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DE19532429A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Einspeichen eines Rades mit einer Nabe und Speichen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einspeichen eines Rades mit einer Nabe und Speichen

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Publication number
DE19532429A1
DE19532429A1 DE1995132429 DE19532429A DE19532429A1 DE 19532429 A1 DE19532429 A1 DE 19532429A1 DE 1995132429 DE1995132429 DE 1995132429 DE 19532429 A DE19532429 A DE 19532429A DE 19532429 A1 DE19532429 A1 DE 19532429A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rim
axis
nipples
hub
spokes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995132429
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Golz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Publication of DE19532429A1 publication Critical patent/DE19532429A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B31/00Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels
    • B60B31/02Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels for tightening or straightening wire spokes in situ; for extracting spokes from wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einspeichen eines Rades aus einer Felge, einer Nabe und einer Mehrzahl von Speichen und Nippeln, indem die Speichen durch Bohrungen in der Nabe einge­ fädelt und die Nippel durch Löcher in der Felge hindurchgeführt und auf die mit Gewinde versehenen Enden der Speichen um einige wenige Umdrehungen aufgedreht werden, und zeigt gleichzeitig eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Die Erfindung läßt sich für Räder aller Art anwenden, beispielsweise für Vorderräder, aber auch für angetriebene Hinterräder von Fahr­ rädern, Rollstühlen und dgl. In der vorliegenden Erfindung geht es um das Einspeichen eines Rades, also um den losen Zusammenbau von Felge, Nabe, Speichen und Nippeln, wobei die Nippel auf die mit Gewinde versehenen Enden der Speichen nur um einige wenige Umdrehungen aufgedreht werden, so daß jedenfalls noch keine Spannung in den Speichen entsteht, jedoch die zugehörige Relativlage zwischen Speiche, Nippel und Felge mit der jeweili­ gen Überkreuzung der Speichen untereinander festgelegt ist. Es versteht sich, daß zum Zusammenbau eines fertigen Rades diesem Einspeichvorgang ein Spannvorgang und ggfs. ein Korrekturvorgang für einen Höhen- und/oder Seitenschlag folgen muß.
Ein Verfahren zum Einspeichen eines Rades mit den im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen ist bekannt. Es wird in reiner Handarbeit durchgeführt. Zunächst werden die Speichen in der vorgesehenen Richtung durch die Bohrungen in der Nabe hin­ durchgesteckt, also eingefädelt. Anschließend werden die Nippel durch die Löcher in der Felge hindurchgeführt und auf die mit Gewinde versehenen Enden der Speichen um einige wenige Umdrehun­ gen aufgedreht. Damit entsteht ein lose zusammenhängender Körper, bei dem die Einzelteile noch ohne Spannung aneinander­ gehalten sind. Dabei kommt es ohne weiteres vor, daß der Nippel auf die eine Speiche etwas weiter aufgedreht wird als der Nippel auf eine andere Speiche. Infolgedessen entstehen hier bereits Ungleichmäßigkeiten, die sich nachteilig beim späteren Spannen auswirken. Die Qualität eines eingespeichten Rades und dann auch des fertig gespannten Rades ist zu einem gewissen Teil von der Sorgfalt und Geschicklichkeit, mit der das Einspeichen erfolgt, abhängig.
Es ist auch bereits ein Verfahren zum Einspeichen eines Rades bekannt, welches teilweise in Handarbeit, teilweise maschinell durchgeführt wird. Auch hier werden zunächst die Speichen in die Bohrungen der Nabe manuell eingefädelt. Die so vorbereitete Einheit aus Nabe und Speichen wird auf einen Aufnahmeteller einer Maschine aufgelegt, wobei die Achse der Nabe festgespannt wird. Die einzelnen Speichen werden dann von Hand in federnde Positionshalter eingelegt, so daß sie sich unter Einhaltung der vorgesehenen Kreuzung schräg radial von der Nabe nach außen erstrecken, ähnlich einem aufgespannten Regenschirm. Sodann wird die Felge um die mit Gewinde versehenen Enden der Speichen herum und mit Abstand dazu auf den Aufnahmeteller aufgelegt, wobei eine Vielzahl von Anschlägen - insbesondere sechs - für eine zentrierende Aufnahme der Felge vorgesehen sind. Diese sechs Anschläge sind einstellbar, so daß beim Auflegen der Felge diesen von den Anschlägen entsprechend gehalten und ggfs. ver­ formt wird. Fehler in der radialen Einstellung der Anschläge werden dabei unmittelbar auf die Felge übertragen. Es sind ein oder mehrere Schraubstationen relativ zum Umfang des Aufnahme­ tellers vorgesehen. Jede Schraubstation weist einen Schrauber mit einer automatischen Nippelzufuhr auf. Im Bereich jeder Schraubstation wird jede Speiche von zwei Greifbacken ergriffen und der über die Nippelzufuhr herangeförderte Nippel durch das jeweilige Loch in der Felge auf die Speiche aufgedreht. Dieser Aufdrehvorgang läßt sich erfolgreich jedoch nur dann durch­ führen, wenn sich zwischen Nippel und Speichenende auch tat­ sächlich das jeweilige Loch der Felge befindet. Die Felge wird taktweise weitergeschaltet, um die Löcher taktweise zwischen Nippel und Ende der von den Greifbacken ergriffenen Speiche zu bringen. Nachteilig an dieser Vorrichtung ist, daß die Maschine eine aufwendige Umrüstung von einer Laufradgröße auf eine andere benötigt, die mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. Dennoch arbeitet die Maschine fehlerhaft, d. h. es werden nicht auf alle Enden der Speichen verläßlich Nippel aufgeschraubt. Eine ent­ sprechende Nacharbeit per Hand ist die Folge. In verfahrens­ mäßiger Hinsicht ist nachteilig, daß das Aufdrehen der Nippel relativ zur Achse der Nabe erfolgt. Unterschiedliche Krümmungen der Speichen führen zu unterschiedlichen Aufschraubstellungen der Nippel. Weiterhin erfolgt das Aufdrehen der Nippel während eines einzigen, vollständigen, getakteten Umlaufes der Felge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art bereitzustellen, mit denen es möglich ist, unter möglichst geringem manuellen Arbeitsanteil Räder mit guter Genauigkeit und hoher Zuverlässig­ keit einzuspeichn.
