DE1953441C - Verpackungsbehälter aus Kunstschaum stoff - Google Patents
Verpackungsbehälter aus Kunstschaum stoffInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verpackungs- sehen sind, daß ein den ClrilT mit dem Muldenboden
behälter aus KunstschaumstolT, insbesondere Poly- verbindender Quersteg vorgesehen ist und daß zu
styrol für verhältnismäßig schweres Verp.".ckun,?sgu[, beiden Seiten des Quersiegs durchgehende Griff-
bestehend aus zwei Schalen mit eingeformten· Griff öffnungen ausgespart sind.
teilen, die bei geschlossenem Verpackungsbehälter 5 Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Vereinen
gemeinsamen Griffsteg und beidseitig zugeord- packungsbehäUers ist gewährleistet, daß der Griff
nete Griffmulden bilden. von den Fingern der Hand ganz umspannt v, erden
Es ist ein Verpackungsbehälter der genannten Art kann. Die im Bereich des Griffes ineinandergreifenbekannt,
bei dem die Griffteile so in die Schafen ein- den Nocken und Ausnehmungen führen dazu, daß
geformt sind, daß bei geschlossenem Verpackungs- io die beiden Griffteile selbst bei ungleichmäßig verbehältur
ein gemeinsamer Griffsteg entsteht. Um teilter Kraft im inneren der Verpackung gleichmäßig
diesem eine erhöhte Festigkeit zu verleiher ist die- belltet werden, da die ineinandergreifende Verbinser
im Bereich der Trennebene der beiden Schalen dung zu einem selbsttätigen Kräfteausgleich führt,
über seine gesamte Breite durch eine Wand mit dem Der zwischen den Griffteilen und dem Muldenboden
Muldenboden verbunden. Die seitlichen Ränder der 15 vorgesehene Quersteg führt darüber hinaus zu einer
Schalen sind im Bereich ihrer Trennebene mit inein- weitgehenden Entlastung des Griffes, da auch der
andergreifenden Ausnehmungen bzw. Erhöhungen Muldenhoden und die daran angrenzenden Seitenversehen.
Dadurch wird erreicht, daß sich der Ver- wände der Schalen als tragende Elemente dienen,
packungsbehälter formschlüssig schließen läßt. Ein Außerdem wird durch diesen Quersteg die freie
derartiger Verpackungsbehälter hat jedoch den ao Biegelänge des Griffes halbiert, was zu seiner weite-Nachteil;
daß sich sein Griff wegen der zwischen ren Entlastung führt. Dadurch wild es ermöglicht,
dem Griff und dem Muldenboden befindlichen Wand den Griff selbst für größere zu tragende Lasten
beim Tragen nicht von der Hand umschließen läßt. aus an sich wenig tragfähigem Material Kunst-Das
hat zur Folge, daß die beiden Schalen einzeln schaumstoff mit relativ geringem Querschnitt hernur
mit dem Daumen bzw. den Fingerspitzen der 35 zustellen.
