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DE19531272A1 - Gerät zur Sanierung nicht begehbarer Rohrleitungen - Google Patents

Gerät zur Sanierung nicht begehbarer Rohrleitungen

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Publication number
DE19531272A1
DE19531272A1 DE19531272A DE19531272A DE19531272A1 DE 19531272 A1 DE19531272 A1 DE 19531272A1 DE 19531272 A DE19531272 A DE 19531272A DE 19531272 A DE19531272 A DE 19531272A DE 19531272 A1 DE19531272 A1 DE 19531272A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metering
pump
drive
pressure
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19531272A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Eisinger
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19531272A priority Critical patent/DE19531272A1/de
Publication of DE19531272A1 publication Critical patent/DE19531272A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/26Pigs or moles, i.e. devices movable in a pipe or conduit with or without self-contained propulsion means
    • F16L55/28Constructional aspects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Sanierung nicht begehbarer Rohrleitungen eines Gas- oder Wasserversor­ gungsnetzes oder eines Abwasserkanalsystems durch Aus­ füllen von Defekten einer schadhaften Stelle mit einem selbst aushärten zähflüssigen oder pastösen Mehr-Kompo­ nenten-Werkstoff und mit den weiteren, im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten, gattungsbestimmenden Merkmalen.
Ein Gerät dieser Art ist durch die EP-0 204 694 B1 be­ kannt.
Das bekannte Kanalsanierungsgerät ist auf die Verarbei­ tung eines zwei-Komponenten-Harzes ausgelegt, dessen Stamm- und Härter-Komponente über lange, flexible Schläuche, die eine Länge von z. B. 60 m haben können, einem auf dem Gerät installierten Mischer gefördert werden, wobei Pumpen, mittels derer je eine der Kompo­ nenten zu dem Mischer gefördert werden, in einem außer­ halb des Kanalsystems geparkten, als Servicestation dienenden Fahrzeug angeordnet sind. Das durch die Mi­ schung seiner Komponenten für die Verarbeitung vorbe­ reitete, aushärtbare Material gelangt von dem Mischer unmittelbar in eine Verpreßdüse, die schwenkbar an dem sie tragenden Wagen des Arbeitszuges angeordnet ist.
Diese Art der Vorbereitung des Harzes durch Förderung seiner Komponenten von der Service-Station aus zu dem auf dem Sanierungsgerät angeordneten Mischer, wobei die Förderpumpen auch als Dosierpumpen benutzt werden müs­ sen, ist mit dem gravierenden Nachteil behaftet, daß ein für die Materialeigenschaft - Festigkeit und Dicht­ heit des ausgehärteten Materials entscheidendes - stö­ chiometrisches - Mischungsverhältnis der Stamm- und der Härter-Komponente des Harzes nicht innerhalb hinrei­ chend enger Toleranzen gehalten werden kann, mit der Folge, daß die mit dem bekannten Gerät sanierten Rohr­ leitungen schon nach relativ kurzer Zeit wieder sanie­ rungsbedürftig werden können.
Ursächlich dafür, daß das Mischungsverhältnis der Kom­ ponenten in dem letztendlich zu verarbeitenden Harz drastischen Schwankungen unterworfen ist, können z. B. zu verschiedenen Zeiten in den - flexiblen - Schläu­ chen, über die die einzelnen Komponenten zu dem Mischer transportiert werden, auftretende Stick-slip-Effekte sein, die, auch wenn im zeitlichen Mittel dem Mi­ schungsverhältnis entsprechende Mengen der Komponenten zu dem Mischer gefördert werden bewirken, daß dem Mi­ scher zeitweise mehr Stamm- und zeitweise mehr Härter-Kom­ ponente zugeführt wird, als es dem stöchiometrischen Verhältnis, das in engen Toleranzen einzuhalten ist, entspricht. Derartige Unterschiede ergeben sich zwangs­ läufig, wenn z. B., gleiche Querschnitte der Schlauch-Zu­ führungsleitungen vorausgesetzt, über diese unter­ schiedliche Mengen der Stamm- und der Härterkomponente transportiert werden und/oder, wenn sich die Viskositä­ ten der Stamm-Komponente und der Härter-Komponente deutlich unterscheiden, was in der Regel der Fall ist.
Dies gilt umso mehr für ein mit dem aus der EP-0 204 694 bekannten Gerät bau- und funktionsanaloges, durch die DE 30 49 867 C1 bekanntes Gerät der eingangs genannten Art, bei dem das für die Rohr-Abdichtung benutzte Harz ein 3-Komponenten-Harz ist, bei dem eine Stamm-Kompo­ nente, eine Härter-Komponente und Wasser als zusätzli­ che Komponente miteinander zu dem verarbeitbaren Harz gemischt werden müssen.
Mit den insoweit erläuterten Nachteilen nicht behaftet ist ein weiter bekanntes Kanal-Sanierungsgerät (EP 0 211 825 B1), das einen im verarbeitungsfähigen Zu­ stand befindliches, d. h. schon im stöchiometrischen Mischungsverhältnis gemischtes Harz enthaltenden Vor­ ratsbehälter mitführt, der mit einem Pumpsystem ausge­ rüstet ist, das, hydraulisch oder pneumatisch angetrie­ ben, die Förderung des verarbeitungsfähigen Harzes zur Verpreßdüse ermöglicht.
Als ein erheblicher Nachteil dieses weiter bekannten Geräts ist jedoch anzusehen, daß nur ein begrenzter Vorrat schon gemischten Harzes in dem Behälter mit führ­ bar ist, d. h., daß das bekannte Gerät nur eine begrenz­ te Anzahl von Sanierungsoperationen ausführen kann. Es muß daher, wenn innerhalb eines sanierungsbedürftigen Rohrabschnittes mehrere Schadensstellen vorhanden sind, mehr oder weniger häufig zur Servicestation zurückge­ fahren werden, um mit einem neuen Vorratsbehälter für verarbeitungsfähiges Harz bestückt zu werden. Die zwangsläufige Folge hiervon ist eine lange Dauer der Sanierungsarbeiten und eine entsprechende Erhöhung der hierfür anfallenden Kosten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Gerät der ein­ gangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß es von der Service-Station aus mit den Komponenten des Harz-Materials beschickbar ist und gleichwohl eine ex­ akte Dosierung der Komponenten des Harzes am Verarbei­ tungsort desselben ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeich­ nenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die hiernach vorgesehene Installation einer Do­ siereinrichtung auf dem Arbeitszug, die den Komponen­ ten, aus denen das Harz durch Mischung derselben vorbe­ reitet wird, einzeln zugeordnete Dosierpumpen umfaßt, die von der Service-Station aus mit den reinen Kompo­ nenten beschickbar sind, wobei die Dosierpumpen zu pe­ riodisch ablaufenden Dosierzyklen antreibbar sind, durch die zu dem Mischer dem vorgegebenen Mischungsver­ hältnis entsprechende Teilchargen der Komponentenmate­ rialien förderbar sind, wird auf dem Arbeitszug gleich­ sam eine Relais-Station geschaffen, die, unabhängig davon, wie die Druckverhältnisse in den Komponenten-Lei­ tungen am Eingang der Dosiervorrichtung sind, sicher­ stellt, daß die Komponenten dem Mischer auf hinreichend hohem Druckniveau zugeführt werden und damit innerhalb einer Zyklus zeit definierte Chargen der Komponenten zu dem Mischer gelangen.
Durch diese - erfindungsgemäße - Maßnahme ist es mög­ lich, das Sanierungsgerät von der Service-Station aus mit für die Durchführung auch umfangreicher Sanierungs­ arbeiten ausreichenden Mengen der benötigten Harz-Kom­ ponenten zu versorgen und zeitraubende Hin- und Her­ fahrten des Arbeitsgeräts, die ansonsten zum Aufnehmen - "Auftanken" - begrenzter Mengen schon gemischten Harz-Materials notwendig wären, zu vermeiden. Die hierdurch erzielbare Verkürzung von Kanal-Sanierungsarbeiten ist erheblich und führt zu entsprechenden Kostensenkungen.
Wenn die Förderung der Komponenten-Chargen zu dem Mi­ scher gleichzeitig erfolgt, so ist es nicht erforder­ lich, einen aktiven Mischer zu verwenden, der ein an­ treibbares Rührwerk hat, sondern es kann statt dessen ein konstruktiv sehr einfacher passiver, d. h. allein durch seine Gestaltung die Mischung der Komponenten vermittelnder Mischer verwendet werden, der nach einer Arbeitsfahrt ausgetauscht wird.
In bevorzugter Gestaltung des Sanierungsgeräts sind die Dosierpumpen als Tauchkolbenpumpen ausgebildet und ha­ ben einen doppelt-wirkenden Antrieb, so daß ihre Tauch­ kolben auch im Füllbetrieb antreibbar sind, um die Rei­ bung der Kolben in den Pumpengehäusen zu überwinden und dadurch die Befüllung der Pumpenkammern mit dem am Ende der langen Zuführungsleitungen noch verfügbaren Druck zu erleichtern.
In der gemäß Anspruch 6 vorgesehenen, bevorzugten Ge­ staltung der auf ein festes Mischungsverhältnis der Harzkomponenten ausgelegten Dosiereinrichtung ist die­ se, sowohl konstruktiv als auch steuerungstechnisch sehr einfach realisierbar bzw. betreibbar, wobei sich durch die Merkmale der Ansprüche 7 und 8 steuerungs­ technisch weitere Vereinfachungen ergeben.
Von den konstruktiv möglichen Realisierungen der Do­ siereinrichtung gemäß Anspruch 8 ist diejenige gemäß Anspruch 9 als besonders vorteilhaft anzusehen, da sie bei geringem Raumbedarf auch nur kurze Leitungsstücke zur Verbindung mit dem Mischer benötigt.
In Kombination hiermit ist durch die Merkmale des An­ spruchs 10 eine momentausgeglichene Anordnung des An­ triebszylinders und der Dosierpumpen zueinander angege­ ben, die ausschließt, daß auf die Kolben Querkräfte ausgeübt werden, aus denen ein erhöhter Verschleiß oder gar zu ein Blockieren der Kolben in den sie führenden Gehäusebohrungen resultieren könnten.
Durch eine in bevorzugter Gestaltung des erfindungsge­ mäßen Sanierungsgeräts vorgesehene, durch die Merkmale des Anspruchs 11 hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaues umrissene und durch die Merkmale der Ansprüche 12 bis 15, die alternativ oder in Kombination reali­ siert sein können, näher spezifizierte Positionsüberwa­ chungseinrichtung wird bei einem erfindungsgemäßen Sa­ nierungsgerät, bei dem die Kolben der Dosierpumpen ge­ meinsam angetrieben sind, eine Vielzahl von steuerungs­ technischen Vorteilen erzielt, von denen beispielhaft lediglich die folgenden erwähnt seien:
  • 1. Der Dosierbetrieb ist elektronisch einfach steuer­ bar.
  • 2. Es kann auf mechanische Anschläge zur Hubbegrenzung verzichtet werden, was einen schonenden Betrieb der Dosierpumpen gewährleistet.
