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DE19531981C2 - Insekten-Lockstoff-Falle zum Einfangen von fliegenden Schadinsekten, insbesondere des Borkenkäfers - Google Patents

Insekten-Lockstoff-Falle zum Einfangen von fliegenden Schadinsekten, insbesondere des Borkenkäfers

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DE19531981C2
DE19531981C2 DE1995131981 DE19531981A DE19531981C2 DE 19531981 C2 DE19531981 C2 DE 19531981C2 DE 1995131981 DE1995131981 DE 1995131981 DE 19531981 A DE19531981 A DE 19531981A DE 19531981 C2 DE19531981 C2 DE 19531981C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Insekten-Lockstoff-Falle, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Seit den starken Stürmen von 1991 entwickelte sich eine Bor­ kenkäferkalamität in den Fichtenwäldern. Besonders katastro­ phal wirkt sich der immer umfangreichere Stehendbefall der Bäume im Schutzwald des Gebirges aus. Dem Grundsatz der "sau­ beren Wirtschaft" (schnelle Aufarbeitung des möglichen Brut­ materials) ist im steilen bis steilsten Gelände nur unter größten Schwierigkeiten nachzukommen.
Auf eine biotechnische Bekämpfung des Borkenkäfers wurde bei den bayerischen Forst­ ämtern weitgehend verzichtet. Fachleute argumentieren, daß durch Borkenkäfer-Lockstoff-Fallen eine zu geringe Abschöpf­ ung der Käferpopulation erreicht wird.
Entgegengesetzte Meinungen werden von anderen Fachleuten vertreten (Hans Niemeyer, Georg Watzek u. Jörg Ackermann, Allgem. Forstzeitung 4/94). Es wird der Lockstoff-Falle, besonders der Schlitzfalle, gute Fang­ ergebnisse bestätigt, und dadurch ist eine bedeutende Verrin­ gerung des Stehendbefalls der Fichten möglich.
In den meisten Bundesländern wird von den Forstverwaltungen eine bekannte Schlitzfalle eingesetzt. Diese soll mindestens 15-20 m von den nächsten Bäumen entfernt aufgestellt werden. Bei kürzeren Abständen droht deren Befall durch die angelock­ ten Käfer. Je weiter die Fallen vom Waldrand entfernt sind, umso geringer ist andererseits die Fangquote (Wirksamkeit von Flugfallen auf Freiflächen HF V/III-Va 590, Vortrag beim Borkenkäfer-Kolloquim v. 31.10.1990, Ortwin Vaupel).
Die zur Zeit vorwiegend im Einsatz befindliche Insekten-Lock­ stoff-Falle geht aus der DE 33 03 889 A1 hervor. Sie wird als Einzelfalle oder als Drei-Fallenstern eingesetzt. Zur Verbes­ serung der Fangergebnisse und zur Verminderung von Stehendbe­ fall wird von den forstlichen Versuchsanstalten, Abteilung Wald­ schutz der Drei-Fallenstern empfohlen. Durch die Erweiterung zum Drei-Fallenstern wird die Aufprallfläche vergrößert, die dazu notwendigen Arbeiten sind jedoch zeitaufwendig, z. B. Zusammen­ montieren von drei Fallen, Aufstellung mittels eines im Fach­ handel erhältlichen Metallständers oder einer stabilen Holz­ konstruktion. Dies ist im steilen unwegsamen Gelände schwierig. Die Entleerung der Fallen geschieht für jede einzeln, dazu ist es notwendig um die gesamte Fallenkonstruktion herumzulaufen. Die Fallen werden in verhältnismäßig geringer Höhe über dem Boden angebracht (obere Fallenrandhöhe ca. 1,70 m). Der optische Eindruck des horizontal ausgerichteten Drei-Fallensterns unter­ scheidet sich wesentlich von der Silhouette von Baumstämmen, die die Käfer normalerweise anfliegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zum Einfangen von Schad­ insekten eine Vorrichtung anzugeben, die durch Konstruktionsart und Material die Produktion sowie die Handhabung vereinfacht und damit Kosten mindert, sowie im Einsatz möglichst hohe Fang­ ergebnisse erreicht.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Der zentrale Insektensammelbehälter ist aus Kunststoff, und kann nach dem Abschrauben mittels leichter Schläge auf den Behälter­ boden schnell entleert werden.
