DE19533508C2 - Kassettenwechselvorrichtung - Google Patents
KassettenwechselvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kassetten
wechselvorrichtung
zur Bereitstellung und zur Rückführung
einer eine Platte enthaltenden Kassette
aus einer Mehrzahl von Kassetten.
Fig. 30 zeigt den Aufbau einer derartigen Wechsel
vorrichtung nach dem Stand der Technik zum Wechseln
einer Mehrzahl von Kassetten, die in der Offen
legungsschrift des japanischen Gebrauchsmusters Nr.
64-56055 offenbart ist.
Nach diesem Gebrauchsmuster ist eine Mehrzahl von
Haltern 1 vorgesehen und ein Greifer 2 greift selek
tiv einen von ihnen. Dann wird der ausgewählte Halter
von einer Führungsvorrichtung herausgezogen und ein
Ladearm 3 bewegt den Greifer 2 und den Halter 1. Da
nach wird die Kassette auf ein Bandlaufsystem aufge
setzt.
Fig. 31 zeigt ein Beispiel für einen Teil eines Kas
settenwechselgerätes nach dem Stand der Technik. Wie
in dieser Figur gezeigt wird, benötigt in dieser
Konstruktion, die die Auswahl aller Kassetten an der
Einführungsstellung ermöglicht, eine Führung 4 einen
Kanal 6, in den ein Stift 5 des Halters 1 über der
obersten Stufe und unter der untersten Stufe ein
geführt werden kann, und daher muß die Führung ver
tikal um ein Maß, das durch die zusätzliche Kanal
länge verlangt wird, verlängert werden. Daher ist es
ein Problem dieser Kassettenwechselvorrichtung nach
dem Stand der Technik, ihre Abmessungen zu verringern.
Daher kann eine solche Konstruktion wie in Fig. 32
berücksichtigt werden, bei der eine obere Führung 7
und eine untere Führung 8 in einen Kassetteneinfüh
rungsabschnitt und einen Kassettenabspielabschnitt
aufgeteilt sind, wobei der Kassetteneinführungsab
schnitt und der Kassettenabspielabschnitt mit Kanälen
versehen sind, deren Ende offen ist. Allerdings müs
sen die Führungen 7 und 8 des Abspielabschnittes so
ausgebildet sein, daß sie so schmal und dünn wie mög
lich sind, um einen Schwingungen zulassenden Abstand
zwischen dem Kassettenabspielabschnitt und dem ande
ren Teil, beispielsweise einen Heber, sicherzustel
len. Hinsichtlich dieses Entwurfs kann diese Art von
Führungsteil aus dem Gesichtspunkt der Festigkeit und
Genauigkeit nicht hergestellt werden oder anderen
falls erhöhen sich die Herstellungskosten in starkem
Maße.
Daher kann eine Anordnung berücksichtigt werden, bei
der die untere Führung 9 auf einer Gleitebene befe
stigt ist und die obere Führung 10 auf dem Heber 11
angeordnet ist, der vertikal bewegt wird, wie in Fig.
33 gezeigt wird. Selbst wenn diese Konstruktion ver
wendet wird, ist es schwierig, den Schwingungen zu
lassenden Abstand zwischen dem Haltergreifelement 12
und dem Halterstift 5 sicherzustellen, wenn eine Ver
ringerung der Abmessungen der Anordnung beabsichtigt
ist und trotzdem ein spezifischer, Schwingungen zu
lassender Abstand für die Gleitebene sichergestellt
werden soll. In dieser Kassettenwechselvorrichtung
nach dem Stand der Technik sind die Trägermechanismen
kompliziert. Somit wird die an diesem Mechanismus
befestigte Konstruktion kompliziert, so daß die An
zahl der benötigten Teile sich erhöht.
Aus der DE 38 18 502 C2 ist eine Plattenaufzeich
nungs- und/oder -wiedergabevorrichtung mit automati
schem Wechsler bekannt, bei dem die im Magazingestell
aufgenommenen Platten bzw. Kassetten von einer Plat
tenzieh- und -transportvorrichtung ausgewählt werden
und nach Abspielen in das Magazingestell zurückge
führt werden. Die Plattenzieh- und -transportvorrich
tung weist einen an einem Führungsschaft verschiebbar
angebrachten Unterbau auf, in dem verschiebbar ein
Chassis angeordnet ist. Für den Antrieb des Chassis
sind im Unterbau seitliche Zahnleisten vorgesehen,
auf denen von einer Spindel angetriebene Ritzel ab
laufen. Das Chassis umfaßt neben der Spindel auch
eine mit der Spindel bewegbare Platte, an der ein
Antriebsmotor angebracht ist sowie Greifarme vorgese
hen sind, die eine Kassette ergreifen können. Über
das angetriebene Chassis wird die Kassette in den
Unterbau gezogen und in die Abspielposition gebracht.
US 4 974 102 zeigt eine Kassettenwechselvorrichtung
zur Bereitstellung mehrerer Kassetten, die jeweils in
einem von mehreren übereinanderliegenden Haltern an
geordnet sind. Die Halter sind mit Stiften versehen,
die mit hakenförmigen Verriegelungshebeln in Eingriff
bringbar sind. Eine in der Höhe verstellbare Gleit
platte wird zu der ausgewählten Kassette bewegt und
löst die Verriegelung zwischen den Stiften des Hal
ters und den Verriegelungshebeln. Die Gleitplatte
gelangt dann selbst in Eingriff mit den Stiften des
Halters, so daß dieser zusammen mit der von ihm
gehaltenen Kassette durch eine entsprechende Bewegung
der Gleitplatte in die Abspielposition gebracht wer
den kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kas
settenwechselvorrichtung vorzusehen, bei der die
Konstruktion vereinfacht wird und die Bewegung des
Trägermechanismus nicht behindert oder der Träger
mechanismus durch andere Teile beschädigt wird oder
schwingt, so daß ein störungsfreies Austauschen der
Kassetten ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Hauptanspruchs gelöst.
