[go: up one dir, main page]

DE19536609A1 - Feuerleiter für Gebäude - Google Patents

Feuerleiter für Gebäude

Info

Publication number
DE19536609A1
DE19536609A1 DE1995136609 DE19536609A DE19536609A1 DE 19536609 A1 DE19536609 A1 DE 19536609A1 DE 1995136609 DE1995136609 DE 1995136609 DE 19536609 A DE19536609 A DE 19536609A DE 19536609 A1 DE19536609 A1 DE 19536609A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fire escape
container
fire
escape
spar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995136609
Other languages
English (en)
Inventor
Giovanni Errini
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1995136609 priority Critical patent/DE19536609A1/de
Publication of DE19536609A1 publication Critical patent/DE19536609A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C9/00Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes
    • E06C9/06Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes movably mounted
    • E06C9/14Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes movably mounted with non-rigid longitudinal members, e.g. rope or chain ladders, ladders of the lazy-tongs type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Feuerleiter für Gebäude.
Heute bekannte Feuerleitern für Gebäude sind zumeist außen an der Fassade fest montiert. Durch die Montage der Feuerleitern außen an der Fassade sind diese für den Betrachter des Gebäudes deutlich sichtbar. Aus diesem Grund werden heute aus architektonischen Gründen Feuerleitern lediglich an der hinteren Fassade des Gebäudes angeordnet.
Bricht in einem Gebäude ein Feuer aus, so müssen Personen, die sich in den einzelnen Räumen der Etagen des Gebäudes aufhalten, stets zu der Seite des Gebäudes laufen, wo die Feuerleitern montiert sind. Dies setzt voraus, daß deutlich gekennzeichnete Fluchtwege im Gebäude existieren. Bei starker Rauchbildung kann es vorkommen, daß die Personen im Gebäude die Orientierung verlieren und den Weg zu den Feuerleitern nicht mehr finden. Ist dies der Fall, so befinden sich diese Personen in Lebensgefahr.
Aufgabe der Erfindung ist es daher einen oder mehrere Fluchtwege an beliebigen Gebäudeseiten bereit zu stellen, wobei die Feuerleitern die Architektur des Gebäudes nicht stören.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Feuerleiter im aufgewickelten oder zusammengefahrenen Zustand in einem Behältnis oder Hohlraum der Fassade des Gebäudes einliegt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß lediglich im Notfall die Feuerleitern ausgefahren werden und somit sichtbar werden. Das Behältnis kann innen oder außen an der Gebäudefassade angeordnet sein. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn mehrere Behältnisse oder Hohlräume zu Öffnungen insbesondere Fensteröffnungen der Gebäudefassade jeweils benachbart sind. Hierdurch ist stets gewährleistet, daß die sich in einem Raum mit Fenster befindlichen Personen stets mittels einer in unmittelbarer Nähe der Fensteröffnung befindlichen Feuerleiter in Sicherheit bringen können.
Die Architektur des Gebäudes wird besonders geringfügig durch eine Feuerleiter beeinflußt bzw. gestört, wenn das Behältnis zumindest teilweise aus der Gebäudefassade ausfahrbar ist. Die Frontseite des Behältnisses ist in diesem Fall eine Blende, die der Außenfassade des Gebäudes angepaßt sein kann und insbesondere aus dem gleichen Material wie die Gebäudefassade ist. Das Behältnis kann vorteilsmäßig auf horizontalen Schienen gelagert sein. Es ist jedoch denkbar, daß aus Sicherheitsgründen die Schienen in Richtung der Außenfassade leicht abfallen, so daß das Behältnis auch ohne einen Antrieb, lediglich von der Schwerkraft angetrieben ausfährt. Durch eine in der Bodenplatte vorgesehene Öffnung im Behältnis kann dann bei ausgefahrenem Behältnis die Feuerleiter ausgefahren werden.
Ebenfalls vorteilsmäßig ist es, wenn sich das Behältnis oder der Hohlraum an einen über dem Fenster befindlichen Rolladenkasten anschließt oder das Behältnis oder der Hohlraum zur Aufnahme der Feuerleiter sowie des Rolladens dient. Hierdurch wird vorteilhaft eine Platzersparnis erzielt, wobei es zudem für die Person einfacher ist, von der Fensteröffnung auf die Feuerleiter zu gelangen.
