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DE19536221A1 - Verfahren und Schaltungsanordnung für Fernmeldeermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung für Fernmeldeermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

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Publication number
DE19536221A1
DE19536221A1 DE1995136221 DE19536221A DE19536221A1 DE 19536221 A1 DE19536221 A1 DE 19536221A1 DE 1995136221 DE1995136221 DE 1995136221 DE 19536221 A DE19536221 A DE 19536221A DE 19536221 A1 DE19536221 A1 DE 19536221A1
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DE
Germany
Prior art keywords
subscriber
switching system
assigned
register
network
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995136221
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Peitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Peitz Telecommunication P GmbH
Original Assignee
Peitz Telecommunication P GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peitz Telecommunication P GmbH filed Critical Peitz Telecommunication P GmbH
Priority to DE1995136221 priority Critical patent/DE19536221A1/de
Priority to DE1996110614 priority patent/DE19610614A1/de
Publication of DE19536221A1 publication Critical patent/DE19536221A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprech­ vermittlungsanlagen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der deutschen Patentanmeldung P 39 21 637.3 ist bereits eine Schaltungsanordnung für Vermittlungsanlagen bekannt, in denen mobile Teilnehmerstellen wahlweise mit einer von mehreren Vermitt­ lungsstellen über Teilnehmerleitungen oder über teilnehmerindivi­ duelle drahtlose Verbindungen ortsfest bezüglich der betreffenden Vermittlungsstelle verbindbar sind. In diesem Zusammenhang ist vor­ gesehen, daß nicht in sämtlichen Endvermittlungsstellen gespeichert ist, welches Heimatortsregister für jede der vorhandenen Teilnehmer­ stellen das jeweils "zuständige" ist. Pro Endvermittlungsstelle sind Speicher vorgesehen, in denen lediglich gespeichert ist, welche Teil­ nehmerstellen jeweils mit der betreffenden Endvermittlungsstelle momentan verbunden sind. Ferner sind entsprechende Speicher in den Zwischenvermittlungsstellen vorgesehen, wobei in diesen Speichern gespeichert ist, welche Teilnehmerstellen mit welchen nur der hierar­ chisch untergeordneten Endvermittlungsstelle momentan verbunden sind. Die bekannte Vermittlungsstelle ermöglicht es, den vermitt­ lungstechnischen Aufwand für die Herstellung von Fernmeldeverbin­ dungen zu reduzieren. Die Reduzierung wird im wesentlichen da­ durch erreicht, daß bei der Herstellung von Fernmeldeverbindungen Suchmeldungen nach einem gewünschten B-Teilnehmer nicht durch das gesamte Vermittlungsnetz zu übermitteln sind, sondern daß Suchmeldungen nur von der Ursprungs-Endvermittlungsstelle und danach nur im Bedarfsfall über hierarchisch unmittelbar über­ geordnete Zwischenvermittlungsstellen geführt werden.
In der zuvor erwähnten deutschen Patentanmeldung wird davon aus­ gegangen, daß herkömmliche, also drahtgebundene Teilnehmer­ stellen, aber auch mobile Teilnehmerstellen fest einer Endvermitt­ lungsstelle zugeordnet sind.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, ein Verfahren und eine Schaltungs­ anordnung der eingangs genannten Art anzugeben, die beliebige Än­ derungen in der Zuordnung von Teilnehmerstellen zu Endvermitt­ lungsanlagen ermöglicht.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Merkmale gelöst, die in den Ansprüchen definiert sind.
Die Erfindung zeichnet sich durch eine Mehrzahl von Vorteilen aus. Das Ziel einer vollständigen Mobilität, die darin besteht, daß jede Teilnehmerstelle mit jeder Endvermittlungsanlage verbindbar ist, wird mit der Implementierung einer nur geringen Speicherkapazität in den Vermittlungsanlagen erzielt. Geht man beispielsweise von 32 Mio. Teilnehmern in einem Netz aus, in dem die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Anwendung gelangt, so ist in jeder End­ vermittlungsanlage lediglich ein Speicher von ca. 4,2 MByte erfor­ derlich, selbst wenn eine Endvermittlungsanlage bis zu 65000 Teil­ nehmerzugänge (Haushalte/Büroeinheiten) bereitstellt. Je Teilnehmer des Netzes ist dabei 1 Bit vorgesehen, während für die in dieser End­ vermittlungsanlage tatsächlich anwesenden Teilnehmer 2 Byte in ei­ nem Hinweisregister erforderlich sind. In einer nächsthöheren Netz­ ebene ist bereits für hier anwesende Teilnehmer ein Hinweisregister mit einer Länge von 1 Byte ausreichend, sofern die Zahl der End­ vermittlungsanlagen, die eine solche Vermittlungsanlage der nächsthöheren Ebene bedienen, nicht größer als 255 ist. In einer noch höheren Netzebene reicht bereits ein Halbbyte-Hinweisregister pro Vermittlungsanlage, wenn für eine Vermittlungsanlage der nächstun­ tergeordneten Ebene eine Anzahl von 15 Vermittlungsanlagen nicht überschritten wird.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sich der vermittlungs­ technische Aufwand für die Herstellung von Fernmeldeverbindungen gegenüber der Schaltungsanordnung aus der deutschen Patent­ anmeldung P 39 21 637.3 nicht erhöht, selbst wenn eine Vielzahl von Teilnehmerstellen anderen Endvermittlungsstellen zugeordnet wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die Schaltungsanordnung las­ sen sich in bestehende Vermittlungsanlagen ohne weiteres inte­ grieren; beispielsweise lassen sich die Funktionen der erfindungs­ gemäßen Schaltungsanordnung durch einen Personalcomputer reali­ sieren.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein mehrstufiges Netz mit der erfindungsgemäßen Schal­ tungsanordnung;
Fig. 2 die Zuordnung der Hinweisregister zu Vermittlungsanlagen im Netz nach Fig. 1;
Fig. 3 eine weitere Darstellung des Zusammenwirkens der Hin­ weisregister nach Fig. 2 beim Herstellen von Verbindun­ gen;
Fig. 4 die Struktur der Rufnummerndecoder zur Adressierung der Hinweisregister/Lokalisierungsregister in den Vermittlungs­ stellen des Fernmeldewählnetzes; und
Fig. 5 die Wähltastatur und den Chipkartenleser eines Endgerätes (Telefon) des Fernmeldewählnetzes zur einfachen Eingabe des jeweiligen Anschlußortes.
