DE19537898C2 - Vorlagen-Andrückeinrichtung für Kopierer - Google Patents
Vorlagen-Andrückeinrichtung für KopiererInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorlagen-Andrückeinrichtung für Ko
pierer und insbesondere eine Vorlagen-Andrückeinrichtung mit
einem Gelenkmechanismus, der eine Abdeckung zum Andrücken einer
Vorlage in jeder erforderlichen Winkellage halten kann und es
zuläßt, diese anzuheben, wenn die Vorlage relativ dick ist.
Es war bei einer Vorlagen-Andrückeinrichtung bzw, -vorrichtung für die vorstehende
Anwendung üblich, das hintere Ende einer Abdeckung an dem Gehäu
se eines Kopierers mittels eines rechts- und linksseitigen Ge
lenkmechanismus oder mittels eines einzigen mittigen Gelenkme
chanismus gelenkig anzubringen. Der Gelenkmechanismus oder die
-Mechanismen sind ausgelegt, die Abdeckung in jeder erforderli
chen Öffnungsstellung oder in jedem Winkel zu halten und die Ab
deckung anzuheben, wenn eine relativ dicke Vorlage zu kopieren
ist. Diese Art Vorlagen-Andrückvorrichtungen sind beispielsweise
in den veröffentlichten japanischen Patentanmeldungen 4-19532
und 6-194748 beschrieben.
Jedoch haben die herkömmlichen Vorrichtungen noch einige zu lö
sende Probleme. Wenn die Abdeckung geschlossen wird, steigt de
ren hinters Ende an, wodurch verhindert wird, daß die Abdeckung
sicher geschlossen ist. Dies wird gewöhnlich als Hochstehen
(hip-up) bezeichnet. Ferner kann, wenn eine zu kopierende Vorla
ge relativ dick ist, die Abdeckung die Vorlage nicht bedecken,
wenn der Bediener sie nicht mit einer beträchtlichen Kraft
gegen die Vorlage drückt, was die Handhabbarkeit mindert.
Wenn die Abdeckung angehoben oder in die Ausgangslage zu
rückgebracht wird, ist überdies die Andrückkraft des Bedie
ners ungleichmäßig und bewirkt, daß sich der Bediener unbe
haglich fühlt. Zusätzlich ist der Bereich begrenzt, in dem
die Abdeckung in einem erforderlichen Winkel, z. B. in einem
freien Anschlagbereich, gehalten werden kann.
Aus JP 6-194748 A ist eine Dokumentdrückvorrichtung für ein
Kopiergerät bekannt, das dazu dient, die Abdeckung eines Ko
piergeräts zu öffnen und zu schließen. Bei dieser Vorrich
tung befindet sich der Drehpunkt der Rotation eines Trägers
und der Drehpunkt der Rotation eines Hülsenteils an ver
schiedenen Positionen.
Aus JP 6-110140 A ist eine Abdeckvorrichtung für die
Glasplatte eines Kopiergeräts bekannt, die ein Original auf
die Glasplatte drückt. Die Vorrichtung verwendet ein Hebe
teil und ein Steuerteil, wobei letzteres um nahezu den Mit
tenteil eines Trageschaftes geschwenkt werden kann.
Aus DE 35 09 748 A1 ist ein Gelenkmechanismus einer Vorla
genhalteplatte bekannt. Wenn eine dicke feste Vorlage mit
einer Vorlagenhalteplatte abgedeckt werden soll, wird der
Schwerpunkt der Vorlagenhalteplatte derart angehoben, daß
die Vorlagenhalteplatte praktisch horizontal auf der dicken
festen Vorlage liegt, wenn sie geschlossen ist.
Aus JP 60-91346 A ist eine Verschlußvorrichtung für eine Vor
lagenglasplatte bekannt. Bei dieser Vorrichtung kann sich
ein Arm der Vorrichtung biegen, wenn eine dicke Vorlage auf
die Glasplatte gelegt wird.
Aus JP 63-210921 A ist eine Vorrichtung zum Drücken einer
Abdeckung auf eine Vorlage, die sich auf einer Glasplatte
befindet, bekannt. Bei dieser wird ein Teil des Mechanismus
zum Öffnen und Schließen an einer Flanke des Kopiergeräts
vorgesehen, um ein Schwimmen des Druckteils zu verhindern.
Aus US 5,003,347 ist ein Mechanismus zum Öffnen und Schlie
ßen einer automatischen Dokumentzuführeinrichtung bekannt.
Dabei ist der Abstand des Schwenkpunkts vom Körper einstell
bar.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Vorlagenandrückeinrichtung
für Kopierer zu schaffen, bei welcher die Abdeckung angeho
ben und glatt bzw. gleichmäßig zurückgebracht werden kann,
wenn die Abdeckung eine, relativ dicke Vorlage andrückt, wo
durch die Handhabbarkeit der Abdeckung gesteigert wird.
Vorstehende Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruches
1, Anspruches 5 und Anspruchs 7 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ge
hen aus den Unteransprüchen hervor.
Vorteilhaft wird eine Vorlagenandrückvorrichtung für Kopie
rer geschaffen, bei welcher das Hochstehen der Abdeckung im
Falle eines gewöhnlichen Schließvorgangs vermieden und die
Abdeckung aus einer angehobenen Lage in die Ausgangslage zu
rückgebracht werden kann.
Vorteilhaft wird eine Vorlagenandrückvorrichtung für Kopie
rer geschaffen, bei welcher sich der Bediener infolge von
Unregelmäßigkeiten bei der erforderlichen Andrückkraft nicht
mehr unbehaglich zu fühlen braucht, wenn eine Abdeckung an
gehoben oder in die Ausgangslage zurückgebracht wird.
Vorteilhaft wird eine Vorlagenandrückvorrichtung für Kopie
rer geschaffen, mit welcher der Anhebebereich einer Abdec
kung mit einer minimalen Federkraft erweitert und der durch
die Abdeckung auf die Vorlage auszuübende Druck erhöht wer
den kann, um den Kopiervorgang zu erleichtern.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungs
formen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im ein
zelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Vorlagen-Andrückrichtung ge
mäß der Erfindung, insbesondere deren Gelenkmechanismus
in einem Zustand, in dem eine Abdeckung vollständig ge
öffnet ist;
Fig. 2 einen Seitenansicht des Gelenkmechanismus in einem Zu
stand, bei dem die Abdeckung angehoben ist;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Gelenkmechanismus in einem Zu
stand, in dem die Abdeckung vollständig geschlossen ist;
Fig. 4 in einer Seitenansicht des Gelenkmechanismus nur eine
innere und eine äußere Hülse in einem Schnitt entlang
der Linie A-A der Fig. 1;
Fig. 5 eine Beziehung zwischen der inneren Hülse und einem
Grundteil;
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 4;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines von einem Halteteil
freigekommenen Trägers;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des mit dem Halteteil in
Eingriff stehenden Trägers;
Fig. 9 ein Diagramm, das eine dynamische Beziehung insbesondere
zu dem Gelenkmechanismus darstellt;
Fig. 10 eine Beziehung zwischen dem Öffnungswinkel der Abdeckung
und der Streckung eines ersten Vorspannmittels sowie der
Federkraft;
Fig. 11 eine Vorderansicht einer alternativen Anordnung des Ge
lenkmechanismus;
Fig. 12 einen Teil einer Seitenansicht des in Fig. 11 dargestell
ten Gelenkmechanismus;
Fig. 13A und 13B eine alternative Anordnung für das Ineingriff-
und Außereingriffkommen des Halteteils und des Trägers;
Fig. 14 und 15 Teile von Seitenansichten, die jeweils eine her
kömmliche Vorlagen-Andrückvorrichtung in einem besonde
ren Zustand wiedergeben; und
Fig. 16 und 17 Teile von Seitenansichten, die jeweils eine ande
re herkömmliche Vorlagen-Andrückvorrichtung in einem be
sonderen Zustand wiedergeben.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird kurz auf eine her
kömmliche, in den Fig. 14 und 15 dargestellte Vorlagen-Andrück
vorrichtung Bezug genommen. Die zu beschreibende Vorrichtung
ist der Art nach beispielsweise in der vorstehend erwähnten
veröffentlichten, japanischen Patentanmeldung 4-19532 beschrie
ben. Der Kopierer hat ein Gehäuse 1, an dem ein Grundteil 2 be
festigt ist. Ein Trägerteil 4 ist schwenkbar von dem Grundteil
2 gehalten und in der Richtung beweglich, in der eine Abdeckung
3 geöffnet und geschlossen wird. Eine Druckfeder 5 ist zwischen
dem Trägerteil 4 und dem Grundteil 2 angeordnet und spannt den
Teil 4 gleichmäßig in die Öffnungsrichtung vor. Ein Drehbolzen
6 ist an dem freien Ende des Trägerteils 4 vorgesehen, während
ein Schwenkteil 7 drehbar von dem Bolzen 6 gehalten ist. Bolzen
9 und 11 sind an den gegenüberliegenden Enden des Schwenkteils
7 vorgesehen. Ein Führungsteil 8 trägt die Feder 5 und ist mit
dem Bolzen 9 verbunden. Die Abdeckung 3 ist an einem Träger 10
befestigt, der drehbar von dem Bolzen 11 gehalten ist.
Wie in Fig. 14 dargestellt, wird, wenn die Abdeckung 3 geöffnet
ist, das ständig von der Feder 5 vorgespannte Schwenkteil 7 um
den Drehbolzen 6 in eine Lage gedreht, in welcher der Träger 10
an dem Trägerteil 4 anliegt. Wenn die Hand des Bedieners von
der Abdeckung 3 weggenommen wird, wird die Abdeckung 3 in einer
Lage zum Halten gebracht, in der das Drehmoment um den Drehbol
zen 6 und die diesem entgegenwirkende Kraft der Schraubenfeder
5 ausgeglichen sind.
