DE19537011A1 - Fehlerstromschutzschalter - Google Patents
FehlerstromschutzschalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fehlerstromschutzschalter gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein Fehlerstromschutzschalter ist ein mechanisches Schaltge
rät, das dazu bestimmt ist, Ströme unter üblichen Betriebsbe
dingungen einzuschalten, zu führen und auszuschalten und die
Öffnung von in den Stromkreisen gelegenen Kontakten zu veran
lassen, wenn der Fehlerstrom unter bestimmten Bedingungen ei
nen vorgegebenen Wert erreicht.
Fehlerstromschutzschalter sind somit hochempfindliche Schutz
einrichtungen, die einen im Fehlerfall fließenden Erdschluß
strom von wenigen mA erkennen, diesen Erdschlußstrom auswerten
und mittels einer Kinematik in den gefährdeten Stromkreisen
gelegene Kontakte unterbrechen.
Netzspannungsunabhängige FI-Fehlerstromschutzschalter sind
Fehlerstromschutzschalter, bei denen die Funktionen der Erfas
sung, der Auswertung und der Abschaltung nicht von der Netz
spannung abhängen. Solchen netzspannungsunabhängigen Fehler
stromschutzschaltern steht zur Erfüllung ihrer Schutzfunktion
als Auslöseleistung zur Trennung der Schaltkontakte nur der
tatsächlich zur Erde abfließende Fehlerstrom zur Verfügung. In
der IEC 755 ist der netzspannungsunabhängige Fehlerstrom
schutzschalter daher auch als Fehlerstromschutzeinrichtung
ohne Hilfsenergiequelle definiert. An solche Fehlerstrom
schutzschalter werden hohe Anforderungen gestellt, da ein un
günstiges Verhältnis zwischen der durch den Fehlerstrom be
stimmten geringen Auslöseleistung von ca. 50-100 µVA und dem
zur Trennung der Schaltkontakte benötigten Arbeitsaufwand be
steht.
In stationären Anlagen wird daher aus Betriebssicherheitsgrün
den für die Auslösung das Haltemagnetprinzip angewandt, d. h.
ein Permanent-Magnetrelais wird durch den Fehlerstrom entregt,
dessen Anker fällt ab, ein zugeordnetes Schaltschloß wird ent
klinkt und damit die in den gefährdeten Stromkreisen gelegenen
Schaltkontakte geöffnet.
Ein solcher Fehlerstromschutzschalter
ist beispielsweise aus der DE 43 22 845 A1 bekannt. Dabei
führt der zur Erde abfließende Fehlerstrom zu einem Ungleich
gewicht der in den Speiseleitungen durch einen Summenstrom
wandler zu- und abfließenden Ströme. Durch die entstehende
Stromdifferenz wird in der Sekundärwicklung des Summenstrom
wandlers eine Spannung induziert und ein Haltemagnetrelais
ausgelöst.
Von der zuverlässigen Funktion des Fehlerstromschutzschalters
sind Menschenleben und die Sicherheit von Sachwerten abhängig,
so daß ihre Arbeitsweise regelmäßig durch eine dafür vorgese
hene Prüfeinrichtung getestet werden mußte. Daher ist bei den
herkömmlichen Schutzschaltern ein Prüfstromkreis, bestehend
aus einem Prüfwiderstand und einem Tastkontakt, vorgesehen,
der bei Betätigen des zugeordneten Tasters einen künstlichen
Fehlerstrom außerhalb des Summenstromwandlers vorbei fließen
läßt, so daß eine Auslösung erfolgt. Obwohl diese Vorschriften
zur Testung von Fehlerstromschutzschaltern seit einigen Jahr
zehnten angewendet werden, wurde bei groß angelegten Feldver
suchen immer wieder festgestellt, daß Fehlerstromschutzschal
ter ihre Schutzfunktion nicht erfüllen, weil mechanische Bau
teile versagen, das empfindliche Relais verschmutzt oder die
Schaltkontakte verschweißt sind. Zur Beseitigung dieses Man
gels wurde beispielsweise vorgeschlagen, mehrere Fehlerstrom
schutzschalter hintereinander zu schalten, oder es wurden auf
wendige Prüfeinrichtungen entwickelt, die den Schutzschalter
automatisch und regelmäßig abschalten. Alle diese Maßnahmen
waren jedoch im Ergebnis unzureichend, da sie jeweils nur
Teilbereiche des Schaltgerätes abdeckten. Das Hintereinander
schalten von mehreren Fehlerstromschutzschaltern ist, nur um
eine Redundanz ihrer Schutzfunktion zu erreichen, aufwendig,
vervielfacht die Verlustleistung und reduziert zudem die Be
triebssicherheit. Ein automatisierter Testvorgang über die
Prüfeinrichtung hat wiederum zur Folge, daß durch die willkür
liche Stromabschaltung Betriebsstörungen nicht zu vermeiden
sind. Das Betätigen der Prüfeinrichtung ist beispielsweise
deswegen unkomfortabel, weil nach erfolgter Abschaltung und
Wiederinbetriebnahme sämtliche angeschlossenen Uhren und ande
re elektronische Verbraucher neu programmiert werden müssen.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, einen Fehlerstrom
schutzschalter zu schaffen, der die oben genannten Probleme
vermeidet und der, falls die konventionelle Abschaltung ver
sagt, eine Sicherheitsabschaltung vornimmt.