Fig. 1 zeigt ein mehrstufiges Fernmeldewählnetz mit einer Mehrzahl von Vermittlungsanlagen, die in unterschiedlichen Hierarchiestufen angeordnet sind. Endvermittlungsanlagen bzw. Ortsvermittlungs­ stellen OVSt (Fig. 2) E1, E1′, E2, E3, E4 sind in einer ersten, unteren Hierarchiestufe angeordnet. Vermittlungsanlagen, insbesondere Kno­ tenvermittlungsstellen KVSt (Fig. 2) Z31, Z32, . . . Z39 sind in einer zweiten Hierarchiestufe angeordnet, die der ersten Hierarchiestufe übergeordnet ist. Vermittlungsanlagen, insbesondere Hauptvermitt­ lungsstellen HVSt (Fig. 2) Z21. . .Z28 sind in einer weiteren, überge­ ordneten dritten Hierarchiestufe angeordnet. Eine vierte Hierarchie­ stufe wird durch Vermittlungsanlagen, insbesondere Zentralvermitt­ lungsstellen ZVSt (Fig. 2) Z11, Z12 gebildet.
Vorzugsweise sind die Vermittlungsanlagen der zweiten, dritten und ggfs. einer höheren Hierarchiestufe mit mindestens zwei Vermitt­ lungsanlagen der jeweils darunter angeordneten Hierarchiestufen ver­ bunden. Beispielsweise ist die Vermittlungsanlage Z31 mit den Vermittlungsanlagen E1 und E1′ verbunden, während die Vermitt­ lungsanlage Z21 mit den Vermittlungsanlagen Z31, Z32 und Z32 verbunden ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in Fig. 1 nicht für alle Vermittlungsanlagen die entsprechenden Verbindungen untereinander eingezeichnet.
Schaltungsanordnungen SML1, SML2 sind jeweils mit allen Vermitt­ lungsanlagen Z11, Z12 der obersten Hierarchiestufe verbunden. Ihr Aufbau und ihre Funktion werden unten beschrieben.
Teilnehmerstellen T1. . .T6 sind mit den Endvermittlungsanlagen ver­ bunden, wie dies schematisch in Fig. 1 dargestellt ist. Die Teil­ nehmerstellen können herkömmliche, drahtgebundene Teilnehmer­ stellen oder Funkteilnehmerstellen sein.
An die genannten Vermittlungsanlagen aller Hierarchiestufen sind auch Nebenstellenanlagen NST1, NST2 anschließbar, wobei die Ne­ benstellen NT11, NT21 wie die sonstigen Teilnehmerstellen T1,. . . verwaltet werden.
Den Vermittlungsstellen E1, . . .; Z31, . . .; Z21, . . . ist jeweils ein Spei­ cher bzw. Register S1,. . .; S31, . . .; S21, . . . zugeordnet. In Fig. 1 ist dies lediglich für die Vermittlungsanlagen E1, Z31 und Z21 darge­ stellt.
In Fig. 1 sind ebenfalls erfindungsgemäße Schaltungsanordnungen C1, C31 und C21 schematisch dargestellt. Jede erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weist ein Steuerwerk C1 CPU, C31 CPU bzw. C21 CPU mit einem zugeordneten Steuerungsprogramm auf, dessen Ausgestaltung noch weiter unten beschrieben wird.
Fig. 2 veranschaulicht den Netzaufbau und die Struktur der den Vermittlungsanlagen zugeordneten Register. Dabei bedeutet
Tln - Teilnehmeranschlüsse T1,. . .
AC - Adreßkapazität
LTGA - Line Trunk Group Address (512)
LTA - Line Terminator Address (128)
b - Bit (o-n)
SML1 - 130-Service Module (Teilnehmerlokalisierung)
LR - Lokalisierungs-/Hinweisregister.
Fig. 2 zeigt für jede Netzhierarchiestufe die sogenannten Hinweis­ register LR-OVSt (S1 in Fig. 1), LR-KVSt (S31 in Fig. 1), LR- HVSt (S21 in Fig. 1) und LR-ZVSt für die oberste Hierarchiestufe des Netzes.
Wie für das Register LR-OVSt dargestellt, sind für die Adressierung von maximal 512 Leitungsanschlußgruppen LTG 9 Bit und für maxi­ mal 128 Leitungsanschlüsse LT 7 Bit vorgesehen. Das heißt, bei Vollausbau einer Vermittlungsanlage OVSt (z. B. E1) können auf diese Weise bis zu 65000 (= 512 × 128) Teilnehmerstellen (T1, . . .) (Haushalte/Büroeinheiten) angeschlossen werden.
