DE19531951C1 - Hochfrequenzschaltverteiler - Google Patents
HochfrequenzschaltverteilerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Hochfrequenzschaltverteiler zum
Umschalten zwischen mehreren Eingängen und mehreren Aus
gängen, insbesondere mehreren mit Antennenumsetzern (LNB′s)
verbindbaren Eingängen und mehreren mit Receivern verbind
baren Ausgängen.
Die DE-A 23 39 757 offenbart eine Verbindungseinrichtung für
Mikrowellenleitungen, bei welcher jeder von vier Eingängen
matrixartig mit jedem von vier Ausgängen verbunden werden
kann, wobei jede Schaltungsplatine eine einzige Schaltung
aufweist.
Aus der US 5,446,424 ist eine Mikrowellen-Schaltungsmatrix in
Mehrschichtstreifenleitungstechnik bekannt.
Ferner sind die eingangs genannten
Hochfrequenzschaltverteiler aus dem Stand der Technik bekannt
und finden vielfach Anwendung im Zusammenhang mit
Parabolantennen für den Satellitenempfang auf dem Gebiet der
Consumerelektronik. Bei diesen ergeben sich vielfach
aufwendig zu realisierende Kreuzungen auf den
Schaltungsplatinen, da im HF-Bereich die gesamten
Leiterbahnen auf den Schaltungsplatinen stets in definiertem
Abstand von einer Massefläche geführt werden müssen, um einen
einheitlichen Wellenwiderstand zu erhalten.
Derartige Kreuzungen sind aufwendig zu realisieren und haben
stets den Nachteil, daß Überkopplungen im Kreuzungsbereich
nicht vermieden werden können. Darüber hinaus haben die
bekannten Hochfrequenzverteiler den Nachteil, daß sie sehr
großvolumig aufgebaut sind.
Schließlich haben die bekannten Schaltverteiler den Nachteil,
daß diese aufgrund des Fertigungsaufwandes sehr teuer sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen mög
lichst einfach und kreuzungsfrei aufgebauten sowie kompakten
Schaltverteiler zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe wird bei einem Hochfrequenzschaltverteiler der
Eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der Schaltverteiler mindestens zwei auf mindestens einer
Schaltungsplatine angeordnete Verteilerschaltungen aufweist,
daß jede Verteilerschaltung in definiertem Abstand von einer
Masse geführte Leitungen als Leiterbahnen aufweist, welche
auf einer dielektrischen Schicht angeordnet sind, daß jede
der mindestens zwei Verteilerschaltungen in jeweils einer von
mindestens zwei übereinanderliegenden Ebenen angeordnet ist,
daß jede der Verteilerschaltungen einen ersten Anschluß, eine
mit dem ersten Anschluß verbundene Leitung in N Zweiglei
tungen verzweigende Verzweigungsschaltung mit jeweils einem
in jeder der N Zweigleitungen liegenden Schalter und N zweite
Anschlüsse aufweist, von denen jeder mit einer der N Zweig
leitungen verbunden ist, und daß jeweils einer der N zweiten
Anschlüsse einer der mindestens zwei Verteilerschaltungen mit
einem anderen der N zweiten Anschlüsse der anderen der
mindestens zwei Verteilerschaltungen verbunden ist.
Die erfindungsgemäße Lösung hat den großen Vorteil, daß durch
die Anordnung einer Verteilerschaltung, beispielsweise einer
1 in N oder einer N in 1 Verteilerschaltung, in einer ein
zigen Ebene diese Verteilerschaltung kreuzungsfrei ausgeführt
werden kann und daß die Anordnung der verschiedenen Vertei
lerschaltungen in verschiedenen übereinanderliegenden Ebenen
die Möglichkeit bietet, den erfindungsgemäßen Schaltverteiler
möglichst kompakt auszuführen.
Vorzugsweise sind die in definiertem Abstand von der Masse
geführten Leitungen auf der Schaltungsplatine entweder Mikro
streifenleitungen oder Koplanarleitungen.
Besonders kompakt läßt sich der erfindungsgemäße Schaltver
teiler dann ausführen, wenn die Ebenen, in denen die einzel
nen Verteilerschaltungen angeordnet sind, parallel zueinander
angeordnet sind.
Beispielsweise ist hierbei vorgesehen, in jeweils eine Ebene
eine Verteilerschaltung mit ihrer entsprechenden zweilagigen
Schaltungsplatine vorzusehen.
Eine besonders kompakte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Lösung sieht vor, daß die zwei Verteilerschaltungen auf ge
genüberliegenden Seiten einer gemeinsamen Masseschicht auf
einer dreilagigen Schaltungsplatine angeordnet sind, so daß
die eine Verteilerschaltung auf der Oberseite und die andere
Verteilerschaltung auf der Unterseite der dreilagigen Platine
angeordnet ist und die Masseschicht eine gute HF-Abschirmung
darstellt, so daß eine gegenseitige Beeinflussung der Vertei
lerschaltungen im wesentlichen vermieden wird.
Dieses Lösungskonzept läßt sich erfindungsgemäß bei mehr als
zwei Verteilerschaltungen dadurch fortführen, daß mehrere
dreilagige Platinen vorgesehen sind, auf denen jeweils die
Verteilerschaltungen auf der Ober- und auf der Unterseite an
geordnet sind.
