DE19534601A1 - Stufenwähler - Google Patents
StufenwählerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stufenwähler eines Stufenschalters für einen Stufentransformator.
Stufenschalter sind seit vielen Jahren bekannt, um durch Änderung des
Übersetzungsverhältnisses unter Last die Spannung, Wirk- und Blindleistung von elektrischen
Netzen einstellen zu können.
Durch die Einführung von Stufenschaltern wurde die Betriebsmöglichkeit elektrischer Netze
erheblich verbessert, so daß heute z. B. in Deutschland 96% der Leistungstransformatoren
über 10 MVA mit Stufenschaltern ausgerüstet sind.
Mit Ausnahme der USA und teilweise der ehemaligen Sowjetunion arbeiten Stufenschalter
weltweit nach dem Prinzip der Widerstandsschnellschaltung.
Grundsätzlich bestehen solche Stufenschalter aus dem Stufenwähler und dem Lastumschalter
und arbeiten in zwei Schritten. Die zur stromführenden Anzapfung benachbarte Anzapfung
wird durch den Stufenwähler stromlos vorgewählt. Danach erfolgt die Umschaltung des
Stromes durch den Lastumschalter von der stromführenden auf die vorgewählte Anzapfung.
Die Stufenschaltung wird in der Regel durch einen Motorantrieb bewirkt, dieser betätigt über
ein Maltesergetriebe den Wähler und spannt gleichzeitig einen Federenergiespeicher, der
seinerseits den Lastumschalter nach Auslösung sprungartig antreibt.
In Fig. 1 ist solch ein bekannter Stufenschalter nach dem Stand der Technik schematisch
dargestellt.
Ein Stufenwähler W besteht aus festen Stufenkontakten 1 . . . 6, die mit den einzelnen
Wicklungsausleitungen des Stufentransformators elektrisch in Verbindung stehen und
üblicherweise pro Phase in zwei Ebenen in der Wandung eines Isolierstoffzylinders angeordnet
sind, derart, daß in jeweils einer Ebene die geradzahligen und in jeweils der anderen Ebene die
ungeradzahligen Stufenkontakte angeordnet sind. Der Stufenwähler W besteht weiterhin aus
zwei beweglichen Wählerkontakten W1, W2, die üblicherweise im Inneren des
Isolierstoffzylinders drehbar angeordnet sind und die festen Stufenkontakte 1 . . . 6 beschalten
können. Die beiden beweglichen Wählerkontakte jeder Phase W1, W2 führen zum
Lastumschalter LU, durch den die Umschaltung von dem jeweils stromführenden auf den neu
vorgewählten Stufenkontakt erfolgt.
In Fig. 1a ist das Schaltprinzip eines solchen bekannten Stufenschalters dargestellt: Bei jeder
Lastumschaltung wird jeweils die zur stromführenden Anzapfung benachbarter Anzapfung
vorgewählt, danach erfolgt die Umschaltung des Stromes durch den Lastumschalter von der
stromführenden auf die vorgewählte Anzapfung.
Es werden bei mehreren Schaltungen also abwechselnd beide Wählerkontakte W1 und W2
bewegt; bei Umschaltung von 2 auf 3 verläßt W1 den festen Kontakt 1 und kontaktiert den
dazu benachbarten Kontakt 3, bei der nachfolgenden Umschaltung verläßt W2 den bisherigen
festen Kontakt 2 und kontaktiert den benachbarten festen Kontakt 4 usw.
Der Vorgang jeder Lastumschaltung erfordert je nach Typ und Konstruktion eine Zeit von
etwa 40 bis 60 ms. Die einmal eingeleitete Lastumschaltung läuft nach Auslösung des
Federenergiespeichers zwangsläufig ab, wobei die Überschaltwiderstände R etwa 20 bis 30 ms
lang belastet werden. Die Gesamtzeit der Stufenschaltung von der Ansteuerung des
Motorantriebes bis zum Ende der Lastumschaltung beträgt, abhängig von der Bauweise, etwa
3 bis 6 Sekunden.
Für bestimmte Regelaufgaben ist es erforderlich, schnell größere Anzapfungsänderungen zu
realisieren, d. h. mit dem Stufenschalter zwischen weiter auseinanderliegenden Anzapfungen,
beispielsweise den festen Stufenkontakten 1 und 6, zu schalten. Dies ist mit den bekannten
Stufenschaltern nur in der Weise möglich, daß, da sie prinzipiell und funktionsbedingt nur
zwischen benachbarten Anzapfungen schalten können, alle zwischenliegenden Anzapfungen als
jeweils separate Umschaltungen durchlaufen werden müssen, wie dies aus Fig. 1a ersichtlich
ist.
Dies ist für viele Anwendungsfälle zu langsam.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Stufenwähler für einen Stufenschalter anzugeben, bei dem
eine beliebige Umschaltung zwischen frei wählbaren, nicht notwendigerweise benachbarten,
Wicklungsanzapfimgen möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Der erfindungsgemäße Stufenwähler gestattet eine Umschaltung zwischen beliebigen
Wicklungsanzapfungen, ohne daß die dazwischenliegenden Anzapfungen durchlaufen werden
müssen und ohne daß sich dadurch, wie nach dem Stand der Technik üblich, die Zeiten für
mehrere einzelne Lastumschaltungen addieren.