Wie für das Register LR-KVSt dargestellt, sind für die Adressierung von maximal 255 OVSt 8 Bit vorgesehen. Bei Vollausbau einer Vermittlungsanlage KVSt (z. B. Z31) können auf diese Weise bis zu 255 (= 2⁸-1) Vermittlungsanlagen OVSt angeschlossen werden.
Wie für das Register LR-HVSt dargestellt, sind für die Adressierung von maximal 15 KVSt 4 Bit vorgesehen. Bei Vollausbau einer Ver­ mittlungsanlage HVSt (z. B. Z21) können auf diese Weise bis zu 15 (= 2⁴-1) Vermittlungsanlagen KVSt angeschlossen werden.
Wie für das Register LR-ZVSt dargestellt, sind für die Adressierung von maximal 15 HVSt 4 Bit vorgesehen und für die Adressierung von bis maximal 7 fremde ZVSt sind 3 Bit vorgesehen. Bei Vollausbau einer Vermittlungsanlage ZVSt (Z11) können auf diese Weise bis zu 15 (= 2⁴-1) Vermittlungsanlagen HVSt und 7 fremde ZVSt (= 2 hoch 3-1) angeschlossen werden.
In Fig. 2 sind ferner die zentralen Service-Module SML1, SML2 dargestellt, die mit allen Vermittlungsanlagen Z11, Z12 der obersten Hierarchiestufe verbunden sind.
Die Struktur der Register S1 (= LR-OVSt), S31 (=LR-KVSt), S21 (= LR-HVSt) ist auch aus Fig. 3 ersichtlich:
In jedem Register jeder Vermittlungsstelle des Netzes ist für jeden in einem bestimmten Bereich anwesenden Teilnehmer eine Zeile wie dargestellt vorgesehen. Beispielsweise ist in dem Register LR-ZVSt für den Fall, daß der Teilnehmer n (Zeile n) über die HVSt 14 (= "000-1110") erreichbar ist, im Register LR-HVSt das Bitmuster "0011" eingetragen, wenn dieser Teilnehmer über die KVSt 3 er­ reichbar ist. In dem zugehörigen Register LR-KVSt ist das Bitmuster "00001111" eingetragen, wenn dieser Teilnehmer über die Vermitt­ lungsanlage OVSt 15 erreichbar ist. Unter der Annahme, daß der B- Teilnehmer (B, T6) über den Port (Anschlußleitung) P2047 erreichbar ist, ist das Bitmuster in dem zugehörigen LR-OVSt "0000011111111111" eingetragen.
In der untersten Zeile y der in Fig. 3 dargestellten Register ist ange­ geben, daß für den Fall eines "Null-Eintrages" im Hinweisregister (LRn) die Verbindung von einem rufenden A-Teilnehmer von der OVSt in der Netzhierarchie über die OVSt, KVSt, HVSt bis zu der hierarchisch höchsten Vermittlungsstelle ZV St 7 durchgeschaltet wird. Von dort wird die Verbindung gemäß dem eingetragenen Bit­ muster "010" zur ZVSt2 und von dort absteigend zur HVSt 14 durch­ geschaltet. Der weitere Aufbau der Verbindung von der HVSt erfolgt wie oben beschrieben.
Im gewählten Beispiel wird davon ausgegangen, daß ein A-Teilneh­ mer, der an der OVSt 5 angeschlossen ist, die Persönliche Ruf­ nummer (PR) eines B-Teilnehmers (241367xxxx) wählt, der an einem anderen KVSt-Bereich 7, HVSt-Bereich 12, ZVSt-Bereich 7, ZVSt- Bereich 2, HVSt-Bereich 14, KVSt-Bereich 3 und OVSt-Bereich 15 angeschlossen ist. In der OVSt 5, in der KVSt 7, in der HVSt 12 sind für den B-Teilnehmer Null-Einträge eingetragen, wodurch erfin­ dungsgemäß die Verbindung vom A-Teilnehmer über den in Fig. 3 durch Pfeile eingezeichneten Weg zu der ZVSt 7 durchgeschaltet wird. Von dort wird wie bereits beschrieben, die Verbindung über ZVSt 2 die HVSt 14, die KVSt 3 und die OVSt 15 hergestellt.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung C1, C31 bzw. C21 weist, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt ist, jeweils ein Steuer­ werk C1 CPU, Z31 CPU bzw. C21 CPU auf.