Die erfindungsgemäße Kassettenwechselvorrichtung zur
Bereitstellung und zur Rückführung einer eine Platte
enthaltenden Kassette aus einer Mehrzahl von Kasset
ten umfaßt:
eine Mehrzahl von Haltern, die jeweils eine darin eingesetzte Kassette halten,
eine Mehrzahl von an den jeweiligen Haltern befestig ten Stiften,
einen Lademotor, der eine Antriebsquelle zum Laden einer jeden der in einem Halter gehaltenen Kassetten bildet,
eine Synchronisierwelle zum Übertragen einer Drehkraft des Lademotors,
zwei Schraubenwellen zum weiteren Übertragen der von der Synchronisierwelle übertragenen Drehkraft,
zwei Basisträger, die jeweils einen Greifbereich zum Greifen mindestens eines der Mehrzahl von Stiften aufweisen, wobei die Basisträger mit jeweils einer der Schraubenwellen in Eingriff stehen und längs der Achsen der Schraubenwellen bewegbar sind, wenn diese gedreht werden, und
zwei Gleitträger, die mit den zwei Basisträgern kom biniert sind und auf den zwei Schraubenwellen (als Führungen) zusammen mit den Basisträgern bewegbar sind, wobei die Gleitträger während der Längsbewegung der Basis- und Gleitträger auf den Schraubenwellen ein Heraustreten der Stifte aus dem Greifbereich der Basisträger verhindern.
eine Mehrzahl von Haltern, die jeweils eine darin eingesetzte Kassette halten,
eine Mehrzahl von an den jeweiligen Haltern befestig ten Stiften,
einen Lademotor, der eine Antriebsquelle zum Laden einer jeden der in einem Halter gehaltenen Kassetten bildet,
eine Synchronisierwelle zum Übertragen einer Drehkraft des Lademotors,
zwei Schraubenwellen zum weiteren Übertragen der von der Synchronisierwelle übertragenen Drehkraft,
zwei Basisträger, die jeweils einen Greifbereich zum Greifen mindestens eines der Mehrzahl von Stiften aufweisen, wobei die Basisträger mit jeweils einer der Schraubenwellen in Eingriff stehen und längs der Achsen der Schraubenwellen bewegbar sind, wenn diese gedreht werden, und
zwei Gleitträger, die mit den zwei Basisträgern kom biniert sind und auf den zwei Schraubenwellen (als Führungen) zusammen mit den Basisträgern bewegbar sind, wobei die Gleitträger während der Längsbewegung der Basis- und Gleitträger auf den Schraubenwellen ein Heraustreten der Stifte aus dem Greifbereich der Basisträger verhindern.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind
in der Zeichnung dargestellt und werden in der nach
folgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf die Hauptteile einer
Kassettenwechselvorrichtung nach der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine rechte Seitenansicht der Kasset
tenwechselvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine linke Seitenansicht der Kasset
tenwechselvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Aufsicht auf die Kassettenwech
selvorrichtung nach Fig. 1, die einen
Halter, einen Heber und dergleichen
einschließt,
Fig. 5 eine linke Seitenansicht der Kasset
tenwechselvorrichtung nach Fig. 4,
Fig. 6 eine Aufsicht auf die Kassettenwech
selvorrichtung nach der vorliegenden
Erfindung mit einer in einem Halter
eingeführten Kassette,
Fig. 7 eine rechte Seitenansicht der Kasset
tenwechselvorrichtung nach der vorlie
genden Erfindung mit in Haltern einge
führten Kassetten,
Fig. 8 eine linke Seitenansicht der Kasset
tenwechselvorrichtung nach der vorlie
genden Erfindung mit in den Haltern
eingeführten Kassetten,
Fig. 9 eine linke Seitenansicht der Halter
falle der Kassettenwechselvorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung mit in
den Haltern eingeführten Kassetten,
Fig. 10 eine Seitenansicht, die die Einfüh
rungsposition des Trägers der Kasset
tenwechselvorrichtung nach der vorlie
genden Erfindung zeigt,
Fig. 11 eine Seitenansicht, die die Lager-
oder Trägerposition des Trägers der
Kassettenwechselvorrichtung nach der
vorliegenden Erfindung zeigt,
Fig. 12 eine Aufsicht, die die Trägerposition
des Trägers der Kassettenwechselvor
richtung nach der vorliegenden Erfin
dung zeigt,
Fig. 13 eine rechte Seitenansicht der Träger
position des Trägers der Kassetten
wechselvorrichtung nach der vorliegen
den Erfindung,
Fig. 14 eine linke Seitenansicht der Trägerpo
sition des Trägers der Kassettenwech
selvorrichtung nach der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 15 eine Aufsicht auf den Heber der Kas
settenwechselvorrichtung nach der vor
liegenden Erfindung,
Fig. 16 eine rechte Seitenansicht des Hebers
der Kassettenwechselvorrichtung nach
der vorliegenden Erfindung,
Fig. 17 eine linke Seitenansicht des Hebers
der Kassettenwechselvorrichtung nach
der vorliegenden Erfindung,
Fig. 18 eine Seitenansicht des Trägers der
Kassettenwechselvorrichtung nach einem
anderen Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung,
Fig. 19 eine Seitenansicht des Trägers der