Hinsichtlich der Verzweigungsschaltung wurden im Zusammenhang
mit der erfindungsgemäßen Lösung keine näheren Ausführungen
gemacht. Diese Verzweigungsschaltung könnte beispielsweise
als Wilkinsonteiler, Richtkoppler oder Ferritverteiler oder
-Sammler ausgebildet sein. Ein besonders vorteilhaftes Aus
führungsbeispiel sieht jedoch vor, daß die Verzweigungsschal
tung als Widerstandsverzweigungsschaltung ausgebildet ist, da
eine derartige Widerstandsverzweigung die Möglichkeit bietet,
die Verzweigungsschaltung selbst möglichst kompakt aus zu
führen.
Hinsichtlich der Schalter in den Verteilerschaltungen wurden
im Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung der Ausfüh
rungsbeispiele ebenfalls keine näheren Angaben gemacht. So
ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Schalter als Halbleiter
schalter ausgebildet sind.
Vorzugsweise lassen sich derartige Halbleiterschalter über
ausgangsseitig des Schaltverteilers durch die Receiver ange
legte Spannungen oder Signale in bereits aus dem Stand der
Technik bekannter Art und Weise steuern.
Um eine möglichst gute Abschirmung der unterschiedlichen Ver
teilerschaltungen untereinander zu erreichen ist vorzugsweise
vorgesehen, daß die Masseschicht, mit Ausnahme der Bereiche
der ersten und der zweiten Anschlüsse, HF-durchführungsfrei
verläuft.
Die Verbindungen zwischen den zweiten Anschlüssen unter
schiedlicher Verteilerschaltungen können beliebig realisiert
sein. So wäre es beispielsweise denkbar, jeden der zweiten
Anschlüsse über ein entsprechendes Kabel mit einem Eingang
oder Ausgang des erfindungsgemäßen Schaltverteilers zu ver
binden und somit über den Eingang oder Ausgang selbst eine
Verbindung zwischen einem der zweiten Anschlüsse der einen
Verteilerschaltung und einem der N Anschlüsse der anderen
Verteilerschaltungen zu schaffen.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht jedoch
vor, daß jeweils einer der N zweiten Anschlüsse der einen
Verteilerschaltung über eine Ebenenverzweigungsleitung mit
jeweils einem der N zweiten Anschlüsse der anderen Verteiler
schaltung oder der anderen Verteilerschaltungen zu einem ge
meinsamen Anschluß verbunden ist. Das heißt, daß über diese
Ebenenverzweigungsleitung eine möglichst kurze Verbindung
zwischen den einzelnen zweiten Anschlüssen hergestellt werden
soll.
Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn die Ebenenverzwei
gungsleitungen quer zur Masseschicht verlaufen.
Besonders vorteilhaft lassen sich die Ebenenverzweigungslei
tungen dann führen, wenn diese dabei parallel zueinander ver
laufen, so daß die Überkopplung zwischen den einzelnen
Ebenenverzweigungsleitungen möglichst gering ist.
Eine besonders vorteilhafte Lösung sieht vor, daß die Ebenen
verzweigungsleitungen senkrecht zur Masseschicht verlaufen.
Eine besonders zweckmäßige Lösung sieht vor, daß zwischen
einander benachbarten Ebenenverzweigungsleitungen eine Masse
abschirmung vorgesehen ist, welche im einfachsten Fall durch
eine zwischen den Ebenenverzweigungsleitungen verlaufende,
vorzugsweise parallel zu diesen verlaufende, Leitung gebildet
ist.
Die Ebenenverzweigungsleitungen könnten ihrerseits als auf
einer Schaltungsplatine angeordnete Mikrostreifenleitungen
ausgebildet sein. Aus Gründen eines möglichst einfachen und
kompakten Aufbaus hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn
die Ebenenverzweigungsleitungen als platinenfreie Leitungen
aufgebaut sind. Im einfachsten Fall sind die Ebenenverzwei
gungsleitungen dabei als HF-Durchkontaktierungen oder als
Stiftverbindungen ausgeführt.
Insbesondere bei auf zwei Seiten einer Schaltungsplatine an
geordneten Verteilerschaltungen sind die Ebenenverzweigungs
leitungen als HF-Durchkontaktierungen ausgebildet und bei
zwei im Abstand voneinander angeordneten Schaltungsplatinen
als Stiftverbindungen.
Dennoch ist es, um möglichst einfach realisierbare Ebenenver
zweigungsleitungen zu schaffen, vorteilhaft, wenn die Ebenen
verzweigungsleitungen in einer Verzweigungsebene liegen, da
damit eine besonders einfache Verbindung zwischen den Ebenen
verzweigungsleitungen und den jeweiligen zweiten Anschlüssen
der Verteilerschaltung realisiert werden kann.
Um ebenfalls hier einen besonders einfachen und hinsichtlich
der Überkopplung vorteilhaften Aufbau des erfindungsgemäßen
Schaltverteilers zu erhalten, ist vorteilhafterweise vorge
sehen, daß die Ebenenverzweigungsleitungen in der Verzwei
gungsebene kreuzungsfrei verlaufen.