Dem Steuerwerk C1 CPU ist ein in der Weise ausgestaltetes Steuer­ programm zugeordnet, das folgendermaßen ausgestaltet ist: Ausge­ löst durch eine Meldung (IT1), die die Erreichbarkeit eines Teil­ nehmers an einer Teilnehmerstelle (T1) bezeichnet, an der die Mel­ dung (IT1) eingegeben wird, welche einem beliebigen Teilnehmer des Netzes zugehörig ist, wird eine die Anschlußlage der Teilnehmer­ stelle (T1) bezeichnende Adressinformation generiert und in eine diesem Teilnehmer zugeordnete Zeile des zugehörigen Registers (S1) eingetragen. In einem Netz mit mindestens einer weiteren Hierarchie­ stufe wird die Generierung einer Information (IE1), die die Vermitt­ lungsanlage (E1) der unteren Hierarchiestufe bezeichnet, und die Ein­ tragung dieser Information (IE1) in eine diesem Teilnehmer zugeord­ nete Zeile des Registers (S31) der zugehörigen Vermittlungsanlage (Z31) und der weiteren Hierarchiestufen veranlaßt. Dieser Vorgang wird später anhand der Fig. 4 und Fig. 5 noch im einzelnen erläu­ tert.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Schaltungsanordnung SML1, SML2, die zentral im Netz angeordnet und mit allen Vermitt­ lungsanlagen Z11, Z12 der obersten Hierarchiestufe des Netzes ver­ bunden ist. Diese Schaltungsanordnung weist eine Steuerung SML1 CPU auf, der ein in der Weise ausgestaltetes Steuerungsprogramm zugeordnet ist, daß, ausgelöst durch eine Meldung (IT1), die die Er­ reichbarkeit eines Teilnehmers an einer Teilnehmerstelle (T1) be­ zeichnet, an der die Meldung (IT1) eingegeben wird, die Berechti­ gung des meldenden Teilnehmers zur Benutzung dieses Teil­ nehmeranschlusses (T1) überprüft und bei einem positiven Ergebnis dieser Überprüfung beauftragt die Schaltungsanordnung (SML1) die Schaltungsanordnung (C1) in der Vermittlungsanlage (E1), eine die Anschlußlage dieser Teilnehmerstelle (T1) bezeichnende Adres­ sinformation zu generieren und in eine diesem Teilnehmer zugeord­ nete Zeile des zugehörigen Registers (S1) einzutragen. In einem Netz mit mindestens einer weiteren Hierarchiestufe wird die Generierung einer Information (IE1), die die Vermittlungsanlage (E1) der unteren Hierarchiestufe bezeichnet, und die Eintragung dieser Information (IE1) in eine diesem Teilnehmer zugeordnete Zeile des Registers (S31) der zugehörigen Vermittlungsanlage (Z31) der weiteren Hierar­ chiestufe und aller folgenden veranlaßt.
Die erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen C1, C31, C21; SML1, SML2 können durch einen externen, an die jeweilige Vermitt­ lungsanlage anschaltbaren Rechner, vorzugsweise einen Perso­ nalcomupter gebildet sein.
Fernmeldeverbindungen werden in dem Netz, das in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, wie folgt hergestellt.
Den programmierbaren Fernmeldevermittlungsanlagen E1, . . .; Z31, Z21, Z11 ist ein in der Weise ausgestaltetes Steuerungsprogramm zugeordnet, daß im Rahmen der Herstellung einer Verbindung von einer ersten Teilnehmerstelle (A, T1) zu einer zweiten Teilnehmer­ stelle (B, T6) ausgehend von der der ersten Teilnehmerstelle (A, T1) zugeordneten Vermittlungsanlage (E1) das zugeordnete Register (S1) dieser Vermittlungsanlage auf das Vorliegen von Informationen über die Anschlußlage der zweiten Teilnehmerstelle (B, T6) überprüft wird. Bei einem positiven Ergebnis dieser Überprüfung wird gemäß dem Inhalt des Registers (S1) die Verbindung direkt zu der zweiten Teilnehmerstelle (B, T6) hergestellt. Bei einem negativen Ergebnis dieser Überprüfung (Null-Eintrag) wird die Verbindung zu der Ver­ mittlungsanlage (Z31) der nächsthöheren Hierarchiestufe geführt. In dieser Vermittlungsanlage (Z31) wird das zugeordnete Register (S31) auf das Vorliegen von Informationen über die Anschlußlage der zwei­ ten Teilnehmerstelle (B, T6) überprüft. Bei einem positiven Ergebnis der Überprüfung wird die Verbindung zu einer in diesem Register (S31) gekennzeichnete Vermittlungsanlage (E1′) geführt. Bei einem negativen Ergebnis dieser Überprüfung wird die Verbindung zu der Vermittlungsanlage (Z21) der nächsthöheren Hierarchiestufe geführt. Auf diese Weise wird die Verbindung zu der zweiten Teilnehmer­ stelle (B, T6) über mehrere Vermittlungsanlagen (E1, Z31, Z21, Z11, Z23, E4) und Hierarchiestufen aufsteigend bis zu der Hierarchiestufe geführt, in der ein erster Eintrag über die Anschlußlage der zweiten Teilnehmerstelle (B, T6) gefunden wird. Gemäß diesem Eintrag wird die Verbindung weiter von Hierarchiestufe zu Hierarchiestufe abstei­ gend bis zu der Vermittlungsanlage (E4) der untersten Heirarchie­ stufe geführt, an welche die zweite Teilnehmerstelle (B, T6) momen­ tan tatsächlich angeschlossen ist.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren, wobei die Teilnehmer­ stellen T1, . . . über Teilnehmeranschlußleitungen oder über Funk­ verbindungen mit der jeweils zugeordneten Vermittlungsanlage (z. B. E1) der untersten Hierarchiestufe verbindbar sind. Außerdem können in jeder Hierarchiestufe anstelle von Vermittlungsstellen des eigenen Netzes auch Zugänge zu Vermittlungsstellen fremder Netze, vor­ zugsweise von Mobilfunknetzen geschaffen werden, wodurch für den Teilnehmer ein und dieselbe Persönliche Rufnummer (PR) quer durch alle Netze verwendbar wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist außerdem in öffentlichen oder privaten Netzen sowie in gleichartigen Systemen und Nebenstellen­ anlagen verwendbar.