  • 3. Aus der Zeitspanne, die zwischen dem Auftreten der alternativen End-Stellungssignale verstreicht, kann auf den Zustand der Harz-Komponenten geschlossen werden und gegebenenfalls die Antriebsleistung der Dosierpumpen gesteuert verändert werden.
  • 4. Durch Veränderung der Position mindestens eines Endstellungsgebers kann auf einfache Weise der Hub der Pumpenkolben definiert verändert werden.
  • 5. Bei Verwendung eines Positionsgebers, der als Abso­ lutgeber ausgebildet ist, und ein elektrisches Aus­ gangssignal erzeugt, das ein Maß für die jeweilige Momentanposition der Kolben ist, d. h. in monotoner und dem Betrage nach definierter Relation zur Kol­ benposition steht, ist auch eine geschwindigkeits­ abhängige Regelung der Geschwindigkeit möglich, mit der die Kolben der Dosierpumpen ihre Füll- und För­ derhübe ausführen. Bei Verwendung eines derartigen Absolut-Positionsgebers können die Umkehrpunkte der Kolbenbewegungen elektronisch durch einstellbare Vorgabe von Vergleichs-Schwellenwerten an einer Vergleichsstufe der elektronischen Steuereinheit des Sanierungsgeräts bestimmt werden, d. h. Montage­ arbeiten vermieden werden, die für die Umsetzung eines "reinen" Endstellungsgebers erforderlich wä­ ren.
Diese Vorteile lassen sich auch bei den durch die Merk­ male der Ansprüche 16 und 17 angegebenen Gestaltungen bei dem Sanierungsgerät einsetzbarer Dosiereinrichtun­ gen erzielen, die individuell antreibbare Dosierpumpen haben und daher die weiteren Vorteile vermitteln, daß sie durch mechanische Verstellung von End-Stellungsge­ bern oder elektronische Einstellung von End-Stellungs­ charakteristischen Vergleichswerten an der elektroni­ sche Steuereinheit auf materialspezifisch in weiten Grenzen variierende Mischungsverhältnisse der Material­ komponenten einstellbar sind.
Anhand von Ausgangssignalen gemäß den Ansprüchen 18 und/oder 19 vorgesehener und ausgelegter Drucksensoren ist feststellbar, ob der am geräteseitigen Ende in den Förderleitungen, über die dem Gerät die Materialkompo­ nenten zugeführt werden, herrschende Druck für eine sichere Befüllung der Dosierpumpen ausreichend ist oder nicht und erforderlichenfalls eine Erhöhung der Förder­ leistung der Förderpumpen oder deren Abschaltung ge­ steuert werden, falls ein hinreichender Druck nicht er­ reichbar ist.
Durch die den Merkmalen des Anspruchs 20 entsprechende Einstellbarkeit eines Strömungswiderstandes im hydrau­ lischen Antriebs-Steuerkreis eines hydraulischen An­ triebszylinders der Dosierpumpen, läßt sich mit einfa­ chen Stellmitteln erreichen, daß im Füllbetrieb der Do­ sierpumpen in deren Pumpenkammern ein hinreichend hoher Druck aufgebaut werden kann.
In Kombination hiermit wird durch die Merkmale des An­ spruchs 21 erreicht, daß dieser Strömungswiderstand von der Servicestation aus elektronisch gesteuert einstell­ bar ist.
Von einem Gerät der eingangs genannten Art ausgehend, wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe auch durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 22 gelöst.
Durch die hiernach vorgesehene Realisierung der Dosier­ einrichtung mittels auf dem Arbeitszug installierter, den Komponenten-Materialien einzeln zugeordneter Durch­ flußmengen-Meßgeräte, die für den zeitbezogenen Betrag der Volumenströme charakteristische elektrische Aus­ gangssignale erzeugen, sowie den Durchflußmengen-Meßge­ räten vorgeschalteter mittelbar oder unmittelbar elek­ trisch ansteuerbarer Dosierventile, mittels derer die Volumenströme, gesteuert von einer elektronischen Steu­ ereinheit, die die Durchfluß-Meßgeräte durchströmenden Komponentenmengen definiert einstellbar sind, wobei die elektronische Steuereinheit die hierfür erforderlichen Ansteuersignale für elektrische Vorsteuerventile aus einer vergleichenden Verarbeitung der volumenstrom­ charakteristischen Ausgangssignale der Durchflußmengen- Meßgeräte mit für ein definiertes Mischungsverhältnis der Komponenten charakteristischen Sollwerten erzeugt, wird insgesamt ein sehr einfacher Aufbau des Geräts erzielt, der gleichwohl allein mit Mitteln der elektro­ nischen Steuerungstechnik eine variable Einstellung des Geräts auf die für den Mischungsbetrieb relevanten Pa­ rameter, insbesondere das Mischungsverhältnis der Kom­ ponenten und deren Fördergeschwindigkeit durch den Mi­ scher erlaubt.
Dies gilt in bezug auf die Einfachheit des Aufbaues der Dosiereinrichtung a forteriori, wenn deren Dosierventi­ le gemäß den Merkmalen des Anspruchs 22 als druckbetä­ tigte Ventile ausgebildet sind, deren Steuerdruck von dem Druck, unter dem die Komponenten-Materialien in den Versorgungsleitungen stehen, direkt abgeleitet ist und das Fördermedium gleichzeitig als Steuermedium für die druckbetätigten Dosierventile ausgenutzt ist, so daß eine ansonsten erforderliche hydraulische Hilfsdruck­ quelle nicht benötigt wird.
In Kombination hiermit ist es vorteilhaft, wenn die den Dosierventilen zugeordneten Umschalt-Steuerventile als pneumatisch betätigbare, elektrisch vorgesteuerte Ven­ tile ausgebildet sind, zu deren Ansteuerung eine für die Sanierungsarbeiten ohnehin benötigte pneumatische Druckquelle der Servicestation ausnutzbar ist.
Wenn die Durchflußmeßgeräte als hydraulische Drehmotore mit elektromechanischer oder elektronischer Drehzahl-Meß­ einrichtung ausgebildet sind, so ist es besonders vorteilhaft, wenn diese als Zahnradmotore mit außenver­ zahnten Zahnrädern ausgebildet sind, die als Winkelge­ ber-Elemente eines berührungslos, z. B. induktiv arbei­ tenden elektronischen Drehzahl-Sensorsystems ausnutzbar sind.
Als Durchflußmengen-Meßgeräte nutzbare hydraulische Drehmotore können auch mit einem eigenen elektrischen oder hydraulischen Antriebsmotor versehen sein und als zusätzliche "Relais"-Pumpen genutzt werden.
Weitere Einzelheiten des erfindungsgemäßen Sanierungs­ geräts ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen
Fig. 1 eine schematisch vereinfachte Ansicht eines erfindungsgemäßen Geräts zur Sanierung nicht begehbarer Rohrleitungen durch Abdichtung der­ selben mittels eines Zweikomponenten-Harzes, das mittels einer bordeigenen Dosiereinrichtung des Geräts und eines Mischers zur Verarbeitung vorbereitbar ist;
Fig. 2 ein Hydraulikschaltbild eines ersten Ausfüh­ rungsbeispiels einer in dem Sanierungsgerät gemäß Fig. 2 einsetzbaren Dosiereinrichtung mit hy­ draulisch angetriebenen Dosierpumpen,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer solchen Do­ siereinrichtung in einer der Fig. 2 entspre­ chenden Schaltbild-Darstellung und
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer in dem Sanierungsgerät gemäß Fig. 1 einsetzbaren Do­ siereinrichtung mit passiven Durchflußmengen-Meß­ einrichtungen, in einer den Fig. 2 und 3 entsprechenden Schaltbild-Darstellung.
Das in der Fig. 1 insgesamt mit 10 bezeichnete Gerät zur Sanierung nicht begehbarer Rohrleitungen, z. B. der Hauptleitungen 11 eines in der Fig. 1 lediglich durch einen kurzen Abschnitt einer Hauptleitung und einen radial in diese mündenden Abschnitt einer Haus-Anschluß­ leitung 12 repräsentierten Wasser-Versorgungsnetzes ist als Arbeitszug ausgebildet, der über einen nicht darge­ stellten - begehbaren - Wartungsschacht des Netzes, das in einer Tiefe von etwa 1,5 m im Erdreich verlegt ist, von einer in den Fig. 2 und 3 mit 40 bezeichneten War­ tungsstation, z. B. einem Servicefahrzeug, aus in das insgesamt mit 13 bezeichnete Rohrleitungsnetz einführ­ bar ist. Das Sanierungsgerät 10 umfaßt bei dem zur Er­ läuterung gewählten Ausführungsbeispiel einen Antriebs­ wagen 14 mit vier angetriebenen Rädern 16, die über einen gemeinsamen oder den beiden Achsen 17 und 18 je zweier angetriebener Fahrzeugräder 16 einzeln zugeord­ nete, nicht dargestellte elektrische oder hydraulische Antriebsmotore mit umkehrbarer Drehrichtung mit glei­ chen Beträgen der entfaltbaren Vortriebsmomente antreib­ bar sind.
An den Antriebswagen 14 ist mittels einer lediglich schematisch angedeuteten Kupplungs-Vorrichtung 19, die auch die Funktion eines Kreuzgelenks vermittelt, zug- und schubfest ein nicht-angetriebener Wagen 21 angekup­ pelt, auf dem eine anhand der Fig. 2 noch näher zu er­ läuternde Dosiereinrichtung 22 installiert ist, der von der Service-Station 40 aus über getrennte, flexible, hochdruckfeste Versorgungsleitungen 23 und 24 Komponen­ ten eines selbstaushärtenden Zwei-Komponenten-Harzes zuführbar sind, das zur Abdichtung einer schadhaften Stelle 26, z. B. eines Risses, der Haupt-Leitung 11 und/oder zum Ausfüllen größerer Defekte im Rohrleitungssy­ stem benutzt wird. Die Dosiereinrichtung 22 stellt die Komponenten in dem für das jeweils verwendete Komponen­ tenharz einzuhaltenden stöchiometrischen Mengenverhält­ nis bereit und führt diese in einem Mischer 27 zusammen, in dem die Komponenten zu einer homogenen verarbeitungs­ fähigen Harzmasse mischbar sind, die nach dem Verarbei­ ten rasch aushärten kann.
Der Mischer 27 ist beim dargestellten Ausführungsbei­ spiel auf einem wiederum über eine Kupplungsvorrichtung 19 zug- und schubfest an den ersten nicht angetriebenen - mittleren - Wagen 21 des Arbeitszuges angekuppelten Gerätewagen 28 angeordnet, auf dem auch die Arbeitsge­ räte angeordnet sind, die für die auszuführenden Aus­ besserungsarbeiten notwendig sind, sowie eine Fernseh­ kamera 29, mit der zum einen schadhafte Stellen 26 des Rohrleitungssystems auffindbar sind und zum anderen während einer Reparaturarbeit der Arbeitsbereich be­ obachtbar ist, wobei die Reparaturarbeiten von der Ser­ vicestation 40 aus ferngesteuert werden, wo ein Kon­ trolleur anhand des auf einem Monitor dargestellten Arbeitsbereiches diesen sowie den Fortgang der Ausbes­ serungsarbeiten beobachten und deren Ablauf ferngesteu­ ert kontrollieren kann.