Durch einfache Hängung wird ein Standortwechsel der Falle, der manchmal zur Verbesserung der Fangergebnisse notwendig ist, unkompliziert möglich.
Die Möglichkeit die Länge der Schlauchfolie zu variieren ge­ stattet große Aufprallflächen und der Anflugbereich wird gleich­ zeitig nach oben verlängert.
Die einem Baumstamm ähnliche Silhouette verstärkt die optische Lockkomponente für die Käfer.
Die Folienoberfläche der Innenprallfläche kann durch Strukturie­ rung vergrößert und damit die Wärmeabstrahlung erhöht werden. Beim Transport und der Lagerung von Schlauchfolien ist das geringe Gewicht von Vorteil.
Die Flugfalle besteht aus einem Deckelelement mit Aufspann­ rahmen, an dem das dazu passende Schlauchstück des Hohlkörpers über die Wandung gezogen wird und mit entsprechendem Befesti­ gungsmaterial rutschfest verbunden wird (Plastikrasterschlingen, Schlingen mit Schnappverschlüssen, Klebestreifen oder Draht). Ein Wulst bzw. eine rundumlaufende Außennut verhindert das Abrutschen des Schlauchteils. Je nach Bedarf wird die Falle mit den Schlauchhohlkörpern und den Aufspannrahmen verlängert. Die Aufspannrahmen haben den gleichen Querschnitt wie der Deckel, können aus Metall bestehen und tailliert sein, oder aus stabilem Kunststoff gefertigt sein. Die Aufspannrahmen können ebenso zwei Nuten bzw. Wülste haben und am oberen Ende des Schlauchkörpers mit dem Deckel einstückig ausgebildet sein. Am untersten Ende des letzten Schlauchstücks wird das Trichter­ element auf gleiche Weise befestigt. Es ist aus Kunststoffolie und hat eine glatte Innenfläche, damit der Käfer keinen Halt findet. Am unteren schmalen Trichterende ist ein entsprechender kleiner Aufspannrahmen mit einem Befestigungssystem (Schraub­ verschluß, Bajonettverschluß oder ähnliches) für den Insekten­ sammelbehälter notwendig. Die Wandung des Schlauchhohlkörpers hat in der Gebrauchslage viele, sich in der Senkrechte über­ lappende Öffnungen. Diese Schlitzöffnungen müssen sich beim Aufhängen der Falle immer auf die gleiche Weise öffnen. Ober­ halb der Öffnung wölbt sich die Folienwandung nach innen und unterhalb des Öffnungsrands wölbt sich die Folienwandung nach außen. In der Draufsicht auf den Schlauchhohlkörper reihen sich über­ lappend die Schlitzöffnungen aneinander.
Die vom Lockstoff (Pheromon) angezogenen Käfer können direkt in die Löcher fliegen oder beim Aufprall an die - nach unten immer nach außen versetzte - Wandung prallen und fallen an­ schließend in die darunter befindliche Schlitzöffnung. Um einen kontrollierten Flug im Schlauchhohlkörper zu verhindern wird der Innenraum durch Gleit- bzw. Prallflächen verkleinert und der Käfer stürzt in den Trichter ab. Die gleiche Funktion haben die inneren Schlauchhohlkörper. Gleichzeitig dienen die farblich dunklen Gleit- und Prallflächen zur Erwärmung der Fangeinrichtung durch die Sonneneinstrahlung. Der Borkenkäfer bevorzugt von der Sonne angewärmte Anflugflächen. Die Struk­ turierung der Gleit- bzw. Prallflächen sollen die Wärme durch Vergrößerung der Fläche und Luftstau noch erhöhen. In den Auf­ spannrahmen des Trichters kann in eine "Rundumkerbe" ein Selek­ tivnetz aus Plastik eingelegt werden. Die Maschenweite des Selektivnetzes hängt von den zu fangenden Schadinsekten ab. Der abstürzende Käfer soll leicht durchfallen können, aber selbst wenn Borkenkäfer hängenbleiben wird ihr Bewegungsdrang Richtung Trichter stattfinden, da im Trichterhohlraum der Lockstoff ange­ bracht ist und sie fallen damit wiederum in den Sammelbehälter. Die Funktion des Selektivnetzes besteht darin, andere Insekten vor allem Nutzinsekten am Absturz in den Sammelbehälter zu hin­ dern. Sie können dann über die Schlitzöffnung wieder ins Freie krabbeln. Der an dem Trichter mit einem praktischen Verschluß­ system angebrachte Sammelbehälter hat am Boden eine, mit einem Metallgitter, abgedeckte Wasserablauföffnung. Dabei kann die Wandung des Trichters eine verschließbare Längsöffnung aufweisen. Um einen vollständigen Wasserablauf zu erzielen ist eine leichte Außenbeulung notwendig. Trockene Aufbewahrung der Schadinsekten verhindert schnelleintretenden Aasgeruch.