Um in einem Fernmeldewählnetz der beschriebenen Art die Vorteile des ortsneutralen Netzzugangs für die Teilnehmer in der Bedienung möglichst einfach und attraktiv zu gestalten, läßt sich durch die schaltungstechnische Ausgestaltung der in Fig. 4 gezeigten Ruf­ nummerndecoder (RD-H, RD-V) und der in Fig. 5 gezeigten Ausge­ staltung der Endgeräte (Telefone) an jeder beliebigen Anschluß­ leitung (Teilnehmerleitung) des Netzes der Anwesenheitseintrag ge­ nerieren bzw. löschen.
Wie bereits erwähnt, werden im erfindungsgemäßen Fernmelde­ wählnetz nicht mehr die physikalischen Anschlußleitungen numeriert, sondern jeder registrierte Teilnehmer erhält seine eigene Persönliche Rufnummer (PR), die auf einer Chipkarte eingetragen ist. Aufgrund dieser Tatsache können nun an einer Anschlußleitung mehrere, prin­ zipiell beliebig viele Teilnehmer erreichbar sein (z. B.: ein Haushalt mit 4 Personen und fallweise mehreren Besuchern).
Mittels der Chipkarte kann ein Teilnehmer an jedem beliebigen Auf­ enthaltsort seine momentane Anwesenheit dem Netz mitteilen. Dies geschieht mittels der in Fig. 5 gezeigten Ausgestaltung der End­ geräte und den Rufnummerndecoder in den Vermittlungsstellen, wie in der Fig. 4 beispielhaft für eine Teilnehmerzugangsvermittlungs­ stelle (OVSt) gezeigt.
Die Wähltastatur (1) des Teilnehmerendgerätes (Telefon), wie in der Fig. 5 dargestellt, verfügt zusätzlich zu den zehn Zifferntasten (1-0) über sechs Sondertasten (2-7), von denen zwei (3 und 4) z. B. für ge­ räteinterne Sonderfunktionen wie eine Wahlwiederholung für den letzten Verbindungsversuch vorgesehen sind. Dagegen sind die Ta­ sten 2, 5, 6 und 7 erfindungsgemäß bei ISDN-Endgeräten und bei Analog-Anschlüssen mit Mehrfrequenz-Codewahl (MFC-Wahl) mit Zeichenkombinationen beschaltet, die es der Teilnehmerzugangs­ vermittlungsstelle (OVSt) ermöglichen, zwischen mehreren Funkti­ onseingaben zu unterscheiden. Betätigt ein Teilnehmer die Taste 2 (Lock-on), kann er damit seine neue Anschlußlage durch Generierung der Meldung (IT1) am Netz einrichten und gleichzeitig die bisherige löschen. Hierzu muß er lediglich seine Chipkarte (9) in das Chipkar­ tenlesegerät (8) einlegen. Auf der Chipkarte sind neben anderen teil­ nehmerspezifischen Daten vor allem die Persönliche Rufnummer (PR) gespeichert. Bei Betätigen der Lock-on-Taste (2) wird die Per­ sönliche Rufnummer (PR) zur Vermittlungsstelle (OVSt) übertragen und dort dem Rufnummerndecoder (Fig. 4) zur Bewertung angebo­ ten.
In der Fig. 4 wird am Beispiel der Persönlichen Rufnummer (PR) 089 57 3214 gezeigt, welche Vorgänge in der Vermittlungsstelle (OVSt) im einzelnen ablaufen. Zunächst sei nochmals darauf hinge­ wiesen, daß Teilnehmer oder Teilnehmergruppen die momentan nicht in einer Vermittlungsstelle respektive in einem Netzbereich anwesend sind, am jeweiligen Ausgang des Auswertebaumes des Rufnummern­ decoders durch einen Null-Eintrag (Bit = 0) gekennzeichnet sind.
Im gewählten Beispiel werden nun beim Lock-on-Vorgang im Ruf­ nummerndecoder (RD-V), falls nicht für andere Rufnummern gesche­ hen, in der Bewertungsanordnung in der ersten Stelle (I) bei der Zif­ fer 0, in der zweiten Stelle (II) bei der Ziffer 8, in der dritten Stelle (III) bei der Ziffer 9, in der vierten Stelle (IV) bei der Ziffer 5, in der fünften Stelle (V) bei der Ziffer 7, in der sechsten Stelle (VI) bei der Ziffer 3, in der siebten Stelle (VII) bei der Ziffer 2, in der achten Stelle (VIII) bei der Ziffer 1 und in der neunten Stelle (IX) bei der Ziffer 4 die zugehörigen Bit auf 1 gesetzt.
Die Teilnehmerzugangsvermittlungsstelle (OVSt) verfügt über ein "Common Location Register" (CLR/LST), welches aus zwei Berei­ chen besteht und über Einträge (0001-65000) verfügt, wobei ein erster Bereich (Home Subscriber) die festen Teilnehmereinträge für die Teilnehmer der in dem der OVSt-zugehörigen Einzugsbereich des Netzes beheimatet sind, fest eingetragen sind und über einen zweiten Bereich (Visitor Subscriber), in den für vorübergehend anwesende Teilnehmer (Besucher) in jeweils freien Zeilen die Teilnehmer­ einträge der vorübergehend anwesenden Teilnehmer eingetragen wer­ den können.
