DE19536609A1 - Feuerleiter für Gebäude - Google Patents
Feuerleiter für GebäudeInfo
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C9/00—Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes
- E06C9/06—Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes movably mounted
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Description
Die Erfindung betrifft eine Feuerleiter für Gebäude.
Heute bekannte Feuerleitern für Gebäude sind zumeist außen an der
Fassade fest montiert. Durch die Montage der Feuerleitern außen
an der Fassade sind diese für den Betrachter des Gebäudes
deutlich sichtbar. Aus diesem Grund werden heute aus
architektonischen Gründen Feuerleitern lediglich an der hinteren
Fassade des Gebäudes angeordnet.
Bricht in einem Gebäude ein Feuer aus, so müssen Personen, die
sich in den einzelnen Räumen der Etagen des Gebäudes aufhalten,
stets zu der Seite des Gebäudes laufen, wo die Feuerleitern
montiert sind. Dies setzt voraus, daß deutlich gekennzeichnete
Fluchtwege im Gebäude existieren. Bei starker Rauchbildung kann
es vorkommen, daß die Personen im Gebäude die Orientierung
verlieren und den Weg zu den Feuerleitern nicht mehr finden. Ist
dies der Fall, so befinden sich diese Personen in Lebensgefahr.
Aufgabe der Erfindung ist es daher einen oder mehrere Fluchtwege
an beliebigen Gebäudeseiten bereit zu stellen, wobei die
Feuerleitern die Architektur des Gebäudes nicht stören.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Feuerleiter im aufgewickelten oder zusammengefahrenen Zustand in
einem Behältnis oder Hohlraum der Fassade des Gebäudes einliegt.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß lediglich im Notfall die
Feuerleitern ausgefahren werden und somit sichtbar werden. Das
Behältnis kann innen oder außen an der Gebäudefassade angeordnet
sein. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn mehrere
Behältnisse oder Hohlräume zu Öffnungen insbesondere
Fensteröffnungen der Gebäudefassade jeweils benachbart sind.
Hierdurch ist stets gewährleistet, daß die sich in einem Raum mit
Fenster befindlichen Personen stets mittels einer in
unmittelbarer Nähe der Fensteröffnung befindlichen Feuerleiter in
Sicherheit bringen können.
Die Architektur des Gebäudes wird besonders geringfügig durch
eine Feuerleiter beeinflußt bzw. gestört, wenn das Behältnis
zumindest teilweise aus der Gebäudefassade ausfahrbar ist. Die
Frontseite des Behältnisses ist in diesem Fall eine Blende, die
der Außenfassade des Gebäudes angepaßt sein kann und insbesondere
aus dem gleichen Material wie die Gebäudefassade ist. Das
Behältnis kann vorteilsmäßig auf horizontalen Schienen gelagert
sein. Es ist jedoch denkbar, daß aus Sicherheitsgründen die
Schienen in Richtung der Außenfassade leicht abfallen, so daß das
Behältnis auch ohne einen Antrieb, lediglich von der Schwerkraft
angetrieben ausfährt. Durch eine in der Bodenplatte vorgesehene
Öffnung im Behältnis kann dann bei ausgefahrenem Behältnis die
Feuerleiter ausgefahren werden.
Ebenfalls vorteilsmäßig ist es, wenn sich das Behältnis oder der
Hohlraum an einen über dem Fenster befindlichen Rolladenkasten
anschließt oder das Behältnis oder der Hohlraum zur Aufnahme der
Feuerleiter sowie des Rolladens dient. Hierdurch wird vorteilhaft
eine Platzersparnis erzielt, wobei es zudem
für die Person einfacher ist, von der Fensteröffnung auf die
Feuerleiter zu gelangen.
Die Feuerleiter ist bei Bedarf insbesondere im Notfall manuell
oder automatisch ausfahr- bzw. rollbar und hängt im ausgefahrenen
bzw. ausgerollten Zustand vor bzw. an der Gebäudefassade. Mittels
geeigneter Abstandhalter wird ein Mindestabstand zwischen der
Gebäudefassade und der Feuerleiter gewährleistet, wodurch
vermieden wird, daß sich die mit ihren Händen an den Leiterholmen
festhaltende Person sich ihre Hände zwischen Holm und
Gebäudefassade einklemmen kann. Auch wird ein Abrutschen von den
Sprossen hierdurch vorteilsmäßig vermieden.
Die Feuerleitern sind an der Gebäudefassade so angebracht, daß
eine Feuerleiter ein oder mehrere Stockwerke miteinander
verbindet, wobei im ausgefahrenen Zustand die Feuerleitern mit
ihren Enden aneinandergrenzen oder überlappen, wodurch ein
leichtes Umsteigen von einer Feuerleiter auf die nächste
gewährleistet ist.