Hinsichtlich der Lage der zweiten Anschlüsse in den unter
schiedlichen Ebenen wurden im Zusammenhang mit der bisherigen
Erläuterung der einzelnen Ausführungsbeispiele keine näheren
Angaben gemacht, so ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß
die N zweiten Anschlüsse beider Verteilerschaltungen im Fall
einer dreilagigen Schaltungsplatine einander gegenüberliegen.
Vorzugsweise sind dabei die N zweiten Anschlüsse jeweils
spiegelsymmetrisch zur Masseschicht angeordnet.
Besonders vorteilhaft ist es aber, wenn die N zweiten An
schlüsse beider Verteilerschaltungen in einer zweiten An
schlußreihe der Schaltungsplatine angeordnet sind, wobei vor
zugsweise die zweite Anschlußreihe in der Verzweigungsebene
liegt.
Um die Schaltungsplatine auch in um eine Inversionsachse um
180° gedrehter Stellung einsetzen zu können, sind die N zwei
ten Anschlüsse inversionssymmetrisch zur Inversionsachse an
geordnet.
Vorzugsweise sind dabei ferner in der zweiten Anschlußreihe
die N zweiten Anschlüsse in im wesentlichen konstanten Ab
ständen voneinander angeordnet.
Darüber hinaus ist es ebenfalls vorteilhaft, wenn auch die
ersten Anschlüsse beider Verteilerschaltungen bei senkrechter
Projektion auf eine der Ebenen in einer ersten Anschlußreihe
angeordnet sind und somit bei Projektion auf eine der Ebenen
nicht miteinander zusammenfallen. Vorzugsweise sind die
ersten Anschlüsse in der ersten Anschlußreihe ebenfalls in im
wesentlichen konstanten Abständen voneinander angeordnet.
Als besonders zweckmäßig hat sich ein Ausführungsbeispiel er
wiesen, bei welchem die ersten und zweiten Anschlußreihen in
einander gegenüberliegenden Bereichen der Schaltungsplatine
angeordnet sind, da sich in diesem Fall - wie nachfolgend
beschrieben - in einfacher Weise eine Schaltungsplatine in
vertiert zur anderen Schaltungsplatine verwenden läßt.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß die erste und die
zweite Anschlußreihe parallel zueinander gegenüberliegenden
Seitenkanten der Schaltungsplatine verlaufen und insbesondere
nahe derselben angeordnet sind.
Um in einfacher Art und Weise die unterschiedlichen Ebenen im
Bereich der N zweiten Anschlüsse miteinander verbinden zu
können, ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß die N zweiten
Anschlüsse in der zweiten Anschlußreihe dieselben Abstände
voneinander aufweisen.
Ferner ist es vorteilhaft, insbesondere um die Schaltungs
platinen auch in um 180° um eine Inversionsachse zueinander
gedrehter Position verwenden zu können, wenn bei einer Ver
teilerschaltung der erste Anschluß einen ersten Abstand von
einer Spiegelebenen aufweist und bei einer anderen Verteiler
schaltung der erste Anschluß einen zweiten Abstand von einer
durch die Inversionsachse hindurch verlaufenden Spiegelebene
aufweist, so daß sowohl bei um 180° gedrehter Anordnung der
Schaltungsplatine mit der ersten Verteilerschaltung als auch
bei um 180° gedrehter Anordnung der Schaltungsplatine mit der
zweiten Verteilerschaltung insgesamt sämtliche ersten An
schlüsse sämtlicher Verteilerschaltungen bei Projektion der
selben auf eine Ebene einen Abstand voneinander aufweisen.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn alle Schaltungs
platinen Durchbrüche für senkrecht zu den Ebenen verlaufende
und zu den einzelnen ersten Anschlüssen führende Stiftverbin
dungen aufweisen.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß jede Schaltungsplatine
eine erste Anschlußreihe mit beiderseits der Spiegelebene in
einem ersten und zweiten Abstand angeordneten Durchbrüchen
aufweist, welche vorzugsweise in einer ersten Anschlußreihe
angeordnet sind.
Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn die Durchbrüche einen
äquidistanten Abstand voneinander aufweisen.
Um eine möglichst kompakte Bauweise bei mehr als zwei Ebenen
zu erreichen, ist es besonders vorteilhaft, wenn mindestens
zwei Schaltungsplatinen mit jeweils zwei Verteilerschaltungen
in Form eines Stapels übereinander angeordnet sind.
Zweckmäßigerweise sind dabei die erste Anschlußreihe und die
zweite Anschlußreihe so angeordnet, daß die Anschlüsse in dem
Stapel übereinander liegen. Besonders zweckmäßig ist es da
bei, wenn die N zweiten Anschlüsse der zweiten Anschlußreihen
über quer zu den Schaltungsplatinen verlaufende Ebenenver
zweigungsleitungen miteinander verbunden sind.
Eine besonders zweckmäßige Lösung bei Verwendung zweier
Schaltungsplatinen sieht vor, daß die zwei Schaltungsplatinen
identisch aufgebaut sind, wobei sich eine besonders zweck
mäßige Kontaktierung der Schaltungsplatinen dann erreichen
läßt, wenn eine der Schaltungsplatinen im Stapel gegenüber
der anderen um die Inversionsachse um 180° gedreht angeordnet
ist. Damit kann ein zweiter Platinenentwurf eingespart und
die eine Schaltungsplatine mit doppelter Stückzahl und somit
rationeller hergestellt werden.
