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DE19537335A1 - Kurbelwalze zum Verpressen von Karosserien - Google Patents

Kurbelwalze zum Verpressen von Karosserien

Info

Publication number
DE19537335A1
DE19537335A1 DE1995137335 DE19537335A DE19537335A1 DE 19537335 A1 DE19537335 A1 DE 19537335A1 DE 1995137335 DE1995137335 DE 1995137335 DE 19537335 A DE19537335 A DE 19537335A DE 19537335 A1 DE19537335 A1 DE 19537335A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure roller
bodies
roller
press housing
chain conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995137335
Other languages
English (en)
Inventor
Reinold Krohm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Udo Adam Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Udo Adam Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Udo Adam Maschinenfabrik GmbH filed Critical Udo Adam Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE1995137335 priority Critical patent/DE19537335A1/de
Publication of DE19537335A1 publication Critical patent/DE19537335A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/32Presses specially adapted for particular purposes for consolidating scrap metal or for compacting used cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpressen von Karosserien und anderen Hohlkörpern mit bewegbaren und die Karosserien dabei zusammendrückenden Preßkörpern und einem die Karosserien zuführenden Transportmittel.
Entsprechende Vorrichtungen zum Verpressen von Karosserien werden auch als Autofalter oder Karosseriepressen bezeichnet. Sie arbeiten in der Regel mit einer maxi­ malen Gesamtpreßkraft von 140 000 kp, wobei sich diese Gesamtpreßkraft systembe­ dingt nachteilhafterweise sehr kurzfristig als Flächenlast äußert und daher den Verpres­ sungsgrad mindert. Dabei sind sowohl Falter und Pressen bekannt, die mit einem festen und einem beweglichen Preßkörper arbeiten, wie auch solche Vorrichtungen, die mit zwei gegeneinander beweglichen Preßkörpern arbeiten. Nachteilig ist insgesamt, die relativ geringe Gesamtpreßkraft und die schon erwähnte ungünstige große Flächenlast. Benötigt werden diese Autofalter bzw. Karossierpressen, um Hohlkörper, vor allem ausgediente Karosserien zusammenzupressen und so zu verdichten, daß sie beim Wei­ tertransport möglichst wenig Platz einnehmen. Ein weiterer Nachteil bei herkömmlichen Karosseriepressen ist, daß die Verpressung nicht kontinuierlich erfolgt sondern in meh­ reren Arbeitsetappen der jeweils eingesetzten Preßkörper, so daß die Durchsatzleistung erheblich beeinträchtigt ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der Karosserien u. ä. Hohlkörper mit möglichst wenig Aufwand zumindest annä­ hernd kontinuierlich verdichtet werden können.
Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß der Preßkörper als exzentrisch rotierende Druckwalze mit masseausgleichenden Kontergewichten und als Gegenpreßkörper und zugleich als Transportmittel dienendem Kettenförderer ausgebildet ist, der die Karosserien und dann die Schrottpakete im abgestimmten Takt vorschiebend eingestellt ist, wobei Druckwalze und der entsprechende Bereich des Kettenförderers von einem Pressengehäuse umschlossen sind.
Zunächst einmal ist durch das geschlossene Pressengehäuse sichergestellt, daß eine nachteilige Beeinflussung der Umwelt nicht eintreten kann, was sowohl bezüglich umherfliegender Kleinteile als auch Staub gilt. Darüber hinaus wird mit Hilfe der rotie­ renden Druckwalze eine erhebliche Preßkraft aufgebracht, die um das Mehrfache größer als bei herkömmlichen Autofaltern und Karosseriepressen ist. Es wird keine Flächenlast erzeugt, sondern vielmehr erfolgt das Verdichten durch entsprechendes Verzögern der Druckwalze. Aufgrund der hohen Drehenergie besitzt die Druckwalze im Massen­ schwerpunkt ein konstantes Arbeitsvermögen mit einer stetigen Preßkraft, die bei Ver­ zögerung der Rotation gegen "Unendlich" steigerungsfähig ist. Eine solche Wirkung kann mit zylindrisch betriebenen Preßbalkensystemen, langhebelartigen Nußknacker­ pressen oder backenartigen Kniehebelpressen nicht erreicht werden, da bei diesen Sy­ stemen die Dynamik in Form von hoher kinetischer Energie nicht vorhanden ist. Auf­ grund der zylindrischen Druckwalze erfolgt die punktkonzentrierte Verdichtung und Walzwirkung im Durchlaufverfahren, so daß praktisch kontinuierlich gearbeitet werden kann, was nicht nur zu einer wesentlichen Erhöhung der Durchsatzahlen führt, sondern auch zu einer Verbesserung des Verdichtungsvorganges insgesamt. Vorteilhaft ist wei­ ter, daß die Preßwirkung abweichend von den bekannten Autofaltern und Pressen nicht von der Seite her erfolgt, sondern vielmehr von oben durch die rotierende Druckwalze. Die durch die exzentrisch rotierende Druckwalze auftretenden negativen Kräfte werden durch die Kontergewichte aufgefangen, so daß wie erwähnt quasi kontinuierlich ge­ arbeitet werden kann. Der kontinuierlichen Arbeit kommt auch die Ausbildung des Transportmittels als Gegenpreßkörper entgegen, wozu sich besonders der erfindungs­ gemäße Kettenförderer eignet.