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DE19535038A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Erfassen einer Aufkleber/Fenster-Position - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Erfassen einer Aufkleber/Fenster-Position

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Publication number
DE19535038A1
DE19535038A1 DE19535038A DE19535038A DE19535038A1 DE 19535038 A1 DE19535038 A1 DE 19535038A1 DE 19535038 A DE19535038 A DE 19535038A DE 19535038 A DE19535038 A DE 19535038A DE 19535038 A1 DE19535038 A1 DE 19535038A1
Authority
DE
Germany
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sticker
light
image
window
binary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19535038A
Other languages
English (en)
Inventor
Masato Iwakawa
Tomoaki Fukano
Hiroyuki Mutoh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEC Corp
Original Assignee
NEC Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NEC Corp filed Critical NEC Corp
Publication of DE19535038A1 publication Critical patent/DE19535038A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/10Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination
    • B07C3/14Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination using light-responsive detecting means
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06VIMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
    • G06V30/00Character recognition; Recognising digital ink; Document-oriented image-based pattern recognition
    • G06V30/10Character recognition
    • G06V30/14Image acquisition
    • G06V30/1434Special illumination such as grating, reflections or deflections, e.g. for characters with relief
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06VIMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
    • G06V30/00Character recognition; Recognising digital ink; Document-oriented image-based pattern recognition
    • G06V30/10Character recognition
    • G06V30/16Image preprocessing
    • G06V30/162Quantising the image signal
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06VIMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufkle­ ber/Fenster-Positionserfassungsvorrichtung zum Erfassen der Adressentextposition von Postsachen in einem optischen Klar­ schriftleser und ein Verfahren zum Erfassen einer Aufkle­ ber/Fenster-Position.
Ein in der JP-A-5-28309 beschriebener "Adressenposi­ tionsdetektor für Postsachen" ("Address Position Detector for Mail" ist eine solche herkömmliche Aufkleber/Fenster-Po­ sitionserfassungsvorrichtung. Diese herkömmliche Vorrichtung wird nachstehend unter Bezug auf die Fig. 13 und 14 be­ schrieben. Fig. 13 zeigt die Anordnung der herkömmlichen Adressenerfassungsvorrichtung und Fig. 14 die Pegel eines Bildsignals einer Postsache, deren von einer in Fig. 13 dar­ gestellten Bildeingabeeinheit zugeführter Papier­ oberflächenabschnitt ein geringes Reflexionsvermögen auf­ weist. Gemäß Fig. 13 weist das von der Bildeingabeeinheit 91 erhaltene Bildsignal einen dem Reflexionsvermögen der Pa­ pieroberfläche und dem Reflexionsvermögen des Fensters bzw. des Aufklebers entsprechenden Pegel auf. Dieses Bildsignal wird durch einen geeigneten Schwellenwert in einem Aufkle­ ber/Fenster-Detektor 92 in Binärdaten umgewandelt, um eine Aufkleber/Fenster-Position zu erfassen, wie in Fig. 14 dargestellt.
Wenn die Höhe der Papieroberfläche etwa der Höhe des Aufklebers gleich ist, kann durch Rauschanteile eine fehler­ hafte Bilderfassung verursacht werden. Aus diesem Grund wer­ den die Höhe des Papieroberflächenabschnitts und die Höhe des Aufkleber/Fenster-Abschnitts durch einen Papieroberflächenspannungspegeldetektor 93 bzw. einen Auf­ kleber/Fenster-Spannungspegeldetektor 94 erfaßt, woraufhin durch einen Pegeldifferenzdetektor 95 eine Differenz zwi­ schen diesen Pegeln bestimmt wird. Nur wenn die durch den Pegeldifferenzdetektor 95 erfaßte Pegeldifferenz einen vorgegebenen Wert erreicht oder diesen überschreitet, wählt eine Aufkleber/Fenster-Auswahleinrichtung 96 das Detektionsergebnis vom Aufkleber/Fenster-Positionsdetektor 92 aus. Das Ergebnis der Aufkleber/Fenster-Positionser­ fassung von der Aufkleber/Fenster-Auswahleinrichtung 96 wird einem Adressenpositionsdetektor 97 zugeführt. Der Adressen­ positionsdetektor 97 erfaßt die Adressentextposition gemäß dem Detektionsergebnis vom Aufkleber/Fenster-Positions­ detektor 92.
Bei Postsachen ist eine Adresse, wie beispielsweise der Wohnort und der Name eines Empfängers oder Adressaten, all­ gemein auf einem Aufkleber bzw. in einem Fenster beschrie­ ben. Die Position des Aufklebers/Fensters wird erfaßt, um die Lesegenauigkeit der Adresse zu verbessern. D.h., die Adresse der Postsache wird allgemein in (1) einem Wohnort­ textbereicherfassungsschritt, (2) einem Zeichenerfassungs­ schritt und (3) einem Zeichenerkennungsschritt gelesen. Wie vorstehend beschrieben, sind der Wohnort und der Name eines Adressaten auf dem Aufkleber bzw. im Fenster der Postsache beschrieben. Daher wird die Position des Fensters/Aufklebers der Postsache erfaßt, um die Genauigkeit der "(1) Wohnort­ textbereichserfassung" und dadurch des Adressenlesevorgangs zu verbessern.
Bei derartigen herkömmlichen Adressenerfassungsvorrich­ tungen für Postsachen wird, wenn zwischen dem Aufkle­ ber/Fenster-Abschnitt und dem Papieroberflächenabschnitt keine Höhendifferenz vorhanden ist, d. h., wenn das Reflexi­ onsvermögen des Aufklebers demjenigen der Papieroberfläche gleich ist, durch die Aufkleber/Fenster-Auswahleinrichtung die Aufkleber/Fenster-Positionsinformation immer außer Acht gelassen. Die Aufkleberposition kann nicht erfaßt werden, wodurch sich ein prinzipielles Problem bei der Erfassung ergibt. Beispielsweise kann ein auf einen braunen Umschlag aufgeklebter weißer Aufkleber erfaßt werden. Ein Aufkleber mit der gleichen Farbe wie diejenige des Umschlags, z. B. ein auf einen weißen Umschlag aufgeklebter weißer Aufkleber, kann jedoch nicht erfaßt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Auf­ kleberpositionserfassungsvorrichtung, durch die die Position eines Aufklebers auch dann erfaßt werden kann, wenn das Reflexionsvermögen des Hintergrunds eines Umschlags demjeni­ gen des Aufklebers nahezu gleich ist, und ein Verfahren zum Erfassen einer Aufkleber/Fenster-Position bereitzustellen. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche gelöst.