Die Insekten-Lockstoff-Fallen bestehen grundsätzlich immer aus den gleichen zusammenfügbaren Einzelteilen, längenvariabel sind die Fallen durch die Anzahl sowie Länge der Schlauchfolien. Der Querschnitt der Fallen kann unterschiedlich sein. Bewährt haben sieh im Querschnitt sternförmige und ovale Fallen. Im Gegensatz zu einer am Markt befindlichen Falle hat die längen­ variable Insekten-Lockstoff-Falle selbst bei großer Aufprall­ fläche immer nur einen zentralen Insektensammelbehälter. Die Handhabung der Falle (z. B. Aufstellen, kontrollieren, abbauen, umsetzen, entleeren, transportieren und lagern) ist einfach. Bei Belastungsversuchen zeigten die Folienfallen, auch wegen der Gleit- und Prallfolien im Innern der Fallen, eine hohe Festigkeit.
Die Fallen werden an Befestigungseinrichtungen am oberen wie unterem Ende des Fallenkörpers mittels Schnüre aufgehängt und am Boden verankert. Die Fangeinrichtung ist kein starrer Körper und wird daher bei Wind in Bewegung versetzt, was aber keinen Nachteil bedeutet, da bei Wind kein Käferflug stattfindet.
Außer aus Kunstoff-Folie kann der Fallenschlauch aus Papier oder anderem Material sein, wesentlich ist die glatte Innen­ fläche der Hohlkörper, damit der Käfer keinen Halt findet. Alle Einzelteile der Falle, bis auf den Sammelbehälter, können fest verschweißt sein. In diesem Fall ist die Länge festgesetzt und die gesamte Falle wird eine besonders leichte Konstruktion. Vor der Aufhängung wird die gefaltete Falle einmal durchgeschüt­ telt und nimmt die Hohlkörperform an. Es wird nur eine geringe Menge an Kunststoffmaterial notwendig sein, um einen großen Hohlkörper zu bilden.
Anhand der Ansprüche, der Beschreibung und den Zeichnungen er­ geben sich die Merkmale der Erfindung.
Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 perspektivische Ansicht eines Ausführungs­ beispiels der erfindungsgemäßen Falle
Fig. 2 bis 5 perspektivische und axiale Schnitte der Aufspannrahmen und Verbindungselementen
Fig. 6 u. 7 Muster von Stanzungen im Folienschlauch
Fig. 8 perspektivische Ansicht einer Folienform
Fig. 9 perspektivische Ansicht eines Schlauchteils mit Innenschlauch
Fig. 10 perspektivische Ansicht eines Schlauchab­ schnitts mit Gleit- und Prallflächen
Fig. 11 Draufsicht auf geöffneten Folienschlauch
Fig. 12 Horizontalschnitte verschiedener Fallen­ formen
In der Fig. 1 ist eine längenvariable Insekten-Lockstoff- Falle mit zwei Schlauchkörpern (1) dargestellt, welche, wie der Auffangtrichter (5) aus Papier mit einseitigem Kunststoffüber­ zug bestehen können. Im abgebildeten Fall besteht die Fallenab­ deckung (4) aus Kunststoffolie und wird durch die ungestanzte Verlängerung des Folienschlauches (1) gebildet. Über die gesamte Schlauchhohlkörperfläche (1) sind, sich überlappende, Schlitz­ öffnungen (3) angebracht. Über diese Öffnungen (3) gelangt der Käfer in den Innenraum der Falle. Die Spannrahmen (2) sind aus formstabilen Plastik und geben der Falle die entsprechende Form und verlängern mit weiteren Schlauchhohlkörpern (1) die Falle. Am unteren Ende des Hohlkörpers ist der Auffangtrichter (5), der mittels Aufspannrahmen (2) mit dem Schlauchhohlkörper (1) verbunden ist. Der Auffangtrichter (5) ist ebenso aus Folie und wird an der unteren schmalen Öffnung über einen Spannrahmen (7) mit Verschlußsystem befestigt. Der Insektensammelbehälter (6) wird mittels