Die Feuerleiter ist bei Bedarf insbesondere im Notfall manuell oder automatisch ausfahr- bzw. rollbar und hängt im ausgefahrenen bzw. ausgerollten Zustand vor bzw. an der Gebäudefassade. Mittels geeigneter Abstandhalter wird ein Mindestabstand zwischen der Gebäudefassade und der Feuerleiter gewährleistet, wodurch vermieden wird, daß sich die mit ihren Händen an den Leiterholmen festhaltende Person sich ihre Hände zwischen Holm und Gebäudefassade einklemmen kann. Auch wird ein Abrutschen von den Sprossen hierdurch vorteilsmäßig vermieden.
Die Feuerleitern sind an der Gebäudefassade so angebracht, daß eine Feuerleiter ein oder mehrere Stockwerke miteinander verbindet, wobei im ausgefahrenen Zustand die Feuerleitern mit ihren Enden aneinandergrenzen oder überlappen, wodurch ein leichtes Umsteigen von einer Feuerleiter auf die nächste gewährleistet ist.
Wird ein Notschalter von einer Person oder einer Feuermeldeanlage betätigt, so fahren oder rollen die Feuerleitern aus ihren Behältnissen und verbinden sämtliche Öffnungen des Gebäudes mit der Erde. Somit ist es möglich, daß eine fliehende Person lediglich zu irgendeiner beliebigen Fenster- oder Türöffnung des Gebäudes fliehen und sich dabei keine Gedanken über einen möglichen Fluchtweg machen muß. Zudem kommt es vorteilsmäßig zu keinem Stau auf lediglich einer an der Gebäuderückseite befindlichen Feuerleiter. Somit ist eine Panik während eines Notfalls weitestgehend ausgeschlossen.
Ebenfalls von Vorteil ist es, wenn die Feuerleiter eine Ketten- oder Strickleiter ist. Derartige Leitern sind relativ leicht herzustellen und zu warten. Durch die hohe Funktionssicherheit derartiger Leitern wird gleichzeitig die Sicherheit der Personen im Gebäude erhöht.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn die Stufen bzw. Sprossen der Feuerleiter mit ihren Enden an Holmen befestigt oder gelagert sind, wobei jeder Holmen in Steigrichtung mehrfach in Holmenteile unterteilt ist. Die Holmenteile jedes Holmens sind dabei hintereinander in einer Reihe angeordnet, wobei zwei benachbarte Holmenteile mittels eines Drehgelenks miteinander verbunden sind. Auch ist es möglich, daß die Holmenteile nicht drehbar miteinander verbunden sind, sondern gegeneinander bzw. ineinander verschiebbar sind. Durch eine derartige Konstruktion kann die Leiter auf relativ engen Raum zusammengefahren werden, wodurch die Abmessungen des Behältnisses oder des Hohlraums in oder an der Fassade klein gehalten werden können. An jedem Holmenteil oder jedem zweiten oder dritten oder vierten Holmenteil kann jeweils ein Ende einer Sprosse bzw. Stufe befestigt sein. Hierbei muß lediglich die Länge der Holmenteile entsprechend des Stufenabstandes gewählt werden.
Ist die Feuerleiter eine Strick- oder Kettenleiter, so kann diese auf einer in dem Behältnis oder Hohlraum befindlichen und antreibbaren Rolle aufgewickelt werden. Im Bedarfsfall kann die Rolle mittels eines elektrischen Antriebs oder allein durch ihre eigene Schwerkraft aus dem Behältnis von der Aufwickelrolle bzw. Trommel herausgefahren bzw. abgerollt werden. Es ist jedoch auch denkbar, daß eine Leiter, bei der die Holmen in Holmenteile unterteilt sind, auf einer Trommel in dem Behältnis bzw. Hohlraum aufgewickelt wird.
Auch ist es möglich, auf eine antreibbare Trommel zu verzichten, wobei in diesem Fall die Feuerleiter in dem Behältnis oder Hohlraum zusammengefaltet bzw. zusammengefahren einliegt und bei Bedarf sich durch ihre Schwerkraft entfaltet bzw. aus dem Behältnis gleitet oder fällt. Dies kann unter anderem dadurch ausgelöst werden, daß eine Blendklappe, die das Behältnis bzw. den Hohlraum normalerweise verschließt, geöffnet wird.
Sind die Holmenteile eines Holmens gegeneinander bzw. ineinander verschiebbar, so ist es vorteilhaft, wenn die Holmenteile Hohlprofile unterschiedlicher Durchmesser sind, wobei der Außendurchmesser des ersten Hohlprofils größer ist als der Innendurchmesser des nachfolgenden Hohlprofils. Eine besonders einfache Halteverbindung für die ineinander schiebbaren Holmenteile ergibt sich, wenn die Hohlprofile an ihrem einen Ende ein nach außen gerichteten Kragen und an ihrem anderen Ende einen nach innen gerichteten Kragen aufweisen, wobei der Außendurchmesser des äußeren Kragens kleiner als der Innendurchmesser des nächstgrößeren Hohlprofils ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß die Hohlprofile in Fallrichtung nach dem Auseinanderfahren mittels der nach außen und innen gerichteten Kragen daran gehindert sind weiter aus dem jeweils darüber bzw. darunter befindlichen Holmenteil herauszugleiten.
