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DE19531325A1 - Abschlagmatte - Google Patents

Abschlagmatte

Info

Publication number
DE19531325A1
DE19531325A1 DE1995131325 DE19531325A DE19531325A1 DE 19531325 A1 DE19531325 A1 DE 19531325A1 DE 1995131325 DE1995131325 DE 1995131325 DE 19531325 A DE19531325 A DE 19531325A DE 19531325 A1 DE19531325 A1 DE 19531325A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tee
width
length
tee mat
mat according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995131325
Other languages
English (en)
Inventor
Berthold Keller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1995131325 priority Critical patent/DE19531325A1/de
Publication of DE19531325A1 publication Critical patent/DE19531325A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/36Training appliances or apparatus for special sports for golf
    • A63B69/3661Mats for golf practice, e.g. mats having a simulated turf, a practice tee or a green area

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Abschlagmatte mit einer Oberfläche zum Auflegen eines Golfballes, wobei die Oberfläche bevorzugt mit einem Grasbelag, insbesondere künstlichem Grasbelag versehen ist.
Abschlagmatten finden sich bei fast jedem Golfplatz, insbesondere auf der sogenannten Driving-Ranch. Die Abschlagmatten dienen zur Übung von Anfängern aber auch für Fortgeschrittene, um den Abschlag des Golfballes zu verbessern. Verständlicherweise unterliegen diese Abschlagmatten einem sehr hohen Verschleiß, da insbesondere Anfänger häufig den Schlägerkopf zu tief ansetzen und deswegen hart auf die Oberfläche bzw. auf den Grasbelag auftreffen. Da zudem gerade beim Abschlag die am weitesten ausholende Bewegung des Golfspiels gemacht wird, trifft der Schlägerkopf sehr hart auf die Oberfläche und den Grasbelag. Dieses Auftreffen wirkt auch auf den Arm des Golfspielers zurück, was als außerordentlich unangenehm empfunden wird und häufig auch zu Verletzungen führt.
Dieser Nachteil gilt vor allem dann, wenn die Abschlagmatte lediglich auf eine Oberfläche aus Beton aufgelegt werden, was sehr häufig der Fall ist. Der Nachteil gilt aber auch für Abschlagmatten, die auf eine normale Bodenoberfläche gelegt werden. Hier mag zwar durch die weichere Bodenoberfläche der Schlag etwas gedämpft werden, jedoch sind die Auswirkungen auf den Arm erheblich.
Bekannt sind auch Abschlaggestelle, die jedoch den gleichen Nachteil aufweisen, wie oben für Abschlagmatten beschrieben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abschlagmatte zu schaffen, welche diese Nachteile nicht aufweist und die insbesondere den Spieler schont.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß die Oberfläche gegen die Kraft eines Kraftspeichers bewegbar ist.
Dies bedeutet, daß die Oberfläche beim Auftreffen des Schlägerkopfes nachgibt, so daß die Rückwirkungen auf den Arm des Spielers nur sehr gering sind. Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt auch darin, daß der Schlägerkopf sehr gut unter den Ball kommt, was beim Abschlag gewünscht wird, damit der Ball weitest möglich getrieben wird.
Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Oberfläche federnd gelagert ist. Wie diese federnde Lagerung geschieht, ist von zweitrangiger Bedeutung. In der Praxis hat sich herausgestellt, daß sehr gute Ergebnisse erzielt werden, wenn als Kraftspeicher ein elastischer, rückformbarer Werkstoff und insbesondere ein Schaumstoff verwendet wird.
Der Vorteil dieses Schaumstoffes ist, daß er über die gesamte Länge der Oberfläche unterlegt werden kann, so daß es gleichgültig ist, an welche Stelle der Oberfläche der Ball aufgelegt wird. In jedem Fall gibt die Oberfläche beim Auftreffen des Schlägerkopfes der Schlagwucht nach, so daß der Spieler kaum eine Rückwirkung verspürt. Hierdurch wird ihm auch, was in vielen Fällen geschieht, nicht die Freude am Üben des Abschlages genommen, da er den Abschlag, selbst wenn er ihn nicht ganz korrekt ausführt, nicht als unange­ nehm empfindet. Ferner sind seine Erfolge beim Abschlag, da der Schlägerkopf besser unter den Ball gelangt, größer, so daß auch dies seine Motivation verstärkt.
Das federnde Nachgeben der Oberfläche hat zudem den Vorteil, daß der Ball nicht wegspringt, wie dies bei starren Matten häufig der Fall ist, wenn der Schlägerkopf vor dem Ball auf die Oberfläche auftrifft. Auch hierdurch werden die beim Übenden erzielten Erfolge verbessert.
Es versteht sich von selbst, daß im Rahmen der Erfindung auch andere Kraftspeicher liegen. Der Schaumstoff ist lediglich ein möglicher Werkstoff, da er zudem preisgünstig ist.
