE19539665A1 DE1995139665 DE19539665A DE19539665A1 DE 19539665 A1 DE19539665 A1 DE 19539665A1 DE 1995139665 DE1995139665 DE 1995139665 DE 19539665 A DE19539665 A DE 19539665A DE 19539665 A1 DE19539665 A1 DE 19539665A1
Authority
DE
Germany
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plastic
shape
mineral filler
building boards
building
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1995139665
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dieter Kolossow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEFINEX JACKON GmbH
Original Assignee
GEFINEX JACKON GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by GEFINEX JACKON GmbH filed Critical GEFINEX JACKON GmbH
Priority to DE1995139665 priority Critical patent/DE19539665A1/de
Publication of DE19539665A1 publication Critical patent/DE19539665A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/20Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of plastics
    • E04C2/22Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of plastics reinforced
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/61Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other
    • E04B1/6108Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together
    • E04B1/6116Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together by locking means on lateral surfaces
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/82Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to sound only
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H1/00Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
    • E04H1/12Small buildings or other erections for limited occupation, erected in the open air or arranged in buildings, e.g. kiosks, waiting shelters for bus stops or for filling stations, roofs for railway platforms, watchmen's huts or dressing cubicles
    • E04H1/125Small buildings, arranged in other buildings
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Description

Die Erfindung betrifft Halte- und Verbindungselemente für Bauplatten, insbesondere aus Kunststoffschaum mit armierter Mörtelbeschichtung, vor allem bestehend aus Lochblech.
Bauplatten sind vor allem als Untergrund für das Verlegen von Fliesen und Kacheln bekannt. Mit den Bauplatten lassen sich folgende Vorteile erreichen:
Es können Unebenheiten des Bauwerkes, insbesondere der Wände, leicht ausgeglichen werden. Die Bauplatten bewirken aufgrund ihres Kunst­ stoffschaumkernes eine hervorragende Wärmedämmung, auch eine Feuch­ tigkeitssperre. Auf den Bauplatten lassen sich die Fliesen und Kacheln ganz leicht mit Fliesenkleber bzw. Dünnbettmörtel verlegen. Fliesenkleber und Dünnbettmörtel müssen nur ganz dünn auf die Bauplatte aufgetragen werden. Dadurch bedarf es keines besonderen Geschickes, um die Fliesen und Kacheln in eine Ebene zu bringen. Zur Einhaltung des notwendigen Fugenabstandes werden Hilfsmittel angeboten. Diese Hilfsmittel sind Abstandshalter, wobei sich besonders kreuzförmige Abstandshalter bewährt haben.
Im Ergebnis ist das Verlegen von Fliesen und Kacheln mit Bauplatten auch für Laien unter Wahrung eines professionellen Standards möglich.
Die Arbeitserleichterungen, die mit den Bauplatten verbunden sind, tragen zur Kostenreduzierung am Bau bei.
Nach einem älteren Vorschlag wird mit Halte- und Verbindungsprofilen zur Kostenreduzierung bei Bauprofilen beigetragen. Dieser Vorschlag geht von der Erkenntnis aus, daß die Bauplatten nicht nur für die Verlegung an Bauwerkswänden geeignet sind, wo sie üblicherweise mit Mörtel positioniert werden. Der Mörtel wird in Flecken aufgetragen.
Die Bauplatten sollen auch im Abstand von Mauerwerkswänden eingesetzt werden, wie dies bei Badewannenverkleidungen bereits vorkommt.
Mit den Profilen aus Lochblech lassen sich die Bauplatten vorteilhaft positionieren und montieren. Das gilt besonders für U-förmig gestaltete Bleche als Halte- und Verbindungselemente. Die U-förmigen Elemente können die Bauplatten sicher umfassen, so daß bereits weitgehend auf eine zusätzliche Befestigung verzichtet werden kann. Die restliche Befestigung kann vorteilhafterweise durch eine Verschraubung erzielt werden, wobei bekannte Holzschrauben oder Gipsschrauben verwendet werden können, die überall verfügbar sind. Die Eignung derartiger Schrauben ist eini­ germaßen überraschend, weil Holzschrauben und Gipsschrauben in dem Kunststoffschaumkern der Bauplatten an sich keine besondere Ausreiß­ festigkeit haben. Hier wird eine große Festigkeit aber dadurch bewirkt, daß der Kunststoffkern der Bauplatten mit einer armierten Mörtelbeschichtung versehen ist. Die Mörtelschicht gibt der Verschraubung in jeder Richtung eine vorteilhafte Festigkeit.