In einer weiteren Variante können die gegeneinander verschieblichen Holmenteile an eine Seite mindestens eine Führungsnut insbesondere eine Schwalbenschwanznut und an der gegenüberliegenden Seite mindestens einen Vorsprung haben, wobei der Vorsprung eines nächsten Holmenteils in der Führungsnut des ersten Holmenteils formschlüssig einliegt und entlang gleiten kann. Hierdurch wird ein relativ spiel freies Auseinandergleiten der Feuerleiter gewährleistet. Eine derartig gestaltete Feuerleiter ist besonders robust und kompakt und hat eine hohe Funktionssicherheit.
Das obere Ende der Feuerleiter wird je nach Art der Feuerleiter an der Aufwickelrolle selbst oder am Behältnis oder im Hohlraum befestigt.
Damit die Feuerleiter möglichst straff an der Gebäudefassade anliegt und nicht durch Windeinfluß oder die herabkletternden Personen zu sehr in Schwingung versetzt wird, so daß die auf der Leiter befindlichen Personen in Gefahr geraten, sind Befestigungsmittel an dem unteren freien Ende einer ausgefahrenen bzw. ausgerollten oberen Feuerleiter vorgesehen. Das Befestigungsmittel sind insbesondere Haken, wobei mittels des Befestigungsmittels die Feuerleiter an der unteren Feuerleiter, der Fassade oder dem Behältnis befestigbar ist. Das Befestigungsmittel kann hierbei automatisch oder per Hand befestigbar sein. Um die obere Feuerleiter automatisch zu spannen, kann z. B. die obere Leiter etwas früher voll ausgefahren sein, derart, daß die oberste Stufe bzw. Sprosse der unteren Leiter in den oder die Haken der oberen Feuerleiter einfährt und durch das Gewicht der unteren Feuerleiter die obere Feuerleiter gespannt wird. Die Haken sind hierzu vorteilsmäßig mittels Federelementen an der oberen Feuerleiter gehalten, so daß thermisch bedingte oder lastbedingte Längenänderungen der oberen Feuerleiter ausgeglichen werden. Es ist jedoch auch vorstellbar, daß spezielle Greifer das untere Ende einer Feuerleiter erfassen und in Position halten, sobald die Feuerleiter vollständig ausgefahren ist.
Um die die Feuerleiter herabsteigenden Personen möglichst gut zu schützen, ist mindestens ein Sicherheitsseil in dem Behältnis oder Hohlraum mit seinem einen Ende verankert. An dem freien Ende des Sicherheitsseils kann ein Sitz befestigt sein, in den die Person hineinsteigen kann. Sollte kein Sicherheitssitz vorgesehen sein, so kann sich die die Feuerleiter besteigende Person das freie Ende des Sicherheitsseils z. B. umbinden. Das Sicherungsseil ist nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit oder Beschleunigung ausfahrbar bzw. ausrollbar, da ab der bestimmten Geschwindigkeit oder Beschleunigung ein Sperrmechanismus das Ausfahren bzw. Ausrollen des Sicherungsseils bremst und/oder stoppt. Sollte nun die herabsteigende Person den Halt verlieren, so wird ihr Fall durch das Sicherheitsseil gebremst oder gestoppt. Die Länge der Sicherheitsseile kann dabei so bemessen sein, daß das Sicherheitsseil die Länge einer Feuerleiter hat. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn das Sicherheitsseil vom Verankerungspunkt herunter bis zum Boden reicht, damit die herabsteigende Person das Sicherheitsseil bzw. den Sicherheitsgurte nur einmal anlegen muß.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnungen mögliche Ausführungen der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Gebäudes;
Fig. 2a und 2b eine Querschnittsdarstellung durch eine Gebäudewand mit einem über einem Fenster befindlichen Behältnis;
Fig. 3 eine Feuerleiter bestehend aus gegeneinander verschieblichen Holmenteilen;
Fig. 3a ein rechteckiges Holmenteil mit nach außen und innen gerichteten Kragen;
Fig. 3b ein zylindrisches Holmenteil;
Fig. 4 eine Querschnittsdarstellung einer Gebäudefassade mit abwickelbaren Feuerleitern;
Fig. 4a eine Feuerleiter mit starren Holmenteilen, die beweglich aneinander befestigt sind;
Fig. 5 eine Feuerleiter mit gegeneinander verschieblich gelagerten Holmenteilen;