Der Gerätewagen 28 ist als Lafette ausgebildet, auf der erforderlichenfalls verschiedene Arbeitsgeräte fest installiert oder auswechselbar installierbar sind, die in aufeinander folgenden Fahrten des Arbeitszuges 10 zu unterschiedlichen Zwecken einsetzbar sind.
Entsprechend einer typischen Verfahrensweise werden im Zuge einer ersten Fahrt des Arbeitszuges 10 durch den Sanierungsbereich des Rohrleitungssystems 13 dessen schadhafte Stellen 26 mittels der Fernsehkamera 29 er­ mittelt - lokalisiert - und in unmittelbarem Anschluß an die Erkennung auch für die sanierende Bearbeitung vorbe­ reitet, je nach Art der schadhaften Stelle z. B. dadurch, daß das Rohr 11, falls in dieses Hindernisse hineinra­ gen, z. B. Wurzelstücke, die in das Rohr 11 hineingewach­ sen sind, weggefräst und dadurch das Rohr 11 wieder auf seinen ursprünglichen kreisrunden lichten Querschnitt gebracht wird und anschließend die schadhafte Stelle auf einen definierten Querschnitt aufgebohrt wird, so daß sie anschließend zuverlässig mit dem aushärtbaren Harz dichtend verpreßt werden kann, oder auch nur dadurch, daß lediglich das Aufbohren der schadhaften Stelle er­ folgt, wonach auf analoge Weise die nächste schadhafte Stelle gesucht, lokalisiert und entsprechend für die ausbessernde Bearbeitung vorbereitet wird.
Im Zuge einer nachfolgenden, der Ausbesserung der ge­ fundenen schadhaften Stellen 26 dienenden Fahrt des Sanierungsgeräts 10 kommt eine insgesamt mit 31 be­ zeichnete Verpreß-Einheit zum Einsatz, die einen außen­ seitig mit dem Innenradius des auszubessernden Rohres 11 gekrümmten Schild 32 umfaßt, der in eine die auszu­ bessernde Stelle 26 innenseitig vollständig und mit positiver Überdeckung ihres Randes abdichtende Position bringbar ist sowie eine innerhalb des auszufüllenden Bereiches 33 mündende Spritzdüse 34, über die das zum Ausfüllen des Rohr-Defektes und eines radial außen an diesen gegebenenfalls anschließenden Hohlraumes 36, der durch Ausspülung des benachbarten Erdreichs 37 entstan­ den sein kann, erforderliche Harz-Material hinein-ver­ drängbar ist, das in dem Mischer 27 nach vorheriger exakter Dosierung seiner Stamm- und seiner Härterkompo­ nente mittels der Dosiereinrichtung 22 und anschließen­ der Mischung mittels des z. B. als passives Mischrohr ausgebildeten Mischers 27 in die für ein rasches Aus­ härten erforderliche - "stöchiometrische" - Zusammen­ setzung gebracht worden ist.
Damit diese Ausbesserungs-Arbeitsgänge, an die sich mittels eines - nicht dargestellten - Spachtels durch­ führbare - die innere Mantelfläche des ausgebesserten Kanalrohres 11 glättende - Spachtelvorgänge anschließen können, im Zuge einer einzigen Fahrt des Geräts 10 durch ein mit mehreren Defekt-Stellen 26 behaftetes Kanalrohr 11 durchführen lassen, d. h., genügend Füllma­ terial während einer solchen Fahrt bereitgestellt wer­ den kann, ist die im mittleren Wagen 21 des Arbeitszu­ ges 14, 21, 28 angeordnete Dosiereinrichtung 22, zu deren mehr in die Einzelheiten gehender Erläuterung nunmehr auf die Fig. 2 bezug genommen sei, wie mehr im einzelnen nachfolgend geschildert, ausgebildet, wobei davon ausgegangen ist, daß das zum Abdichten schadhaf­ ter Stellen 26 verwendete Material ein Zwei-Komponen­ ten-Werkstoff ist, der aus einer Mischung einer Stamm-Komponente mit einer Härter-Komponente in einem defi­ nierten Mischungsverhältnis besteht. Soweit Elemente der Fig. 2 mit demselben Bezugszeichen versehen sind wie Elemente der Fig. 1, jedoch anhand der Fig. 2 nicht eigens erwähnt werden, soll diese Bezeichnung den Ver­ weis auf die anhand der Fig. 1 gegebene Beschreibung beinhalten.
Die Dosiereinrichtung 22 umfaßt eine zur Beschickung des Mischers 27 mit Stammkomponenten-Material vorgese­ hene Dosierpumpe 38, deren Pumpenkammer 39 über ein Einlaßventil 41 an die von der Service-Station 40 kom­ mende Stammkomponenten-Versorgungsleitung 23 und alter­ nativ dazu über ein Auslaßventil 42 an eine zum dem Mischer 27 führende Ausgangsleitung 43 anschließbar ist, sowie eine weitere Dosierpumpe 44, deren Pumpen­ kammer 46 über ein dieser Pumpe 44 zugeordnetes Einlaß­ ventil 47 an die von der Servicestation 40 kommende Härter-Komponenten-Versorgungsleitung 24 und, alterna­ tiv hierzu, über ein Auslaßventil 48 ebenfalls an die die Dosiereinrichtung 22 mit dem Mischer 27 verbindende Ausgangsleitung 43 anschließbar ist.
Die Einlaßventile 41 und 47 sowie die Auslaßventile 42 und 48 sind als elektrisch vorgesteuerte, hydraulisch betätigbare 2/2-Wege-Sitzventile ausgebildet, die durch Steuerdruck-Beaufschlagung einer ersten Steuerkammer 49 und gleichzeitiger Druckentlastung einer zweiten Steuer­ kammer 51 ihre Sperrstellung 0 einnehmen und bei Druck­ beaufschlagung ihrer zweiten Steuerkammer 51 und Druck­ entlastung der ersten Steuerkammer 49 ihre Durchfluß­ stellung I einnehmen.
Die Steuerkammern 49 und 51 der Einlaßventile 41 und 47 und der Auslaßventile 42 und 48 axial beweglich begren­ zende Steuerflächen nicht dargestellter Betätigungskol­ ben dieser Ventile sind dahingehend ausgelegt, daß bei - fehlerhafter - Druckbeaufschlagung beider Steuerkam­ mern 49 und 51 mit Steuerdruck die Einlaßventile 41 und 47 und die Auslaßventile 42 und 48 ihre Sperrstellung O einnehmen.
Die - demgemäß größerflächig begrenzten - Steuerkammern 49, durch deren Druckbeaufschlagung die Einlaßventile 41 und 47 in Sperrstellungen steuerbar sind, sind ge­ meinsam an einen ersten Steuerausgang 52 eines als 4/2-Wege-Magnetventil ausgebildeten Vorsteuerventils 53 an­ geschlossen, der in der bei stromlosen Zustand des Steu­ ermagneten 54 dieses Ventils eingenommenen Grundstel­ lung 0 desselben mit dem (Hochdruck)-P-Versorgungsaus­ gang 56 eines ebenfalls auf dem die Dosiereinrichtung 22 tragenden Wagen 21 angeordneten hydraulischen Druck­ versorgungsaggregats 59 verbunden ist, während die klei­ nerflächig begrenzten Steuerkammern 51 der Einlaßventi­ le 41 und 47 wiederum gemeinsam an einen zweiten Steuer­ ausgang 57 des Vorsteuerventils 53 angeschlossen sind, der in der Grundstellung 0 dieses den Einlaßventilen 41 und 47 zugeordneten Vorsteuerventils 53 mit dem druck­ losen T-Versorgungsanschluß 58 des Druckversorgungsag­ gregats 59 verbunden ist.
Auf analoge Weise sind die beiden Auslaßventile 42 und 48 gemeinsam über ein als 4/2-Wege-Magnetventil ausge­ bildetes Vorsteuerventil 61 ansteuerbar, in dessen im stromlosen Zustand des Steuermagneten 62 eingenommener Grundstellung 0 die beiden größer flächig begrenzten Steuerkammern 49 der Auslaßventile 42 und 48 mit der P-Versorgungsleitung 56 und die beiden kleinerflächig begrenzten Steuerkammern 51 mit der T-Leitung 58 ver­ bunden sind, und in dessen bei Erregung des Steuer-Ma­ gneten 62 mit einem Steuerstrom eingenommener Funk­ tionsstellung I die kleinerflächig begrenzten Steuer­ kammern 51 der Auslaßventile 42 und 48 mit dem über die P-Versorgungsleitung 56 bereitgestellten hohen Steuer­ druck beaufschlagt und die größer flächig begrenzten Steuerkammern 49 mit der T-Leitung 58 verbunden und daher drucklos gehalten sind.
Die beiden Dosierpumpen 38 und 44 sind als Tauchkolben­ pumpen ausgebildet, zu deren Antrieb je ein doppelt wirkender Hydrozylinder 63 bzw. 64 mit einseitig aus dem Gehäuse austretender Kolbenstange 66 bzw. 67 vorge­ sehen ist, mit denen die Tauchkolben 68 bzw. 69 der Dosierpumpen 38 bzw. 44 starr verbunden sind, wobei diese Tauchkolben 68 und 69 jeweils als - schlankerer - Fortsatz der Kolbenstange 66 bzw. 67 des jeweiligen Antriebs-Hydrozylinders 63 bzw. 64 ausgebildet sein können.
Zur Antriebssteuerung der Antriebs-Hydrozylinder 63 und 64 ist beim dargestellten, speziellen Ausführungsbei­ spiel je ein 4/2-Wege-Magnetventil 71 bzw. 72 vorgese­ hen, das in seiner Grundstellung 0 die auf hohem Druck­ niveau befindliche P-Versorgungsleitung 56 mit dem bo­ denseitigen Antriebsdruckraum 73 bzw. 74 des jeweiligen Antriebszylinders 63 bzw. 64 und die drucklose T-Lei­ tung 58 mit dem jeweils stangenseitigen Antriebsdruck­ raum 76 bzw. 77 des jeweiligen Antriebs-Hydrozylinders 63 verbindet und in seiner bei Erregung seines Steuer­ magneten 78 bzw. 79 eingenommenen Funktionsstellung I den stangenseitigen Antriebsdruckraum 76 bzw. 77 des jeweiligen Antriebs-Hydrozylinders 63 bzw. 64 mit der auf hohem Druckniveau befindlichen P-Versorgungsleitung 56 und den bodenseitigen Antriebsdruckraum 73 bzw. 74 des jeweiligen Antriebs-Hydrozylinders 63 bzw. 64 mit der drucklosen T-Versorgungsleitung 58 verbindet.