Wird ein Notschalter von einer Person oder einer Feuermeldeanlage
betätigt, so fahren oder rollen die Feuerleitern aus ihren
Behältnissen und verbinden sämtliche Öffnungen des Gebäudes mit
der Erde. Somit ist es möglich, daß eine fliehende Person
lediglich zu irgendeiner beliebigen Fenster- oder Türöffnung des
Gebäudes fliehen und sich dabei keine Gedanken über einen
möglichen Fluchtweg machen muß. Zudem kommt es vorteilsmäßig zu
keinem Stau auf lediglich einer an der Gebäuderückseite
befindlichen Feuerleiter. Somit ist eine Panik während eines
Notfalls weitestgehend ausgeschlossen.
Ebenfalls von Vorteil ist es, wenn die Feuerleiter eine Ketten-
oder Strickleiter ist. Derartige Leitern sind relativ leicht
herzustellen und zu warten. Durch die hohe Funktionssicherheit
derartiger Leitern wird gleichzeitig die Sicherheit der Personen
im Gebäude erhöht.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn die Stufen bzw. Sprossen
der Feuerleiter mit ihren Enden an Holmen befestigt oder gelagert
sind, wobei jeder Holmen in Steigrichtung mehrfach in Holmenteile
unterteilt ist. Die Holmenteile jedes Holmens sind dabei
hintereinander in einer Reihe angeordnet, wobei zwei benachbarte
Holmenteile mittels eines Drehgelenks miteinander verbunden sind.
Auch ist es möglich, daß die Holmenteile nicht drehbar
miteinander verbunden sind, sondern gegeneinander bzw. ineinander
verschiebbar sind. Durch eine derartige Konstruktion kann die
Leiter auf relativ engen Raum zusammengefahren werden, wodurch
die Abmessungen des Behältnisses oder des Hohlraums in oder an
der Fassade klein gehalten werden können. An jedem Holmenteil
oder jedem zweiten oder dritten oder vierten Holmenteil kann
jeweils ein Ende einer Sprosse bzw. Stufe befestigt sein. Hierbei
muß lediglich die Länge der Holmenteile entsprechend des
Stufenabstandes gewählt werden.
Ist die Feuerleiter eine Strick- oder Kettenleiter, so kann diese
auf einer in dem Behältnis oder Hohlraum befindlichen und
antreibbaren Rolle aufgewickelt werden. Im Bedarfsfall kann die
Rolle mittels eines elektrischen Antriebs oder allein durch ihre
eigene Schwerkraft aus dem Behältnis von der Aufwickelrolle bzw.
Trommel herausgefahren bzw. abgerollt werden. Es ist jedoch auch
denkbar, daß eine Leiter, bei der die Holmen in Holmenteile
unterteilt sind, auf einer Trommel in dem Behältnis bzw. Hohlraum
aufgewickelt wird.
Auch ist es möglich, auf eine antreibbare Trommel zu verzichten,
wobei in diesem Fall die Feuerleiter in dem Behältnis oder
Hohlraum zusammengefaltet bzw. zusammengefahren einliegt und bei
Bedarf sich durch ihre Schwerkraft entfaltet bzw. aus dem
Behältnis gleitet oder fällt. Dies kann unter anderem dadurch
ausgelöst werden, daß eine Blendklappe, die das Behältnis bzw.
den Hohlraum normalerweise verschließt, geöffnet wird.
Sind die Holmenteile eines Holmens gegeneinander bzw. ineinander
verschiebbar, so ist es vorteilhaft, wenn die Holmenteile
Hohlprofile unterschiedlicher Durchmesser sind, wobei der
Außendurchmesser des ersten Hohlprofils größer ist als der
Innendurchmesser des nachfolgenden Hohlprofils. Eine besonders
einfache Halteverbindung für die ineinander schiebbaren
Holmenteile ergibt sich, wenn die Hohlprofile an ihrem einen Ende
ein nach außen gerichteten Kragen und an ihrem anderen
Ende einen nach innen gerichteten Kragen aufweisen, wobei der
Außendurchmesser des äußeren Kragens kleiner als der
Innendurchmesser des nächstgrößeren Hohlprofils ist. Hierdurch
ist gewährleistet, daß die Hohlprofile in Fallrichtung nach dem
Auseinanderfahren mittels der nach außen und innen gerichteten
Kragen daran gehindert sind weiter aus dem jeweils darüber bzw.
darunter befindlichen Holmenteil herauszugleiten.