Wie in Fig. 15 dargestellt, wird, wenn ein Buch oder eine ähn
lich dicke Vorlage P auf den Kopierer gelegt ist, die Abdeckung
über den Bolzen 6 gegen die Kraft der Feder gedreht oder ange
hoben. Folglich bedeckt die Abdeckung 3 die Vorlage P in einer
horizontalen Lage.
Das Problem bei der vorstehend beschriebenen bekannten Vorrich
tung ist, daß, wenn die Abdeckung 3 geschlossen ist, deren hin
teres Ende ansteigt, weil der Trägerteil 4 mit dem Träger 10
nur durch die Kraft der Feder 5 verbunden ist. Das Ansteigen
oder Hochstehen der Abdeckung 3 verhindert, daß der Träger 10
sicher mit dem Trägerteil 4 in Anlage ist und verhindert da
durch, daß die Abdeckung 3 sicher in ihrer geschlossenen Lage
bleibt. Das Hochstehen kann verhindert werden, wenn die Kraft
der Feder 5 erhöht wird. Wenn die Vorlage dick ist, zwingt je
doch diese Methode den Bediener, eine Kraft auszuüben, die groß
genug ist, die Kraft der Feder 5 in dem Fall des Schließens der
Abdeckung 3 zu überwinden.
Fig. 16 und 17 zeigen eine weitere herkömmliche Vorlagen-An
drückvorrichtung, die beispielsweise in der veröffentlichten
japanischen Patentanmeldung Nr. 6-194 748 beschrieben ist. Wie
dargestellt, hat ein Kopierer ein Gehäuse 13, an dem ein Grund
teil 14 befestigt ist. Ein Halteteil 16 ist schwenkbar von
einem Grundteil 14 an dessen hinterem Ende gehalten und in der
Richtung beweglich, in der eine Abdeckung 15 geöffnet und ge
schlossen wird. Ein Träger 18 ist an der Abdeckung 15 befestigt
und drehbar mit dem Ende des Halteteils 16 durch einen Achse 17
verbunden. Eine Torsionsfeder 19 ist zwischen dem Halteteil 16
und dem Träger 18 angeordnet und spannt den Träger 18 gleichmä
ßig vor, so daß sich dieser, wie in Fig. 16 und 17 dargestellt,
um die Achse 17 im Uhrzeigersinn relativ zu dem Halteteil 16
dreht.
Ein Teleskop-Führungsteil 20 ist zwischen dem Grundteil 14 und
der Achse 17 angeordnet. Das Führungsteil 20 besteht aus einer
inneren Hülse 21, einer äußeren Hülse 22 und einer nicht darge
stellten Schraubenfeder. Die innere Hülse 21 ist an ihrem Boden
mit dem Grundteil 14 verbunden. Die äußere Hülse 22 ist über
der inneren Hülse 21 von dem offenen Ende der Hülse 21 her vor
gesehen und an ihrem Boden mit der Achse 17 verbunden. Die
Schraubenfeder ist zwischen den Böden der Hülsen 21 und 22 ein
gespannt. Ein Ansatz 18a ist an dem Träger 18 ausgebildet und
in einer in dem Halteteil 16 ausgebildeten Öffnung 16a aufge
nommen. Der Ansatz 18a und die Öffnung 16a verbinden das Halte
teil mit dem Träger 18.
Wenn die Abdeckung 15, wie in Fig. 16 dargestellt, geöffnet ist,
sind der Halteteil 16 und der Träger 18 unter der Wirkung der
Feder 19 um die Achse 17 weg von einer Glasplatte 23 gedreht,
wobei der Ansatz 18a und die Öffnung 16a ineinander passen.
Folglich wird die zwischen den Hülsen 21 und 23 angeordnete Fe
der gedehnt, wobei die Hülsen 21 und 23 ineinander gleiten.
Wenn die Abdeckung 15 in einer geforderten Winkellage freigege
ben wird, wird sie aufgrund des Gleichgewichts zwischen dem
Drehmoment, das in Richtung der Glasplatte 23 wirkt und dem Ge
wicht der Abdeckung 15 zuzuschreiben ist, und der Kraft der in
den Hülsen 21 und 22 angeordneten Feder sowie der Reibung zwi
schen den Hülsen 21 und 22 stationär gehalten.
Wenn die Abdeckung 15 geschlossen wird, werden der Halteteil 16
und der Träger 18 in Richtung der Glasplatte 23 um die Achse 17
bewegt, wobei der Ansatz 18a und die Öffnung 16a ineinander
passen. Gleichzeitig wird die Feder in den Hülsen 21 und 22 zu
sammengedrückt. Da der Ansatz 18a und die Öffnung 16a miteinan
der in Eingriff bleiben, kann auf diese Weise die Abdeckung 15,
ohne hochzustehen, sicher auf die Glasplatte 23 gebracht werden.
Wie in Fig. 17 dargestellt, soll ein Buch oder eine ähnlich
dicke Vorlage P auf die Glasplatte 23 gelegt werden. Wenn dann
ein vorherbestimmter Teil der Abdeckung 15 gegen eine Kante P1
der Vorlage P stößt, wird die Abdeckung 15 als Ganzes in Rich
tung der Glasplatte 23 um die Kante P1 gedreht. Folglich wird
die Öffnung 16a des Halteteils 16 von dem Ansatz 18a des Trä
gers 18 freigegeben, so daß der Träger 18 um die Achse 17 in
r engen Kontakt mit der Vorlage P gebracht wird.
Wie vorstehend dargelegt, verhindert die in Fig. 16 und 17 dar
gestellte Vorrichtung, daß der Träger 18 um die Achse 17 rela
tiv zu dem Halteteil 16 gedreht wird, wenn die Abdeckung 15 ge
öffnet und geschlossen wird, wobei auf die Kraft der Torsions
feder 19 und den Eingriff des Ansatzes 18a in der Öffnung 16a
vertraut wird. Da jedoch die äußere Hülse 22 und der Träger 18
von einer einzigen Achse 17 getragen sind, ist das auf den Trä
ger 18 über die Achse 17 wirkende Drehmoment groß, wenn die Ab
deckung 15 schwer ist. Um diese Bewegung bewältigen zu können,
müssen die Kraft der Feder 19 und die Kraft, um den Ansatz 18a
in der Öffnung 16a in Eingriff zu halten, erhöht werden. Folg
lich kann, wenn die Vorlage dick ist, die Abdeckung nicht ge
schlossen werden, wenn nicht eine große Kraft auf diese ausge
übt wird. Dies ist vom Standpunkt der Handhabbarkeit uner
wünscht.
Es ist verhindert, daß sich die Abdeckung 15 dreht, wenn der
Ansatz 18a und die Öffnung 16a ineinander sind. Dies führt zu
folgender Schwierigkeit. Nachdem die Abdeckung angehoben worden
ist, sollte der Träger 18 in Richtung des Halteteil 16 um die
Achse 17 gedreht werden, um die Abdeckung 15 in ihre Ausgangs
lage zurückzubringen. Dann wird der Ansatz 18a des Trägers 18
von der Seite des Halteteils 16 aufgenommen, wobei das glatte
Zurückbringen der Abdeckung 15 behindert wird, und zwar deswe
gen, weil der mit der Öffnung 16a in Eingriff bringbare Ansatz
18a einfach an dem Träger 18 ausgebildet ist. Daher wird eine
Ausführung gefordert, bei welcher der Träger 18 leicht zu dem
Halteteil 16 zurückgebracht werden kann.
Wenn der Ansatz 18a in oder außer Eingriff mit der Öffnung 16a
gebracht wird, gleitet er an der Seite des Halteteils 16, wäh
rend das Teil 16 gedrückt wird. Folglich wird das Halteteil 16
elastisch verformt und der Abstand zwischen dessen Seite und
dem Ansatz 18a vergrößert sich. Dies verhindert, daß der Ansatz
18a vollständig in die Öffnung 16a gelangt oder diese vollstän
dig verläßt, was Unregelmäßigkeiten in der Kraft beim Inein
griff- bzw. Außereingriffkommen zur Folge hat. Daher ist die
Kraft, die ein Bediener zum Anheben oder Zurückbringen der Ab
deckung 15 aufbringen muß, nicht gleichbleibend und bewirkt, daß
sich der Benutzer unbehaglich fühlt. Dies gilt auch, wenn sich
der Ansatz bzw. die Öffnung in dem Halter 16 und dem Träger 18
befinden.
Außerdem wird die Abdeckung 15 in einer geforderten Winkellage
gehalten, aufgrund des Gleichgewichts zwischen dem Drehmoment,
das auf die Glasplatte 23 wirkt und dem Gewicht der Abdeckung
15 zuzuschreiben ist, und der Kraft der in den Hülsen 21 und 22
angeordneten Feder und der Reibung zwischen den Hülsen 21 und
22, wie früher bereits aufgeführt ist. Mit diesem Aufbau ist es
unmöglich, den Winkelbereich zu erweitern, in dem die Abdeckung
15 in einer geforderten Lage, beispielsweise in einem freien
Stoppbereich, gehalten werden kann. Insbesondere wenn der übli
che Öffnungswinkel der Abdeckung 15 klein ist, wirkt ein großes
Drehmoment auf die Abdeckung 15 und es ist erforderlich, daß
die Feder in den Hülsen 21 und 22 eine große Kraft ausübt. Wenn
der übliche Öffnungswinkel groß ist, ist das auf die Abdeckung
15 wirkende Moment klein, wodurch sich die erforderliche Kraft
der Feder verringert. Auf diese Weise ändert die Kraft zum be
liebigen bzw. freien Halten der Abdeckung 15 in einer geforder
ten Lage entlang einer hyperbolischen Kurve. Im Gegensatz hier
zu ändert sich die Kraft der Feder in den Hülsen 21 und 22 li
near, und zwar deswegen, weil der mit der vorstehend beschrie
benen Vorrichtung erreichbare, freie Stoppbereich äußerst be
grenzt ist. Wenn die Kraft der Feder erhöht wird, um den freien
Stoppbereich zu vergrößern, verhindert dies ein glattes Öffnen
und Schließen der Abdeckung 15.