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Kettenband des Kettenförderers einen kleinen Mitnehmerabstand und eine geringe Mit­ nehmerhöhe aufweisend ausgebildet ist. Bei Verwirklichung eines derartigen Kettenban­ des erreicht man einen Plattenbandeffekt, so daß insbesondere ausgeschlachtete Karosse­ rien, in denen ja noch Scheiben fixiert sind, aber auch andere Hohlkörper, wie Fässer, Kühlschränke, Waschmaschinen, Gefriertruhen u. ä. transportiert werden können. Die Teile liegen dann mehr oder weniger zwischen und auf den dicht angeordneten Mitneh­ mern und werden von diesen bis zum Austrag mitgeführt. Die einzelnen Karosserien stehen auf diesen eng angeordneten Mitnehmern, wobei durch die dichte Anordnung der Mitnehmer sichergestellt ist, daß auch kleinere zu verdichtende Hohlkörper sicher trans­ portiert werden.
Insbesondere für die Zerkleinerung größerer Hohlkörper wie Karosserien eignet sich die Erfindung dann, wenn das Kettenband des Kettenförderers einen großen Mit­ nehmerabstand und eine große Mitnehmerhöhe aufweisend ausgebildet ist. Mitnehmer und Kettenband erbringen dann eine Art Schubladeneffekt, wobei die so ausgebildeten Mitnehmer bzw. das so ausgebildete Kettenband in der Regel schon ausreicht, um die einzelnen Karosserien sicher zu transportieren und auch unter der Druckwalze hindurch, d. h. ohne daß eine Rückstelleffekt auftritt.
Die durch das Zusammenpressen der Karosserien oder sonstigen Hohlkörper auftretenden Kräfte werden durch den als Gegenpreßkörper wirkenden Kettenförderer problemlos aufgenommen, insbesondere wenn der Kettenförderer im Bereich der Druck­ walze mit einem verstärkten Bodenblech ausgerüstet ist. Dieses Bodenblech ist insbe­ sondere als durchgehende entsprechend dick ausgebildete Stahlplatte ausgebildet, wobei diese Stahlplatte das sowieso vorhandene Bodenblech des Kettenförderers ergänzt oder in diesem Bereich auch ersetzt.
Das Prinzip der Druckwalze wirkt insbesondere weil sich die notwendige Ener­ gie immer wieder beim Weiterbewegen der Druckwalze aufbauen kann. Ist die Verzö­ gerung zu groß gewesen oder gibt es sonstige Probleme, können diese dadurch behoben werden, daß zum Aufbau neuer Energie der Kettenförderer reversierbar ausgebildet und geschaltet ist. In Kombination mit einer elektronischen Drehzahlüberwachung der Druckwalze kann ein automatisches Rückwärtsfahren des Kettenförderers bewirkt wer­ den, so daß die Walze widerstandsfrei auf Touren und mit potentieller Energie aufge­ laden werden kann.
Zur besseren Verkrallung der Mitnehmer des Kettenbandes und der Karosserien ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Kettenförderer, vorzugsweise dessen Mit­ nehmer mit dornenartigen Transportsticheln ausgerüstet ist. Diese Transportstichel in Form von robusten Spezialzähnen nehmen nicht nur die relativ leicht zu erfassende Karosse sondern auch das schon zusammengedrückte Schrottpaket mit, wobei am um­ lenkenden Kettenrad des Kettenförderers die Stichel und Mitnehmer wie beim Zahn­ stangentrieb durch Abwälzung vom Schrottpaket gelöst werden.
Durch die Wucht der exzentrisch rotierenden Druckwalze werden sowohl Glas- wie auch Lackreste von der Karosserie gelöst. Sie fallen in den Kettenförderer und werden von den Mitnehmern mitgenommen, was vorteilhaft ist, weil sie die weitere Verwertung des Schrottes beeinträchtigen. Um sie von dem eigentlichen Schrottpaket zu trennen, ist es von Vorteil, wenn wie erfindungsgemäß vorgesehen das abgabenseitige Kettenrad des Kettenförderers auf ein den Splitterschrott aufnehmenden Gurtförderer austragend angeordnet ist. Am Ende der eigentlichen Vorrichtung werden somit diese nicht zu verwertenden Bestandteile abgetrennt und dann abgelagert, während das eigent­ liche Schrottpaket weitertransportiert und weiterverarbeitet werden kann.