Erfindungsgemäß wird dies bei dem Verfahren der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, daß die Nabe mit den eingefädelten Speichen einerseits und die Felge andererseits zunächst in eine ungefähr konzentrische Relativlage zueinander gebracht werden, daß die Felge in Dreipunktauflagerung so um ihre Achse gedreht wird, daß eines der Löcher in der Felge in eine solche Position gebracht wird, bei der das Loch mit einer gemeinsamen festgelegten Achse eines Schraubers und eines Positionieranschlages für das mit Gewinde versehene Ende der Speiche fluchtet, daß die Speiche mit ihrem mit Gewinde versehenen Ende auf den positionieranschlag gedrückt und der Nippel durch das Loch in der fixierten Felge hindurch mit dem Schrauber auf das mit Gewinde versehene Ende der Speiche aufgedreht wird, worauf mit der Felge und den anderen Speichen und Nippeln entsprechend verfahren wird.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die Nippel nicht mehr relativ zur Achse der Nabe aufzuschrauben, sondern relativ zur Felge. Hierzu wird die Felge in eine Dreipunktauflagerung gebracht, wobei einer der Punkte als Nippelaufschraubstelle dient. Bei jedem Aufschrauben eines Nippels wird ein geometrisch eindeutig festgelegter, fiktiver Kreis aus drei Punkten gebil­ det, nämlich zwei Punkten an der Felge und der Nippelaufschraub­ stelle, wobei dieser fiktive Kreis sich in etwa mit der Form der Felge deckt. Da beim Aufsetzen jedes einzelnen Nippels ein solcher fiktiver Kreis benutzt wird, entsteht eine Fülle von fiktiven Kreisen, die sich mehr oder weniger genau decken bzw. vermitteln, so daß sich schließlich die aufgedrehten Nippel mit hoher Genauigkeit auf einem Kreis befinden. Die Nabe mit ihrer Achse stellt sich in der Folge in den Mittelpunkt dieses Kreises ein, wenngleich zu beachten ist, daß über die Speichen noch keine Spannungen übertragen werden. Die Felge wird also nicht in eine möglichst genaue konzentrische Relativlage zu der Achse der Nabe gebracht, sondern die Nabe wird vor dem Aufdrehen der Nippel auf die Enden der Speichen nur etwa konzentrisch zu der Felge lose positioniert, so daß sie sich ggfs. relativ zur Felge bewegen kann.
Ein weiterer wesentlicher Verfahrensschritt ist darin zu sehen, daß ein Schrauber und ein Positionieranschlag für das mit Gewinde versehene Ende der Speiche in fluchtender Achsanordnung zueinander festgelegt werden. Nicht die Felge, sondern das jeweilige Loch in der Felge wird zu dieser festgelegten Achse fluchtend ausgerichtet, so daß für den nachfolgenden Aufschraub­ vorgang die Gewähr dafür gegeben ist, daß der Nippel auch durch dieses Loch hindurchtreten kann. Das Aufdrehen um einige wenige Umdrehungen erfolgt dann mit Hilfe eines Schraubers mit einer einstellbaren Seele für die Beendigung des Aufschraubvorgangs, wie dies an sich bekannt ist. Das Suchen und Ausrichten jedes Loches in der Felge wird maschinell durchgeführt, während das Aufdrücken des mit Gewinde versehenen Endes auf den Positionier­ anschlag manuell erfolgt. Damit ist von der Bedienungsperson jeweils überprüfbar, ob tatsächlich auch ein Nippel auf die jeweilige Speiche aufgedreht wird. Wird ein fehlerhafter Nippel angeliefert, der beispielsweise kein Innengewinde besitzt, so kann dieser Nippel sofort verworfen und ein ordnungsgemäßer Nippel aufgedreht werden, so daß eine aufwendige manuelle Nacharbeit vollkommen vermieden wird.