Diese Aufgabe wird bei dem Fehlerstromschutzschalter durch die
im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Der Erfindung liegt die Überlegung zugrunde, daß zusätzlich zu
der konventionellen FI-Schaltertechnik, die aus Summen
stromwandler, Haltemagnetrelais, Schaltschloß und Schaltkon
takten besteht, ein fabrikseitig vorgespannter, netzspannungs
abhängiger Kraftspeicher vorgesehen ist, d. h. ein Kraftspei
cher, in dem fabrikseitig mechanische Energie, beispielsweise
durch Vorspannung eines Federwerks gespeichert wird und der
eine Sicherheitsabschaltung vornimmt, wenn die konventionelle
Abschaltung versagt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform öffnet während der
Sicherheitsabschaltung der netzspannungsabhängige Kraftspei
cher direkt oder über ein Schaltschloß die Schaltkontakte des
Fehlerstromschutzschalters immer dann, wenn die eigentlich
dafür vorgesehenen Einrichtungen versagen.
Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen bevor
zugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Fehlerstrom
schutzschalters zur Erläuterung weiterer erfindungswesentli
cher Merkmale und Vorteile beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsge
mäßen Fehlerstromschutzschalters mit einem netzspan
nungsabhängigen Kraftspeicher zur Sicherheitsab
schaltung; und
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Fehlerstromschutzschalters mit einem separaten
Schaltschloß für die Sicherheitsabschaltung.
Die Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Fehler
stromschutzschalters sowie Speiseleitungen 1, 2 zur Versorgung
eines mit 11 bezeichneten Verbraucherkreises. Die Speiselei
tungen 1, 2 sind durch einen Summenstromwandler 3 geführt, der
den zugehörigen Verbraucherstromkreis 11 überwacht. Der Sum
menstromwandler 3 erfaßt über eine Primärwicklung ein Un
gleichgewicht der auf den Speiseleitungen 1, 2 zu- und abflie
ßenden Ströme, die durch einen zur Erde abfließenden Fehler
strom hervorgerufen werden. Eine Sekundärwicklung 4 des Sum
menstromwandlers 3 ist über Leitungen 5 und 6 mit einem Halte
magnetrelais 7 verbunden. Wird durch einen Fehlerstrom eine
ausreichend hohe Spannung in der Sekundärwicklung 4 des Sum
menstromwandlers 3 induziert, wird das Haltemagnetrelais 7
ausgelöst und entklinkt ein zugeordnetes Schaltschloß 8, wel
ches in den Speiseleitungen 1, 2 befindliche Schaltkontakte 9
und 10 öffnet. Über Zuleitungen 5a, 6a ist ein netzspannungs
abhängiger Kraftspeicher 12 ebenfalls an die Leitungen 5, 6
zur Erfassung eines Fehlerstromes angeschlossen.