Fig. 5b eine Querschnittsdarstellung dreier aneinander gelagerter Holmenteile;
Fig. 5c und 5d ein rechteckförmiges Holmenteil mit Führungsnuten an einer Flachseite und Vorsprüngen an der gegenüberliegenden Flachseite;
Fig. 6a bis 6c eine Querschnittsdarstellung einer Gebäudefassade mit einer herausfallbaren Faltleiter.
Fig. 7 Feuerleiter mit Spannhaken.
Die Fig. 1 zeigt ein Gebäude 1 mit einer Fassade 2, welches mehrere Stockwerke hoch ist. Wie bei mehrstöckigen Gebäuden üblich, sind die Fensteröffnungen 3 stets symmetrisch über die Gebäudefassade 2 verteilt, woraus sich ergibt, daß die Fenster 3 in vertikalen Reihen übereinander angeordnet sind. Die Fig. 1 zeigt drei verschieden ausgestaltete Fensterreihen 3, 3′ und 3′′, wobei an einer Seite der linken Fensterreihe 3 drei Feuerleitern 7, welche jeweils zwei Stockwerke überbrücken angeordnet sind. Dabei befinden sich die jeweiligen Behältnisse 5, in die die Leitern 7 einfahrbar sind, seitlich neben den Rolladenkästen 4 der Fensteröffnungen 3 der Stockwerke 1, 3 und 5. Die mittlere Fensterreihe 3′ mit den Fensteröffnungen 3′ weist ebenfalls Feuerleitern 7′ auf, wobei die Feuerleitern 7′ jeweils nur ein Stockwerk überbrücken. Die Feuerleitern 7′ sind dabei in der Mitte der Fensteröffnungen 3′ angeordnet, wobei die Feuerleitern 7′ in den Rolladenkästen 6 oder einem zusätzlichen Behältnis 5, welches nicht dargestellt ist, einfahrbar sind. Das nicht dargestellte Behältnis 5 kann z. B. außen vor dem Rolladenkasten 6 angeordnet sein. Wie im fünften Stockwerk der mittleren Fensterreihe 3′ dargestellt, kann zusätzlich zur Feuerleiter 7′ der Rolladen 8 ausfahrbar sein.
In modernen Gebäuden 1 sollten die Rolläden 8, 8′ und 8′′ elektrisch angetrieben sein, damit im Notfall die Feuerleitern 7, 7′ und 7′′ automatisch ausfahrbar sind und gleichzeitig die Rolläden 8, 8′ und 8′′ automatisch hochgefahren werden können, damit sämtliche Fluchtwege bzw. Fluchtöffnungen des Gebäudes 1 zur Verfügung stehen.
Die rechte Fensterreihe 3′′ weist an beiden Seiten der Fensteröffnung Feuerleitern 7′′ auf, die wahlweise oder alle zusammen automatisch ausfahrbar sind. Die Feuerleitern 7′′ sind in die rechts und links von den Rolladenkästen 6 angeordneten Behältnissen 5,′ einfahrbar. Die Rolläden 8′ und 8′′ sind dabei unabhängig von den Feuerleitern 7′′ aus- und einfahrbar.
Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht nur auf Feuerleitern, die lediglich ein oder zwei Stockwerke überbrücken. Denkbar ist ebenfalls, eine Feuerleiter, die sämtliche Stockwerke des Gebäudes 1 überbrückt. Aus sicherheitstechnischen Aspekten ist dies jedoch nicht zu empfehlen, da beim Ausfall dieser einen, alle Stockwerke überbrückenden Feuerleiter gleichzeitig mehrere Fluchtwege nicht benutzbar sind. Überbrücken dagegen mehrere Feuerleitern die Fassadenhöhe des Gebäudes 1, so können fliehende Personen beim Ausfall lediglich einer Feuerleiter zumindest ein oder mehrere Stockwerke überbrücken und aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich fliehen. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn an jeder Fensterreihe 3, 3′ und 3′′ des Gebäudes 1 Feuerleitern 7, 7′ und 7′′ sind, damit es zu keinen Stau von Personen vor den Fensteröffnungen 3, 3′ und 3′′ im Gefahrenfall kommen kann, so daß eine Panik von vornherein vermieden wird.
Die Fig. 2a bis 2c zeigen eine Querschnittsdarstellung der Gebäudefassade 2 eines Stockwerks. Über dem Fenstersockel 11 ist ein Fenster 3 angeordnet. Zwischen dem Fenster 3 und dem Fenstersturz 12 ist das Behältnis 5 angeordnet. Das Behältnis 5 kann jedoch auch seitlich neben dem Fenster 3 angeordnet sein, wobei in diesem Fall der Fenstersturz 12 seitlich über die Fensteröffnung 3 hinweg über das Behältnis 5 greift. In dem Behältnis 5 ist ein Rahmen 13, welcher gestrichelt dargestellt ist, angeordnet. An dem Rahmengestell 13 ist eine antreibbare Trommel 14 gelagert, welche zwei parallel geführte Tragseile 15 aufwickelt. Die Tragseile 15 halten über eine Umlenkrolle 16 die Feuerleiter 7. Die Feuerleiter 7 besteht aus zwei parallelen Holmen 18, welche in Holmenteile 18′ unterteilt sind. Die Tragseile 15 sind jeweils mit ihrem einen Ende an dem untersten Holmenteil 18′ befestigt und mit ihrem anderen Ende an der Trommel 14. Die beiden obersten Holmenteile 18′ der Feuerleiter 7 sind jeweils mittels einer Befestigungsvorrichtung 17 an dem Befestigungsrahmen 13 oder dem Behältnis 5 fest verbunden. Wird die Trommel 14 abgewickelt, so fällt die Feuerleiter 7 je nach freigegebener Tragseillänge durch ihr eigenes Gewicht aus dem Behältnis 5 und überbrückt entsprechend der freigegebenen Seillänge die Fassade 2. Mittels an den Holmenteilen 18′ befindlichen Abstandhaltern 19 wird stets gewährleistet, daß die Feuerleiter 7 in einem bestimmten Mindestabstand zur Gebäudefassade 2 gehalten wird. Hierdurch wird gewährleistet, daß die auf der Feuerleiter 7 befindliche Person sich nicht durch eine gegen die Gebäudefassade 2 schwingende Feuerleiter 7 die Hände einquetschen oder mit den Füßen von den Sprossen abrutschen kann. Das Behältnis 5 ist wie aus Fig. 2a ersichtlich in die Gebäudefassade 2 einfahrbar, wobei die vordere Seite des Behältnisses 5 als Blende 5′ ausgestaltet ist, welche mit der Gebäudefassade 2 fluchtend abschließt. Das Rahmengestell ist auf nicht dargestellten Führungsschienen gelagert und kann automatisch oder manuell ausgefahren werden, derart, daß durch die Bodenöffnung des ausgefahrenen Behältnisses 5 die Feuerleiter 7 ausgefahren werden kann. Die nicht dargestellten Führungsschienen können leicht schräg angeordnet sein, so daß bei Bedarf, d. h. im Notfall, das Behältnis lediglich durch seine eigene Schwerkraft getrieben aus der Gebäudefassade herausgefahren werden kann.
Die Fig. 3, 3a und 3b zeigen eine mögliche Ausführungsform der in den Fig. 2a und 2b dargestellten Feuerleiter 7. Die Feuerleiter 7 besteht aus Holmenteilen 18, 18′, 18′′ und 18′′′. Das eine Ende 15′ des Tragseils 15 ist mit dem untersten Holmenteil 18′′′ fest verbunden. Wird das Tragseil 15 von der nicht dargestellten Trommel 14 abgewickelt, so fällt die Feuerleiter 7 entsprechend der Länge des freigegebenen Tragseils 15 aus dem nicht dargestellten Behältnis 5 heraus. Das oberste Holmenteil 18 ist mittels der Befestigungsvorrichtung 17 an dem Behältnis 5 fest verankert. Die Holmenteile 18, 18′, 18′′ und 18′′′ sind ineinander teleskopartig verschiebbar, wobei an ihren unteren Enden jeweils ein Trittbrett 20 oder eine Sprosse 20 beliebigen Querschnitts befestigt ist, welchen die Holmen miteinander verbinden. Im zusammengefahrenen Zustand liegen die Sprossen 20, 20′, 20′′ und 20′′′ eng beieinander, wobei die Holmenteile 18, 18′, 18′′ und 18′′′ ineinander liegen. Hierdurch ist die Feuerleiter 7 sehr klein und daher raumsparend. Das Behältnis 5 kann dementsprechend klein dimensioniert werden und fällt nicht weiter störend an der Gebäudeaußenfassade 2 auf.
Wie in den Fig. 3a und 3b dargestellt ist, kann das Holmenteil 18 bzw. 30 aus einem rechteckigen oder zylindrischen Hohlprofil sein. An dem Hohlprofil 18, 30 ist an dem einen Ende ein nach außen stehender Kragen 18a, 30a angeformt. An dem anderen Ende des Holmenteils 18, 30 ist ein nach innen gerichteter Kragen 18b, 30b angeformt bzw. befestigt. Durch die Kragen 18a, 18b, 30a, 30b der Holmenteile 18, 30 haben die Holmenteile 18, 30 an ihren beiden Enden unterschiedlich große Öffnungen 28, 29, 31, 32. Die Holmenteile werden nun derart ineinander gesteckt, daß in Fallrichtung die Holmenteile durch die jeweils nach außen und innen geformten Kragen 18a, 18b, 30a, 30b sich gegenseitig am Herausfallen aus dem über ihm befindlich Holmenteil 18, 30 hindern.
Die Fig. 4a und 4b zeigen eine aufwickelbare Feuerleiter 7. In der Fig. 4a ist eine Feuerleiter 7 dargestellt, deren Sprossen 24 an zwei parallelen, die Holmen bildenden Tragseilen 23 befestigt sind. An den Sprossen 24 sind jeweils zwei Abstandhalter 19 rechts und links der Sprossen 24 befestigt, wodurch ein Mindestabstand zur Gebäudefassade 2 zwischen der Sprosse 24 und der Gebäudefassade 2 garantiert ist. Die Feuerleiter 7 wird mittels einer antreibbaren Trommel 21 aufgewickelt oder abgewickelt.
Die in Fig. 4b dargestellte Feuerleiter 7 besteht aus starren Holmenteilen 27, die mittels Gelenken 26 beweglich gegeneinander gelagert sind. An einem starren Holmenteil 27 ist mindestens eine Sprosse 25 mit ihrem einen Ende befestigt. Es können jedoch auch mehr als eine Sprosse an einem Holmenteil 27 angeordnet sein. An den starren Holmenteilen 27 sind wiederum Abstandhalter 19 angeordnet.
