DE19531981C2 - Insekten-Lockstoff-Falle zum Einfangen von fliegenden Schadinsekten, insbesondere des Borkenkäfers - Google Patents
Insekten-Lockstoff-Falle zum Einfangen von fliegenden Schadinsekten, insbesondere des BorkenkäfersInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Insekten-Lockstoff-Falle, gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Seit den starken Stürmen von 1991 entwickelte sich eine Bor
kenkäferkalamität in den Fichtenwäldern. Besonders katastro
phal wirkt sich der immer umfangreichere Stehendbefall der
Bäume im Schutzwald des Gebirges aus. Dem Grundsatz der "sau
beren Wirtschaft" (schnelle Aufarbeitung des möglichen Brut
materials) ist im steilen bis steilsten Gelände nur unter
größten Schwierigkeiten nachzukommen.
Auf eine biotechnische
Bekämpfung des Borkenkäfers wurde bei den bayerischen Forst
ämtern weitgehend verzichtet. Fachleute argumentieren, daß
durch Borkenkäfer-Lockstoff-Fallen eine zu geringe Abschöpf
ung der Käferpopulation erreicht wird.
Entgegengesetzte Meinungen
werden von anderen Fachleuten vertreten (Hans Niemeyer, Georg
Watzek u. Jörg Ackermann, Allgem. Forstzeitung 4/94). Es wird
der Lockstoff-Falle, besonders der Schlitzfalle, gute Fang
ergebnisse bestätigt, und dadurch ist eine bedeutende Verrin
gerung des Stehendbefalls der Fichten möglich.
In den meisten Bundesländern wird von den Forstverwaltungen
eine bekannte Schlitzfalle eingesetzt. Diese soll mindestens
15-20 m von den nächsten Bäumen entfernt aufgestellt werden.
Bei kürzeren Abständen droht deren Befall durch die angelock
ten Käfer. Je weiter die Fallen vom Waldrand entfernt sind,
umso geringer ist andererseits die Fangquote (Wirksamkeit
von Flugfallen auf Freiflächen HF V/III-Va 590, Vortrag beim
Borkenkäfer-Kolloquim v. 31.10.1990, Ortwin Vaupel).
Die zur Zeit vorwiegend im Einsatz befindliche Insekten-Lock
stoff-Falle geht aus der DE 33 03 889 A1 hervor. Sie wird als
Einzelfalle oder als Drei-Fallenstern eingesetzt. Zur Verbes
serung der Fangergebnisse und zur Verminderung von Stehendbe
fall wird von den forstlichen Versuchsanstalten, Abteilung Wald
schutz der Drei-Fallenstern empfohlen. Durch die Erweiterung zum
Drei-Fallenstern wird die Aufprallfläche vergrößert, die dazu
notwendigen Arbeiten sind jedoch zeitaufwendig, z. B. Zusammen
montieren von drei Fallen, Aufstellung mittels eines im Fach
handel erhältlichen Metallständers oder einer stabilen Holz
konstruktion. Dies ist im steilen unwegsamen Gelände schwierig.
Die Entleerung der Fallen geschieht für jede einzeln, dazu ist
es notwendig um die gesamte Fallenkonstruktion herumzulaufen.
Die Fallen werden in verhältnismäßig geringer Höhe über dem
Boden angebracht (obere Fallenrandhöhe ca. 1,70 m). Der optische
Eindruck des horizontal ausgerichteten Drei-Fallensterns unter
scheidet sich wesentlich von der Silhouette von Baumstämmen, die
die Käfer normalerweise anfliegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zum Einfangen von Schad
insekten eine Vorrichtung anzugeben, die durch Konstruktionsart
und Material die Produktion sowie die Handhabung vereinfacht
und damit Kosten mindert, sowie im Einsatz möglichst hohe Fang
ergebnisse erreicht.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten
Merkmale gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Der zentrale Insektensammelbehälter ist aus Kunststoff, und kann
nach dem Abschrauben mittels leichter Schläge auf den Behälter
boden schnell entleert werden.
Durch einfache Hängung wird ein Standortwechsel der Falle, der
manchmal zur Verbesserung der Fangergebnisse notwendig ist,
unkompliziert möglich.
Die Möglichkeit die Länge der Schlauchfolie zu variieren ge
stattet große Aufprallflächen und der Anflugbereich wird gleich
zeitig nach oben verlängert.