In einer weiteren Variante können die gegeneinander
verschieblichen Holmenteile an eine Seite mindestens eine
Führungsnut insbesondere eine Schwalbenschwanznut und an der
gegenüberliegenden Seite mindestens einen Vorsprung haben, wobei
der Vorsprung eines nächsten Holmenteils in der Führungsnut des
ersten Holmenteils formschlüssig einliegt und entlang gleiten
kann. Hierdurch wird ein relativ spiel freies Auseinandergleiten
der Feuerleiter gewährleistet. Eine derartig gestaltete
Feuerleiter ist besonders robust und kompakt und hat eine hohe
Funktionssicherheit.
Das obere Ende der Feuerleiter wird je nach Art der Feuerleiter
an der Aufwickelrolle selbst oder am Behältnis oder im Hohlraum
befestigt.
Damit die Feuerleiter möglichst straff an der Gebäudefassade
anliegt und nicht durch Windeinfluß oder die herabkletternden
Personen zu sehr in Schwingung versetzt wird, so daß die auf der
Leiter befindlichen Personen in Gefahr geraten, sind
Befestigungsmittel an dem unteren freien Ende einer ausgefahrenen
bzw. ausgerollten oberen Feuerleiter vorgesehen. Das
Befestigungsmittel sind insbesondere Haken, wobei mittels des
Befestigungsmittels die Feuerleiter an der unteren Feuerleiter,
der Fassade oder dem Behältnis befestigbar ist. Das
Befestigungsmittel kann hierbei automatisch oder per Hand
befestigbar sein. Um die obere Feuerleiter automatisch zu
spannen, kann z. B. die obere Leiter etwas früher voll ausgefahren
sein, derart, daß die oberste Stufe bzw. Sprosse der unteren
Leiter in den oder die Haken der oberen Feuerleiter einfährt und
durch das Gewicht der unteren Feuerleiter die obere Feuerleiter
gespannt wird. Die Haken sind hierzu vorteilsmäßig mittels
Federelementen an der oberen Feuerleiter gehalten, so daß
thermisch bedingte oder lastbedingte Längenänderungen der oberen
Feuerleiter ausgeglichen werden. Es ist jedoch auch vorstellbar,
daß spezielle Greifer das untere Ende einer Feuerleiter erfassen
und in Position halten, sobald die Feuerleiter vollständig
ausgefahren ist.
Um die die Feuerleiter herabsteigenden Personen möglichst gut zu
schützen, ist mindestens ein Sicherheitsseil in dem Behältnis
oder Hohlraum mit seinem einen Ende verankert. An dem freien Ende
des Sicherheitsseils kann ein Sitz befestigt sein, in den die
Person hineinsteigen kann. Sollte kein Sicherheitssitz vorgesehen
sein, so kann sich die die Feuerleiter besteigende Person das
freie Ende des Sicherheitsseils z. B. umbinden. Das Sicherungsseil
ist nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit oder
Beschleunigung ausfahrbar bzw. ausrollbar, da ab der bestimmten
Geschwindigkeit oder Beschleunigung ein Sperrmechanismus das
Ausfahren bzw. Ausrollen des Sicherungsseils bremst und/oder
stoppt. Sollte nun die herabsteigende Person den Halt verlieren,
so wird ihr Fall durch das Sicherheitsseil gebremst oder
gestoppt. Die Länge der Sicherheitsseile kann dabei so bemessen
sein, daß das Sicherheitsseil die Länge einer Feuerleiter hat.
Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn das Sicherheitsseil vom
Verankerungspunkt herunter bis zum Boden reicht, damit die
herabsteigende Person das Sicherheitsseil bzw. den
Sicherheitsgurte nur einmal anlegen muß.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnungen mögliche Ausführungen
der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Gebäudes;
Fig. 2a und 2b eine Querschnittsdarstellung durch eine
Gebäudewand mit einem über einem Fenster
befindlichen Behältnis;
Fig. 3 eine Feuerleiter bestehend aus
gegeneinander verschieblichen Holmenteilen;
Fig. 3a ein rechteckiges Holmenteil mit nach außen
und innen gerichteten Kragen;
Fig. 3b ein zylindrisches Holmenteil;
Fig. 4 eine Querschnittsdarstellung einer
Gebäudefassade mit abwickelbaren
Feuerleitern;
Fig. 4a eine Feuerleiter mit starren Holmenteilen,
die beweglich aneinander befestigt sind;
Fig. 5 eine Feuerleiter mit gegeneinander
verschieblich gelagerten Holmenteilen;
Fig. 5b eine Querschnittsdarstellung dreier
aneinander gelagerter Holmenteile;
Fig. 5c und 5d ein rechteckförmiges Holmenteil mit
Führungsnuten an einer Flachseite und
Vorsprüngen an der gegenüberliegenden
Flachseite;
Fig. 6a bis 6c eine Querschnittsdarstellung einer
Gebäudefassade mit einer herausfallbaren
Faltleiter.
