DE19537335A1 - Kurbelwalze zum Verpressen von Karosserien - Google Patents
Kurbelwalze zum Verpressen von KarosserienInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpressen von Karosserien und
anderen Hohlkörpern mit bewegbaren und die Karosserien dabei zusammendrückenden
Preßkörpern und einem die Karosserien zuführenden Transportmittel.
Entsprechende Vorrichtungen zum Verpressen von Karosserien werden auch als
Autofalter oder Karosseriepressen bezeichnet. Sie arbeiten in der Regel mit einer maxi
malen Gesamtpreßkraft von 140 000 kp, wobei sich diese Gesamtpreßkraft systembe
dingt nachteilhafterweise sehr kurzfristig als Flächenlast äußert und daher den Verpres
sungsgrad mindert. Dabei sind sowohl Falter und Pressen bekannt, die mit einem festen
und einem beweglichen Preßkörper arbeiten, wie auch solche Vorrichtungen, die mit
zwei gegeneinander beweglichen Preßkörpern arbeiten. Nachteilig ist insgesamt, die
relativ geringe Gesamtpreßkraft und die schon erwähnte ungünstige große Flächenlast.
Benötigt werden diese Autofalter bzw. Karossierpressen, um Hohlkörper, vor allem
ausgediente Karosserien zusammenzupressen und so zu verdichten, daß sie beim Wei
tertransport möglichst wenig Platz einnehmen. Ein weiterer Nachteil bei herkömmlichen
Karosseriepressen ist, daß die Verpressung nicht kontinuierlich erfolgt sondern in meh
reren Arbeitsetappen der jeweils eingesetzten Preßkörper, so daß die Durchsatzleistung
erheblich beeinträchtigt ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen,
mit der Karosserien u. ä. Hohlkörper mit möglichst wenig Aufwand zumindest annä
hernd kontinuierlich verdichtet werden können.
Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß der Preßkörper als
exzentrisch rotierende Druckwalze mit masseausgleichenden Kontergewichten und als
Gegenpreßkörper und zugleich als Transportmittel dienendem Kettenförderer ausgebildet
ist, der die Karosserien und dann die Schrottpakete im abgestimmten Takt vorschiebend
eingestellt ist, wobei Druckwalze und der entsprechende Bereich des Kettenförderers
von einem Pressengehäuse umschlossen sind.
Zunächst einmal ist durch das geschlossene Pressengehäuse sichergestellt, daß
eine nachteilige Beeinflussung der Umwelt nicht eintreten kann, was sowohl bezüglich
umherfliegender Kleinteile als auch Staub gilt. Darüber hinaus wird mit Hilfe der rotie
renden Druckwalze eine erhebliche Preßkraft aufgebracht, die um das Mehrfache größer
als bei herkömmlichen Autofaltern und Karosseriepressen ist. Es wird keine Flächenlast
erzeugt, sondern vielmehr erfolgt das Verdichten durch entsprechendes Verzögern der
Druckwalze. Aufgrund der hohen Drehenergie besitzt die Druckwalze im Massen
schwerpunkt ein konstantes Arbeitsvermögen mit einer stetigen Preßkraft, die bei Ver
zögerung der Rotation gegen "Unendlich" steigerungsfähig ist. Eine solche Wirkung
kann mit zylindrisch betriebenen Preßbalkensystemen, langhebelartigen Nußknacker
pressen oder backenartigen Kniehebelpressen nicht erreicht werden, da bei diesen Sy
stemen die Dynamik in Form von hoher kinetischer Energie nicht vorhanden ist. Auf
grund der zylindrischen Druckwalze erfolgt die punktkonzentrierte Verdichtung und
Walzwirkung im Durchlaufverfahren, so daß praktisch kontinuierlich gearbeitet werden
kann, was nicht nur zu einer wesentlichen Erhöhung der Durchsatzahlen führt, sondern
auch zu einer Verbesserung des Verdichtungsvorganges insgesamt. Vorteilhaft ist wei
ter, daß die Preßwirkung abweichend von den bekannten Autofaltern und Pressen nicht
von der Seite her erfolgt, sondern vielmehr von oben durch die rotierende Druckwalze.