Zwischen den bodenseitigen Antriebsdruckraum 73 bzw. 74 des jeweiligen Antriebs-Hydrozylinders 63 bzw. 64 und dessen Antriebs-Steuerventil 71 bzw. 72 ist je eine Einstelldrossel 81 bzw. 82 geschaltet, durch deren Strömungswiderstand im Füll-Betrieb der Dosierpumpen 38 und 44 eine Begrenzung der Geschwindigkeit des Füll-Hubes des jeweiligen Pumpenkolbens 68 bzw. 69 erzielbar ist. Zu den beiden Einstelldrosseln 81 und 82 ist je ein Rückschlagventil 83 bzw. 84 parallel geschaltet, das durch relativ höheren Druck am Steueranschluß 86 bzw. 87 des jeweiligen Antriebs-Steuerventils 71 bzw. 72 als im angeschlossenen bodenseitigen Antriebsdruck­ raum 73 bzw. 74 in Öffnungsrichtung beaufschlagt und bei relativ höherem Druck im bodenseitigen Antriebs­ druckraum 73 bzw. 74 sperrend ist.
Die Antriebs-Hydrozylinder 63 und 64 und die mittels dieser angetriebenen Dosierpumpen 38 und 44 sind so ausgelegt, daß die Dosierpumpen 38 und 44 auf einem Ausgangsdruckniveau von bis zu 80 bar arbeiten können.
Die in der Servicestation 40 installierten Förderpumpen 88 und 89, mittels derer die Stammkomponente und die Härterkomponente des in dem Sanierungsgerät 10 durch Dosierung und Mischung für die Verarbeitung vorzuberei­ tenden Harzes über die bis zu 60 m langen Versorgungs­ leitungen 23 und 24 zu der Dosiereinrichtung 22 förder­ bar sind, sind auf ein wesentlich höheres Ausgangsdruck­ niveau von z. B. 450 bar ausgelegt, das wegen des über den langen Förderleitungen 23 und 24 und den Einlaßven­ tilen 41 und 47 auftretenden Druckabfalls erforderlich ist, damit die Harz-Komponenten stromab von den Einlaß­ ventilen 41 und 47 der Dosiereinrichtung 22 noch unter einem hinreichend hohen Druck stehen, der eine quanti­ tative Befüllung der Pumpenkammern 39 und 46 der Do­ sierpumpen 38 und 44 sicherstellt, wenn deren Pumpen­ kolben 68 und 69 ihre Füllhübe ausführen.
Zur Überwachung der in den Pumpenkammern 39 und 46 der Dosierpumpen 38 und 44 herrschenden Drücke ist je ein Drucksensor 91 bzw. 92 vorgesehen, die elektrische Span­ nungs-Ausgangssignale erzeugen, die nach Pegel- und/oder Frequenz ein Maß für den Druck in der jeweiligen Pumpenkammer 39 und 46 der Dosierpumpen 38 bzw. 44 sind.
Die Ausgangssignale der Drucksensoren 91 und 92 sind als Informations-Eingangssignale einer ebenfalls in der Servicestation 40 installierten elektronischen Steuer­ einheit 93 zugeleitet, die aus einer Verarbeitung die­ ser Signale mit von Positionsgebern 94 und 96 sowie 97 erzeugten Ausgangssignalen, die die Informationen über die End- und/oder die Momentanstellungen der Kolben 68 und 69 der Dosierpumpen 38 und 44 enthalten, für den Förderbetrieb der Förderpumpen 88 und 89 und den Do­ sierbetrieb der Dosierpumpen 38 und 44 erforderlichen Ansteuersignale für das Vorsteuerventil 53 der Einlaß­ ventile 41 und 47, das Vorsteuerventil 61 der Auslaß­ ventile 42 und 48 sowie die Antriebs-Steuerventile 71 und 72 der beiden Antriebs-Hydrozylinder 63 und 64 der Dosierpumpen 38 und 44 erzeugt.
Von der elektronischen Steuereinheit 93 werden auch Ansteuersignale für der Einfachheit halber nicht darge­ stellte, den Förderpumpen 88 und 89 einzeln zugeordne­ te Antriebs-Steuerventile erzeugt, die in einer zu den Antriebssteuerventilen 71 und 72 der Antriebszylinder 63 und 64 für die Dosierpumpen 38 und 44 analogen Aus­ führung als 4/2-Wege-Magnet-Ventile ausgebildet sein können oder auch als 4/3-Wege-Magnetventile, die zu­ sätzlich zu den beiden "parallelen" und "gekreuzten" Durchflußstellungen eine neutrale - sperrende - Mittel­ stellung haben.
Zur Erläuterung einer möglichen Betriebsart der inner­ halb des Sanierungsgeräts 10 vorgesehenen Dosierein­ richtung 22 sei zunächst vorausgesetzt, daß das Ver­ hältnis F₁/F₂ der wirksamen Querschnittsfläche F₁ des Tauchkolbens 68 der Dosierpumpe 38 für die Stammkompo­ nente zu der wirksamen Querschnittsfläche F₂ des Tauch­ kolbens 69 der Dosierpumpe 46 für die Härter-Komponente des durch dosierte Mischung der beiden Komponenten zu erzielenden Verguß-Harzes demjenigen Verhältnis der Volumina der beiden Komponenten entspricht, das wieder­ um demjenigen Massenverhältnis der beiden Komponenten entspricht, in dem diese gemischt werden müssen, damit sich ein optimal aushärtendes Harz ergibt, und daß die beiden Tauchkolben 68 und 69 der Dosierpumpen 38 und 44 während eines Dosierzyklus dieselben Füll- und Förder­ hübe zwischen einer gleichsam minimalem Volumen der Pumpenkammern 39 und 46 und einer gleichsam maximalem Volumen der Pumpenkammern 39 und 46 entsprechenden End­ stellungen ausführen. Des weiteren ist angenommen, daß diese Endstellungen zwischen denen die Kolben 98 und 99 der Antriebszylinder 63 und 64 der Dosierpumpen 38 und 44 in dem jeweiligen Gehäuse 107 bzw. 108 der Antriebs­ zylinder 63 und 64 hin- und herverschiebbar sind, durch die - einstellbare - Anordnung der als End-Stel­ lungsgeber ausgebildeten Positionsgeber 94 und 96 mar­ kierbar sind. Diese Endstellungsgeber 94 und 96 sind als induktive Näherungsschalter oder als elektromecha­ nische Endschalter ausgebildet, wobei der eine Endstel­ lungsgeber 94 z. B. ein Hoch-Pegel Signal abgibt, wenn und solange der Kolben 98 sich in seiner maximalem Vo­ lumen der Pumpenkammern 39 der Stammkomponenten-Dosier­ pumpe 38 entsprechenden Endstellung befindet und der andere End-Stellungsgeber 96 ein Hoch-Pegel-Ausgangs­ signal erzeugt, wenn und solange sich der Kolben 98 des Antriebszylinders 63 bzw. der Tauchkolben 68 der Stamm­ komponenten-Dosierpumpe 38 in der minimalem Volumen der Pumpenkammer 39 dieser Pumpe entsprechenden Endstellung befindet, die mit der vollständigen Ausführung eines Förderhubes erreicht wird. Funktionsentsprechende End­ stellungsgeber könnten auch zur Überwachung der End-Positionen des Kolbens 99 des Antriebs-Hydrozylinders 64 der Dosierpumpe 44 für die Härter-Komponente vorge­ sehen sein; im Unterschied hierzu ist jedoch der bei den in der Fig. 2 und auch in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispielen zur Überwachung der Position des Kolbens 99 des Antriebs-Hydrozylinders und des Tauch­ kolbens 69 der Dosierpumpe 44 vorgesehene Positionssen­ sor als Weg-Geber 97 ausgebildet, dessen Ausgangssignal in einer monotonen Relation zur Kolbenposition zwischen den Endstellungen stetig variiert und daher ein Maß für die momentane Kolbenposition ist, so daß aus einer zeitlich differenzierenden Verarbeitung des Weggeber-Aus­ gangssignals auch auf die Geschwindigkeit geschlos­ sen werden kann, mit der sich der Kolben 99 des An­ triebs-Hydrozylinders 64 bewegt. Ein derartiger Wegsen­ sor ist z. B. als Spannungs-Teiler-Schaltung realisier­ bar, die als Teiler-Widerstand ein Schiebe-Potentiome­ ter umfaßt, dessen Abgriff-Kontakt mit der Kolbenstange 67 mechanisch verbunden ist und deren Bewegungen mit ausführt.
Für die Drucksensoren 91 und 92 sei angenommen, daß ihr Ausgangssignal ein mit dem Druck in der jeweiligen Do­ sierpumpenkammer 39 bzw. 46 variierendes, zu diesem proportionales Spannungs-Ausgangssignal und daher als ein direktes Maß für den jeweiligen Druck auswertbar.
Mit der insoweit geschilderten Gestaltung und Funktions­ weise der Dosierpumpen 38 und 44 sowie der Positions- und Druck-Sensoren ist der Dosierbetrieb der Dosierein­ richtung 22 z. B. wie folgt steuerbar, wobei davon aus­ gegangen sei, daß sich die Kolben 98 und 99 der An­ triebs-Hydrozylinder 63 und 64 jeweils in einer Posi­ tion zwischen ihren möglichen Endstellungen befinden.
Diese Ausgangssituation wird von der elektronischen Steuereinheit 93 nach deren Aktivierung daran erkannt, daß das Ausgangssignal des Weggebers 97 einer Mittelpo­ sition des Tauchkolbens 69 der Härter-Dosierpumpe 44 entspricht, die beiden End-Stellungsgeber 94 und 96 kein Ausgangssignal erzeugen und daß, erkennbar an den Ausgangssignalen der Drucksensoren 91 und 92, die Pum­ penkammern 39 und 46 der Dosierpumpen 38 und 44 druck­ los sind.