Fig. 7 Feuerleiter mit Spannhaken.
Die Fig. 1 zeigt ein Gebäude 1 mit einer Fassade 2, welches
mehrere Stockwerke hoch ist. Wie bei mehrstöckigen Gebäuden
üblich, sind die Fensteröffnungen 3 stets symmetrisch über die
Gebäudefassade 2 verteilt, woraus sich ergibt, daß die Fenster 3
in vertikalen Reihen übereinander angeordnet sind. Die Fig. 1
zeigt drei verschieden ausgestaltete Fensterreihen 3, 3′ und 3′′,
wobei an einer Seite der linken Fensterreihe 3 drei Feuerleitern
7, welche jeweils zwei Stockwerke überbrücken angeordnet sind.
Dabei befinden sich die jeweiligen Behältnisse 5, in die die
Leitern 7 einfahrbar sind, seitlich neben den Rolladenkästen 4
der Fensteröffnungen 3 der Stockwerke 1, 3 und 5. Die mittlere
Fensterreihe 3′ mit den Fensteröffnungen 3′ weist ebenfalls
Feuerleitern 7′ auf, wobei die Feuerleitern 7′ jeweils nur ein
Stockwerk überbrücken. Die Feuerleitern 7′ sind dabei in der
Mitte der Fensteröffnungen 3′ angeordnet, wobei die Feuerleitern
7′ in den Rolladenkästen 6 oder einem zusätzlichen Behältnis 5,
welches nicht dargestellt ist, einfahrbar sind. Das nicht
dargestellte Behältnis 5 kann z. B. außen vor dem Rolladenkasten 6
angeordnet sein. Wie im fünften Stockwerk der mittleren
Fensterreihe 3′ dargestellt, kann zusätzlich zur Feuerleiter 7′
der Rolladen 8 ausfahrbar sein.
In modernen Gebäuden 1 sollten die Rolläden 8, 8′ und 8′′
elektrisch angetrieben sein, damit im Notfall die Feuerleitern 7,
7′ und 7′′ automatisch ausfahrbar sind und gleichzeitig die
Rolläden 8, 8′ und 8′′ automatisch hochgefahren werden können,
damit sämtliche Fluchtwege bzw. Fluchtöffnungen des Gebäudes 1
zur Verfügung stehen.
Die rechte Fensterreihe 3′′ weist an beiden Seiten der
Fensteröffnung Feuerleitern 7′′ auf, die wahlweise oder alle
zusammen automatisch ausfahrbar sind. Die Feuerleitern 7′′ sind
in die rechts und links von den Rolladenkästen 6 angeordneten
Behältnissen 5,′ einfahrbar. Die Rolläden 8′ und 8′′ sind dabei
unabhängig von den Feuerleitern 7′′ aus- und einfahrbar.
Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht nur auf Feuerleitern,
die lediglich ein oder zwei Stockwerke überbrücken. Denkbar ist
ebenfalls, eine Feuerleiter, die sämtliche Stockwerke des
Gebäudes 1 überbrückt. Aus sicherheitstechnischen Aspekten ist
dies jedoch nicht zu empfehlen, da beim Ausfall dieser einen,
alle Stockwerke überbrückenden Feuerleiter gleichzeitig mehrere
Fluchtwege nicht benutzbar sind. Überbrücken dagegen mehrere
Feuerleitern die Fassadenhöhe des Gebäudes 1, so können fliehende
Personen beim Ausfall lediglich einer Feuerleiter zumindest ein
oder mehrere Stockwerke überbrücken und aus dem unmittelbaren
Gefahrenbereich fliehen. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn an
jeder Fensterreihe 3, 3′ und 3′′ des Gebäudes 1 Feuerleitern 7,
7′ und 7′′ sind, damit es zu keinen Stau von Personen vor den
Fensteröffnungen 3, 3′ und 3′′ im Gefahrenfall kommen kann, so
daß eine Panik von vornherein vermieden wird.
