DE19533178A1 - Zylinder - Google Patents
ZylinderInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F13/00—Common details of rotary presses or machines
- B41F13/08—Cylinders
- B41F13/085—Cylinders with means for preventing or damping vibrations or shocks
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- B41F27/00—Devices for attaching printing elements or formes to supports
- B41F27/12—Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching flexible printing formes
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Description
Die Erfindung betrifft einen Zylinder mit einem engen
Schlitz zum Befestigen eines Aufzuges einer
Rotationsdruckmaschine gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Die DE 32 46 039 A1 zeigt einen Zylinder einer
Druckmaschine, der zur Aufnahme von Enden einer
Druckplatte oder eines Gummituches einen nach außen
offenen Spalt besitzt. Dieser Spalt ist bezogen auf eine
zur Drehachse des Zylinders parallele Mantellinie
schräggestellt. Die durch den Spalt reichenden Enden
eines Gummituches werden durch eine Klemmeinrichtung
gehalten.
In der US 31 66 012 A ist ein Gummizylinder mit in
axialer Richtung verdrehten Gruben beschrieben.
Gummitücher werden auf diesem Gummizylinder mittels
einer Spannspindel befestigt.
Nachteilig an diesen Zylindern ist, daß durch
Zusammenwirken von schrägverlaufenden Spalt und von auf
den Aufzug wirkenden Umfangskräften Axialkräfte erzeugt
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zylinder
mit einem engen Schlitz einer Rotationsdruckmaschine zu
schaffen, mit dem ein Zusammenwirken mit einem zweiten
Zylinder stoßarm erfolgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen
insbesondere darin, daß beim Abrollen zweier Zylinder
auch im Bereich derer Kanäle tragende Berührzonen
vorhanden sind. Dadurch werden Schwingungen, die infolge
eines sogenannten Kanalschlages hervorgerufen werden,
erheblich reduziert, womit eine verbesserte,
streifenarme Druckqualität erreicht wird. Auch wird
damit Verschleiß mechanischer Bauteile reduziert.
Vorteilhaft ist, daß durch die Verwendung von dünnen
Platten sowohl als Druckplatten als auch als
Trägerplatten für Gummitücher eine Breite eines
Schlitzes minimal ist, so daß ein nichtdruckender
Bereich klein gehalten werden kann, was bei
gleichbleibenden Zylinderdurchmesser zu einer besseren
Ausnutzung einer zu bedruckenden Bahn führt, d. h. die
Wirtschaftlichkeit der Druckmaschine wird erhöht. Auch
werden durch den engen, pfeilförmigen Schlitz Störungen
einer Einfärbung der Druckplatte bzw. Rückwirkungen auf
ein Farbwerk reduziert.
Durch symmetrische, zackenförmige abgekanteten Enden ist
eine axialkräftearme Befestigung der Platten auf dem
Zylinder möglich. Passerprobleme oder Deformationen der
Platte durch diese bisher auftretenden Axialkräfte
werden vermieden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Druckwerkes
mit erfindungsgemäßen Zylindern;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer abgewickelten
Mantelfläche eines erfindungsgemäßen Zylinders;
Fig. 3 einen schematischen Schnitt durch einen
erfindungsgemäßen Zylinders in Einführstellung;
Fig. 4 einen schematischen Schnitt durch den
erfindungsgemäßen Zylinder in Klemmstellung;
Fig. 5 einen schematischen Schnitt durch den
erfindungsgemäßen Zylinder während des
Aushebevorganges.
Ein Druckwerk 1 einer Rotationsdruckmaschine besteht
beispielsweise aus zwei Gummizylindern 2, 4 und aus zwei
zugeordneten Plattenzylindern 3, 6. Zwischen den
Gummizylindern 2, 4 wird in bekannter Weise eine Bahn
bedruckt. Eine Ausgestattung der Erfindung wird
beispielhaft an dem unteren Gummizylinder 4 beschrieben:
Ein Zylinder 4 einer Rotationsdruckmaschine ist zur Aufnahme eines Aufzuges - insbesondere von biegsamen Platten 7 mit abgekanteten Enden 8, 9 - mit mindestens einem sich von einer Mantelfläche 12 des Zylinders 4 in sein Inneres 13 erstreckenden, engen Schlitz 14 versehen.
Ein Zylinder 4 einer Rotationsdruckmaschine ist zur Aufnahme eines Aufzuges - insbesondere von biegsamen Platten 7 mit abgekanteten Enden 8, 9 - mit mindestens einem sich von einer Mantelfläche 12 des Zylinders 4 in sein Inneres 13 erstreckenden, engen Schlitz 14 versehen.
Bei der Platte 7 mit einer Dicke d7, z. B. d7 = 0,3 mm,
handelt es sich vorzugsweise um Druckplatten oder um
Trägerplatten mit z. B. darauf befestigten Gummitüchern.
Ein Schenkel 16 des vorlaufenden Endes 8 ist im
vorliegenden Beispiel länger als ein entsprechender
Schenkel 17 des nach laufenden Endes 9 der Platte 7. Ist
die Platte 7 mit einem Gummituch beschichtet, weisen die
Schenkel 16, 17 vorzugsweise kein Gummituch auf.
Der Schlitz 14 ist im Querschnitt vorzugsweise
rechteckig, von zwei zueinander parallelen Seitenflächen
18, 19 und einer Grundfläche 21 begrenzt, ausgebildet.
Eine von den beiden Seitenflächen 18, 19 begrenzte
Breite b14 des Querschnittes des Schlitzes 14 weist an
seinem im Bereich der Mantelfläche 12 liegenden Anfang
22 etwas mehr als die doppelte Dicke d7 der Platte 7
auf, d. h. beispielsweise b14 = 1 mm.
Bezüglich einer an der Mantelfläche 12 im Bereich des
Schlitzes 7 anliegenden Tangente 23 ist der Schlitz 14
beispielsweise um einen Neigungswinkel Alpha, z. B.
Alpha = 45°, geneigt.
Der Schlitz 14 besteht in axialer Richtung aus
mindestens zwei Schenkel 61, 62. Diese Schenkel 61, 62,
d. h. deren jeweilige Seitenflächen 18, 19, 63, 64,
stoßen in einem ersten Ausführungsbeispiel auf einer
Zylinderhalbierenden 54 in einem Knickpunkt 66
aneinander und schliefen dabei einen Öffnungswinkel
Beta, z. B. Beta = 0,2° ein. Der Knickpunkt 66 liegt im
Schnittpunkt einer parallel zu einer Drehachse 11 des
Zylinders 4 verlaufenden Mantellinie 24 und der
Zylinderhalbierenden 54.
Zwei Enden 26, 27 des Schlitzes 14, d. h. der jeweiligen
Seitenflächen 18, 63, sind in Umfangsrichtung jeweils um
eine Länge l, z. B. l = 2 mm, zu der Mantellinie 24 und
damit zu dem Knickpunkt 66 versetzt. Die Länge l dieses
Versatzes ist mindestens so groß wie die Breite b14 des
Schlitzes 14. Weist ein Übergang der Seitenflächen 18,
19, 63, 64 des Schlitzes 14 in die Mantelfläche 12 des
Zylinders 4 jeweils eine Rundung 28, 29 mit einem Radius
r28, r29, z. B. r28, r29 = 0,5 mm, auf, entspricht die
Länge l, z. B. 2,5 mm, des Versatzes mindestens einer
Summe aus den beiden Radien r28, r29 der Seitenflächen
18, 19 und der auf die Mantelfläche 12 projizierten
Breite b14 des Schlitzes 14, die einer nichttragenden
Breite b14′ z. B. 2,5 mm des Schlitzes 14 entspricht.
Der Schlitz 14 ist also mindestens um eine einer
nichttragenden Breite b14′ des Schlitzes 14
entsprechenden Länge l abgewinkelt. Der Schlitz ist im
ersten Ausführungsbeispiel pfeilförmig und
achsensymmetrisch bezüglich der Zylinderhalbierenden 54
angeordnet. Dieses Ausführungsbeispiel eignet sich
insbesondere für Gummizylinder 24.
In einem zweiten Ausführungsbeispiel ist beispielsweise
ein Plattenzylinder 3, 6 zur Aufnahme von vier
nebeneinanderliegenden Platten dargestellt.
Dabei besteht ein Schlitz 48 aus acht Schenkeln 67-76,
die in vier Knickpunkten 77, 78, 79, 81 einen
Öffnungswinkel Eta bilden. Somit weist dieser Schlitz 48
einen zackenförmigen (mit vier Zacken) Verlauf auf. Jede
der vier zugehörigen Platten ist dabei pfeilförmig
abgekantet.
Es ist natürlich auch möglich den Schlitz 48 mit einer
größeren Anzahl von Knickpunkten 77, 78, 79, 81 zu
versehen.
In den Ausführungsbeispielen ist der Schlitz 14, 48 in
axialer Richtung durchlaufend ausgeführt, d. h. die
Schenkel 61, 62, 67-76 verlaufen direkt ineinander. Es
ist aber auch möglich im Bereich des Knickpunktes 66 den
Schlitz 14, 48 nicht durchgängig auszuführen. Das
verbleibende Stück der Mantelfläche 12 oder ein
spezielles Einsatzstück dient dann mit einer darauf
angepaßten Platte 7 zur Festlegung des Seitenregisters.
Die Platte 7 weist dann an ihren abgekanteten Enden 8, 9
eine darauf angepaßte Aussparung auf.
An einem im Inneren 13 des Zylinders 4 liegenden Ende 31
des Schlitzes 14 ist eine schräg zu dem Schlitz 14,
parallel zu der achsparallelen Mantellinie 24
verlaufende Bohrung 32 in dem Zylinder 4 angebracht. Der
Schlitz 14 tangiert die Bohrung 32 in Form einer Sehne,
so daß die Bohrung 32 mit dem Schlitz 14 in Verbindung
steht. Dazu kann der Schlitz sich in Richtung der
Bohrung verbreitert ausgeführt sein. Im vorliegenden
Beispiel befindet sich eine virtuelle Fortsetzung einer
Mantelfläche 33 der Bohrung 32 in einem Abstand a,
z. B. a = 0,4 mm, zu der der Bohrung 32 abgewandten
Seitenfläche 18 des Schlitzes 14.
In dieser Bohrung 32 ist ein Schwenkhebel 34, der im
vorliegenden Ausführungsbeispiel als eine Spindel 34 mit
einem Radius r34, z. B. r34 = 15 mm, ausgeführt ist, um
ihre Längsachse 39 schwenkbar zentrisch gelagert. Diese
Spindel 34 ist in axialer Richtung mit mehreren von
radial nach außen wirkenden Druckstücken 36 versehen.
Die Druckstücke 36 sind so in der Spindel 34 befestigt,
daß deren Drucknocken 37 über eine Mantelfläche 38 der
Spindel 34 hinaus federnd wirken können. Im
dargestellten Beispiel sind die Drucknocken 37 an ihrem
äußeren Ende mit einer Kugelkuppe versehen, aber es sind
auch zylindersegmentförmige Ausgestaltungen möglich, so
daß sich für jeden Drucknocken 37 beispielsweise eine
Linienförmige Berührzone ergibt. Von dem Bereich der
Spindel 34 ausgehend, in dem die Druckstücke 36
angeordnet sind, weist die Mantelfläche 38 der Spindel
34 über einen Winkel Gamma, z. B. Gamma = 80°, bezogen
auf eine Längsachse 39 der Spindel 34 eine Mantelfläche 41
mit reduziertem Radius r41, z. B. r41 = 14,5 mm, auf.
Daran schließt sich im vorliegenden Beispiel ein Bereich
an, der sich über einen Winkel Delta, z. B. Delta = 90°,
erstreckt, in dem diese reduzierte Mantelfläche 41 in
axialer Richtung gesehen nur partiell als in
Umfangsrichtung verlaufende U-förmige Nuten 42
ausgeführt ist. Am Ende dieser U-förmigen Nuten 42 ist
ein axial verlaufender, sich radial von der Mantelfläche
38 in ein Inneres der Spindel 34 erstreckender Schlitz
43 eingebracht. In diesem Schlitz 43 sind Enden 44 von
biegeelastischen, aber drucksteifen Ausstoßern 46
eingehängt, die im vorliegenden Beispiel als Blattfedern
ausgeführt sind. Diese Ausstoßer 46 passen sich im
eingebauten Zustand der Form der Spindel 34 an. Die
Ausstoßer 46 erstrecken sich über eine Länge l46, z. B.
l46 = 25 mm, bis an den Bereich der reduzierten
Mantelfläche 41 der Spindel 34 und weisen eine Dicke
d46, z. B. d46 = 0,5 mm, auf.
Anstelle einer achsparallel verlaufender Spindel 34 ist
es auch möglich mehrere, der Anzahl der Schenkel 61, 62
entsprechenden Spindeln parallel zu dem Verlauf des
Schlitzes 14 anzuordnen. Diese Spindeln können dann
mittels drehsteifer, Winkelversatz ausgleichender
Kupplungen verbunden sein.
Diese mit zick-zack-förmigen Schlitzen 14, 47, 48, 49
versehenen Zylinder 2, 3, 4, 6 sind vorzugsweise derart
miteinander synchronisiert, daß Enden 26, 51 bzw. 27, 52
zweier Schlitze 14, 49 bzw. 47, 14 bzw. 47, 48 zweier
zusammenwirkender Zylinder 4, 2 bzw. 2, 3 bzw. 4, 6 auf
einer abgewickelten Mantelfläche 53 mindestens um die
Länge l der Schrägung eines Schlitzes 14, 47, 48, 49
versetzt sind. Somit ergeben sich bezüglich der
Zylinderhalbierenden 54 achsensymmetrische Berührzonen.
Das Befestigen und Entfernen einer Platte 7 erfolgt
erfolgt - beispielhaft am Plattenzylinder 4
beschrieben - folgendermaßen:
In einer Einführstellung (Fig. 3) der Spindel 34 befindet sich die reduzierte Mantelfläche 41 der Spindel 34 im Bereich des Schlitzes 14. In dieser Stellung werden die beiden abgekanteten Enden 8, 9 der Platte 7 in den Schlitz 14 geführt, wobei die reduzierte Mantelfläche 41 als Führung dient. Zum Klemmen der Enden 8, 9 der Platte 7 wird die Spindel 34 entgegen dem Uhrzeigersinn soweit gedreht, bis die Druckstücke 36 annähernd lotrecht gerichtet bezüglich der Schenkel 16, 17 der Enden 8, 9 der Platte 7 stehen. Die Drucknocken 37 der Druckstücke 36 werden mittels sich an der Spindel 34 abstützende Federkraft gegen die Schenkel 16, 17 der Enden 8, 9 der Platte 7 gepreßt. Somit sind die Enden 8, 9 der Platte 7 im Schlitz 14 des Zylinders 4 zwischen der Seitenfläche 18 des Schlitzes 14 und den Drucknocken 37 eingeklemmt (Fig. 4). Hierbei sind Federkraft und Federweg derart bemessen, daß eine sichere Klemmung erfolgt. Durch das Drehen der Spindel 34 entgegen dem Uhrzeigersinn, d. h. mit den wirkenden Drucknocken 37 in Richtung Inneres 13 des Zylinders 4, erfolgt mittels einer nach innen wirkenden Zugkraft ein Straffen der Enden 8, 9. In dieser Klemmstellung wird die Spindel 34 arretiert.
In einer Einführstellung (Fig. 3) der Spindel 34 befindet sich die reduzierte Mantelfläche 41 der Spindel 34 im Bereich des Schlitzes 14. In dieser Stellung werden die beiden abgekanteten Enden 8, 9 der Platte 7 in den Schlitz 14 geführt, wobei die reduzierte Mantelfläche 41 als Führung dient. Zum Klemmen der Enden 8, 9 der Platte 7 wird die Spindel 34 entgegen dem Uhrzeigersinn soweit gedreht, bis die Druckstücke 36 annähernd lotrecht gerichtet bezüglich der Schenkel 16, 17 der Enden 8, 9 der Platte 7 stehen. Die Drucknocken 37 der Druckstücke 36 werden mittels sich an der Spindel 34 abstützende Federkraft gegen die Schenkel 16, 17 der Enden 8, 9 der Platte 7 gepreßt. Somit sind die Enden 8, 9 der Platte 7 im Schlitz 14 des Zylinders 4 zwischen der Seitenfläche 18 des Schlitzes 14 und den Drucknocken 37 eingeklemmt (Fig. 4). Hierbei sind Federkraft und Federweg derart bemessen, daß eine sichere Klemmung erfolgt. Durch das Drehen der Spindel 34 entgegen dem Uhrzeigersinn, d. h. mit den wirkenden Drucknocken 37 in Richtung Inneres 13 des Zylinders 4, erfolgt mittels einer nach innen wirkenden Zugkraft ein Straffen der Enden 8, 9. In dieser Klemmstellung wird die Spindel 34 arretiert.
Zum Entfernen der Platte 7 wird die Spindel 34 im
Uhrzeigersinn gedreht, worauf die Druckstücke 36 die
Enden 8, 9 freigeben. Die Druckstücke 36 werden in die
Bohrung 32 geführt, in der sich die Druckstücke 36 an
der Mantelfläche 33 der Bohrung 32 abstützen. Durch die
Drehbewegung der Spindel 34 gelangen nun Enden 56 der
Ausstoßer 46 in den Bereich des nachlaufenden Endes 9
der Platte 7 und stoßen gegen eine Stirnseite 57 des
Schenkels 17 des nachlaufenden Endes 9. Im Verlauf der
weiteren Drehbewegung federn die Ausstoßer 46 nach außen
in ihre Strecklage, so daß die Ausstoßer 46 tangential
bezüglich der Spindel 34 stehen und im Schlitz 14
verlaufen. Die Spindel 34 wird soweit verdreht bis die
Enden 56 der Ausstoßer 46 kurz unter der Mantelfläche 12
des Zylinders 4 stehen. Das nachlaufende Ende 9 der
Platte 7 ist mittels der Ausstoßer 46 vollständig aus
dem Schlitz 14 entfernt und kann durch die Eigenspannung
der Platte 7 von der Mantelfläche 12 des Zylinders 4
wegfedern.
Anstelle der mit einer auf die Drucknocken 37 wirkenden
Druckfeder versehenen Druckstücke 36 können auch
beispielsweise in Umfangsrichtung angeordnete,
vorgespannte Blattfedern, die über die Mantelfläche 38
der Spindel 34 hinausragen, angeordnet sein.
Bezugszeichenliste
1 Druckwerk
2 Gummizylinder
3 Plattenzylinder
4 Gummizylinder/Zylinder
5 -
6 Plattenzylinder
7 Platte
8 Ende (7)
9 Ende (7)
10 -
11 Drehachse (4)
12 Mantelfläche (4)
13 Inneres (4)
14 Schlitz (4)
15 -
16 Schenkel (8)
17 Schenkel (9)
18 Seitenfläche (14)
19 Seitenfläche (14)
20 -
21 Grundfläche (14)
22 Anfang (14)
23 Tangente
24 Mantellinie (4)
25 -
26 Ende (14)
27 Ende (14)
28 Rundung (18)
29 Rundung (19)
30 -
31 Ende
32 Bohrung
33 Mantelfläche (32)
34 Spindel
35 -
36 Druckstück
37 Drucknocken
38 Mantelfläche (34)
39 Längsachse (34)
40 -
41 Mantelfläche (34), reduziert
42 Nut, U-förmig
43 Schlitz
44 Enden (46)
45 -
46 Ausstoßer
47 Schlitz (2)
48 Schlitz (3)
49 Schlitz (6)
50 -
51 Ende (48)
52 Ende (48)
53 Mantelfläche
54 Zylinderhalbierende
55 -
56 Ende
57 Stirnseite
58 -
59 -
60 -
61 Schenkel (14)
62 Schenkel (14)
63 Stützfläche
64 Stützfläche
65 -
66 Knickpunkt
67 Schenkel (48)
68 Schenkel (48)
69 Schenkel (48)
70 -
71 Schenkel (48)
72 Schenkel (48)
73 Schenkel (48)
74 Schenkel (48)
75 -
76 Schenkel (48)
77 Knickpunkt
78 Knickpunkt
79 Knickpunkt
80 -
81 Knickpunkt
a Abstand des Schlitzes (14) zur Mantelfläche (33)
b14 Breite des Schlitzes (14)
b14′ Breite, nichttragend
d7 Dicke der Platte (7)
d46 Dicke der Ausstoßer
l Länge
l46 Länge der Ausstoßer (46)
r28 Radius der Rundung (28)
r29 Radius der Rundung (29)
r34 Radius der Spindel (34)
r41 Radius der reduzierten Mantelfläche (41)
Alpha Winkel
Beta Winkel
Gamma Winkel
Delta Winkel
Eta Winkel
2 Gummizylinder
3 Plattenzylinder
4 Gummizylinder/Zylinder
5 -
6 Plattenzylinder
7 Platte
8 Ende (7)
9 Ende (7)
10 -
11 Drehachse (4)
12 Mantelfläche (4)
13 Inneres (4)
14 Schlitz (4)
15 -
16 Schenkel (8)
17 Schenkel (9)
18 Seitenfläche (14)
19 Seitenfläche (14)
20 -
21 Grundfläche (14)
22 Anfang (14)
23 Tangente
24 Mantellinie (4)
25 -
26 Ende (14)
27 Ende (14)
28 Rundung (18)
29 Rundung (19)
30 -
31 Ende
32 Bohrung
33 Mantelfläche (32)
34 Spindel
35 -
36 Druckstück
37 Drucknocken
38 Mantelfläche (34)
39 Längsachse (34)
40 -
41 Mantelfläche (34), reduziert
42 Nut, U-förmig
43 Schlitz
44 Enden (46)
45 -
46 Ausstoßer
47 Schlitz (2)
48 Schlitz (3)
49 Schlitz (6)
50 -
51 Ende (48)
52 Ende (48)
53 Mantelfläche
54 Zylinderhalbierende
55 -
56 Ende
57 Stirnseite
58 -
59 -
60 -
61 Schenkel (14)
62 Schenkel (14)
63 Stützfläche
64 Stützfläche
65 -
66 Knickpunkt
67 Schenkel (48)
68 Schenkel (48)
69 Schenkel (48)
70 -
71 Schenkel (48)
72 Schenkel (48)
73 Schenkel (48)
74 Schenkel (48)
75 -
76 Schenkel (48)
77 Knickpunkt
78 Knickpunkt
79 Knickpunkt
80 -
81 Knickpunkt
a Abstand des Schlitzes (14) zur Mantelfläche (33)
b14 Breite des Schlitzes (14)
b14′ Breite, nichttragend
d7 Dicke der Platte (7)
d46 Dicke der Ausstoßer
l Länge
l46 Länge der Ausstoßer (46)
r28 Radius der Rundung (28)
r29 Radius der Rundung (29)
r34 Radius der Spindel (34)
r41 Radius der reduzierten Mantelfläche (41)
Alpha Winkel
Beta Winkel
Gamma Winkel
Delta Winkel
Eta Winkel
Claims (18)
1. Zylinder (2; 3; 4; 6) mit einem engen Schlitz (14;
47; 48; 49) zum Befestigen eines Aufzuges einer
Rotationsdruckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß in
axialer Richtung und in Umfangsrichtung des Zylinders
(2; 3; 4; 6) mindestens zwei den Schlitz (14; 47; 48;
49) bildende Schenkel (61, 62; 67, 68; 69, 71; 72; 73;
74, 76) vorgesehen sind und daß diese Schenkel (61, 62;
67, 68; 69, 71; 72; 73; 74, 76) jeweils einen
Öffnungswinkel (Beta; Eta) ungleich 180° einschließend
angeordnet sind.
2. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schlitz (14; 47; 48; 49)
zick-zack-förmigen Verlauf aufweist.
3. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schlitz (14; 47; 48; 49)
bezüglich einer Zylinderhalbierenden (54)
achsensymmetrisch verlaufend angeordnet ist.
4. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Schlitz (14, 47; 48; 49)
bildenden Schenkel (61, 62; 67, 68; 69, 71; 72; 73; 74,
76) in Knickpunkten (66; 77-81) zusammenstoßend
angeordnet sind und daß diese Knickpunkte (66; 77-81)
auf einer parallel zu einer Drehachse (11) des Zylinders
(2; 3; 4; 6) verlaufenden Mantellinie (24) angeordnet
sind.
5. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schlitz (14, 47; 48; 49) aus nur
zwei Schenkeln (61, 62) bestehend angeordnet ist und daß
dessen einziger Knickpunkt (66) auf der
Zylinderhalbierenden (54) angeordnet ist.
6. Zylinder nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Enden (26, 27; 51, 52) des
Schlitzes (14, 47; 48; 49) in Umfangsrichtung jeweils um
eine Länge (l) zu den Knickpunkten (66; 77-81)
versetzt sind.
7. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge (l) mindestens einer
nichttragenden Breite (b14′) des Schlitzes (14; 47; 48;
49) entspricht.
8. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schenkel (61, 62; 67, 68; 69,
71; 72; 73; 74, 76) in einem Bereich der Knickpunkte
(66; 77-81) durchgängig verlaufend, aneinander
anstoßend angeordnet sind.
9. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schenkel (61, 62; 67, 68; 69,
71; 72; 73; 74, 76) in dem Bereich der Knickpunkte (66;
77-81) zur Bildung eines Seitenregisteranschlages
nicht durchgängig verlaufend angeordnet sind.
10. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß als Aufzug eine Platte (7) mit
abgekanteten Enden (8, 9) vorgesehen ist.
11. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach den Ansprüchen 1 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (7) als
Druckplatte ausgeführt ist.
12. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach den Ansprüchen 1 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (7) als mit einem
Gummituch beschichtete Trägerplatte ausgeführt ist.
13. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Schenkel (16, 17) der
abgekanteten Enden (8, 9) der mit Gummituch
beschichteten Platte (7) kein Gummituch aufweisen.
14. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Befestigen des Aufzuges im
Inneren (13) des Zylinders (2; 3; 4; 6) eine Spindel
(34) vorgesehen ist.
15. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach den Ansprüchen 1 und 14,
dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige parallel zur
Drehachse (11) des Zylinders (2; 3; 4; 6) verlaufende
Spindel (34) angeordnet ist.
16. Zylinder nach den Ansprüchen 1 und 14, dadurch
gekennzeichnet, daß eine der Anzahl der Schenkel (61,
62; 67, 68; 69, 71; 72; 73; 74, 76) des Schlitzes (14,
47; 48; 49) entsprechende Mehrzahl von Spindeln (34)
vorgesehen sind und daß diese Spindeln (34) jeweils
parallel zu den jeweiligen, zugeordneten Schenkeln (61,
62; 67, 68; 69, 71; 72; 73; 74, 76) verlaufend
angeordnet sind.
17. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach den Ansprüchen 1 und 14,
dadurch gekennzeichnet, daß an der um ihre Längsachse
(39) schwenkbare Spindel (34) mehrere radial wirkende,
jeweils gefederte, in axialer Richtung nebeneinander
angeordnete Drucknocken (37) vorgesehen sind und daß
deren Federkraft und Federweg derart bemessen sind, so
daß die Enden der Platte (7) zwischen einer Seitenfläche
(18) des Schlitzes (14; 47; 48; 49) und den Drucknocken
(37) sicher klemmbar sind.
18. Zylinder (2; 3; 4; 6) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schlitz (14; 47; 48; 49) einen
von zwei Seltenflächen (18, 19) und einer Grundfläche
(21) begrenzten rechteckigen Querschnitt aufweist und
daß eine von den Seitenflächen (18, 19) begrenzte Breite
(b14) geringfügig größer ist als eine doppelte Dicke
(d7) der Platte (7).
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|---|---|---|---|
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| D2 | Grant after examination | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KOENIG & BAUER AG, 97080 WUERZBURG, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KOENIG & BAUER AKTIENGESELLSCHAFT, 97080 WUERZB, DE |
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