Das neue Verfahren erlaubt einen sehr schnellen Wechsel von einer Laufradgröße auf die andere oder einer Felgenart auf eine andere. Nennenswerte Umrüstzeiten fallen nicht an. Es müssen lediglich zwei der drei Punkte der Dreipunktauflagerung neu eingestellt werden. Das Verfahren ist damit sehr flexibel. Das Verfahren arbeitet weiterhin fehlerlos, also sehr zuverlässig. Auf jede Speiche ist am Ende des Einspeichvorgangs ein Nippel aufgedreht. Fehlerhafte Nippel werden während des Einspeich­ vorganges ersetzt. Das Verfahren ermöglicht es weiterhin, auch bei relativ langen Speichen ein Zerkratzen der Oberfläche der Felge zu vermeiden. Durch die Dreipunktauflagerung und die Dreipunkthandhabung wird ein relativ großes Dreieck entsprechend dem fiktiven Kreis aufgespannt, wobei der Nippel mit relativ großer Endgenauigkeit relativ zu der Kreisform der Felge posi­ tioniert wird. Die Nabe stellt sich dann im Mittelpunkt dieses Kreises ein. Damit wird der Einspeichvorgang mit großer Präzi­ sion durchgeführt, so daß sich beim nachfolgenden Spannen die erforderlichen Arbeitsgänge minimieren und der Spannvorgang letztendlich so durchgeführt werden kann, daß eine hohe Qualität des zusammengebauten Rades hinsichtlich Rundlauf und gleichmäßi­ ger Spannung entsteht.
Es werden zunächst nur sämtliche Nippel der einen Radseite auf­ gedreht und sodann die Nippel der anderen Radseite aufgedreht. Das Aufdrehen der Nippel erfolgt also während zweier vollständi­ ger Umdrehungen der Felge um ihre Achse. Bereits bei der ersten Umdrehung tritt eine gewisse Zentrierwirkung ein, die durch die zweite Umdrehung mit dem Aufschrauben der zugehörigen Nippel noch verbessert wird.
Die Felge wird ohne nennenswerte Fixierung der Nabe in der Drei­ punktauflagerung mit drei Führungsrollen positioniert, wobei das Aufdrehen der Nippel nacheinander in der Nähe einer der Führungsrollen erfolgt. Die Felge stützt sich während des Aufdrehens jedes Nippels gegen die beiden anderen Führungsrollen ab, die nach Art eines Dreiecks der Aufschraubstelle des Nippels gegenüber angeordnet sind. Die dritte Führungsrolle, die in der Nähe der Aufschraubstelle angeordnet ist, hat dabei eine unter­ geordnete Funktion, jedenfalls soweit es den ordnungsgemäßen Aufschraubvorgang betrifft. Mit dieser dritten Führungsrolle wird aber andererseits die Ebene festgelegt, in der die Felge während des Aufschraubens der Nippel gehalten wird.
Mit besonderem Vorteil kann die Nabe während des Aufdrehens der Nippel entgegen der Aufdrehrichtung der Nippel exzentrisch zu der Felge gehalten werden. Diese auf den ersten Blick unsinnig erscheinende Anordnung wirkt sich auf die Konzentrizität des Aufschraubens der Nippel nicht nachteilig aus, da die Nippel nicht relativ zur Nabe, sondern relativ zur Felge aufgedreht werden. Andererseits erlaubt es aber die exzentrische Anordnung der Nabe, auch vergleichsweise lange Speichen mit Nippeln zu versehen, ohne die Oberfläche der Felge zu verkratzen. Für Grenzsituationen kann dies sogar erforderlich sein, um überhaupt Nippel aufdrehen zu können. Bei all diesen Aufdrehvorgängen der Nippel wird berücksichtigt, daß die einzelne Speiche manuell in einen mehr oder weniger gebogenen Zustand überführt wird und mit ihrem mit Gewinde versehenen Ende auf den Positionieranschlag gedrückt wird. Durch die exzentrische Lagerung der Nabe wird die notwendige bogenförmige, elastische Biegung der Speiche beim Aufdrehen des Nippel reduziert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung, die zur Durchführung des Verfahrens eingesetzt wird, kennzeichnet sich dadurch, daß eine Aufnahmeeinrichtung zum ungefähren Festlegen der Achse der Nabe, drei Führungsrollen für eine drehbare Lagerung der Felge, ein Positionieranschlag für das mit Gewinde versehne Ende der Speiche sowie ein axial in Aufdrehrichtung verfahrbarer Schrau­ ber zum Aufdrehen der Nippel um einige wenige Umdrehungen an einem gemeinsamen Rahmen vorgesehen sind, und daß ein angetrie­ bener Lochsucher für die Löcher in der Felge in der gemeinsamen Achse des Schraubers und des Positionieranschlages verfahrbar und aus dieser Achse herausfahrbar am Rahmen vorgesehen ist.