Die Fig. 2a bis 2c zeigen eine Querschnittsdarstellung der
Gebäudefassade 2 eines Stockwerks. Über dem Fenstersockel 11 ist
ein Fenster 3 angeordnet. Zwischen dem Fenster 3 und dem
Fenstersturz 12 ist das Behältnis 5 angeordnet. Das Behältnis 5
kann jedoch auch seitlich neben dem Fenster 3 angeordnet sein,
wobei in diesem Fall der Fenstersturz 12 seitlich über die
Fensteröffnung 3 hinweg über das Behältnis 5 greift. In dem
Behältnis 5 ist ein Rahmen 13, welcher gestrichelt dargestellt
ist, angeordnet. An dem Rahmengestell 13 ist eine antreibbare
Trommel 14 gelagert, welche zwei parallel geführte Tragseile 15
aufwickelt. Die Tragseile 15 halten über eine Umlenkrolle 16 die
Feuerleiter 7. Die Feuerleiter 7 besteht aus zwei parallelen
Holmen 18, welche in Holmenteile 18′ unterteilt sind. Die
Tragseile 15 sind jeweils mit ihrem einen Ende an dem untersten
Holmenteil 18′ befestigt und mit ihrem anderen Ende an der
Trommel 14. Die beiden obersten Holmenteile 18′ der Feuerleiter 7
sind jeweils mittels einer Befestigungsvorrichtung 17 an dem
Befestigungsrahmen 13 oder dem Behältnis 5 fest verbunden. Wird
die Trommel 14 abgewickelt, so fällt die Feuerleiter 7 je nach
freigegebener Tragseillänge durch ihr eigenes Gewicht aus dem
Behältnis 5 und überbrückt entsprechend der freigegebenen
Seillänge die Fassade 2. Mittels an den Holmenteilen 18′
befindlichen Abstandhaltern 19 wird stets gewährleistet, daß die
Feuerleiter 7 in einem bestimmten Mindestabstand zur
Gebäudefassade 2 gehalten wird. Hierdurch wird gewährleistet, daß
die auf der Feuerleiter 7 befindliche Person sich nicht durch
eine gegen die Gebäudefassade 2 schwingende Feuerleiter 7 die
Hände einquetschen oder mit den Füßen von den Sprossen abrutschen
kann. Das Behältnis 5 ist wie aus Fig. 2a ersichtlich in die
Gebäudefassade 2 einfahrbar, wobei die vordere Seite des
Behältnisses 5 als Blende 5′ ausgestaltet ist, welche mit der
Gebäudefassade 2 fluchtend abschließt. Das Rahmengestell ist auf
nicht dargestellten Führungsschienen gelagert und kann
automatisch oder manuell ausgefahren werden, derart, daß durch
die Bodenöffnung des ausgefahrenen Behältnisses 5 die Feuerleiter
7 ausgefahren werden kann. Die nicht dargestellten
Führungsschienen können leicht schräg angeordnet sein, so daß bei
Bedarf, d. h. im Notfall, das Behältnis lediglich durch seine
eigene Schwerkraft getrieben aus der Gebäudefassade
herausgefahren werden kann.
Die Fig. 3, 3a und 3b zeigen eine mögliche Ausführungsform der
in den Fig. 2a und 2b dargestellten Feuerleiter 7. Die
Feuerleiter 7 besteht aus Holmenteilen 18, 18′, 18′′ und 18′′′.
Das eine Ende 15′ des Tragseils 15 ist mit dem untersten
Holmenteil 18′′′ fest verbunden. Wird das Tragseil 15 von der
nicht dargestellten Trommel 14 abgewickelt, so fällt die
Feuerleiter 7 entsprechend der Länge des freigegebenen Tragseils
15 aus dem nicht dargestellten Behältnis 5 heraus. Das oberste
Holmenteil 18 ist mittels der Befestigungsvorrichtung 17 an dem
Behältnis 5 fest verankert. Die Holmenteile 18, 18′, 18′′ und
18′′′ sind ineinander teleskopartig verschiebbar, wobei an ihren
unteren Enden jeweils ein Trittbrett 20 oder eine Sprosse 20
beliebigen Querschnitts befestigt ist, welchen die Holmen
miteinander verbinden. Im zusammengefahrenen Zustand liegen die
Sprossen 20, 20′, 20′′ und 20′′′ eng beieinander, wobei die
Holmenteile 18, 18′, 18′′ und 18′′′ ineinander liegen. Hierdurch
ist die Feuerleiter 7 sehr klein und daher raumsparend. Das
Behältnis 5 kann dementsprechend klein dimensioniert werden und
fällt nicht weiter störend an der Gebäudeaußenfassade 2 auf.