Anhand von Fig. 1 bis 13 wird nunmehr eine Vorlagen-Andrückvor
richtung gemäß der Erfindung beschrieben. Wie in Fig. 1 bis 3
dargestellt, ist ein Gelenkmechanismus 31 außerhalb eines Ran
des einer an der Oberseite des Kopierergehäuses 32 angebrachten
Glasplatte 33 angeordnet. Eine Abdeckung 34 zum Andrücken einer
Vorlage ist an ihren hinteren (in Fig. 2 und 3 rechts liegenden)
Ende 34a schwenkbar gehaltert. Der Gelenkmechanismus 31 ist
zwischen der Abdeckung 34 und dem Gehäuse 32 angeordnet.
Ein Grund- oder Unterteil 35 ist außerhalb der Glasplatte 33 an
dem Gehäuse 32 befestigt. Ein rückwärtiges Ende eines Halte
teils 36 ist mittels eines Ansatzes 37 schwenkbar mit dem
Grundteil 35 verbunden. Ein Paar Träger 39 sind jeweils durch
eine Achse 38 in einer vorherbestimmten Position schwenkbar mit
dem freien Ende des Halteteils 36 verbunden. Die Träger 34 sind
ferner um die Achse 38 schwenkbar. Andererseits können die Trä
ger 39 durch Ansätze mit dem Halteteil 36 verbunden sein. Die
Abdeckung 34 ist mittels Schrauben oder entsprechender Befesti
gungsmittel an dem Träger 39 befestigt und zusammen mit dem
Halteteil 36 um den Ansatz 37 schwenkbar. Eine Torsionsfeder
oder ein zweites Vorspannmittel 40 ist zwischen dem Halteteil
36 und dem Träger 39 eingespannt. Die Feder 40 spannt den Trä
ger 39 ständig im Uhrzeigersinn vor, wie in Fig. 2 und 3 darge
stellt ist, so daß der Träger 38 mit dem Halteteil 36 in Ein
griff kommen will.
Wie in Fig. 6 bis 8 dargestellt, sind an dem Halteteil 36 An
schläge 36a bis 36b ausgebildet, welche die Drehbewegung des
Trägers 39 im Uhrzeigersinn begrenzen, wie in Fig. 2 und 3 dar
gestellt ist, und ihn dadurch im wesentlichen kollinear mit
dem Halteteil 36 halten. In Fig. 6 ist der Träger 39 in einer
Position dargestellt, in welcher er die Bewegung des Halteteils
36 an der Vorderseite begrenzt, wenn in der zu der Blattebene
der Fig. 6 senkrechten Richtung gesehen wird.
Wie in Fig. 1 bis 3 dargestellt, ist eine innere Hülse oder ein
erster Hülsenteil 41 mit dem Grundteil 35 in Eingriff und als
ein mit Boden versehener, hohler Zylinder ausgeführt. Die inne
re Hülse 41 ist so positioniert, daß ihr Boden näher an der
Glasplatte 33 als das rückwärtige Ende des Halteteils 36 ange
ordnet ist. Eine äußere Hülse oder ein zweiter Hülsenteil 42
ist zusammenschiebbar mit der inneren Hülse 41 verbunden und
auch als ein mit Boden versehener, hohler Zylinder ausgeführt.
Die Enden der Träger 39 sind ebenfalls schwenkbar mit der Achse
43 verbunden. Insbesondere die äußere Hülse 42 sowie die Enden
der Träger 39 sind mit der Achse 43 an einer Stelle verbunden,
die näher an der Glasplatte 33 liegt als die Achse 38, um wel
che die Träger 39 drehbar sind. Die Hülsen 41 und 42 sind aus
Kunstharz hergestellt.
Wie in Fig. 4 und 5 dargestellt, geht eine Führungsachse 42a von
dem Innenumfang der äußeren Hülse 42 aus. Eine Druckfeder oder
ein erstes Vorspannmittel 44 ist zwischen dem Boden der inneren
Hülse 41 und dem Boden der äußeren Hülse 42 gespannt. Die Feder
44 drückt die Böden der Hülsen 41 und 42 ständig voneinander
weg. In diesem Zustand werden die Enden der Träger 39 ständig
in Richtung des Uhrzeigersinns vorgespannt, wie aus Fig. 4 und 5
zu ersehen ist.
Die innere Hülse 41 hat eine Anzahl (in der Ausführungsform
zwei) Ansätze 41a an dem offenen Ende ihrer äußeren Umfangsflä
che. Ein Schlitz 41b erstreckt sich von dem offenen Ende der
Hülse 41 über eine vorherbestimmte Strecke. Der Innendurchmes
ser der Hülse 42 wird von dem offenen Ende zum Boden hin fort
laufend kleiner. In dieser Ausführung wird, wenn die Abdeckung
34 geschlossen ist, wobei sich die Böden der Hülsen 41 und 42
einander nähern, der Schlitz 41b schmaler. Zu diesem Zeitpunkt
nimmt die Kraft der Ansätze 42a, die an der Hülse 42 entlang
gleiten, und daher die Reibung zwischen den Hülsen 41 und 42
zu. Wenn die Abdeckung 34 geöffnet wird, wodurch sich die Hül
sen 41 und 42 voneinander wegbewegen, wird der Schlitz 41b
breiter. Zu diesem Zeitpunkt wird die Kraft der Ansätze 41a,
die an der Hülse 42 entlanggleiten, und daher die Reibung zwi
schen den Hülsen 41 und 42 geringer.
Hinsichtlich der Lagebeziehung zwischen der Stelle (dem Ansatz
37), an welcher der Halteteil 36 und der Grundteil 35 verbunden
sind, der Stelle, an welcher die Hülse 41 und der Grundteil 35
in Eingriff sind und der Stelle (Achse 43), an welcher die Hül
se 42 und die Achse 43 verbunden sind, ist die Stelle, an wel
cher die Hülse 41 und der Grundteil 35 in Eingriff bzw. in An
lage sind, über einer Linie positioniert, welche den Ansatz 34
und die Achse 43 verbindet. Folglich dient die Kraft der Feder
44, die zwischen den Hülsen 41 und 42 gespannt ist, dazu, eine
auf die Glasplatte 33 gelegte Vorlage anzudrücken. Folglich ist
die Vorlage in satter Anlage mit der Glasplatte 33 gehalten und
mangelhafte Kopien, beispielsweise solche, bei welchen die Spur
von Faltungen wiedergegeben werden, sind ausgeschlossen.
Wie in Fig. 5 dargestellt, hat der Grundteil 35 einen flachen
Ansatz 35a, dessen Oberfläche mit dem Boden der Hülse 41 in An
lage kommt. Der Ansatz 35a ist in der horizontalen Richtung (im
wesentlichen parallel zu der Glasplatte 33) länger als in der
vertikalen Richtung, wie in der Schnittansicht der Fig. 5 zu se
hen ist. Der Boden der Hülse 41 weist eine Vertiefung 41c auf,
an deren Fläche der Ansatz 35a anliegt. Die Vertiefung 41c ist
mit einer Rundung versehen, die gleich oder größer als die Run
dung des Ansatzes 35a in der horizontalen Richtung ist, wie in
der Schnittansicht zu sehen ist.
Eine in Eingriff und außer Eingriff kommende Einrichtung 45 ist
durch einen Teil des Halteteils 36 und einen Teil des Trägers
39 nahe bei dem Grundteil 35 gebildet. Die Einrichtung 45 be
steht aus einer flexiblen Zunge 47, die in dem Halteteil 36
vorgesehen ist und am Ende einen Ansatz 46 hat, und aus einem
Loch (Eingriffsteil) 48, das in dem Träger 39 ausgebildet ist
und in das der Ansatz 46 eingreift.
Wie in einer Schnittansicht in Fig. 6 dargestellt, hat der An
satz 46 einen kreisbogenförmigen Teil 46a, an welchem der Trä
ger 39 während seiner Bewegung weg von dem Anschlag 36b ent
langgleitet, und einen geneigten Teil 46b, an welchem der Trä
ger 39 während seiner Bewegung in Richtung zu dem Anschlag 36b
entlanggleitet. Der Ansatz 46 ist senkrecht zu der Richtung
ausgerichtet, in welcher eine Kraft, um den Träger 39 von dem
Halteteil zu lösen, und eine Kraft wirken, um ihn zurückzubrin
gen. Außerdem ist der Ansatz 36 senkrecht zu der Seite des Trä
gers 39 und derjenigen des Halteteils 36 (nach rechts in Fig. 6)
verformbar. Folglich werden die Kraft, um den Träger 39 und den
Halteteil 36 außer Eingriff zu bringen und die Kraft, um den
ersteren mit letzterem in Eingriff zu bringen, durch die Ab
schnittsform des Ansatzes 46, das Zusammenpassen des Ansatzes
46 und des Loch 48, die Länge und Dicke t der Zunge 47 und das
Material des Halteteils 36 bestimmt.
Da der Ansatz 46, auf welchen die Kraft wirkt, um den Träger 39
von dem Halteteil 36 frei zu bekommen, der kreisbogenförmige
Teil 46a ist, löst eine Kraft, die üblicherweise auf die Ab
deckung 34 ausgeübt wird, um sie zu schließen, nicht den Träger
39 von dem Halteteil 36. Insbesondere wird, da eine Linie, die
tangential zu dem Loch 48 und dem kreisbogenförmigen Teil 46a
verläuft, und eine Linie, die in der Freigaberichtung verläuft,
einen beträchtlichen Winkel zwischen sich haben, die Komponente
der Freigabe- oder Lösekraft, die dazu beiträgt, zu bewirken,
daß der Ansatz 46 nachgibt, geringer. Erforderlichenfalls kann
das Loch oder der Eingriffsteil 48 durch eine Vertiefung oder
einen Ansatz ersetzt werden, welcher mit dem Ansatz 46 in Ein
griff bzw. Anlage bringbar ist.