Die neue Vorrichtung beseitigt zwar nicht sämtliche Handarbeit, d. h. sie arbeitet nicht vollständig automatisch. Jedoch werden die in Handarbeit zu erledigenden Schritte reduziert. Die Auf­ nahmeeinrichtung dient nicht mehr zum Festspannen und Festlegen der Achse der Nabe, sondern nur noch dazu, die Nabe in ungefäh­ rer Relativlage konzentrisch lose zu halten bzw. abzustützen, wobei es auf das Erreichen der Konzentrizität oder Nicht- Konzentrizität überhaupt nicht ankommt. Wichtig sind dagegen die drei Führungsrollen für die Dreipunktauflagerung, wobei den drei Rollen unterschiedliche Funktion und Bedeutung zukommt. Zwei der Führungsrollen bilden eine Basisabstützung für die Felge, während die dritte Führungsrolle nur eine ungefähre Haltefunk­ tion für die Felge erfüllt, jedoch so, daß die Felge um ihre Achse drehbar ist. Die beiden erstgenannten Führungsrollen sind relativ zu einem Positionieranschlag für das mit Gewinde ver­ sehene Ende der Speiche sowie einen Schrauber zum Aufdrehen der Nippel angeordnet. Der Positionieranschlag und der Schrauber sind mit fluchtender Achse vorgesehen. Dazwischen befindet sich ein angetriebener Lochsucher, der als kegelförmig zugespitzter Stift oder dgl. ausgebildet ist. Dieser Lochsucher ist in Rich­ tung der gemeinsamen Achse des Schraubers und des Positionieran­ schlages verfahrbar und tritt in ein Loch der Felge ein, wobei er dieses Loch relativ zu der gemeinsamen Achse zwischen Schrauber und Positionieranschlag festlegt. Der Lochsucher wird sodann aus dieser Achse herausbewegt, damit der Schrauber relativ zum unveränderten Positionieranschlag seine Funktion erfüllen kann. Die Vorrichtung wird mit einer Folgesteuerung ausgestattet, so daß das Aufschrauben eines Nippels nur dann erfolgen kann, wenn zuvor der Lochsucher auch das vorgesehene Loch gefunden und positioniert hat.
Zwei der drei Führungsrollen können auf einem gegenüber dem Rahmen axial in Aufdrehrichtung verschiebbaren und feststell­ baren Gestell drehbar und mit ihren Achsen fest so angeordnet sein, daß ihre Mittelsenkrechte zumindest etwa mit der Aufdreh­ richtung zusammenfällt; dabei ist die dritte Führungsrolle in der Nähe der Aufschraubstelle der Nippel mit ihrer Achse nachgiebig angeordnet und zur Einstellung auf den Lochversatz etwa senkrecht zu der von den beiden ersten Führungsrollen und der Aufschraubstelle festgelegten Ebene verfahrbar. Die beiden ersten Führungsrollen werden mit Hilfe des verschiebbaren und feststellbaren Gestells relativ zur Aufschraubstelle positio­ niert und festgelegt, wie es für die einzuspeichenden Laufrad­ größe erforderlich ist. Diese beiden Führungsrollen sind auf dem Gestell mit ihren Achsen fest, also nicht nachgiebig oder aus­ weichbar, angeordnet. Sie sind zur Realisierung der Dreipunkt­ auflagerung der Aufschraubstelle gegenüber angeordnet, so daß sich bei einer Verschiebung des Gestells der durch die drei Punkte festgelegte Kreis vergrößert oder verkleinert, wie dies für die Anpassung an die entsprechende Laufradgröße erforderlich ist. Die dritte Führungsrolle hingegen hat im wesentlichen nur die Aufgabe, das Herabfallen der Felge zu verhindern. Sie ist daher mit ihrer Achse nachgiebig an die Felge angestellt, wobei eine Anstellkraft zur Einwirkung kommt, die so gering ist, daß die Felge nicht nennenswert verformt wird und andererseits ein Drehen der Felge um ihre Achse in der durch die drei Führungs­ rollen festgelegten Ebene möglich ist. Die beiden ersten Führungsrollen sind mit ihren Achsen ortsfest angeordnet, also senkrecht zur Radebene auch nicht verfahrbar, während dies bei der dritten Führungsrolle der Fall ist. Damit läßt sich der Lochversatz an der Felge überbrücken bzw. berücksichtigen. Die Vorrichtung weist vorzugsweise nur eine Aufschraubstelle für die Nippel auf, so daß auch nur ein Schrauber mit seiner gesteuerten Verfahrbarkeit vorgesehen ist. Durch diesen einen Schrauber und die eine Aufschraubstelle wird jeder Nippel in der gleichen Aufschraubstation behandelt, so daß eine große Gleichmäßigkeit des Aufschraubvorganges resultiert.
Die dritte Führungsrolle kann auf einem Rollenträger gelagert sein, der zwischen zwei einstellbaren Anschlägen hin- und herbeweglich gelagert ist. Die beiden Anschläge werden ent­ sprechend dem Lochversatz an der Felge getrennt voneinander eingestellt, wobei der eine Anschlag der einen Radseite und der andere Anschlag der anderen Radseite zugeordnet ist. Da vorzugs­ weise die Nippel erst nur einer Radseite vollständig aufgedreht werden und in einer zweiten Umdrehung die anderen Nippel aufge­ dreht werden, ist eine Umstellung der dritten Führungsrolle mit dem Rollenträger nur jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden vollständigen Umdrehungen der Felge erforderlich. Die Hin- und Herbeweglichkeit des Rollenträgers kann durch eine Schwenkbewe­ gung um eine etwa horizontal verlaufende Achse, aber auch durch eine lineare Hubbewegung, die etwa vertikal verlaufen sollte, erreicht werden.
Der Rollenträger für die dritte Führungsrolle kann auf einem Tragrahmen um eine etwa horizontale Achse schwenkbar gelagert sein. Der Tragrahmen ist gegenüber dem Rahmen der Vorrichtung in Aufschraubrichtung ver- und feststellbar angeordnet. Es ist ein Antrieb für das Verfahren der dritten Führungsrolle in eine Spann- und in eine Freigabestellung für die Felge vorgesehen. Die Ver- und Feststellbarkeit des Tragrahmens bezieht sich im wesentlichen auf eine Richtung parallel zur Aufschraubrichtung, womit der unterschiedlichen Krümmung unterschiedlicher Felgen­ durchmesser Rechnung getragen wird. Dem Tragrahmen kann eine erste Kolben/Zylinder-Einheit zugeordnet sein, um die Spann- bzw. die Freigabestellung einnehmen zu können. Die insbesondere doppelt wirkende Ausführung der Kolben/Zylinder-Einheit ist zweckmäßig pneumatisch beaufschlagt und wird für eine nachgiebi­ ge Anstellung der dritten Führungsrolle an der Felge genutzt. Der Rollenträger ist gegenüber dem Tragrahmen verfahrbar, wozu ebenfalls eine entsprechende Kolben/Zylinder-Einheit eingesetzt werden kann.