Weiter vorne ist bereits erläutert worden, daß die Druckwalze durch Zuordnung von Kontergewichten gleichmäßig rotierend im Pressengehäuse untergebracht ist. Eine besonders zweckmäßige Ausbildung ist die, bei der die Druckwalze aus einem exzen­ trisch zur Drehachse bzw. -welle angeordneten zylindrischen Walzenkörper und zwei außerhalb der Karosseriezuführung (Arbeitsbreite) des Pressengehäuses montierten Krei­ selscheiben besteht. Durch diese Ausbildung kann die Exzentrizität der Druckwalze praktisch vorgegeben bzw. ggf. auch geändert werden, wenn nämlich die Anordnung der Druckwalze im Verhältnis zu den Kreiselscheiben verändert wird. Insbesondere aber ist so eine sichere Übertragung der von der Druckwalze aufgebauten Energie bzw. Preßkraft auf die Karossen möglich, wobei die Kreiselscheiben quasi als Kurbelarme dienen.
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung ist die, bei der die rotierende Druckwalze als Doppelwalze ausgebildet ist, wobei allerdings in der Regel die aufgebrachten Kräfte geringer als bei einer einzelnen Druckwalze sind. Die aus wuchtigen Kreiselscheiben bestehenden Kurbelarme der Druckwalze liegen nicht im Bereich der Zuführbreite des Pressengehäuses, so daß sie den Beeinflussungsbereich nicht beeinträchtigen. Dies gilt sowohl für eine einzelne wie auch für eine Doppelwalze. Die Druckwalze, die die Wel­ le satellitenartig umkreist, trägt durch die Exzentrizität des Massenschwerpunktes zur Drehachse wesentlich zur hohen kinetischen Energie bei und bewirkt eine große Maul­ höhe, so daß auch sperrige Teile durch ein gutes Greifvermögen erfaßt, verdichtet und unter Förderwirkung der Druckwalze bis zum Zenit der unteren Durchgangshöhe mitge­ zogen werden.
Nach einer weiteren Ausbildung ist vorgesehen, daß die rotierende Druckwalze in Drehrichtung elliptisch schlank als Schlagkörper wirkend ausgebildet ist, so daß die Druckwalze als Schlagkörper wirkt und ggf. auch mit Werkzeugen bestückt werden kann, wodurch neben der hohen Rotationsenergie und großen Maulweite vor allem bei der Zerkleinerung von Mineralien eine hohe Förder- und Schleuderwirkung der Walze sichergestellt ist. Dadurch wird auch die Schlupffähigkeit und das Greifvermögen der Vorrichtung verbessert, indem grobstückige Brocken in der oberen Zone und flache Stücke in der unteren Region zwingend erfaßt und beeinflußt, d. h. hier auch zerklei­ nert werden. Bei entsprechenden Größenordnungen kann es sich auch anbieten, die rotierende Druckwalze mit mehr als einem Kurbelarm auszurüsten. Bei entsprechend symmetrischer Gestaltung kann der Massenausgleich entfallen und in weiterer Gestaltung sogar ein verdichtendes Walzen- oder Treibrad mit griffigen Verzahnungen gebildet werden. In aller Regel ist es aber für das Pressen und auch ein eventuelles Zerkleinern notwendig, daß nach jedem Arbeitsvorgang eine Erholungsphase eintritt, was eben bei der exzentrisch angeordneten, rotierenden Druckwalze vorteilhaft möglich ist, um so der Druckwalze die Möglichkeit zu geben, sich widerstandsfrei mit kinetischer Energie aufzuladen.
Bei der Verwirklichung der exzentrisch angeordneten Druckwalze erfolgt der Massenausgleich vorteilhaft dadurch, daß die die Druckwalze aufnehmende Welle über das Pressengehäuse vorstehende Wellenstümpfe aufweist, die die als Kontergewichte ausgebildeten Riemenscheiben aufnehmend ausgebildet sind. Die beiden Riemenscheiben sind an den beiden Kreiselscheiben außerhalb des Pressengehäuses anschließend an­ geordnet, wobei je Wellenstumpf nicht nur die Verlagerung der Druckwalze vorgenom­ men wird, sondern hier auch der Antrieb der Riemenscheiben verwirklicht wird. Die Riemenscheiben nehmen also auch den Keilriemen bzw. den Riementrieb auf und sind gleichzeitig indem der exzentrischen Druckwalze gegenüberliegenden Kreissektor als Gegengewicht zum Massenausgleich ausgebildet, wodurch Schwungmoment und Dreh­ energie vorteilhafterweise anwachsen und schädliche Fundamentschwingungen abgebaut werden.