Die Erfindung soll nachstehend anhand von Zeichnungen beispielhaft noch näher erläutert
werden.
Fig. 2 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stufenwählers.
Die Wählerkontakte bestehen dabei aus jeweils zwei Teilen, einem festen Kontaktteil 1a, 2a, . . .
und einem korrespondierenden, jeweils separat betätigbaren, beweglichen Kontaktteil 1b, 2b . . . .
Die festen Kontaktteile 1a, 2a, . . . sind pro Phase U, V, W in zwei Ebenen A, B in der Wandung
des Isolierzylinders Z angeordnet; die korrespondieren beweglichen Kontaktteile 1b, 2b, . . .
befinden sich im Inneren des Isolierzylinders Z auf einem Träger T.
Die beweglichen Kontaktteile 1b, 2b, . . . sind derart ausgebildet, daß sie bei der Ansteuerung
eine Kontaktzunge o. dgl. ausfahren und diese mit dem korrespondierenden festen Kontaktteil
elektrisch in Verbindung tritt, derart, daß die elektrische Verbindung zwischen den beiden
Teilen des entsprechenden Wählerkontaktes und damit zur entsprechenden
Wicklungsausleitung der Stufenwicklung hergestellt wird.
Die Betätigung der beweglichen Kontaktstücke, die, wie bereits erläutert, separat und
unabhängig voneinander einzeln in beliebiger Reihenfolge ansteuerbar sind, kann beispielsweise
hydraulisch oder auf elektromagnetischem Wege erfolgen.
Jedes bewegliche Kontaktteile jeder Phase steht mit beiden Seiten des nicht näher dargestellten
Lastumschalters elektrisch in Verbindung, derart, daß der Lastumschalter zwischen beliebig
gewählten Wicklungsanzapfungen umschalten kann.
Wesentlich am erfindungsgemäßen Stufenwähler ist die völlige Entkoppelung von
Stufenwähler und Lastumschalter einerseits und Möglichkeit einer beliebigen Stufenvorwahl
andererseits.
Bei der Dimensionierung des zugehörigen Lastumschalters ist lediglich zu berücksichtigen, daß
nicht nur, wie nach dem Stand der Technik, eine Stufenspannung, d. h. die Spannung zwischen
benachbarten Anzapfimgen der Stufenwicklung, ansteht, sondern möglicherweise ein
Mehrfaches davon.
Fig. 3 und Fig. 3a zeigen in schematischer Darstellung das entsprechende Schaltschema und
eine mögliche direkte Schaltsequenz zwischen nicht benachbarten Stufenanzapfungen mit dem
erfindungsgemäßen Stufenwähler.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung, bei der im Gegensatz zur bisher
dargestellten Bauform die Kontakte nicht in horizontalen Ebenen, sondern in vertikaler
Zuordnung angeordnet sind. Hierbei sind am Umfang des Isolierzylinders Z sechs vertikale
Bereiche vorgesehen, wobei jeweils in zwei - vorzugsweise nebeneinanderliegenden - Be
reichen für jede Phase jeweils untereinander die festen Kontaktteile 1a, 2a, . . . angeordnet
sind. Die beweglichen Kontaktteile befinden sich dazu korrespondierend wiederum im Inneren
des Isolierzylinders Z auf einem Träger T.
Betätigung und Funktion ändern sich durch diese veränderte Bauform nicht, jedoch besitzt
diese Anordnung gewisse Vorteile hinsichtlich der Kontaktausleitungen, d. h. der
Leitungsführungen von den beweglichen Kontaktteilen zum Lastumschalter.
Claims (1)
- Stufenwähler eines Stufenschalters für einen Stufentransformator mit folgenden Merkmalen:
- - er weist zweiteilige Wählerkontakte (1, 2, . . ., n) auf
- - jeder Wählerkontakt (1, 2, . . ., n) besteht aus einem feststehenden Kontaktteil (1a, 2a, . . .) und einem korrespondierenden beweglichen Kontaktteil (1b, 2b, . . .)
- - jedes feststehende Kontaktteil (1a, 2a, . . .) ist elektrisch mit einer Wicklungsausleitung einer Stufenwicklung des Stufentransformators verbunden
- - alle beweglichen Kontaktteile (1b, 2b, . . .) sind elektrisch mit dem an sich bekannten Lastumschalter zur Umschaltung zwischen zwei beliebigen Wählerkontakten (1, 2, . . .) verbunden
- - alle beweglichen Kontaktteile (1b, 2b, . . .) sind separat ansteuer-, d. h. betätigbar, derart, daß sie einzeln, unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge jeweils mit den korrespondierenden festen Kontaktteilen elektrisch in Verbindung bringbar sind.
Priority Applications (2)
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| DE1995134601 DE19534601A1 (de) | 1995-09-18 | 1995-09-18 | Stufenwähler |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1995134601 DE19534601A1 (de) | 1995-09-18 | 1995-09-18 | Stufenwähler |
Publications (1)
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| DE19534601A1 true DE19534601A1 (de) | 1997-03-20 |
Family
ID=7772490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1995134601 Withdrawn DE19534601A1 (de) | 1995-09-18 | 1995-09-18 | Stufenwähler |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19534601A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2458606A1 (de) | 2010-11-30 | 2012-05-30 | Maschinenfabrik Reinhausen GmbH | Laststufenschalter |
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Also Published As
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