Es ist günstig, Senkkopfschrauben zu verwenden, weil die Senkkopf­ schrauben nahezu bündig mit dem Lochblech eingebracht werden können. Von Vorteil ist ein Lochblech mit unterschiedlichen Löchern, deren Einzellöcher unterschiedlichen Senkkopfdurchmessern angepaßt sind. Anpassung heißt hier, daß die Schraubenköpfe zwar noch richtigen Halt im Lochblech finden, jedoch nur minimal gegenüber dem Lochblech vorstehen. Das Maß des Vorstandes ist vorzugsweise jeweils kleiner als die Dicke des zum Einsatz kommenden Fliesenklebers oder Dünnbettmörtels, so daß die Schrauben dem Verlegen der Fliesen und Kacheln nicht hinderlich sind.
Das Lochblech hat einen weiteren Vorteil für die Verlegung von Fliesen und Kacheln, weil sich der Fliesenkleber bzw. Dünnbettmörtel in die Löcher setzen kann und auch im Bereich der Halte- und Verbindungselemente eine wirksame Befestigung der Fliesen und Kacheln bewirken kann.
Die Halte- und Verbindungselemente können verschiedene Formen aufweisen. Von Vorteil sind zwei U-förmige Profile, die zu einer L-Form oder einer T-Form oder einer H-Form oder einer Y-Form zusammengesetzt werden. Die L-Form bietet sich besonders für das Halten und Verbinden zweier aufrecht stehender Bauplatten mit vertikal verlaufender Stoß- /Eckkante an, wobei die Bauplatten an der Unterseite und Oberseite im Bereich der Stoßstelle umfaßt werden. Die T-Form bietet sich an, um aufrecht stehende Bauplatten zu erhalten und zu verbinden, bei denen die eine Platte mit ihrer vertikal verlaufenden Kante z. B. gegen die Mitte der anderen aufrecht stehenden Platte gestoßen wird. In diesem Fall können die aufrecht stehenden Platten oben und unten wiederum umfaßt und gehalten werden. Gleiches ist auch bei einer außermittigen Stoßstelle möglich.
Die H-Form eignet sich besonders, um Platten miteinander zu verbinden die in einer Ebene gestoßen werden. Das ist zum Beispiel erforderlich, um aus relativ schmalen Platten eine großflächige Wand zusammenzusetzen. Das kommt vor beim Setzen von Trennwänden und Sichtwänden. Bei Bauplattenbreiten zwischen 500 und 800 mm sind dann mehrere Platten nebeneinander zu setzen, um die Wandlänge zu erzeugen. Auch wenn die Platten oben und unten gehalten werden, ist es noch von Vorteil mindestens eine zusätzliche Verbindung der Platten zwischen dem oberen und unteren Ende vorzusehen. Das wird mit dem H-Profil erreicht.
Vorzugsweise haben die Bauplatten nach der Erfindung eine Länge von größer/gleich 2,5 m. Das ist das übliche Höhenmaß in Gebäuden. Infolgedessen können Trennwände mit in vertikaler Richtung einstückigen Bauplatten aufgebaut werden.
Für längere Stoßkanten von Bauplatten, die nicht in einer Ebene verlaufen sondern quer zueinander, sind wahlweise eine Y-Form oder eine U-Form mit seitlichen Befestigungsflanschen vorgesehen. Die U-Form mit den seitlichen Befestigungsflanschen bildet im Querschnitt wiederum eine T-Form. Diese Form ist geeignet, um bei dem oben erläuterten mittigen oder außermittigen Stoß die vertikal verlaufende, stumpf auf die andere Platte stoßende Plattenkante zwischen dem oberen und unteren Ende zu halten.
Die Y-Form beinhaltete eine schematisierte Darstellung für eine zusammengesetzte Form, bei der an eine U-Form ein L-Winkel derart angesetzt ist, daß er mit dem Boden/Verbindungssteg der U-Form eine weitere U-Form bildet und beide U-Formen quer zueinander stehen. Vorteilhafterweise läßt sich mit einer derartigen Y-Form zwischen dem oberen und unteren Ende zweier aufrecht stehender Bauplatten, die an ihren Kanten stumpf aufeinander stehen, eine Befestigung bewirken.
Wahlweise läßt sich die Y-Form auch mit Hilfe von zwei L-Winkeln erreichen, die zu der Y-Form ineinander geschachtelt sind.
Alle Formen können mit einer Stütze kombiniert werden, um z. B. im Sanitärbereich von Gaststätten eine Aufständerung der Trenn- und Sichtwände zu erreichen. In anderen Fällen kann die Stütze dazu dienen, seitlichen Abstand der Bauplatten sicherzustellen.
Teilweise sind die Halte- und Verbindungselemente in ihrer Form auch unabhängig von den Lochblechen neu und davon unabhängig schutzfähig. Das gilt vor allem für die Y-Form. Auch die Verwendung von Holz- und Gipsschrauben für die Befestigung der Bauplatten ist neu, auch im Zusammenhang mit den Lochdurchmessern in den Halte- und Verbindungselementen, so daß diese Merkmale unabhängige Bedeutung entfalten.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Halte- und Verbindungsprofile weiter zu verbessern. Dabei geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß vor allem im Sanitärbereich im starken Maße Geräusche anfallen.
Nach der Erfindung wird die Geräuschbildung durch eine Schalldämmschicht an den Profilen unterdrückt.
Vorzugsweise besteht die Schalldämmschicht aus einem Kunststoff mit einem mineralischen Füllstoffanteil von 30 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 50 bis 70 Gew.-%. Als Kunststoffe können Polymere aus PVC, Polypropylen, Polyethylen oder technischem Polyethylen mit Vorteil eingesetzt werden. Von Vorteil ist auch eine Verwendung von EPDM oder Zellkautschuk als Kunststoff.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
In Fig. 8, 9 und 10 sind U-förmige, gebogene Lochbleche 11, 12 und 14 gezeigt. Die Lochbleche unterscheiden sich durch unterschiedliche Querschnittsformen in Anpassung an unterschiedliche Bauplattendicken. Auch die Löcher sind unterschiedlich in ihrem Durchmesser gewählt, entsprechend den Anforderungen an vorgesehene Schrauben zur Befestigung der Bauplatten in den Schienen 11 bzw. 12 bzw. 14. Die Löcher sind so ausgelegt, daß verschiedene Senkkopfschrauben in die Löcher eingebracht werden können, und zwar soweit, daß die Köpfe nahezu bündig mit dem Blech abschließen, jedoch nicht durch das Blech hindurchgehen. Die Löcher sind Normschrauben angepaßt und im Ausführungsbeispiel so gewählt, daß die Schrauben in den passenden Löchern etwa 1/2 mm vorstehen. Der 1/2 mm Vorstand behindert ein anschließendes Anbringen von Fliesen bzw. Kacheln auf den Schienen 11 bzw. 12 bzw. 14 nicht.
Fig. 9 zeigt darüber hinaus einen Fuß 13, mit dem sich Bauplatten z. B. aufständern lassen oder im Abstand anordnen lassen.
Fig. 11 unterscheidet sich von der U-Form nach den Fig. 8 bis 10 durch seitliche Befestigungsflanschen 16 an der U-Form 15. Die Befestigungsflansche 16 sind angeschweißt und gleichfalls mit einem Lochrand versehen. Im Querschnitt ergibt sich mit den Befestigungs­ flanschen 16 eine T-Form.
Eine andere T-Form ist in den Fig. 3 und 7 dargestellt. Dabei sind zwei U-förmige Schienen 5 und 6 bzw. 9 und 10 stumpf gegeneinander gestoßen.
Der Stoß erfolgt dadurch, daß zwei Schienen aneinandergesetzt werden und miteinander verschweißt werden. An der Stelle, wo die eine U-förmige Schiene stumpf auf die andere stößt, wird die andere geöffnet, so daß an der Stoßstelle ein freier Durchtrittsquerschnitt entsteht.