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm zum Darstellen einer er­ sten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Aufkleberposi­ tionserfassungsvorrichtung;
Fig. 2A und 2B zeigen vergrößerte Ansichten des Randab­ schnitts eines Aufklebers in einem Zustand, bei dem der Auf­ kleber auf einem transportierten Umschlag die Position der optischen Achse einer Linse erreicht;
Fig. 3A und 3B zeigen Ansichten zum Erläutern der Zu­ stände der Reflexion am Randabschnitt des Aufklebers, wenn Strahlen von einem in Fig. 1 dargestellten lichtemittieren­ den Element konvergent bzw. divergent ausgerichtet sind;
Fig. 4 zeigt ein Blockdiagramm einer Anordnung einer in Fig. 1 dargestellten Bildverarbeitungseinrichtung;
Fig. 5A zeigt eine Darstellung von in einem in Fig. 4 dargestellten Mehrwert-Bildspeicher gespeicherten Umschlag­ bilddaten;
Fig. 5B zeigt ein Profil zum Darstellen von Signalpe­ geln auf der Linie A-A′ von Fig. 5A;
Fig. 6 zeigt ein Blockdiagramm der Anordnung einer in Fig. 1 dargestellten Koordinatenberechnungseinheit;
Fig. 7 zeigt eine Darstellung von in einem Binärbild­ speicher in Fig. 6 gespeicherten binären oder dualen Bildda­ ten;
Fig. 8A bis 8C zeigen jeweils vergrößerte Ansichten zum Darstellen der Zustände eines Fensterrandabschnitts, wenn ein anstatt mit einem Aufkleber mit einem Fenster versehener Umschlag die Position der optischen Achse der Linse durch­ läuft;
Fig. 9 zeigt ein Gesamtblockdiagramm einer Adressenle­ sevorrichtung, die eine erfindungsgemäße Aufkleber/Fenster- Positionserfassungsvorrichtung aufweist;
Fig. 10 zeigt ein Blockdiagramm einer zweiten Ausfüh­ rungsform einer erfindungsgemäßen Aufkleberpositionserfas­ sungsvorrichtung;
Fig. 11 zeigt ein Blockdiagramm der Anordnung der in Fig. 10 dargestellten Bildverarbeitungseinrichtung;
Fig. 12A und 12B zeigen in einem in Fig. 11 dargestell­ ten Binärbildspeicher gespeicherte binäre Bilder;
Fig. 13 zeigt ein Blockdiagramm einer herkömmlichen Um­ schlagadressenerfassungsvorrichtung; und
Fig. 14 zeigt eine Impulsdarstellung eines Bildsignals eines Umschlags, dessen von einer in Fig. 13 dargestellten Bildeingabeeinheit zugeführter Papieroberflächenabschnitt ein geringes Reflexionsvermögen aufweist.
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend unter Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen ausführlich beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfin­ dungsgemäßen Aufkleberpositionserfassungsvorrichtung. Die vorliegende Erfindung wird auf Postsachen angewendet, bei denen in Fig. 1 ein weißer Aufkleber auf einem weißen Um­ schlag aufgeklebt ist. Gemäß Fig. 1 wird eine Postsache 3 (nachstehend als Umschlag bezeichnet), wie beispielsweise ein Umschlag, auf einer Transportvorrichtung 1 in eine durch einen Hohlpfeil dargestellte Richtung bewegt. An entgegenge­ setzten Seitenabschnitten der Transportvorrichtung 1 ange­ ordnete photoelektrische Detektoren 2a und 2b erfassen den Durchgang des entlang der Transportvorrichtung 1 transpor­ tierten Umschlags 3 und führen einer Steuerungseinrichtung 6 ein Bildempfangs-Zeitsignal zu.
Ein Detektor 5f zum Erfassen der vorderen Aufkleberend­ position und ein Detektor 5r zum Erfassen der hinteren Auf­ kleberendposition erfassen die vordere und die hintere End­ position eines auf den Umschlag 3 aufgeklebten Aufklebers 4 und geben Koordinatenwerte für die vordere bzw. die hintere Endposition des Aufklebers aus. Die Steuerungseinrichtung 6 empfängt die Detektorsignale von den photoelektrischen De­ tektoren 2a und 2b als Triggersignale zum Steuern verschie­ dener Verarbeitungsfunktionen einschließlich des Bildemp­ fangs an den Detektoren 5f und 5r zum Erfassen der vorderen bzw. der hinteren Aufkleberendposition.
Der Detektor 5f zum Erfassen der vorderen Aufkleberend­ position weist ein lichtemittierendes Element 51f als Licht­ quelle zum Beleuchten des Umschlags 3 auf. Ein durch Be­ leuchten des Umschlags durch das lichtemittierende Element 51f erhaltenes Bild wird durch eine Linse 52f fokussiert und durch einen linearen Bildsensor oder -wandler 53f photoelek­ trisch umgewandelt. Das photoelektrisch umgewandelte Bildsi­ gnal vom linearen Bildwandler 53f wird durch eine Bildverar­ beitungseinrichtung 54f in ein binäres oder duales (monochromes) Bild umgewandelt. Das binäre Bild wird einer Koordinatenberechnungseinheit 55f zugeführt, durch die der Koordinatenwert des vorderen Aufkleberendes berechnet wird.
Der Aufbau des Detektors 5r zum Erfassen der hinteren Aufkleberendposition ist mit dem Aufbau des Detektors 5f zum Erfassen der vorderen Aufkleberendposition identisch. Im einzelnen weist der Detektor 5r zum Erfassen der hinteren Aufkleberendposition ein lichtemittierendes Element 51r, eine Linse 52r, einen linearen Bildwandler 53r, eine Bild­ verarbeitungseinrichtung 54r und eine Koordinaten­ berechnungseinheit 55r auf. Der Detektor 5r zum Erfassen der hinteren Aufkleberendposition unterscheidet sich vom Detek­ tor 5f zum Erfassen der vorderen Aufkleberendposition da­ durch, daß die Richtung des vom lichtemittierenden Element 51r auf den Umschlag 3 eingestrahlten Lichts bezüglich der optischen Achse 13f der Linse 52f des Detektors 5f zum Er­ fassen der vorderen Aufkleberendposition um 180° umgekehrt ist.
Nachstehend wird eine Arbeitsweise dieser Ausführungs­ form unter Bezug auf die Fig. 2A und 2B bis Fig. 7 be­ schrieben. Die Arbeitsweise des Detektors 5f zum Erfassen der vorderen Aufkleberendposition ist mit derjenigen des Detektors 5r zum Erfassen der hinteren Aufkleberendposition identisch, so daß nur der Detektor 5f zum Erfassen der vor­ deren Aufkleberendposition exemplarisch dargestellt wird.
Der Umschlag 3 mit dem Aufkleber 4 wird durch die Transportvorrichtung 1 in die durch den Hohlpfeil darge­ stellte Richtung bewegt. Die photoelektrischen Detektoren 2a und 2b erfassen den Durchgang der Hülle 3 und führen der Steuerungseinrichtung 6 Durchgangssignale zu. Vom lichtemit­ tierenden Element 51 abgestrahltes Licht wird während des Transports vom Umschlag 3 reflektiert und dieses reflek­ tierte Licht durch die Linse 52f fokussiert. Das fokussierte Licht wird durch den linearen Bildwandler 53f photoelek­ trisch umgewandelt. Die optische Achse 13f der Linse 52f ist senkrecht zur Oberfläche der Transportvorrichtung 1 ausge­ richtet, so daß das Sehfeld sich auch dann nicht ändert, wenn die Höhe des Umschlags sich ändert.