Die Teilnehmereinträge umfassen alle Teilnehmerdaten (1), die zur Herstellung ankommender und abgehender Verbindungen erforderlich sind. Sie können zusammen mit der Teilnehmer-Rufnummer (SNR) auch in fremden Netzen vor allem in den Mobilfunknetzen zur Her­ stellung von Verbindungen verwendet werden, was die uneinge­ schränkte Erreichbarkeit nach dem erfindungsgemäßen Verfahren quer durch alle Netze ermöglicht.
Eine besondere Bedeutung im CLR/LST kommt dem Feld "Port- No" zu. Hier wird beim oben beschriebenen Lock-on-Vorgang die Nummer des physikalischen Anschlusses (Teilnehmerleitung) einge­ tragen. Ein aus 2 Byte bestehender Lokalisierungs-/Hinweis-Register (LR-Feld) dient der Adressierung des für den Gastteilnehmer vor­ übergehend belegten Eingangs im CLR/LST.
Nach Ablauf der beschriebenen Vorgänge ist der Teilnehmer in der neuen Teilnehmerzugangsvermittlungsstelle registriert. Dies reicht jedoch nicht aus, denn wie anhand der Fig. 1 und Fig. 2 beschrie­ ben, ist die Lokalisierung in allen Netzhierarchien erforderlich, wenn die Erreichbarkeit eines Teilnehmers von jedem beliebigen Punkt des Netzes gewährleistet werden soll. Die Rufnummerndecoder (RD) ha­ ben in allen Vermittlungsstellen die gleiche Struktur, wie in Fig. 4 dargestellt.
Der nächste Schritt des Lock-on-Vorgangs besteht nun in der Über­ gabe der Persönlichen Rufnummer (PR) zur nächsthöheren Hierar­ chie, der Knotenvermittlungsstelle (KVSt). Hier wird nun wie in der Fig. 2 und Fig. 3 dargestellt, der Eintrag in das LR-KVSt für die entsprechende Persönliche Rufnummer (PR) vorgenommen. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis in der aufsteigenden Hierarchie des Netzes in einer Vermittlungsstelle anstelle eines Null-Eintrags im Hinweisregister (LR) das Bitmuster für die untergeordnete Vermitt­ lungsstelle, über die der Teilnehmer bisher erreichbar war, vorgefun­ den wird.
Wie beim Aufbau einer Verbindung und anhand der Fig. 3 bereits eingangs beschrieben, dient diese Information dazu, den vormaligen Anschlußort des Teilnehmers ausfindig zu machen.
Allerdings wird bei einem Lock-on-Vorgang das bisherige Bitmuster gelöscht und durch die Bitkombination für die neue OVSt, KVSt, HVSt oder ZVSt ersetzt, abhängig davon, in welcher Hierarchiestufe sich die für die beiden Anschlußorte (vormaliger Anschluß und neuer Anschluß) gemeinsame Vermittlungsstelle befindet.
Absteigend werden die in jeder der den ursprünglichen Aufenthaltsort kennzeichnenden Einträge in den LR gelöscht (durch Null-Einträge ersetzt), so daß ab diesem Zeitpunkt bei einem Anruf für den betrof­ fenen Teilnehmer nur noch der neue Weg im hier beschriebenen, er­ findungsgemäßen Fernmeldewählnetz markiert ist.
Dies gilt auch für die im Rahmen des Lock-on-Vorgangs aus dem "Common Location Register" (CLR/LST) vom Anschlußort (A) nach (B) zu übertragenden Teilnehmerdaten, die wie z. B. in Mobilfunk­ netzen üblich, als sogenannte "Mobile Application Parameter" (MAP) von der vormaligen OVSt zur neuen OVSt übertragen werden und dort in dem für den entsprechenden Teilnehmer bereits reservierten Eingang (0001-65000) im CLR/LST im Bereich 1 (Teilnehmerdaten) eingetragen werden. War der Teilnehmer in der vormaligen OVSt Gastteilnehmer (Visitor Subscriber), dann werden alle ihm zugeord­ neten Datenfelder (LR-Feld, CLR/LST-Eintrag) gelöscht und der Eingang kann nun für andere Teilnehmer wiederverwendet werden. Handelt es sich um einen fest registrierten Teilnehmer (Home Sub­ scriber), wird in der vormaligen OVSt lediglich im Feld "Port-No" die physikalische Zuordnung zu seinem Hausanschluß (Wohnung) aufgehoben.
Der hier beschriebene Vorgang wird normalerweise über die in einem Fernmeldewählnetz vorhandenen Signalisierungskanäle hoher Ge­ schwindigkeit abgewickelt und dauert in der Regel wenige Milli­ sekunden.
Die in der Fig. 5 vorgesehene Ruftaste (5) dient einem Gast­ teilnehmer an einem fremden Anschluß dazu, bei abgehenden Ver­ bindungen seine Teilnehmerdaten, die für die Gebührenerfassung von Bedeutung sind, vor dem Herstellen einer Verbindung aus dem CLR/LST abzurufen und in den Rufdatenblock zu übertragen. Auch dies geschieht mittels seiner Persönlichen Rufnummer (PR), die auf seiner Chipkarte gespeichert ist und von dem Rufnumerndecoder aus­ gewertet wird, so daß auch hier sein Eingang im CLR/LST markiert wird. Das beschriebene Verfahren erlaubt es den Teilnehmern, von jedem beliebigen Zugangspunkt des Fernmeldewählnetzes Verbin­ dungen aufzubauen und trotzdem die Zuordnung der Gesprächsge­ bühren auf das eigene Gebührenkonto sicherzustellen.