Wie in Fig. 2 und 6 bis 8 dargestellt ist, ist eine Ausnehmung
36c in dem Halteteil 36 ausgebildet. Wenn der Träger 39 und der
Halteteil 36 miteinander über den Ansatz 46 und das Loch 48
verbunden sind, wird das freie Ende 39a des Trägers 39 in der
Ausnehmung 36c aufgenommen und parallel zu beiden Seiten des
Halteteils 36 gehalten. In den Figuren sind E-Ringe 49 und 50
dargestellt, die verhindern, daß der Träger 39 von der Achse 38
rutscht.
Während des Betriebs soll nunmehr eine dünne Vorlage auf die
Glasplatte 33 gelegt werden und die Abdeckung 34 geschlossen
werden. Dann werden der Halteteil 36 und der Träger 39, wie in
Fig. 3 dargestellt, entgegen dem Uhrzeigersinn um den Vorsprung
37 gedreht, wobei der Ansatz 46 in das Loch 48 paßt und der
Träger 39 mit dem Halteteil 36 unter der Wirkung der Feder 40
in Anlage kommt. Hierdurch werden die Böden der Hülsen 41 und
42 aufeinander zu bewegt, wobei die Feder 44 zusammengedrückt
wird. Gleichzeitig wird der Schlitz 41b in der Hülse 41 länger,
und die Kraft der Ansätze 41a, die an der Hülse 42 entlangglei
ten, größer. Folglich wird die Reibung groß, welche zwischen
den Hülsen 41 und 42 wirkt. Schließlich wird die Abdeckung 34
in satte Anlage mit der Glasplatte 33 gebracht, wobei die Vor
lage dazwischen liegt.
Hinsichtlich der Lagebeziehung zwischen der Stelle (dem Vor
sprung 37), welcher den Halteteil 36 und den Grundteil 35 ver
bindet, der Stelle, an welcher die Hülse 41 mit dem Grundteil
35 in Anlage kommt, und der Stelle (Achse 43), welche die Hülse
42 und die Achse 43 verbindet, wird die Stelle, an welcher die
Hülse 41 mit dem Grundteil 35 in Anlage kommt, über einer Linie
positioniert, welche den Vorsprung 37 und die Achse 43 verbin
det, wie früher bereits ausgeführt ist. Folglich dient die
Kraft der Feder 44, welche zwischen den Hülsen 41 und 42 ge
spannt ist, dazu, eine auf die Glasplatte 33 gelegte Vorlage
anzudrücken. Folglich wird die Vorlage in satter Anlage an der
Glasplatte 33 gehalten, und die eingangs erwähnten mangelhaften
Kopien sind ausgeschlossen. Außerdem ist, da der Halteteil 36
und der Teil des Trägers 39, der sich nahe bei dem Grundteil 35
befindet, über den Ansatz 46 und das Loch 48 in Eingriff kommen
ein Ansteigen des hinteren Endes 34a der Abdeckplatte 34, d. h.
das Hochstehen (hip-up) verhindert.
Nunmehr soll die Abdeckung 34 geöffnet werden, wenn eine dünne
Vorlage auf der Glasplatte 33 vorhanden ist oder wenn keine
Vorlagen auf der Glasplatte 33 vorhanden sind. Dann werden der
Halteteil 36 und der Träger 39, wie in Fig. 3 dargestellt, um
den Vorsprung 37 herum weg von der Glasplatte 33 im Uhrzeiger
sinn gedreht, wobei der Ansatz 46 und das Loch 48 ineinander
passen. Zu diesem Zeitpunkt sind der Halteteil 36 und der Trä
ger 39 durch die Kraft der Feder 40 miteinander in Eingriff.
Folglich werden die Böden der Hülsen 41 und 42 voneinander weg
bewegt, wodurch sich die Druckfeder 44 ausdehnt. Gleichzeitig
wird der Schlitz 41b breiter, und die Kraft des Ansatzes 41a,
der in der Hülse 42 gleitet, wird geringer. Das verringert die
Reibung, welche zwischen den Hülsen 41 und 42 wirkt. Wenn die
Abdeckung 34 in einer geforderten Winkelposition freigekommen
ist, wird sie infolge des Gleichgewichts zwischen dem Drehmo
ment, das in Richtung der Glasplatte 33 wirkt und dem Gewicht
der Abdeckung 34 zuzuschreiben ist, den Kräften der Federn 40
und 44, der Kraft, welche den Ansatz 46 und das Loch 48 in Ein
griff hält, und der Reibung zwischen den Hülsen 41 und 42 sta
tionär gehalten.
Unter Bezugnahme auf Fig. 9 und 10 wird nunmehr die Beziehung
zwischen dem relativen Abstand zwischen den Böden der Hülsen 41
und 42, der Reibung zwischen den Hülsen 41 und 42 und der Kraft
der Feder 44 beschrieben. Die Abdeckung 34 soll ein Gewicht Wo
und einen Schwerpunkt G1 haben; der Vorsprung 37, um welchen
die Abdeckung 34 drehbar ist, ist mit a bezeichnet. Die An
griffsstelle der inneren Hülse 41 ist b und die Feder 44, wel
che die Abdeckung 34 hält, soll an einer Stelle c wirken. Wenn
ein Schließmoment Mc, was dem Gewicht Wo zuzuschreiben ist, und
ein Öffnungsmoment Mo, das einer Federkraft F zuzuschreiben
ist, infolge der Schließbewegung der Abdeckung 34 aus dem
Gleichgewicht gebracht werden, wirkt eine Reibungskraft f zwi
schen den Hülsen 41 und 42 von der Stelle bzw. dem Punkt b in
Richtung zu der Stelle bzw. dem Punkt c. Während der Öffnungs
bewegung der Abdeckung 34 verringert die Reibungskraft f die
Federkraft F. Wenn das Gewicht Wo eine Komponente W'o hat, die
an der Stelle bzw. dem Punkt G senkrecht zu der Abdeckung 34
wirkt, dann gilt die folgende Gleichung:
W'o = Wo . cosθ (1)
wobei θ der Winkel ist, bis zu welchem die Abdeckung 34 geöffnet
wird.
Unter der vorstehenden Bedingung läßt sich, wenn die Federkraft
F an der Stelle c eine Komponente F' hat, die senkrecht zu der
Abdeckung 34 verläuft, die Komponente F' ausdrücken als:
F' = F . sinβ (2)
Wenn das Schließmoment Mc und das Öffnungsmoment Mo, die um den
Punkt a wirken, gleich sind, wird die Abdeckung 34 in einer
vorgegebenen Winkelstellung gehalten. Die Momente Mo und Mc
werden erzeugt durch:
Mo = co . F' = co . F . sinβ (3)
Mc = Lo . W'o = Lo . Wo . cosθ (4)
Wenn Mo = Mc ist, gilt folglich:
co . F . sinβ = Lo . Wo . cosθ
F = Lo/co . Wo . cosθ/sinβ (5)
Wenn eine Gerade bd, welche durch den Punkt b hindurchgeht und
senkrecht zu einer Seite ac ist, dann gilt:
bo sin β = ao sin(θ - γ) mit γ = konstant.
Daher gilt:
sind β = ao/bo . sin(θ - γ) (6)
Folglich ergibt sich nach dem Cosinus-Satz:
bo 2 = co 2 + ao 2 - 2 aoco cos(θ - γ)
Daher gilt:
Durch Einsetzen der Gl. (7) in die Gl. (6) ergibt sich:
Durch Einsetzen von Gl. (6)' in Gl. (5) ergibt sich:
Fig. 10 ist ein Graph, welcher Abstände zwischen den Punkten F
und bo (zwischen den Punkten b und c, d. h. den relativen Bewe
gungsabstand der Hülsen 41 und 42) wiedergibt, welcher durch
Ändern des durch Gl. (5)' dargestellten Öffnungswinkel und durch
Vorauswählen der anderen Konstanten bestimmt ist. Wenn die Ab
deckung 34 etwas bewegt wird, dient die Reibungskraft f zwi
schen den Hülsen 41 und 42 als eine Bremskraft. Dies ist durch
strichpunktierte Kurven in Fig. 10 dargestellt. Die Beziehung
zwischen der Kraft und dem Verstellen der Feder 44 ist durch
eine lineare Gleichung angegeben. Gestrichelte Linien A und B
in Fig. 10 stellen die tatsächlichen Kräfte der Feder 44 dar.
Die Feder wird soweit wie möglich in Übereinstimmung mit der
Kurve von F gewählt. Wenn die Kraft f nicht vorhanden ist,
reicht der freie Stoppbereich, welcher bezüglich der Abdeckung
verfügbar ist, von 53° bis 90°. Im Vergleich hierzu wird, wenn
die Kraft f reflektiert wird, der freie Stoppbereich von 45° bis
90°erweitert, wie durch A' angezeigt ist. Wenn ferner die Kraft
der Feder 44 so gewählt ist, wie bei B angezeigt, ist ein
freier Stoppbereich, der von 36° bis 90° reicht, erreichbar, und
somit wird die Handhabbarkeit der Abdeckung 34 zum Zeitpunkt
des Kopierens merklich verbessert.
