DE19531689A1 - Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmechanismus sowie Verfahren für seinen Zusammenbau - Google Patents
Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmechanismus sowie Verfahren für seinen ZusammenbauInfo
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Classifications
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-
- H—ELECTRICITY
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- H01H37/02—Details
- H01H37/60—Means for producing snap action
Landscapes
- Thermally Actuated Switches (AREA)
- Push-Button Switches (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein auf einen Zustand
ansprechende Steuervorgänge, und insbesondere einen auf einen
Zustand ansprechenden Schaltmechanismus sowie ein Verfahren zum
Zusammenbau eines derartigen Mechanismus.
Schalter, die auf Temperaturänderungen ansprechen, sind übli
cherweise als Thermostate oder Kältesteuerungen bekannt und
werden bei Kühlgeräten, wie beispielsweise Kühlschränken und
Gefrierschränken, verwendet, um darin die Temperaturen zu steu
ern. Diese Thermostate regeln den Schaltzyklus des Kühlkompres
sors ansprechend auf die Temperatur der an einer bestimmten
Stelle in dem Gerät enthaltenen Luft. Wenn die Temperatur einen
bestimmten "Einschalt"-Punkt übersteigt, werden die Schaltkon
takte geschlossen, und der Kompressor wird eingeschaltet, um
das Gerät zu kühlen. Wenn die Temperatur unter einen bestimmten
"Ausschalt"-Punkt fällt, werden die Schaltkontakte geöffnet,
und der Kompressor wird ausgeschaltet.
Beispiele für Thermo
state für Kühlgeräte sind in folgenden US-Patenten angeführt:
US-A-3 065 320 (Cobean), US-A-3 065 323 (Grimshaw), US-A-3 648
214 (Slonneger), US-A-4 490 708 (Thompson et al.) und US-A-5
142 261 (Fuller et al.). Sämtliche dieser Patente sind auf die
General Electric Company, den Rechtsnachfolger der vorliegenden
Anmeldung, übertragen und ihre Offenbarungsgehalte werden aus
drücklich zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung erklärt.
Thermostate des Typs, auf den sich diese Erfindung bezieht,
verwenden typischerweise einen Faltenbalg, der in Verbindung
mit einem Kapillarrohr steht, das in thermischen Kontakt mit
der zu kühlenden Stelle steht. Die Expansion bzw. Ausdehnung
und die Kontraktion bzw. das Zusammenziehen eines Gases inner
halb des Kapillarrohrs und des Faltenbalgs verursachen eine
entsprechende Expansion und Kontraktion der Länge des Falten
balgs. Die Bewegung des Faltenbalgs wird über ein Betätigungs
element auf ein Schaltelement, wie beispielsweise ein bistabi
les Federschaltelement übertragen, das in der Lage ist, zwi
schen zwei stabilen Positionen umzuschnappen, von denen eine
einen Stromkreis schließt und den Kompressor aktiviert, damit
dieser das Gerät kühlt, und von denen der andere den Stromkreis
öffnet, um den Kompressor zu deaktivieren. Das Federschaltele
ment ist an einem Stromkreiselement befestigt und verläuft nach
außen zu einem anderen Stromkreiselement und trägt einen elek
trischen Kontakt an seinem freien Ende. In der Stromkreisöff
nungsposition des Federschaltelements ist das Federschaltele
ment von dem anderen Stromkreiselement beabstandet. In der
Stromkreisschließposition steht der Kontakt am Federschaltele
ment im Eingriff mit einem Kontakt, der am anderen Leitungsele
ment befestigt ist, und der Stromkreis wird geschlossen. Das
Umschnappen des Federschaltelements wird durch das Betätigungs
element in dem Thermostat gesteuert, das gegen das Federschalt
element mit einer Kraft drückt, die mit der Temperaturzunahme
über den in dem Gerät ermittelten Sollwert ansteigt.
Schließlich erreicht die Kraft am Schaltpunkt, an dem das
Federschaltelement von einer Position in die andere umschnappt,
um den Stromkreis zu öffnen oder zu schließen.