Die Teilnehmerzugangsvermittlungsstelle (OVSt) ist in der Lage, die unterschiedlichen Zeichenkombinationen zu bewerten und veranlaßt demzufolge bei Empfang des Lock-on-Signals (2) die beschriebenen Vorgänge für das Einrichten/Löschen der Anwesenheitseinträge bei Ortswechsel eines Teilnehmers, bei Empfang des Ruf-Signals (5) die beschriebenen Vorgänge zur Gebührendatenzuordnung und bei Emp­ fang des Wahlbeginn-Signals (7) die Bereitstellung eines Speichers für die Wahlinformation.
Die beschriebenen Verfahren und Schaltungsanordnungen können auch in einem Vermittlungsrechner der Vermittlungsstelle mit einem entsprechend aus gestalteten Anlagenprogramm integriert werden.
Deshalb betrifft die Erfindung auch die durch die genannten Steuer­ programme definierten Verfahren.

Claims (10)

1. Verfahren zur Einrichtung ortsneutraler Teilnehmernetzzugänge in Fernmeldenetzen insbesondere Fernsprechwählnetzen bestehend aus einem ein- oder mehrstufigen Netz mit ersten Vermittlungsanlagen (E1, . . .) einer ersten, unteren Hierarchiestufe, aus gegebenenfalls mindestens zweiten Vermittlungsanlagen (Z31, . . .) einer zweiten, übergeordneten Hierarchiestufe, wobei an die ersten Vermittlungsan­ lagen Teilnehmerleitungen (T1, . . .) anschließbar sind, wobei in einem mehrstufigen Netz die Vermittlungsanlagen (Z31, . . .) einer überge­ ordneten Hierarchiestufe jeweils mit mindestens zwei Vermittlungsan­ lagen (E1, E1′) der darunter angeordneten Hierarchiestufe verbunden sind, wobei jeder Vermittlungsanlage des Netzes ein Register (S1, . . .; S31, . . .; S21, . . .) zugeordnet ist in dem Informationen über die Anschlußlage sämtlicher Teilnehmer des Netzes abspeicherbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Endgeräte der Teilnehmer eine Meldung (IT1) generierbar ist, die die Erreichbar­ keit eines Teilnehmers an einer Teilnehmerstelle (T1) bezeichnet an der die Meldung (IT1) ,eingegeben wird, welche eine beliebige Teilnehmerstelle bezeichnende Adressinformation generiert und in eine diesem Teilnehmer zugeordnete Zeile des zugehörigen Registers (S1) eingetragen wird und daß in einem Netz mit mindestens einer weiteren Hierarchiestufe die Generierung einer Information (IE1), die die Vermittlungsanlage (E1) der unteren Hierarchiestufe bezeichnet und die Eintragung dieser Information (IE1) in eine diesem Teilnehmer zugeordnete Zeile des Registers (S31) der zugehörigen Vermittlungsanlage (Z31) der weiteren Hierarchiestufe veranlaßt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 dadurch gekenn­ zeichnet, daß den Vermittlungsanlagen (E1 . . .; Z31 . . .; Z21 . . .) eine Schaltungsanordnung (C1 . . .; C31 . . .; C21 . . .) zugeordnet sind, daß die Schaltungsanordnungen ein Steuerwerk (C1, CPU) aufweisen dem ein in der Weise ausgestaltetes Steuerprogramm zugeordnet ist, daß ausgelöst durch eine Meldung (IT1, IE1) eine neue Adressinformation in dem zugehörigen Register (S.) eingetragen bzw. eine alte Adressinformation gelöscht wird.
3. Schaltungsanordnung (SML1, SML2) nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung (SML1, SML2) zentral im Netz angeordnet und mit allen Vermitt­ lungsanlagen (Z11, Z12) der obersten Hierarchiestufe des Netzes verbunden ist,
daß die Schaltungsanordnung ein Steuerwerk (SML1, CPU) auf­ weist, dem ein in der Weide ausgestaltetes Steuerungsprogramm zu­ geordnet ist,
daß, ausgelöst durch eine Meldung (IT1), die die Erreichbarkeit eines Teilnehmers an einer Teilnehmerstelle (T1) bezeichnet, an der die Meldung (IT1) eingegeben wird, die Berechtigung des meldenden Teilnehmers zur Benutzung dieses Teilenehmeranschlusses (T1) überprüft und bei einem positiven Ergebnis dieser Überprüfung die Schaltungsanordnung (SML1) eine Schaltungsanordnung (C1) in der Vermittlungsanlage (E1) beauftragt, eine die Anschlußlage dieser Teilnehmerstelle (T1) bezeichnende Adressinformation zu generieren und in eine diesem Teilnehmer zugeordnete Zeile des zugehörigen Registers (S1) einzutragen, und daß in einem Netz mit mindestens einer weiteren Hierarchiestufe die Generierung einer Information (IE1), die die Vermittlungsanlage (E1) der unteren Hierarchiestufe bezeichnet, und die Eintragung dieser Information (IE1) in eine diesem Teilnehmer zugeordnete Zeile des Registers (S31) der zuge­ hörigen Vermittlungsanlage (Z31) der weiteren Hierarchiestufe veran­ laßt wird.