Bevorzugt soll die Oberfläche Teil eines Gehäusekastens sein, der aus einer oberen und einer unteren Schale besteht. Dabei sind die obere und untere Schale so ausgestaltet, daß sie übereinandergestülpt werden können, wobei bevorzugt die obere Schale über die untere Schale gestülpt wird. Dies hat den Vorteil, daß kein Wasser zwischen die Schalen eintreten kann, so daß ein Verschleiß der Abschlagmatte und insbesondere eine Beschädigung bei Frost vermieden wird.
Zu diesem Zweck weist die obere Schale eine größere Länge und Breite auf, als die untere Schale und umrahmt in Gebrauchslage mit ihren Seitenwände die Seitenwände der unteren Schale. Zwischen beiden Schalen ist der Kraftspeicher eingelegt. Ferner halten beide Schalen einen genügenden Abstand voneinander ein, so daß die obere Schale gegenüber der unteren Schale bewegt werden kann.
Zur Festlegung des Schaumstoffes kann dieser auf die Innenflächen der unteren bzw. oberen Schale aufgeklebt werden. Es hat sich zudem noch als günstig erwiesen, wenn Querrippen von der oberen bzw. unteren Schale abstehen, die sich in Gebrauchslage in den Schaumstoff eingraben, so daß dieser nicht verrutschen kann.
Diese gesamte, die Abschlagplatte bildende Anordnung wird in Gebrauchslage in einen Boden versenkt, wobei die Ober­ fläche bevorzugt ebenerdig mit der Bodenoberfläche verläuft. Hierdurch ist beispielsweise nur an einem unterschiedlichen Grün erkennbar, wo die Abschlagmatte liegt. Der Spieler weiß dann, wo er den Ball hinzulegen hat, und daß er sich neben diese Abschlagmatte stellen soll.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugt er Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Abschlagmatte in Gebrauchslage;
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Abschlagmatte gemäß Fig. 1 entlang Linie II-II;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Abschlagmatte gemäß Fig. 2 entlang Linie III-III.
Gemäß Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Abschlagmatte R in einem Boden 1 eingelassen. Diese Abschlagmatte R besteht aus einem Gehäusekasten 2, dessen Oberfläche 3 mit einem künstlichen Grasbeleg 4 versehen ist. Auf diesen Grasbelag 4 wird in Gebrauchslage ein Golfball 5 aufgelegt, der mit einem Golfschläger 6 abgeschlagen werden kann.
Insbesondere in Fig. 2 und 3 ist erkennbar, daß der Gehäusekasten 2 aus zwei Schalen 7 und 8 besteht. Die untere Schale 8 ist in Gebrauchslage in den Boden 1 eingelegt und bleibt dort ortsfest. Sie weist eine Breite b und eine Länge l auf. Dabei ist eine Bodenplatte 9 umlaufend von Seitenwänden 10 umgeben.
Auch die obere Schale 7 besitzt eine Deckfläche 11 sowie umlaufende Seitenwände 12. Insgesamt weist die obere Schale 7 eine Breite b₁ und eine Länge l₁ auf. Die Breite b₁ und die Länge l₁ sind größer als die Breite b und die Länge l der unteren Schale, so daß die obere Schale 7 über die untere Schale 8 gestülpt werden kann.
Zwischen der unteren Schale 8 und der oberen Schale 7 befindet sich ein Kraftspeicher 13. Im vorliegenden Aus­ führungsbeispiel ist dieser Kraftspeicher 13 eine Kunststoffmatte aus einem rückformbaren Material, jedoch sind auch andere Möglichkeiten für einen Kraftspeicher 13 denkbar. Besonders bevorzugt wird, daß der Kraftspeicher eine ziemlich gleichbleibende Elastizität über die gesamte Länge der Abschlagmatte R aufweist, so daß es gleichgültig ist, an welche Stelle der Golfball 5 gelegt wird.
In Fig. 3 ist ferner erkennbar, daß sowohl der Deckfläche 11 von innen her als auch der Bodenplatte 9 Querrippen 14 und 15 angeformt sind, die sich in Gebrauchslage in den Kraftspeicher (Schaumstoff) eingraben. Hierdurch wird ein Verschieben der oberen Schale 7 gegenüber der unteren Schale 8 unterbunden.
Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:
In Gebrauchslage ist die Abschlagmatte R, wie in Fig. 1 gezeigt, in einen Boden 1 eingesetzt. Bevorzugt liegt die Oberfläche 3 der Abschlagmatte R in etwa in der Höhe einer Bodenoberfläche 16, so daß kaum ein Unterschied zwischen der Abschlagmatte R und dem sie umgebenden Boden erkennbar ist. In der Regel weist dieser Boden 1 ebenfalls einen Grasbewuchs 17 auf.
Ein Spieler legt nun einen Golfball 5 an einer beliebigen Stelle der Abschlagmatte R auf den Grasbelag 4 auf, wobei er bevorzugt auffestem Boden 1 neben der Abschlagmatte R steht. Mit einem Golfschläger 6 kann der Spieler nun den Golfball 5 abschlagen, wobei die obere Schale 7 einem Schlag in Richtung x nachgeben kann. Dies gilt vor allem dann, wenn der Spieler den Golfschläger 6 zu tief ansetzt, d. h., wenn ein Schlägerkopf 18 zu hart auf den Grasbelag 4 auftrifft. In diesem Augenblick gibt die obere Schale 7 nach, so daß eine Rückwirkung auf den Spieler kaum besteht.
Dieses Nachgeben hat auch den Vorteil, daß der Spieler mit dem Schlägerkopf 18 sehr gut unter den Golfball 5 kommen kann, wie dies beim Abschlag gewünscht wird.