Durch den außerhalb des Pressengehäuses angeordneten Massenausgleich ist außerdem die Möglichkeit gegeben, den Riemenscheiben einen automatischen Unwucht­ regler zuzuordnen, um so bei auftretendem Verschleiß an der Druckwalze Gegenmaß­ nahmen einfach verwirklichen zu können.
Zur einfachen Montage und Demontage sieht die Erfindung vor, daß das Pressengehäuse horizontal geteilt ausgebildet ist, so daß die Druckwalze bei Montage komplett mit abgekapselter Verlagerung herein- oder herausgehoben werden kann. Oberhalb des Pressengehäuses ist eine Inspektionsluke im Dach angeordnet, so daß auch bei eventueller Ausrüstung der Druckwalze mit Werkzeugen bei Bedarf ein schnelles Auswechseln möglich ist.
Platzsparend ist vorgesehen, daß die Riemenscheiben über einen Antriebsmotor angetrieben sind, der im Bereich des Auslaufes auf dem Pressengehäuse angeordnet ist. Da das Pressengehäuse hinter dem Preßbereich entsprechend niedriger ausgebildet wer­ den kann, ist hier der Antriebsmotor praktisch ohne zusätzlichen Platzbedarf unterzu­ bringen.
Erfindungsgemäß dient als Antriebsmotor ein E-Motor mit N = 45 kW und n = 500 U/min dient, der über eine Übersetzung 1 : 6 den über die Riemenscheiben führen­ den Riementrieb antreibt. Bei einer derartigen Ausbildung und Übersetzung ist es mög­ lich, innerhalb von 15 Sekunden eine Drehzahl von 83 U/min zu erreichen, was für die Aufbringung der notwendigen Preß- oder Zerkleinerungskräfte zweckmäßig ist.
Aufgrund der zu verrichtenden Arbeit bleibt ein Verschleiß an der Druckwalze nicht aus. Um hier die Montagezeiten möglichst gering zu halten, sieht die Erfindung vor, daß dem Walzenkörper ein mehrteiliger, vorzugsweise zweiteiliger Schleißmantel zugeordnet ist. Der Schleißmantel wird als solcher vom eigentlichen Walzenkörper gelöst und durch einen neuen ausgetauscht, wobei diese Ausbildung auch den Vorteil hat, daß dann die Möglichkeit gegeben ist, die gleiche Vorrichtung sowohl zum Ver­ pressen wie auch zum Zerkleinern einzusetzen, wozu es lediglich notwendig ist, einmal einen glattwandigen Schleißmantel oder einen mit Zerkleinerungswerkzeugen bestückten Schleißmantel zu montieren. Denkbar ist es darüber hinaus auch, den Verschleißmantel mit Zerkleinerungswerkzeugen bestückbar auszubilden, so daß bei Bedarf der Schleiß­ mantel einfach entsprechend variiert bzw. durch Zerkleinerungswerkzeuge ergänzt wird.
Insbesondere bei Einsatz als Zerkleinerungsaggregat ist es von Vorteil, wenn der Walzenkörper in den Kreiselscheiben um seine Achse rotierend gelagert ist, so daß Rollenmeißel, Messerwalzen oder Verdichterräder mit Stampf- oder Polygonfüßen ver­ wirklicht werden können. So kann die Einsatzbreite der erfindungsgemäßen Vorrichtung entsprechend groß gestaltet werden, so daß andererseits die Vielseitigkeit enorm wächst.