4. Programmierbare Fernmeldevermittlungsanlage mit einer Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 und/oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein der Fernmeldevermittlungsanlage zugeordnetes Steue­ rungsprogramm in der Weise ausgestaltet ist,
daß im Rahmen der Herstellung einer Verbindung von einer ersten Teilnehmerstelle (A, T1) zu einer zweiten Teilnehmerstelle (B, T6) ausgehend von der der ersten Teilnehmerstelle (A, T1) zugeordneten Vermittlungsanlage (E1) das zugeordnete Register (S1) dieser Ver­ mittlungsanlage auf das Vorliegen von Informationen über die Anschlußlage der zweiten Teilnehmersteile (B, T6) überprüft wird, und
daß bei einem positiven Ergebnis dieser Überprüfung gemäß dem Inhalt des Registers (S1) die Verbindung direkt zu der zweiten Teil­ nehmerstelle (B, T6) hergestellt wird, und
daß bei einem negativen Ergebnis dieser Überprüfung die Verbin­ dung zu der Vermittlungsanlage (Z31) der nächsthöheren Hierarchie­ stufe geführt wird, in welcher Vermittlungsanlage (Z31) das zugeord­ nete Register (S31) auf das Vorliegen von Hinweisinformationen über die Anschlußlage der zweiten Teilnehmerstelle (B, T6) überprüft wird,
und daß bei einem positiven Ergebnis der Überprüfung die Verbin­ dung zu einer in diesem Register (S31) gekennzeichnete Vermitt­ lungsanlage (E1′) geführt wird, und daß bei einem negativen Ergebnis dieser Überprüfung die Verbindung zu der Vermittlungsanlage (Z21) der nächsthöheren Hierarchiestufe geführt wird,
daß auf diese Weise die Verbindung zu der zweiten Teilnehmerstelle (B, T6) über mehrere Vermittlungsanlagen (E1, Z31, Z21, Z11, Z23, E4) und Hierarchiestufen aufsteigend bis zu der Hierarchiestufe, in der ein erster Hinweiseintrag über die Anschluß­ lage der zweiten Teilnehmerstelle (B, T6) gefunden wird, geführt wird, und daß gemäß diesem Eintrag die Verbindung von Hierarchie­ stufe zu Hierarchiestufe ab steigend bis zu der Vermittlungsanlage (E4) der untersten Hierarchiestufe, an weiche die zweite Teilnehmer­ stelle (B, T6) momentan tatsächlich angeschlossen ist, geführt wird.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schaltungsanordnung durch einen externen anschaltbaren Rechner, vorzugsweise einen Personalcompu­ ter gebildet ist.
6. System mit einer Schaltungsanordnung nach einem der vorste­ henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnehmerstel­ len (T1, . . .) über Teilnehmeranschlußleitungen oder über Funkverbin­ dungen mit der jeweils zugeordneten Vermittlungsanlage (E1) der untersten Hierarchiestufe verbindbar sind.
7. Endgeräte für das nach Anspruch 1, 2 und 3 definierte Teil­ nehmerlokalisierungs- und Wegesuchverfahren, dadurch gekennzeich­ net, daß die Teilnehmerstellen (T1, . . .) über Einrichtungen zur Gene­ rierung einer Teilnehmermeldung (IT1), vorzugsweise einen Chipkar­ tenleser (8) und eine Lock on Taste (2) verfügen, mit denen die auf einer persönlichen Chipkarte (9) zur Identifizierung des Teilnehmers und zur Bildung der Teilnehmermeldung (IT1) erforderlichen Daten gespeichert sind, die bei Betätigen der Taste (2) an eine der ersten Vermittlungsanlagen (E . . .) übergeben werden.
8. Rufnummerndecoder zur Teilnehmer/Wegesuche und zur Über­ nahme der Teilnehmermeldung (IT1) dadurch gekennzeichnet, daß für in einem Netzbereich, oder in einer Vermittlungsanlage (E . . .) anwe­ sende Teilnehmer (T1, . . .) einem die Persönliche Rufnummer (PR) bestimmenden Ausgang, ein Hinweisregister (LR-Feld) unterschiedli­ cher Länge zugeordnet wird, in welchem die Hinweisinformation des Teilnehmers (B-Teilnehmer) eingetragen ist, während für nicht in einem Netzbereich oder an einer Vermittlungsanlage (E . . .) anwesende Teilnehmer an den entsprechenden Ausgängen des Decoders lediglich ein einziges Bit mit einem Null-Eintrag vorgesehen ist und daß die Rufnummerndecoder in allen Vermittlungsanlagen des Fernmelde­ wählnetzes einheitlich sind.
9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an die Vermittlungsanlagen (E1, . . .; Z31, . . .; Z21, . . .) Fernmeldenebenstellenanlagen (NST1, NST2) anschließbar sind, und daß die Nebenstellenteilnehmer (NT11, . . .; NT21, . . .) dieser Anlagen (NST1, NST2) wie die sonstigen Teilnehmerstellen (T1, . . .) verwaltet werden.
10. System nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß dieses mit öffentlichen oder privaten Netzen sowie mit Nebenstellenanlagen gleichartiger Ausführung verbindbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1997035392A3 (de) * 1996-03-18 1997-10-30 Peitz Gmbh Schaltungsanordnung für eine fernmeldevermittlungsanlage, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage und verfahren zur herstellung von fernmeldeverbindungen
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