Die Fig. 5 zeigt ebenfalls eine Feuerleiter 7, deren Holmen in Holmenteile 33, 33′, 33′′ unterteilt sind, wobei die Holmenteile 33, 33′, 33′′ gegeneinander verschieblich gelagert sind. Zwei parallele Holmenteile 33 sind jeweils durch eine Sprosse 35 miteinander verbunden. An den beiden untersten Holmenteilen 33′′ ist bei 34 jeweils das eine Ende eines Tragseils 15 befestigt. Das oberste Holmenteil 33 ist mit einer nicht dargestellten Befestigungsvorrichtung oder direkt am Behältnis 5 befestigt oder gelagert. Wie in Fig. 5a dargestellt ist, kann die Feuerleiter 7 auf engstem Raume zusammengefahren werden. Die Fig. 5b zeigt eine Querschnittsdarstellung durch drei Holmenteile 33, 33′ und 33′′. Die Holmenteile 33, 33′ und 33′′ sind plattenförmige Teile, die an ihrer einen Flachseite Vorsprünge 36 haben und an ihrer anderen Flachseite Nuten 37, in die die Vorsprünge 36 des nächsten Holmenteils formschlüssig einliegen, wodurch die Holmenteile gegeneinander in Fallrichtung verschiebbar sind. Wie in den Fig. 5c und 5d dargestellt, sind die Vorsprünge 36 des Holmenteils 33 lediglich im oberen Bereich des Holmenteils ausgebildet. Je kleiner die Abmessungen der Vorsprünge 36 in Längsrichtung bzw. Fallrichtung des Holmenteils, desto größer ist die Strecke, auf der die Holmenteile gegeneinander verschiebbar sind. Die Nuten 37 des Holmenteils 33 verlaufen wie in Fig. 5d dargestellt nicht über die gesamte Länge des Holmenteils 33. Hierdurch entsteht an der unteren Seite des Holmenteils 33 ein Steg 38, der die Nuten 37 in Fallrichtung begrenzt. Gegen die durch den Steg 38 gebildete Stirnfläche 37′ der Nuten 37 stoßen die Vorsprünge 36 des benachbarten Holmenteils und verhindern, daß in Fallrichtung die beiden Holmenteile auseinanderfallen können. Dadurch, daß die Nuten 37 an der oberen Seite zur Stirnfläche hin geöffnet sind, kann das benachbarte Holmenteil mit seinen Vorsprüngen 36 in die Nuten 37 eingeschoben werden.
Die Fig. 6a, 6b und 6c zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer möglichen Feuerleiter 7. Die Feuerleiter 7 ist wie in Fig. 6a dargestellt normalerweise zusammengefaltet und liegt im Behältnis 5 ein. Das Behältnis 5 ist an seiner der Gebäudeaußenseite zugewandten Seite mittels einer beweglich gelagerten Klappe 41 verschlossen. Im Notfall wird diese Klappe 41 manuell oder automatisch geöffnet, wodurch gleichzeitig das untere Ende 42 der Feuerleiter 7 aus dem Behältnis 5 herausgeschleudert oder herausgezogen wird. Nachfolgend wird die gesamte Feuerleiter 7 mittels der Eigenschwerkraft aus dem Behältnis 5 herausgezogen und entfaltet sich selbständig. Hierdurch ist ein Höchstmaß an Funktionssicherheit gewährleistet, da nur sehr wenige mechanische und/oder elektrische Bauteile benötigt werden. Das obere Ende der Feuerleiter 7 ist mittels eines Halteseils oder einer Haltevorrichtung 43 bei 44 an der Behältnisinnenseite befestigt. Die Feuerleiter 7 kann dabei eine Strick- oder Kettenleiter sein. Es ist jedoch auch denkbar, daß die Sprossen jeweils durch zwei parallele starre Holmenteile 42 miteinander in Verbindung sind. Eine derartige Feuerleiter 7 ist stabiler und verwindungssteifer, wodurch es leichter ist, die Feuerleiter 7 herauf- oder herunterzuklettern.
Die in den Figuren dargestellten Feuerleitern sind in ihren Längen jeweils so bemessen, daß sie mit ihren unteren Enden stets an den oberen Enden der unter ihnen angeordneten Feuerleitern 7 enden. Dieser Übergangsbereich 10 kann jedoch auch derart gestaltet sein, daß die Feuerleitern 7 sich gegenseitig überlappen.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, können an den unteren Enden der Feuerleitern 7a jeweils Haken angeordnet sein, welche zur Spannung der Feuerleiter 7a selbst dienen. Die Haken 45 können z. B. in die oberste Sprosse 20b der darunter angeordneten Feuerleiter 7b einhaken, wodurch die obere Feuerleiter 7a gespannt ist.
In einer nicht dargestellten Ausführungsform ist ein Greifer vorgesehen, der das untere Ende der Feuerleiter 7 nach voll ständigem Ausfahren der Feuerleiter erfaßt und das Ende in Position hält.