Die einem Baumstamm ähnliche Silhouette verstärkt die optische
Lockkomponente für die Käfer.
Die Folienoberfläche der Innenprallfläche kann durch Strukturie
rung vergrößert und damit die Wärmeabstrahlung erhöht werden.
Beim Transport und der Lagerung von Schlauchfolien ist das geringe
Gewicht von Vorteil.
Die Flugfalle besteht aus einem Deckelelement mit Aufspann
rahmen, an dem das dazu passende Schlauchstück des Hohlkörpers
über die Wandung gezogen wird und mit entsprechendem Befesti
gungsmaterial rutschfest verbunden wird (Plastikrasterschlingen,
Schlingen mit Schnappverschlüssen, Klebestreifen oder Draht).
Ein Wulst bzw. eine rundumlaufende Außennut verhindert das
Abrutschen des Schlauchteils. Je nach Bedarf wird die Falle
mit den Schlauchhohlkörpern und den Aufspannrahmen verlängert.
Die Aufspannrahmen haben den gleichen Querschnitt wie der Deckel,
können aus Metall bestehen und tailliert sein, oder aus
stabilem Kunststoff gefertigt sein. Die Aufspannrahmen können
ebenso zwei Nuten bzw. Wülste haben und am oberen Ende des
Schlauchkörpers mit dem Deckel einstückig ausgebildet sein.
Am untersten Ende des letzten Schlauchstücks wird das Trichter
element auf gleiche Weise befestigt. Es ist aus Kunststoffolie
und hat eine glatte Innenfläche, damit der Käfer keinen Halt
findet. Am unteren schmalen Trichterende ist ein entsprechender
kleiner Aufspannrahmen mit einem Befestigungssystem (Schraub
verschluß, Bajonettverschluß oder ähnliches) für den Insekten
sammelbehälter notwendig. Die Wandung des Schlauchhohlkörpers
hat in der Gebrauchslage viele, sich in der Senkrechte über
lappende Öffnungen. Diese Schlitzöffnungen müssen sich beim
Aufhängen der Falle immer auf die gleiche Weise öffnen. Ober
halb der Öffnung wölbt sich die Folienwandung nach innen und unterhalb des Öffnungsrands wölbt sich die Folienwandung nach außen.
In der Draufsicht auf den Schlauchhohlkörper reihen sich über
lappend die Schlitzöffnungen aneinander.
Die vom Lockstoff (Pheromon) angezogenen Käfer können direkt
in die Löcher fliegen oder beim Aufprall an die - nach unten
immer nach außen versetzte - Wandung prallen und fallen an
schließend in die darunter befindliche Schlitzöffnung. Um einen
kontrollierten Flug im Schlauchhohlkörper zu verhindern wird
der Innenraum durch Gleit- bzw. Prallflächen verkleinert
und der Käfer stürzt in den Trichter ab. Die gleiche Funktion
haben die inneren Schlauchhohlkörper. Gleichzeitig dienen die
farblich dunklen Gleit- und Prallflächen zur Erwärmung der
Fangeinrichtung durch die Sonneneinstrahlung. Der Borkenkäfer
bevorzugt von der Sonne angewärmte Anflugflächen. Die Struk
turierung der Gleit- bzw. Prallflächen sollen die Wärme durch
Vergrößerung der Fläche und Luftstau noch erhöhen. In den Auf
spannrahmen des Trichters kann in eine "Rundumkerbe" ein Selek
tivnetz aus Plastik eingelegt werden. Die Maschenweite des
Selektivnetzes hängt von den zu fangenden Schadinsekten ab. Der
abstürzende Käfer soll leicht durchfallen können, aber selbst
wenn Borkenkäfer hängenbleiben wird ihr Bewegungsdrang Richtung
Trichter stattfinden, da im Trichterhohlraum der Lockstoff ange
bracht ist und sie fallen damit wiederum in den Sammelbehälter.
Die Funktion des Selektivnetzes besteht darin, andere Insekten
vor allem Nutzinsekten am Absturz in den Sammelbehälter zu hin
dern. Sie können dann über die Schlitzöffnung wieder ins Freie
krabbeln. Der an dem Trichter mit einem praktischen Verschluß
system angebrachte Sammelbehälter hat am Boden eine, mit einem
Metallgitter, abgedeckte Wasserablauföffnung. Dabei kann die
Wandung des Trichters eine verschließbare Längsöffnung aufweisen.