des Verschlußsystems an den Auffangtrichter (5) angeschlossen. Die Fig. 6 u. 7 sind Muster von möglichen Stanzungen (8) des gewebeverstärkten Folienschlauchs. Die Fig. 2 bis 5 zeigen einzelne Spannrahmen (2) mit einer umlaufenden Nut (14) bzw. mit einer Taillierung (15), die eine rutschfeste Verbindung für die Folienschläuche (1) ermöglichen. Die Stanzun­ gen (8) der Fig. 6 u. 7 überlappen sich in der Senkrechten. Beim Aufspannen und Längszug der Falle öffnen sich die Schlitz­ öffnungen (3) bzw. die Schlitzöffnungen (3) werden durch ther­ mische Behandlung formstabil ausgeführt. Die Fig. 8 hat von oben nach unten in Gebrauchslage einen sich stetig erweiternden Durchmesser. In der Fig. 9 ist ein Ausschnitt einer Schlauch­ folie (1) in perspektivischer Weise dargestellt. In dem mit den Schlitzöffnungen (3) versehenen Schlauchhohlkörper (1) befindet sich ein weiterer Schlauchhohlkörper (1) von geringerem Um­ fang mit vielen kleinen Öffnungen (13), aus denen der Duftstoff entweichen kann. Die Darstellung in der Fig. 10 zeigt einen Fallenteil mit dem Schlauchhohlkörper (1), in dessen Inneren eine Folienbahn als Gleit- und Prallschutz gespannt ist. Diese Gleit- bzw. Prallflächen können winkelig angeordnet sein. Die Innenschlauchhohlkörper (1) und die Gleit- und Prallflächen (11) verkleineren den Innenraum der Falle und verhindern einen Aus­ flug des Käfers während des Absturzes in den Trichter. Gleich­ zeitig ist eine Durchsicht der Falle wegen der vielen Schlitz­ öffnungen (3) auf Grund der Innenfolien nicht möglich und der Fallenkörper ist daher einem Baumstamm ähnlich. Die Draufsicht (Fig. 11) auf den aufgespannten Schlauchhohlkörper (1) zeigt die aneinandergereihten und sich überlappenden Schlitzöffnungen (3) mit dem konkaven Innenrand (9) der Öffnungen sowie den konvexen Außenrand (10) der Öffnungen. Beim Aufprall des Käfers an die Außenwandung führt der folgende Absturz direkt in die darunter befindlichen Öffnungen. Verschiedene Fallenformen im Horizontal­ schnitt werden in der Fig. 12 aufgezeigt.

Claims (32)

1. Insekten-Lockstoff-Falle, insbesondere zur Bekämpfung des schädlichen, rindenbrütenden Borkenkäfers, bestehend aus einem in Gebrauchslage der Falle vertikal ausgerichteten Hohlkörper (1) mit Öffnungen (3), einer Abdeckung (4) am oberen Ende, einem Trichter (5) am unteren Ende des Hohlkörpers (1), sowie einem Abschlußteil als Insektensammelbehälter (6), gekennzeichnet dadurch,
  • 1. daß ein Folienschlauch mittels Aufspannrahmen (2) den Hohl­ körper (1) bildet, gleichzeitig die Aufspannrahmen (2) als Verbindungsstücke für die anderen Teile der Falle sowie für beliebige Verlängerung des Schlauchhohlkörpers (1) dienen,
  • 2. daß der Schlauchhohlkörper (1) mit Stanzungen (8) über seine gesamte Oberfläche in "Rundumanordnung" versehen ist, wobei die Stanzungen (8) beim Aufspannen des Hohlkörpers (1), so­ wie Aufhängung der gesamten Vorrichtung sich öffnen, dabei in Gebrauchslage die Wandung des Hohlkörpers sich oberhalb der Stanzung (8) konkav (9) wölbt und die Wandung unterhalb der Stanzung (8) konvex (10) wölbt und somit in der Drauf­ sicht die Öffnungen (3) elliptisch sind,
  • 3. daß der Innenraum des Schlauchhohlkörpers (1) mittels senk­ rechter Folienbahnen Gleit- und Prallflächen (11) erhält,
  • 4. daß im oberen Bereich des Trichters ein Selektivnetz ange­ bracht ist.