Claims (25)

1. Feuerleiter (7) für ein Gebäude, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerleiter (7) im aufgewickelten oder zusammengefahrenen Zustand in einem Behältnis oder Hohlraum (5) der Fassade (2) des Gebäudes (1) einliegt.
2. Feuerleiter (7) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis (5) zumindest teilweise in oder außen an der Gebäudefassade (2) angeordnet ist und/oder aus der Gebäudefassade (2) teilweise herausverfahrbar ist.
3. Feuerleiter (7) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis oder der Hohlraum (5) zu Öffnungen (3) insbesondere Fensteröffnungen der Gebäudefassade (2) benachbart ist.
4. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis oder der Hohlraum (5) unter dem Fenstersturz (12) neben der Fensteröffnung (3) angeordnet ist.
5. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Behältnis oder der Hohlraum (5) an einen über dem Fenster (3) befindlichen Rolladenkasten (4, 6) anschließt.
6. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis oder der Hohlraum (5) zur Aufnahme der Feuerleiter (7) und des Rolladens (8) dient.
7. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerleiter (7) bei Bedarf, insbesondere im Notfall manuell oder automatisch ausfahr- bzw. rollbar ist und im ausgefahrenen bzw. ausgerollten Zustand vor bzw. an der Gebäudefassade (2) hängt.
8. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerleiter (7) Abstandhalter (19) hat, die einen Mindestabstand zwischen der Gebäudefassade (2) und der Feuerleiter (7) einstellen.
9. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerleiter (7) eine Ketten- oder Strickleiter ist.
10. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen bzw. Sprossen (20, 24, 25, 35, 43) der Feuerleiter (7) mit ihren Enden an Holmen befestigt oder gelagert sind, wobei jeder Holmen in Steigrichtung mehrfach in Holmenteile (18, 23, 27, 30, 33, 42) unterteilt ist.
11. Feuerleiter (7) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Holmenteile (27) jedes Holmens hintereinander in einer Reihe angeordnet sind und zwei benachbarte Holmenteile (27) mittels eines Drehgelenks (26) miteinander verbunden sind.
12. Feuerleiter (7) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Holmenteile (18, 33) jedes Holmens in Steigrichtung gegeneinander, insbesondere ineinander verschiebbar sind.
13. Feuerleiter (7) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem oder jedem zweiten oder dritten oder vierten Holmenteil (18, 23, 27, 30, 33, 42) jeweils ein Ende einer Sprosse bzw. Stufe (20, 24, 25, 35, 43) befestigt ist.
14. Feuerleiter (7) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerleiter (7) auf einer in dem Behältnis oder Hohlraum (5) befindlichen und antreibbaren Rolle (14, 21) aufwickelbar ist.
15. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerleiter (7) in dem Behältnis oder Hohlraum (5) zusammengefaltet bzw. -gefahren einliegt oder auf einer Rolle (14, 21) aufgewickelt ist und bei Bedarf sich durch ihre Schwerkraft entfaltet bzw. aus dem Behältnis (5) gleitet oder fällt.
16. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Holmenteile (18, 30) eines Holmens Hohlprofile unterschiedlicher Durchmesser sind, wobei der Außendurchmesser des ersten Hohlprofils größer ist als der Innendurchmesser des nachfolgenden Hohlprofils ist.
17. Feuerleiter (7) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlprofile an ihrem einen Ende einen nach außen gerichteten Kragen (18a, 30a) und an ihrem anderen Ende einen nach innen gerichteten Kragen (18b, 30b) aufweisen, wobei der Außendurchmesser des äußeren Kragens (18a, 30a) kleiner als der Innendurchmesser des nächst größeren Hohlprofils ist.
18. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Holmenteil (33) an einer Seite mindestens eine Führungsnut (37), insbesondere eine Schwalbenschwanznut aufweist und an der gegenüberliegenden Seite des Holmenteils (33) mindestens einen Vorsprung (36) hat, wobei der Vorsprung (36′) eines nächsten Holmenteils (33′) in der Führungsnut (37) des ersten Holmenteils (33) formschlüssig einliegt und entlanggleitet.
19. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Feuerleiter (7) an der Aufwickelrolle (14, 21), am Behältnis oder im Hohlraum (5) befestigt ist.
20. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feuerleiter (7) mindestens ein Stockwerk überbrückt.
21. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das untere freie Ende der ausgefahrenen bzw. ausgerollten Feuerleiter (7) im oberen Bereich (10) einer in einem der darunter befindlichen Stockwerke angeordneten Feuerleiter (7) endet.
22. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren freien Ende einer ausgefahrenen bzw. ausgerollten oberen Feuerleiter (7a) mindestens ein Befestigungsmittel (45), insbesondere Haken ist, und mittels des Befestigungsmittels (45) die Feuerleiter (7a) an der unteren Feuerleiter (7b), der Fassade (2) oder dem Behältnis (5) befestigbar ist.
23. Feuerleiter (7) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel (45) automatisch oder manuell befestigbar ist.
24. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behältnis oder Hohlraum (5) mindestens ein Sicherungsseil mit seinem einen Ende verankert ist und bei Bedarf ausfahrbar bzw. ausrollbar ist, wobei das andere Ende des Sicherungsseils an der die Feuerleiter (7) herabsteigenden bzw. heraufsteigenden Person befestigbar ist.
25. Feuerleiter (7) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsseil nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit oder Beschleunigung ausfahrbar bzw. ausrollbar ist und ab der bestimmten Geschwindigkeit oder Beschleunigung ein Sperrmechanismus das Ausfahren bzw. Ausrollen des Sicherungsseils bremst und/oder stoppt.
DE1995136609 1995-09-30 1995-09-30 Feuerleiter für Gebäude Withdrawn DE19536609A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995136609 DE19536609A1 (de) 1995-09-30 1995-09-30 Feuerleiter für Gebäude