Es wurde gefunden, daß das Betätigungselement sich dem
Schaltpunkt graduell nähert, wobei die Kraft, mit der das
Federschaltelement seinen elektrischen Kontakt gegen den fest
stehenden Kontakt am anderen Schaltelement drückt, stark ver
mindert ist. Tatsächlich fällt die Kontaktdrängkraft auf nahezu
Null ab, wenn das Betätigungselement sich dem Schaltpunkt
nähert. Bei niedrigen Kontaktkräften kann die Anwesenheit von
partikelförmigem Material auf jedem der Kontakte einen elektri
schen Verbindungsverlust verursachen. Vibrationen im Gerät kön
nen ebenfalls dafür sorgen, daß die Verbindung rasch abbricht
und nahe am Schaltpunkt wiederaufgebaut wird, was zu dem uner
wünschten "Rattern" des Kompressors führt. Diese Zustände kön
nen auch zu einer Funkenbildung zwischen den Kontakten führen,
die die Kontakte beschädigen und die Betriebscharakteristiken
des Thermostats ändern kann.
Es ist wünschenswert, über einen einzigen Thermostaten verfügen
zu können, der dazu in der Lage ist, unterschiedliche Arten von
Geräten ohne wesentliche Modifikation zu betreiben. Ein wesent
licher Unterschied zwischen verschiedenen Typen von Geräten
besteht darin, daß der Thermostat unterschiedliche Empfindlich
keiten haben muß. Beispielsweise kann ein Hersteller ein Pro
dukt haben, für das eine Temperaturabweichung von 5,5°C (10°F)
vom Sollwert erwünscht ist, während ein anderer lediglich eine
Abweichung von 2,8°C (5°F) zuläßt, usw. Eine bequeme
Möglichkeit, unterschiedliche Empfindlichkeiten für denselben
Thermostaten zu erreichen, besteht darin, den Abstand zwischen
dem feststehenden Kontakt und dem beweglichen Kontakt in der
Stromkreisöffnungsposition zu variieren. Es ist jedoch gefunden
worden, daß die Betreibbarkeit jedes bistabilen Federschalt
elements, das seine eigene spezielle Größe und Geometrie hat,
sehr stark vom Kontaktabstand abhängt. Einige Federschalt
elemente arbeiten nur dann richtig, wenn der Kontaktspalt
relativ weit ist (was den Thermostaten dazu veranlaßt, eine
relativ große Temperaturabweichung zuzulassen), während andere
nur arbeiten, wenn der Spalt relativ eng ist, und andere nur
dann, wenn der Spalt zwischen diesen genannten Fällen liegt.
Deshalb ist die Anwendbarkeit eines jeden gegebenen
Thermostaten für unterschiedliche Anwendungen, die
unterschiedliche Steuerempfindlichkeiten erfordern, bislang
begrenzt gewesen. Darüberhinaus besteht bei manchen Anwendungen
ein Bedarf für einen sehr geräuscharmen Betrieb des Geräts.
Dabei ist ein Umschnapp- oder Klickgeräusch, das auftritt, wenn
ein Schaltelement öffnet oder schließt, unerwünscht.
Die Massenproduktion von Thermostaten wird durch eine Automa
tion der Montage so weit möglich, stark vereinfacht. Zur Zeit
werden die Kapillarrohre mit den Faltenbalgen in einem frühen
Verfahrensstadium zusammengebaut. Die Kapillarrohre hängen von
den Thermostaten weg, neigen dazu, in den Produktionsmaschinen
sich zu verheddern und machen allgemein eine automatische
Handhabung schwierig. Zusätzlich ist die Länge des
Kapillarrohrs in dem fertiggestellten Thermostaten unter schied
lich in Abhängigkeit von der speziellen Anwendung und dem Her
steller, der diesen Schalter verwenden will. Typischerweise
erfolgt die endgültige Größeneinstellung des Kapillarrohrs nahe
am Ende des Zusammenbauvorgangs durch auf Größe Schneiden des
Rohrs, wodurch Material verschwendet wird. Das Eichen des
Schaltmechanismus mit dem daran befestigten Kapillarrohr ist
deshalb einigermaßen zeitaufwendig, weil die Masse des Kühlmit
tels oder der Luft in dem Kapillarrohr die Reaktion des Falten
balgs auf den Eichstimulus verlangsamt.