Die Montagefreundlichkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird dadurch weiter verbessert, daß dem oberen, abhebbaren Teil des Pressengehäuses die Druckwal­ ze zugeordnet ist und daß zwischen beiden Teilen des Pressengehäuses Bolzen oder Zwischenstücke anzuordnen sind. Vor allem ist es dadurch möglich, die Durchlaufhöhe zu variieren, um bei Änderung der Preßgutes beispielsweise von kleinstückigen Hohl­ körpern auf Karossieren den Einzugsbereich bzw. die Durchlaufe entsprechend anzupas­ sen. Diese Arbeiten werden durch eine weitere Ausbildung vereinlacht, indem nämlich die beiden Teile des Pressengehäuses über vertikal angeordnete hydraulische Zylinder oder sonstige Hubgeräte verbunden sind.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß Karossieren u. a. Hohlkörper quasi kontinuierlich verpreßt oder auch ggf. zerkleinert werden, wobei dies mit ein und der selben Vorrichtung erfolgen kann, da sie leicht durch entsprechende Bauweise und Ausbildung umgerüstet werden kann. Mit weniger Energie kann eine größere Gesamtpreßkraft aufgebracht werden, so daß auch problematischere Hohlkörper sicher verarbeitet und verdichtet werden können. Das erfindungsgemäße System der exzenterartig rotierenden Druckwalze eröffnet neue Perspektiven in der Brechertechnik, wobei in Altfahrzeug-Verwertungszentren zu überlegen wäre, den Verpressungsvorgang unter Einschränkung von Aufwand und Kosten entfallen zu lassen, um mit einer Werk­ zeug bestückten Kurbelwalze die Zerkleinerung der Restkarossen aus dem Vollen direkt zu betreiben, wobei die Zuführung der Karossen in bewährter Manier über eine schiefe Förderebene erfolgt, so daß die Druckwalze in einem Rostkorb zur Erreichung von Stückgrößen zwischen 50 und 100 mm in niedrigster Einstellung arbeiten kann. Solche Anlagen werden bei Leistungen bis zu maximal 200 t/h mit einer Antriebsleistung bis maximal 2500 kW verwirklicht. Vorteilhaft ist weiter, daß im Kleinbetrieb an Stelle eines besonderen Vorschubförderers auch andere Zuführeinrichtungen wie z. B. hydrau­ lische Greifer oder Schieber eingesetzt werden können. Natürlich kann das System der Kurbelwalze auch zuführbegünstigend verwirklicht werden, indem es entsprechend schräg oder vertikal betrieben wird. Besonders vorteilhaft ist neben der kontinuierlichen Arbeitsweise, daß mit Hilfe einer solchen erfindungsgemäßen Vorrichtung die Durch­ satzleistung an Autokarosserien von derzeit rund 35 Karosserien pro Stunde auf 120 Karossieren und mehr pro Stunde erhöht werden kann.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine vergrößerte Wiedergabe des Pressengehäuses, im Schnitt,
Fig. 4 eine Vorkopfansicht des Pressengehäuses,
Fig. 5 eine Systemzeichnung der Vorrichtung am Beginn eines Preßvorganges,
Fig. 6 eine Darstellung mittig des Preßvorganges,
Fig. 7 eine Darstellung kurz vor dem Ende des Preßvorganges und
Fig. 8 eine Darstellung am Ende des Preßvorganges.
Fig. 1 zeigt die Gesamtanlage, die allgemein mit Kurbelwalze 1 bezeichnet wer­ den kann, in Seitenansicht. Deutlich erkennbar ist, daß die Karosserien 2 über den Ein­ zug 3 in den Bereich der Kurbelwalze 1 gelangen. Bis zum Auslauf 4 der Kurbelwalze 1 wird die einzelne Karosserie 2 über das Transportmittel 5 geführt und zwar unter dem Preßkörper 6 der Kurbelwalze 1 hindurch, der hier als exzentrische aufgehängte und wirkende Druckwalze 7 ausgebildet ist. Das ganze ist von einem geschlossenen Pres­ sengehäuse 8 umgeben, um das Austreten von Splittern u. ä. kleinen Gegenständen zu verhindern.
Als Transportmittel 5 dient hier ein Kettenförderer 11 mit endlosem Kettenband 10. Die Draufsicht nach Fig. 2 verdeutlicht, daß es sich bei diesem Kettenförderer um einen Doppelaußenkettenförderer handelt. Die beiden Kettenstränge sind über Mitneh­ mer 12 verbunden, die je nach Wunsch in dichtem Abstand oder größerem Abstand angeordnet werden, um entweder einen Schubladeneffekt oder eine Art Plattenband zu bilden. Das Kettenband 10 mit den Mitnehmern 12 wird in einer Förderrinne bewegt, die ja ein Untertrum 14 und ein Obertrum 15 aufweist. Im Bereich der Druckwalze 7 ist ein verstärktes und als Widerlager dienendes Bodenblech 13 vorgesehen, was besonders deutlich in Fig. 3 erkennbar ist.