In dieser Anfangssituation wird durch ein Ausgangssi­ gnal der elektronischen Steuereinheit 93 zunächst das Vorsteuerventil 61 für die Auslaßventile 42 und 48 in seine Funktionsstellung I umgeschaltet, wodurch die Auslaßventile 42 und 48 in ihre Offen-Stellung gelangen und durch ein weiteres Steuer-Ausgangssignal der elek­ tronischen Steuereinheit 93 die Druckversorgungspumpe 59 eingeschaltet. Hierdurch werden die bodenseitigen Antriebskammern 73 und 74 der beiden Antriebs-Hydrozy­ linder 63 und 64 über die zunächst in ihren Grundstel­ lungen 0 verbleibenden Antriebs-Steuerventile 71 und 72 mit dem Ausgangsdruck der Hydraulikpumpe 59 beauf­ schlagt und dadurch ihre Antriebskolben 98 und 99 und die mit diesen verschiebefest verbundenen Tauchkolben 68 und 69 der Dosierpumpen 38 und 44 in deren mit mini­ malem Volumen ihrer Pumpenkammern 39 und 46 verknüpften Endstellungen geschoben, was die elektronische Steuer­ einheit 93 anhand der ansteigenden druckproportionalen Ausgangssignale der Drucksensoren 91 und 92 sowie an­ hand der - sich ändernden - Ausgangssignale des Wegge­ bers 97 der Dosierpumpe 44 für die Härter-Komponente erkennt. Sobald beide Kolben 68 und 69 der Dosierpumpen 38 und 44 ihre minimalem Volumen der jeweiligen Pumpen­ kammern 39 bzw. 46 entsprechende Endposition erreicht haben, was die elektronische Steuereinheit 93 daran erkennt, daß das Ausgangssignal des Endstellungsgebers 96 der Stammkomponenten-Dosierpumpe 38 ein Hoch-Pegel-Signal ist und der Ausgangssignalpegel des Wegsensors 97 den für die entsprechende Endposition des Tauchkol­ bens 69 der Härter-Dosierpumpe 44 charakteristischen eingestellten Wert hat und weiterhin daran, daß die Ausgangssignale der Drucksensoren 91 und 92 wieder im Sinne einer Erniedrigung der in den Pumpenkammern 39 und 46 herrschenden Drücke abzufallen beginnen, wird das Vorsteuerventil 61 für die Auslaß-Ventile 42 und 48 wieder in seine Grundstellung 0 zurückgeschaltet, in der die Auslaßventile 42 und 48 wieder im Sinne der Einnahme ihrer Sperrstellung 0 hydraulisch angesteuert sind.
Hierauf werden die Einlaßventile 41 und 47 durch An­ steuerung ihres Vorsteuerventils 53 mit dem Ausgangs­ signal der elektronischen Steuereinheit 93 hydraulisch in ihre Offen-Stellung I umgeschaltet und die Förder­ pumpen 88 und 89 für die Stammkomponente und die Här­ terkomponente eingeschaltet. Sobald die hierdurch in den Pumpenkammern 39 und 46 der Dosierpumpen 38 und 44 ansteigenden Drücke einen Schwellenwert von z. B. 50 bar erreichen, wobei vorausgesetzt ist, daß die beiden För­ derpumpen 88 und 89 gleichsam unabhängig voneinander derart steuerbar sind, daß in beiden Pumpenkammern 39 und 46 der Dosierpumpe 38 und 44 stets etwa gleiche Werte des Komponenten-Druckes herrschen, werden die beiden, den Antriebs-Hydrozylindern 63 und 64 je ein­ zeln zugeordneten Antriebs-Steuerventile 71 und 72, gesteuert durch Ausgangssignale der elektronischen Steuereinheit 93, in ihre Funktionsstellung I umge­ schaltet, in denen die bodenseitigen Antriebskammern 73 und 74 der beiden Antriebs-Hydrozylinder 63 und 64 mit der drucklosen T-Leitung 58 verbunden und die stangen­ seitigen Antriebskammern 76 und 77 der Antriebs-Hydro­ zylinder 63 und 64 mit dem hohen Ausgangsdruck des Druckversorgungsaggregats 59 beaufschlagt sind, so daß die Antriebs-Hydrozylinder 63 und 64 nunmehr zur Aus­ führung der Füllhübe der Dosierpumpen 38 und 44 ange­ steuert sind, d. h. im Sinne einer Vergrößerung der Vo­ lumina der Pumpenkammern 39 und 46 der Dosierpumpen 38 und 44, in die nunmehr Stamm- und Härterkomponentenma­ terial hineinverdrängt wird.
In diesem Füllbetrieb der Dosierpumpen 38 und 44 wird durch die in den bodenseitigen Antriebskammern 73 und 74 ihrer Antriebs-Hydrozylinder 63 bzw. 64 herrschen­ den, über den Stau-Drosseln 81 und 82 abfallenden Drücke eine Begrenzung der Kolben-Geschwindigkeit er­ zielt und dadurch auch erreicht, daß in den Pumpenkam­ mern 39 und 46 während des Füllbetriebes ein für deren quantitative Befüllung erforderlicher Mindest-Druck aufrechterhalten werden kann, der mittels der Drucksen­ soren 91 und 92 überwacht wird.
Nachdem beide Pumpenkammern 39 und 46 der Dosierpumpen 38 und 44 vollständig befüllt sind, was die elektroni­ sche Steuereinheit 93 anhand der diesbezüglich Endstel­ lungs-chrakteristischen Ausgangssignale des einen End­ stellungsgebers 94 der Dosierpumpe 38 für die Steue­ rungskomponente und des Weggebers 97 der Dosierpumpe 44 für die Härterkomponente erkennt, werden - durch Zu­ rückschalten des Vorsteuerventils 53 der Einlaßventile 41 und 47 in dessen Grundstellung 0 - die Einlaßventi­ le 41 und 42 wieder in deren Sperrstellungen 0 zurück­ geschaltet und hiernach durch Ansteuerung des Vorsteu­ erventils 61 der Auslaßventile 42 und 48 in dessen Funktionsstellung I die Auslaßventile 42 in deren Of­ fen-Stellung I umgeschaltet. Gleichzeitig hiermit oder geringfügig hiergegen verzögert werden die Antriebs-Steuer­ ventile 71 und 72 in ihre Grundstellung 0 zurück­ geschaltet, in denen die bodenseitigen Antriebskammern 73 und 74 der Antriebs-Hydrozylinder 63 und 64 mit dem Ausgangsdruck der Hydraulikpumpe 59 beaufschlagt und die stangenseitigen Antriebskammern 76 und 77 mit der drucklosen T-Leitung 58 verbunden und dadurch die Do­ sierpumpen 38 und 44 im Sinne der Ausführung der För­ derhübe ihrer Tauchkolben 68 und 69 angetrieben sind.
Das insoweit erläuterte Funktionsspiel der Dosierein­ richtung 22 wird im Sinne einer durch die elektronische Steuereinheit 93 vermittelten Folgesteuerung selbsttä­ tig wiederholt, sobald der Kolben 68 der Stammkomponen­ ten-Dosierpumpe 38 sowie der Kolben 69 der Härter-Kom­ ponenten-Dosierpumpe 44 die jeweils mit minimalem Volu­ men ihrer Pumpenkammern 39 bzw. 46 verknüpften End-Stellungen wieder erreicht haben.
Eine aus Gründen einer Fehlfunktion der Dosiereinrich­ tung 22 zweckmäßige Abschaltung derselben kann mittels der elektronischen Steuereinheit 93 selbsttätig z. B. dann erfolgen, wenn
  • a) im Füllbetrieb der Dosierpumpen 38 und 44 der Druck in mindestens einer der Pumpenkammern 39 und/oder 46 unter einen für deren Befüllung als notwendig erach­ teten Schwellenwert abfällt und/oder
  • b) im Füll- oder im Förderbetrieb der Dosierpumpen 39 und 44 nach einem Abfallen des Ausgangssignals eines der beiden Endstellungsgebers 94 oder 96 mehr als eine Sicherheits-Zeitspanne verstreicht, bis das Aus­ gangssignal des anderen Endstellungsgebers erzeugt wird und/oder
  • c) die zeitliche Änderungsrate des Ausgangssignals des Weggebers 97 einen Schwellenwert übersteigt oder konstant bleibt.
Bei der anhand der Fig. 2 erläuterten Dosiereinrichtung 22 ist das Mischungsverhältnis der Stamm- und der Här­ terkomponente in dem für die Verarbeitung aufbereiteten Harz durch das Verhältnis der Querschnitte der jeweils gleiche Hübe ausführenden Tauchkolben 68 und 69 der Dosierpumpen 38 und 44 bestimmt.
Im Unterschied dazu bietet die in der Fig. 3, auf deren Einzelheiten nunmehr verwiesen sei, dargestellte Do­ siereinrichtung 22′ die Möglichkeit einer erwünschten
Dosierung, die verschiedenen, innerhalb relativ weiter Grenzen veränderbaren Mischungsverhältnissen der Stamm- und Härter-Komponenten in dem letztlich verarbeitbaren Harz entsprechen kann, ohne daß hierzu die Dosierpumpen 38 und 44 mit gleichem Füll- und Fördervolumen betrie­ ben und ohne daß die Dosierpumpen 38 und 44 mit be­ stimmten, an das erwünschte Mischungsverhältnis ange­ paßten wirksamen Querschnittsflächen F₁ und F₂ ihrer Tauchkolben 68 und 69 realisiert sein müssen, auch wenn es gleichwohl zweckmäßig ist, für die bei der Dosier­ einrichtung 22′ gemäß Fig. 3 verwendeten Dosierpumpen 38 und 44 Tauchkolben 68 und 69 mit einem einem übli­ chen Mischungsverhältnis entsprechenden Flächenverhält­ nis F₁/F₂ ihrer Kolbenquerschnitte zu verwenden.
Bei der Dosiereinrichtung 22′ gemäß Fig. 3 ist diese Veränderbarkeit des Mischungsverhältnisses bzw. dessen Einstellbarkeit dadurch realisiert, daß die Hübe der Tauchkolben 68 und 69 beider Dosierpumpen 38 und 44 elektronisch steuerbar sind, derart, daß der Tauchkol­ ben 68 der Dosierpumpe 38 für die Stammkomponente und der Tauchkolben 39 der Dosierpumpe 44 für die Härter-Komponente unterschiedliche Hübe ausführen können, durch deren Verhältnis das Mischungsverhältnis der Harzkomponenten einstellbar vorgebbar ist.
Die Dosiereinrichtung 22′ ist in weitgehender baulicher Analogie zu der Dosiereinrichtung 22 gemäß Fig. 2 rea­ lisierbar und unterscheidet sich von dieser bei anson­ sten baugleicher Ausführung - im wesentlichen - durch die folgenden hydraulisch-schaltungstechnischen und elektronisch-steuerungstechnischen Maßnahmen:
  • 1. Es ist auch für die Dosierpumpe 38 der Stammkompo­ nente ein "kontinuierlich arbeitender" Weggeber 101 vorgesehen, der zu dem Weggeber 97 der Dosierein­ richtung 22 gemäß Fig. 3 funktionsanalog ist und elektrische Ausgangssignale erzeugt, die ein Maß für die - absolute - Position des Tauchkolbens 68 der Dosierpumpe 38 bzw. des mit diesem fest verbun­ denen Kolbens 98 ihres Antriebszylinders 63 sind, wobei natürlich den End-Stellungsgebern 94 und 96 der Dosiereinrichtung 22 gemäß Fig. 2 entsprechende Geber-Elemente entfallen.