Um einen vollständigen Wasserablauf zu erzielen ist eine leichte
Außenbeulung notwendig. Trockene Aufbewahrung der Schadinsekten
verhindert schnelleintretenden Aasgeruch.
Die Insekten-Lockstoff-Fallen bestehen grundsätzlich immer aus
den gleichen zusammenfügbaren Einzelteilen, längenvariabel
sind die Fallen durch die Anzahl sowie Länge der Schlauchfolien.
Der Querschnitt der Fallen kann unterschiedlich sein. Bewährt
haben sieh im Querschnitt sternförmige und ovale Fallen. Im
Gegensatz zu einer am Markt befindlichen Falle hat die längen
variable Insekten-Lockstoff-Falle selbst bei großer Aufprall
fläche immer nur einen zentralen Insektensammelbehälter. Die
Handhabung der Falle (z. B. Aufstellen, kontrollieren, abbauen,
umsetzen, entleeren, transportieren und lagern) ist einfach.
Bei Belastungsversuchen zeigten die Folienfallen, auch wegen
der Gleit- und Prallfolien im Innern der Fallen, eine hohe
Festigkeit.
Die Fallen werden an Befestigungseinrichtungen am oberen wie
unterem Ende des Fallenkörpers mittels Schnüre aufgehängt und
am Boden verankert. Die Fangeinrichtung ist kein starrer Körper
und wird daher bei Wind in Bewegung versetzt, was aber keinen
Nachteil bedeutet, da bei Wind kein Käferflug stattfindet.
Außer aus Kunstoff-Folie kann der Fallenschlauch aus Papier
oder anderem Material sein, wesentlich ist die glatte Innen
fläche der Hohlkörper, damit der Käfer keinen Halt findet.
Alle Einzelteile der Falle, bis auf den Sammelbehälter, können
fest verschweißt sein. In diesem Fall ist die Länge festgesetzt
und die gesamte Falle wird eine besonders leichte Konstruktion.
Vor der Aufhängung wird die gefaltete Falle einmal durchgeschüt
telt und nimmt die Hohlkörperform an. Es wird nur eine geringe
Menge an Kunststoffmaterial notwendig sein, um einen großen
Hohlkörper zu bilden.
Anhand der Ansprüche, der Beschreibung und den Zeichnungen er
geben sich die Merkmale der Erfindung.
Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 perspektivische Ansicht eines Ausführungs
beispiels der erfindungsgemäßen Falle
Fig. 2 bis 5 perspektivische und axiale Schnitte der
Aufspannrahmen und Verbindungselementen
Fig. 6 u. 7 Muster von Stanzungen im Folienschlauch
Fig. 8 perspektivische Ansicht einer Folienform
Fig. 9 perspektivische Ansicht eines Schlauchteils
mit Innenschlauch
Fig. 10 perspektivische Ansicht eines Schlauchab
schnitts mit Gleit- und Prallflächen
Fig. 11 Draufsicht auf geöffneten Folienschlauch
Fig. 12 Horizontalschnitte verschiedener Fallen
formen
In der Fig. 1 ist eine längenvariable Insekten-Lockstoff-
Falle mit zwei Schlauchkörpern (1) dargestellt, welche, wie der
Auffangtrichter (5) aus Papier mit einseitigem Kunststoffüber
zug bestehen können. Im abgebildeten Fall besteht die Fallenab
deckung (4) aus Kunststoffolie und wird durch die ungestanzte
Verlängerung des Folienschlauches (1) gebildet. Über die gesamte
Schlauchhohlkörperfläche (1) sind, sich überlappende, Schlitz
öffnungen (3) angebracht. Über diese Öffnungen (3) gelangt der
Käfer in den Innenraum der Falle. Die Spannrahmen (2) sind aus
formstabilen Plastik und geben der Falle die entsprechende Form
und verlängern mit weiteren Schlauchhohlkörpern (1) die Falle.