Die Aufnahmeeinrichtung zum ungefähren Festlegen der Achse der Nabe kann zumindest etwa in Aufdrehrichtung relativ zu dem die beiden Führungsrollen tragenden Gestell ver- und feststellbar angeordnet sein. Obwohl es, wie oben ausgeführt, auf eine Festlegung der Achse der Nabe während des Einspeichens nicht ankommt, kann damit gezielt eine exzentrische Anordnung der Achse der Nabe zu der Achse der Felge eingestellt werden, um den Aufschraubvorgang der Nippel zu begünstigen und die erforder­ liche elastische Durchbiegung der Speichen zu reduzieren.
Es ist möglich, bei der Lochsuche die Felge manuell zu ver­ drehen, bis der Lochsucher in ein Loch eintreten kann. Es ist aber auch möglich, daß die dritte, auf dem Rollenträger gela­ gerte Führungsrolle mit einem steuerbaren taktweise betriebenen Drehantrieb zum Weiterdrehen der Felge um ihre Achse versehen ist. Unter Verwendung eines solchen Drehantriebes wird das Drehen der Felge und das Suchen des Loches mit dem Lochsucher maschinell durchgeführt, und die Handarbeit reduziert sich darauf, die Speichen nacheinander mit ihrem mit Gewinde versehe­ nen Ende während des Aufschraubvorgangs des Nippels auf den Positionieranschlag zu drücken.
Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsformen der einzelnen Elemente der Vorrichtung weiter erläutert und beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zum Einspeichen eines Rades und einer Felge,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in der in Fig. 1 angegebenen Richtung A,
Fig. 3 eine Ansicht einer Einzelheit aus Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht in Richtung B in Fig. 1,
Fig. 5 eine Detaildarstellung eines Ausschnittes aus Fig. 4,
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein weiteres Detail und
Fig. 7 einen Ausschnitt aus Fig. 1 mit der Verdeutlichung eines Rades.
Die in Fig. 1 verdeutlichte Vorrichtung weist einen Rahmen 1 auf, der auf einer Säule 2 mit Fuß 3 gelagert ist. In einer auf dem Rahmen 1 etwa horizontal angeordneten Achse 4 ist ein Schrauber 5 mittels eines Schlittens 6 gemäß Doppelpfeil 7 hin- und herverfahrbar. Zum Verfahren dient eine doppelt wirkende Kolben/Zylinder-Einheit 8. Der Schrauber 5 weist eine Klinge 9 auf, die von einem Motor 10 angetrieben wird, der ebenfalls auf dem Schlitten 6 angeordnet ist. Die Klinge 9 des Schraubers 5 ist in bekannter Weise hohl ausgebildet und mit einer Seele versehen, die in ihrer Länge einstellbar ausgebildet ist, um in Verbindung mit dem mit Gewinde versehenen Ende einer Speiche den Aufschraubvorgang zu beenden.
An dem Rahmen 1 ist weiterhin eine Aufnahmeeinrichtung 11 für ein aufzubauendes Rad 12 vorgesehen. Die miteinander zu verbin­ denden Bestandteile des Rades 12 sind bekanntlich eine Nabe 13 mit ihrer Achse 14, eine Mehrzahl von Speichen 15 und eine Felge 16, wie dies aus Fig. 7 erkennbar ist. Die Aufnahmeeinrichtung 11 weist einerseits ein Gestell 17 auf, welches relativ zum Rahmen 1 in Richtung des Doppelpfeils 7 ver- und feststellbar ausgebildet ist. Zum Feststellen dient ein Knebelgriff 18. Auf dem Gestell 17 sind zwei Führungsrollen 19 und 20 mit ihren sich etwa vertikal erstreckenden Achsen 21 und 22 angeordnet. Wie ersichtlich, dienen die beiden Führungsrollen 19 und 20 der Aufnahme der Felge 16. Die beiden Führungsrollen 19 und 20 sind am Gestell 17 so angeordnet, daß ihre Mittelsenkrechte in etwa mit der Achse 4 der Vorrichtung zusammenfällt. Zur Aufnahme der Nabe 13 mit ihrer Achse 14 dient ein Halter 23, der ein Rohr­ stück 24 trägt, in welches die Achse der Nabe 13 lose einsetzbar ist, so daß die Nabe 13 damit in etwa aufgelagert und gehalten ist. Der Halter 23 mit dem Rohrstück 24 ist unabhängig von dem Gestell 17 ebenfalls in Richtung des Doppelpfeiles relativ gegenüber dem Rahmen 1 verstellbar. Zum Feststellen dient ein Knebelgriff 25.