Die durch die exzentrisch rotierende Druckwalze auftretenden negativen Kräfte werden
durch die Kontergewichte aufgefangen, so daß wie erwähnt quasi kontinuierlich ge
arbeitet werden kann. Der kontinuierlichen Arbeit kommt auch die Ausbildung des
Transportmittels als Gegenpreßkörper entgegen, wozu sich besonders der erfindungs
gemäße Kettenförderer eignet.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das
Kettenband des Kettenförderers einen kleinen Mitnehmerabstand und eine geringe Mit
nehmerhöhe aufweisend ausgebildet ist. Bei Verwirklichung eines derartigen Kettenban
des erreicht man einen Plattenbandeffekt, so daß insbesondere ausgeschlachtete Karosse
rien, in denen ja noch Scheiben fixiert sind, aber auch andere Hohlkörper, wie Fässer,
Kühlschränke, Waschmaschinen, Gefriertruhen u. ä. transportiert werden können. Die
Teile liegen dann mehr oder weniger zwischen und auf den dicht angeordneten Mitneh
mern und werden von diesen bis zum Austrag mitgeführt. Die einzelnen Karosserien
stehen auf diesen eng angeordneten Mitnehmern, wobei durch die dichte Anordnung der
Mitnehmer sichergestellt ist, daß auch kleinere zu verdichtende Hohlkörper sicher trans
portiert werden.
Insbesondere für die Zerkleinerung größerer Hohlkörper wie Karosserien eignet
sich die Erfindung dann, wenn das Kettenband des Kettenförderers einen großen Mit
nehmerabstand und eine große Mitnehmerhöhe aufweisend ausgebildet ist. Mitnehmer
und Kettenband erbringen dann eine Art Schubladeneffekt, wobei die so ausgebildeten
Mitnehmer bzw. das so ausgebildete Kettenband in der Regel schon ausreicht, um die
einzelnen Karosserien sicher zu transportieren und auch unter der Druckwalze hindurch,
d. h. ohne daß eine Rückstelleffekt auftritt.
Die durch das Zusammenpressen der Karosserien oder sonstigen Hohlkörper
auftretenden Kräfte werden durch den als Gegenpreßkörper wirkenden Kettenförderer
problemlos aufgenommen, insbesondere wenn der Kettenförderer im Bereich der Druck
walze mit einem verstärkten Bodenblech ausgerüstet ist. Dieses Bodenblech ist insbe
sondere als durchgehende entsprechend dick ausgebildete Stahlplatte ausgebildet, wobei
diese Stahlplatte das sowieso vorhandene Bodenblech des Kettenförderers ergänzt oder
in diesem Bereich auch ersetzt.
Das Prinzip der Druckwalze wirkt insbesondere weil sich die notwendige Ener
gie immer wieder beim Weiterbewegen der Druckwalze aufbauen kann. Ist die Verzö
gerung zu groß gewesen oder gibt es sonstige Probleme, können diese dadurch behoben
werden, daß zum Aufbau neuer Energie der Kettenförderer reversierbar ausgebildet und
geschaltet ist. In Kombination mit einer elektronischen Drehzahlüberwachung der
Druckwalze kann ein automatisches Rückwärtsfahren des Kettenförderers bewirkt wer
den, so daß die Walze widerstandsfrei auf Touren und mit potentieller Energie aufge
laden werden kann.
Zur besseren Verkrallung der Mitnehmer des Kettenbandes und der Karosserien
ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Kettenförderer, vorzugsweise dessen Mit
nehmer mit dornenartigen Transportsticheln ausgerüstet ist. Diese Transportstichel in
Form von robusten Spezialzähnen nehmen nicht nur die relativ leicht zu erfassende
Karosse sondern auch das schon zusammengedrückte Schrottpaket mit, wobei am um
lenkenden Kettenrad des Kettenförderers die Stichel und Mitnehmer wie beim Zahn
stangentrieb durch Abwälzung vom Schrottpaket gelöst werden.
Durch die Wucht der exzentrisch rotierenden Druckwalze werden sowohl
Glas- wie auch Lackreste von der Karosserie gelöst. Sie fallen in den Kettenförderer und
werden von den Mitnehmern mitgenommen, was vorteilhaft ist, weil sie die weitere
Verwertung des Schrottes beeinträchtigen. Um sie von dem eigentlichen Schrottpaket zu
trennen, ist es von Vorteil, wenn wie erfindungsgemäß vorgesehen das abgabenseitige
Kettenrad des Kettenförderers auf ein den Splitterschrott aufnehmenden Gurtförderer
austragend angeordnet ist. Am Ende der eigentlichen Vorrichtung werden somit diese
nicht zu verwertenden Bestandteile abgetrennt und dann abgelagert, während das eigent
liche Schrottpaket weitertransportiert und weiterverarbeitet werden kann.
Weiter vorne ist bereits erläutert worden, daß die Druckwalze durch Zuordnung
von Kontergewichten gleichmäßig rotierend im Pressengehäuse untergebracht ist. Eine
besonders zweckmäßige Ausbildung ist die, bei der die Druckwalze aus einem exzen
trisch zur Drehachse bzw. -welle angeordneten zylindrischen Walzenkörper und zwei
außerhalb der Karosseriezuführung (Arbeitsbreite) des Pressengehäuses montierten Krei
selscheiben besteht. Durch diese Ausbildung kann die Exzentrizität der Druckwalze
praktisch vorgegeben bzw. ggf. auch geändert werden, wenn nämlich die Anordnung
der Druckwalze im Verhältnis zu den Kreiselscheiben verändert wird. Insbesondere aber
ist so eine sichere Übertragung der von der Druckwalze aufgebauten Energie bzw.