Durch die Dicke des Aufklebers 4 wird, wie in Fig. 2A dargestellt, am vorderen Ende des auf den Umschlag 3 aufge­ klebten Aufklebers 4 eine Stufe gebildet. Eine Normale 14 zu einer kleinen Kurvenfläche eines Randabschnitts 42 des Auf­ klebers 4 ändert während des Transports des Umschlags 3 ihre Richtung allmählich von einer etwa horizontalen Ausrichtung auf eine vertikale Ausrichtung bezüglich einer Um­ schlagoberfläche 31 oder einer Aufkleberoberfläche 41. Wäh­ rend dieser Richtungsänderung tritt notwendigerweise ein Punkt auf, an dem ein zwischen der optischen Achse 13 der Linse und der Normalen 14 zur reflektierenden Oberfläche ge­ bildeter Winkel dem zwischen dem Beleuchtungslicht 15 und der Normalen 14 gebildeten Winkel gleich ist (α1 = α2), wie in Fig. 2B dargestellt.
Zu diesem Zeitpunkt fällt durch den Randabschnitt 42 des Aufklebers 4 regelmäßig oder gerichtet reflektiertes Licht auf den linearen Bildwandler 53f. Mit Ausnahme dieses Zeitpunkts, d. h. immer dann, wenn der Winkel zwischen der optischen Achse 13 und der Normalen 14 der reflektierenden Oberfläche dem Winkel zwischen dem Beleuchtungslicht 15 und der Normalen 14 nicht gleich ist (α1 = α2), fällt von der Aufkleberfläche 41 und von der Umschlagfläche 31 gestreutes Licht auf den linearen Bildsensor 53f. Daher kann, wie nach­ stehend beschrieben, der Stufenabschnitt des Aufklebers 4, d. h. der Randabschnitt 42 des Aufklebers 4, als aufgehellter Bereich erfaßt werden, der heller erscheint als der Hinter­ grund des Umschlags.
Ein vom lichtemittierenden Element 51f emittierter Lichtstrahl 11 ist vorzugsweise ein konvergenter Licht­ strahl, wie in Fig. 3A dargestellt. In diesem Fall wird ein durch den Randabschnitt 42 des Aufklebers 4 reflektierter Lichtstrahl 12 zur Richtung der Linse 52f konvergent ausge­ richtet. Dadurch kann im Vergleich zu einem divergent oder parallel emittierten Lichtstrahl 11 der Signalpegel des auf­ gehellten Bereichs erhöht werden, wie in Fig. 3B darge­ stellt.
Die Steuerungseinrichtung 6 verwendet die Durchgangssi­ gnale von den photoelektrischen Detektoren 2a und 2b als Start-Triggersignale und gibt ein Bildempfangs-Startsignal an die Bildverarbeitungseinrichtung 54f aus, wenn eine zum Empfangen des Bildes des Umschlags 3 erforderliche vorgege­ bene geeignete Zeitdauer verstrichen ist. Gemäß Fig. 4 wird das durch den linearen Bildwandler 53f erhaltene Bildsignal durch die Bildverarbeitungseinrichtung 54f unter Verwendung des Bildempfangs-Startsignals von der Steuereinrichtung 6 als Triggersignal empfangen. Das empfangene Bildsignal wird durch einen Analog/Digital-(A/D-)Wandler 541, der die Bildverarbeitungseinrichtung 54f bildet, quantisiert. Das erhaltene Digitalsignal wird in einem Graustufen-Bildspei­ cher 542 gespeichert.
Wie in Fig. 5B dargestellt, weisen ein einen Zeichenab­ schnitt darstellendes Signal 33, ein einen Postcoderahmenab­ schnitt darstellendes Signal 32, ein den hinteren Endab­ schnitt des Randabschnitts des Aufklebers 4 darstellendes Signal 34 und ein den hinteren Endabschnitt des Umschlags darstellendes Signal 36 geringere Pegel auf als ein die fla­ chen Abschnitte des Umschlags 3 und des Aufklebers 4 dar­ stellendes Signal 35. Andererseits weisen ein den vorderen Endabschnitt des Umschlags darstellendes Signal 37 und ein den vorderen Endabschnitt des Randabschnitts des Aufklebers 4 darstellendes Signal 37 höhere Pegel auf als das die fla­ chen Abschnitte des Umschlags 3 und des Aufklebers 4 dar­ stellende Signal 35.
In einem in Fig. 4 dargestellten Schwellenwertspeicher 544 ist ein Schwellenwert Th voreingestellt, der größer ist als der Signalpegel des die flachen Abschnitte der Hülle 3 und des Aufklebers 4 darstellenden Signals 35. Das im Mehrwert- Bildspeicher 542 gespeicherte quantisierte Bildsignal wird durch eine Binärumwandlungseinheit 543 unter Verwendung des im Schwellenwertspeicher 544 gespeicherten Schwellenwerts Th in Binärdaten umgewandelt. Das Ergebnis wird der Koordina­ tenberechnungseinheit 55f zugeführt.
Gemäß Fig. 6 wird das binäre Bildsignal von der Bild­ verarbeitungseinrichtung 54f einem Binärbildspeicher 56 der Koordinatenberechnungseinheit 55f zum Berechnen des Koordinatenwertes der vorderen Endposition des Aufklebers zugeführt. Ein Horizontalzähler 551 zählt die Anzahl weißer Bildelemente auf jeder horizontalen Linie (d. h., einer senk­ recht zur Umschlagtransportrichtung verlaufenden Linie) des im Binärbildspeicher 56 gespeicherten binären Bildes. Die Zählwerte werden sequentiell in einem Horizontalprojek­ tionsmusterspeicher 552 gespeichert.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Information bezüglich des vorderen Endabschnitts des Umschlags 3 ein Rauschsignal und wird gemäß einem in einem Speicher 553 für einen ungültigen Bereich vorgegebenen Horizontalprojektionssperrbereich aus dem Zählbereich eliminiert. Der Horizontalprojektions­ sperrbereich ist durch den Abstand von den photoelektrischen Detektoren 2a und 2b zum Sehfeld einer Kamera und die Geschwindigkeit der Transportvorrichtung 1 festgelegt.
Im Horizontalprojektionsmusterspeicher 552 wird ein in Fig. 7 dargestelltes Horizontalprojektionsmuster erzeugt. Diese Horizontalprojektionsmusterdaten werden der Binärum­ wandlungseinheit 554 zugeführt und unter Verwendung eines im Schwellenwertspeicher 555 voreingestellten Schwellenwertes Thh in Binärdaten umgewandelt, wodurch eine vertikale Adresse (vertikaler Koordinatenwert y1) des vorderen Endes des Aufklebers 4 berechnet wird.