Am unteren Ende des Hohlkörpers ist der Auffangtrichter (5),
der mittels Aufspannrahmen (2) mit dem Schlauchhohlkörper (1)
verbunden ist. Der Auffangtrichter (5) ist ebenso aus Folie und
wird an der unteren schmalen Öffnung über einen Spannrahmen (7)
mit Verschlußsystem befestigt. Der Insektensammelbehälter (6)
wird mittels des Verschlußsystems an den Auffangtrichter (5)
angeschlossen. Die Fig. 6 u. 7 sind Muster von möglichen
Stanzungen (8) des gewebeverstärkten Folienschlauchs. Die Fig.
2 bis 5 zeigen einzelne Spannrahmen (2) mit einer umlaufenden
Nut (14) bzw. mit einer Taillierung (15), die eine rutschfeste
Verbindung für die Folienschläuche (1) ermöglichen. Die Stanzun
gen (8) der Fig. 6 u. 7 überlappen sich in der Senkrechten.
Beim Aufspannen und Längszug der Falle öffnen sich die Schlitz
öffnungen (3) bzw. die Schlitzöffnungen (3) werden durch ther
mische Behandlung formstabil ausgeführt. Die Fig. 8 hat von
oben nach unten in Gebrauchslage einen sich stetig erweiternden
Durchmesser. In der Fig. 9 ist ein Ausschnitt einer Schlauch
folie (1) in perspektivischer Weise dargestellt. In dem mit den
Schlitzöffnungen (3) versehenen Schlauchhohlkörper (1) befindet
sich ein weiterer Schlauchhohlkörper (1) von geringerem Um
fang mit vielen kleinen Öffnungen (13), aus denen der Duftstoff
entweichen kann. Die Darstellung in der Fig. 10 zeigt einen
Fallenteil mit dem Schlauchhohlkörper (1), in dessen Inneren
eine Folienbahn als Gleit- und Prallschutz gespannt ist. Diese
Gleit- bzw. Prallflächen können winkelig angeordnet sein. Die
Innenschlauchhohlkörper (1) und die Gleit- und Prallflächen (11)
verkleineren den Innenraum der Falle und verhindern einen Aus
flug des Käfers während des Absturzes in den Trichter. Gleich
zeitig ist eine Durchsicht der Falle wegen der vielen Schlitz
öffnungen (3) auf Grund der Innenfolien nicht möglich und der
Fallenkörper ist daher einem Baumstamm ähnlich. Die Draufsicht
(Fig. 11) auf den aufgespannten Schlauchhohlkörper (1) zeigt die
aneinandergereihten und sich überlappenden Schlitzöffnungen (3)
mit dem konkaven Innenrand (9) der Öffnungen sowie den konvexen
Außenrand (10) der Öffnungen. Beim Aufprall des Käfers an die
Außenwandung führt der folgende Absturz direkt in die darunter
befindlichen Öffnungen. Verschiedene Fallenformen im Horizontal
schnitt werden in der Fig. 12 aufgezeigt.
Claims (32)
1. Insekten-Lockstoff-Falle, insbesondere zur Bekämpfung des
schädlichen, rindenbrütenden Borkenkäfers, bestehend aus einem
in Gebrauchslage der Falle vertikal ausgerichteten Hohlkörper (1)
mit Öffnungen (3), einer Abdeckung (4) am oberen Ende, einem
Trichter (5) am unteren Ende des Hohlkörpers (1), sowie einem
Abschlußteil als Insektensammelbehälter (6), gekennzeichnet
dadurch,
- 1. daß ein Folienschlauch mittels Aufspannrahmen (2) den Hohl körper (1) bildet, gleichzeitig die Aufspannrahmen (2) als Verbindungsstücke für die anderen Teile der Falle sowie für beliebige Verlängerung des Schlauchhohlkörpers (1) dienen,
- 2. daß der Schlauchhohlkörper (1) mit Stanzungen (8) über seine gesamte Oberfläche in "Rundumanordnung" versehen ist, wobei die Stanzungen (8) beim Aufspannen des Hohlkörpers (1), so wie Aufhängung der gesamten Vorrichtung sich öffnen, dabei in Gebrauchslage die Wandung des Hohlkörpers sich oberhalb der Stanzung (8) konkav (9) wölbt und die Wandung unterhalb der Stanzung (8) konvex (10) wölbt und somit in der Drauf sicht die Öffnungen (3) elliptisch sind,
- 3. daß der Innenraum des Schlauchhohlkörpers (1) mittels senk rechter Folienbahnen Gleit- und Prallflächen (11) erhält,
- 4. daß im oberen Bereich des Trichters ein Selektivnetz ange bracht ist.