In der dargestellten Ausführungsform wird die Feder 44 gedehnt,
wenn die Abdeckung 34 geöffnet wird. Zu diesem Zeitpunkt kann,
da der Ansatz 35a des Grundteils 35 einen flachen bzw. platten
Abschnitt hat, der in der horizontalen Richtung (im wesentli
chen koplanar mit der Glasplatte 33) länger ist als in der ver
tikalen Richtung, wie in Fig. 5 dargestellt ist, die Feder 44
mehr gedehnt werden, als wenn der Ansatz 35a einen kreisförmi
gen Abschnitt hat.
In Fig. 3 ist die Abdeckung 34 in einer gänzlich geschlossenen
Lage dargestellt. In diesem Zustand ist die Feder 44 zusammen
gedrückt und übt eine große Kraft aus. Da der Ansatz 35a des
Grundteils 35 einen flachen Abschnitt hat, wie vorstehend aus
geführt, kann die Feder 44 besonders weit zusammengedrückt wer
den und übt daher eine größere Kraft aus. Zu diesem Zeitpunkt
ist die Federkraft F zum Erzeugen des Öffnungsmoments, das zu
dem Schließmoment paßt, welches dem Gewicht der Abdeckung 34
zuzuschreiben ist, nicht durch eine lineare Gleichung darge
stellt; das heißt, sie nimmt deutlich mit einem Abnehmen des
Öffnungswinkels θ zu, wie ein Kurve bo - F der Fig. 10 zeigt. In
diesem Zustand ergeben sich durch die Reibungskraft f zwischen
den Hülsen 41 und 42 und den flachen Abschnitt des Ansatzes 35a
die folgenden Vorteile.
Es ist möglich, den Bereich zu erweitern, in welchem die Rei
bungskraft f bezüglich des Schließmoments ausgeglichen ist, und
die erforderliche Federkraft F infolge des eindeutigen Ab
schnittes des Drehpunkts b (Ansatz 35a) des Grundteils 35 zu
verringern. Folglich kann, wenn sich die Böden der Hülsen 41
und 42 einander nähern, d. h. wenn der Öffnungswinkel θ der Ab
deckung 34 klein ist, der Abstand zwischen dem Ansatz 35c und
dem Ende der Hülse 42 verringert werden, um die Kraft der Feder
44 zu erhöhen. Folglich ist eine große Federkraft verfügbar,
wenn der Öffnungswinkel θ klein ist.
Ferner kann, wenn die Böden der Hülsen 41 und 42 sich infolge
eines großen Öffnungswinkels θ voneinander entfernen, der Ab
stand zwischen dem Ansatz 35a und dem Ende der Hülse 42 größer
werden, um die Kraft der Feder zu verringern. Folglich kann der
freie Stoppbereich der Abdeckung 34 erweitert werden.
Die Abdeckung 34 wird durch die folgende Prozedur angehoben.
Wie in Fig. 2 dargestellt, wird, wenn ein Buch oder eine ähnlich
dicke Vorlage P auf die Glasplatte 33 gelegt wird, der Träger
39 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 38 gedreht. Bevor
der Träger 39 gedreht wird, verlaufen der Träger 39 und der
Halteteil 36 im wesentlichen kollinear zueinander und sind be
reit sich um den Vorsprung 37 zu drehen. Folglich bewegt sich
der Träger 39 aufgrund der Kraft der Feder 40 und der Kraft,
welche den Ansatz der Zunge 46 und das Loch 48 in Eingriff
hält, zusammen mit dem Halteteil 36 um den Ansatz 47. Die Tor
sionsfeder 40 erzeugt ein Öffnungsmoment um die Achse 38 und
ist stark genug, um das Schließmoment zu überwinden, das um die
Achse 38 wirkt und dem Gewicht der Abdeckung 34 zuzuschreiben
ist. Da der Ansatz 46, an welchem die Kraft wirkt, um den Trä
ger 39 von dem Halteteil 36 frei zu bekommen, den kreisbogen
förmigen Teil 46a aufweist, gibt eine Kraft, die üblicherweise
auf die Abdeckung 34 ausgeübt wird, um sie zu schließen, den
Träger 39 nicht von dem Halteteil 36 frei, wie früher bereits
ausgeführt ist. Insbesondere wird, da eine Gerade, die tangen
tial zu dem Loch 48 und dem kreisbogenförmigen Teil 46a ist,
und eine Gerade, die in der Freigaberichtung verläuft, einen
beträchtlichen Winkel zwischen sich haben, die Komponente der
Freigabe- bzw. Lösekraft die dazu führt, zu bewirken, daß der
Ansatz 46 ausweicht, verringert.
In dem vorstehend beschriebenen Zustand soll die Bedienungsper
son die Abdeckung 34 gegen die dicke Vorlage P drücken, wie in
Fig. 2 dargestellt ist. Eine aufwärts wirkende Drehkraft, wie
aus Fig. 2 zu ersehen, wirkt auf den Träger 39 und bewirkt, daß
er sich um die Achse 38 dreht, indem diese der Drehpunkt ist,
an welchem er die Kante P1 der Vorlage P zuerst berührt. Diese
aufwärts weisende Kraft wird durch die Hand des Bedieners, die
auf die Abdeckung 34 drückt, noch verstärkt. Zu diesem Zeit
punkt wirkt, wie in Fig. 6 dargestellt, die aufwärts wirkende
Kraft, die dem Träger 39 zuzuschreiben ist, auf den kreisbogen
förmigen Teil 46a des Ansatzes 46, so daß das Loch 48 auf den
Ansatz 46 eine nach rechts wirkende Kraft ausübt, wodurch das
Zusammenpassen des Ansatzes 46 mit dem Loch 48 geringer wird.
Folglich wird der Ansatz 46 elastisch verformt, bis er von dem
Loch 48 freigegeben worden ist. Hierdurch dreht sich dann der
Träger 39 wie in Fig. 2 dargestellt, gegen die Wirkung der Feder
40 entgegen dem Uhrzeigersinn. Folglich wird der Träger 39 von
dem Halteteil 36 freigegeben, mit dem Ergebnis, daß der Halte
teil 36 sich etwas neigt. Gleichzeitig wird die Abdeckung 34 in
eine Lage gebracht, die genau parallel zu der Vorlage P ist und
drückt folglich die Vorlage P gleichmäßig an.
Nach einem Kopiervorgang wird die Kraft, die von der Hand des
Bedieners auf die Abdeckung 34 ausgeübt wird, verringert, um
die Abdeckung 34 in ihre Ausgangslage zurückzubringen. Dann
wird der Träger 39 um die Achse 38 in der Rückführrichtung
(entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 2) gedreht, bis dessen Ende
gegen den geneigten Teil 46b des Ansatzes 46 stößt. Dies wird
durch die Kräfte der Federn 40 und 44 und durch die Kraft be
wirkt, die von dem Bediener ausgeübt worden ist, um die Ab
deckung 34 zu öffnen. Da der Winkel zwischen dem geneigten Teil
46b des Ansatzes 46 und der Rückführkraft, die auf der Seite
des Trägers 39 wirkt, klein ist, nimmt die Kraft zu, die be
wirkt, daß der Ansatz 46 (senkrecht zu der Rückführkraft, in
Fig. 6 nach rechts) ausweicht. Folglich wird bewirkt, daß der
Ansatz 46 durch die kleine Rückführkraft der Zunge 47 sich ver
formt, und er wird nach rechts bewegt, wie aus Fig. 6 zu ersehen
ist. Anschließend wird der Träger 39 in seine Ausgangslage zu
rückgebracht, in welcher er gegen die Anschläge 36a und 36b des
Halteteils 36 stößt, der Ansatz 46 wieder in das Loch 48 paßt,
und der Träger 39 wieder mit dem Halteteil 36 in Eingriff
kommt.
Wenn dagegen der Ansatz 46 außer Eingriff von oder in Eingriff
mit dem Loch 48 kommt, gleitet er auf der Seite des Trägers 39
und übt eine Rückwirkung aus. Folglich wird im Falle des Frei
kommens und des Zurückführens eine nach links wirkende Kraft
erzeugt, wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, die bewirkt, daß die
Seite des Trägers 39, wo das Loch 38 ausgebildet ist, sich nach
links verformt, wie aus Fig. 6 zu ersehen ist. In Fig. 1 werden
die rechten und linken Träger 39 nach rechts bzw. nach links
weg von den Ansätzen 46 des Halteteils 36 verformt. Hierdurch
wird der Umfang des Anpassens des Ansatzes 46 bezüglich des Lo
ches 48 und folglich werden die Kräfte verringert, die den An
satz 46 und das Loch 48 in Eingriff bringen und zurückführen,
während sich Unregelmäßigkeiten im Falle eines Inanlagekommens
und Zurückbringens verstärken. Folglich ändert sich die Kraft,
die für den Bediener erforderlich ist, um die Abdeckung 34 zu
betätigen, jedesmal, weshalb sich der Bediener unsicher fühlt.
Im Hinblick hierauf ist in der erläuterten Ausführungsform die
Ausnehmung 36c in dem Halteteil 36 ausgebildet, um das uner
wünschte elastische Verformen des Trägers 39 zu vermeiden. Wenn
der Träger 39 und der Halteteil 36 über den Ansatz 46 und das
Loch 48 miteinander in Anlage bzw. Eingriff kommen, wird das
freie Ende des Trägers 36 in der Ausnehmung 36c aufgenommen und
parallel zu den gegenüberliegenden Seitenwandungen des Halte
teils 36 gehalten. Hierdurch ist mit Erfolg verhindert, daß
sich der Träger 36 weg von dem Ansatz 46 verformt, und dadurch
werden der Ansatz 46 und das Loch 48 in einem vorherbestimmten
Umfang verbunden gehalten.