Die beiden Führungsrollen 19 und 20 werden durch eine dritte Führungsrolle 26 ergänzt, die auf einem Rollenträger 27 drehbar angeordnet ist. Die Führungsrolle 26 besitzt ebenso eine sich in etwa vertikal erstreckende Achse 28. Sie ist in Richtung dieser Achse 28, also in etwa vertikaler Richtung verfahrbar, angeord­ net, um den Lochversatz der Löcher in der Felge zu überbrücken. Die drei Führungsrollen 19, 20, 26 sind in Form eines Dreiecks 29 angeordnet bzw. spannen ein solches Dreieck 29 auf. In der Nähe der Führungsrolle 26 ist eine Aufschraubstelle 30 für die Nippel jeweils auf das mit Gewinde versehene Ende der Speichen 15 gebildet. Im Bereich dieser Aufschraubstelle 30 ist eine Hubplatte 31 vorgesehen, die über eine nicht dargestellte Kolben/Zylinder-Einheit in vertikaler Richtung, also senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 1, hin- und herverfahrbar ist. Auf der Hubplatte 31 sitzt ein Schlitten 32, der durch eine weitere, nicht dargestellte Kolben/Zylinder-Einheit in Richtung des Doppelpfeils 7 angetrieben wird und damit parallel zur Achse 4 verfahrbar ist. An dem Schlitten 32 sitzt vorn ein Lochsucher 33 mit einem kegelförmigen Stift 34, der geeignet und dazu ausge­ bildet ist, mit einem Teil seines kegelförmigen Stiftes 34 in ein Loch 35 in der Felge 16 einzutreten, um dabei die Felge 16 durch Drehung um ihre Achse mit dem Loch 35 genau zu der Achse 4 auszurichten. Fest an der Hubplatte 31 sitzt ein Positionier­ anschlag 36, der eine etwa V-förmige Vertiefung trägt und damit zur positionsgenauen Aufnahme des mit Gewinde versehenen Endes jeder Speiche 15 dient. Die Vertiefung des Positionieranschlages 36 ist ausgerichtet zu der Achse 4 vorgesehen.
Die Fig. 2 und 3 lassen weitere Einzelheiten im Bereich der Aufschraubstelle 10 erkennen. In Fig. 3 ist auch die Kolben/ Zylinder-Einheit 37 für das Verfahren des Schlittens 35 mit dem Lochsucher 33 in Richtung des Doppelpfeils 7, also in der Achse 4 erkennbar. Der Schrauber 5 besitzt einen Nippelkopf 38, der mit einem Schlauch 39 verbunden ist, über den die einzelnen Nippel beabstandet dem Nippelkopf 38 und damit der Aufschraub­ stelle 30 zugeführt werden.
Die Fig. 4, 5 und 6 lassen Elemente erkennen, die auf der anderen Seite der Vorrichtung angeordnet sind, also in Blick­ richtung B. Es ist hier insbesondere der Rollenträger 27 erkenn­ bar, der an seinem einen nach vorne reichenden Ende die dritte Führungsrolle 26 trägt. Der Rollenträger 27 ist an einer Achse 40 schwenkbar aufgehängt. Die Achse 40 ist an einem Tragrahmen 41 gelagert. Der Tragrahmen 41 selbst ist mit Hilfe einer in Fig. 1 dargestellten Kolben/Zylinder-Einheit 42 parallel zur Achse 4 in Richtung des Doppelpfeiles 7 verschiebbar, so daß damit eine Anpassung an verschiedene Laufraddurchmesser erzielt werden kann. Die Kolben/Zylinder-Einheit 42 wird pneumatisch betätigt. Hieraus ergibt sich auch ein gewisser federnder Anpreßdruck der Führungsrolle 26 auf die Felge 16 (Fig. 7), der einerseits gering genug ist, um die Felge 16 um die Achse 14 drehen zu können und eine nennenswerte Verbiegung der Felge 16 auszuschließen. Andererseits wird das Herabfallen der Felge 16 durch die Formgebung der drei Führungsrollen 19, 20, 26 vermie­ den. Auf dem Tragrahmen 41 sind zwei einstellbare Anschläge 43 und 44 gelagert. Eine Kolben/Zylinder-Einheit 45 dient dem Verschwenken des Rollenträgers 27 mit der daran sitzenden Führungsrolle 26 in Richtung des Doppelpfeils 46, und zwar so, daß der Rollenträger 27 entweder an dem einen oder dem anderen Anschlag 43 bzw. 44 zur Anlage kommt. Diese Verschwenkbewegung über einen relativ kleinen Winkel dient dem Ausgleich des Lochversatzes der Löcher in der Felge 16, wobei durch eine entsprechende Bewegung die Mittelebene der Felge entweder geringfügig angehoben bzw. abgesenkt wird, und zwar so, daß die Löcher jeweils fluchtend in einer Ebene liegen, die die Achse 4 im Bereich der Aufschraubstelle 30 schneidet. Es ist erkennbar, daß eine Verschwenkung des Rollenträgers 27 nach jeder voll­ ständigen Umdrehung der Felge 16 stattfindet, nachdem nämlich die Speichen 15 der einen Radseite mit Nippeln versehen sind und für die Umschaltung auf die andere Radseite der Lochversatz überbrückt werden muß. Die Anschläge 43 und 44 sind in Form von konterbaren Stellschrauben vorgesehen, die durch eine Platte auf dem Tragrahmen 41 hindurchragen, so daß die freien Enden der Stellschrauben unmittelbar mit dem Rollenträger 27 in Kontakt kommen.