Wie in den Fig. 3a und 3b dargestellt ist, kann das Holmenteil
18 bzw. 30 aus einem rechteckigen oder zylindrischen Hohlprofil
sein. An dem Hohlprofil 18, 30 ist an dem einen Ende ein nach
außen stehender Kragen 18a, 30a angeformt. An dem anderen Ende des
Holmenteils 18, 30 ist ein nach innen gerichteter Kragen 18b, 30b
angeformt bzw. befestigt. Durch die Kragen 18a, 18b, 30a, 30b der
Holmenteile 18, 30 haben die Holmenteile 18, 30 an ihren beiden
Enden unterschiedlich große Öffnungen 28, 29, 31, 32. Die
Holmenteile werden nun derart ineinander gesteckt, daß in
Fallrichtung die Holmenteile durch die jeweils nach außen und
innen geformten Kragen 18a, 18b, 30a, 30b sich gegenseitig am
Herausfallen aus dem über ihm befindlich Holmenteil 18, 30
hindern.
Die Fig. 4a und 4b zeigen eine aufwickelbare Feuerleiter 7. In
der Fig. 4a ist eine Feuerleiter 7 dargestellt, deren Sprossen
24 an zwei parallelen, die Holmen bildenden Tragseilen 23
befestigt sind. An den Sprossen 24 sind jeweils zwei
Abstandhalter 19 rechts und links der Sprossen 24 befestigt,
wodurch ein Mindestabstand zur Gebäudefassade 2 zwischen der
Sprosse 24 und der Gebäudefassade 2 garantiert ist. Die
Feuerleiter 7 wird mittels einer antreibbaren Trommel 21
aufgewickelt oder abgewickelt.
Die in Fig. 4b dargestellte Feuerleiter 7 besteht aus starren
Holmenteilen 27, die mittels Gelenken 26 beweglich gegeneinander
gelagert sind. An einem starren Holmenteil 27 ist mindestens eine
Sprosse 25 mit ihrem einen Ende befestigt. Es können jedoch auch
mehr als eine Sprosse an einem Holmenteil 27 angeordnet sein. An
den starren Holmenteilen 27 sind wiederum Abstandhalter 19
angeordnet.
Die Fig. 5 zeigt ebenfalls eine Feuerleiter 7, deren Holmen in
Holmenteile 33, 33′, 33′′ unterteilt sind, wobei die Holmenteile
33, 33′, 33′′ gegeneinander verschieblich gelagert sind. Zwei
parallele Holmenteile 33 sind jeweils durch eine Sprosse 35
miteinander verbunden. An den beiden untersten Holmenteilen 33′′
ist bei 34 jeweils das eine Ende eines Tragseils 15 befestigt.
Das oberste Holmenteil 33 ist mit einer nicht dargestellten
Befestigungsvorrichtung oder direkt am Behältnis 5 befestigt oder
gelagert. Wie in Fig. 5a dargestellt ist, kann die Feuerleiter 7
auf engstem Raume zusammengefahren werden. Die Fig. 5b zeigt
eine Querschnittsdarstellung durch drei Holmenteile 33, 33′ und
33′′. Die Holmenteile 33, 33′ und 33′′ sind plattenförmige Teile,
die an ihrer einen Flachseite Vorsprünge 36 haben und an ihrer
anderen Flachseite Nuten 37, in die die Vorsprünge 36 des
nächsten Holmenteils formschlüssig einliegen, wodurch die
Holmenteile gegeneinander in Fallrichtung verschiebbar sind. Wie
in den Fig. 5c und 5d dargestellt, sind die Vorsprünge 36 des
Holmenteils 33 lediglich im oberen Bereich des Holmenteils
ausgebildet. Je kleiner die Abmessungen der Vorsprünge 36 in
Längsrichtung bzw. Fallrichtung des Holmenteils, desto größer ist
die Strecke, auf der die Holmenteile gegeneinander verschiebbar
sind. Die Nuten 37 des Holmenteils 33 verlaufen wie in Fig. 5d
dargestellt nicht über die gesamte Länge des Holmenteils 33.
Hierdurch entsteht an der unteren Seite des Holmenteils 33 ein
Steg 38, der die Nuten 37 in Fallrichtung begrenzt. Gegen die
durch den Steg 38 gebildete Stirnfläche 37′ der Nuten 37 stoßen
die Vorsprünge 36 des benachbarten Holmenteils und verhindern,
daß in Fallrichtung die beiden Holmenteile auseinanderfallen
können. Dadurch, daß die Nuten 37 an der oberen Seite zur
Stirnfläche hin geöffnet sind, kann das benachbarte Holmenteil
mit seinen Vorsprüngen 36 in die Nuten 37 eingeschoben werden.