Ferner wird der tangentiale Winkel des Teils, unter welchem
sich der kreisbogenförmige Teil 46a des Ansatzes 46 und das
Loch 48 berühren, konstant gehalten. Folglich kann die Zunge 47
um einen konstanten Wert und durch eine konstante Kraft ver
formt werden. In diesem Zustand bleibt dann die Kraft zum Frei
geben des Trägers 39 konstant und erlaubt es dem Bediener, wenn
die Vorlage P dick ist, die Abdeckung 34 mit einer konstanten
Kraft zu betätigen. Natürlich sind die Kanten des Trägers 39
und diejenigen des Loches 48 abgerundet, um so eine ruhige,
gleichmäßige Bewegung zu garantieren.
Wie vorstehend ausgeführt, ist das hintere bzw. rückwärtige En
de des Halteteils 46 schwenkbar mit dem Grundteil 35 verbunden.
Der Träger 39 ist durch die Achse 38 mit dem anderen Ende des
Halteteils 36 schwenkbar verbunden. Der Boden der inneren Hülse
41 ist schwenkbar mit dem Ansatz 35a in Anlage gehalten, der an
dem Grundteil 35 ausgebildet und näher bei der Glasplatte 33
als das hintere Ende des Grundteils 35 angeordnet ist. Ferner
ist der Boden der äußeren Hülse 42 schwenkbar mit dem freien
Ende des Trägers 39 verbunden, so daß er näher an der Glasplat
te 33 als die Achse 38 positioniert ist, um welche der Träger
39 schwenkbar ist. Aufgrund dieser Konfiguration wird die Kraft
verringert, die für den Bediener notwendig ist, die Abdeckung
34 zu betätigen, wenn ein dickes Dokument auf die Glasplatte 33
gelegt wird. Hierdurch ist die Handhabung der Abdeckplatte 34
gesteigert.
Insbesondere wenn die Abdeckung 34, welche schwer ist, geöffnet
wird, wirkt ein großes Moment, welches die Abdeckung 34 schlie
ßen will, auf die Achse 38. Üblicherweise ist dies dadurch be
seitigt, daß die Kraft der Feder 44 und die Kraft erhöht wer
den, welche den Ansatz 46 und das Loch 48 in der verbindenden
Position hält. In der erläuterten Ausführungsform ist der Trä
ger 39 mit dem anderen Ende des Halteteils 46 durch die Achse
38 schwenkbar verbunden, während die äußere Hülse 42 schwenkbar
mit dem freien Ende des Trägers 39 verbunden ist, so daß er nä
her an der Glasplatte 33 als die Achse 38 positioniert ist, um
welche der Träger 39 schwenkbar ist, wie vorstehend ausgeführt
ist. Folglich wirkt die Kraft der Feder 44 als ein Moment, das
die Abdeckung 34 öffnen will, auf den Teil, wo die Hülse 42 und
der Träger 39 verbunden sind. Hierdurch wird eine Kraft er
zeugt, durch welche der Träger 39 relativ zu dem Halteteil 36
in die geschlossene Position zurückgebracht wird. Folglich kön
nen die Kraft der Feder 40 und die Kraft, welche den Ansatz 46
und das Loch 48 in der Verbindungsposition hält, im Vergleich
zu der herkömmlichen Ausführung verringert werden.
Insbesondere wird wiederum unter Bezugnahme auf Fig. 9, das
Schließmoment Mc der Abdeckung 34, das auf deren Eigengewicht
Wo zurückzuführen ist, auf folgende Weise in Beziehung zu dem
Öffnungswinkel θ der Abdeckung 3 gebracht:
Mc = Wo (Lo - c') cosθ
Wie die vorstehende Gleichung zeigt, nimmt das Schließmoment Mc
mit einem Abnehmen des Öffnungswinkels θ zu. Ein Abnehmen des
Öffnungswinkels A bewirkt, daß die Feder 44 stärker zusammenge
drückt wird, und eine größere Kraft ausgeübt wird, um den Trä
ger 39 in Richtung des Halteteils 36 zurückzubringen. Folglich
können die Kraft der Feder 40 und die Kraft, welche den Ansatz
46 und das Loch 48 in der zusammenpassenden Lage hält, im Ver
gleich zu der herkömmlichen Anordnung verringert werden, bei
welcher der Träger und die äußere Hülle einen einzigen Dreh
punkt gemeinsam benutzen. Folglich kann der Träger 39 mit einer
minimalen Kraft über die Abdeckung 34 angehoben und wieder zu
rückgebracht werden. Dies erhöht die Handhabbarkeit der Ab
deckung 34, wenn eine dicke Vorlage kopiert wird.
Der Halteteil 36 hat einen flexiblen Ansatz 46, während der
Träger 39 das Loch 48 hat, das zu dem Ansatz 46 paßt. Der An
satz 46 hat einen Abschnitt, der einen kreisbogenförmigen Teil
46a, an welchem der Träger 39 entlanggleitet, wenn er von dem
Halteteil 36 weg bewegt wird, und den geneigten Teil 46b auf
weist, an welchem der Träger 39 entlanggleitet, wenn er in
Richtung des Halteteils 36 bewegt wird. Folglich ist verhin
dert, daß der Ansatz 46 ohne weiteres aus dem Loch 48 heraus
rutscht, so daß der Träger 39 und der Halteteil 36 sicher in
ihrer Eingriffsposition gehalten werden. Wenn die Abdeckung 34
geschlossen wird, steht folglich das rückwärtige Ende 34a der
Abdeckung 34 nicht hoch, und somit ist die Abdeckung 34 sicher
und zuverlässig geschlossen.
Wenn die angehobene Abdeckung 34 in die Ausgangslage zurückge
bracht ist, gleitet die Seite des Trägers 39 an dem geneigten
Teil 46b des Ansatzes 46 entlang und bewirkt, daß sich der An
satz 46 merklich verformt. Hierdurch ist verhindert, daß der
Träger von dem Halteteil 36 erfaßt wird. Ebenso ermöglicht die
beträchtliche Verformung, daß der Ansatz 46 sicher mit dem Loch
48 zusammenpaßt. Der Ansatz 46 kann daher sicher und leicht in
die ursprüngliche Position zurückgebracht werden, in welcher er
zu dem Loch 48 paßt.
In der dargestellten und beschriebenen Ausführungsform ist der
Träger 39 als ein gesondertes Teil ausgeführt, und der Boden
der äußeren Hülse 43 ist mit der Achse 43 schwenkbar verbunden,
die in einem Abstand von der Achse 38 angeordnet ist, um welche
der Träger 39 schwenkbar ist. Fig. 11 und 12 zeigen eine alter
native Anordnung, bei welcher ein Träger 51 als ein einziges
Kunstharzformteil ausgebildet ist, das durch die Achse 38
schwenkbar mit dem Halteteil 36 verbunden ist. In diesem Fall
steht der Boden der äußeren Hülse 42 mit einem Ansatz 51a in
Verbindung, der an dem inneren Umfangsteil des Trägers 51 vor
gesehen ist. Diese alternative Anordnung hat zusätzlich zu den
Vorteilen der vorstehenden Ausführungsform die folgenden Vor
teile. Da die Hülsen 41 und 42 nur mit dem Ansatz 35a des
Grundteils 35 bzw. dem Ansatz 51a des Trägers 51 in Anlage bzw.
Eingriff sein sollten, ist es leicht, sie zu montieren und aus
einanderzunehmen. Zusätzlich können, wenn der Gelenkmechanismus
31 beseitigt ist, die Feder 44 und die Hülsen 41 und 42, die
aus Kunstharz hergestellt sind, leicht herausgenommen und von
einander getrennt werden. Ein Magnet 52 und ein nicht darge
stellter Magnet sind an dem Träger 51 bzw. an dem Halteteil 36
befestigt, um ein Hochstehen zu verhindern. Die Magneten sind
Ersatz für das Loch in dem Träger 51 und den Ansatz im Halte
teil 36.
Fig. 13A und 13B zeigen eine spezielle Konfiguration, welche die
vorstehend beschriebene Ausführung mit Ansatz und Loch ersetzt.
Wie dargestellt, hat der Halteteil 36 eine flexible, nach unten
weisende Verlängerung 54 in einer vorherbestimmten Lage. Die
Verlängerung 54 endet in einem Ansatz 55. Der Träger 39 hat
einen Ansatz 56, der mit dem Ansatz 55 in Anlage und in Ein
griff bringbar ist. Der Ansatz 55 hat einen Abschnitt, der
einen kreisbogenförmigen Teil 55a, an welchem der Träger 39
entlanggleitet, wenn er von dem Halteteil 36 wegbewegt wird,
und einen geneigten Teil 55b aufweist, an welchem der Träger 39
entlanggleitet, wenn er auf den Halteteil 36 zu bewegt wird.
Wenn der Ansatz 56 mit dem Ansatz 55a in Eingriff ist, ist ver
hindert, daß ersterer leicht von letzterem freikommt. Folglich
steht, wenn die Abdeckung 34 geschlossen ist, das rückwärtige
Ende 34a der Abdeckung 34 nicht hoch und ermöglicht, daß die
Abdeckung 34 sicher und zuverlässig geschlossen ist.
Ferner gleitet, wenn die angehobene Abdeckung 34 in die Aus
gangslage zurückgebracht wird, der Ansatz 56 an dem geneigten
Teil 55b des Ansatzes 55 entlang, wie in Fig. 13B dargestellt
ist. Folglich wird der Ansatz 55 beträchtlich verformt und ver
hindert, daß der Träger 39 von dem Halteteil 36 erfaßt wird. Da
die Ansätze 55 und 56 einander in der Richtung gegenüberliegen,
die senkrecht zur Achse der Welle 38 verläuft, ist außerdem
verhindert, daß die Seite des Trägers 39 durch den Ansatz 56 in
der axialen Richtung der Achse 38 verformt wird. Somit ist es
nicht mehr notwendig, die Ausnehmung 36c in dem Halteteil 36
auszubilden.
Die erfindungsgemäße Vorlagen-Andrückvorrichtung weist somit
zahlreiche, nicht erwartete Vorteile auf, die nachstehend auf
geführt werden.