Kassettenwechselvorrichtung nach noch
einem anderen Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 20 eine Seitenansicht des Trägers der
Kassettenwechselvorrichtung nach noch
einem weiteren Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 21 eine Seitenansicht des Trägers der
Kassettenwechselvorrichtung nach noch
einem weiteren Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 22a
bis 22c Seitenansichten des Trägers der Kas
settenwechselvorrichtung nach einem
anderen Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung,
Fig. 23 eine vergrößerte Ansicht des Greifbe
reichs für einen Stift des Basisträ
gers der Kassettenwechselvorrichtung
nach einem anderen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung,
Fig. 24 eine Seitenansicht des Basisträgers
der Kassettenwechselvorrichtung nach
einem anderen Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 25 eine Seitenansicht des Basisträgers
der Kassettenwechselvorrichtung nach
einem anderen Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 26 eine Aufsicht auf das Verriegelungs
system der Kassettenwechselvorrichtung
nach einem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 27 eine linke Seitenansicht des Verriege
lungssystems nach Fig. 26,
Fig. 28 eine rechte Seitenansicht eines Hal
ters der Kassettenwechselvorrichtung
nach einem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 29 eine Vorderansicht des Verriegelungs
systems der Kassettenwechselvorrich
tung nach einem anderen Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 30 eine Seitenansicht der Gleitebene ei
ner Kassettenwechselvorrichtung nach
dem Stand der Technik,
Fig. 31 eine Seitenansicht eines anderen Aus
führungsbeispiels einer Gleitebene
nach dem Stand der Technik,
Fig. 32 eine Seitenansicht eines anderen Bei
spiels einer Gleitebene nach dem Stand
der Technik, und
Fig. 33 eine Seitenansicht eines weiteren Bei
spiels einer Gleitebene nach dem Stand
der Technik.
Fig. 1 ist eine Aufsicht auf die Hauptteile der Kas
settenwechselvorrichtung nach einem Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung. In dieser Figur
bezeichnen die Bezugszeichen 20 einen Lademotor, 21
ein Getriebe aus einer Reihe von Zahnrädern, 22 eine
Synchronisierwelle, um die Antriebskraft des Lade
motors 20 jeweils auf die linke und die rechte Seite
in der Figur zu bringen, 23 eine linke Schraubenwelle
zum Übertragen der durch die Synchronisierwelle 22
gelieferten Antriebskraft und 24 eine rechte Schrau
benwelle. Wenn die Synchronisierwelle 22 gedreht
wird, werden die Schraubenwellen 23, 24 umgekehrt
zueinander gedreht, da die Schraubenwelle 23 und die
Schraubenwelle 24 die gleiche Zahnradkonstruktion
aufweisen, und die Reduktionsverhältnisse der Schrau
benwellen 23, 24 von der Synchronisierwelle 22 sind
die gleichen.
Das Bezugszeichen 25 bezeichnet einen linken Träger,
der mit dem Gewindebereich der Schraubenwelle 23 in
Eingriff steht und der durch die Drehung der Schrau
benwelle 23 hin- und zurückbewegt werden kann. Das
Bezugszeichen 26 bezeichnet einen rechten Träger, der
mit dem Gewindebereich der Schraubenwelle 24 in Ein
griff steht und der durch die Drehung der Schrauben
welle 24 hin- und herbewegt werden kann.
Fig. 2 ist eine rechte Seitenansicht des Trägers 26
der Kassettenwechselvorrichtung nach Fig. 1. Die
Drehkraft wird auf die Schraubenwelle über ein
Zahnrad e, das auf der Synchronisierwelle 22 sitzt,
ein Zahnrad d, das auf der Schraubenwelle 24 sitzt,
und Zahnräder c, f, die zwischen den Zahnrädern d und
e vorgesehen sind, übertragen.
Fig. 3 ist eine linke Seitenansicht des Trägers 25
der Kassettenwechselvorrichtung nach Fig. 1. Die
Drehkraft von dem Lademotor 20 wird auf die Schrau
benwelle 23 über die Zahnräder A, B, E, F, C und D
übertragen. Die Synchronisierwelle 22 überträgt die
Drehkraft auf die linke und rechte Seite, um den
linken Träger 25 und rechten Träger 26 vorwärts und
rückwärts zu bewegen, das heißt synchron in der
Längsrichtung der Schraubenwellen.
Die Fig. 4 und 5 zeigen den Zustand, in dem ein Hal
ter 30, ein Heber 31 und so weiter auf der Kassetten
wechselvorrichtung nach den Fig. 1, 2 und 3 befe
stigt sind. Da die Bauteile einschließlich des Lade
motors 20, des Getriebes 21, der Synchronisierwelle
22, der Schraubenwellen 23, 24 und der Träger 25, 26
an dem Heber 31 befestigt sind, können diese Bauteile
nach oben und nach unten mit der Bewegung des Hebers
31 bewegt werden.
Die Fig. 6, 7 und 8 sind eine Aufsicht, eine rechte
Seitenansicht und eine linke Seitenansicht der Kas
settenwechselvorrichtung mit den Haltern 30, in die
jeweils eine Kassette (nicht dargestellt) eingeführt
ist, und Fig. 9 ist eine Ansicht, die eine Halter
falle zeigt. Die Stellung, in der eine Kassette ein
zuführen ist, wird als "Einführungsstellung" bezeich
net.