Ein Vertikalzähler 556 zählt die Anzahl weißer Bildele­ mente auf jeder vertikalen Linie (d. h. einer parallel zur Umschlagtransportrichtung verlaufenden Linie). Zu diesem Zeitpunkt wird ein Soll-Zählwertbereich eines in einem Gültigkeitsbereichspeicher 558 voreingestellten Vertikalpro­ jektionsgültigkeitsbereichs begrenzt, dessen Mittelwert der berechneten vertikalen Adresse des vorderen Endes des Auf­ klebers 4 entspricht.
Dadurch wird ein in Fig. 7 dargestelltes Vertikalpro­ jektionsmuster erhalten. Weiße Bildelemente sind in Fig. 7 zur bequemen Darstellung schwarz dargestellt. Das Vertikal­ projektionsmuster wird durch eine Binärumwandlungseinheit 559 unter Verwendung eines in einem Schwellenwertspeicher 550 voreingestellten Schwellenwertes Thv in Binärdaten umge­ wandelt. Ein horizontaler Koordinatenwert x1 und eine Breite w1 des vorderen Endes des Aufklebers 4 werden berechnet und zusammen mit dem vertikalen Koordinatenwert y1 des vorderen Endes des Aufklebers 4 ausgegeben.
Vorstehend wurde der Detektor 5f zum Erfassen der vor­ deren Aufkleberendposition beschrieben. Durch den Detektor 5r zum Erfassen der hinteren Aufkleberendposition werden identische Funktionen ausgeführt, um horizontale und verti­ kale Koordinatenwerte x2 und y2 und eine Breite w2 des hin­ teren Endes des Aufklebers 4 zu berechnen. Diese berechneten Werte werden daraufhin extern ausgegeben.
Bei der vorstehenden Ausführungsform ist ein Aufkleber 4 auf der oberen Fläche des Umschlags 3 aufgeklebt. Eine ähnliche Positionserfassung kann jedoch auch ausgeführt wer­ den, wenn ein Fenster im Umschlag 3 vorgesehen ist. Nachste­ hend wird ein Umschlag mit einem Fenster beschrieben.
In den Fig. 8a, 8b und 8c sind Zustände dargestellt, bei denen während des in Fig. 1 dargestellten Trans­ portvorgangs ein Fensterrahmen eines Umschlags die Position der optischen Achse einer Linse durchläuft. An einem Fen­ sterrahmen 142 des Umschlags 3 mit einem Fenster 104 ist eine Stufe ausgebildet, wie in Fig. 8A dargestellt. Eine Normale 14 einer kleinen gekrümmten Fläche des Fensterrah­ mens 142 ändert bezüglich der Umschlagoberfläche 31 oder der Fensterfläche 141 während des Transports des Umschlags 3 ih­ re Richtung allmählich von einer nahezu horizontalen Aus­ richtung zu einer vertikalen Ausrichtung. Während dieser Richtungsänderung tritt notwendigerweise ein Punkt auf, an dem ein zwischen der optischen Achse 13 der Linse und der Normalen 14 zur reflektierenden Fläche gebildeter Winkel dem zwischen dem Beleuchtungslicht 15 und der Normalen 14 gebil­ deten Winkel gleich ist (α1 = α2), wie in Fig. 8b dargestellt.
Zu diesem Zeitpunkt fällt vom Fensterrahmen 142 regel­ mäßig oder gerichtet reflektiertes Licht und gestreutes Licht von einem Abschnitt der Fensterfläche 141 und einem Abschnitt der Umschlagfläche 31 auf den linearen Bildwandler 53f. Der Stufenabschnitt des Fensterrahmens 142 wird als aufgehellter Bereich erfaßt, der heller erscheint als der Hintergrund. Die Position des Fensters 104 wird ähnlich wie beim Aufkleber 4 erfaßt. In diesem Fall ist die Richtung der Stufe des Fensters 104 derjenigen des Aufklebers 4 bezüglich der Transportrichtung des Umschlags 3 entgegengesetzt. Aus diesem Grund wird das hintere Ende des Fensterrahmens 142 durch den Detektor 5f zum Erfassen der vorderen Aufkleber­ endposition und die vordere Endposition des Fensterrahmens 142 durch den Detektor 5r zum Erfassen der hinteren Aufkle­ berendposition erfaßt.
Fig. 9 zeigt eine Adressenlesevorrichtung, die durch Hinzufügen eines Aufkleber/Fenster-Bildspeichers 7, einer Zeichenerfassungseinheit 8, einer Zeichenerkennungseinheit 9 und einer Sichtanzeige 10 zur in Fig. 1 dargestellten Auf­ kleberpositionserfassungsvorrichtung erhalten wird. Gemäß Fig. 9 kann wahlweise die vordere Endposition des Aufklebers 4 oder die hintere Endposition des Fensters 142 erfaßt wer­ den, so daß das Bezugszeichen 5f einen Detektor zum Erfassen der vorderen Aufkleberendposition bzw. der hinteren Fenster­ rahmenendposition bezeichnet. Weil wahlweise die hintere Endposition des Aufklebers oder die vordere Endposition des Fensterrahmens erfaßt werden kann, bezeichnet das Bezugszei­ chen 5r einen Detektor zum Erfassen der hinteren Aufkleber­ endposition bzw. der vorderen Fensterrahmenendposition.
Bei dieser Adressenlesevorrichtung werden ein vom De­ tektor 5f zum Erfassen der vorderen Aufkleberendposition bzw. der hinteren Fensterrahmenendposition ausgegebener Koordinatenwert für die vordere Aufkleberendposition bzw. die hintere Fensterrahmenendposition und ein durch den Detek­ tor 5r zum Erfassen der hinteren Aufkleberendposition bzw. der vorderen Fensterrahmenendposition ausgegebener Korrodinatenwert für die hintere Aufkleberendposition bzw. die vordere Fensterrahmenendposition dem Aufkleber/Fenster- Bildspeicher 7 zugeführt. Im Aufkleber/Fenster-Bildspeicher 7 wird unter Verwendung des vom Ausgang der Bildverarbei­ tungseinrichtung 54f gemäß dem Koordinatenwert der vorderen Aufkleberendposition bzw. der hinteren Fensterrahmenendposi­ tion und dem Koordinatenwert der hinteren Aufkleberendposi­ tion bzw. der vorderen Fensterrahmenendposition erhaltenen binären Umschlagbildes ein Bild des Aufkleber/Fenster-Ab­ schnitts gespeichert. Die Zeichenerfassungseinheit 8 teilt ein Bild der im Aufkleber/Fenster-Bildspeicher 7 gespeicher­ ten Bilder in Einheiten von Zeichen auf. Die Zeichenerken­ nungseinheit 9 führt eine Erkennungsfunktion bezüglich einem Bild in Einheiten von Zeichen aus, und das Ergebnis der Zei­ chenerkennung wird auf der Sichtanzeige 10 dargestellt.