- 1. Während ein Schließmoment auf eine Abdeckung um einen Punkt wirkt, um welchen die Abdeckung (Träger) schwenkbar gehalten ist, übt ein erstes Vorspannmittel, das zwischen einem ersten und einem zweiten Hülsenteil gespannt ist, eine Kraft auf einen Teil, an welchem der zweite Hülsenteil und der Träger verbunden sind, als ein Öffnungsmoment aus. Folglich wirkt eine Kraft, welche den Träger in dessen geschlossene Position zurückbringen will, auf einen Halteteil. Hierdurch verringert sich die erfor derliche Kraft eines zweiten Vorspannmittels und die erforder liche Kraft von in Eingriff und außer Eingriff zu bringenden Teilen. Folglich kann der Träger, wenn er angehoben oder in seine Ausgangslage zurückgebracht wird, über die Abdeckung mit einer minimalen Kraft betätigt werden. Dies erhöht die Handhab barkeit der Abdeckung und gilt insbesondere dann, wenn die Ab deckung eine dicke Vorlage bedeckt.
- 2. Wenn der Träger von dem Halteteil weg bewegt wird, gleitet er auf einer bogenförmigen Fläche, die in einem Eingriffsteil vorgesehen ist. Dies verhindert, daß ein Ansatz, der in dem Halteteil vorgesehen ist, leicht von dem in Eingriff zu brin genden Teil frei kommt. Folglich ist ein Ineingriffkommen des Trägers und des Halteteils sichergestellt und das hintere Ende der Abdeckung steht nicht nach oben weg, wenn die Abdeckung ge schlossen ist. Die Abdeckung kann daher in zuverlässiger Weise in die geschlossene Position gebracht werden.
- 3. Der Träger gleitet auf einer geneigten Fläche, die eben falls an dem in Eingriff zu bringenden Teil vorgesehen ist, wenn er in Richtung zu dem Halteteil bewegt wird. Folglich gleitet, wenn die Abdeckung aus der angehobenen Position zu rückgebracht wird, die Seite des Trägers an dem geneigten Teil, wodurch der Ansatz beachtlich verformt wird. Hierdurch ist ver hindert, daß der Träger von dem Halteteil erfaßt wird. Außerdem ermöglicht eine derartige Verformung, daß der Ansatz leicht mit dem in Eingriff zu bringenden Teil zusammenpaßt und ermöglicht ferner, daß die Abdeckung ohne weiteres in die ursprüngliche Position zurückgebracht wird.
- 4. Wenn der Ansatz des Halteteils mit dem in Eingriff zu brin genden Teil des Trägers in Eingriff gebracht wird oder von die sem außer Eingriff gebracht wird, wird der Träger durch den An satz elastisch verformt und verhindert, daß der Abstand zwi schen dem Träger und dem Halteteil zunimmt. Hierdurch wird die Verformung des Ansatzes konstant gehalten, um dadurch Unregel mäßigkeiten bei den in Eingriff bzw. außer Eingriff kommenden Kräften zu verhindern, die zwischen dem Ansatz und dem in Ein griff zu bringenden Teil wirken. Folglich ist es für den Bedie ner dasselbe, ob er die Abdeckung anhebt oder sie in die Aus gangslage zurückbringt.
- 5. Wenn der Öffnungswinkel der Abdeckung klein ist, und die Böden der ersten und zweiten Hülsenteile nahe beieinander sind, kann der Abstand zwischen dem Ansatz und dem Ende des zweiten Hülsenteils verringert werden, wodurch die Federkraft des er sten Vorspannmittels erhöht wird.
- 6. Wenn der Öffnungswinkel der Abdeckung groß ist, und die Bö den der ersten und zweiten Hülsenteile sich voneinander entfer nen, kann der Abstand zwischen dem Ansatz und den zweiten Hül senteil erhöht werden, wodurch die Federkraft des ersten Vor spannteils verringert wird. Hierdurch ist ein erstes Vorspann mittel mit einem breiteren Kräftebereich relativ zu dem Öff nungswinkel der Abdeckung geschaffen, wodurch der freie Stopp bereich der Abdeckung verbreitert ist.
Claims (8)
1. Vorlagen-Andrückeinrichtung für Kopierer, mit
einer Abdeckung (34), die über einer Vorlagenfläche des Kopierers angeordnet ist, um eine auf die Vorlagenfläche gelegte Vorlage anzudrücken;
mindestens einem Gelenkmechanismus (31), der ein Ende der Abdeckung mit dem Gehäuse des Kopierers verbindet und die Abdeckung an einem Gehäuse des Kopierers schwenkbar trägt, wobei der Gelenkmechanismus (31) folgendes aufweist:
ein Halteteil (36), der mit seinem von der Vorlagenfläche abgewandten Ende schwenkbar an einem an dem Gehäuse angebrachten Grundteil (35) angebracht ist;
ein erster hohler, zylindrischer Hülsenteil (41) mit einem Boden, mit welchem er schwenkbar an einem Teil (35a) des Grundteils (35) in Anlage gehalten ist, der näher bei der Vorlagenfläche liegt als das von der Vorlagenfläche abgewandte Ende des Halteteils,
ein zweiter hohler, zylindrischer Hülsenteil (42), der einen Boden hat und teleskopisch mit dem ersten Hülsenteil gekoppelt ist und näher an der Vorlagenfläche als an dem Teil (35a) schwenkbar mit einem Glied im Eingriff ist oder damit verbunden ist, das mit der Abdeckung (34) verbunden ist;
ein erstes Vorspannmittel (44), das zwischen den Böden der ersten und zweiten Hülsenteile eingespannt ist, um die ersten und zweiten Hülsenteile voneinander weg konstant vorzuspannen, wobei
eine Reibungskraft, die zwischen den ersten und zweiten Hülsenteilen wirkt, zunimmt, wenn sich die ersten und zweiten Hülsenteile aufeinander zu bewegen.
einer Abdeckung (34), die über einer Vorlagenfläche des Kopierers angeordnet ist, um eine auf die Vorlagenfläche gelegte Vorlage anzudrücken;
mindestens einem Gelenkmechanismus (31), der ein Ende der Abdeckung mit dem Gehäuse des Kopierers verbindet und die Abdeckung an einem Gehäuse des Kopierers schwenkbar trägt, wobei der Gelenkmechanismus (31) folgendes aufweist:
ein Halteteil (36), der mit seinem von der Vorlagenfläche abgewandten Ende schwenkbar an einem an dem Gehäuse angebrachten Grundteil (35) angebracht ist;
ein erster hohler, zylindrischer Hülsenteil (41) mit einem Boden, mit welchem er schwenkbar an einem Teil (35a) des Grundteils (35) in Anlage gehalten ist, der näher bei der Vorlagenfläche liegt als das von der Vorlagenfläche abgewandte Ende des Halteteils,
ein zweiter hohler, zylindrischer Hülsenteil (42), der einen Boden hat und teleskopisch mit dem ersten Hülsenteil gekoppelt ist und näher an der Vorlagenfläche als an dem Teil (35a) schwenkbar mit einem Glied im Eingriff ist oder damit verbunden ist, das mit der Abdeckung (34) verbunden ist;
ein erstes Vorspannmittel (44), das zwischen den Böden der ersten und zweiten Hülsenteile eingespannt ist, um die ersten und zweiten Hülsenteile voneinander weg konstant vorzuspannen, wobei
eine Reibungskraft, die zwischen den ersten und zweiten Hülsenteilen wirkt, zunimmt, wenn sich die ersten und zweiten Hülsenteile aufeinander zu bewegen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskraft
aufgrund einer Verringerung des Innendurchmessers der Hülse vom offenen Ende zum Boden
hin zunimmt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansatz (41a) an einem
offenen Ende eines äußeren Umfangsteils eines der ersten und zweiten Hülsenteile ausgebildet
ist und verschiebbar an einem inneren Umfangsteil des anderen der ersten beiden Hülsenteile
anliegt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ausnehmung (41b), die in
einer der ersten und zweiten Hülsenteile von dem offenen Ende her in Richtung zu dem Boden
über eine vorbestimmte Länge ausgebildet ist.