Die Bezugszeichen 32, 33, 34, 35 in Fig. 6 bezeichnen
Stifte, die mit dem Halter 30 verbunden sind. Der
Stift 32 steht mit einem Haltebereich 36 des Trägers
25, der nach vorn und hinten bewegbar ist, in Verbin
dung. Der Stift 35 ist bewegbar mit einem Haltebe
reich 37 des Trägers 26 in Eingriff. Der Halter 30
steht mit einer Halterfalle 38 (siehe Fig. 9) in
Eingriff, die an einem Rahmen befestigt ist, um zu
verhindern, daß der Halter 30 sich längs seiner
Breite bewegt. Der Halter ist gegen eine Bewegung in
vertikaler Richtung nach unten blockiert und kann
sich nur in vertikaler Richtung nach oben bewegen.
Die Fig. 10, 11 sind Seitenansichten der Kon
struktion des Trägers 25 jeweils
in dessen Einführungsstellung und
Trägerstellung. Im folgenden wird der Zustand, in dem
der Träger bewegt wird, um den Halter zu tragen, als
"Trageposition" des Trägers 25 bezeichnet.
Bezugnehmend auf die oben erwähnten Figuren bezeich
net das Bezugszeichen 40 einen Basisträger, der mit
dem Gewindebereich der Schraubenwelle 23 in Eingriff
steht, so daß der Basisträger entlang der Schrauben
welle 23 bewegt werden kann, und der den Haltebereich
36 umfaßt. Das Bezugszeichen 41 bezeichnet einen
Gleitträger, der mit dem Basisträger 40 kombiniert
ist und der zusammen mit dem Basisträger 40 längs der
Schraubenwelle 23 bewegt werden kann. Das Bezugszei
chen 42 bezeichnet einen Abdeckbereich des Gleit
trägers, der zu dem Haltebereich 36 gleitet, um eine
Öffnung des Haltebereichs abzudecken. Das Bezugs
zeichen 43 bezeichnet eine Feder, deren eines Ende
gegen den Basisträger 40 und deren anderes Ende gegen
den Gleitträger 41 gedrückt wird, wobei die Schrau
benwelle 23 durch das Innere der Feder 43 läuft. Das
Bezugszeichen 44 bezeichnet einen Stopper, der den
Gleitträger 41 an der Einführungsstellung kontak
tiert, wobei der Stopper auf dem gebogenen Bereich
des Hebers vorgesehen ist (nicht dargestellt). Der
Träger 25 umfaßt den Basisträger 40, den Gleitträger
41 und die Feder 43. Der Träger 26, der in Fig. 6
gezeigt ist, weist die gleiche Konstruktion wie der
Träger 25 auf.
Die Fig. 12, 13 und 14 sind jeweils eine Aufsicht,
eine rechte Seitenansicht und eine linke Seitenan
sicht, die den Zustand des in der Trageposition ange
ordneten Trägers zeigen. Das Bezugszeichen 50 bezei
chnet eine Gleitebene, 51 eine linke Führungsplatte,
die an der Gleitebene 50 befestigt ist, und 52 eine
rechte Führungsplatte, die an der Gleitebene 50
befestigt ist. Bei der so aufgebauten Kassettenwech
selvorrichtung wird die Bewegung der Träger 25, 26 in
der vertikalen Richtung oder in einer solchen Rich
tung beschrieben, in der die Mehrzahl der Halter ge
stapelt sind.
Die Fig. 15, 16 und 17 sind jeweils eine Aufsicht,
eine rechte Seitenansicht und eine linke Seitenan
sicht, die den Aufbau eines Ausführungsbeispiels der
Kassettenwechselvorrichtung nach der vorliegenden
Erfindung zeigen. Das Bezugszeichen 53 bezeichnet
einen Rahmen eines Gehäuses zur Bildung der rechten
Seite, des Bodens und der hinteren Seite. Das Bezugs
zeichen 54 bezeichnet einen Rahmen des Gehäuses zum
Bilden der linken Seite. Das Bezugszeichen 55 be
zeichnet einen an diesem Rahmen befestigten Motor.
Das Bezugszeichen 56 bezeichnet eine Reihe von
Zahnrädern zur Geschwindigkeitsverringerung. Das
Bezugszeichen 57 bezeichnet eine Stufenplatte, die
von dem Motor angetrieben wird, um vorwärts und rück
wärts bewegt zu werden. Das Bezugszeichen 58 bezeich
net ebenfalls eine Stufenplatte, 31 bezeichnet einen
Heber, der über treppenähnliche Nockennuten 571 und
572 der Stufenplatte 57 und treppenähnliche Noc
kennuten 581 und 582 der Stufenplatte 58 vertikal
bewegt werden kann. Grundsätzlich ermöglicht die
senkrechte Bewegung der Träger eine Auswahl jeder
Kassette aus einer Mehrzahl von Kassetten an der Kas
setteneinführungsstellung. Während des Tragens einer
Kassette vorwärts und rückwärts wird die Kassette
durch die Träger gehalten. Das heißt, die Träger wer
den senkrecht an der Einführungsposition bewegt und
treten dann mit einem gewünschten Halter in Eingriff,
um seine Kassette zu tragen.
Wenn unter Bezugnahme auf die Fig. 15, 16 und 17 der
Motor 55 gedreht wird, wird die Reihe von Zahnrädern
56 zur Geschwindigkeitsreduzierung angetrieben, um
die Motordrehzahl auf eine vorbestimmte Drehzahl zu
ändern, so daß die Stufenplatten 57 und 58 in die
Vorwärts- und Rückwärtsrichtung bewegt werden, das
heißt längs der Achse der zwei Schraubenwellen, die
von dem Heber 31 getragen werden. Folglich wird der
Heber 31 senkrecht zu einer Ebene bewegt, die die
zwei Schraubenwellen einschließt. Als Ergebnis werden
die mit einem Paar von Schraubenwellen in Eingriff
stehenden Träger, die von dem Heber 31 getragen wer
den, auch senkrecht bewegt.
