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DE19533774A1 - Abstimmverfahren für einen Empfänger - Google Patents

Abstimmverfahren für einen Empfänger

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Publication number
DE19533774A1
DE19533774A1 DE1995133774 DE19533774A DE19533774A1 DE 19533774 A1 DE19533774 A1 DE 19533774A1 DE 1995133774 DE1995133774 DE 1995133774 DE 19533774 A DE19533774 A DE 19533774A DE 19533774 A1 DE19533774 A1 DE 19533774A1
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DE
Germany
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Application number
DE1995133774
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English (en)
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DE19533774C2 (de
Inventor
Masahiro Odashima
Yasunao Go
Makoto Takishima
Kazuyuki Namiki
Kenichi Shintaku
Kazuhisa Kitaya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pioneer Corp
Original Assignee
Pioneer Electronic Corp
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Publication date
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Publication of DE19533774A1 publication Critical patent/DE19533774A1/de
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Publication of DE19533774C2 publication Critical patent/DE19533774C2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/02Indicating arrangements
    • H03J1/04Indicating arrangements with optical indicating means
    • H03J1/045Indication of the tuning band, the bandwidth, tone control, the channel number, the frequency, or the like
    • H03J1/047Indication of the tuning band, the bandwidth, tone control, the channel number, the frequency, or the like using electronic means, e.g. LED's