Die Fig. 3 und 7 unterscheiden sich insofern voneinander, als die U-förmigen Schienen 9 und 10 gleichen Querschnitt besitzen, während nach Fig. 3 die U-förmige Schiene 5 einen größeren Querschnitt als die U-förmige Schiene 6 besitzt. Die Querschnittsform der Schienen ist jeweils der Plattendicke angepaßt. Anpassung heißt immer eine Öffnungsweite, die ein Aufschieben der Schienen auf die Platten so ermöglicht, daß das Aufschieben zwar noch einigermaßen leicht gängig ist, aber die Bauplatten bereits einigermaßen fest sitzen. Dies wird durch geringe Preßpassung erreicht. Der Kunststoffschaumkern der Bauplatten gewährleistet jeweils, daß auch die Bauplatten nachgeben.
Die Fig. 1, 2 und 4 zeigen verschiedene L-Formen, die aus unter­ schiedlichen U-Schienen aus Lochblech zusammengesetzt sind. Im einzelnen zeigt Fig. 2 eine L-Form aus U-Schienen 3 und 4 gleichen Querschnitts. Die Fig. 2 und 4 unterscheiden sich voneinander und von Fig. 2 durch die Verwendung U-förmiger Schienen 1 und 2 bzw. 7 und 8 unterschiedlichen Querschnittes.
Die Fig. 5 und 6 zeigen neuartige Y-Formen, die im Ausführungsbeispiel aus L-Winkeln zusammengesetzt sind. Die Winkel 19 und 20 sind nach Fig. 5 so ineinandergeschachtelt, daß zwei U-Formen entstehen, die unterschiedlichen Querschnitt haben. Die U-Formen stehen quer zueinander.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 unterscheidet sich von der nach Fig. 5 dadurch, daß aus L-Winkeln U-Formen gleichen Querschnitts gebildet werden.
Alle Schienen und Winkel sind aus Lochblechen gebogen und durch Schweißen miteinander befestigt.
Fig. 12 zeigt eine H-Form. Die H-Form ist aus zwei Blechen 20 und einem die Bleche 20 miteinander verbindenden Steg 21 zusammengesetzt. Die Bleche sind miteinander verschweißt. Es finden Lochbleche wie in den anderen Fällen Verwendung.
Die Fig. 13 bis 15 zeigen unterschiedliche Anwendungsfälle. Fig. 13 stellt im Ausschnitt eine Trennwand dar. Dabei finden Platten 25 und 26 Verwendung, deren Länge gleich der Raumhöhe ist. Die Raumhöhe hat das übliche Maß von 2,5 m. Die Ursprungslänge der Platten war 2,6 m. Die Platten sind durch Sägen auf das Raumhöhenmaß eingekürzt worden.
An den Stoßstellen der Platten 25 sind verschiedene Befestigungen vorgesehen. Oben und unten sind T-Formen entsprechend Fig. 11 im Boden und an der Decke mit Hilfe von Dübeln verschraubt. Zwischen dem oberen und dem unteren Plattenende sind drei H-Formen entsprechend Fig. 27 gleichmäßig verteilt angeordnet. Die Konstruktion gibt der Trennwand erhebliche Stabilität.
Alle Formen umfassen die Platten mit geringem Preßsitz, der durch "Maß auf Maß"-Fertigung der Paßteile entsteht.
Fig. 14 zeigt eine Eckenausbildung zweier Bauplatten 30 und 31. Die Bauplatte 30 ist stumpf auf das Ende der Bauplatte 31 gestoßen. Am unteren und nicht dargestellten oberen Ende sind zwei L-Formen 32 entsprechend der Fig. 2 vorgesehen. Dabei ist die obere L-Form ein Spiegelbild der unteren L-Form 32. Zwischen dem oberen und unteren Ende ist darüber hinaus eine Befestigung mittels einer Y-Form 33 entsprechend Fig. 6 vorgesehen. Durch diese Art der Befestigung entsteht wiederum eine vorteilhafte Steifigkeit der Konstruktion.
Die Formen haben wiederum geringen Preßsitz auf den Platten.