Fig. 6 zeigt eine Einzelheit zum gesteuerten Antrieb der Führungsrolle 26. Es ist ein Motor 47 vorgesehen, der ein Rad 48 antreibt, von dem ein Riemen 49 zu einem Ritzel 50 führt, das mit der Führungsrolle 26 drehfest verbunden ist. Es ist erkenn­ bar, wie durch gezieltes Einschalten des Motors 47 die Führungs­ rolle 26 um einen gewissen Winkelbetrag gedreht werden kann, so daß hierdurch die Felge 16 eine Verdrehung um ihre Achse 14 erfährt, und zwar von einem Loch in der Felge bis zu dem über­ nächsten Loch in der Felge, also dem nächsten Loch auf der gleichen Radseite. Der über den Motor 47 bewirkte Verdrehungs­ schritt ist zwar möglichst genau eingestellt, die Endstellung jedes Loches an der Felge 16 relativ zur Aufschraubstelle 30 wird jedoch über den Lochsucher 33 korrigiert bzw. bestätigt.
Mit der Vorrichtung wird wie folgt gearbeitet:
Es wird zunächst die Führungsrolle 26 durch entsprechende Betätigung der Kolben/Zylinder-Einheit 42 in Richtung auf das rückwärtige Ende der Vorrichtung verfahren, so daß die Führungs­ rolle 26 einen größeren Abstand zu den Führungsrollen 19 und 20 erhält. Damit ist es möglich, eine Felge 16 in die Nuten an den Führungsrollen 19 und 20 einzulegen und durch entgegengesetzte Betätigung der Kolben/Zylinder-Einheit 42 die Felge auch noch an der dritten Stelle, nämlich durch die Führungsrolle 26 aufzu­ nehmen und zu fixieren. Anschließend oder vorher wird eine Einheit aus Nabe 13 und darin eingefädelten Speichen 15 in das Rohrstück 26 des Halters 23 gesteckt. Der Rollenträger 27 liegt an einem der beiden Anschläge 43 oder 44 an, so daß damit die betreffende Radseite festgelegt ist, deren Speichen 15 mit Nippeln versehen werden sollen. Es wird nun die Felge 16 so weit gedreht, daß ein Loch 35 der betreffenden Radseite etwa in der Achse 4 liegt. Durch Betätigung des Lochsuchers 33 fährt dessen Stift 34 teilweise in dieses Loch der Felge ein, wobei die Felge u. U. noch geringfügig nach-ausgerichtet wird. Es wird nun eine zu dem Loch gehörige Speiche 15 ergriffen und auf den Positio­ nieranschlag 36 gedrückt. Der Lochsucher 33 wurde zuvor parallel zur Achse 4 aus dem Loch 35 herausgefahren und sodann durch eine Bewegung der Hubplatte 31 angehoben, so daß der Vorwärtshub für den Schrauber 5 mit seiner Klinge 9 frei wird. Im Nippelkopf 38 wird ein Nippel bereitgestellt und mit der Klinge 9 auf das mit Gewinde versehene Ende der betreffenden Speiche 15 im Positio­ nieranschlag 36 um einige wenige Umdrehungen aufgeschraubt, wobei dabei das Dreieck 29 zur Wirkung kommt, d. h. das Ende der Aufschraubbewegung ist durch die Relativpositionierung der Seele des Schraubers 5 zu den Führungsrollen 19 und 20 festgelegt. Sobald der Aufschraubvorgang beendet ist, fährt der Schlitten 6 mit dem Schrauber 5 wieder in seine Ausgangsstellung zurück, und die Felge 16 kann von Hand oder mit Hilfe des Motors 47 maschi­ nell um einen Schritt weitergedreht werden, bis das nächste Loch der gleichen Radseite etwa im Bereich der Achse 4 liegt. Der Lochsucher 33 erfüllt dann wiederum seine Such- und Ausricht­ funktion, und es wird ein weiterer Nippel auf eine weitere Speiche 15 derselben Radseite aufgeschraubt. Wenn die Felge auf diese Art und Weise eine Umdrehung durchlaufen hat, also die Hälfte der Speichen mit Nippeln versehen ist, wird der Rollen­ träger 27 umgeschaltet, so daß er an dem jeweils anderen Anschlag 44 bzw. 43 zur Anlage kommt. Dann wird mit den Speichen der anderen Radseite analog verfahren. Bei jedem einzelnen Nippel findet die Abstützung über das Dreieck 29 gegenüber den Führungsrollen 19 und 20 statt, so daß unabhängig von der zufälligen Form der Felge 16 im Bereich der Aufschraubstelle 30 eine reproduzierbare Endlage des Nippels auf der Speiche erreicht wird. Es versteht sich, daß in dieser Endlage noch keine Spannung über die Speiche übertragen wird. Durch die vergleichsweise lockere Aufnahme der Achse mit der Nabe 14 wird sich umgekehrt die Nabe 13 dabei im Zentrum der Felge 16 anordnen.