Hinsichtlich der Art der Verbindung der ersten und zweiten
Anschlüsse mit den Eingängen und Ausgängen des erfindungs
gemäßen Schaltverteilers wurde im Zusammenhang mit der vor
ausgehenden Erläuterung der einzelnen Ausführungsbeispiele
keine näheren Angaben gemacht. So sieht eine vorteilhafte
Lösung vor, daß jeder der ersten Anschlüsse mit je einem Ein
gang des Schaltverteilers verbunden ist und das jeder der N
zweiten Anschlüsse jeder Verteilerschaltung mit einem der
Ausgänge verbunden ist. In diesem Fall sind die einzelnen
Verteilerschaltungen als 1 in N Verteiler ausgebildet.
Alternativ dazu ist es aber auch denkbar, daß jeder der
ersten Anschlüsse mit je einem Ausgang verbunden ist und
jeder der N zweiten Anschlüsse einer Verteilerschaltung mit
je einem Eingang verbunden ist. In diesem Fall handelt es
sich bei den einzelnen Verteilerschaltungen um N in 1 Ver
teiler.
Um ausgehend von den vorstehend genannten beiden Möglich
keiten die Zahl der Verteilerschaltungen möglichst gering zu
halten, ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Zahl der
Verteilerschaltungen der Zahl der Ausgänge entspricht, wenn
diese kleiner ist als die Zahl der Eingänge, oder der Zahl
der Eingänge entspricht, wenn diese kleiner ist als die Zahl
der Ausgänge.
Die erfindungsgemäße Lösung wird anhand
der nachfolgenden Beschreibung sowie der
zeichnerischen Darstellung einzelner Ausführungsbeispiele
erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines ersten
Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Schaltverteilers ohne Gehäuse und mit von der
Schaltungsplatine abgehoben dargestellten
Verteilerschaltungen;
Fig. 2 eine schematische Darstellung des erfindungs
gemäßen Schaltverteilers mit quergeschnitte
nem und bis auf den Bodenbereich weggebro
chenem Gehäuse;
Fig. 3 eine schematische Darstellung ähnlich Fig. 1
eines zweiten Ausführungsbeispiels;
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines dritten
Ausführungsbeispiels mit ebenfalls von den
Schaltungsplatinen abgehoben, jedoch in
korrekter räumlicher Relation zueinander
dargestellten Verteilerschaltungen;
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines vierten
Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Schaltverteilers ähnlich Fig. 4 und
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines fünften
Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Schaltverteilers ähnlich Fig. 4.
Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Hoch
frequenzschaltverteilers, dargestellt in Fig. 1, umfaßt eine
als Ganzes mit 10 bezeichnete dreilagige Schaltungsplatine,
welche eine Masseschicht 12 aufweist, auf deren Oberseite
eine dielektrische Schicht 14 und auf deren Unterseite eine
dielektrische Schicht 16 angeordnet sind. Auf diesen dielek
trischen Schichten 14 und 16 verlaufen nun als Mikrostreifen
leitungen ausgeführte Leiterbahnen 18 oder 28 von als Ganzes
mit 22 bzw. 24 bezeichneten Verteilerschaltungen.
Die als Mikrostreifenleitungen ausgebildeten Leiterbahnen 18,
28 haben dabei aufgrund des zwischen der gemeinsamen Masse
schicht 12 liegenden Dielektrikums 14 bzw. 16 für Hoch
frequenz einen einheitlichen Wellenwiderstand.
Jede der Verteilerschaltungen 22 und 24, die in Fig. 1 zur
Verdeutlichung der einzelnen Elemente abgehoben von der
Schaltungsplatine 10 dargestellt sind, umfaßt einen ersten
Anschluß EA, von welchem eine Leiterbahn 18 zu einem Ver
stärker V führt, eine Verzweigungsschaltung 26, welche eine
mit dem Verstärker V verbundene Leiterbahn 28a umfaßt, die in
N Leiterbahnen 28b mit in diesen angeordneten Widerständen 30
verzweigt, so daß die Verzweigungsschaltung 26 als Wider
standsverzweigungsschaltung ausgebildet ist.
Jede der N Leiterbahnen 28b ist über einen Schalter 32 mit je
einem von N zweiten Anschlüssen ZA verbindbar, wobei die
Schalter 32 vorzugsweise als Halbleiterschalter ausgeführt
sind.
Die insgesamt N Anschlüsse ZA sind in Form einer zweiten
Anschlußreihe 34 nahe einer Seitenkante 36 der Schaltungs
platine 10 angeordnet.
Erfindungsgemäß sind alle N zweiten Anschlüsse ZA₁ der oberen
in einer Ebene 38 angeordneten Verteilerschaltung 22 und alle
N zweiten Anschlüsse ZA₂ der in einer Ebene 40 liegenden
unteren Verteilerschaltung 24 paarweise spiegelsymmetrisch zu
einer Ebene 42 angeordnet, in welcher die Masseschicht 12
liegt, so daß jeder der N zweiten Anschlüsse ZA₁ der oberen
Verteilerschaltung 22 mit dem entsprechenden Anschluß der N
zweiten Anschlüsse ZA₂ der unteren Verteilerschaltung 24
jeweils über eine senkrecht zur Ebene 42 verlaufende Ver
bindungsleitung 44 verbindbar ist, wobei die Verbindungs
leitung 44 kontaktfrei durch einen Durchbruch 46 in der
Masseschicht 12 hindurchverläuft.