Preßkraft auf die Karossen möglich, wobei die Kreiselscheiben quasi als Kurbelarme
dienen.
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung ist die, bei der die rotierende Druckwalze
als Doppelwalze ausgebildet ist, wobei allerdings in der Regel die aufgebrachten Kräfte
geringer als bei einer einzelnen Druckwalze sind. Die aus wuchtigen Kreiselscheiben
bestehenden Kurbelarme der Druckwalze liegen nicht im Bereich der Zuführbreite des
Pressengehäuses, so daß sie den Beeinflussungsbereich nicht beeinträchtigen. Dies gilt
sowohl für eine einzelne wie auch für eine Doppelwalze. Die Druckwalze, die die Wel
le satellitenartig umkreist, trägt durch die Exzentrizität des Massenschwerpunktes zur
Drehachse wesentlich zur hohen kinetischen Energie bei und bewirkt eine große Maul
höhe, so daß auch sperrige Teile durch ein gutes Greifvermögen erfaßt, verdichtet und
unter Förderwirkung der Druckwalze bis zum Zenit der unteren Durchgangshöhe mitge
zogen werden.
Nach einer weiteren Ausbildung ist vorgesehen, daß die rotierende Druckwalze
in Drehrichtung elliptisch schlank als Schlagkörper wirkend ausgebildet ist, so daß die
Druckwalze als Schlagkörper wirkt und ggf. auch mit Werkzeugen bestückt werden
kann, wodurch neben der hohen Rotationsenergie und großen Maulweite vor allem bei
der Zerkleinerung von Mineralien eine hohe Förder- und Schleuderwirkung der Walze
sichergestellt ist. Dadurch wird auch die Schlupffähigkeit und das Greifvermögen der
Vorrichtung verbessert, indem grobstückige Brocken in der oberen Zone und flache
Stücke in der unteren Region zwingend erfaßt und beeinflußt, d. h. hier auch zerklei
nert werden. Bei entsprechenden Größenordnungen kann es sich auch anbieten, die
rotierende Druckwalze mit mehr als einem Kurbelarm auszurüsten. Bei entsprechend
symmetrischer Gestaltung kann der Massenausgleich entfallen und in weiterer Gestaltung
sogar ein verdichtendes Walzen- oder Treibrad mit griffigen Verzahnungen gebildet
werden. In aller Regel ist es aber für das Pressen und auch ein eventuelles Zerkleinern
notwendig, daß nach jedem Arbeitsvorgang eine Erholungsphase eintritt, was eben bei
der exzentrisch angeordneten, rotierenden Druckwalze vorteilhaft möglich ist, um so
der Druckwalze die Möglichkeit zu geben, sich widerstandsfrei mit kinetischer Energie
aufzuladen.
Bei der Verwirklichung der exzentrisch angeordneten Druckwalze erfolgt der
Massenausgleich vorteilhaft dadurch, daß die die Druckwalze aufnehmende Welle über
das Pressengehäuse vorstehende Wellenstümpfe aufweist, die die als Kontergewichte
ausgebildeten Riemenscheiben aufnehmend ausgebildet sind. Die beiden Riemenscheiben
sind an den beiden Kreiselscheiben außerhalb des Pressengehäuses anschließend an
geordnet, wobei je Wellenstumpf nicht nur die Verlagerung der Druckwalze vorgenom
men wird, sondern hier auch der Antrieb der Riemenscheiben verwirklicht wird. Die
Riemenscheiben nehmen also auch den Keilriemen bzw. den Riementrieb auf und sind
gleichzeitig indem der exzentrischen Druckwalze gegenüberliegenden Kreissektor als
Gegengewicht zum Massenausgleich ausgebildet, wodurch Schwungmoment und Dreh
energie vorteilhafterweise anwachsen und schädliche Fundamentschwingungen abgebaut
werden.
Durch den außerhalb des Pressengehäuses angeordneten Massenausgleich ist
außerdem die Möglichkeit gegeben, den Riemenscheiben einen automatischen Unwucht
regler zuzuordnen, um so bei auftretendem Verschleiß an der Druckwalze Gegenmaß
nahmen einfach verwirklichen zu können.
Zur einfachen Montage und Demontage sieht die Erfindung vor,
daß das Pressengehäuse horizontal geteilt ausgebildet ist, so daß die Druckwalze bei
Montage komplett mit abgekapselter Verlagerung herein- oder herausgehoben werden
kann. Oberhalb des Pressengehäuses ist eine Inspektionsluke im Dach angeordnet, so
daß auch bei eventueller Ausrüstung der Druckwalze mit Werkzeugen bei Bedarf ein
schnelles Auswechseln möglich ist.