Um zunächst einmal die Karossieren 2 und dann später auch das Schrottpaket 17 sicher zu fixieren und ein Hin- und Herrutschen auf dem Kettenförderer 11 zu vermei­ den, sind die einzelnen Mitnehmer 12 mit Transportsticheln 16 besetzt. Diese Trans­ portsticheln 16 sorgen dafür, daß die einzelne Karosserie 2 und dann später wie gesagt auch das Schrottpaket gleichmäßig durch das Pressengehäuse 8 hindurchgefördert wer­ den, wobei das einzelne Schrottpaket 17 dann endseitig des Kettenförderers 11 auf eine Rollenbahn 21 übergeben wird. Hier ist noch die Ausnehmung 16′ erkennbar, die von der Transportstichel 16 herrührt. Da das Kettenband 10 mit den Mitnehmern 12 um das Kettenrad 19 der Übergabe 18 herumgeführt wird, ist ein sicheres Lösen der Mitnehmer 12 und der Transportsticheln 16 vom Schrottpaket 17 sichergestellt.
Während die Rollenbahn 21 praktisch in gleicher Höhe wie der Kettenförderer 11 weiterläuft ist unter der Rollenbahn 21 jenseits der Übergabe 18 ein Gurtförderer 20 vorgesehen. Auf diesen Gurtförderer 20 fällt der Kleinschrott insbesondere Glas- und Lackreste herab, so daß diese von dem eigentlichen Schrott getrennt und gesondert entsorgt werden können.
Der Verpreßvorgang läuft kontinuierlich im Einflußbereich der Druckwalze 7 ab, hier also im Zentralpunkt des Pressengehäuses 8. Die Druckwalze 7, hier in Form eines zylindrischen Walzenkörpers 23 wird wie erwähnt exzentrisch um die Welle 22 herumgeführt, so daß die Druckwalze 7 bzw. der Walzenkörper 23 sich nach dem Ar­ beitsvorgang in einer Erholungsphase wieder widerstandsfrei mit kinetischer Energie aufladen kann.
Der zylindrische Walzenkörper 23 ist wie wiederum vor allem die Fig. 3 und 4 zeigen in zwei gleich ausgebildeten Kreiselscheiben 24, 25 gelagert. Beim Pressen von Karosserien 2 u. ä. Hohlkörpern handelt es sich hierbei um eine starre Verlage­ rung, wird dagegen die Vorrichtung zum Zerkleinern eingesetzt und mit entsprechenden Zerkleinerungswerk:zeugen besetzt, kann der zylindrische Walzenkörper 23 auch um seine Achse drehbar in den Kreiselscheiben 24, 25 gelagert werden. Die Kreiselscheiben 24, 25 sind außerhalb des Preßbereiches angeordnet, so daß dieser Vorgang und auch die Weiterförderung des verdichteten Materials durch diese Kreiselscheiben 24, 25 nicht behindert wird.
Die Kreiselscheiben 24, 25 mit dem zylindrischen Walzenkörper 23 sind ihrer­ seits über die Welle 22 im Pressengehäuse 8 gelagert, wobei beidseitig ein Wellen­ stumpf 34, 35 übersteht. Außerhalb des Pressengehäuses 8 tragen diese Wellenstümpfe 34, 35 jeweils eine Riemenscheibe 26, 27. Diese Riemenscheiben 26, 27 werden über den Antriebsmotor 29 und den Riementrieb 30 in Drehrichtung beeinflußt, so daß sie ihrerseits wieder die Kreiselscheiben 24, 25 mitdrehen und damit auch den zylindri­ schen Walzenkörper 23, d. h. die Druckwalze 7.
Fig. 4 zeigt, daß die Riemenscheiben 26, 27 gleichzeitig als Kontergewicht 32, 33 dienen, so daß ein Massenausgleich stattfindet, wodurch eine Entlastung der gesam­ ten Vorrichtung und insbesondere der Lagerung erreicht ist.
Mit 31 ist eine Spannvorrichtung bezeichnet, über die der Riementrieb 30 den Notwendigkeiten entsprechend gespannt werden kann. Die Spannvorrichtung 31 ist in Fig. 2 aber auch in Fig. 1 deutlich erkennbar. Vor der Spannvorrichtung 31 bzw. auf dem Pressengehäuse ist auch der oder die Antriebsmotoren 29 angeordnet, der oder die auf den Riementrieb 30 einwirken.
In Fig. 4 ist das Transportmittel 5, d. h. der Kettenförderer 11 seinerseits im Querschnitt wiedergegeben, deutlich ist hier erkennbar, daß die beiden Kettenbänder 10, 10′ und die daran angeformten Transportstichel 16 in der Rinne geführt gezogen wer­ den. Die dafür benötigten Motoren sind in Fig. 2 mit 39 bezeichnet. Im Einflußbereich des zylindrischen Walzenkörpers 23 und natürlich auch ein Stück davor und dahinter ist als Bodenblech 13 eine stabile Stahlplatte eingezogen, so daß das notwendige Widerla­ ger für den zylindrischen Walzenkörper 23 während des Preßvorgangs vorhanden ist.