Wenn unter Bezugnahme auf Fig. 1 der Lademotor 20
gedreht wird, wird dessen Drehung auf die Synchroni
sierwelle 22 durch das Getriebe 21 übertragen, um die
Schraubenwelle 23 zu drehen, wobei der Träger 25 be
wegt wird. Zur gleichen Zeit wird die Schraubenwelle
24 auch gedreht, um den Träger 26 zu bewegen.
Wenn die Träger 25 und 26 sich in der Kassettenein
führungsposition befinden, wie in Fig. 10 gezeigt
wird, kontaktiert der Gleitträger 41 den Stopper 44,
so daß der Abdeckbereich 42 von dem Greifbereich 36
weg gleitet. Somit kann der Stift 32 des Halters in
dem Greifbereich 36 derart gehalten werden, daß der
Stift 32 nicht behindert wird. Hiermit kann der Trä
ger 55 senkrecht zu der Zeichenebene nach Fig. 6
bewegt werden. Da der Träger 26 auch den Stift 35 und
den Greifbereich 37 hält, derart, daß der Stift 35
frei vom Greifbereich 37 ist, kann der Träger 26
senkrecht zur Zeichnung bewegt werden.
Wenn die Träger in der Kassettentrageposition ange
ordnet sind, zieht der Träger 25 den Stift 32 des
Halters 30 nach Fig. 6 mittels des Greifbereiches 36,
der durch die Kraft der Feder 43 geschlossen ist, so
daß der Halter 30 längs der Achse der Schraubenwelle
23 bewegt wird. Hinsichtlich der Bewegung in eine
Richtung senkrecht zur Zeichnung deckt der Abdeck
bereich 42 den Greifbereich 36 mittels der Kraft der
Feder 43 ab, um den Stift 32 mittels des Abdeckbe
reichs 42 zu führen, wodurch verhindert wird, daß der
Stift 32 des Halters 30 herausspringt. Der Träger 26
arbeitet in der gleichen Weise wie der Träger 25.
Da die Träger an der Einführungsstellung vertikal
bewegt werden und in der Lage sind, eine Kassette
während des Tragens der Kassette zu halten, wie oben
beschrieben wurde, ist es nicht notwendig, jede Stufe
mit einer eigenen Greiffunktion zu versehen, so daß
die Anzahl der benötigten Teile verringert werden
kann und die Träger nach oben und nach unten unmittelbar an der zuvor erwähnten Position bewegt
werden können, in der das Entladen beendet ist.
Darüber hinaus ist es möglich zu verhindern, daß die
Stifte 32 und 35 aus den Trägern 25 und 26 aufgrund
von Schwingungen, Stößen oder dergleichen heraus
springen.
Da der Basisträger des Trägers gegen die Drehrichtung
der Schraubenwelle bewegt wird, wird eine Kraft er
zeugt, die versucht, den Basisträger zu drehen. Somit
ist es notwendig, den Basisträger 40 gleichmäßig ohne
Schwingungen zu bewegen, indem die Drehung des Basis
trägers durch eine an dem Heber vorgesehene Führung
verhindert wird. Darüber hinaus ist es notwendig zu
verhindern, daß die Schraubenwelle mehr als nötig
entspannt wird, wenn der Basisträger während des Tra
gens des Trägers verdreht wird. Weiterhin ist es not
wendig, ein Schwingen des Basisträgers allein zu ver
hindern, wenn eine Schwingung auf den Satz aufge
bracht wird, indem der Basisträger mit dem Heber in
Eingriff tritt, um seine Schwingungswiderstandsfähig
keit zu verbessern.
Die Fig. 18, 19, 20 und 21 sind Seitenansichten, die
den Gleitträger 41 zeigen. In dem Gleitträger 41 nach
Fig. 18 ist der gebogene Bereich 310, auf dem der
Gleitträger 41 gleitend angeordnet ist, auf dem Heber
31 vorgesehen, um zu verhindern, daß der Basisträger
40 und der Gleitträger 41 in Pfeilrichtung durch die
Drehkraft der Schraubenwelle 23 gedreht werden.
In Fig. 19 ist der Heber 31 zwischen dem Gleitträger
41 und der Schraubenwelle 23 angeordnet, um der Dreh
kraft in Pfeilrichtung zu widerstehen. Eine solche
Konstruktion kann auch die Drehung des Basisträgers
40 und des Gleitträgers 41 verhindern.
In Fig. 20 ist ein Langloch 311 in der Ebene des He
bers 31 vorgesehen, in dem der Gleitträger 41 glei
tet, wobei der Gleitträger 41 geführt wird und einen
Vorsprung aufweist, der auf der oberen Fläche der
oberen Seite des Hebers 31 längs des Langloches 311
gleiten kann.
In Fig. 21 ist der Gleitbereich 312 des Hebers 31 U-
förmig gebogen, um die Seite des Basisträgers 40 zu
führen und dabei auch die Ungenauigkeit des Trägers
zu verringern.
Die Feder 43 nach Fig. 10 und Fig. 11 ist eine Spi
raldruckfeder. Durch Festlegen des inneren Durchmes
sers der Feder 43 derart, daß er leicht größer ist
als der äußere Durchmesser der Schraubenwelle 23,
kann die Feder 43 entlang der Länge der Schraubenwel
le 23 bewegt werden. Durch Gleichsetzen des äußeren
Durchmessers der Feder 43 und der Innenabmessung des
Basisträgers 40 ist es möglich, die Mitte der Feder
43 mit der der Schraubenwelle 23 auszurichten. Dar
über hinaus ist es durch Umkehren der Windungsrich
tung der Schrauben der Schraubenwelle 23 relativ zu
der Windungsrichtung der Feder 43 möglich, eine De
formation der Feder zu vermeiden, die auftreten könn
te, wenn die Feder 43 in Kontakt mit der Schrauben
welle 23 kommt und eine Erhöhung der aufgebrachten
Last auftritt, wenn der Basisträger 40 getragen wird,
und es ist auch möglich zu verhindern, daß der Basis
träger 40 durch die Schraubenwelle 23 eingehakt wird.