Landscapes

  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abstimmen eines Empfängers auf eine gewünschte Rundfunkfrequenz, insbesondere ein Verfahren zur direkten Eingabe einer gewünschten Rundfunkfrequenz durch die Betätigung von Tasten.
Fig. 4 zeigt einen herkömmlichen Empfänger mit einer Überlagerungsschaltung. Ein Signal fs, das von einer Antenne A empfangen wird, wird einer Mischeinheit 3 über eine Abstimmeinheit 1 zugeführt. In der Mischeinheit 3 wird das Signal fs mit einem von einem Empfangsoszillator 2 erzeugten Zusatzsignal fs gemischt und in ein Zwischenfrequenz- bzw. ZF-Signal fi umgewandelt. Das ZF-Signal wird in einem Verstärker 4 verstärkt und von einem Detektor 5 detektiert.
Im Betrieb wird das Signal fo des Empfangsoszillators 2 auf der Basis einer gewünschten Rundfunkfrequenz gesteuert, so daß ein gewünschtes Signal fs an der Antenne A empfangen wird.
Zur Abstimmung sind gewünschte Rundfunkfrequenzen vorher in einem Speicher gespeichert worden und werden durch Betätigen einer Vorwahltaste ausgelesen. Bei einem solchen System ist die Bedienbarkeit verbessert, weil die gewünschte Rundfunkfrequenz direkt gewählt wird.
Bei einem anderen System ist ein Paar Tasten zur Kanalabtastung vorgesehen, um eine gewünschte Rundfunkfrequenz zu empfangen. Zum Einstellen einer gewünschten Rundfunkfrequenz muß eine der Tasten mehrmals gedrückt werden, wenn vor der gewünschten Frequenz eine Vielzahl von Kanälen existiert.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Abstimmverfahrens für einen Empfänger, mit dem die Bedienbarkeit verbessert wird.
Gemäß der Erfindung wird ein Abstimmverfahren für einen Empfänger angegeben, der eine Vielzahl von Zifferntasten hat, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: Zuordnen einer ersten Wortgruppe zu einer Direktabstimmungs-Betriebsart, Zuordnen einer zweiten Wortgruppe zu einer Vorwahlabruf- Betriebsart, Detektieren eines ersten eingegebenen Worts durch Drücken wenigstens einer der Zifferntasten, und Bestimmen, ob das detektierte erste Wort zu der ersten oder der zweiten Wortgruppe gehört, um so die Direktabstimmungs- Betriebsart oder die Vorwahlabruf-Betriebsart festzulegen.
Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1 ein Blockschaltbild, das einen Empfänger gemäß der Erfindung zeigt;
Fig. 2 ein Flußdiagramm, das eine Funktionsweise des Empfängers zeigt;
Fig. 3a bis 3e Diagramme, die die Funktionsweise erläutern; und
Fig. 4 ein Blockschaltbild eines herkömmlichen Empfängers.
Fig. 1 zeigt einen Überlagerungsempfänger, wobei gleiche Teile oder Einrichtungen wie in Fig. 4 mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Zur Steuerung des von dem Empfangsoszillator 2 erzeugten Zusatzsignals fo hat der Empfänger zehn Zifferntasten (nicht gezeigt) als Betätigungstasten für Wörter von 0 bis 10.
Der Empfänger umfaßt außerdem eine Einheit 6 zum Bestimmen einer Vorwahlabruf-Betriebsart und eine Einheit 8 zum Bestimmen einer Direktabstimmungs-Betriebsart, denen Signale von den Betätigungstasten zugeführt werden. Die Einheit 6 zum Bestimmen der Vorwahlabruf-Betriebsart ist mit einem Speicher 7 verbunden, in dem Abstimmfrequenzinformation von Vorwahlkanälen 1 bis 6 gespeichert ist.
Die Wörter 1 bis 6 sind dem Vorwahlabruf zugeordnet. Wenn also eine der Zifferntasten zwischen 1 und 6 gedrückt wird, stellt die Einheit 6 zum Bestimmen der Vorwahlabruf- Betriebsart ein Wort der gedrückten Taste fest und ruft eine in dem Speicher 7 gespeicherte und dem Wort entsprechende Rundfunkfrequenz ab. Die Einheit 6 zum Bestimmen der Vorwahlabruf-Betriebsart erzeugt ein Frequenzdatensignal der gewählten Rundfunkfrequenz, das einer Empfangsoszillator- Steuereinheit 11 zugeführt wird.
Wenn dagegen eine der Zifferntasten zwischen 7 und 10 gedrückt wird, bestimmt die Einheit 8 zum Bestimmen der Direktabstimmungs-Betriebsart den Einsprung in die Direktabstimmungs-Betriebsart.
Ein Signal wird einer Tastenbestimmungseinheit 9 zugeführt. In der Tastenbestimmungseinheit 9 wird festgestellt, ob die Taste richtig gedrückt ist oder nicht. Wenn die Taste richtig gedrückt ist, wird der Empfangsoszillator-Steuereinheit 11 ein Frequenzsignal zugeführt. Wenn die Taste fehlerhaft gedrückt wurde, bezeichnet eine Fehleranzeige-Steuereinheit 10 die fehlerhafte Betätigung.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 wird das Abstimmverfahren beschrieben.
Bei der vorliegenden Ausführungsform hat der Empfänger ein Frequenzband zwischen 87,50 und 108 MHz (0,25-Schritte). Die Rundfunkfrequenzen sind in einem Speicher gespeichert. Im vorliegenden Fall wird die Abstimmung auf 87,50 MHz beschrieben.
Eine Zifferntaste 8 wird als die erste Ziffer von 87,50 gedrückt. In einem Schritt 201 wird abgefragt, ob eine Betätigungstaste gedrückt ist. Das Programm geht zu einem Schritt 202, in dem abgefragt wird, ob die Direktabstimmungs- Betriebsart eingestellt werden soll. Da die Direktabstimmungs-Betriebsart noch nicht eingestellt ist, geht in diesem Zustand das Programm zu einem Schritt 204, in dem abgefragt wird, ob die gedrückte Taste 8 eines der Wörter 7 bis 10 ist. Da das Wort 8 ist, geht das Programm zu einem Schritt 205, in dem die Direktabstimmungs-Betriebsart eingestellt wird.
In einem Schritt 206 wird abgefragt, ob das Wort 8 richtig ist. Da das Wort 8 zwischen 87,50 und 108 MHz liegt, wird beurteilt, daß das Wort 8 richtig ist. Außerdem werden Rundfunkfrequenzen, die die erste Ziffer 8 haben, in Schritt 206 aus dem Speicher ausgelesen. Danach geht das Programm zu einem Schritt 208, in dem abgefragt wird, ob die Eingabe des Worts beendet ist. Da nur das Wort 8 eingegeben ist, wie Fig. 3a zeigt, befindet sich das Programm in einem Wartezustand und springt zu Schritt 201 zurück.
In Schritt 201 wird die Zifferntaste 7 gedrückt. Da die Direktabstimmungs-Betriebsart bereits eingestellt ist, geht das Programm in Schritt 202 zu einem Schritt 203 weiter, in dem festgestellt wird, daß das Wort zwischen 0 und 10 liegt. Da das Wort 7 ist, geht das Programm zu Schritt 205 und springt in die Direktabstimmungs-Betriebsart ein. In Schritt 206 wird bestimmt, daß das Wort 7 richtig ist, und es werden Rundfunkfrequenzen mit der zweiten Ziffer abgerufen. Das Programm geht zu Schritt 208, in dem festgestellt wird, daß die Wörter 8 und 7 eingegeben wurden, wie Fig. 3a zeigt. Das Programm ist immer noch im Wartezustand und springt zu Schritt 201 zurück.
Danach werden die Wörter 5 und 0 jeweils auf die gleiche Weise durch die Schritte 201 bis 208 eingegeben, wie in Fig. 3a gezeigt ist. Wenn in Schritt 208 das Wort 0 festgestellt wird, wird beurteilt, daß die Eingabe des Worts beendet ist. In Schritt 209 verläßt das Programm die Direktabstimmungs- Betriebsart, und die Daten der detektierten Rundfunkfrequenz werden der Empfangsoszillator-Steuereinheit 11 zugeführt.
Wenn eine der Zifferntasten zwischen 1 und 6 oder eine andere Betätigungstaste wie etwa eine Steuertaste gedrückt wird, geht das Programm zu einem Schritt 211 unter Durchlaufen der Schritte 201, 202 und 204.
Wenn eines der Wörter 1 bis 6 eingegeben wird, wie Fig. 3b zeigt, wird in Schritt 211 die Vorwahlabruf-Betriebsart eingestellt, und eine Rundfunkfrequenz, die dem ursprünglich eingegebenen Wort entspricht, wird automatisch eingestellt. Wenn die Steuertaste gedrückt wird, wird in Schritt 211 ein Normalbetrieb durchgeführt.
Wenn eine andere Betätigungstaste wie etwa eine Lautstärkereglertaste gedrückt wird, wird in Schritt 203 ein Wort festgestellt, das von den Wörtern der Tasten 0 bis 9 verschieden ist. Das Programm geht zu einem Schritt 210, in dem die Direktabstimmungs-Betriebsart aufgehoben wird, und die Lautstärke wird in Schritt 211 geregelt. Wenn während eines vorbestimmten Zeitraums keine Taste gedrückt wird, wird die Operation in Schritt 211 durchgeführt.
Wenn in Schritt 206 beurteilt wird, daß das Wort falsch ist, geht das Programm zu einem Schritt 207. Wenn die über die Zifferntasten direkt eingegebene Frequenz außerhalb des Frequenzbands von 87,50 bis 108 MHz liegt oder in dem Band nicht existiert, wird in Schritt 207 ein Fehler angezeigt. Wenn beispielsweise, wie Fig. 3c zeigt, die Wörter 8, 7, 5, 5 eingegeben werden, wird die letzte Ziffer 5 intermittierend zum Aufleuchten gebracht. Eine richtige Taste wird dann erneut gedrückt.
Wie die Fig. 3d und 3e zeigen, können 90 MHz und 100 MHz direkt auf die gleiche Weise wie oben beschrieben gewählt werden, indem die Zifferntasten 9 bzw. 10 betätigt werden.
Wenn der Direktabstimmungs-Vorgang durch Fernsteuerung erfolgt, wird ein Code, der der Rundfunkfrequenz wie etwa 87,50 entspricht und in der Fernsteuerung vorgesehen ist, einem Fernsteuerungssensor des Empfängers automatisch auf einmal zugeführt. Wenn ein Wort, das jeder der empfangsfähigen Frequenzen entspricht, vorgesehen ist, wird dem Empfänger nur ein Wort zugeführt. Daher wird die Signalzuführungsdauer verkürzt, so daß der Energieverbrauch der Batterie verringert wird. Außerdem wird die Fehlerzahl beim Empfang herabgesetzt.
Wenn gemäß der Erfindung das Vorwahlwort eingegeben wird, wird die Vorwahlabruf-Betriebsart eingestellt. Wenn das Direktwort eingegeben wird, wird eine Direktabstimmungs- Betriebsart eingestellt. Dadurch wird der Abstimmungsbetrieb verbessert.