Der netzspannungsabhängiger Kraftspeicher 12 ist ferner über
Leitungen 13, 14 an den vor und hinter dem ersten Schaltkon
takt 9 liegende Anschlüsse 13a, 14a auf der ersten Speiselei
tung 1 und über Leitungen 15, 16 an vor und hinter dem zwei
ten Schaltkontakt 10 liegende Anschlüsse 15a, 16a auf der
zweiten Speiseleitung 2 angeschlossen. Eine in dem Kraftspei
cher 12 vorgesehene Erfassungselektronik 12a erfaßt über die
Leitungen 13, 14, bzw. 15, 16 die Schaltzustände der Schalt
kontakte 9, bzw. 10. Dadurch erfaßt die Erfassungselektronik
12a den Spannungsabfall über die Schaltkontakte 9, 10 und er
kennt, ob die Schaltkontakte 9, 10 geschlossen oder geöffnet
sind.
Bei einem geringen, gegen Null gehenden Spannungsabfall zwi
schen den Leitungen 13, 14 bzw. 15, 16 sind die Schaltkontakte
9 bzw. 10 geschlossen, während sie bei hohem Spannungsabfall
hochohmig bzw. geöffnet sind.
Erkennt die Erfassungselektronik 12a des Kraftspeichers 12,
daß die zwischen den Leitungen 13, 14 bzw. 15, 16 gelegenen
Schaltstrecken nach einer vorbestimmten Zeitdauer Δt, welche
durch eine Zeitgebervorrichtung 12b festgelegt ist, nicht
hochohmig sind, obwohl ein Fehlerstrom in ausreichender Größe
ansteht, dann entscheidet sie, daß eine Störung in der Funk
tionskette Summenstromwandler 3, Haltemagnetrelais 7, Schalt
schloß 8 und Schaltkontakte 9, 10 vorliegt und entklinkt über
eine Ausgangsschaltung 12c den Kraftspeicher 12. Dieser Kraft
speicher 12 öffnet dann direkt oder gemäß der Zeichnung über
das Schaltschloß 8 die Schaltkontakte 9, 10. Der Kraftspeicher
12 öffnet die Schaltkontakte 9, 10 gewaltsam, d. h. er verfügt
über genügend mechanische Kraft, die Schaltkontakte 9, 10
selbst dann zu öffnen, wenn diese verschweißt oder aus einem
sonstigen Grund schwer zu öffnen sind. Diese Sicherheitsab
schaltung durch den Kraftspeicher 12 stellt somit ein perfek
tes fail-safe-System dar. Der Antrieb für den Kraftspeicher 12
kann vorzugsweise entweder durch ein vorgespanntes starkes
Federwerk oder durch einen Treibsatz erfolgen. Jede Vorrich
tung, die genügend mechanische Kraft zur sicheren Öffnung der
Schaltkontakte 9, 10 aufbringt, ist für diesen Zweck geeignet.
Der Kraftspeicher kann beispielsweise auch als Elektromagnet
ausgebildet sein.
Bei einer Ausführungsform ist der Kraftspeicher 12 mechanisch
mit dem Haltemagnetrelais 7 verbunden und erfaßt, ob das Hal
temagnetrelais 7 durch einen Fehlerstrom ausgelöst wurde. Wird
dann durch die Erfassungselektronik 12a des Kraftspeichers 12
festgestellt, daß die Schaltkontakte 9, 10 nach einer bestimm
ten Zeit nicht geöffnet sind, liegt ein Versagen des Schalt
schlosses 8 vor und es erfolgt die Sicherheitsabschaltung
durch den Kraftspeicher 12.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 wird eine weitere Ausführungsform
erläutert. Gegenüber Fig. 1 sind gleiche Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen und werden nicht nochmals detailliert
beschrieben. Der Kraftspeicher 12 ist an ein zusätzliches
Schaltschloß 8b angeschlossen, über welches eine Sicherheits
abschaltung zugeordneter zusätzlicher Schaltkontakte 9b, 10b
in den Leitungen 1, 2 in dem Fall erfolgt, daß die normale
Abschaltung über das Haltemagnetrelais 7, das Schaltschloß 8a
sowie die Schaltkontakte 9a, 10a versagt. Die Schaltkontakte
9b, 10b sind in Serie zu den Schaltkontakten 9a, 10a in die
Speiseleitungen 1, 2 geschaltet. Die in Fig. 2 gezeigte Aus
führungsform besitzt im Vergleich zu der in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsform den Vorteil, daß die Sicherheitsabschaltung
auch dann erfolgt, wenn das Schaltschloß 8a versagt. Wie aus
Fig. 2 hervorgeht, ist das an das Haltemagnetrelais 7 ange
schlossene Schaltschloß 8a von dem Kraftspeicher 12 getrennt.