Auch ist es weiterhin durch Umkehren der Windungs
richtung der Schrauben der Schraubenwelle 23 relativ
zu der der Feder 43 möglich zu verhindern, daß die
Feder 43 gefangen oder ergriffen wird, so daß die
Abmessungen der Schraubenwelle 23 und der Feder 43
verringert werden können im Vergleich zu dem Fall,
bei dem die Windungsrichtung der Schraubenwelle 23
die gleiche wie die der Feder 43 ist. Somit trägt die
zu der Feder entgegengesetzte Windungsrichtung der
Schraubenwelle 23 relativ zu der der Feder 43 zu
einer Verringerung der Abmessung der Vorrichtung bei.
Selbst wenn ein in der Einführungsstellung gehaltener
Halter etwas in die Tragerichtung hervorragt, so daß
er von seiner richtigen Stellung abweicht, muß der
Halter vertikal bewegt werden können, ohne daß er
durch die Träger verhakt wird, so daß der Halter
zuverlässig getragen wird. Die Fig. 22 und 23 zeigen
Beispiele der Modifikation des Basisträgers ent
sprechend dem zuvor erwähnten ersten Ausführungs
beispiel. Fig. 22a zeigt einen Zustand, in dem der
Stift 32 des Halters in der korrekten Stellung gehal
ten wird. Fig. 22b zeigt einen Zustand, in dem der
Basisträger 40 und der Gleitträger 41 gerade nach
unten bewegt werden. Der Stift 32 wird in die Pfeil
richtung durch die runde Kante des Greifbereichs
bewegt. Die Fig. 22c zeigt einen Zustand, in dem der
Basisträger 40 und der Gleitträger 41 gerade nach
oben bewegt werden. Der Stift 32 wird in Pfeilrich
tung durch die runde Kante des Greifbereichs des
Basisträgers 40 bewegt.
Um zu verhindern, daß eine nach oben oder nach unten
gerichtete Kraft auf den Stift 32 aufgebracht wird,
wenn der Greifbereich des Basisträgers 40 den Stift
32 in die Tragerichtung bewegt, ist die Mittellinie
des Stiftes 32 so festgelegt, daß sie nicht mit den
runden Ecken Ra und Rb nach Fig. 23 überlappt. Die
gleichen Vorkehrungen werden auch für den Stift 35
getroffen.
Da der in den Fig. 22a bis 22c gezeigte Träger die
zuvor erwähnte Konstruktion aufweist, macht es ein
Anschrägen oder Auskehlen der Stirnfläche des Greif
bereichs des Trägers für den Halterstift möglich, die
Stiftposition zu korrigieren, das heißt die Halterpo
sition mittels der runden oder schrägen Ecke des
Greifbereichs, selbst wenn der Stift in einem gewis
sen Ausmaß abgelenkt ist, so daß der Träger vertikal
bewegt werden kann, ohne durch den Halterstift ge
griffen zu werden. Folglich ist es möglich, das Ver
riegeln des Trägers zu verhindern, um den Halter
richtig zu tragen.
Es ist notwendig, das nach oben/unten gerichtete und
linke/rechte Passungsspiel des Halters zu elimini
eren, das während des Tragens des Stifts auftritt.
Die Fig. 24 und 25 sind Seitenansichten des Basis
trägers der Kassettenwechselvorrichtung nach einem
anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung. In der gleichen Figur bezeichnen das Bezugs
zeichen 40 einen Basisträger mit dem Greifbereich für
den Halterstift 32, 41 einen Gleitträger, der über
den Greifbereich für den Halterstift 32 gleitet, um
den Greifbereich abzudecken, 32 einen an dem Halter
befestigten Stift und 52 eine Führungsplatte, die ein
Gleiten des Stifts ermöglicht, wenn der Stift getra
gen wird.
In einem Trägersystem mit dem zuvor erwähnten Aufbau
weist der relativ zu der Fortschreitrichtung des Trä
gers 25 hinten vorgesehene Greifbereich 362 eine
schräge Fläche nach rechts auf und der relativ zu der
Fortschreitrichtung des Trägers vorne vorgesehene
Greifbereich 361 weist eine schräge Fläche nach links
auf. Daher bringen die Greifbereiche 362 und 361 eine
Kraft auf, die den Stift 32 gegen die Führungsplatte
52 preßt, wenn ein Halter geladen oder entladen wird.
Da der Basisträger 40 den Greifbereich 362, der
relativ zu der Forschreitrichtung des Trägers hinten
angeordnet ist und nach rechts abgeschrägt ist und
den Greifbereich 361 aufweist, der relativ zu der
Fortschreitrichtung des Trägers vorn angeordnet ist
und nach links abgeschrägt ist, wird eine Kraft er
zeugt, die den Stift 32 gegen die Führungsplatte 52
drückt, wenn der Halter geladen oder entladen wird.
Somit wird eine vertikale Kraft auf den Halter aufge
bracht, wodurch ein Passungsspiel des Halters ver
hindert wird. Darüber hinaus wird der Halter nach
oben oder nach unten gezwungen, indem der Kontakt
bereich des Greifbereichs des Trägers mit dem Hal
terstift mit einer Neigung versehen wird. Somit ist
es möglich zu verhindern, daß der Halter aufgrund der
Reibung mit anderen Teilen während des Tragens des
Halters gelockert wird.