Claims (8)

1. Abstimmverfahren für einen Empfänger, der eine Vielzahl von Zifferntasten hat, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
  • - Zuordnen einer ersten Wortgruppe zu einer Direktabstim­ mungs-Betriebsart;
  • - Zuordnen einer zweiten Wortgruppe zu einer Vorwahlabruf- Betriebsart;
  • - Detektieren eines ersten eingegebenen Worts durch Drüc­ ken wenigstens einer der Zifferntasten; und
  • - Bestimmen, ob das detektierte erste Wort zu der ersten oder der zweiten Wortgruppe gehört, um so die Direktab­ stimmungs-Betriebsart oder die Vorwahlabruf-Betriebsart festzulegen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
  • - Bestimmen, obeingegebene vollständige Wörter mit einer gespeicherten Rundfunkfrequenz übereinstimmen, und im Übereinstimmungsfall Einstellen der Rundfunkfrequenz in der Direktabstimmungs-Betriebsart.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
  • - Bestimmen bei jeder Eingabe, ob ein eingegebenes Signal mit einer gespeicherten vollständigen Information über­ einstimmt, und im Nichtübereinstimmungsfall Auffordern des Benutzers, das eingegebene Signal zu korrigieren.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Direktabstimmungs-Betriebsart aufgehoben wird, wenn während eines vorbestimmten Zeitraums keine Taste gedrückt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Direktabstimmungs-Betriebsart aufgehoben wird, wenn eine von den Zifferntasten verschiedene andere Taste gedrückt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß bei Bestimmung der Vorwahlabruf-Betriebsart eine ge­ wünschte Frequenz eingestellt wird.
7. Abstimmeinrichtung für einen Empfänger, umfassend
  • - eine Vielzahl von Zifferntasten,
  • - eine Einheit (6) zum Bestimmen einer Vorwahlabruf- Betriebsart und
  • - eine Einheit (8) zum Bestimmen einer Direktabstimmungs- Betriebsart,
wobei die Einheiten (6, 8) derart ausgebildet sind, daß die Direktabstimmungs- bzw. die Vorwahlabruf-Betriebsart festgelegt werden, je nachdem, ob ein über die Ziffern­ tasten eingegebenes Wort zu einer ersten oder zu einer zweiten Wortgruppe gehört.
DE1995133774 1994-09-14 1995-09-12 Abstimmverfahren für einen Empfänger sowie Abstimmeinrichtung Expired - Fee Related DE19533774C2 (de)

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