5. Vorlagen-Andrückeinrichtung für Kopierer, mit
einer Abdeckung (34), die über einer Vorlagenfläche des Kopierers angeordnet ist, um eine auf die Vorlagenfläche gelegte Vorlage anzudrücken;
mindestens einem Gelenkmechanismus (31), der ein Ende der Abdeckung mit dem Gehäuse des Kopierers verbindet und die Abdeckung an einem Gehäuse des Kopierers schwenkbar trägt, wobei der Gelenkmechanismus (31) folgendes aufweist:
ein Halteteil (36), der mit seinem von der Vorlagenfläche abgewandten Ende schwenkbar an einem an dem Gehäuse angebrachten Grundteil (35) angebracht ist;
einen Träger (39), der die Abdeckung trägt und schwenkbar mit dem anderen Ende des Halteteils (36) verbunden ist;
einen ersten hohlen, zylindrischen Hülsenteil (41) mit einem Boden, mit welchem er schwenkbar an einem Teil (35a) des Grundteils (35) in Anlage gehalten ist, der näher bei der Vorlagenfläche liegt als das von der Vorlagenfläche abgewandte Ende des Halteteils,
einen zweiten hohlen, zylindrischen Hülsenteil (42), der einen Boden hat und zu sammenschiebbar mit dem ersten Hülsenteil verbunden ist und schwenkbar an einem freien Ende des Trägers (39) in Anlage gehalten oder damit verbunden ist;
zweite Vorspannmittel (40), die zwischen dem Träger (39) und dem Halteteil (36) eingespannt sind, um den Träger in Richtung zum Halteteil gleichmäßig vorzuspannen, so daß, wenn die Abdeckung (34) auf die Vorlagenfläche zu oder von dieser weg bewegt wird, der Träger nicht um einen Punkt (38) geschwenkt wird, bei dem der Träger (39) schwenkbar mit dem Halteteil (36) verbunden ist; und
ein erstes Vorspannmittel (44), das zwischen den Böden der ersten und zweiten Hülsenteile eingespannt ist, um die ersten und zweiten Hülsenteile voneinander weg konstant vorzuspannen, wobei
wobei ein Teil der Träger (39) und ein Teil des Halteteils (36) miteinander in Eingriff und außer Eingriff bringbar sind, wobei die beiden Teile so gestaltet sind, daß sie beim Schließen der Abdeckung, wenn keine oder eine dünne Vorlage auf der Vorlagenfläche liegt, unterstützt durch die Wirkung der zweiten Vorspannmittel (40) in Eingriff sind, und, wenn eine dicke Vorlage auf die Vorlagenfläche ist, durch die Kraft beim Schließen der Abdeckung gegen die Wirkung des zweiten Vorspannmittels außer Eingriff gebracht werden und der Träger um den Punkt schwenkt, damit die Abdeckung entsprechend der Vorlagendicke angehoben wird, wobei
der Teil des Halteteils, der mit dem Träger in Eingriff bringbar ist, als auf dem Halteteil ausgebildeter flexibler Ansatz (46) ausgebildet ist, wobei der Ansatz mit einem Eingriffsabschnitt (48), der auf dem Träger ausgebildet ist, in Eingriff bringbar ist, und der Ansatz einen Abschnitt hat, der einen bogenförmigen Teil (46a), an welchem der Träger entlang gleitet, wenn er von dem Halteteil weg bewegt wird, und einen geneigten Teil (46b), an welchem der Träger entlang gleitet, wenn er in Richtung auf dem Halteteil bewegt wird, aufweist.
einer Abdeckung (34), die über einer Vorlagenfläche des Kopierers angeordnet ist, um eine auf die Vorlagenfläche gelegte Vorlage anzudrücken;
mindestens einem Gelenkmechanismus (31), der ein Ende der Abdeckung mit dem Gehäuse des Kopierers verbindet und die Abdeckung an einem Gehäuse des Kopierers schwenkbar trägt, wobei der Gelenkmechanismus (31) folgendes aufweist:
ein Halteteil (36), der mit seinem von der Vorlagenfläche abgewandten Ende schwenkbar an einem an dem Gehäuse angebrachten Grundteil (35) angebracht ist;
einen Träger (39), der die Abdeckung trägt und schwenkbar mit dem anderen Ende des Halteteils (36) verbunden ist;
einen ersten hohlen, zylindrischen Hülsenteil (41) mit einem Boden, mit welchem er schwenkbar an einem Teil (35a) des Grundteils (35) in Anlage gehalten ist, der näher bei der Vorlagenfläche liegt als das von der Vorlagenfläche abgewandte Ende des Halteteils,
einen zweiten hohlen, zylindrischen Hülsenteil (42), der einen Boden hat und zu sammenschiebbar mit dem ersten Hülsenteil verbunden ist und schwenkbar an einem freien Ende des Trägers (39) in Anlage gehalten oder damit verbunden ist;
zweite Vorspannmittel (40), die zwischen dem Träger (39) und dem Halteteil (36) eingespannt sind, um den Träger in Richtung zum Halteteil gleichmäßig vorzuspannen, so daß, wenn die Abdeckung (34) auf die Vorlagenfläche zu oder von dieser weg bewegt wird, der Träger nicht um einen Punkt (38) geschwenkt wird, bei dem der Träger (39) schwenkbar mit dem Halteteil (36) verbunden ist; und
ein erstes Vorspannmittel (44), das zwischen den Böden der ersten und zweiten Hülsenteile eingespannt ist, um die ersten und zweiten Hülsenteile voneinander weg konstant vorzuspannen, wobei
wobei ein Teil der Träger (39) und ein Teil des Halteteils (36) miteinander in Eingriff und außer Eingriff bringbar sind, wobei die beiden Teile so gestaltet sind, daß sie beim Schließen der Abdeckung, wenn keine oder eine dünne Vorlage auf der Vorlagenfläche liegt, unterstützt durch die Wirkung der zweiten Vorspannmittel (40) in Eingriff sind, und, wenn eine dicke Vorlage auf die Vorlagenfläche ist, durch die Kraft beim Schließen der Abdeckung gegen die Wirkung des zweiten Vorspannmittels außer Eingriff gebracht werden und der Träger um den Punkt schwenkt, damit die Abdeckung entsprechend der Vorlagendicke angehoben wird, wobei
der Teil des Halteteils, der mit dem Träger in Eingriff bringbar ist, als auf dem Halteteil ausgebildeter flexibler Ansatz (46) ausgebildet ist, wobei der Ansatz mit einem Eingriffsabschnitt (48), der auf dem Träger ausgebildet ist, in Eingriff bringbar ist, und der Ansatz einen Abschnitt hat, der einen bogenförmigen Teil (46a), an welchem der Träger entlang gleitet, wenn er von dem Halteteil weg bewegt wird, und einen geneigten Teil (46b), an welchem der Träger entlang gleitet, wenn er in Richtung auf dem Halteteil bewegt wird, aufweist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, bei welcher an dem Halteteil eine Ausnehmung
ausgebildet ist, um, wenn der Träger durch die in Eingriff und außer Eingriff zu bringende
Einrichtung mit dem Halteteil in Anlage und in Eingriff gebracht ist, das freie Ende des
Trägers aufzunehmen, welcher zu beiden Seiten des Halteteils parallel ist.
7. Vorlagen-Andrückeinrichtung für Kopierer, mit
einer Abdeckung (34), die über einer Vorlagenfläche des Kopierers angeordnet ist, um eine auf die Vorlagenfläche gelegte Vorlage anzudrücken;
mindestens einem Gelenkmechanismus (31), der ein Ende der Abdeckung mit dem Gehäuse des Kopierers verbindet und die Abdeckung an einem Gehäuse des Kopierers schwenkbar trägt, wobei der Gelenkmechanismus (31) folgendes aufweist:
ein Halteteil (36), der mit seinem von der Vorlagenfläche abgewandten Ende schwenkbar an einem an dem Gehäuse angebrachten Grundteil (35) angebracht ist;
einen ersten hohlen, zylindrischen Hülsenteil (41) mit einem Boden, mit welchem er schwenkbar an einem Teil (35a) des Grundteils (35) in Anlage gehalten ist, der näher bei der Vorlagenfläche liegt als das von der Vorlagenfläche abgewandte Ende des Halteteils,
einen zweiten hohlen, zylindrischen Hülsenteil (42), der einen Boden hat und teleskopisch mit dem ersten Hülsenteil gekoppelt ist und näher an der Vorlagenfläche als an dem Teil (35a) schwenkbar mit einem Glied im Eingriff ist oder damit verbunden ist, das mit der Abdeckung (34) verbunden ist;
ein erstes Vorspannmittel (44), das zwischen den Böden der ersten und zweiten Hülsenteile eingespannt ist, um die ersten und zweiten Hülsenteile voneinander weg konstant vorzuspannen, wobei
eine Fläche des Grundteils, das an dem Boden des ersten Hülsenteils in Anlage gebracht ist, einen flachen, ansatzähnlichen Abschnitt aufweist, der in einer horizontalen Richtung länger als in einer vertikalen Richtung ist, und
eine Fläche der ersten Hülse, welche mit dem Ansatz des Grundteils in Anlage und in Eingriff gebracht ist, einen Abschnitt mit einer Rundung hat, die gleich oder größer als eine Rundung einer horizontalen Berührungsfläche des Ansatzes ist.
einer Abdeckung (34), die über einer Vorlagenfläche des Kopierers angeordnet ist, um eine auf die Vorlagenfläche gelegte Vorlage anzudrücken;
mindestens einem Gelenkmechanismus (31), der ein Ende der Abdeckung mit dem Gehäuse des Kopierers verbindet und die Abdeckung an einem Gehäuse des Kopierers schwenkbar trägt, wobei der Gelenkmechanismus (31) folgendes aufweist:
ein Halteteil (36), der mit seinem von der Vorlagenfläche abgewandten Ende schwenkbar an einem an dem Gehäuse angebrachten Grundteil (35) angebracht ist;
einen ersten hohlen, zylindrischen Hülsenteil (41) mit einem Boden, mit welchem er schwenkbar an einem Teil (35a) des Grundteils (35) in Anlage gehalten ist, der näher bei der Vorlagenfläche liegt als das von der Vorlagenfläche abgewandte Ende des Halteteils,
einen zweiten hohlen, zylindrischen Hülsenteil (42), der einen Boden hat und teleskopisch mit dem ersten Hülsenteil gekoppelt ist und näher an der Vorlagenfläche als an dem Teil (35a) schwenkbar mit einem Glied im Eingriff ist oder damit verbunden ist, das mit der Abdeckung (34) verbunden ist;
ein erstes Vorspannmittel (44), das zwischen den Böden der ersten und zweiten Hülsenteile eingespannt ist, um die ersten und zweiten Hülsenteile voneinander weg konstant vorzuspannen, wobei
eine Fläche des Grundteils, das an dem Boden des ersten Hülsenteils in Anlage gebracht ist, einen flachen, ansatzähnlichen Abschnitt aufweist, der in einer horizontalen Richtung länger als in einer vertikalen Richtung ist, und
eine Fläche der ersten Hülse, welche mit dem Ansatz des Grundteils in Anlage und in Eingriff gebracht ist, einen Abschnitt mit einer Rundung hat, die gleich oder größer als eine Rundung einer horizontalen Berührungsfläche des Ansatzes ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Hülsenteil
näher bei der Vorlagenfläche positioniert ist als der Punkt, um welchen der Träger
schwenkbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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