Die beiden Schaltschlösser 8a, 8b können mechanisch bei einer
weiteren nicht gezeigten Ausführungsform so gekoppelt sein,
daß sie auf ein einziges Paar an Schaltkontakten 9, 10 wirken.
In diesem Fall öffnet das Schaltschloß 8a bei der gewöhnlichen
Abschaltung die Schaltkontakte 9, 10 derart, daß sie wieder
einschaltbar sind, wohingegen bei der Sicherheitsabschaltung
die Schaltkontakte 9, 10 durch das Schaltschloß 8b so geöffnet
werden, daß sie nicht mehr geschlossen werden können.
Der Kraftspeicher 12 ist bei allen Ausführungsformen derart
ausgelegt, daß die Schaltkontakte 9, 10 bzw. 9b, 10b nach ih
rer gewaltsamen Öffnung nicht mehr geschlossen werden können.
Der Fehlerstromschutzschalter muß dann ausgewechselt werden.
Dies ist durchaus zweckmäßig, da ein Schutzschalter, dessen
Funktionskette zwischen Summenstromwandler und Schaltkontakten
einmal versagt hat und bei dem eine Sicherheitsabschaltung
notwendig wurde, sowieso ausgewechselt werden sollte.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist der Kraftspeicher 12
zusätzlich mit einer Anzeigevorrichtung versehen, die nach
erfolgter Sicherheitsabschaltung anzeigt, daß keine gewöhnli
che Abschaltung, sondern eine Sicherheitsabschaltung erfolgt
ist und daß der Fehlerstromschutzschalter ausgewechselt werden
muß. Dadurch wird verhindert, daß eine Bedienperson bei
einem derart defekten Fehlerstromschutzschalter vergeblich
versucht, die Schaltkontakte 9, 10 wieder zu schließen, obwohl
der Kraftspeicher 12 derart ausgelegt ist, daß nach erfolgter
Sicherheitsabschaltung ein Einschalten der Schaltkontakte 9,
10 mit Sicherheit nicht möglich ist. Die Bedienperson wird
vielmehr durch die Anzeigevorrichtung darauf hingewiesen, daß
der fehlerhafte Fehlerstromschutzschalter auszuwechseln ist.
Der Fehlerstromschutzschalter mit Kraftspeicher 12 gemäß der
Erfindung vermeidet die Nachteile, die durch eine Prüfung mit
tels einer Testeinrichtung entstehen. Bei einer weiteren Aus
führungsform wird auf eine solche Testeinrichtung verzichtet,
da durch die Sicherheitsabschaltung im Fehlerfall immer die
Schaltkontakte 9, 10 geöffnet werden. Eine Prüf- bzw. Testein
richtung zur Prüfung der Funktionsfähigkeit der Funktionskette
Summenstromwandler 3, Haltemagnetrelais 7, Schaltschloß 8 so
wie Schaltkontakte 9, 10 kann aber wahlweise zusätzlich zu dem
Kraftspeicher 12 vorgesehen sein. Über einen Prüfstromkreis,
bestehend aus einem Prüfwiderstand und einem Tastkontakt wird
bei Betätigen eines zugeordneten Tasters ein künstlicher Feh
lerstrom erzeugt, welcher bei einem fehlerfreien Fehlerschutz
schalter über die Funktionskette Summenstromwandler 3, Halte
magnetrelais 7, Schaltschloß 8 zu einer Öffnung der Schaltkon
takte 9, 10 führt. Bei einer defekten Funktionskette führt das
Schließen des Prüfstromkreises hingegen zu einer Sicherheits
abschaltung durch den Kraftspeicher 12.