Der erste Anschluß EA₁ der oberen Verteilerschaltung 22 und
der erste Anschluß EA₂ der unteren Verteilerschaltung 24 sind
auf gegenüberliegenden Seiten und im gleichen Abstand von
einer Spiegelebene 50 angeordnet, welche senkrecht zu den
Ebenen 38 bis 42 und senkrecht zur zweiten Anschlußreihe 34,
vorzugsweise ungefähr mittig zur Schaltungsplatine 10 ver
läuft, so daß die ersten Anschlüsse EA₁ und EA₂ auf unter
schiedlichen Seiten der Spiegelebene 50 liegen.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist ein Gehäuse 60 des erfindungs
gemäßen Hochfrequenzschaltverteilers mit einem Boden 62 ver
sehen, auf welchem im Bereich der N zweiten Anschlüsse ZA₁
und ZA₂ eine Reihe von Stiften 64 angeordnet ist, die sich
über dem Boden 62 erheben und die durch die Schaltungsplatine
10 hindurchsteckbar und leitend mit den zweiten Anschlüssen
ZA₁ und ZA₂ verbindbar sind, wobei die Stifte 64 gleichzeitig
die Verbindungsleitungen 44 bilden. Jeder der Stifte 64 ist
beim ersten Ausführungsbeispiel mit einer Ausgangsleitung 66
verbunden, welche zum entsprechenden Ausgang 70 führt, so daß
der Hochfrequenzschaltverteiler insgesamt N Ausgänge 70 auf
weist, welche beispielsweise als übliche Hochfrequenzan
schlußstecker oder -Buchsen ausgebildet sind.
In gleicher Weise sind auf dem Boden 62 nach oben über
stehende Stifte 74 im Bereich der ersten Anschlüsse EA₁ und
EA₂ angeordnet, die ebenfalls durch die Schaltungsplatine 10
hindurchsteckbar sind, wobei die ersten Anschlüsse EA₁ und
EA₂ vorzugsweise ebenfalls eine erste Anschlußreihe 72
bilden, welche längs und nahe einer der Seitenkante 36 der
Schaltungsplatine 10 gegenüberliegenden Seitenkante 78 an
geordnet sind.
Die Stifte 74 sind ihrerseits beim ersten Ausführungsbeispiel
durch Eingangsleitungen 76 mit Eingängen 80 des Hochfrequenz
schaltverteilers verbunden.
Vorzugsweise dienen bei der erfindungsgemäßen Lösung die
Stifte 64 und 74 nicht nur zur Kontaktierung der Schaltungs
platine 10, sondern auch gleichzeitig dazu, diese zu
fixieren.
Das erste Ausführungsbeispiel mit der oberen Verteilerschal
tung 22 und der unteren Verteilerschaltung 24 wird üblicher
weise als zwei in vier Schaltverteiler bezeichnet, das heißt,
es werden zwei Eingänge 80 auf N = 4 Ausgänge 70 verteilt,
wobei die Verbindungsleitungen 44 zwischen den jeweils N
zweiten Anschlüssen ZA₁ und ZA₂ bezüglich der Verteiler
schaltungen 22 und 24 als Sammlerelemente wirksam sind und
eine Ebenenverzweigung darstellen, welche in einer senkrecht
zu den Ebenen 38 bis 42 und durch die zweite Anschlußreihe 34
hindurchverlaufenden Verzweigungsebene 82 liegen.
Ein zweites, gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebautes
Ausführungsbeispiel eines Hochfrequenzschaltverteilers, dar
gestellt in Fig. 3 stellt im Gegensatz zum ersten Ausfüh
rungsbeispiel einen vier in zwei Schaltverteiler dar, das
heißt es werden N = 4 Eingänge 180 auf zwei Ausgänge 170 ver
teilt.
In diesem Fall sind die Eingänge 180 über Eingangsleitungen
176 mit Stiften 164 verbunden, welche die Ebenenverzweigungen
44 bilden und dabei die N = 4 zweiten Anschlüsse ZA₁ und ZA₂
jeweils paarweise miteinander verbinden.
In jeder der Ebenen 38 und 40 ist wiederum eine Verteiler
schaltung 122 bzw. 124 angeordnet, die ebenfalls die mit den
zweiten Anschlüssen ZA verbundenen Schalter 32 aufweist, auf
welche dann folgend die Verzweigungsschaltung 26 mit den N
Leiterbahnen 28b und mit der Leiterbahn 28a angeordnet ist,
und dann der Verstärker V folgt, welcher dann seinerseits
wiederum über die Leiterbahn 18 mit dem ersten Anschluß EA
verbunden ist.
Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel sind bei dem
zweiten Ausführungsbeispiel in den Verteilerschaltungen 122,
124 die Widerstände 30 zwischen den zweiten Anschlüssen ZA
und den Schaltern 32 angeordnet.