Auch das Pressengehäuse 8 ist in Fig. 4 im Schnitt wiedergegeben, wobei er­ kennbar ist, daß das Dach 36 eine Inspektionsluke 37 aufweist, um von oben her an den zylindrischen Walzenkörper 23 heranzukommen. Dies kann aus Inspektionsgründen, beispielsweise um den Fortschritt des Verschleißes zu überprüfen oder auch bei Störun­ gen notwendig sein. Bei entsprechend großen Vorrichtungen dient eine Kranöse 38 dazu, die Inspektionsluke beispielsweise mit einer Hilfsvorrichtung abzuheben. Die Kranöse 38 kann aber auch dazu verwendet werden, daß entsprechend lösbar ausge­ bildete obere Teil 41 des Pressengehäuses 8 vom unteren Teil 42 abzuheben. Hierdurch wird gleichzeitig auch die gesamte Druckwalze 7 mit abgehoben, d. h. also sowohl der zylindrische Walzenkörper 23 wie auch die Kreiselscheiben 24, 25. Dadurch sind diese im Notfalle gut erreichbar und es ist so die Möglichkeit gegeben, den zylindrischen Walzenkörper 23 bei Verschleiß auszutauschen. Ein Austausch kann auch erforderlich werden, um einen anderen Walzenkörper beispielsweise einen elliptischen einzusetzen, wenn die Kurbelwalze 1 zu Zerkleinerungsarbeiten herangezogen werden soll.
In jedem Fall ist das Transportmittel 5, d. h. also hier der Kettenförderer 11 in Förderrichtung 46 bewegbar und entsprechend auch reversierbar, um beispielsweise den zylindrischen Walzenkörper 23 zu entlasten, wenn es zu Problemen beim Preß- oder Zerkleinerungsvorgang gekommen sein sollte. Nach Fig. 3 sind sowohl am Einzug 3 wie auch am Auslauf 4 Schutzklappen 44, 45 vorgesehen, um die schon beschriebene Splitterbildung bzw. eine Splittereinwirkung sicher zu verhindern.
Der zylindrische Walzenkörper 23 aber auch ein anders ausgebildeter Walzen­ körper kann bei Bedarf mit einem Schleißmantel 40 versehen werden, um beispielsweise bei auftretendem Verschleiß das vollstandige Ausbauen des Walzenkörpers 23 über­ flüssig zu machen.
Während die Kurbelwalze 1 in den Fig. 1 bis 4 in allen wesentlichen Ein­ zelheiten wiedergegeben ist, zeigen die Fig. 5 bis 8 lediglich die Kurbelwalze 1 vom Prinzip her und um zu verdeutlichen, wie und daß der Preßvorgang kontinuierlich ab­ läuft. Bei Fig. 5 ist die Karosserie 2, die hier nur symbolisch wiedergegeben ist, noch praktisch unbeeinflußt in den Bereich der Druckwalze 7 bzw. des zylindrischen Wal­ zenkörpers 3 gekommen. Der Preßvorgang ist angelaufen. Es zeigt sich bereits der Beginn des Schrottpakets 17.
Nach Fig. 6 ist der Preßvorgang praktisch zur Hälfte abgeschlossen und das nach rechts weit vorgeschobene Schrottpaket 17 befindet sich, geführt durch die Mit­ nehmer 12 mit den Transportsticheln 16 schon außerhalb des Einflußbereiches des zy­ lindrischen Walzenkörpers 23.
Sowohl in Fig. 6 wie auch in Fig. 7 ist der zylindrische Walzenkörper 23 in der Erholungsphase, d. h. er lädt sich entsprechend wieder mit Energie auf, um dann bei dem weiteren Drehvorgang entsprechend auf die Karosserie 2 einzuwirken. Nach Fig. 7 ist der Preßvorgang nahezu abgeschlossen und an Hand der Fig. 8 ist wiedergegeben, daß nun die gesamte Karosserie 2 in ein entsprechendes Schrottpaket 17 verdichtet ist.
Es versteht sich, daß nicht mit den in den Fig. 5 bis 8 wiedergegebenen wenigen Umdrehungen der Preßvorgang abgeschlossen werden kann, sondern daß die Druckwalze 7 wesentlich häufiger und mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von etwa 80 bis 100 U/min bewegt wird. Nach den Berechnungen liegt der Durchsatz bei zwei Karossen pro Minute, was verdeutlicht, welche großen Vorteile die hier vorgesehene kontinuierliche Beeinflussung der Karosserien 2 erbringt. Bei einer angenommenen Karosserielänge von 5 m und einer Vorschubgeschwindigkeit des Förderers von ca. 16 cm/s können so rund 120 Karosserien o. ä. Hohlkörper pro Stunde verdichtet werden. Dabei wird ein Schrottpaket von etwa 300 mm Höhe geformt, das dann entsprechend weiter verarbeitet werden kann. Hierbei können die entsprechenden Schrottpakete vom Vorschubförderer auf die schiefe Ebene der Zufuhrshore eines Shredders gebracht und der Zerkleinerung zugeführt werden oder aber die Schrottpakete 17 werden mit Lkw oder anderen Transportmitteln zum eigentlichen Zerkleinerungsort gebracht.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (22)

1. Vorrichtung zum Verpressen von Karosserien (2) und anderen Hohl­ körpern mit bewegbaren und die Karosserien dabei zusammendrückenden Preßkörpern (6) und einem die Karosserien zuführenden Transportmittel (5), dadurch gekennzeichnet, daß der Preßkörper (6) als exzentrisch rotierende Druckwalze (7) mit masseausgleichen­ den Kontergewichten (32, 33) und als Gegenpreßkörper und zugleich als Transportmittel (5) dienendem Kettenförderer (11) ausgebildet ist, der die Karosserien (2) und dann die Schrottpakete (17) im abgestimmten Takt vorschiebend eingestellt ist, wobei Druckwal­ ze (7) und der entsprechende Bereich des Kettenförderers (11) von einem Pressengehäu­ se (8) umschlossen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenband (10) des Kettenförderers (11) einen kleinen Mitnehmerabstand und eine geringe Mitnehmerhöhe aufweisend ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenband (10) des Kettenförderers (11) einen großen Mitnehmerabstand und eine große Mitnehmerhöhe aufweisend ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenförderer (11) im Bereich der Druckwalze (7) mit einem verstärkten Bo­ denblech (13) ausgerüstet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenförderer (11) reversierbar ausgebildet und geschaltet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenförderer (11), vorzugsweise dessen Mitnehmer (12) mit dornenartigen Transportsticheln (16) ausgerüstet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das abgabenseitige Kettenrad (19) des Kettenförderers (11) auf ein den Splitter­ schrott aufnehmenden Gurtförderer (20) austragend angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (7) aus einem exzentrisch zur Drehachse bzw. -welle (22) angeord­ neten zylindrischen Walzenkörper (23) und zwei außerhalb der Karosseriezuführung (Arbeitsbreite) des Pressengehäuses (8) montierten Kreiselscheiben (24, 25) besteht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Druckwalze (7) als Doppelwalze ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Druckwalze (7) in Drehrichtung (28) elliptisch schlank als Schlag­ körper wirkend ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Druckwalze (7) mit mehr als einem Kurbelarm ausgerüstet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Druckwalze (7) aufnehmende Welle (22) über das Pressengehäuse (8) vor­ stehende Wellenstümpfe (34, 35) aufweist, die die als Kontergewichte (32, 33) ausge­ bildeten Riemenscheiben (26, 27) aufnehmend ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Riemenscheiben (26, 27) ein automatischer Unwuchtregler zugeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pressengehäuse (8) horizontal geteilt ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 und Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Pressengehäuse (8) eine dem Dach (36) zugeordnete Inspektionsluke (37) auf­ weist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 und Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenscheiben (26, 27) über einen Antriebsmotor (29) angetrieben sind, der im Bereich des Auslaufes (4) auf dem Pressengehäuse (8) angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor (29) ein E-Motor mit N = 45 kW und n = 500 U/min dient, der über eine Übersetzung 1 : 6 den über die Riemenscheiben (26, 27) führenden Riemen­ trieb (30) antreibt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem Walzenkörper (23) ein mehrteiliger, vorzugsweise zweiteiliger Schleißmantel (40) zugeordnet ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleißmantel (40) mit Zerkleinerungswerkzeugen bestückbar ausgebildet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder Anspruch 18 und Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenkörper (23) in den Kreiselscheiben (24, 25) um seine Achse rotierend gelagert ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß dem oberen, abhebbaren Teil (41) des Pressengehäuses (8) die Druckwalze (7) zugeordnet ist und daß zwischen beiden Teilen (41, 42) des Pressengehäuses (8) Bolzen oder Zwischenstücke anzuordnen sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (41, 42) des Pressengehäuses (8) über vertikal angeordnete hydrau­ lische Zylinder oder sonstige Hubgeräte verbunden sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19900098A1 (de) * 1999-01-04 2000-07-13 Eurocoin Recycling Gmbh Entpackung und Entwertung von rondenförmigen Werkstücken, Münzen oder dgl.
CN115387633A (zh) * 2022-08-26 2022-11-25 中铁北京工程局集团第一工程有限公司 一种外墙保温层及防水层修复机器人

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