Claims (15)
1. Fehlerstromschutzschalter mit einem Summenstromwandler
(3) zur Erfassung eines Fehlerstromes in Speiseleitungen
(1, 2) eines Verbraucherstromkreises (11),
einem Haltemagnetrelais (7), das an den Summenstromwand ler (3) angeschlossen ist, sowie mit
einer mit dem Haltemagnetrelais (7) verbundenen Schalt einrichtung (8, 8a), die mit in den Speiseleitungen (1, 2) liegenden Schaltkontakten (9, 10; 9a, 10a) mechanisch gekoppelt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Kraftspeicher (12) zum Öffnen der Schaltkontakte (9, 10; 9b, 10b) vorgesehen ist.
einem Haltemagnetrelais (7), das an den Summenstromwand ler (3) angeschlossen ist, sowie mit
einer mit dem Haltemagnetrelais (7) verbundenen Schalt einrichtung (8, 8a), die mit in den Speiseleitungen (1, 2) liegenden Schaltkontakten (9, 10; 9a, 10a) mechanisch gekoppelt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Kraftspeicher (12) zum Öffnen der Schaltkontakte (9, 10; 9b, 10b) vorgesehen ist.
2. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Kraftspeicher (12) und den Schaltkontakten
(9, 10) eine Schalteinrichtung (8) vorgesehen ist.
3. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftspeicher (12) eine Erfassungseinrichtung (12a)
aufweist, welche feststellt, ob die Schaltkontakte (9,
10) geöffnet oder geschlossen sind.
4. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Erfassungseinrichtung (12a) den Spannungsabfall über
den Schaltkontakten (9, 10) erfaßt.
5. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftspeicher (12) eine Einrichtung (12a) zum Erfas
sen eines Fehlerstromes (1) aufweist.
6. Fehlerstromschutzschalter nach wenigstens einem der vor
angehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftspeicher (12) die Schaltkontakte (9, 10) öffnet,
wenn die Erfassungselektronik (12a) des Kraftspeichers
(12) feststellt, daß ein vorbestimmter Fehlerstrom fließt
und die Schaltkontakte (9, 10) geschlossen sind.
7. Fehlerstromschutzschalter nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftspeicher (12) elektrisch parallel zu den Schalt
kontakten (9, 10) geschaltet ist.
8. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftspeicher (12) die Schaltkontakte (9, 10) nach
einer vorbestimmten Zeitdauer öffnet.
9. Fehlerstromschutzschalter nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftspeicher (12) ein vorgespanntes Federwerk auf
weist.
10. Fehlerstromschutzschalter nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftspeicher (12) einen Treibsatz aufweist.
11. Fehlerstromschutzschalter nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftspeicher (12) einen Elektromagneten aufweist.
12. Fehlerstromschutzschalter nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftspeicher (12) mechanisch über eine zusätzliche
Schalteinrichtung (8b) mit den Schaltkontakten (9b, 10b)
verbunden ist.
13. Fehlerstromschutzschalter nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
er eine Anzeigevorrichtung aufweist, welche anzeigt, daß
die Schaltkontakte (9b, 10b; 9, 10) durch den Kraftspei
cher (12) geöffnet sind.
14. Fehlerstromschutzschalter nach einem der vorangehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kraftspeicher (12) eine Zeitgeberschaltung (12b) ent
hält, durch welche die Zeitdauer zwischen dem Erfassen
des Fehlerstromes und dem Öffnen der Schaltkontakte (9b,
10b; 9, 10) eingestellt ist.
15. Fehlerstromschutzschalter nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mit der zusätzlichen Schalteinrichtung (8b) verbunde
nen Schaltkontakte (9b, 10b) jeweils in Serie zu den
Schaltkontakten (9a, 10a) geschaltet sind, welche mecha
nisch an das durch das Haltemagnetrelais (7) gesteuerte
Schaltschloß (8a) gekoppelt sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995137011 DE19537011C2 (de) | 1995-10-04 | 1995-10-04 | Fehlerstromschutzschalter |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999009573A1 (de) * | 1997-08-14 | 1999-02-25 | Siemens Aktiengesellschaft | Schutzeinrichtung |
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1995
- 1995-10-04 DE DE1995137011 patent/DE19537011C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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