Die Genauigkeit des Thermostaten hinsichtlich des Ein- und Aus
schalten des Kompressors an gewünschten Temperatureinstellungen
für das Gerät hängt teilweise von der Reinheit des Kältemittels
im Faltenbalg und im Kapillarrohr ab. Je reiner das Kältemittel
ist, umso enger verläuft die Expansion und Kontraktion anspre
chend auf die Temperatur in Bezug auf einen idealen vorherseh
baren Fall. Zur Zeit werden Thermostate mit dampfförmigem
Kältemittel aus dem Behälter beladen, in dem das Kältemittel
zur Fabrik geliefert wird. Luft und andere Verunreinigung, die
in dem Dampf in unterschiedlichen Mengen vorhanden sind, können
die Thermostate dazu veranlassen, außerhalb der Spezifikation
für das Kältemittel zu arbeiten. Die Betriebscharakteristiken
eines Thermostaten können deshalb verschieden vom nächsten
sein, obwohl beide identisch hergestellt werden.
Obwohl das vorliegend beschriebene erfindungsgemäße Feder
schaltelement besonders zur Anwendung in einem Thermostaten
ausgelegt ist, wird davon ausgegangen, daß es auch in anderen
auf einen Zustand ansprechenden Schaltvorrichtungen nützlich
ist, wie beispielsweise einer Vorrichtung, die auf eine ermit
telte Position oder einen mechanischen Druck anspricht.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen
auf einen Zustand ansprechenden elektrischen Schaltmechanismus
zu schaffen, der einen festen elektrischen Kontakt beibehält,
wenn der Mechanismus sich einem Punkt nähert, wo das Umschalten
zwischen einer Öffnungs- und Schließstellung auftritt.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
einen derartigen Schaltmechanismus zu schaffen, der im Betrieb
leise arbeitet.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
einen derartigen Schaltmechanismus zu schaffen, der eine weit
gehende Empfindlichkeitseinstellung des Mechanismus durch Ände
rung des Spalts zwischen den feststehenden und beweglichen Kon
takten erlaubt.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
einen derartigen Schaltmechanismus zu schaffen, der eine lange
Standzeit hat.
Schließlich besteht eine weitere Aufgabe der Erfindung darin,
einen derartigen Schaltmechanismus zu schaffen, der wirtschaft
lich herstellbar und unter Verwendung automatischer Zusammen
bautechniken leicht zusammengebaut werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Schließlich soll durch die Erfindung ein Federschaltelement zur
Verwendung in dem vorstehend genannten Schaltmechanismus
geschaffen werden. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des
Anspruchs 20 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Demnach enthält ein auf einen Zustand ansprechender
elektrischer Schaltmechanismus erfindungsgemäß ein Gehäuse mit
einem isolierenden Gehäuseabschnitt sowie erste und zweite
Flachkontakte, die in dem isolierenden Gehäuseabschnitt
angebracht sind und aus diesem vorstehen, damit sie an einen
elektrischen Stromkreis angeschlossen werden können. Der zweite
Flachkontakt trägt einen feststehenden Kontakt. Eine auf einen
Zustand ansprechende Einrichtung enthält ein Betätigungs
element, das ansprechend auf einen ermittelten Zustand
beweglich ist sowie ein Kippelement bzw. bistabiles
Federschaltelement, das einen beweglichen Kontakt trägt. Das
Federschaltelement ist für eine Umschnappbewegung zwischen
einer Stromkreisöffnungsposition, in der der bewegliche Kontakt
von dem feststehenden Kontakt beabstandet ist, und einer
Stromkreisschließposition ausgelegt, in der der bewegliche
Kontakt im Eingriff mit dem feststehenden Kontakt steht. Das
Federschaltelement umfaßt einen Kopf, der einen beweglichen
Kontakt trägt, und ein Paar von Armen, die von dem Kopf nach
außen vorstehen und an ihren distalen Ende gegenüberliegend zum
Kopf verbindungsfrei in Bezug aufeinander gebildet sind. Die
Arme sind an dem ersten Flachkontakt lediglich entlang