  • 2. Anstelle der Einstelldrossel 81 und eines dazu par­ allel geschalteten Rückschlagventils 83, die bei der Dosiereinrichtung 22 gemäß Fig. 2 zwischen den bodenseitigen Antriebsdruckraum 73 des zum Antrieb der Stammkomponenten-Dosierpumpe 38 vorgesehenen Antriebs-Hydrozylinders 63 und den Steuerausgang 86 des diesem zugeordneten Antriebs-Steuerventils 71 geschaltet sind, ist bei der Dosiereinrichtung 22′ gemäß Fig. 3 zwischen den Antriebsdruckraum 73 die­ ses Antriebs-Hydrozylinders 63 und den Steueraus­ gang 86 des diesem zugeordneten Antriebs-Steuerven­ tils 71 ein als 2/2-Wege-Ventil ausgebildetes, durch Ausgangssignale der elektronischen Steuerein­ heit 93 der Dosiereinrichtung 22′ gemäß Fig. 3 an­ steuerbares Magnetventil 102 vorgesehen, das als Grundstellung 0 eine den Steuerausgang 86 des An­ triebs-Steuerventils 71 mit dem bodenseitigen An­ triebsdruckraum 73 des Antriebs-Hydrozylinders 63 der Stammkomponenten-Dosierpumpe 38 verbindende Durchfluß-Stellung und als erregte Stellung I, die es bei Erregung eines Steuermagneten 103 mit einem Ausgangssignal der elektronischen Steuereinheit 93′ einnimmt, eine Sperrstellung I hat.
  • 3. Anstelle der Einstelldrossel 82 und eines dazu par­ allel geschalteten Rückschlagventils 84, die bei der Dosiereinrichtung 22 gemäß Fig. 2 zwischen den bodenseitigen Antriebsdruckraum 74 des zum Antrieb der Härter-Komponenten-Dosierpumpe 44 vorgesehenen Antriebs-Hydrozylinders 64 und den Steuerausgang 87 des diesem zugeordneten Antriebs-Steuerventils 72 geschaltet sind, ist bei der Dosiereinrichtung 22′ gemäß Fig. 3 zwischen den bodenseitigen Antriebs­ druckraum 74 dieses Antriebs-Hydrozylinders 64 und den Steuerausgang 87 des diesem zugeordneten An­ triebs-Steuerventils 72 ein als 2/2-Wege-Ventil ausgebildetes, durch Ausgangssignale der elektroni­ schen Steuereinheit 93′ der Dosiereinrichtung 22′ gemäß Fig. 3 ansteuerbares Magnetventil 104 vorge­ sehen, das als Grundstellung 0 eine den Steueraus­ gang 87 des Antriebs-Steuerventils 72 mit dem bo­ denseitigen Antriebsdruckraum 74 des Antriebs-Hy­ drozylinders 64 der Härter-Komponenten-Dosierpumpe 44 verbindende Durchflußstellung und als erregte Stellung I, die es bei Erregung seines Steuermagne­ ten 106 mit einem Ausgangssignal der elektronischen Steuereinheit 93′ einnimmt, eine Sperr-Stellung I hat.
  • 4. Die elektronische Steuereinheit 93′ vermittelt, zusätzlich zu den Funktionen, die durch die elek­ tronische Steuereinheit 93 der Dosiereinrichtung 22 gemäß Fig. 2 erzielbar sind, zumindest die folgen­ den Funktionen:
  • 4.1 Steuerbare Drosselwirkung der 2/2-Wege-Magnet-Ven­ tile 102 und 104 durch gepulste Ansteuerung dersel­ ben, wenn die Dosierpumpen 38 und 44 im Füllbetrieb arbeiten.
  • 4.2 Eingrenzung der Füll- und Förderhübe der Tauchkol­ ben 68 und 69 der Stamm-Komponenten-Dosierpumpe 38 und der Härter-Komponenten-Dosierpumpe 44 durch einstellbare Vorgabe von Endstellungs-Kolbenposi­ tionen, die mittels der Weggeber 97 und 101 über­ wachbar sind und
  • 4.3 Auswertung der Ausgangssignale der Weggeber 97 und 101 in Einheiten der Verschiebungs-Geschwindigkeit der Tauchkolben 68 und 69 der Dosierpumpen 38 und 44 bzw. der Kolben 98 und 99 ihrer Antriebszylinder 63 bzw. 64, um deren Bewegungsgeschwindigkeiten dahingehend aufeinander abstimmen zu können, daß in der Zeiteinheit jeweils dem erforderlichen Mi­ schungsverhältnis entsprechende - zeitbezogene - Chargen von Stamm- und Härter-Komponente dem - passiven - Mischer 27 zugefördert werden.
Die Dosiereinrichtung 22′ gemäß Fig. 3 ermöglicht da­ durch, daß auch die Hub-Geschwindigkeiten der Tauchkol­ ben 68 und 69 der Dosierpumpen 38 und 44 im Mischungs­ verhältnis der Komponenten des zu verarbeitenden Harzes einstellbar sind, die Erzielung einer sehr homogenen Komponenten-Mischung, die wiederum vorteilhaft für die Aushärtungs-Eigenschaften des zu verarbeitenden Dich­ tungs-Materials ist.
Davon ausgehend, daß elektronisch-schaltungstechnische Realisierungen der elektronischen Steuereinheiten 93 und 93′ der Dosiereinrichtungen 22 gemäß Fig. 2 bzw. 22′ gemäß Fig. 3 dem einschlägig vorgebildeten Fachmann bei Kenntnis des Steuerungs-Zweckes ohne weiteres mög­ lich sind, wird die funktionelle Erläuterung dieser elektronischen Steuereinheiten 93 und 93′ auch als aus­ reichend für deren schaltungstechnische Erläuterung angesehen.
Soweit Funktionselemente der Dosiereinrichtung 22′ ge­ mäß Fig. 3 mit denselben Bezugszeichen belegt sind, wie Funktionselemente der Dosiereinrichtung 22 gemäß Fig. 2, bei der Erläuterung der Fig. 3 jedoch nicht eigens er­ wähnt sind, soll die Verwendung der identischen Bezugs­ zeichen den Hinweis auf die bauliche und funktionelle Identität dieser Elemente und auch den Verweis auf de­ ren anhand der Fig. 2 gegebene Beschreibung beinhal­ ten, um diesbezügliche Wiederholungen zu vermeiden.
Die Dosiereinrichtung 22 gemäß Fig. 2 kann, wie nicht eigens dargestellt, dahingehend abgewandelt sein, daß die Tauchkolben 68 und 69 der beiden Dosierpumpen 38 und 44 für die Stammkomponente, einerseits, und die Härter-Komponente, andererseits, starr miteinander ver­ bunden sind und mittels nur eines einzigen - nicht dar­ gestellten - Antriebs-Hydrozylinders verschiebbar sind.
Bei einer derartigen Gestaltung der Dosiereinrichtung 22 genügt es, wenn zwei Endstellungsgeber 92 und 96 vorgesehen sind oder nur ein Weggeber 97, der ein kon­ tinuierlich variierendes Positions-Ausganssignal er­ zeugt.
Es ist dann auch zweckmäßig, wenn der - einzige - An­ triebs-Hydrozylinder momentausgeglichen an den beiden Tauchkolben 68 und 69 angreift, derart, daß die Abstän­ de a₁ und a₂ der zentralen Längsachse seiner Kolben­ stange von den zentralen Längsachsen der Tauchkolben 68 und 69 der Dosierpumpen 38 und 44 im Verhältnis F₂/F₁ deren wirksamer Querschnittsflächen zueinanderstehen, wobei mit a₁ derjenige Abstand bezeichnet ist, den die zentrale Längsachse des Antriebszylinderkolbens von der zentralen Längsachse des Pumpenkolbens der Fläche F₁ hat und mit a₂ derjenige, den die zentrale Längsachse des Antriebszylinderkolbens von derjenigen des Pumpen­ kolbens der Fläche F₂ hat.
Des weiteren können die Dosiereinrichtungen 22 gemäß Fig. 2 oder 22′ gemäß Fig. 3 in sinngemäßer Abwandlung dahingehend ausgelegt sein, daß mit diesen mehr als zwei Komponenten in einem definierten Verhältnis zuein­ ander zu einem letztendlich zu verarbeitenden Harz do­ sierbar und miteinander mischbar sind.
Zur Erläuterung eines weiteren Ausführungsbeispiels, das funktionell demjenigen gemäß Fig. 3 weitgehend ana­ log ist, sei nunmehr auf die Fig. 4 Bezug genommen, in der zur Bezeichnung schon anhand der Fig. 2 und 3 er­ läuterter Bau- und Funktionselemente dieselben Bezugs­ zeichen verwendet sind.
Die Dosiereinrichtung 22′′ umfaßt zwei den Komponenten-Ver­ sorgungsleitungen 23 und 24 je einzeln zugeordnete Dosier-Ventile 41′ und 47′, über die Stamm- und Härter­ komponente des in geeigneter Mischung vorliegenden Kunststoff-Materials in definiertem - stöchiometri­ schem - Verhältnis der Ausgangsleitung 43 der Dosier­ einrichtung 22′′ und damit dem Mischer 27 zuführbar sind.
Zwischen das jeweilige Dosierventil 41′ bzw. 47′ und die Ausgangsleitung 43 der Dosiereinrichtung 22′′ ist je ein Durchflußmengen-Meßgerät 111 bzw. 112 geschal­ tet, das ein elektrisches Ausgangssignal erzeugt, das nach Pegel und/oder Frequenz ein Maß für die Menge der Stammkomponente bzw. der Härter-Komponente ist, die in einer definierten Zeiteinheit über das jeweilige Do­ sierventil 41′ bzw. 47′ und das diesem nachgeschaltete Durchflußmengen-Meßgerät 111 bzw. 112 in die Ausgangs­ leitung 43 der Dosiereinrichtung 22′′ eingeleitet und damit dem Mischer 27 zugeleitet worden ist. Die dies­ bezüglich charakteristischen Ausgangssignale der Durch­ flußmengen-Meßgeräte 111 und 112 sind als Informations-Ein­ gangssignale der in der Service-Station 40′′ vorge­ sehenen elektronischen Steuereinheit 93′′ zugeleitet, die aus einer vergleichenden Verarbeitung der Durch­ flußmengen-Istwert-Ausgangssignale der Durchflußmengen-Meß­ geräte 111 bzw. 112 mit für das einzustellende Mi­ schungsverhältnis charakteristischen Sollwert-Vorgaben die erforderlichen Steuer-Ausgangssignale erzeugt, mit­ tels derer - über eine Vorsteuer-Ventilanordnung - die Dosierventile 41′ und 47′ innerhalb relativ kurzer Zykluszeiten derart ansteuerbar sind, daß das Mischungs­ verhältnis der in die Ausgangsleitung 43 eingespeisten Stamm- und Härter-Komponenten im erläuterten Sinne im zeitlichen Mittel stöchiometrisch bleibt.
Die Dosierventile 41′ und 47′ sind als hydraulisch-druck­ gesteuerte 2/2-Wege-Ventile ausgebildet, die eine di­ rekt mit der jeweiligen Versorgungsleitung 23 bzw. 24 verbundene Steuerkammer 113 haben, in die somit perma­ nent der Druck eingekoppelt ist, unter dem das Förder­ medium, Stamm- oder Härterkomponente, steht, sowie eine über eine Drossel 114 an die jeweilige Versorgungslei­ tung 23 bzw. 24 angeschlossene Steuerkammer 116, die über ein dem jeweiligen Dosierventil 41′ bzw. 47′ zuge­ ordnetes Umschalt-Steuerventil 117 bzw. 118 mit dem Eingang 119 bzw. 121 des jeweiligen Durchflußmengen-Meß­ geräts 111 bzw. 112 verbindbar ist.