Die Fig. 6a, 6b und 6c zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer möglichen Feuerleiter 7. Die Feuerleiter 7 ist wie in Fig.
6a dargestellt normalerweise zusammengefaltet und liegt im
Behältnis 5 ein. Das Behältnis 5 ist an seiner der
Gebäudeaußenseite zugewandten Seite mittels einer beweglich
gelagerten Klappe 41 verschlossen. Im Notfall wird diese Klappe
41 manuell oder automatisch geöffnet, wodurch gleichzeitig das
untere Ende 42 der Feuerleiter 7 aus dem Behältnis 5
herausgeschleudert oder herausgezogen wird. Nachfolgend wird die
gesamte Feuerleiter 7 mittels der Eigenschwerkraft aus dem
Behältnis 5 herausgezogen und entfaltet sich selbständig.
Hierdurch ist ein Höchstmaß an Funktionssicherheit gewährleistet,
da nur sehr wenige mechanische und/oder elektrische Bauteile
benötigt werden. Das obere Ende der Feuerleiter 7 ist mittels
eines Halteseils oder einer Haltevorrichtung 43 bei 44 an der
Behältnisinnenseite befestigt. Die Feuerleiter 7 kann dabei eine
Strick- oder Kettenleiter sein. Es ist jedoch auch denkbar, daß
die Sprossen jeweils durch zwei parallele starre Holmenteile 42
miteinander in Verbindung sind. Eine derartige Feuerleiter 7 ist
stabiler und verwindungssteifer, wodurch es leichter ist, die
Feuerleiter 7 herauf- oder herunterzuklettern.
Die in den Figuren dargestellten Feuerleitern sind in ihren
Längen jeweils so bemessen, daß sie mit ihren unteren Enden stets
an den oberen Enden der unter ihnen angeordneten Feuerleitern 7
enden. Dieser Übergangsbereich 10 kann jedoch auch derart
gestaltet sein, daß die Feuerleitern 7 sich gegenseitig
überlappen.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, können an den unteren Enden der
Feuerleitern 7a jeweils Haken angeordnet sein, welche zur
Spannung der Feuerleiter 7a selbst dienen. Die Haken 45 können
z. B. in die oberste Sprosse 20b der darunter angeordneten
Feuerleiter 7b einhaken, wodurch die obere Feuerleiter 7a
gespannt ist.
In einer nicht dargestellten Ausführungsform ist ein Greifer
vorgesehen, der das untere Ende der Feuerleiter 7 nach
voll ständigem Ausfahren der Feuerleiter erfaßt und das Ende in
Position hält.
Claims (25)
1. Feuerleiter (7) für ein Gebäude, dadurch
gekennzeichnet, daß die Feuerleiter (7) im
aufgewickelten oder zusammengefahrenen Zustand in einem Behältnis
oder Hohlraum (5) der Fassade (2) des Gebäudes (1) einliegt.
2. Feuerleiter (7) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Behältnis (5) zumindest
teilweise in oder außen an der Gebäudefassade (2) angeordnet ist
und/oder aus der Gebäudefassade (2) teilweise herausverfahrbar
ist.
3. Feuerleiter (7) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Behältnis oder der
Hohlraum (5) zu Öffnungen (3) insbesondere Fensteröffnungen der
Gebäudefassade (2) benachbart ist.
4. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Behältnis oder der Hohlraum (5) unter dem Fenstersturz (12) neben
der Fensteröffnung (3) angeordnet ist.
5. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich das
Behältnis oder der Hohlraum (5) an einen über dem Fenster (3)
befindlichen Rolladenkasten (4, 6) anschließt.
6. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Behältnis oder der Hohlraum (5) zur Aufnahme der Feuerleiter (7)
und des Rolladens (8) dient.
7. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Feuerleiter (7) bei Bedarf, insbesondere im Notfall manuell oder
automatisch ausfahr- bzw. rollbar ist und im ausgefahrenen bzw.
ausgerollten Zustand vor bzw. an der Gebäudefassade (2) hängt.
8. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Feuerleiter (7) Abstandhalter (19) hat, die einen Mindestabstand
zwischen der Gebäudefassade (2) und der Feuerleiter (7)
einstellen.
9. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Feuerleiter (7) eine Ketten- oder Strickleiter ist.
10. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen
bzw. Sprossen (20, 24, 25, 35, 43) der Feuerleiter (7) mit ihren
Enden an Holmen befestigt oder gelagert sind, wobei jeder Holmen
in Steigrichtung mehrfach in Holmenteile (18, 23, 27, 30, 33, 42)
unterteilt ist.