Platzsparend ist vorgesehen, daß die Riemenscheiben über einen Antriebsmotor
angetrieben sind, der im Bereich des Auslaufes auf dem Pressengehäuse angeordnet ist.
Da das Pressengehäuse hinter dem Preßbereich entsprechend niedriger ausgebildet wer
den kann, ist hier der Antriebsmotor praktisch ohne zusätzlichen Platzbedarf unterzu
bringen.
Erfindungsgemäß dient als Antriebsmotor ein E-Motor mit N = 45 kW und n = 500 U/min
dient, der über eine Übersetzung 1 : 6 den über die Riemenscheiben führen
den Riementrieb antreibt. Bei einer derartigen Ausbildung und Übersetzung ist es mög
lich, innerhalb von 15 Sekunden eine Drehzahl von 83 U/min zu erreichen, was für die
Aufbringung der notwendigen Preß- oder Zerkleinerungskräfte zweckmäßig ist.
Aufgrund der zu verrichtenden Arbeit bleibt ein Verschleiß an der Druckwalze
nicht aus. Um hier die Montagezeiten möglichst gering zu halten, sieht die Erfindung
vor, daß dem Walzenkörper ein mehrteiliger, vorzugsweise zweiteiliger Schleißmantel
zugeordnet ist. Der Schleißmantel wird als solcher vom eigentlichen Walzenkörper
gelöst und durch einen neuen ausgetauscht, wobei diese Ausbildung auch den Vorteil
hat, daß dann die Möglichkeit gegeben ist, die gleiche Vorrichtung sowohl zum Ver
pressen wie auch zum Zerkleinern einzusetzen, wozu es lediglich notwendig ist, einmal
einen glattwandigen Schleißmantel oder einen mit Zerkleinerungswerkzeugen bestückten
Schleißmantel zu montieren. Denkbar ist es darüber hinaus auch, den Verschleißmantel
mit Zerkleinerungswerkzeugen bestückbar auszubilden, so daß bei Bedarf der Schleiß
mantel einfach entsprechend variiert bzw. durch Zerkleinerungswerkzeuge ergänzt wird.
Insbesondere bei Einsatz als Zerkleinerungsaggregat ist es von Vorteil, wenn der
Walzenkörper in den Kreiselscheiben um seine Achse rotierend gelagert ist, so daß
Rollenmeißel, Messerwalzen oder Verdichterräder mit Stampf- oder Polygonfüßen ver
wirklicht werden können. So kann die Einsatzbreite der erfindungsgemäßen Vorrichtung
entsprechend groß gestaltet werden, so daß andererseits die Vielseitigkeit enorm wächst.
Die Montagefreundlichkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird dadurch
weiter verbessert, daß dem oberen, abhebbaren Teil des Pressengehäuses die Druckwal
ze zugeordnet ist und daß zwischen beiden Teilen des Pressengehäuses Bolzen oder
Zwischenstücke anzuordnen sind. Vor allem ist es dadurch möglich, die Durchlaufhöhe
zu variieren, um bei Änderung der Preßgutes beispielsweise von kleinstückigen Hohl
körpern auf Karossieren den Einzugsbereich bzw. die Durchlaufe entsprechend anzupas
sen. Diese Arbeiten werden durch eine weitere Ausbildung vereinlacht, indem nämlich
die beiden Teile des Pressengehäuses über vertikal angeordnete hydraulische Zylinder
oder sonstige Hubgeräte verbunden sind.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß Karossieren u. a.
Hohlkörper quasi kontinuierlich verpreßt oder auch ggf. zerkleinert werden, wobei dies
mit ein und der selben Vorrichtung erfolgen kann, da sie leicht durch entsprechende
Bauweise und Ausbildung umgerüstet werden kann. Mit weniger Energie kann eine
größere Gesamtpreßkraft aufgebracht werden, so daß auch problematischere Hohlkörper
sicher verarbeitet und verdichtet werden können. Das erfindungsgemäße System der
exzenterartig rotierenden Druckwalze eröffnet neue Perspektiven in der Brechertechnik,
wobei in Altfahrzeug-Verwertungszentren zu überlegen wäre, den Verpressungsvorgang
unter Einschränkung von Aufwand und Kosten entfallen zu lassen, um mit einer Werk
zeug bestückten Kurbelwalze die Zerkleinerung der Restkarossen aus dem Vollen direkt
zu betreiben, wobei die Zuführung der Karossen in bewährter Manier über eine schiefe
Förderebene erfolgt, so daß die Druckwalze in einem Rostkorb zur Erreichung von
Stückgrößen zwischen 50 und 100 mm in niedrigster Einstellung arbeiten kann. Solche
Anlagen werden bei Leistungen bis zu maximal 200 t/h mit einer Antriebsleistung bis
maximal 2500 kW verwirklicht. Vorteilhaft ist weiter, daß im Kleinbetrieb an Stelle
eines besonderen Vorschubförderers auch andere Zuführeinrichtungen wie z. B. hydrau
lische Greifer oder Schieber eingesetzt werden können. Natürlich kann das System der
Kurbelwalze auch zuführbegünstigend verwirklicht werden, indem es entsprechend
schräg oder vertikal betrieben wird. Besonders vorteilhaft ist neben der kontinuierlichen
Arbeitsweise, daß mit Hilfe einer solchen erfindungsgemäßen Vorrichtung die Durch
satzleistung an Autokarosserien von derzeit rund 35 Karosserien pro Stunde auf 120
Karossieren und mehr pro Stunde erhöht werden kann.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt
ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine vergrößerte Wiedergabe des Pressengehäuses, im
Schnitt,
Fig. 4 eine Vorkopfansicht des Pressengehäuses,
Fig. 5 eine Systemzeichnung der Vorrichtung am Beginn eines
Preßvorganges,
Fig. 6 eine Darstellung mittig des Preßvorganges,
Fig. 7 eine Darstellung kurz vor dem Ende des Preßvorganges
und
Fig. 8 eine Darstellung am Ende des Preßvorganges.
Fig. 1 zeigt die Gesamtanlage, die allgemein mit Kurbelwalze 1 bezeichnet wer
den kann, in Seitenansicht. Deutlich erkennbar ist, daß die Karosserien 2 über den Ein
zug 3 in den Bereich der Kurbelwalze 1 gelangen. Bis zum Auslauf 4 der Kurbelwalze
1 wird die einzelne Karosserie 2 über das Transportmittel 5 geführt und zwar unter dem
Preßkörper 6 der Kurbelwalze 1 hindurch, der hier als exzentrische aufgehängte und
wirkende Druckwalze 7 ausgebildet ist. Das ganze ist von einem geschlossenen Pres
sengehäuse 8 umgeben, um das Austreten von Splittern u. ä. kleinen Gegenständen zu
verhindern.
Als Transportmittel 5 dient hier ein Kettenförderer 11 mit endlosem Kettenband
10. Die Draufsicht nach Fig. 2 verdeutlicht, daß es sich bei diesem Kettenförderer um
einen Doppelaußenkettenförderer handelt. Die beiden Kettenstränge sind über Mitneh
mer 12 verbunden, die je nach Wunsch in dichtem Abstand oder größerem Abstand
angeordnet werden, um entweder einen Schubladeneffekt oder eine Art Plattenband zu
bilden. Das Kettenband 10 mit den Mitnehmern 12 wird in einer Förderrinne bewegt,
die ja ein Untertrum 14 und ein Obertrum 15 aufweist. Im Bereich der Druckwalze 7 ist
ein verstärktes und als Widerlager dienendes Bodenblech 13 vorgesehen, was besonders
deutlich in Fig. 3 erkennbar ist.
Um zunächst einmal die Karossieren 2 und dann später auch das Schrottpaket 17
sicher zu fixieren und ein Hin- und Herrutschen auf dem Kettenförderer 11 zu vermei
den, sind die einzelnen Mitnehmer 12 mit Transportsticheln 16 besetzt. Diese Trans
portsticheln 16 sorgen dafür, daß die einzelne Karosserie 2 und dann später wie gesagt
auch das Schrottpaket gleichmäßig durch das Pressengehäuse 8 hindurchgefördert wer
den, wobei das einzelne Schrottpaket 17 dann endseitig des Kettenförderers 11 auf eine
Rollenbahn 21 übergeben wird. Hier ist noch die Ausnehmung 16′ erkennbar, die von
der Transportstichel 16 herrührt. Da das Kettenband 10 mit den Mitnehmern 12 um das
Kettenrad 19 der Übergabe 18 herumgeführt wird, ist ein sicheres Lösen der Mitnehmer
12 und der Transportsticheln 16 vom Schrottpaket 17 sichergestellt.
Während die Rollenbahn 21 praktisch in gleicher Höhe wie der Kettenförderer
11 weiterläuft ist unter der Rollenbahn 21 jenseits der Übergabe 18 ein Gurtförderer 20
vorgesehen. Auf diesen Gurtförderer 20 fällt der Kleinschrott insbesondere Glas- und
Lackreste herab, so daß diese von dem eigentlichen Schrott getrennt und gesondert
entsorgt werden können.