2. Insekten-Lockstoff-Falle, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Wandung des Schlauchhohlkörpers (1) aus Plastik
folie besteht.
3. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Schlauch
hohlkörpers (1) aus Papier mit einseitigem Kunststoffüberzug
besteht.
4. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlauch
hohlkörper (1) in Gebrauchslage von oben nach unten verbreitert.
5. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des
Schlauchhohlkörpers (1) mittels einer oder mehreren in win
keliger Anordnung angebrachten Gleit- bzw. Prallflächen (11)
aus einfachen Folienbahnen in Längsrichtung geteilt wird.
6. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleit- bzw.
Prallfolienbahnen (11) durch Erhebungen und Vertiefungen struk
turiert sind.
7. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum des
Schlauchhohlkörpers (1) sich ein - im Durchmesser kleinerer -
Schlauchhohlkörper (12) mit einer größeren Anzahl von kleinen
Öffnungen (13) befindet.
8. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß das Folienmaterial
gewebeverstärkt ist.
9. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Abschluß
die ungestanzte Verlängerung des Folienschlauch (1) ist, dessen
Schlauchende verschweißt ist.
10. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchhohl
körper (1) in Gebrauchslage mit waagrechten geraden Stanzun
gen (8) versehen ist.
11. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchhohl
körper (1) in Gebrauchslage mit waagrechten ungeraden Stan
zungen (9) versehen ist.
12. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche
1-11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchhohl
körper (1) regelmäßige Faltungen aufweist und die Stanzungen
(8 od. 9) beim Aufspannen des Schlauchhohlkörpers (1) sich
alle in die gleiche Richtung öffnen.
13. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzungen (8 od. 9)
beim Aufspannen und Längszug sich öffnen.
14. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzungen (8 od. 9)
nach thermischer Behandlung elliptische Öffnungen bilden.
15. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzungen (8 od. 9)
bzw. Schlitzöffnungen (3) des Schlauchhohlkörpers (1) sich in
der senkrechten Anordnung jeweils überlappen.
16. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2)
der Schlauchhohlkörper (1) aus stabilen Kunststoff sind.
17. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2)
aus Metall sind.
18. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2)
eine oder mehrere Nut(en) (4) haben.
19. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2)
tailliert (5) sind.
20. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2)
vieleckig sind.
21. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2)
rund sind.
22. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-21, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2)
elliptisch sind.
23. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-22, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (2)
am oberen Ende des Schlauchhohlkörpers (1) und der abschlie
ßende Deckel aus einem Stück sind.
24. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-23, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (2)
für den Trichter (5) innen eine "Rundum"-Kerbe hat.
25. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2)
mit Steckverbindungselementen versehen sind.
26. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-25, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (7)
am unteren, schmalen Ende des Trichters (5) ein Innengewinde hat.
27. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-26, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (7)
am unteren, schmalen Ende des Trichters (5) einen Bajonett
verschluß hat.
28. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-27, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Trich
ters (5) eine verschließbare Längsöffnung hat.
29. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-28, dadurch gekennzeichnet, daß der Insektensammel
behälter aus Kunststoff ist.
30. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-29, dadurch gekennzeichnet, daß der Insektensammel
behälter (6) eine mit einem Metallgitter abgedeckte Wasser
ablauföffnung hat.
31. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-30, dadurch gekennzeichnet, daß alle Fallenteile,
bis auf den Sammelbehälter (6), miteinander verschweißt sind.
32. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der An
sprüche 1-31, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle am oberen
sowie am unteren Ende jeweils mindestens eine Aufhängevorrich
tung hat.
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|---|---|---|---|
| DE1995131981 DE19531981C2 (de) | 1995-08-30 | 1995-08-30 | Insekten-Lockstoff-Falle zum Einfangen von fliegenden Schadinsekten, insbesondere des Borkenkäfers |
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| DE1995131981 DE19531981C2 (de) | 1995-08-30 | 1995-08-30 | Insekten-Lockstoff-Falle zum Einfangen von fliegenden Schadinsekten, insbesondere des Borkenkäfers |
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