Die Umschalt-Steuerventile 117 und 118 sind als pneuma­ tisch betätigbare, elektrisch vorgesteuerte 2/2-Wege-Ventile ausgebildet, die in ihrer Grundstellung 0 sper­ rend sind und in ihrer Schaltstellung I die über die Drossel 114 an die jeweilige Versorgungsleitung 23 bzw. 24 angeschlossene Steuerkammer 116 des jeweiligen Do­ sierventils 49′ bzw. 47′ mit dem Eingang 119 bzw. 121 des jeweiligen Durchflußmengen-Meßgeräts 111 bzw. 112 verbinden.
Die zur Ansteuerung der Umschalt-Steuerventile 117 und 118 vorgesehenen Vorsteuerventile 122 und 123 sind als durch Ausganssignale der elektronischen Steuereinheit 93′, ansteuerbare 3/2-Wege-Magnetventile ausgebildet, deren im stromlosen Zustand ihrer Steuermagnete 124 eingenommene Grundstellung 0 eine Entlüftungs-Stellung ist, in der die pneumatische Steuerkammer 126 des je­ weiligen Umschalt-Steuerventils 117 bzw. 118 druckent­ lastet und gegen eine in der Servicestation 40′′ vorge­ sehene pneumatische Druckquelle 127 abgesperrt ist; in der bei Erregung des Steuermagneten 124 eingenommenen Schaltstellung I des jeweiligen Vorsteuerventils 122 bzw. 123 ist der Ausgangsdruck der pneumatischen Druck­ quelle 127 in die Steuerkammer 126 des jeweiligen Um­ schalt-Steuerventils 117 bzw. 118 eingekoppelt und die­ ses dadurch in seine Durchflußstellung I geschaltet.
Die wirksamen Flächen f₁ und f₂, auf denen die druck­ dicht beweglichen Begrenzungen der Steuerkammern 113 und 116 der Dosierventile 41′ und 47′ bildende Steuer­ kolben dem in der jeweiligen Steuerkammer 113 bzw. 116 herrschenden Steuerdruck ausgesetzt sind, haben unter­ schiedliche Beträge, wobei die Steuerkolbenfläche f₂, die die bewegliche Begrenzungsfläche der über die Dros­ sel 114 an die jeweilige Versorgungsleitung 23 bzw. 24 angeschlossenen und über das jeweilige Umschalt-Steuer­ ventil 117 bzw. 118 mit dem Eingang 119 bzw. 121 des jeweiligen Durchflußmengen-Meßgeräts 111 bzw. 112 ver­ bindbaren Steuerkammer 116 des jeweiligen Dosierventils 41′ bzw. 47′ bildet, etwa 10 mal größer ist als die Steuerkolbenfläche f₂, die die druckdicht-bewegliche Begrenzung der jeweils unmittelbar an die Versorgungs­ leitung 23 bzw. 24 angeschlossenen Steuerkammer 113 des jeweiligen Dosierventils 41′ bzw. 47′ bildet. Bei die­ ser als Erläuterungsbeispiel angenommenen Auslegung der Steuerkammern 113 und 116 der Dosierventile 41′ und 47′ verharren diese in ihrer sperrenden Grundstellung 0, wenn und solange das Verhältnis p₂/p₁ des in der grö­ ßerflächig begrenzten Steuerkammer 116 herrschenden Druckes p₂ zu dem in der kleinerflächig begrenzten Steuerkammer 113 herrschenden Druck p₁ zu dem in der kleinerflächig begrenzten Steuerkammer 113 herrschenden Druck p₁ größer als 1/10 ist und nehmen ihre Durchfluß­ stellung I ein, wenn und solange dieses Verhältnis p₂/p₁ kleiner als 1/10 ist.
Die insoweit hinsichtlich ihrer baulichen Einzelheiten erläuterte Dosiereinrichtung 22′′ arbeitet wie folgt:
In einer einleitenden Phase des Mischbetriebes werden die Vorsteuerventile 122 und 123 zunächst nicht ange­ steuert und dadurch die Umschalt-Steuerventile in ihren sperrenden Grundstellungen 0 gehalten. Dadurch ist in einer Druckaufbau-Phase des Förderbetriebes der Förder­ pumpen 88 und 89 derselbe Druck in die Steuerkammern 113 und 116 der Dosierventile 41′ und 47′ eingekoppelt, die dadurch in ihre Sperrstellungen 0 geschaltet sind. Zur Einleitung des Mischbetriebes werden die Umschalt-Steuer­ ventile 117 und 118 durch Ansteuerung mittels der Vorsteuerventile 122 und 123 in ihre Durchflußstellung I umgeschaltet, wodurch der in den größerflächig be­ grenzten Steuerkammern 116 der Dosierventile 41′ und 47′ herrschende Steuerdruck um den über der Drossel 114 auftretenden Druckabfall gegenüber dem in der jeweili­ gen Versorgungsleitung 23 oder 24 herrschenden Druck erniedrigt wird. Die Drossel 114 ist so ausgelegt, daß dieser Druckabfall hinreichend groß ist, daß das Druck­ verhältnis p₂/p₁, bei dessen Unterschreiten das jeweili­ ge Dosierventil 41′ bzw. 47′ in seine Durchflußstellung umschaltet, hinreichend sicher unterschritten wird. Die anhand der volumenstrom-proportionalen Ausgangssignale der Durchfluß-Meßgeräte 111 und 112 für jeweils defi­ nierte, unmittelbar aufeinander folgende Zeitspannen miteinander vergleichbaren Durchflußmengen, letztlich deren Verhältnis, werden mittels der elektronischen Steuereinheit 93′′ ständig mit diesbezüglichen Soll-Werten verglichen und hieraus die für eine impulsweise Zurückschaltung desjenigen Dosierventils 41′ oder 47′ erforderlichen Ansteuersignale erzeugt, über das der zu hohe Volumenstrom fließt. Durch zweckgerechte Abstim­ mung der Öffnungs- und Schließ-Zeiten der Dosierventile 41′ und 47′ aufeinander sind im Prinzip beliebige Werte von Mischungsverhältnissen für die Stamm- und die Här­ terkomponenten des zu verarbeitenden Materials einstell­ bar.
Als Durchfluß-Meßgeräte sind beim dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel einfache Zahnrad-Hydromotore mit außen­ verzahnten Zahnrädern 128 vorgesehen, die in Kombina­ tion mit berührungslos ansprechenden induktiven Füh­ lern, die auf das Vorbeitreten der Radzähne ansprechen, selbst als Funktionselemente elektronischer Drehzahl­ fühler ausnutzbar sind.
Anstelle durch den Fördermedium-Strom angetriebener Zahnrad-Hydromotore können - mit vertretbarem Mehrauf­ wand - zur Durchflußmengen-Erfassung auch mittels je eines elektrischen oder hydraulischen Antriebsmotors "aktiv" antreibbare Zahnradpumpen verwendet werden.

Claims (27)

1. Gerät zur Sanierung nicht begehbarer Rohrleitungen eines Gas- oder Wasserversorgungsnetzes oder eines Abwasserkanalsystems durch Ausfüllen von Defekten einer schadhaften Stelle mit einem selbst-aushär­ tenden zähflüssigen oder pastösen Mehr-Komponenten-Werk­ stoff, insbesondere einem 2-Komponenten-Harz, mit mindestens einer selbstfahrenden oder von ei­ nem Antriebswagen gezogenen oder geschobenen mit dem Antriebswagen einen Arbeitszug bildenden La­ fette (n), auf der/denen Arbeitsgeräte zum Ausbrin­ gen des zur Sanierung verwendeten Werkstoffes in den Sanierungsbereich, zur Nachbearbeitung des Sanierungsbereichs sowie zum Mischen der Komponen­ ten installiert sind, die über getrennte, flexible Versorgungsleitungen von einer außerhalb des Rohr­ netzes angeordneten Service-Station aus, von der aus auch die Fernsteuerung der Zugbewegungen und der von den einzelnen Arbeitsgeräten aus zuführen­ den Arbeitsgänge erfolgt, zu dem Arbeitszug ge­ pumpt werden, und mit einer zur Einstellung eines erwünschten Mengenverhältnisses der miteinander zu mischenden Werkstoff-Komponenten dienenden Dosier­ einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Do­ siereinrichtung (22; 22′) auf dem Arbeitszug in­ stallierte, den Komponenten, aus denen das Harz durch Mischung derselben vorbereitbar ist, einzeln zugeordnete Dosierpumpen (38 und 44) umfaßt, die von der Service-Station (40) aus mit den reinen Harz-Komponenten beschickbar sind, daß diese Do­ sierpumpen (38 und 44) zu intervallweise oder kon­ tinuierlich ablaufenden Dosierzyklen antreibbar sind, durch die zu dem Mischer (27) dem vorgegebe­ nen Mischungsverhältnis entsprechende Teilchargen der Komponentenmaterialien förderbar sind, die klein gegenüber der in dem Mischer (27) enthalte­ nen Gesamtmenge der Komponentenmaterialien sind und daß die Förderphasen der Dosierpumpen (38 und 44) zeitlich derart aufeinander abgestimmt sind, daß innerhalb einer Zykluszeit die Förderung je einer Teilcharge der Komponenten zu dem Mischer (27) erfolgt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderung der Komponenten-Chargen zu dem Mi­ scher (27) innerhalb eines Dosierzyklus gleichzei­ tig erfolgt.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dosierpumpen (38 und 44) als Kolben­ pumpen ausgebildet sind, die ihre Füllhübe gleich­ zeitig ausführen.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierpumpen als Tauchkolbenpumpen (38, 39, 68 und 44, 46, 69) ausgebildet sind.
5. Gerät nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Dosierpumpen (38, 44) einen doppelt-wirkenden Antrieb haben.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis F₁/F₂ der wirk­ samen Querschnittsfläche F₁ des Kolbens (68) der Dosierpumpe (38) für eine Stammkomponente zu der wirksamen Querschnittsfläche F₂ des Kolbens (69) der Dosierpumpe (44) für eine Härter-Komponente eines aushärtenden Zweikomponenten-Werkstoffes gleich dem Verhältnis der Volumina der Stammkom­ ponente und der Härter-Komponente ist, das bei deren Mischung dem einzuhaltenden Mengenverhältnis dieser Komponenten entspricht, und daß die Dosier­ pumpen (38, 44) während eines Dosierzyklus gleiche Förderhübe ausführen.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierpumpen (38 und 44) einen gemeinsamen Antrieb haben.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Antrieb als doppelt-wirkender Li­ nearzylinder, vorzugsweise als Hydrozylinder aus­ gebildet ist, dessen Kolbenstange(n) mit den Kol­ ben (68 und 69) der Dosierpumpen (38 und 44) schub- und zugfest bewegungsgekoppelt ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierpumpen (38 und 44) mit parallelem Ver­ lauf ihrer zentralen Längsachsen nebeneinanderlie­ gend vorzugsweise zwischen ihrem Antrieb und dem Mischer (27) angeordnet sind.