Der Verpreßvorgang läuft kontinuierlich im Einflußbereich der Druckwalze 7
ab, hier also im Zentralpunkt des Pressengehäuses 8. Die Druckwalze 7, hier in Form
eines zylindrischen Walzenkörpers 23 wird wie erwähnt exzentrisch um die Welle 22
herumgeführt, so daß die Druckwalze 7 bzw. der Walzenkörper 23 sich nach dem Ar
beitsvorgang in einer Erholungsphase wieder widerstandsfrei mit kinetischer Energie
aufladen kann.
Der zylindrische Walzenkörper 23 ist wie wiederum vor allem die Fig. 3 und
4 zeigen in zwei gleich ausgebildeten Kreiselscheiben 24, 25 gelagert. Beim Pressen
von Karosserien 2 u. ä. Hohlkörpern handelt es sich hierbei um eine starre Verlage
rung, wird dagegen die Vorrichtung zum Zerkleinern eingesetzt und mit entsprechenden
Zerkleinerungswerk:zeugen besetzt, kann der zylindrische Walzenkörper 23 auch um
seine Achse drehbar in den Kreiselscheiben 24, 25 gelagert werden. Die Kreiselscheiben
24, 25 sind außerhalb des Preßbereiches angeordnet, so daß dieser Vorgang und auch
die Weiterförderung des verdichteten Materials durch diese Kreiselscheiben 24, 25 nicht
behindert wird.
Die Kreiselscheiben 24, 25 mit dem zylindrischen Walzenkörper 23 sind ihrer
seits über die Welle 22 im Pressengehäuse 8 gelagert, wobei beidseitig ein Wellen
stumpf 34, 35 übersteht. Außerhalb des Pressengehäuses 8 tragen diese Wellenstümpfe
34, 35 jeweils eine Riemenscheibe 26, 27. Diese Riemenscheiben 26, 27 werden über
den Antriebsmotor 29 und den Riementrieb 30 in Drehrichtung beeinflußt, so daß sie
ihrerseits wieder die Kreiselscheiben 24, 25 mitdrehen und damit auch den zylindri
schen Walzenkörper 23, d. h. die Druckwalze 7.
Fig. 4 zeigt, daß die Riemenscheiben 26, 27 gleichzeitig als Kontergewicht 32, 33
dienen, so daß ein Massenausgleich stattfindet, wodurch eine Entlastung der gesam
ten Vorrichtung und insbesondere der Lagerung erreicht ist.
Mit 31 ist eine Spannvorrichtung bezeichnet, über die der Riementrieb 30 den
Notwendigkeiten entsprechend gespannt werden kann. Die Spannvorrichtung 31 ist in
Fig. 2 aber auch in Fig. 1 deutlich erkennbar. Vor der Spannvorrichtung 31 bzw. auf
dem Pressengehäuse ist auch der oder die Antriebsmotoren 29 angeordnet, der oder die
auf den Riementrieb 30 einwirken.
In Fig. 4 ist das Transportmittel 5, d. h. der Kettenförderer 11 seinerseits im
Querschnitt wiedergegeben, deutlich ist hier erkennbar, daß die beiden Kettenbänder 10,
10′ und die daran angeformten Transportstichel 16 in der Rinne geführt gezogen wer
den. Die dafür benötigten Motoren sind in Fig. 2 mit 39 bezeichnet. Im Einflußbereich
des zylindrischen Walzenkörpers 23 und natürlich auch ein Stück davor und dahinter ist
als Bodenblech 13 eine stabile Stahlplatte eingezogen, so daß das notwendige Widerla
ger für den zylindrischen Walzenkörper 23 während des Preßvorgangs vorhanden ist.
Auch das Pressengehäuse 8 ist in Fig. 4 im Schnitt wiedergegeben, wobei er
kennbar ist, daß das Dach 36 eine Inspektionsluke 37 aufweist, um von oben her an den
zylindrischen Walzenkörper 23 heranzukommen. Dies kann aus Inspektionsgründen,
beispielsweise um den Fortschritt des Verschleißes zu überprüfen oder auch bei Störun
gen notwendig sein. Bei entsprechend großen Vorrichtungen dient eine Kranöse 38
dazu, die Inspektionsluke beispielsweise mit einer Hilfsvorrichtung abzuheben. Die
Kranöse 38 kann aber auch dazu verwendet werden, daß entsprechend lösbar ausge
bildete obere Teil 41 des Pressengehäuses 8 vom unteren Teil 42 abzuheben. Hierdurch
wird gleichzeitig auch die gesamte Druckwalze 7 mit abgehoben, d. h. also sowohl der
zylindrische Walzenkörper 23 wie auch die Kreiselscheiben 24, 25. Dadurch sind diese
im Notfalle gut erreichbar und es ist so die Möglichkeit gegeben, den zylindrischen
Walzenkörper 23 bei Verschleiß auszutauschen. Ein Austausch kann auch erforderlich
werden, um einen anderen Walzenkörper beispielsweise einen elliptischen einzusetzen,
wenn die Kurbelwalze 1 zu Zerkleinerungsarbeiten herangezogen werden soll.
In jedem Fall ist das Transportmittel 5, d. h. also hier der Kettenförderer 11 in
Förderrichtung 46 bewegbar und entsprechend auch reversierbar, um beispielsweise den
zylindrischen Walzenkörper 23 zu entlasten, wenn es zu Problemen beim Preß- oder
Zerkleinerungsvorgang gekommen sein sollte. Nach Fig. 3 sind sowohl am Einzug 3
wie auch am Auslauf 4 Schutzklappen 44, 45 vorgesehen, um die schon beschriebene
Splitterbildung bzw. eine Splittereinwirkung sicher zu verhindern.
Der zylindrische Walzenkörper 23 aber auch ein anders ausgebildeter Walzen
körper kann bei Bedarf mit einem Schleißmantel 40 versehen werden, um beispielsweise
bei auftretendem Verschleiß das vollstandige Ausbauen des Walzenkörpers 23 über
flüssig zu machen.
Während die Kurbelwalze 1 in den Fig. 1 bis 4 in allen wesentlichen Ein
zelheiten wiedergegeben ist, zeigen die Fig. 5 bis 8 lediglich die Kurbelwalze 1 vom
Prinzip her und um zu verdeutlichen, wie und daß der Preßvorgang kontinuierlich ab
läuft. Bei Fig. 5 ist die Karosserie 2, die hier nur symbolisch wiedergegeben ist, noch
praktisch unbeeinflußt in den Bereich der Druckwalze 7 bzw. des zylindrischen Wal
zenkörpers 3 gekommen. Der Preßvorgang ist angelaufen. Es zeigt sich bereits der
Beginn des Schrottpakets 17.
Nach Fig. 6 ist der Preßvorgang praktisch zur Hälfte abgeschlossen und das
nach rechts weit vorgeschobene Schrottpaket 17 befindet sich, geführt durch die Mit
nehmer 12 mit den Transportsticheln 16 schon außerhalb des Einflußbereiches des zy
lindrischen Walzenkörpers 23.
Sowohl in Fig. 6 wie auch in Fig. 7 ist der zylindrische Walzenkörper 23 in der
Erholungsphase, d. h. er lädt sich entsprechend wieder mit Energie auf, um dann bei
dem weiteren Drehvorgang entsprechend auf die Karosserie 2 einzuwirken. Nach Fig. 7
ist der Preßvorgang nahezu abgeschlossen und an Hand der Fig. 8 ist wiedergegeben,
daß nun die gesamte Karosserie 2 in ein entsprechendes Schrottpaket 17 verdichtet ist.
Es versteht sich, daß nicht mit den in den Fig. 5 bis 8 wiedergegebenen
wenigen Umdrehungen der Preßvorgang abgeschlossen werden kann, sondern daß die
Druckwalze 7 wesentlich häufiger und mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von etwa
80 bis 100 U/min bewegt wird. Nach den Berechnungen liegt der Durchsatz bei zwei
Karossen pro Minute, was verdeutlicht, welche großen Vorteile die hier vorgesehene
kontinuierliche Beeinflussung der Karosserien 2 erbringt. Bei einer angenommenen
Karosserielänge von 5 m und einer Vorschubgeschwindigkeit des Förderers von ca. 16 cm/s
können so rund 120 Karosserien o. ä. Hohlkörper pro Stunde verdichtet werden.