Nachstehend wird die zweite Ausführungsform der vorlie­ genden Erfindung unter Bezug auf die Fig. 10 und 11 be­ schrieben.
Fig. 10 zeigt eine zweite Ausführungsform einer erfin­ dungsgemäßen Aufkleberpositionserfassungsvorrichtung und Fig. 11 eine andere Anordnung der in den Fig. 1 und 10 dargestellten Bildverarbeitungseinrichtungen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsform werden zwei Linsen 52f und 52r verwendet, um Interferenzen zwischen den von den beiden lichtemittierenden Elementen 51f und 51r abgestrahlten Lichtstrahlen zu verhindern, wobei zwischen diesen beiden Linsen ein Zwischenraum vorgesehen sein muß. Im Gegensatz dazu ist bei der in Fig. 10 darge­ stellten Ausführungsform nur eine Linse 52 vorgesehen, um eine kompakte Anordnung zu erhalten.
Gemäß Fig. 10 weist eine Positionserfassungsvorrichtung bei der zweiten Ausführungsform auf: lichtemittierende Ele­ mente 51a und 51b, die in der Transportrichtung eines Um­ schlags 3 hintereinander angeordnet sind, so daß deren opti­ sche Achsen senkrecht aufeinander stehen, um Lichtstrahlen mit Wellenlängen λ1 bzw. λ2 auszustrahlen, eine Linse 52, die derart angeordnet ist, daß ihre optische Achse 13 senk­ recht zur Oberfläche des Umschlags 3 ausgerichtet ist, einen halbdurchlässigen Spiegel 57, der derart angeordnet ist, daß dessen Oberfläche einen Winkel von 45° bezüglich der opti­ schen Achse 13 der Linse 52 bildet, Bandpaßfilter 58a und 58b zum Filtern des durch den halbdurchlässigen Spiegel 57 reflektierten Lichts (Wellenlänge λ1) und des vom halbdurch­ lässigen Spiegel 57 durchgelassenen Lichts (Wellenlänge λ2), lineare Bildwandler 53a und 53b, die nur auf das durch den halbdurchlässigen Spiegel 57 reflektierte Licht (Wellenlängenband λ1) bzw. das vom halbdurchlässigen Spie­ gel 57 durchgelassene Licht (Wellenlängenband λ2) emp­ findlich sind, Bildverarbeitungseinrichtungen 54a und 54b zum Verarbeiten von Bildsignalen von den Bildwandlern 53a und 53b gemäß entsprechenden Anweisungen von einer Steuerungseinrichtung 6 und Koordinatenberechnungseinheiten 55a und 55b zum Berechnen der Koordinatenwerte des vorderen und des hinteren Aufkleberendes von den binären Bildern von den Bildverarbeitungseinrichtungen 54a bzw. 54b.
Wie in Fig. 11 dargestellt, weist die Bildverarbei­ tungseinrichtung 54a zusätzlich zum A/D-Wandler 541, dem Mehrwert-Bildspeicher 542, der Binärumwandlungseinheit 543 und dem Schwellenwertspeicher 544, die in Fig. 4 dargestellt sind, auf: einen Binärbildspeicher 545 zum Speichern eines binären Bildes von der Binärumwandlungseinheit 543, eine Re­ cheneinheit 546 für lineare Gleichungen zum Berechnen einer linearen Gleichung bezüglich dem im Binärbildspeicher 545 gespeicherten binären Bild, eine Abstandsberechnungseinheit 547 zum Berechnen von Abständen zwischen allen weißen Bild­ elementen und der durch die Recheneinheit 546 für lineare Gleichungen berechneten linearen Gleichung und ein Addier­ glied 548a zum Berechnen der Summe der Abstände von der Abstandsberechnungseinheit 547. Die Positionserfassungsvor­ richtung weist außerdem eine Zuverlässigkeitsbestimmungsein­ heit 548 auf, um den Schwellenwert des Schwellenwertspei­ chers 544 zu ändern, wenn die Summe vom Addierglied 548a größer ist als ein vorgegebener Wert.
Nachstehend wird unter Bezug auf Fig. 10 eine Arbeits­ weise der zweiten Ausführungsform beschrieben. Das nach dem Einstrahlen von Beleuchtungslicht (Wellenlängenband λ1) vom lichtemittierenden Element 51a durch den Umschlag reflek­ tierte Licht 16 wird durch die Linse 52 fokussiert, durch den halbdurchlässigen Spiegel 57 reflektiert und durch das Filter 58a dem linearen Bildwandler 53a zugeführt. Anderer­ seits wird das nach dem Einstrahlen von Beleuchtungslicht (Wellenlängenband λ2) vom lichtemittierenden Element 51b durch den Umschlag 3 reflektierte Licht 16 durch die Linse 52 fokussiert und vom halbdurchlässigen Spiegel 57 durchge­ lassen. Das Licht wird daraufhin über das Filter 58b dem li­ nearen Bildwandler 53b zugeführt.
Die nachfolgende Verarbeitung ist mit der bei der er­ sten Ausführungsform ausgeführten Verarbeitung identisch und wird kurz beschrieben. Die Bildverarbeitungseinrichtungen 54a und 54b verarbeiten die Bildsignale von den linearen Bildwandlern 53a und 53b gemäß Anweisungen von der Steue­ rungseinrichtung 6. Die Koordinatenberechnungseinheiten 55a und 55b berechnen die Koordinatenwerte der vorderen und der hinteren Aufkleberenden aus den binären Bildern von den Bildverarbeitungseinrichtungen 54a und 54b und führen die Koordinatenwerte einer externen Vorrichtung zu.
Ein zum Umwandeln eines Bildes in der Binärumwandlungs­ einheit 543 in Binärdaten verwendeter Schwellenwert Th (Fig. 5) wird in den nachfolgenden Schritten durch die in Fig. 11 dargestellten und in der zweiten Ausführungsform verwendeten Bildverarbeitungseinrichtungen 54a und 54b bestimmt. Diese Verarbeitung zum Bestimmen des Schwellenwertes wird ausge­ führt, um auf der Basis der Voraussetzung, daß eine Seite eines Aufklebers, die Ziel der Erfassung ist, linear ist, festzustellen, ob ein bei der Binärumwandlung verwendeter Schwellenwert geeignet ist.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der in Fig. 11 darge­ stellten Anordnung unter Bezug auf die Fig. 12A und 12B beschrieben. Die Fig. 12A und 12B zeigen ein erstes und ein zweites binäres Bild, die im in Fig. 11 dargestellten Binärbildspeicher 545 gespeichert sind. Weiße Bildelemente sind zur bequemen Darstellung schwarz dargestellt. Die binären Bilder weisen verschiedene Schwellenwerte auf.
Gemäß Fig. 12A sind Abstände zwischen der genäherten linearen Gleichung und einigen weißen Bildelementen aufgrund einer hohen Anzahl von Rauschkomponenten groß, so daß der Schwellenwert als ungeeignet betrachtet wird. Gemäß Fig. 12B liegen nahezu alle weißen Bildelemente auf der genäherten linearen Gleichung, wobei die Abstände zwischen der linearen Gleichung und den weißen Bildelementen gering sind, so daß der Schwellenwert als geeignet betrachtet wird. Die Steue­ rung zwischen den Schritten wird durch die Steuerungsein­ richtung 6 ausgeführt.