seitlichen innenkantenrändern ihrer distalen Enden in einer
Konfiguration befestigt, in der sie aus ihren entspannten
Positionen ausgelenkt sind, wodurch das Schaltelement zum Um
schnappen zwischen den Stromkreisöffnungs- und -schließpositio
nen vorgespannt ist. Ein bistabiles Federblatt bzw. Kippelement
erstreckt sich von dem Kopf von einer Stelle nach außen, die im
wesentlichen zwischen den Armen liegt und ist im Eingriff mit
dem Betätigungselement der auf einen Zustand ansprechenden
Einrichtung zur Bewegung durch einen Schaltpunkt hindurch
betätigbar, an dem das Federschaltelement zwischen der
Stromkreisöffnungs- und der Stromkreisschließposition
umschnappt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen bei spiel
haft näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Aufrißansicht eines auf einen Zustand ansprechenden
elektrischen Schaltmechanismus, wobei Teile zur Darstellung des
Innenaufbaus weggebrochen sind,
Fig. 2 eine Unteransicht eines isolierten Gehäuseabschnitts des
Schaltmechanismus,
Fig. 3 eine Teilschnittansicht in der die Linie 3-3 von Fig. 1
enthaltenden Ebene, wobei zur Darstellung von Einzelheiten
Teile entfernt sind,
Fig. 4 eine Aufrißansicht eines Federschaltelements des Schalt
mechanismus und eines ersten Flachkontaktes des Schaltmechanis
mus in Phantomlinien,
Fig. 5 eine Aufrißteilansicht des Federschaltelements aus einer
durch die Linie 5-5 von Fig. 4 gezeigten günstigen Lage gese
hen,
Fig. 6 eine Endaufrißteilansicht des Federschaltelements aus
der durch die Linie 6-6 von Fig. 4 gezeigten günstigen Lage
gesehen,
Fig. 7A eine Kurvendarstellung der Kontaktkraft als Funktion
der Betätigungselementauslenkung für einen Schaltmechanismus
nach dem Stand der Technik,
Fig. 7B eine Kurvendarstellung der Betätigungselementkraft als
Funktion der Betätigungselementauslenkung für den Schaltmecha
nismus nach dem Stand der Technik,
Fig. 8A eine Kurvendarstellung der Kontaktkraft als Funktion
der Betätigungselementauslenkung für den erfindungsgemäßen
Schaltmechanismus,
Fig. 8B eine Kurvendarstellung der Betätigungselementkraft als
Funktion der Betätigungselementauslenkung für den erfindungsge
mäßen Schaltmechanismus, und
Fig. 9 eine schematische Ansicht des Schaltmechanismus unter
Darstellung des für den Zusammenbau des Schaltmechanismus ver
wendeten Eichverfahrens.
In den Figuren sind gleiche Teile durch dieselben Bezugsziffern
bezeichnet.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung in einen auf einen Zustand
(beispielsweise die Temperatur) ansprechenden elektrischen
Schaltmechanismus (der allgemein mit 10 bezeichnet ist) einge
baut gezeigt, der üblicherweise als Thermostat oder Kältesteu
ervorrichtung bezeichnet wird. Der Schaltmechanismus hat ein
Gehäuse, das allgemein mit 12 bezeichnet ist, mit einem iso
lierenden Gehäuseabschnitt 14, der einen ersten Flachkontakt 16
und einen zweiten Flachkontakt 18 trägt, die jeweils zum Steck
anschluß an einen Stromkreis, wie beispielsweise eine Stark
stromleitung für einen Kompressor (nicht gezeigt) aus dem
Gehäuse vorstehen. Der Stromkreis wird zwischen den ersten und
zweiten Flachkontakten 16, 18 durch Betätigung eines bistabilen
Federschaltelements wahlweise geöffnet und geschlossen, das
allgemein mit 20 bezeichnet, fest mit dem ersten Flachkontakt
16 verbunden ist und einen beweglichen Kontakt 22 trägt, der
mit einem feststehenden Kontakt 24 an dem zweiten Flachkontakt
18 wahlweise in Eingriff gebracht werden kann. Wie in Fig. 2
gezeigt, ist ein zweites Schaltelement 26, das zwischen dem
ersten Flachkontakt 16 und einem zentralen Flachkontakt 28 ver
läuft zum Abschalten des Schaltmechanismus (beispielsweise zum
Ausschalten eines Kühlschranks) vorgesehen. Andere Schalter
merkmale, die dem Fachmann bekannt sind und im Umfang der
vorliegenden Erfindung nicht direkt eingesetzt werden, können
ebenfalls eingeschlossen sein.
Eine auf einen Zustand ansprechende Einrichtung zur Verwendung
bei der Betätigung des Federschaltelements 20 weist einen
Faltenbalg 30 in dem Gehäuse 12 und ein Kapillarrohr 32 auf,
das mit dem Faltenbalg verbunden ist und vom Gehäuse weg ver
läuft. Der Faltenbalg 30 und das Kapillarrohr 32 werden mit
einem Arbeitsfluid (beispielsweise einem Kältemittel) gefüllt,
das sich als Funktion der Temperatur einer im Wärmekontakt mit
der Arbeitsflüssigkeit in dem Kapillarrohr stehenden Stelle
ausdehnt und zusammenzieht, wo die Temperatursteuerung beibe
halten werden soll, wie beispielsweise in einem Abteil eines
Geräts (nicht gezeigt). Der Faltenbalg 30 zieht sich anspre
chend auf die Ausdehnung und das Zusammenziehen des Arbeits
fluids im Faltenbalg in axialer Richtung aus bzw. zieht sich in
dieser Richtung zusammen.
Die Bewegung des Faltenbalgs 30 wird durch ein Betätigungsele
mentverbindungsglied 34 zu einem Schalterbetätigungselement 36
übertragen, der zur Betätigung des Federschaltelements zwischen
den Stromkreisöffnungs- und -schließpositionen im Eingriff
steht. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Schalter
betätigungselement 36 ein nach außen vorspringender Vorsprung
an dem Betätigungselementverbindungsglied 34 auf der
gegenüberliegenden Seite eines (nicht gezeigten) Schwenkpunkts,
von wo aus das Verbindungsglied durch den Faltenbalg 30
beaufschlagt ist. Ein Einstellmechanismus des Schaltmechanismus
10 enthält zwei Federn 38, 40, die in dem Gehäuse 12 angebracht
und direkt oder indirekt mit dem Betätigungselementver
bindungsglied 34 verbunden sind. Die Federn 38, 40 sind derart
verbunden, daß sie gegen das Betätigungselementverbindungsglied
34 drücken, um es in entgegengesetzte Richtungen zu schwenken.
Durch Einstellung dieser Federn 38, 40 kann die zur Bewegung
des Schalterbetätigungselementes 36 erforderliche Kraft größer
oder kleiner gemacht werden, wodurch (im Zusammenhang mit einem
Kühlschrank oder einem Tiefkühlgerät) der Temperatur-Sollwert
eingestellt wird. Die Einstellung des Sollwerts kann durch
einen Knopf 42 erfolgen, der aus dem Gehäuse 12 vorsteht.
Schrauben (nicht gezeigt) sind zur Vornahme der Anfangsspan
nungseinstellungen der Federn 38, 40 vorgesehen.
Wie in den Fig. 2-6 gezeigt, umfaßt das Federschaltelement 20
einen Kopf 46, auf dem der bewegliche Kontakt 22 angebracht
ist, zwei Arme (die jeweils allgemein mit 48 bezeichnet sind),
die vom Kopf nach außen verlaufen, und ein bistabiles
Federblatt bzw. Kippelement 50, das von einer Stelle zwischen
den Armen aus vom Kopf nach außen verläuft. Der Kopf 46, die
Arme 48 und das bistabile Federblatt 50 sind bevorzugt aus
einem einzigen Stück eines geeigneten elektrisch leitenden
Materials (beispielsweise Berylliumkupfer) gebildet. Das in den
Schaltmechanismus 10 eingebaute Federschaltelement 20 ist zu
einer Umschnappbewegung zwischen zwei konvexen und konkaven
Konfigurationen entsprechend den Stromkreisöffnungs- und
Stromkreisschließpositionen ausgelegt. Wie in Fig. 3 gezeigt,
ist das bistabile Federblatt 50 in dem Gehäuse 12 zum Eingriff
durch das Schaltbetätigungselement 36 sowie zur Bewegung mit
diesem angeordnet. Wie in Fig. 3 durch durchgezogene Linien
gezeigt, befindet sich das Federschaltelement 20 in der
stromkreisöffnungsposition, wobei sich das bistabile Federblatt
50 ungefähr im Schaltpunkt befindet, in dem jede weitere
Bewegung der bistabilen Lamelle in der durch einen Pfeil 52
gezeigten Richtung das Schaltelement dazu veranlaßt, in die
Stromkreisschließkonfiguration (die in Phantomlinien gezeigt
ist) umzuschnappen, in welcher der bewegliche Kontakt 22 in
Eingriff mit dem feststehenden Kontakt 24 des zweiten
Flachkontaktes 18 steht. Aus der Stromkreisschließposition
veranlaßt eine Bewegung des bistabilen Federblatts 50 von dem