10. Gerät nach Anspruch 9 in Kombination mit Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben der Dosierpumpen über einen Querarm fest miteinander verbunden sind, mit dem die Kolben­ stange des Antriebszylinders mit zu den zentralen Achsen der Pumpenkolben parallelem Verlauf ihrer zentralen Achse derart verbunden ist, daß das Ver­ hältnis a₁/a₂ des Abstandes a₁ der zentralen Längs­ achse des Antriebszylinderkolbens von der zentra­ len Längsachse des Pumpenkolbens (68) der Quer­ schnittsfläche F₁ zu dem Abstand a₂ der zentralen Längsachse des Antriebszylinderkolbens von der zentralen Längsachse des Pumpenkolbens (69) der Querschnittsfläche F₂ dem Flächenverhältnis F₂/F₁ entspricht.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Dosier­ pumpen (38, 44) eine Positions-Überwachungseinrich­ tung (94, 96; 97) zugeordnet ist, die mindestens ein für die minimal genutztem Volumen der Pumpenkammer (39 und/oder 46) entsprechende Position des Pum­ penkolbens (68 bzw. 69) charakteristisches Aus­ gangssignal und mindestens ein für die maximal genutztem Volumen der Pumpenkammer (39 bzw. 46) charakteristisches Ausgangssignal erzeugt, die einer zur Steuerung der Dosierzyklen vorgesehenen elektronischen Steuereinheit (93; 93′) als Posi­ tions-Informationssignale zugeleitet werden.
12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Positions-Überwachungs-Einrichtung einen ersten Endstellungs-Geber (94) für die maximal genutztem Volumen und einen zweiten Endstellungs­ geber (96) für die minimal genutztem Volumen der Pumpenkammer (39 bzw. 46) der jeweiligen Dosier­ pumpe (38 und/oder 44) umfaßt.
13. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung mindestens eines der Endstel­ lungsgeber (94 und/oder 96) definiert veränderbar ist.
14. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Positions-Überwachungseinrichtung minde­ stens einen Positionsgeber (97) umfaßt, der ein elektrisches Ausgangssingal erzeugt, das nach Pe­ gel und/oder Frequenz ein Maß für die Momentanpo­ sition des Kolbens (68 bzw. 69) der jeweiligen Dosierpumpe (38 bzw. 44) ist.
15. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstellungen der/des positionsüberwachten Kolben(s) der jeweiligen Dosierpumpe (48 und 44) durch einstellbare Vorgabe von Vergleichs-Schwel­ lenwerten an einer Vergleichsstufe der elektroni­ schen Steuereinheit (93; 93′) vorgebbar sind.
16. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierpumpen (38, 44) je einen eigenen, vorzugsweise als doppelt-wirkenden Hydrozylinder (63 bzw. 64) ausgebildeten Antrieb haben, und daß jeder Dosierpumpe eine eigene Posi­ tionsüberwachungseinrichtung (94, 96; 97) zugeord­ net ist.
17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Positions-Überwachungseinrichtungen mit der Position der Pumpenkolben (68, 69) kontinuier­ lich variierende Ausgangssignale erzeugen, vor­ zugsweise als Absolutgeber (97) ausgebildet sind.
18. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß für mindestens eine der Do­ sierpumpen (38, 44), vorzugsweise für beide, ein Drucksensor (91, 92) vorgesehen ist, der ein elek­ trisches Ausgangssignal mindestens dann erzeugt, wenn der in der jeweiligen Pumpenkammer (39 bzw. 46) herrschende Druck größer als ein vorgebbarer Schwellenwert ist.
19. Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des jeweiligen Drucksensors ein kontinuierliches Maß für den in der jeweiligen Pumpenkammer herrschenden Druck ist.
20. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, wobei zum Antrieb der Dosierpumpen mindestens ein doppelt­ wirkender Hydrozylinder vorgesehen ist, dessen dem Füllhub der Dosierpumpe entsprechender Kolbenhub durch Druckentlastung seiner bodenseitigen Zylin­ derkammer bei gleichzeitiger Druckbeaufschlagung seiner stangenseitigen Antriebskammer steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungswi­ derstand des Strömungspfades, über den Druckmedium aus der bodenseitigen Kammer (73 bzw. 74) des Pum­ pen-Antriebszylinders (63 bzw. 64) zum drucklosen Vorratsbehälter des Druckversorgungsaggregats (59) hin abströmen kann, einstellbar ist.
21. Gerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den jeweils bodenseitigen Druckraum des Dosierpumpen-Antriebszylinders (63 bzw. 64) und ein zu dessen Antriebssteuerung vorgesehenes Magnetventil (71 bzw. 72) ein als 2/2-Wege-Ventil ausgebildetes, elektrisch ansteuerbares Ventil geschaltet ist, durch dessen gepulste Ansteuerung mittels der elektronischen Steuereinheit (93′) ein effektiver Strömungswiderstand einstellbar ist.
22. Gerät zur Sanierung nicht begehbarer Rohrleitungen eines Gas- oder Wasserversorgungsnetzes oder eines Abwasserkanalsystems durch Ausfüllen von Defekten einer schadhaften Stelle mit einem selbst-aushär­ tenden zähflüssigen oder pastösen Mehr-Komponen­ ten-Werkstoff, insbesondere einem 2-Komponenten-Harz, mit mindestens einer selbstfahrenden oder von einem Antriebswagen gezogenen oder geschobenen mit dem Antriebswagen einen Arbeitszug bildenden Lafette(n), auf der/denen Arbeitsgeräte zum Aus­ bringen des zur Sanierung verwendeten Werkstoffes in den Sanierungsbereich, zur Nachbearbeitung des Sanierungsbereichs sowie zum Mischen der Komponen­ ten installiert sind, die über getrennte, flexible Versorgungsleitungen von einer außerhalb des Rohr­ netzes angeordneten Service-Station aus, von der aus auch die Fernsteuerung der Zugbewegungen und der von den einzelnen Arbeitsgeräten aus zuführen­ den Arbeitsgänge erfolgt, zu dem Arbeitszug ge­ pumpt werden, und mit einer zur Einstellung eines erwünschten Mengenverhältnisses der miteinander zu mischenden Werkstoff-Komponenten dienenden Gerät, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dosiereinrichtung (22′′) auf dem Ar­ beitszug installierte, den Komponenten, aus denen das Harz durch Mischung derselben vorbereitbar ist, einzeln zugeordnete Durchflußmengen-Meßgerä­ te (111 und 112) umfaßt, die von der Service-Sta­ tion (40′′) aus mit den reinen Harzkomponenten beschickbar sind und für die zeitbezogenen Durch­ flußmengen der Komponenten-Materialien charakteri­ stische elektrische Ausgangssignale erzeugen, daß den von den Komponenten-Materialien durchströmten Durchfluß-Meßgeräten (111 und 112) je ein mittel­ bar oder unmittelbar elektrisch ansteuerbares Do­ sierventil (41′ und 47′) vorgeschaltet ist, mit­ tels derer die die Durchfluß-Meßgeräte (111 und 112) durchströmenden Komponenten-Mengen definiert einstellbar sind, und daß eine elektronische Steu­ ereinheit (93′′) vorgesehen ist, die aus einer vergleichenden Verarbeitung der volumenstrom-cha­ rakteristischen Ausgangssignale der Durchflußmen­ gen-Meßgeräte (111 und 112) mit für ein definier­ tes Mischungsverhältnis der Komponenten charakte­ ristischen Sollwerten die für eine diesem Verhält­ nis entsprechende Ansteuerung der Dosierventile (41′ und 47′) erforderlichen Ansteuersignale er­ zeugt.
23. Gerät nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierventile (41′ und 47′) als druckbetä­ tigte 2/2-Wege-Ventile mit einer Sperrstellung (0), in der die angeschlossene Komponenten-Versor­ gungsleitung (23 oder 24) gegen das in Strömungs­ richtung nachfolgende Durchflußmengen-Meßgerät (111 oder 112) abgesperrt ist, und einer Durchfluß­ stellung (I), in der ein Haupt-Strömungspfad frei­ gegeben ist, ausgebildet sind, die bei gleichzei­ tiger Druckbeaufschlagung von Steuerkolbenflächen unterschiedlicher Beträge f₁ und f₂ mit Steuer­ drücken gleichen Betrages ihre eine Funktionsstel­ lung, vorzugsweise die Sperrstellung (0) einnehmen und bei Aufrechterhaltung des auf die kleinere Steuerkolbenfläche f₁ wirkenden Druckes und Absen­ kung des auf die größere Steuerkolbenfläche f₂ wirkenden Druckes in ihre zuerst genannten alter­ native Funktionsstellung, vorzugsweise die Durch­ flußstellung (I) steuerbar sind, daß die kleinere Steuerkolbenfläche f₁ permanent dem in der jewei­ ligen Komponentenversorgungsleitung (23 bzw. 24) herrschenden Druck ausgesetzt ist, wogegen die größere Steuerkolbenfläche f₂ dem an der Ausgangs­ seite einer an die jeweilige Komponentenversor­ gungsleitung (23 oder 24) angeschlossenen Drossel (114) anstehenden Druck ausgesetzt ist, mit der ein mittelbar oder unmittelbar elektrisch ansteu­ erbares Umschalt-Steuerventil (117 bzw. 118) hy­ draulisch in Reihe geschaltet ist, das aus einer sperrenden Funktionsstellung, vorzugsweise seiner Grundstellung (0) in eine Durchflußstellung (I) umschaltbar ist, in der ein von der Komponenten­ versorgungsleitung (23 oder 24) über die Drossel (114) zur Eingangsseite des jeweiligen Durchfluß­ mengen-Meßgeräts (111 oder 112) führender Bypass-Strömungspfad freigegeben ist.
24. Gerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalt-Steuerventile (117 und 118) als pneumatisch betätigbare, elektrisch vorgesteuerte 2/2-Wege-Ventile mit sperrender Grundstellung (0) ausgebildet sind.
25. Gerät nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußmengen-Meßgeräte (111 und 112) als Drehmotore mit elektromechani­ scher oder elektronischer Drehzahl-Meßeinrichtung ausgebildet sind.
26. Gerät nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich­ net, daß die Drehmotore als Zahnradmotore mit außenverzahnten Zahnrädern ausgebildet sind, und daß die Drehzahl-Meßeinrichtungen jeweils mindestens ein berührungslos ansprechendes, vorzugsweise induktives Sensorelement haben, das ein mit der Zahl der in der Zeiteinheit an ihm vorbeitretenden Zähne variierendes elektrisches Ausgangssignal erzeugt.
27. Gerät nach Anspruch 25 oder Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Drehmotore der Durchflußmengen-Meßgeräte (111 und 112) mit einem elektrischen oder hydraulischen Antriebsmo­ tor versehen sind.
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