Schritt 1: Die Binärumwandlungseinheit 543 führt unter Verwendung eines Anfangsschwellenwertes eine Binärumwandlung aus.
Schritt 2: Die Einheit 546 zum Berechnen einer linearen Gleichung bestimmt eine lineare Gleichung (1) durch die Me­ thode der kleinsten Quadrate unter Verwendung des binären Bildes vom Binärbildspeicher 545:
ax + by + c = 0 (1)
Schritt 3: Die Abstandsberechnungseinheit 547 berechnet die kürzesten Abstände zwischen der durch Gleichung (1) dargestellten Linie und weißen Bildelementen Pi(xi,yi), d. h. Längen di von Senkrechten zwischen der Linie und allen wei­ ßen Bildelementen, durch Gleichung (2):
di = |axi + byi + c|/(a² + b²)1/2 (2)
Durch das Addierglied 548a wird eine Summe S von durch die Gleichung (2) erhaltenen Abständen di für die weißen Bildelemente berechnet:
S = Σ di (3)
Die Gleichungen (2) und (3) dienen lediglich dazu, die Plausibilität bzw. Eignung des Schwellenwertes darzustellen und können durch andere geeignete mathematische Ausdrücke ersetzt werden.
Schritt 4: Die Zuverlässigkeitsbestimmungseinheit 548 vergleicht die bei Schritt 3 erhaltene Summe der kürzesten Abstände mit einem vorgegebenen Wert. Wenn die Summe den vorgegebenen Wert überschreitet, wird der Schwellenwert des Schwellenwertspeichers 544 verändert. Die Verarbeitung kehrt daraufhin zu Schritt 1 zurück, um die nachfolgenden Arbeits­ schritte zu wiederholen.
Wie in Fig. 11 dargestellt, kann durch Ändern des Schwellenwertes im Schwellenwertspeicher 544 eine höhere Ge­ nauigkeit der Positionserfassung erreicht werden als bei der in Fig. 4 dargestellten Anordnung. D.h., bei der in Fig. 4 dargestellten Anordnung kann, weil ein im Schwellenwertspei­ cher 544 fest gespeicherter Schwellenwert zum Umwandeln der Daten in Binärdaten verwendet wird, das Bild des Rands ver­ schmiert sein, oder auf der Papieroberfläche kann ein Rauschsignal überlagert werden. Dadurch wird die Genauigkeit der Positionserfassung vermindert. Im Gegensatz dazu kann bei der in Fig. 11 dargestellten Anordnung, weil der im Schwellenwertspeicher 544 gespeicherte Schwellenwert durch die Einheit 546 zum Berechnen einer linearen Gleichung, die Abstandsberechnungseinheit 547 und die Zuverlässigkeitsbestimmungseinheit 548 auf einen geeigneten Wert geändert werden kann, ein geeignetes Randbild erhalten werden, wodurch die Genauigkeit der Positionserfassung ver­ bessert wird.
Bei der zweiten Ausführungsform können lineare Farb­ bildwandler mit gleichen Kennlinien bzw. -größen wie die der Filter 58a und 58b an Stelle der Filter 58a und 58b verwen­ det werden. Die gleiche Wirkung wie vorstehend beschrieben kann durch die Verwendung eines dichroitischen Spiegels er­ halten werden, der gebildet wird, wenn der halbdurchlässige Spiegel 57 wellenlängenselektiv ist. Postsachen wurden durch ein Beispiel dargestellt, bei dem auf der Oberfläche eines Umschlags ein Aufkleber aufgeklebt ist. Ähnlich kann jedoch, auch wenn in einem Umschlag ein Fenster ausgebildet ist, die Position des Fensters auf die gleiche Weise wie in den Fig. 8A bis 8C dargestellt erfaßt werden.
Bei der ersten und bei der zweiten Ausführungsform wer­ den lineare Bildwandler als photoelektrische Wandlereinrich­ tungen verwendet. Die gleiche Wirkung wie vorstehend be­ schrieben kann jedoch auch erzielt werden, wenn andere pho­ toelektrische Wandlereinrichtungen, wie beispielsweise Flä­ chenbildwandler oder Bildabtast- oder -aufnahmeröhren, ver­ wendet werden. Bei der ersten Ausführungsform wird die in Fig. 4 dargestellte Bildverarbeitungsvorrichtung verwendet, und bei der zweiten Ausführungsform wird die in Fig. 11 dargestellte Bildverarbeitungseinrichtung verwendet. Bei der ersten Ausführungsform und bei der zweiten Ausführungsform können jedoch die in Fig. 11 oder die in Fig. 4 dargestellte Bildverarbeitungseinrichtung verwendet werden.
Wie gemäß der vorstehenden Beschreibung verdeutlicht wurde, kann erfindungsgemäß, auch wenn das Reflexionsvermö­ gen des Hintergrundes, wie beispielsweise eines Umschlags, demjenigen eines Aufklebers gleich ist, wenn beispielsweise ein weißer Aufkleber auf einem weißen Umschlag aufgeklebt ist, die Position des Aufklebers erfaßt werden.
Fig. 1
5r Detektor zum Erfassen der hinteren Aufkleberendposition
6 Steuerungseinrichtung
55r, f Koordinatenberechnungseinheit
54r, f Bildverarbeitungseinrichtung
label trail. end pos. coord. val.
Koordinatenwert der hinteren Aufkleberendposition
label lead. end pos. coord. val.
Koordinatenwert der vorderen Aufkleberendposition
5f Detektor zum Erfassen der vorderen Aufkleberendposition
Fig. 3a
zu Linse 52f
Fig. 4
from controller 6 von Steuerungseinrichtung 6
from liner im . . . . vom linearen Bildwandler 53f
to coord . . . zu Koordinatenberechnungseinheit 55f
541 A/D-Wandler
542 Mehrwert-Bildspeicher
543 Binärumwandlungseinheit
544 Schwellenwertspeicher
Fig. 5a
stamp Briefmarke
Fig. 6
55f Koordinatenberechnungseinheit
555 Schwellenwertspeicher
554 Binärumwandlungseinheit
551 Horizontalzähler
552 Horizontalprojektionsmusterspeicher
553 Speicher für ungültigen Bereich
56 Binärbildspeicher
556 Vertikalzähler
557 Vertikalprojektionsmusterspeicher
558 Gültigkeitsbereichspeicher
550 Schwellenwertspeicher
559 Binärumwandlungseinheit
from image processor 54f
von Bildverarbeitungseinrichtung 54f
Fig. 7
horizontal proj. invalid range
ungültiger Bereich der Horizontalprojektion
vertical proj. valid range
Gültigkeitsbereich der Vertikalprojektion
white pixel caunt
Zählwert weißer Bildelemente
vertical address
vertikale Adresse
horizontal proj. pattern
Horizontalprojektionsmuster
horizontal address
horizontale Adresse
vertical proj. pattern
Vertikalprojektionsmuster
Fig. 9
5r Detektor zum Erfassen der hinteren Aufkleberendposition
bzw. der vorderen Fensterrahmenendposition
6 Steuerungseinrichtung
55r Koordinatenberechnungseinheit
54r Bildverarbeitungseinrichtung
54f Bildverarbeitungseinrichtung
55f Koordinatenberechnungseinheit
convey direction Transportrichtung
label trailing end/window frame leading end position . . .
Koordinatenwert der hinteren Aufkleberendposition bzw. der vorderen Fensterrahmenendposition
label leading end/window frame trailing end position . . .
Koordinatenwert der vorderen Aufkleberendposition bzw. der hinteren Fensterrahmenendposition
binary image of postal matter
binäres Bild einer Postsache
5f Detektor zum Erfassen der vorderen Aufkleberendposition bzw. der hinteren Fensterrahmenendposition
7 Aufkleber/Fenster-Bildspeicher
8 Zeichenerfassungseinheit
9 Zeichenerkennungseinheit
10 Sichtanzeige
Fig. 10
from controller 6
von Steuerungseinrichtung 6
54b Bildverarbeitungseinrichtung
55b Koordinatenberechnungseinheit
54a Bildverarbeitungseinrichtung
55a Koordinatenberechnungseinheit
label trailing end pos . . .
Koordinatenwert der hinteren Aufkleberendposition
label leading end pos . . .
Koordinatenwert der vorderen Aufkleberendposition
Fig. 11
from controller 6
von Steuerungseinrichtung 6
from linear image sensor 53a
vom linearen Bildwandler 53a
541 A/D-Wandler
542 Graustufenspeicher
543 Binärumwandlungseinheit
545 Binärbildspeicher
544 Schwellenwertspeicher
546 Einheit zum Berechnen einer linearen Gleichung
548 Zuverlässigkeitsbestimmungseinheit
548a Addierglied
547 Abstandsberechnungseinheit
to coordinate calc . . .
zu Koordinatenberechnungseinheit 55a
Fig. 13 Stand der Technik
91 Bildeingabeeinheit
93 Papieroberflächenspannungspegeldetektor
94 Aufkleber/Fenster-Spannungspegeldetektor
92 Aufkleber/Fenster-Detektor
95 Pegeldifferenzdetektor
96 Aufkleber/Fenster-Auswahleinrichtung
97 Adressenpositionsdetektor
Fig. 14 Stand der Technik
level of label
Pegel des Aufklebers
threshold for binariz.
Schwellenwert für Binärumwandlung des Aufkleberabschnitts und des Papieroberflächenabschnitts
dark level
Dunkelpegel.

Claims (15)

1. Vorrichtung zum Erfassen einer Aufkleber/Fenster-Posi­ tion, mit:
einer Transporteinrichtung (1) zum Transportieren eines mit einem Aufkleber bzw. einem Fenster versehenen Gegenstandes;
einer lichtemittierenden Einrichtung (51a, 51b, 51f, 51r) zum Beleuchten des durch die Transportein­ richtung transportierten Gegenstandes;
einer optischen Einrichtung (52, 52f, 52r) zum Er­ zeugen eines Bildes des durch die lichtemittierende Einrichtung beleuchteten Gegenstandes;
einer photoelektrischen Wandlereinrichtung (53a, 53b, 53f, 53r) zum photoelektrischen Umwandeln des auf die optischen Einrichtungen auftreffenden Bildlichts in ein Bildsignal;
einer Bildverarbeitungseinrichtung (54a, 54b, 54f, 54r) zum Umwandeln des von der photoelektrischen Wand­ lereinrichtung erhaltenen Bildsignals in ein mono­ chromes binäres Bildsignal; und
einer Einrichtung (55a, 55b, 55f, 55r) zum Berech­ nen der Aufkleber/Fenster-Position zum Berechnen der einem Aufkleber/Fenster-Randabschnitt entsprechenden Aufkleber/Fenster-Position des Gegenstandes auf der Ba­ sis des binären Bildsignals von der Bildverarbeitungs­ einrichtung.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die optische Ein­ richtung eine Linse aufweist, die derart angeordnet ist, daß ihre optische Achse senkrecht zu einer Ober­ fläche des Gegenstandes ausgerichtet ist, und die lichtemittierende Einrichtung derart angeordnet ist, daß eine gerichtet reflektierte Komponente des Beleuch­ tungslichtes von der lichtemittierenden Einrichtung auf die Linse auftrifft, wenn der Aufkleber/Fenster-Randab­ schnitt auf der optischen Achse der Linse angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Bildver­ arbeitungseinrichtung aufweist: einen A/D-Wandler (541) zum Umwandeln des von der photoelektrischen Wandlerein­ richtung erhaltenen analogen Bildsignals in ein digita­ les quantisiertes Bildsignal, einen Mehrwert-Bildspei­ cher (542) zum Speichern des quantisierten Bildsignals vom A/D-Wandler, einen Schwellenwertspeicher (544) zum Vorspeichern eines vorgegebenen Schwellenwertes, und eine Binärumwandlungseinrichtung zum Umwandeln des im Mehrwert-Bildspeicher gespeicherten quantisierten Bild­ signals unter Verwendung des vorgegebenen Schwellenwer­ tes in ein binäres Signal und zum Ausgeben des binären Bildsignals.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Bildverarbei­ tungseinrichtung aufweist: einen Binärbildspeicher (545) zum Speichern des binären Bildes von der Binärum­ wandlungseinrichtung, eine Einrichtung (546) zum Be­ rechnen einer linearen Gleichung, um bezüglich dem im Binärbildspeicher gespeicherten binären Bildsignal eine lineare Gleichung zu berechnen, eine Abstandsberech­ nungseinrichtung (547) zum Berechnen von Abständen zwi­ schen allen weißen Bildelementen und der durch die Ein­ richtung zum Berechnen einer linearen Gleichung berech­ neten linearen Gleichung, eine Addiereinrichtung (548a) zum Berechnen einer Summe der durch die Abstandsberechnungseinrichtung berechneten Abstände und eine Zuverlässigkeitsbestimmungseinrichtung (548) zum Ändern des vorgegebenen Schwellenwertes, wenn die Summe von der Addiereinrichtung einen vorgegebenen Wert über­ schreitet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Einrichtung zum Berechnen der Aufkleber/Fenster-Posi­ tion aufweist: einen Binärbildspeicher (56) zum Spei­ chern des binären Bildsignals von der Bildverarbei­ tungseinrichtung, einen Horizontalzähler (551) zum Zäh­ len weißer oder schwarzer Bildelemente einer senkrecht zur Transportrichtung des Gegenstandes ausgerichteten horizontalen Linie auf der Basis des im Binärbildspei­ cher gespeicherten binären Bildsignals, einen Horizon­ talprojektionsmusterspeicher (552) zum Speichern eines Zählergebnisses vom Horizontalzähler in Einheiten von Linien, und eine Einrichtung (554) zum Berechnen einer vertikalen Adresse zum Umwandeln der Musterdaten vom Horizontalprojektionsmusterspeicher unter Verwendung des vorgegebenen Schwellenwertes in Binärdaten, um die vertikale Adresse einer vorderen Aufkleber/Fenster-End­ position zu berechnen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, ferner mit einem Speicher (553) für einen ungültigen Bereich, um einen ungültigen Bereich voreinzustellen, der einen vorderen Endab­ schnitts des Gegenstandes einschließt, wobei der Horizontalprojektionsmusterspeicher ein Zählergebnis des Horizontalzählers mit Ausnahme von horizontalen Li­ nien speichert, die im im Speicher für den ungültigen Bereich eingestellten ungültigen Bereich enthalten sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, wobei die Einrich­ tung zum Berechnen der Aufkleber/Fenster-Position auf­ weist: einen Vertikalzähler (556) zum Zählen weißer oder schwarzer Bildelemente einer parallel zur Trans­ portrichtung des Gegenstandes verlaufenden vertikalen Linie auf der Basis des im Binärbildspeicher gespei­ cherten binären Bildsignals, einen Vertikalprojektions­ musterspeicher (557) zum Speichern eines Zählergebnis­ ses des Vertikalzählers in Einheiten von Linien und eine Einrichtung (554) zum Berechnen einer horizontalen Adresse zum Umwandeln der Musterdaten vom Vertikalpro­ jektionsmusterspeicher unter Verwendung des vorgegebe­ nen Schwellenwertes in Binärdaten, um die horizontale Adresse einer vorderen Aufkleber/Fenster-Endposition zu berechnen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, ferner mit einem Gültig­ keitsbereichspeicher (558) zum Einstellen eines Gültig­ keitsbereichs zur Positionserfassung auf der Basis der durch die Einrichtung zum Berechnen einer vertikalen Adresse berechneten vertikalen Adresse einer vorderen Aufkleber/Fenster-Endposition, wobei der Ver­ tikalprojektionsmusterspeicher ein Zählergebnis des Vertikalzählers speichert, das nur einer vertikalen Li­ nie entspricht, die im im Gültigkeitsbereichspeicher eingestellten Gültigkeitsbereich enthalten ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die lichtemittierende Einrichtung aufweist mehrere licht­ emittierende Abschnitte zum Emittieren von Lichtkompo­ nenten mit spezifischen, voneinander verschiedenen Wel­ lenlängenbereichen, wobei die photoelektrische Wandler­ einrichtung mehrere Photosensoreinheiten aufweist, die nur bezüglich den von den lichtemittierenden Abschnit­ ten erhaltenen Lichtkomponenten mit den verschiedenen spezifischen Wellenlängenbereichen empfindlich sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, ferner mit einem halb­ durchlässigen Spiegel (57), der die von den mehreren lichtemittierenden Abschnitten erhaltenen Lichtkompo­ nenten mit den spezifischen Wellenlängenbereichen, nachdem diese durch den Gegenstand reflektiert wurden und die optische Einrichtung durchlaufen haben, reflek­ tiert und durchläßt, und einem Paar optische Filter (58a, 58b), um nur die Lichtkomponenten mit den spezi­ fischen, voneinander verschiedenen Wellenlängenberei­ chen auszufiltern, die vom halbdurchlässigen Spiegel reflektiert bzw. durchgelassen werden und wobei die photoelektrische Umwandlungseinrichtung ein Paar photo­ elektrische Umwandlungselemente (53a, 53b) aufweist, die nur bezüglich den Lichtkomponenten mit den spezifi­ schen Wellenlängenbereichen empfindlich sind, die die optische Filter durchlaufen haben, um photoelektrisch umgewandelte Bildsignale auszugeben, die die vordere bzw. die hintere Aufkleber/Fenster-Endposition darstel­ len.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die lichtemittierende Einrichtung ein Paar lichtemit­ tierende Elemente (51f, 51r) aufweist, die so angeord­ net sind, daß ihre optischen Achsen im wesentlichen senkrecht zum transportierten Gegenstand ausgerichtet sind, die optische Einrichtung ein Paar Linsen (52f, 52r) zum Fokussieren von an der vorderen und an der hinteren Endposition eines Randabschnitts des Aufkle­ bers/Fensters des Gegenstandes gerichtet reflektierten Komponenten des von den lichtemittierenden Elementen emittierten Lichts aufweist, die photoelektrische Umwandlungseinrichtung ein Paar Photosensoreinheiten zum photoelektrischen Umwandeln der vom vorderen und vom hinteren Ende gerichtet reflektierten und durch die Linsen fokussierten Komponenten aufweist, die Bildverarbeitungseinrichtung ein Paar Bildprozessoren (54f, 54r) zum Umwandeln der Bildsignale von den Photosensoreinheiten unter Verwendung des vorgegebenen Schwellenwertes in binäre Bildsignale aufweist und die Einrichtung zum Berechnen der Aufkleber/Fenster-Posi­ tion ein Paar Koordinatenberechnungseinheiten (55f, 55r) zum Berechnen von Koordinaten der vorderen und der hinteren Aufkleber/Fenster-Endposition auf der Basis der binären Bildsignale von den Bildprozessoren auf­ weist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das von der lichtemittierenden Einrichtung emittierte Licht auf den Gegenstand fokussiertes konvergentes Licht ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die photoelektrische Umwandlungseinrichtung einen li­ nearen Bildsensor oder eine Bildaufnahmeröhre aufweist.
14. Verfahren zum Erfassen einer Aufkleber/Fenster-Position mit den Schritten:
Transportieren eines mit einem Aufkleber bzw. Fen­ ster versehenen Gegenstandes;
Beleuchten des transportierten Gegenstandes durch ein lichtemittierendes Element;
Erzeugen eines Bildes des beleuchteten Gegenstan­ des durch eine Linse;
photoelektrisches Umwandeln des auf die Linse auf­ treffenden Bildlichtes in ein Bildsignal;
Umwandeln des erhaltenen Bildsignals durch Binärumwandlung unter Verwendung eines vorgegebenen Schwellenwertes in ein monochromes binäres Bildsignal; und
Berechnen einer Aufkleber/Fenster-Position des Ge­ genstandes auf der Basis des binären Bildsignals, das einem Aufkleber/Fenster-Randabschnitt entspricht.
15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die Linse so angeord­ net ist, daß ihre optische Achse senkrecht zu einer Fläche des Gegenstandes ausgerichtet ist, und das lichtemittierende Element so ausgerichtet ist, daß eine gerichtet reflektierte Komponente des Beleuchtungs­ lichts vom lichtemittierenden Element auf die Linse auftrifft, wenn der Aufkleber/Fenster-Randabschnitt auf der optischen Achse der Linse angeordnet ist.
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