Fig. 15 zeigt Bauplatten 40 und 41, wobei die dünnere Bauplatte 41 im Ausführungsbeispiel mittig auf die dickere Bauplatte 40 stumpf gestoßen ist. Wie in den Ausführungsbeispielen nach Fig. 13 und 14 werden die Platten 40 und 41 am oberen und unteren Ende und dazwischen miteinander verbunden. Oben und unten sind zwei T-Formen 42 entsprechend der Fig. 3 und 7 verwendet, mit dem Unterschied, daß die U-Form für die Platte 40 einen größeren Querschnitt als die U-Form für die Platte 41 besitzt. Ferner ist die obere T-Form ein Spiegelbild zu der unteren T-Form 42.
Zwischen dem oberen und unteren Ende sind T-Formen 43 entsprechend Fig. 11 zur Verbindung der Platten 40 und 41 vorgesehen. Die Gesamtkonstruktion ist mit Hilfe von Formen 44 entsprechend der Form nach Fig. 9 mit Fuß aufgeständert. Diese Konstruktion ist für den eingangs erwähnten Sanitärbereich vorgesehen.
Alle Formen haben geringen Preß-Sitz.
Alle Bauplatten bestehen im Kern aus ozonfreundlich geschäumtem Polystyrol, die Beschichtung ist aus Spezialmörtel mit Glasfasergewebe. Die Bauplatten ermöglichen einen kreativen Innenausbau, der stabil ist wärmedämmend und wasserfest. Die Bauplatten sich leicht zu transportieren und unbegrenzt haltbar. Sie eignen sich hervorragend für eine kreative Küchen-/Badgestaltung, desgleichen für Kochinseln Waschtische, Ablagen, Wannenverkleidungen, Trenn- und Sichtwände.
Vorzugsweise finden nur zwei Bauplatten mit 30 oder 50 mm Verwendung, so daß sich die Zahl aller in Betracht kommenden Halte- und Verbindungselemente beschränkt. Mit diesen beiden Bauplattendicken läßt sich allen vorkommenden Anwendungsfällen Rechnung tragen. In Extremfällen können die Bauplatten gedoppelt werden.
Fig. 16 zeigt den Aufbau der Profile nach Fig. 1 bis 15 in einer Vergrößerung. Danach besteht jedes Profil aus einem Stahlblech 52 mit Löchern wie in den Fig. 1 bis 15 dargestellt. Die Löcher sind mit 51 bezeichnet. Darüber hinaus ist das Stahlblech mit einem Kunststoffmantel 53 versehen. Der Kunststoffmantel 53 umschließt das Stahlblech 52 allseitig mit einer Dicke von jeweils 0,5 mm bei einer Stahlblechdicke von 1,5 mm.
Als Kunststoffmaterial dient ein EPDM mit einem mineralischen Füllstoffanteil von 50 Gew.-%.
Das EPDM hat nicht nur den Vorteil guter Schalldämmung, sondern es bietet darüber hinaus auch einen Korrosionsschutz, der vor allem im Sanitärbereich wichtig ist. Dadurch kann ein Korrosionsschutz aus Zink oder Chrom entfallen, dessen Aufbringung in erheblichem Umfang Umweltprobleme verursacht, wenn dem nicht in aufwendiger Weise Rechnung getragen wird.

Claims (8)

1. Bauplatte, insbesondere aus Kunststoffschaum mit armierter Mörtelschicht, mit Halte- und/oder Verbindungsprofilen, vor allem aus Lochblech, gekennzeichnet durch eine Schalldämmschicht (53).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalldämmschicht aus einem nachgiebigen Kunststoff mit einem mineralischen Füllstoffanteil von 30 bis 80 Gew.-% besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen mineralischen Füllstoffanteil von 50 bis 70 Gew.-%.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet Polypropylen und/oder PVC und/oder Polyethylen und/oder technisches Polyethylen als Kunststoff.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung von EPDM oder Zellkautschuk als Kunststoff.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Dicke der Schalldämmschicht von 0,1 bis 10 mm.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Schichtdicke von 0,5 bis 2 mm.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Ummantelung mit Kunststoff.
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