Dabei wird ein Schrottpaket von etwa 300 mm Höhe geformt, das dann entsprechend
weiter verarbeitet werden kann. Hierbei können die entsprechenden Schrottpakete vom
Vorschubförderer auf die schiefe Ebene der Zufuhrshore eines Shredders gebracht und
der Zerkleinerung zugeführt werden oder aber die Schrottpakete 17 werden mit Lkw
oder anderen Transportmitteln zum eigentlichen Zerkleinerungsort gebracht.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden,
werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (22)
1. Vorrichtung zum Verpressen von Karosserien (2) und anderen Hohl
körpern mit bewegbaren und die Karosserien dabei zusammendrückenden Preßkörpern
(6) und einem die Karosserien zuführenden Transportmittel (5),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Preßkörper (6) als exzentrisch rotierende Druckwalze (7) mit masseausgleichen
den Kontergewichten (32, 33) und als Gegenpreßkörper und zugleich als Transportmittel
(5) dienendem Kettenförderer (11) ausgebildet ist, der die Karosserien (2) und dann die
Schrottpakete (17) im abgestimmten Takt vorschiebend eingestellt ist, wobei Druckwal
ze (7) und der entsprechende Bereich des Kettenförderers (11) von einem Pressengehäu
se (8) umschlossen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kettenband (10) des Kettenförderers (11) einen kleinen Mitnehmerabstand und
eine geringe Mitnehmerhöhe aufweisend ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kettenband (10) des Kettenförderers (11) einen großen Mitnehmerabstand und
eine große Mitnehmerhöhe aufweisend ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kettenförderer (11) im Bereich der Druckwalze (7) mit einem verstärkten Bo
denblech (13) ausgerüstet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kettenförderer (11) reversierbar ausgebildet und geschaltet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kettenförderer (11), vorzugsweise dessen Mitnehmer (12) mit dornenartigen
Transportsticheln (16) ausgerüstet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das abgabenseitige Kettenrad (19) des Kettenförderers (11) auf ein den Splitter
schrott aufnehmenden Gurtförderer (20) austragend angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckwalze (7) aus einem exzentrisch zur Drehachse bzw. -welle (22) angeord
neten zylindrischen Walzenkörper (23) und zwei außerhalb der Karosseriezuführung
(Arbeitsbreite) des Pressengehäuses (8) montierten Kreiselscheiben (24, 25) besteht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die rotierende Druckwalze (7) als Doppelwalze ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die rotierende Druckwalze (7) in Drehrichtung (28) elliptisch schlank als Schlag
körper wirkend ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die rotierende Druckwalze (7) mit mehr als einem Kurbelarm ausgerüstet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die Druckwalze (7) aufnehmende Welle (22) über das Pressengehäuse (8) vor
stehende Wellenstümpfe (34, 35) aufweist, die die als Kontergewichte (32, 33) ausge
bildeten Riemenscheiben (26, 27) aufnehmend ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Riemenscheiben (26, 27) ein automatischer Unwuchtregler zugeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Pressengehäuse (8) horizontal geteilt ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 und Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Pressengehäuse (8) eine dem Dach (36) zugeordnete Inspektionsluke (37) auf
weist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 und Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Riemenscheiben (26, 27) über einen Antriebsmotor (29) angetrieben sind, der
im Bereich des Auslaufes (4) auf dem Pressengehäuse (8) angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Antriebsmotor (29) ein E-Motor mit N = 45 kW und n = 500 U/min dient, der
über eine Übersetzung 1 : 6 den über die Riemenscheiben (26, 27) führenden Riemen
trieb (30) antreibt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Walzenkörper (23) ein mehrteiliger, vorzugsweise zweiteiliger Schleißmantel
(40) zugeordnet ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schleißmantel (40) mit Zerkleinerungswerkzeugen bestückbar ausgebildet ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder Anspruch 18 und Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Walzenkörper (23) in den Kreiselscheiben (24, 25) um seine Achse rotierend
gelagert ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem oberen, abhebbaren Teil (41) des Pressengehäuses (8) die Druckwalze (7)
zugeordnet ist und daß zwischen beiden Teilen (41, 42) des Pressengehäuses (8) Bolzen
oder Zwischenstücke anzuordnen sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Teile (41, 42) des Pressengehäuses (8) über vertikal angeordnete hydrau
lische Zylinder oder sonstige Hubgeräte verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995137335 DE19537335A1 (de) | 1995-10-09 | 1995-10-09 | Kurbelwalze zum Verpressen von Karosserien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995137335 DE19537335A1 (de) | 1995-10-09 | 1995-10-09 | Kurbelwalze zum Verpressen von Karosserien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19537335A1 true DE19537335A1 (de) | 1997-04-10 |
Family
ID=7774242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995137335 Withdrawn DE19537335A1 (de) | 1995-10-09 | 1995-10-09 | Kurbelwalze zum Verpressen von Karosserien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19537335A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19900098A1 (de) * | 1999-01-04 | 2000-07-13 | Eurocoin Recycling Gmbh | Entpackung und Entwertung von rondenförmigen Werkstücken, Münzen oder dgl. |
| CN115387633A (zh) * | 2022-08-26 | 2022-11-25 | 中铁北京工程局集团第一工程有限公司 | 一种外墙保温层及防水层修复机器人 |
-
1995
- 1995-10-09 DE DE1995137335 patent/DE19537335A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19900098A1 (de) * | 1999-01-04 | 2000-07-13 | Eurocoin Recycling Gmbh | Entpackung und Entwertung von rondenförmigen Werkstücken, Münzen oder dgl. |
| CN115387633A (zh) * | 2022-08-26 | 2022-11-25 | 中铁北京工程局集团第一工程有限公司 | 一种外墙保温层及防水层修复机器人 |
| CN115387633B (zh) * | 2022-08-26 | 2023-10-27 | 中铁北京工程局集团第一工程有限公司 | 一种外墙保温层及防水层修复机器人 |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |