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DE19534652A1 - Hilfsmittel zum Einführen eines Endotrachealtubuses in die Luftröhre bei den geänderten anatomischen Verhältnissen im Hypopharyngs oder Kehlkopf, wenn eine Darstellung des Kehlkopfeinganges mit Hilfe eines Laryngoskops nicht, oder nur teilweise möglich ist - Google Patents

Hilfsmittel zum Einführen eines Endotrachealtubuses in die Luftröhre bei den geänderten anatomischen Verhältnissen im Hypopharyngs oder Kehlkopf, wenn eine Darstellung des Kehlkopfeinganges mit Hilfe eines Laryngoskops nicht, oder nur teilweise möglich ist

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Publication number
DE19534652A1
DE19534652A1 DE1995134652 DE19534652A DE19534652A1 DE 19534652 A1 DE19534652 A1 DE 19534652A1 DE 1995134652 DE1995134652 DE 1995134652 DE 19534652 A DE19534652 A DE 19534652A DE 19534652 A1 DE19534652 A1 DE 19534652A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
endotracheal tube
trachea
plastic
bar
laryngoscope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995134652
Other languages
English (en)
Inventor
Goran Dr Skoljarev
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1995134652 priority Critical patent/DE19534652A1/de
Publication of DE19534652A1 publication Critical patent/DE19534652A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/04Tracheal tubes
    • A61M16/0488Mouthpieces; Means for guiding, securing or introducing the tubes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Führungsstab für die schwere Intubation gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Führungsstäbe sind leicht biegsame Stäbe aus Kunststoff oder Metall. Einige Metallstäbe, wie die aus Aluminium, sind mit Kunststoff überzogen, welcher über den Metallkern in eine flexible Spitze übergeht. Diese Stäbe werden in der Anästhesie benutzt, um die Einführung des Endotrachealtubuses in die Luftröhre (Intubation) zu erleichtern bei den PVC oder Gummituben die schon verformt sind, oder überhaupt zu ermöglichen bei den Tuben nach Woodbridge die geradlinig sind. Die Endotrachealtuben (a) sind biegsame Rohre, die zur Narkosebeatmung von Patienten meistens durch den Mund in die Luftröhre geschoben werden. Sie bestehen aus gewebefreundlichen Kunststoffen wie Gummi, Silastic oder PVC. Die Endotrachealtuben garantieren freie Atemwege. Sie sind in der überwiegenden Zahl mit einer aufblasbaren Blockermanschette 5 ausgestattet. Die Blockermanschette wird über einen kleinen Kanal, der in die Rohrwand eingearbeitet ist, mit der Raumluft aufgeblasen. Der Kanal geht in einen dünnen Schlauch 6 über, der sich außerhalb des Patienten zu einem Kontrollballon 7 erweitert. Der Kontrollballon endet mit einem Ventil und einem Ansatzstutzen (8) für eine Blockerspritze, über die die Blockermanschette aufgeblasen wird. Das Ventil verhindert, daß die Luft spontan aus dem Kontrollballon ausweicht. Die Führungsstäbe sind ein paar Zentimeter länger als die Endotrachealtuben. Am proximalen (aboralen) Ende bilden sie eine Biegung, daß sie nicht zu tief in den Endotrachealtuben rutschen und daß man sie nach der Einführung des Endotrachealtubuses in die Luftröhre wieder aus dem Tubus rausziehen kann.
Die Führungsstäbe aus Metall (c), die einen kleinen Durchmesser haben, enden distal (der Trachea zugewandt) mit einer Olive (2), die eingebaut ist um eine Perforation im Hypopharyngs, Kehlkopf oder Luftröhre zu verhindern. Proximal (aboral) haben die einen Ansatzstück (1) mit eine Feststellschraube zur Längebegrenzung des Führungsstabes. Die Führungsstäbe haben verschiedene Durchmesser, wobei jeder Durchmesser als der Endotrachealtubus hat. Vor eine Intubation kann man einen Führungsstab in ein PVC oder Gummitubus einführen, für die Tuben nach Woodbridge ist das obligatorisch. Mit der Hilfe eines Laryngoskops (ein Handgriff mit gebogenem Spatel, an dessen Spitze sich eine Lichtquelle befindet; zur Darstellung und Einsichtnahme des Hypopharyngs und des Kehlkopfeinganges) wird der Endotrachealtubus in die Luftröhre eingeführt. Nach einer erfolgreichen Intubation zieht man den Führungsstab aus dem Endotrachealtubus heraus, und fixiert den Endotrachealtubus mit dem Pflaster an die Wange. Anschließend wird der Endotrachealtubus an ein Narkosegerät angeschlossen. In dem Fall, daß man mit einem Laryngoskop Hypopharyngs und den Kehlkopfeingang darstellen kann, ist es nicht so schwer, den Endotrachealtubus in die Luftröhre einzuführen.
Leider gibt es einige Patienten, die verschiedene erworbene oder angeborene Anomalien im Rachenraum, Hypopharyngs und Kehlkopf haben. Bei diesen Patienten ist es oft nicht möglich, den Hypopharyngs und den Kehlkopfeingang mit der Hilfe eines Laryngoskops darzustellen. Man kann in diesem Fall versuchen, den Endotrachealtubus nach dem Gefühl oder "blind" in die Luftröhre einzuführen. Das gelingt selten, da der Durchmesser eines Endotrachealtubuses relativ groß ist.
Um dieses Problem zu lösen, kann man einen längeren Führungsstab nehmen (d), nicht aus Metall, außer dem Führungsstab aus Aluminium, der mit dem Kunststoff überzogen ist, da der Führungsstab aus Metall einen zu kleinen Durchmesser hat und bei der gewaltigen Intubation eine große Gefahr einer Perforation im Hypopharyngs, Kehlkopf oder Luftröhre besteht.
Bei dem Führungsstab aus Aluminium, überzogen mit Kunststoff, muß der Kunststoff über den Metallkern 3 in eine flexible Spitze mindestens 1,5 cm übergehen 4.
Dadurch wird die Gefahr einer Perforation im Hypopharyngs, Kehlkopf oder Luftröhrenbereich minimalisiert.
Der Führungsstab für die schwere Intubation wird so durch den Endotrachealtubus gezogen, daß der Stab nach unten hin 17 cm übersteht. Proximal (aboral) endet der Führungsstab ringförmig 9. Der Durchmesser des Rings muß größer als der Durchmesser des Endotrachealtubuses sein, um zu verhindern, daß sich der Tubus nach hinten selbständig macht. Vor der Intubation wird der Endotrachealtubus mit dem proximalen (aboralen) Ende bis zum ringförmigen Ende des Führungsstabes gezogen. Die Intubation erfolgt nun mit dem Führungsstab voran, über den der Endotrachealtubus nach erfolgreicher Plazierung des Stabes sicher in die Luftröhre geschoben werden kann. Der Führungsstab wird dann aus der Lufröhre herausgezogen, der Tubus mit der Hilfe eines Pflasters an die Wange fixiert und an das Narkosegerät oder Respirator angeschlossen.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, das Hilfsmittel der eingangs genannten Art, derart auszubilden, daß jeder Patient, der intubiert werden muß, intubiert werden kann, wenn der Anästhesist entsprechende Erfahrung und die Fähigkeit, die für diese Aufgabe sehr wichtig sind, hat. Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 dazu angegebenen Merkmale.

Claims (1)

  1. Hilfsmittel in der Anästhesie, das die Form eines Stabes hat, der die Einführung eines Endotrachealtubuses (a) in die Luftröhre (Intubation) ermöglicht oder erleichtert; hergestellt aus Kunststoff (b), oder Aluminium überzogen mit Kunststoff (d), wobei der Kunststoff (4) über den Metallkern (3) in eine flexible Spitze (mindestens 1,5 cm) übergeht, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser eines Endotrachealtubuses ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsstab so durch den Endotrachealtubus gezogen wird, daß der Stab nach unten 17 cm übersteht, und daß der Führungsstab proximal (aboral) ringförmig endet (9).
DE1995134652 1995-09-19 1995-09-19 Hilfsmittel zum Einführen eines Endotrachealtubuses in die Luftröhre bei den geänderten anatomischen Verhältnissen im Hypopharyngs oder Kehlkopf, wenn eine Darstellung des Kehlkopfeinganges mit Hilfe eines Laryngoskops nicht, oder nur teilweise möglich ist Withdrawn DE19534652A1 (de)

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DE1995134652 Withdrawn DE19534652A1 (de) 1995-09-19 1995-09-19 Hilfsmittel zum Einführen eines Endotrachealtubuses in die Luftröhre bei den geänderten anatomischen Verhältnissen im Hypopharyngs oder Kehlkopf, wenn eine Darstellung des Kehlkopfeinganges mit Hilfe eines Laryngoskops nicht, oder nur teilweise möglich ist

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