Die Fig. 26 und 27 sind eine Aufsicht und eine Sei
tenansicht zum Erläutern des Verriegelungssytems des
Halters der Kassettenwechselvorrichtung. In diesen
Figuren bezeichnen das Bezugszeichen 33 einen mit dem
Halter 30 verbundenen Stift, 60 eine Verriegelungs
platte zum Verriegeln des Stiftes 33, 61 eine mit der
Verriegelungsplatte 60 verstemmte Gleitplatte, 62
eine Nockenplatte zum Pressen der Gleitplatte 61 und
63 eine Feder zum Vorspannen der Verriegelungsplatte
60 gegen die Uhrzeigerrichtung.
In dieser Konstruktion ist die Gleitplatte 61 mittels
der Feder 63 nach rechts in Fig. 27 (vorwärts in Fig.
26) vorgespannt. Um die Verriegelung des Halters 30
zu lösen, wird die Nockenplatte 62 in die Position
einer ausgewählten Kassette bewegt. Wenn die Noc
kenplatte 62 in Kontakt mit der Gleitplatte 61 kommt,
wird diese zu der Innenseite gedrückt, so daß die
Verriegelungsplatte 60 im Gegenuhrzeigersinn gedreht
wird, um die Verriegelung zwischen dem Stift 33 und
der Verriegelungsplatte 60 zu lösen.
Folglich kann der Halter 30 eine Kassette frei tra
gen. Wenn eine andere Kassette ausgewählt wird, wird
der Halter 30 in seine Trageposition zurückgezogen.
Zu diesem Zeitpunkt bleibt die Verriegelungsplatte 60
in Kontakt mit der Nockenplatte 62. Somit wird die
Verriegelungsplatte 60 gehalten, um nach rechts ge
dreht zu werden. Daher ist es möglich, den Halter 30
in die Einführungsposition zurückzuführen. Dann wird
die Nockenplatte 62 vertikal bewegt. Daraufhin wird
die Gleitplatte 61 nach rechts mittels der Feder 63
bewegt, so daß die Verriegelungsplatte 60 im Gegen
uhrzeigersinn gedreht wird, um den Stift 32 zu ver
riegeln.
Die Fig. 28 und 29 sind eine Seitenansicht eines
Halters nach einem anderen Ausführungsbeispiel des
Verriegelungssystems und eine Vordersicht des Verrie
gelungssystems. In diesen Figuren bezeichnen das Be
zugszeichen 64 ein in dem Halter 30 vorgesehenes
Loch, 65 eine Verriegelungsplatte zum Verriegeln des
Halters 30 durch Anordnen ihres Endes in dem Loch 64,
66 eine Feder zum Vorspannen der Verriegelungsplatte
65, 67 einen Verriegelungshalter zum Halten der Ver
riegelungsplatte 65, und 68 einen an dem Heber 31
befestigten Nocken zum Lösen der Verriegelung.
Um in dieser Konstruktion die Verriegelung des Hal
ters 30 zu lösen, wird der Nocken 68 zum Lösen der
Verriegelung in die Stellung einer ausgewählten Kas
sette bewegt. Dann kommt der Nocken 68 in Kontakt mit
der geneigten Ebene der Verriegelungsplatte 65 und
bewegt diese nach rechts. Als Folge wird das Ende 651
der Verriegelungsplatte 65 aus dem Loch 64 entfernt,
um so die Verriegelung zu lösen. Um den Halter zu
verriegeln, wird der Nocken 68 zum Lösen der Ver
riegelung so bewegt, daß die Verriegelungsplatte 65
freigegeben wird und dann geht das Ende 651 der Ver
riegelungsplatte 65 durch das Loch 64 hindurch, so
daß der Halter 30 verriegelt ist.
Claims (10)
1. Kassettenwechselvorrichtung zur Bereitstellung
und zur Rückführung einer eine Platte enthalten
den Kassette aus einer Mehrzahl von Kassetten,
mit:
einer Mehrzahl von Haltern (30), die jeweils eine darin eingesetzte Kassette halten,
einer Mehrzahl von an den jeweiligen Haltern be festigten Stiften (32-35),
einem Lademotor (20), der eine Antriebsquelle zum Laden einer jeden der in einem Halter gehaltenen Kassetten bildet,
einer Synchronisierwelle (22) zum Übertragen einer Drehkraft des Lademotors (20),
zwei Schraubenwellen (23, 24) zum weiteren Über tragen der von der Synchronisierwelle (22) über tragenen Drehkraft,
zwei Basisträgern (40), die jeweils einen Greif bereich (36, 37) zum Greifen mindestens eines der Mehrzahl von Stifte aufweisen, wobei die Basisträger (40) mit jeweils einer der Schrau benwellen (23, 24) in Eingriff stehen und wobei die zwei Basisträger (40) längs der Achsen der Schraubenwellen (23, 24) bewegbar sind, wenn die zwei Schraubenwellen gedreht werden, und
zwei Gleitträgern (41), die mit den zwei Basis trägern (40) kombiniert sind und auf den zwei Schraubenwellen (23, 24) zusammen mit den Basis trägern (40) bewegbar sind, wobei die Gleit träger (41) während der Längsbewegung der Basis- und Gleitträger (40, 41) auf den Schraubenwellen (23, 24) ein Heraustreten der Stifte aus dem Greifbereich (36, 37) der Basisträger (40) verhindern.