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995136609 DE19536609A1 (de) 1995-09-30 1995-09-30 Feuerleiter für Gebäude

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19536609A1 true DE19536609A1 (de) 1997-04-03

Family

ID=7773769

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995136609 Withdrawn DE19536609A1 (de) 1995-09-30 1995-09-30 Feuerleiter für Gebäude

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19536609A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10339955A1 (de) * 2003-08-25 2005-03-24 Peter Dondorf Rettungskasten zum Einbau an Fenster und Balkone, an Mehrfamilienhäuser
GB2498971A (en) * 2012-02-01 2013-08-07 Michael Anthony Fernando Constable Automated fire escape
WO2015173596A3 (en) * 2014-05-06 2016-03-24 Tsamaris Vasileios System of rescue rope ladder for rescuing trapped people on ship
CN106837161A (zh) * 2017-04-07 2017-06-13 福州职业技术学院 楼层上下逃生的装置及其使用方法
CN114876349A (zh) * 2022-05-25 2022-08-09 廖明进 一种高层建筑消防救生梯

Citations (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE57782C (de) * F. JIRAK, K. K Postmeister Und Feuerwehr-Inspector, in Märsovic b. Neveklau, Böhmen Kettlings vorrichtung zur Benützung bei Feuersgefahr.'
DE121796C (de) *
US1003105A (en) * 1911-05-11 1911-09-12 Delia Heath Fire-escape.
DE2023103A1 (de) * 1970-05-12 1972-02-17 Sauerzapfe Hans Joachim Vorrichtung zur Rettung aus Gebaeuden bei Feuergefahr
FR2297988A1 (fr) * 1975-01-15 1976-08-13 Duvert Lucien Echelle de sauvetage pour batiment d'habitation
US4595075A (en) * 1985-08-26 1986-06-17 Denis Rodrigue Collapsible ladder assembly
GB2176831A (en) * 1985-06-18 1987-01-07 Terence Francis Kelly Extendable ladder
GB2199070A (en) * 1986-12-10 1988-06-29 Albert Roby Escape ladders
EP0230502B1 (de) * 1986-01-28 1990-07-25 MODUM International A/S Zusammenklappbare, diebstahlsichere Feuerleiter mit separaten Auslösestationen und Sicherheitsgurten mit Verriegelungsarmen
WO1991013231A1 (en) * 1990-02-20 1991-09-05 Sobczak Michael L Extendible ladder

Patent Citations (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE57782C (de) * F. JIRAK, K. K Postmeister Und Feuerwehr-Inspector, in Märsovic b. Neveklau, Böhmen Kettlings vorrichtung zur Benützung bei Feuersgefahr.'
DE121796C (de) *
US1003105A (en) * 1911-05-11 1911-09-12 Delia Heath Fire-escape.
DE2023103A1 (de) * 1970-05-12 1972-02-17 Sauerzapfe Hans Joachim Vorrichtung zur Rettung aus Gebaeuden bei Feuergefahr
FR2297988A1 (fr) * 1975-01-15 1976-08-13 Duvert Lucien Echelle de sauvetage pour batiment d'habitation
GB2176831A (en) * 1985-06-18 1987-01-07 Terence Francis Kelly Extendable ladder
US4595075A (en) * 1985-08-26 1986-06-17 Denis Rodrigue Collapsible ladder assembly
EP0230502B1 (de) * 1986-01-28 1990-07-25 MODUM International A/S Zusammenklappbare, diebstahlsichere Feuerleiter mit separaten Auslösestationen und Sicherheitsgurten mit Verriegelungsarmen
GB2199070A (en) * 1986-12-10 1988-06-29 Albert Roby Escape ladders
WO1991013231A1 (en) * 1990-02-20 1991-09-05 Sobczak Michael L Extendible ladder

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10339955A1 (de) * 2003-08-25 2005-03-24 Peter Dondorf Rettungskasten zum Einbau an Fenster und Balkone, an Mehrfamilienhäuser
GB2498971A (en) * 2012-02-01 2013-08-07 Michael Anthony Fernando Constable Automated fire escape
WO2015173596A3 (en) * 2014-05-06 2016-03-24 Tsamaris Vasileios System of rescue rope ladder for rescuing trapped people on ship
CN106458298A (zh) * 2014-05-06 2017-02-22 瓦斯里斯·萨马里斯 用于救援船只上被困人员的救援绳梯系统
CN106837161A (zh) * 2017-04-07 2017-06-13 福州职业技术学院 楼层上下逃生的装置及其使用方法
CN106837161B (zh) * 2017-04-07 2018-12-21 福州职业技术学院 楼层上下逃生的装置及其使用方法
CN114876349A (zh) * 2022-05-25 2022-08-09 廖明进 一种高层建筑消防救生梯

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69519764T2 (de) Jalousierbarer Rolladen
DE69839138T2 (de) Store oder Jalousie für ein Fenster
EP1506799A1 (de) Steighilfe
DE3734463A1 (de) Rettungsvorrichtung fuer hochhaeuser
DE2360634C2 (de) Fluchtwegvorrichtung für mehrstöckige Gebäude
DE2610429C3 (de) Fluchtvorrichtung
DE68911538T2 (de) Zusammenklappbare feuerleiter.
EP0322534B1 (de) Schrägmarkise
DE2317908C3 (de) Einen Fluchtweg bildende, bewegbare Treppenanlage
DE1961757A1 (de) Steigschutzvorrichtung fuer Leitern
DE19536609A1 (de) Feuerleiter für Gebäude
CH682339A5 (de)
DE2527880A1 (de) Vorrichtung zur sicherung von rollaeden
DE29822845U1 (de) Ausziehbare Leiter
EP0936339A1 (de) Rollgitter oder Rolltor mit aufrollbarer Tür
EP0230502B1 (de) Zusammenklappbare, diebstahlsichere Feuerleiter mit separaten Auslösestationen und Sicherheitsgurten mit Verriegelungsarmen
EP0378853A1 (de) Verriegelungseinrichtung für einen Rolladenpanzer
DE4317445A1 (de) Vorrichtung zum Retten von Personen aus hohen Stockwerken von Gebäuden
DE102022114451B4 (de) Notabseilvorrichtung für Bauwerke
DE3319545A1 (de) Insektenschutz-rollgitter
DE3318400A1 (de) Zwei stockwerke eines gebaeudes verbindende, zusammenschiebbare treppe
CH671953A5 (en) Vertically sliding door for lift - has louvre construction to roll onto profiled support on roof of cabin
DE2360666C3 (de) Ausziehbare Durchlaßvorrichtung zur Eröffnung eines Fluchtweges in Gebäuden oder dergleichen
DE2904868A1 (de) Rolladen fuer rolltore, rollabdeckungen o.dgl.
DE133075C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee