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DE195339C - - Google Patents

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Publication number
DE195339C
DE195339C DENDAT195339D DE195339DA DE195339C DE 195339 C DE195339 C DE 195339C DE NDAT195339 D DENDAT195339 D DE NDAT195339D DE 195339D A DE195339D A DE 195339DA DE 195339 C DE195339 C DE 195339C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound
ship
water
wall
immersed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT195339D
Other languages
English (en)
Publication of DE195339C publication Critical patent/DE195339C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 195339"-KLASSE 74 d. GRUPPE
LUCIEN IRA BLAKE in BOSTON, V. St. A.
Unterseeische Signaleinrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine unterseeische • Signaleinrichtung und besteht darin, daß zwischen Wasser und Schallgeber oder Empfänger ein schallverstärkender Körper eingeschaltet wird.
Es wird damit der Fortschritt erzielt, daß die Signaleinrichtung bedeutend empfindlicher ist als die bisher üblichen, 'eine weniger große Fläche am Schiffskörper erfordert und
ίο unabhängiger von störenden Einflüssen der Nebengeräusche ist, ohne daß man Teile der Einrichtung an der Außenseite des Schiffes anzubringen hätte.
Mit dem Ausdruck »schallverstärkender Körper« ist hier ein Körper gemeint, der nicht nur einzelne Töne von bestimmter Tonhöhe, sondern alle bei unterseeischen Signalen vorkommenden Töne mehr oder weniger verstärkt. Glocken aus Stahl, Glockenmetall, Glas u. dgl. verstärken ζ. B. nur die Töne, auf die sie abgestimmt sind, und stellen daher nur ton verstärkende, nicht aber Schallverstärkende Körper im Sinne der vorliegenden Erfindung dar. Als solche kommen viel-, mehr Materialien von faseriger oder zelliger Struktur, wie harzfreies, weißes Fichtenholz, besonders das kalifornische, ferner Aluminium u. dgl. in Betracht. Während die Tonverstärkung durch die Größe und die Form des Körpers bedingt ist und auf Erzeugung regelmäßiger freier Schwingungen der ganzen Körpermasse zwischen festen Knotenpunkten beruht, ist die Schallverstärkung unabhängig von Größe und Form, also vom Eigenton des Körpers, nur durch dessen Material bestimmt und äußert sich in erzwungenen unregelmäßigen Schwingungen der kleinsten Körperteilchen.
Obwohl die schallverstärkenden Körper auch in der Luft wirksam sind, ist ihre Wirkung im Wasser überraschend groß, was sich theoretisch wohl dadurch erklärt, daß Wasser praktisch nicht zusammendrückbar ist wie Luft und daher von den Molekularschwingungen der Schallverstärker stärker beeinflußt wird, dagegen die groben Massenschwingungen der bloßen Tonverstärker eher dämpft. Es läßt sich auf diese Weise eine so bedeutende Steigerung der Empfindlichkeit der Signaleinrichtung erzielen, daß die schallgebende oder -empfangende Schiffsfläche bedeutend kleiner" gewählt werden kann und die Schiffsgeräusche nicht mehr stören und die akustischen Signale meilenweit wahrzunehmen sind.
Die schallverstärkenden Körper brauchen nicht unmittelbar am Schiffskörper angebracht zu werden, sondern können auch durch schalleitende Pfosten, zweckmäßig auch aus schallverstärkendem Material, mit ihm verbunden sein, was besonders vorteilhaft ist, wenn aus bestimmten Gründen der Empfänger in größerer Entfernung von der schallempfangenden Schiffsfläche angebracht werden muß..
Endlich kann der im Wasser eingetauchte schallverstärkende Körper auch unmittelbar mit dem Schallerzeuger, z. B. einem durch Wechselstrom in Molekularschwingungen versetzten Elektromagnetkern, verbunden sein.
Die Zeichnungen stellen in Fig. 1 bis 5 einige Ausführungsformen der Erfindung dar.

Claims (5)

Der von irgendeiner Tonquelle, z. B. einer unter Wasser angeschlagenen Glocke, an der Küste oder einem Schiff erzeugte Ton gelangt durch das Wasser hindurch zu dem in das Seewasser oder einen besonderen Wasserbehälter an der Innenwand des Schiffes eintauchenden, mit dem Tonsender des Mikrophons verbundenen schallverstärkenden Körper. In Fig. ι und 2 wird z. B. der vom Außenwasser kommende Schall durch die Wand A des Eisen- oder Stahlschiffes auf die zwischen den Schiffsrippen B gelagerten und auf den Rippen befestigten Lagen D, E von schallverstärkendem Material übertragen, hier verstärkt und durch das Wasser im Behälter C dem Transmitter F des Mikrophons zugeführt. Die Befestigung des Transmitters F im Behälter C geschieht durch quergespannte Gummibänder. Statt der Füllung E aus schalleitendem Material kann man die Verbindung zwischen dem schallverstärkenden Körper D und der Schiffswandung A auch durch Pfosten G (Fig. 3), zweckmäßig· gleichfalls aus schallverstärkendem Material, herstellen. Besonders in Schiffen mit innerer Auskleidung H (Fig. 4) empfiehlt es sich, in dieser Weise Pfosten G durch die Bekleidung zu treiben, welche die Bekleidung H und die Außenwand A des Schiffes in schalleitende Verbindung mit dem schallverstärkenden Körper D bringen. Aber auch in anderen Fällen ist es bisweilen wünschenswert oder notwendig, den Empfänger in größerer Entfernung von der Schiffswand anzuordnen, was durch derartige Schalleiter zwischen Schiffswand und schallverstärkendem Körper ermöglicht wird. Gemäß Fig. 5 wird z. B. ein Kern M aus weichem Eisen durch den die Wicklung N durchfließenden Gleichstrom magnetisiert und durch den die zweite Wicklung O durchfließenden Wechselstrom ' in Schwingungen versetzt, also zum Tönen gebracht. Zur Verstärkung des Tons ist nun der tönende Eisenkern M mit einem in einen Wasserbehälter K im Piek des Schiffes eintauchenden schallverstärkenden Körper L verbunden. Paten τ-An Sprüche:
1. Unterseeische Signaleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Wasser und Schallgeber oder Empfänger ein in Wasser eintauchender schallverstärkender Körper eingeschaltet wird.
2. Unterseeische Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schallverstärkende Körper mit der Schiffshülle durch Schalleiter, insbesondere Pfosten aus schallverstärkendem Material verbunden wird.
3. Geber für unterseeische Signaleinrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Wasser eintauchende schallverstärkende Körper (L) mit dem Tonerzeuger (M, N, O) unmittelbar verbunden ist.
4. Eine Ausführungsform des durch Anspruch 3 geschützten Gebers, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem in Wasser eintauchenden schallverstärkenden Körper (L) ein Elektromagnet (M, N) verbunden ist, der durch eine Wechselstromwicklung (O) zum Tönen gebracht wird.
5. Empfänger für unterseeische Signaleinrichtungen nach · Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schallverstärkende Körper (D, G) zwischen Schiffswand (A) und Wasserbehälter (C) eingeschaltet ist, in den der Transmitter (F) des Mikrophons eintaucht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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