Im Gegensatz zu den Verteilerschaltungen 22 und 24, bei
welchen der Verstärker V das an dem jeweiligen ersten An
schluß EA anliegende Signal verstärkt, verstärkt der Ver
stärker V bei den Verteilerschaltungen 122 und 124 das über
die Leiterbahn 28a ankommende Signal und gibt das verstärkte
Signal an die Leiterbahn 18 und somit an den jeweiligen
ersten Anschluß EA ab.
Im übrigen ist das zweite Ausführungsbeispiel in gleicher
Weise ausgebildet wie das erste Ausführungsbeispiel, so daß
auf die Ausführungen hierzu vollinhaltlich Bezug genommen
wird.
Bei einem in Fig. 4 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Schaltverteilers ist ein vier in vier
Schaltverteiler dargestellt. Dieser vier in vier Schaltver
teiler umfaßt in insgesamt jeder von vier Ebenen 38, 40, 138,
140 jeweils eine Verteilerschaltung 222 oder 224. Die Ver
teilerschaltung 222 ist im Prinzip identisch aufgebaut, wie
der Verteilerschaltung 122, während sich die Verteiler
schaltung 224 von der Verteilerschaltung 222 dahingehend
unterscheidet, daß der erste Anschluß EA₂ in einem Abstand
AB2 von der Spiegelebene 50 angeordnet ist, welcher ein
Drittel des Abstandes AB1 beträgt, mit welchem der erste
Anschluß EA₁ der Verteilerschaltung 222 von der Spiegelebene
50 angeordnet ist. Darüber hinaus ist der Anschluß EA₂ vor
zugsweise auf der dem ersten Anschluß EA₁ gegenüberliegenden
Seite der Spiegelebene 50 angeordnet.
Dies hat den Vorteil, daß bei dem dritten Ausführungsbeispiel
der vier in vier Schaltverteiler aus zwei identischen Schalt
platinen 210 mit untereinander identischen Verteilerschal
tungen 222, 224, 222*, 224* herstellbar ist, wobei die zweite
Schaltplatine 210* gegenüber der ersten Schaltplatine 210 um
eine in der Spiegelebene 50 liegende Symmetrieachse 51 um
180° gedreht angeordnet ist, so daß die ersten Anschlüsse
EA₁* und EA₂* spiegelverkehrt bezüglich der Spiegelebene 50
liegen und somit insgesamt alle ersten Anschlüsse EA₁, EA₂,
EA₁* und EA₂* in unterschiedlichen Positionen in der ersten
Anschlußreihe 72 liegen. Damit besteht die Möglichkeit, durch
senkrecht zu den Masseschichten 12 und 12* verlaufende Ver
bindungsleitungen 274, beispielsweise in Form von Verbin
dungsstiften, jeweils einen der ersten Anschlüsse EA₁, EA₂,
EA₁* oder EA₂* zu erfassen, so daß in einfacher Weise durch
die senkrecht zu den Masseschichten 12 und 12* verlaufenden
Verbindungsleitungen 274 die gesamten ersten Anschlüsse aller
Verteilerschaltungen 222 und 224, 222* und 224* erfaßbar
sind.
Da auch die zweiten Anschlüsse ZA₁ und ZA₂ sowie ZA₁* und ZA₂*
in den zweiten Anschlußreihen 34 bei jeder Schaltungsplatine
210 bzw. 210* symmetrisch zur Spiegelebene 50 und insbe
sondere in konstanten Abständen voneinander und bezüglich der
jeweiligen Masseschicht 12 oder 12* spiegelsymmetrisch ange
ordnet sind, und die Schaltungsplatinen 210 und 210* iden
tisch sind, können auch die Ebenenverzweigungen 244 in ein
facher Weise als senkrecht zu den Ebenen 38 und 40 bzw. 38*
und 40* verlaufende und sich in der Verzweigungsebene 82
erstreckende Leitungen, vorzugsweise Stiftleitungen, aus
gebildet sein, so daß über diese Ebenenverzweigungen 244 in
diesem Fall eine Verteilung der an den Eingängen 280 an
liegenden Signale auf alle Verteilerschaltungen 222, 224,
222* und 224* erfolgt.
Bei dem in Fig. 4 beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel
sind die Ebenenverzweigungen 244 Stiftverbindungen, die nicht
identisch sind, mit den von dem Boden 62 vorstehenden Stiften
264 des Gehäuses, welche bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 4 lediglich eine der beiden Schaltungsplatinen 210*
kontaktieren.
In gleicher Weise sind auch die Ausgänge 270 direkt mit von
dem Boden 62 überstehenden Stiften 273 verbunden, die eben
falls lediglich eine der beiden Schaltungsplatinen 210 oder
210′ kontaktieren, wobei die Stifte 273 über Verbindungs
leiterbahnen 276 direkt in Kontakt mit den Leitungen 274
stehen.
Vorzugsweise sind zusätzlich die zweiten Anschlüsse ZA₁ und
ZA₂ sowie ZA₁* und ZA₂* untereinander mit durch die jeweilige
Schaltungsplatine 210 bzw. 210* hindurchgehenden Durchkon
taktierungen 243 verbunden.
Um zusätzlich noch die einzelnen Ebenenverzweigungsleitungen
244 und auch die Verbindungsleitungen 274 gegeneinander abzu
schirmen, sind vorzugsweise jeweils zwischen zwei benachbar
ten Leitungen noch Masseleitungen 245 und 275 angeordnet, die
insbesondere mit den jeweiligen zu den ersten und zweiten An
schlüssen EA und ZA führenden Leitungen parallele HF-Lei
tungen mit dem gewünschten Wellenwiderstand bilden und je
weils die Masseschichten 12 und 12* miteinander verbinden.
Hinsichtlich des Aufbaus der Verteilerschaltungen 222 und 224
selbst wird vollinhaltlich auf die Ausführungen zu dem zwei
ten Ausführungsbeispiel und auch zum ersten Ausführungsbei
spiel Bezug genommen.
Bei einem vierten Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 5,
ist ein acht in vier Schaltverteiler dargestellt, wobei ana
log zum dritten Ausführungsbeispiel in vier Ebenen 38, 40,
38′ und 40′ jeweils Verteilerschaltungen 322 und 324, 322*
und 324* vorgesehen sind, wobei jede Verteilerschaltung in
diesem Fall N = 8 zweite Anschlüsse ZA aufweist, die mittels
der Schalter 30 und der Verzweigungsschaltung 26 auf einen
ersten Anschluß EA schaltbar sind, wobei vorzugsweise noch
ein Verstärker V vor dem ersten Anschluß EA angeordnet ist.
Im übrigen erfolgt die Verschaltung der vier Verzweigungs
schaltungen 322, 324, 322* und 324* in gleicher Weise wie bei
dem dritten Ausführungsbeispiel beschrieben, so daß hierzu
vollinhaltlich auf die Ausführungen zum dritten Ausführungs
beispiel Bezug genommen.
Bei einem fünften Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 6
ist ein vier in acht Schaltverteiler dargestellt, bei welchem
in ebenfalls vier Ebenen 38, 40, 38* und 40* jeweils eine
Verteilerschaltung 422, 424, 422*, 424* angeordnet ist,
welche im Prinzip der Verteilerschaltung 22 oder 24 des
ersten Ausführungsbeispiels entspricht, mit dem Unterschied,
daß N = 8 zweite Anschlüsse ZA vorhanden sind und somit auch
die Verzweigungsschaltung 26 N gleich 8 Zweigleitungen 28b
aufweist, anstelle von N gleich 4 Zweigleitungen 28b beim
ersten Ausführungsbeispiel.
In analoger Ausführung wie beim dritten oder vierten Aus
führungsbeispiel sind alle zweiten Anschlüsse ZA über die
Ebenenverzweigungen 444 miteinander verbunden, die dann
ihrerseits wiederum, in diesem Fall mit den Ausgängen 470,
verbunden sind, während jeweils einer der Eingänge 480 mit
einem der ersten Anschlüsse EA der vier Verteilerschaltungen
422, 424, 422*, 424* verbunden ist.
Im übrigen sind die Schaltungsplatinen 410 und 410* in ana
loger Weise wie die Schaltungsplatinen 310 und 310* beim
vierten Ausführungsbeispiel relativ zueinander um 180° ge
dreht angeordnet, so daß bei beiden Ausführungsbeispielen
dieselbe Schaltungsplatine mit derselben Bestückung zweimal
Verwendung finden kann.
Claims (24)
1. Hochfrequenzschaltverteiler zum Umschalten zwischen
mehreren Eingängen und mehreren Ausgängen, insbesondere
mehreren mit Antennenumsetzern verbindbaren Eingängen und
mehreren mit Empfängern verbindbaren Ausgängen,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaltverteiler mindestens zwei auf mindestens einer
Schaltungsplatine (10, 210, 310, 410) angeordnete Ver
teilerschaltungen (22, 24, 122, 124, 222, 224, 322, 324,
422, 424) aufweist, daß jede Verteilerschaltung (22, 24,
122, 124, 222, 224, 322, 324, 422, 424) in definiertem
Abstand von einer Masse (12) geführte Leitungen (18, 28)
als Leiterbahnen aufweist, welche auf einer dielektrischen
Schicht (14, 16) angeordnet sind, daß jede der mindestens
zwei Verteilerschaltungen (22, 24, 122, 124, 222, 224,
322, 324, 422, 424) in einer von mindestens zwei
übereinanderliegenden Ebenen (38, 40) angeordnet ist, daß
jede der Verteilerschaltungen (22, 24, 122, 124, 222, 224,
322, 324, 422, 424) einen ersten Anschluß (EA), eine mit
dem ersten Anschluß (EA) verbundene Leitung (28a) in N
Zweigleitungen (28b) verzweigende Verzweigungsschaltung
(26) mit jeweils einem in jeder der N Zweigleitungen (28b)
liegenden Schalter (32) und N zweite Anschlüsse (ZA) auf
weist, von denen jeder mit einer der N Zweigleitungen
(28b) verbunden ist, und daß jeder der N zweiten An
schlüsse (ZA) einer der mindestens zwei Verteilerschal
tungen (22, 122, 222, 322, 422) mit einem der N zweiten
Anschlüsse (ZA) der anderen der mindestens zwei Verteiler
schaltungen (24, 124, 224, 324, 424) verbunden ist.
2. Schaltverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ebenen (38, 40) parallel zueinander verlaufen.
3. Schaltverteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zwei Verteilerschaltungen (22, 24, 122,
124, 222, 224, 322, 324, 422, 424) auf gegenüberliegenden
Seiten einer gemeinsamen Masseschicht (12) auf einer
dreilagigen Schaltungsplatine (10) angeordnet sind.
4. Schaltverteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verzweigungsschaltung (26)
als Widerstandsverzweigung ausgeführt ist.
5. Schaltverteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (32) als Halb
leiterschalter ausgeführt sind.
6. Schaltverteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Masseschicht (12) mit
Ausnahme der Bereiche der ersten Anschlüsse (EA) und der
zweiten Anschlüsse (ZA) HF-durchführungsfrei verläuft.
7. Schaltverteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einer der N zweiten
Anschlüsse (ZA) der einen Verteilerschaltung mit jeweils
einem der N zweiten Anschlüsse (ZA) der anderen Verteiler
schaltung über eine durch ihre Verbindung mit den jewei
ligen zweiten Anschlüssen (ZA) eine Verzweigung bildende
Ebenenverzweigungsleitung (44, 244, 344, 444) zu einem
gemeinsamen Anschluß verbunden ist.
8. Schaltverteiler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ebenenverzweigungsleitungen (44, 244, 344, 444)
quer zu den Ebenen (38, 40) verlaufen.
9. Schaltverteiler nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ebenenverzweigungsleitungen (44, 244,
344, 444) parallel zueinander verlaufen.
10. Schaltverteiler nach einem der Ansprüche 7 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Ebenenverzweigungslei
tungen (44, 244, 344, 444) senkrecht zu den Ebenen (38,
40) verlaufen.
11. Schaltverteiler nach einem der Ansprüche 7 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Ebenenverzweigungslei
tungen (44, 244, 344, 444) als platinenfreie Leitungen
ausgeführt sind.
12. Schaltverteiler nach einem der Ansprüche 7 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß die Ebenenverzweigungslei
tungen (44, 244, 344, 444) in einer Verzweigungsebene
(82) liegen.
13. Schaltverteiler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß die Ebenenverzweigungsleitungen (44, 244, 344,
444) in der Verzweigungsebene (82) kreuzungsfrei ver
laufen.
14. Schaltverteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die N zweiten Anschlüsse
(ZA) beider Verteilerschaltungen (22, 24, 122, 124, 222,
224, 322, 324, 422, 424) in einer zweiten Anschlußreihe
(34) der Schaltungsplatine (10) angeordnet sind.
15. Schaltverteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Anschlüsse (EA)
beider Verteilerschaltungen (22, 24, 122, 124, 222, 224,
322, 324, 422, 424) bei senkrechter Projektion auf eine
der Ebenen (38, 40) in einer ersten Anschlußreihe (72)
der Schaltungsplatine (10) angeordnet sind.
16. Schaltverteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Anschlüsse (EA)
der Verteilerschaltungen (22, 24, 122, 124, 222, 224,
323, 324, 422, 424) in Richtung parallel zu den Ebenen
(38, 40) im Abstand voneinander angeordnet sind.
17. Schaltverteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Schaltungs
platinen (210, 210*) in Form eines Stapels übereinander
angeordnet sind.
18. Schaltverteiler nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschlußreihen (34, 72) im Stapel
übereinander liegen.
19. Schaltverteiler nach Anspruch 17 oder 18, dadurch ge
kennzeichnet, daß die in den zweiten Anschlußreihen (34)
angeordneten zweiten Anschlüsse (ZA) über quer zu den
Schaltungsplatinen (210, 210*, 310, 310*, 410, 410*)
verlaufende Ebenenverzweigungsleitungen (244, 344, 444)
miteinander verbunden sind, welche durch ihre Verbindung
mit den jeweiligen zweiten Anschlüssen (ZA) eine
Verzweigung bilden.
20. Schaltverteiler nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweiten Anschlüsse (ZA) der Schaltungsplatinen
(210, 210*, 310, 310*, 410, 410*) mittels platinenfreien
Ebenenverzweigungsleitungen (244, 344, 444) miteinander
verbunden sind.
21. Schaltverteiler nach einem der Ansprüche 17 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß die Schaltungsplatinen (210,
210*, 310, 310*, 410, 410*) identisch aufgebaut sind.
22. Schaltverteiler nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Schaltungsplatinen (210*, 310*, 410*) im
Stapel gegenüber der anderen (210, 310, 410) um 180°
gedreht angeordnet ist.
23. Schaltverteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der ersten Anschlüsse
(EA) mit je einem Eingang (80, 480) verbunden ist und daß
jeder der N zweiten Anschlüsse jeder Verteilerschaltung
(22, 24, 422, 424) mit je einem Ausgang (70, 470)
verbunden ist.
24. Schaltverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder der ersten Anschlüsse (EA) mit
je einem Ausgang (170, 270, 370) und jeder der zweiten
Anschlüsse (ZA) jeder Verteilerschaltung (122, 124, 222,
224, 322, 324) mit je einem Eingang (180, 280, 380)
verbunden ist.
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