einer Mehrzahl von Haltern (30), die jeweils eine darin eingesetzte Kassette halten,
einer Mehrzahl von an den jeweiligen Haltern be festigten Stiften (32-35),
einem Lademotor (20), der eine Antriebsquelle zum Laden einer jeden der in einem Halter gehaltenen Kassetten bildet,
einer Synchronisierwelle (22) zum Übertragen einer Drehkraft des Lademotors (20),
zwei Schraubenwellen (23, 24) zum weiteren Über tragen der von der Synchronisierwelle (22) über tragenen Drehkraft,
zwei Basisträgern (40), die jeweils einen Greif bereich (36, 37) zum Greifen mindestens eines der Mehrzahl von Stifte aufweisen, wobei die Basisträger (40) mit jeweils einer der Schrau benwellen (23, 24) in Eingriff stehen und wobei die zwei Basisträger (40) längs der Achsen der Schraubenwellen (23, 24) bewegbar sind, wenn die zwei Schraubenwellen gedreht werden, und
zwei Gleitträgern (41), die mit den zwei Basis trägern (40) kombiniert sind und auf den zwei Schraubenwellen (23, 24) zusammen mit den Basis trägern (40) bewegbar sind, wobei die Gleit träger (41) während der Längsbewegung der Basis- und Gleitträger (40, 41) auf den Schraubenwellen (23, 24) ein Heraustreten der Stifte aus dem Greifbereich (36, 37) der Basisträger (40) verhindern.
2. Kassettenwechselvorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch einen an einem Rahmen befe
stigten Motor (55), zwei Stufenplatten (57, 58),
die von dem Motor (55) angetrieben werden, um
längs der Achsen der zwei Schraubenwellen
(23, 24) bewegt zu werden, und die treppenähnli
che Nockennuten (571, 572; 581, 582) aufweisen,
die senkrecht zu einer die zwei Achsen der zwei
Schraubenwellen (23, 24) einschließenden Ebene
vorgesehen sind, und einen Heber (31), der mit
den treppenähnlichen Nockenkanälen der zwei Stu
fenplatten (57, 58) in Eingriff steht, derart,
daß er in einer Richtung senkrecht zu der Ebene
bewegbar ist, und der mindestens den Lademotor
(20), die Synchronisierwelle (22), die zwei
Schraubenwellen (23, 24), die zwei Basisträger
(40) und die zwei Gleitträger (41) trägt.
3. Kassettenwechselvorrichtung nach Anspruch
1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein kom
binierter Basisträger (40) und Gleitträger (41)
gegen die Kraft einer Feder (43) relativ
zueinander verschiebbar sind,
und
daß die Gleitträger (41) jeweils einen Abdeck
bereich (42) zum Abdecken des jeweiligen Greif
bereiches (36, 37) der Basisträger (40) auf
weisen.
4. Kassettenwechselvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Schrauben
wellen (23, 24) durch jede der zwei Federn (43)
laufen.
5. Kassettenwechselvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der innere Durchmes
ser jeder Feder (43) so festgelegt ist, daß er
leicht größer als der äußere Durchmesser jeder
Schraubenwelle (23, 24) ist, und daß die Mitten
der Federn (43) jeweils im wesentlichen mit
denen der Schraubenwellen (23, 24) übereinstim
men.
6. Kassettenwechselvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Windungsrichtung
der Schraube jeder Schraubenwelle (23, 24) so
festgelegt ist, daß sie entgegengesetzt zu der
jeder Feder (43) ist.
7. Kassettenwechselvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gleitträger
(41) so konstruiert ist, daß er längs des Hebers
(31) gleitet, um zu verhindern, daß der Gleit
träger (41) in die Richtung der Drehung der
Schraubenwellen (23, 24) gedreht wird, die mit
ihm in Eingriff ist.
8. Kassettenwechselvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Greifbereich (36, 37) jedes Basisträgers (40)
einen vorderen Greifbereich (361) und einen
hinteren Greifbereich (362) zum Greifen eines
Stiftes (32, 35) eines Halters (30) längs der
Bewegungsrichtung des Basisträgers (40) aufweist
und daß der vordere und hintere Greifbereich
(361, 362) angeschrägt sind, um so den Stift in
Richtung der Schwerkraft auf eine Führung zu
drücken, auf der der Stift gleitet.
9. Kassettenwechselvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Mehrzahl von Verriegelungsplatten (60), die
hakenförmig ausgebildet sind und einen (33) der an den
Haltern (30) befestigten Stifte ver
riegeln, eine Mehrzahl von Gleitplatten (61),
die drehbar durch die Mehrzahl von Verriege
lungsplatten (60) gelagert sind, eine Vorrich
tung zum Antreiben jeder der Mehrzahl von
Gleitplatten in unabhängiger Weise, um die
zugeordnete Verriegelungsplatte (60) zu lösen,
und eine Mehrzahl von Federn (63) vorgesehen
sind, die jeweils eine der Verriegelungsplatten
(60) in ihre Verriegelungsrichtung vorspannen.
10. Kassettenwechselvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Mehrzahl von Verriegelungsplatten (65), die
derart konstruiert sind, daß die Spitze jeder
Verriegelungsplatte (65) durch ein Loch (64)
jedes Halters (30) tritt, um ihn zu verriegeln,
eine Mehrzahl von Federn (66) zum Vorspannen der
Verriegelungsplatten (65), ein Verriegelungs
halter (67) zum Halten der Mehrzahl von Ver
riegelungsplatten (65), ein Heber (31), der in
senkrechter Richtung bewegbar ist, und eine auf
dem Heber (31) befestigte Vorrichtung vorgesehen
sind, durch welche jede Verriegelungsplatte (65)
so antreibbar ist, daß sich ihre Spitze
von dem mit ihr in Eingriff
stehenden Halterloch (64) löst.
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