Bezugszeichenliste
1 Rahmen
2 Säule
3 Fuß
4 Achse
5 Schrauber
6 Schlitten
7 Doppelpfeil
8 Kolben/Zylinder-Einheit
9 Klinge
10 Motor
11 Aufnahmeeinrichtung
12 Rad
13 Nabe
14 Achse
15 Speiche
16 Felge
17 Gestell
18 Knebelgriff
19 Führungsrolle
20 Führungsrolle
21 Achse
22 Achse
23 Halter
24 Rohrstück
25 Knebelgriff
26 Führungsrolle
27 Rollenträger
28 Achse
29 Dreieck
30 Aufschraubstelle
31 Hubplatte
32 Schlitten
33 Lochsucher
34 Stift
35 Loch
36 Positionieranschlag
37 Kolben/Zylinder-Einheit
38 Nippelkopf
39 Schlauch
40 Achse
41 Tragrahmen
42 Kolben/Zylinder-Einheit
43 Anschlag
44 Anschlag
45 Kolben/Zylinder-Einheit
46 Doppelpfeil
47 Motor
48 Rad
49 Riemen
50 Ritzel

Claims (10)

1. Verfahren zum Einspeichen eines Rades (12) aus einer Felge (16), einer Nabe (13) und einer Mehrzahl von Speichen (15) und Nippeln, indem die Speichen (15) durch Bohrungen in der Nabe (13) eingefädelt und die Nippel durch Löcher in der Felge (16) hindurchgeführt und auf die mit Gewinde versehenen Enden der Speichen (15) um einige wenige Umdrehungen aufgedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (13) mit den eingefädelten Speichen (15) einerseits und die Felge (16) andererseits zunächst in eine ungefähr konzentrische Relativlage zueinander gebracht werden, daß die Felge (16) in Dreipunktauflagerung (19, 20, 26) so um ihre Achse gedreht wird, daß eines der Löcher in der Felge (16) in eine solche Position gebracht wird, bei der das Loch mit einer gemeinsamen festgelegten Achse (4) eines Schraubers (5) und eines Positionieranschlages (36) für das mit Gewinde versehene Ende der Speiche (15) fluchtet, daß die Speiche mit ihrem mit Gewinde versehenen Ende auf den Positio­ nieranschlag (36) gedrückt und der Nippel durch das Loch in der fixierten Felge (16) hindurch mit dem Schrauber (5) auf das mit Gewinde versehene Ende der Speiche aufgedreht wird, worauf mit der Felge (16) und den anderen Speichen (15) und Nippeln entsprechend verfahren wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst nur sämtliche Nippel der einen Radseite aufgedreht werden und sodann die Nippel der anderen Radseite aufgedreht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Felge (16) ohne nennenswerte Fixierung der Nabe (13) in der Dreipunktauflagerung mit drei Führungsrollen (19, 20, 26) posi­ tioniert wird, und daß das Aufdrehen der Nippel nacheinander in der Nähe einer der Führungsrollen (26) erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Nabe (13) während des Aufdrehens der Nippel entgegen der Aufdrehrichtung der Nippel exzentrisch zu der Felge (16) gehalten wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufnahmeein­ richtung (11) zum ungefähren Festlegen der Achse (14) der Nabe (13), drei Führungsrollen (19, 20, 26) für eine drehbare Lagerung der Felge (16), ein Positionieranschlag (36) für das mit Gewinde versehne Ende der Speiche (15) sowie ein axial in Aufdrehrichtung verfahrbarer Schrauber (5) zum Aufdrehen der Nippel um einige wenige Umdrehungen an einem gemeinsamen Rahmen (1) vorgesehen sind, und daß ein angetriebener Lochsucher (33) für die Löcher (35) in der Felge (16) in der gemeinsamen Achse (4) des Schraubers (5) und des Positionieranschlages (36) verfahrbar und aus dieser Achse (4) herausfahrbar am Rahmen (1) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der drei Führungsrollen (19, 20) auf einem gegenüber dem Rahmen (1) axial in Aufdrehrichtung verschiebbaren und feststellbaren Gestell (17) drehbar und mit ihren Achsen (21, 22) fest so ange­ ordnet sind, daß ihre Mittelsenkrechte zumindest etwa mit der Aufdrehrichtung zusammenfällt, und daß die dritte Führungsrolle (26) in der Nähe der Aufschraubstelle (30) der Nippel mit ihrer Achse (28) nachgiebig angeordnet und zur Einstellung auf den Lochversatz etwa senkrecht zu der von den beiden ersten Führungsrollen (19, 20) und der Aufschraubstelle (30) festgeleg­ ten Ebene verfahrbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Führungsrolle (26) auf einem Rollenträger (27) gelagert ist, der zwischen zwei einstellbaren Anschlägen (43, 44) hin- und herbeweglich gelagert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (27) für die dritte Führungsrolle (26) auf einem Tragrahmen (41) um eine etwa horizontale Achse (40) schwenkbar gelagert ist, daß der Tragrahmen (41) gegenüber dem Rahmen (1) der Vorrichtung in Aufschraubrichtung ver- und feststellbar angeordnet ist, und daß ein Antrieb (42) für das Verfahren der dritten Führungsrolle (26) in eine Spann- und in eine Freigabe­ stellung für die Felge (16) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (11) zum ungefähren Festlegen der Achse (14) der Nabe (13) zumindest etwa in Aufdrehrichtung relativ zu dem die beiden Führungsrollen (19, 20) tragenden Gestell (17) ver- und feststellbar angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte, auf dem Rollenträger (27) gelagerte Führungsrolle (26) mit einem steuerbaren taktweise betriebenen Drehantrieb (47-50) zum Weiterdrehen der Felge (16) um ihre Achse versehen ist.
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