übrigen Finger gehalten werden können, was zu einer Die Erfindung ist an Hand der nachfolgenden
sehr schnellen Ermüdung der Hand führt. Zudem Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbinmüssen
die beiden Scl^lenhälften beim Tragen mit dung mit der Zeichnung näher erläutert,
der Hand ständig zusammengepreßt '-»'erden, um zu Die Zeichnung zeigt eine perspektivische Darverhindern, daß sie auseinanderktappen. E;n weiterer 30 stellung eines erfindungsgemäßen Verpackungsbehäl-Nachtoil eines derartigen Verpackungsb hälters, der ters, der im Bereich des linken Griffteils aufgeschni. sich insbesondere bei schwerem Inhalt bemerkbar ten ist und dessen Seitenwände durchbrochen und macht, liegt darin, daß das gesamte Gewicht nur an nur zum Teil sichtbar sind. Der Verpackungsbehälter einem der beiden Griffteile angreift. Die maximal setzt sich aus zwei Schalen 1 und 2 zusammen. Jede tragbare Kraft muß daher auf die Tragbarkeit eines 35 dieser Schalen ist gleich ausgebildet "nd weist einen einzigen Griffteiles ausgelegt sein und ist dementspre- rundumlaufenden Trennflansch 3 und 4 auf. Die chend relativ klein. Trennfiansche 3 und 4 der zusammengesetzten Scha-
der Hand ständig zusammengepreßt '-»'erden, um zu Die Zeichnung zeigt eine perspektivische Darverhindern, daß sie auseinanderktappen. E;n weiterer 30 stellung eines erfindungsgemäßen Verpackungsbehäl-Nachtoil eines derartigen Verpackungsb hälters, der ters, der im Bereich des linken Griffteils aufgeschni. sich insbesondere bei schwerem Inhalt bemerkbar ten ist und dessen Seitenwände durchbrochen und macht, liegt darin, daß das gesamte Gewicht nur an nur zum Teil sichtbar sind. Der Verpackungsbehälter einem der beiden Griffteile angreift. Die maximal setzt sich aus zwei Schalen 1 und 2 zusammen. Jede tragbare Kraft muß daher auf die Tragbarkeit eines 35 dieser Schalen ist gleich ausgebildet "nd weist einen einzigen Griffteiles ausgelegt sein und ist dementspre- rundumlaufenden Trennflansch 3 und 4 auf. Die chend relativ klein. Trennfiansche 3 und 4 der zusammengesetzten Scha-
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 199 687 ist ein fen 1 und 2 definieren jeweils eine Trennebene 5, aus
aus zwei Schalen bestehender Verpackungsbehälter der sich, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, jeweils
bekannt. Γη der Trennebene dieser beiden Schalen 40 ein Randflansch 6 erhebt, sowie eine Randflanschsind
entlang ihrer Kanten ineinandergreifende Aus- ausnehmung 8 in einer der Dicke des Randflansches 6
sparungen und Erhöhungen vorgesehen, die dazu entsprechenden Stärke gegenüber der Trennebtne 5
dienen, eine gegenseitige seitliche Verschiebung zu zurückspringt. Die abweichenden Ausbildungen jeder
verhindern. Diese Aussparungen und Erhöhungen Schale i oder 2 gegenüber der Trennebenc 5 sind
sind bezüglich einer Diagonale des mit rechteckigem 45 jeweils mit umgekehrten Vorzeichen auf der anderen
Grundriß gefertigten Verpackungsbehälters symme- Hälfte der gleichen Schale und somit auch auf der
trisch ausgeführt, wodurch sich Deckel und Boden Gegenseite der Gegenschale zu finden. So springt der
identisch ausführen lassen. In einer weiteren Ausfüh- Randflansch 6 als seitliche Begrenzung der unteren
rungsform dieses Verpacknngsbehälters sind entspre- Außenkante 10 der Schale 2 "or und umrahmt den
chend geformte Zwischenteile vorgesehen, die sich 50 Trennflansch 4 an der Seitenwand und an der Oberzwischen
dir. beiden als Boden und Deckel aus- seite bis zur Mitte der Schale 2. Dort springt der
geführten Schalenteile einfügen lassen. Diese Zwi- Randflansch am Beginn der anderen Hälfte der
ichenteile weisen wie die zugehörigen Schalenteile Schale 2 in die Ausnehmung 8 zuiück, die sich von
Formvertiefungen auf, die den aufzunehmenden der Mitte der Oberseite der Schale 2, analog wie der
Gegenständen angepaßt sind. Im Bereich dieser 55 Randflansch 6 aber mit umgekehrten Vorzeichen, wie
Formvertiefungen sind zusätzliche Griffnuten vor- nicht weiter dargestellt ist, über die linke Seitenfläche
gesehen, in die die Finger einer Hand eingreifen bis nach unten auf die Ebene der unteren Aufsetzkönnen, um das Herausnehmen der verpackten kante 10 hinzieht. Bei geschlossenem Verpackungs-Gegenstände zu erleichtern. Ein an einer Außenseite behälter greift dabei der Randflansch 6 der Schale 2
des Verpackungsbehälters angeordneter Transport- 60 ir. eine entsprechende, aus Gründen der besseren
griff ist jedoch nicht vorgesehen. Übersicht in der Zeichnung nicht näher dargestellte
leicht und sicher von Hand tragbar ist. «s Randflansch 7 der Schale 1 in die Randflanschaus-
gelöst, daß die Schalen im Bereich des Griffes mit Beide Schalen 1 und 2 springen von ihren Außen-
tus auf relativ schmale, in Richtung der Trennebene 5 spielt es keine Rolle, welche Schale als untere oder
^erlaufende GnlTstegell und 12 zurück. Dabei wird obere Sehale benutzt wird. Auf Grund dieser Aus-Ton
seitlich schräg einspringenden Wandteilen 13. 14 bildung kann die Herstellung der für die erfindungslowie
von Bodenflächen 15 und 16 zu beiden Seiten gemäßen Verpackungsbehälter erforderlichen Schauer
GnlTstegell und 12 eine Griffmulde 13, 15 und 5 len in ein und derselben Form erfolgen, die zudem
14, 16 gebildet, von deren Bodenflächen 15 bzw. 16 sehr leicht herstellbar ist, da die bereits fertig erstellte
jeweils uiη Quersteg 17 bzw. 18 ausgeht, der nach Hälfte der Form zur Abtastung benutzt werden kann
oben jeweils die Unterseite des Griffsteges 11 bzw. 12 und nur die Arbeitstiefe des Fräskopfes mit umgeimterstützt
und jeweils schräg verjüngend in den kehrten Vorzeichen berücksichtigt werden muß. Das
Seitenflächen der Griffstege 11 bzw. 12 ausläuft. Die io Ausschäumen der Verpackungsschalen kann, da
beiden GnlTmulden 13, 15 bzw. 14, 16 sind durch keine Kerne benötigt werden, vielmehr mit einer
die Querstegel7 und 18 unterteilt und durch zwei zweiteiligen Form gearbeitet werden kann, voll aulo-Cirifföffnungen
19 und 20 bzw. 21 und 22 miteinan- matisch erfolgen, so daß kostensparend große Serien
der verbunden. Die Griffstege 11 und 12 lassen sich aufgelegt werden können.
Mimit wie ein Stab umfassen. i5 Die Größe der Schalen läßt sich in einem weiten
Mimit wie ein Stab umfassen. i5 Die Größe der Schalen läßt sich in einem weiten
Oberhalb der Grifföffnung 22 springt im Griffsteg Bereich der Größe der zu verpackenden Güter an-
M der Schale 2 ein leistenförmiger Nocken 24 aus passen, wobei gegebenenfalls durch Abschrägen oder
dor Trennebene 5 hervor, der sich, wie in der Zeich- zusätzliche Stege im Inneren der Schalen der Kraft-
liung gestrichelt dargestellt ist, bis in ein» Mittel- fluß mit zunehmender Größe de· Verpackungsbehäl-
cbene des Verpackungsbehälters erstreckt in der ao ter in Richtung auf den Griff 11-JO verbessert wer-
aucli die Querstege 17 und 18 angeordnet sind. Aus den kann. Der Griff bildet im Inneren der Schale
der Trennebene 5 des Verpackungsbehälters 2 erhebt einen brillenartig ausgestalteten Verstärkungsblock,
sich ein weiterer leistenförmiger Nocken 26, der dessen seitliche Wandteile 13 bzw. 14 und des-
unterhalb der Grifföffnung 20 und somit diagonal sen Bodenflächen 15 bzw. 16 sowie dessen Quer-
dem Nocken 24 gegenüberliegend angeordnet ist. Wie as steg 17 bzw. 18 bei Bedarf stärker gehalten
insbesondere im Schnitt der Zeichnung erkennbar ist, werden können als die übliche Wandstärke der
greift der Nocken 24 der Schale 2 in eine entspre- Schale.
chende, leistenförmige Ausnehmung 23 der Schale 1 Vorteilhafter ist es jedoch, höhere Festigkeitswerte
ein. Analog ist für den Nocken 26 der Schale 2 in der Schalen, insbesondere im Bereich des Griffes,
der Schale 1 eine aus der Zeichnung nicht näher 30 nicht durch unterschiedliche Wandstärken, sondern
ersichtliche Ausnehmung23a vorgesehen. In gleicher durch eine örtlich begrenzte Verwendung von Kunst-Weise
ragt aus der Trennebene 5 der Schale 1 in Schaumstoffen mit einem höheren Raumgewicht zu
Höhe des Nockens 24 der Schale 2 ein weiterer, in schaffen. Eine Herstellung der Schalen in der Weise,
der Zeichnung nicht näher dargestellter Nocken 25 daß im Bereich des Griffes ein härterer Kunststoff
oberhalb der Grifföffnung 19 in eine entsprechende 35 vorgesehen ist, kann mit Vorteil beispielsweise da-Ausnehmung25a
des Griffsteges 12. Analog dazu durch erfolgen, daß in die Form zum Herstellen der
und diagonal versetzt ist in der Schale 1 ein weiterer Schale im Bereich des Griffes ein härterer Kunststoff
Nocken 27 unterhalb der Grifföffnung 21 vorgesehen, über mindestens einen Zuführungskanal in die Form
der im Bereich der Grifföffnung 22 der Griffmulde 16 eingeführt wird, während die übrigen Formbereiche
in eine entsprechende Ausnehmung 26a der Schale 2 40 über mindestens einen anderen Kanal mit dem für
eingreift. die übrige Schale vorgesehenen Kunststoff versorgt
Die Grifföffnungen 19 und 21 in der Schale 1 bzw. wird. Die Verwendung eines härteren Kunststoffes
20 und 22 in der Schale 2 liegen in der Trennebene 5 für den Griffbereich zur Erzielung einer ausreichenjcweils
mit brillenähnlichen Flanschen 29 und 28 den Griffsteifigkeit hat gegenüber der Verwendung
aufeinander. Die oberen Kanten der Grifföffnungen 45 größerer Wandstärken im Griffbereich den Vorteil,
19 bis 22 sind jeweils durch Entlastungsbohrungen 30 daß bei der Herstellung der Schalen kürzere Taktgegen
Kcrboinwirkungen abgesichert. Die Schalen 1 zeiten erzielbar sind. Die benötigte Taktzeit richtet
und 2 sind im Bereich der unteren Außenkante 10 sich nämlich im wesentlichen nach der maximalen
durch ein Klebeband 31 miteinander scharnierartig Wandstärke des herzustellenden Gegenstandes. Demverbunden,
das mit Längsverstärkungen 32 ver- 50 gegenüber kann die Einbringung des härteren Kunstsehen
ist. stoffes im Griffbereich der Form gleichzeitig erfol-
Die Herstellung und Wirkungsweise der errln- gen, so daß durch die Verwendung des härteren
rlungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt: Kunststoffes keine Verlängerung der Taktzeit erfor-
Durch die erfindungsgemäße positiv-negativ- sym- derlich wird. In manchen Fällen kann es auch günstig
metrische Ausbildung der Randflansche 6 bzw. 7 und 55 sein, die erfo derliche Steifigkeit im Griffbeieich
der Randflanschausnchmungen 8 bzw. 9 sowie der dadurch zu erzielen, daß sowohl ein härterer Kunst-Nocken
24 bzw. 25 und der Ausnehmungen 25 α bzw. stoff in diesem Bereich verwendet wird als auch eine
23 sowie der Nocken 26 bzw. 27 und der Ausneh- etwas größere Wandstärke.
mungen 26 a bzw. 23 a sowie durch die durchlau- Durch das mehrfach und wechselweise Ineinanderfende
Ausbildung des Trennflansches 3 bzw. 4 sowie 60 greifen der Griffstege 11 und 12 sowie der Griffder
Grifföffnungsflansche 28 bzw. 29 in gleichen muldenböden 15 and 16 und durch die Versteifung
Ebenen läßt sich mit einfachen Mitteln eine Form der Griffstege durch die Querstege 17 und 18 ist der
erstellen, deren positive Abweichungen von der Kraftfluß im Griff so vorbestimmt, daß keine Über-Trennebene
5 in der einen Schalenhälfte gleichen lastung einzelner Griffteile auftreten kann. Die Griffnegativen
Abweichungen in der anderen Schalen- 65 öffnungen 19 und 20 sowie 21 und 22 bieten jeweils
hälfte entsprechen, so daß demnach sich jeweils mehreren Fingern einer Hand Platz, so daß gegebezwdi
gleich ausgebildete Schalen zu einem Ver- nenialls die erfindungsgemäßen Verpackungsbehälnackunesbehälter
zusammenfügen lassen. Dabei ter auch von zwei Personen zugleich getragen wer-
den können. Auch spielt es keine wesentliche Rolle, ob beispielsweise mit je zwei Fingern durch je eine
OrifTöfTnung der OrifTsteg umfaßt und ob überhaupt
und an welcher Stelle der Daumen auf der anderen Seite des Griffstegs diesen ebenfalls umschließt oder i
lediglich auf der Oberseite des Griffsteges aufgelegt wird, um den Verpackungsbehälter besser in der
Transportrichtung handhaben zu können. Durch die erfindungsgemäßen Querstege ist der Griff derart
versteift, daß er auch einseitigen Belastungen standzuhalten vermag, gleichgültig, ob die Last im Verpackungsbehälter ungleich verteilt ist oder ob die den
Griffsteg umfassende Hand oder auch ein durch die Grifföffnung gezogener Gurt oder aber Laschen
eines mit entsprechenden Ausstanzungen versehenen Umkartons bzw. Siebehülse, eine Stange oder eine
Zugleine den Griffsteg jeweils einseitig unterstützt. Darüber hinaus ist durch die Zusammenfassung
sämtlicher Paßstellen im Bereich des Griffblockes das Auftreten einer Verschiebung der kräfte- ao
übertragenden Teile vollkommen ausgeschlossen und gleichzeitig aber dem Werkstoffverhalten
des sonstigen Verpackungsbehälters keine Grenze gesetzt.
Es wäre auch möglich, die erfindungsgemäße Aus- *$
bildung des Griffes noch mehr den anatomischen Verhältnissen der zugreifenden Hand anzupassen
oder im Hinblick auf ein Anhängen der Verpackungsbehälter die Griffteile entsprechend an die zur Beförderung der Verpackungsbehälter in Betracht zu
ziehenden Transporteinrichtungen anzupassen. Auch können in der Trennebene 5 Dichtungs- oder Verstärkungseinlagen angeordnet werden. In die Verpackungsbehälter können außerdem noch Einsätze
eingelegt bzw. mit Vorteil einstückig mit eingeschäumt werden, wodurch besonders zerbrechliches
oder sonstwie gefährdetes Gut nochmals zusätzlich gegen Transportschäden jeglicher Art gesichert werden kann.
Claims (5)
1. Verpackungsbehälter aus Kunstschaumstoff, insbesondere Polystyrol, für verhältnismäßig
schweres Verpackungsgut, bestehend aus zwei Schalen mit eingeformten Griffteilen, die bei
geschlossenem Verpackungsbehälter einen gemeinsamen Griffsteg und beidseitig zugeordnete
Griffmulden bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (1 bzw. 2) im
Bereich des Griffes (11, 12) mit Nocken (24, 26, 25, 27) und entsprechenden Ausnehmungen (23,
23 rt, 25 a, 26 α) versehen sind, daß ein den Griff
mit dem Muldenboden (15, 16) verbindender Quersteg (17,18) vorgesehen ist und daß zu beiden Seiten des Querstegs durchgehende Grifföffnungen (19, 22) ausgespart sind.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Nocken
(24, 26, 25, 27) und Ausnehmungen (23, 23 α, 25 a, 26 a) in einer Schale (1 bzw. 2) symmetrisch
zu der die Schalen einschließlich des Griffes (11, 12) halbierenden Schnittlinie ergänzen.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der
Schalen (1» Z) am Umfang der Trennebene wenigstens teilweise mit an sich bekannten Randflanschen (6) und entsprechenden Randflanschausnehmungcn versehen ist.
4. Verpackungsbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nocken (24, 26, 25, 27) leistenartig und die entsprechenden Ausnehmungen (23, 23 α,
25 α, 26 α) nutenförmig ausgebildet sind.
5. Verpackungsbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die erhöhter Beanspruchung unterworfenen Teile der Schalen (1,2), insbesondere das Griffteil
(11, 12) und dessen Umgebung aus einem Schaumstoff größerer Festigkeit geformt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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