Claims (9)

1. Abschlagmatte mit einer Oberfläche (3) zum Auflegen eines Golfballes (5), wobei die Oberfläche (3) bevorzugt mit einem Grasbeleg, insbesondere künstlichen Grasbelag (4), versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche (3) gegen die Kraft eines Kraftspeichers (13) bewegbar ist.
2. Abschlagmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher (13) aus einem elastischen, rückformbaren Webstoff besteht.
3. Abschlagmatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher (13) aus einem Schaumstoff besteht.
4. Abschlagmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche (3) Teil eines Gehäusekastens (2) ist, der aus einer oberen und einer unteren Schale (7, 8) besteht.
5. Abschlagmatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Schale (7) aus einer die Oberfläche (3) aufweisenden Deckfläche (11) mit umlaufenden Seitenwänden (12) besteht und eine Breite (b₁) und eine Länge (l₁) aufweist.
6. Abschlagmatte nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die untere Schale (8) aus einer Bodenplatte (9) mit umlaufenden Seitenwänden (10) besteht und eine Länge (l) sowie eine Breite (b) aufweist.
7. Abschlagmatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (l) und Breite (b) der unteren Schale (8) kleiner ist als die Länge (l₁) und Breite (b₁) der oberen Schale (7), so daß die obere Schale (7) über die untere Schale (8) gestülpt ist.
8. Abschlagmatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Innenfläche der Deckfläche (11) und/oder eine Innenfläche der Bodenplatte (9) Querrippen trägt/tragen.
9. Abschlagmatte nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche (3) in Gebrauchslage in einer Ebene mit der Bodenoberfläche (16) ist.
DE1995131325 1995-08-25 1995-08-25 Abschlagmatte Withdrawn DE19531325A1 (de)

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