11. Feuerleiter (7) nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Holmenteile (27) jedes
Holmens hintereinander in einer Reihe angeordnet sind und zwei
benachbarte Holmenteile (27) mittels eines Drehgelenks (26)
miteinander verbunden sind.
12. Feuerleiter (7) nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Holmenteile (18, 33) jedes Holmens in Steigrichtung gegeneinander,
insbesondere ineinander verschiebbar sind.
13. Feuerleiter (7) nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß an jedem
oder jedem zweiten oder dritten oder vierten Holmenteil
(18, 23, 27, 30, 33, 42) jeweils ein Ende einer Sprosse bzw. Stufe
(20, 24, 25, 35, 43) befestigt ist.
14. Feuerleiter (7) nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Feuerleiter (7) auf einer in dem Behältnis oder Hohlraum (5)
befindlichen und antreibbaren Rolle (14, 21) aufwickelbar ist.
15. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerleiter
(7) in dem Behältnis oder Hohlraum (5) zusammengefaltet bzw.
-gefahren einliegt oder auf einer Rolle (14, 21) aufgewickelt ist
und bei Bedarf sich durch ihre Schwerkraft entfaltet bzw. aus dem
Behältnis (5) gleitet oder fällt.
16. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Holmenteile (18, 30) eines Holmens Hohlprofile unterschiedlicher
Durchmesser sind, wobei der Außendurchmesser des ersten
Hohlprofils größer ist als der Innendurchmesser des nachfolgenden
Hohlprofils ist.
17. Feuerleiter (7) nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hohlprofile an ihrem
einen Ende einen nach außen gerichteten Kragen (18a, 30a) und an
ihrem anderen Ende einen nach innen gerichteten Kragen (18b, 30b)
aufweisen, wobei der Außendurchmesser des äußeren Kragens
(18a, 30a) kleiner als der Innendurchmesser des nächst größeren
Hohlprofils ist.
18. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes
Holmenteil (33) an einer Seite mindestens eine Führungsnut (37),
insbesondere eine Schwalbenschwanznut aufweist und an der
gegenüberliegenden Seite des Holmenteils (33) mindestens einen
Vorsprung (36) hat, wobei der Vorsprung (36′) eines nächsten
Holmenteils (33′) in der Führungsnut (37) des ersten Holmenteils
(33) formschlüssig einliegt und entlanggleitet.
19. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das obere
Ende der Feuerleiter (7) an der Aufwickelrolle (14, 21), am
Behältnis oder im Hohlraum (5) befestigt ist.
20. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine
Feuerleiter (7) mindestens ein Stockwerk überbrückt.
21. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das untere
freie Ende der ausgefahrenen bzw. ausgerollten Feuerleiter (7) im
oberen Bereich (10) einer in einem der darunter befindlichen
Stockwerke angeordneten Feuerleiter (7) endet.
22. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem
unteren freien Ende einer ausgefahrenen bzw. ausgerollten oberen
Feuerleiter (7a) mindestens ein Befestigungsmittel (45),
insbesondere Haken ist, und mittels des Befestigungsmittels (45)
die Feuerleiter (7a) an der unteren Feuerleiter (7b), der Fassade
(2) oder dem Behältnis (5) befestigbar ist.
23. Feuerleiter (7) nach Anspruch 22, dadurch
gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel (45)
automatisch oder manuell befestigbar ist.
24. Feuerleiter (7) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Behältnis oder Hohlraum (5) mindestens ein Sicherungsseil mit
seinem einen Ende verankert ist und bei Bedarf ausfahrbar bzw.
ausrollbar ist, wobei das andere Ende des Sicherungsseils an der
die Feuerleiter (7) herabsteigenden bzw. heraufsteigenden Person
befestigbar ist.
25. Feuerleiter (7) nach Anspruch 24, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sicherungsseil nur bis zu
einer bestimmten Geschwindigkeit oder Beschleunigung ausfahrbar
bzw. ausrollbar ist und ab der bestimmten Geschwindigkeit oder
Beschleunigung ein Sperrmechanismus das Ausfahren bzw. Ausrollen
des Sicherungsseils bremst und/oder stoppt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995136609 DE19536609A1 (de) | 1995-09-30 | 1995-09-30 | Feuerleiter für Gebäude |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995136609 DE19536609A1 (de) | 1995-09-30 | 1995-09-30 | Feuerleiter für Gebäude |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19536609A1 true DE19536609A1 (de) | 1997-04-03 |
Family
ID=7773769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995136609 Withdrawn DE19536609A1 (de) | 1995-09-30 | 1995-09-30 | Feuerleiter für Gebäude |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19536609A1 (de) |
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