2. Insekten-Lockstoff-Falle, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Wandung des Schlauchhohlkörpers (1) aus Plastik­ folie besteht.
3. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Schlauch­ hohlkörpers (1) aus Papier mit einseitigem Kunststoffüberzug besteht.
4. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlauch­ hohlkörper (1) in Gebrauchslage von oben nach unten verbreitert.
5. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Schlauchhohlkörpers (1) mittels einer oder mehreren in win­ keliger Anordnung angebrachten Gleit- bzw. Prallflächen (11) aus einfachen Folienbahnen in Längsrichtung geteilt wird.
6. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleit- bzw. Prallfolienbahnen (11) durch Erhebungen und Vertiefungen struk­ turiert sind.
7. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum des Schlauchhohlkörpers (1) sich ein - im Durchmesser kleinerer - Schlauchhohlkörper (12) mit einer größeren Anzahl von kleinen Öffnungen (13) befindet.
8. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß das Folienmaterial gewebeverstärkt ist.
9. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Abschluß die ungestanzte Verlängerung des Folienschlauch (1) ist, dessen Schlauchende verschweißt ist.
10. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchhohl­ körper (1) in Gebrauchslage mit waagrechten geraden Stanzun­ gen (8) versehen ist.
11. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchhohl­ körper (1) in Gebrauchslage mit waagrechten ungeraden Stan­ zungen (9) versehen ist.
12. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchhohl­ körper (1) regelmäßige Faltungen aufweist und die Stanzungen (8 od. 9) beim Aufspannen des Schlauchhohlkörpers (1) sich alle in die gleiche Richtung öffnen.
13. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzungen (8 od. 9) beim Aufspannen und Längszug sich öffnen.
14. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzungen (8 od. 9) nach thermischer Behandlung elliptische Öffnungen bilden.
15. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzungen (8 od. 9) bzw. Schlitzöffnungen (3) des Schlauchhohlkörpers (1) sich in der senkrechten Anordnung jeweils überlappen.
16. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) der Schlauchhohlkörper (1) aus stabilen Kunststoff sind.
17. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) aus Metall sind.
18. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) eine oder mehrere Nut(en) (4) haben.
19. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) tailliert (5) sind.
20. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) vieleckig sind.
21. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) rund sind.
22. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-21, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) elliptisch sind.
23. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-22, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (2) am oberen Ende des Schlauchhohlkörpers (1) und der abschlie­ ßende Deckel aus einem Stück sind.
24. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-23, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (2) für den Trichter (5) innen eine "Rundum"-Kerbe hat.
25. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) mit Steckverbindungselementen versehen sind.
26. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-25, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (7) am unteren, schmalen Ende des Trichters (5) ein Innengewinde hat.
27. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-26, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (7) am unteren, schmalen Ende des Trichters (5) einen Bajonett­ verschluß hat.
28. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-27, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Trich­ ters (5) eine verschließbare Längsöffnung hat.
29. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-28, dadurch gekennzeichnet, daß der Insektensammel­ behälter aus Kunststoff ist.
30. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-29, dadurch gekennzeichnet, daß der Insektensammel­ behälter (6) eine mit einem Metallgitter abgedeckte Wasser­ ablauföffnung hat.
31. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-30, dadurch gekennzeichnet, daß alle Fallenteile, bis auf den Sammelbehälter (6), miteinander verschweißt sind.
32. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An­ sprüche 1-31, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle am oberen sowie am unteren Ende jeweils mindestens eine Aufhängevorrich­ tung hat.
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