Schaltpunkt in die durch den Pfeil gezeigte Richtung das Feder
schaltelement 20 dazu, in die Stromkreisschließposition
zurückzuschnappen. Bei der vorliegenden Ausführungsform veran
lassen zunehmende Temperaturen in dem Gerät den Faltenbalg 30
dazu, sich auszudehnen und das bistabile Federblatt 50 in die
Richtung des Pfeils 52 zu bewegen, und abnehmende Temperaturen
veranlassen den Faltenbalg dazu, sich zusammenzuziehen und das
bistabile Federblatt in die Richtung des Pfeils 54 zu bewegen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Federschaltelement
20 nicht in der Lage, zwischen den Stromkreisöffnungs- und
-schließpositionen umzuschnappen, bis es in den Schaltmechanis
mus 10 eingebaut ist. Da sie vor dem Einbau in den Schaltmecha
nismus 10 endgültig ausgeformt werden, sind die Arme 48 frei
von einer Verbindung miteinander an ihren distalen Enden
gegenüberliegend zum Kopf 46 und nehmen eine durch gestrichelte
Linien in Fig. 4 gezeigte entspannte Position ein. Die Arme 48
werden aus ihren entspannten Positionen einwärts zueinander
ausgelenkt und in dieser Konfiguration am ersten Flachkontakt 16
durch eine einzige Niete 56 befestigt. Die Auslenkung der
Arme 48 erzeugt eine Spannung in dem Federschaltelement 20 und
veranlaßt es dazu, eine allgemein konvexe Konfiguration einzu
nehmen. Das Federschaltelement 20 ist nunmehr dazu in der Lage,
das Umschalten zwischen den beiden (Stromkreisöffnungs- und
Stromkreisschließ-) Positionen durchzuführen. Das Federschalt
element 20 verbleibt in der konkaven Stromkreisschließposition
lediglich so lange, wie eine an das bistabile Federblatt 50 an
gelegte Kraft größer als ein bestimmter Betrag ist.
Beim Zusammenbau des Schaltmechanismus 10 wird das Auslenken der
Arme 48 durch nach oben Biegen von zwei Lappen 58 erreicht, die
als Teil des ersten Flachkontaktes 16 gebildet sind (Fig. 2 und
6). Die Lappen 58 stehen mit einem jeweiligen Arm 48 in Ein
griff und lenken diesen Arm um einen vorbestimmten Betrag ein
wärts aus. Das Biegen der Lappen 58 wird derart gesteuert, daß
das erwünschte Auslenkungsausmaß der Arme 48 aus ihren ent
spannten Positionen aufgetreten ist, wenn die Lappen ihre End
positionen erreichen. Die Arme 48 haben Fingerabschnitte 60 an
ihren distalen Enden, die aufeinander zu einwärts vorspringen.
Halbkreisförmige Ausschnitte 62 (Fig. 2) auf den seitlichen
Innenkanten der Fingerabschnitte 60 nehmen gegenüberliegende
Abschnitte der Niete 56 auf, die verwendet wird, um die Arme 48
in ihren ausgelenkten Konfigurationen sicher zu befestigen. Die
Niete 56 befestigt die Arme 48 am ersten Flachkontakt 16 durch
einen ausschließlichen Eingriff mit den seitlichen Innenkanten
rändern der Fingerabschnitte 60. Die seitlichen Außenkantenrän
der der Fingerabschnitte 60 und die distalen Enden der Arme 48
können sich, wie in Fig. 6 in Phantomlinien gezeigt, frei ver
biegen, wenn sich das Federschaltelement 20 in seiner
Schließposition befindet. Die distalen Enden der Arme 48 ruhen
auf einer hochstehenden Plattform 63 über dem ersten
Flachkontakte 16, um die Arme von dem ersten Flachkontakte zu
beabstanden, um diese Verbiegung zuzulassen.
Das bistabile Federblatt 50 des Federschaltelements 20 liegt
allgemein in der Ebene des Kopfs 46 mit Ausnahme seines dista
len Endes, das für einen Eingriff durch das Betätigungselement
36 mit einer Erhebung 64 ausgebildet ist. Das bistabile Feder
blatt 50 ist bevorzugt innerhalb der Begrenzungen der Gesamtab
messungen des Schaltmechanismus 10 so groß wie möglich gemacht
und in dem Schaltmechanismus zum Eingriff durch das Schaltbetä
tigungselement 36 so nahe wie möglich an seinem distalen Ende
aufgebaut und angeordnet. Es, sind zwei Schlitze (die jeweils
mit 66 bezeichnet sind) in dem Federschaltelement 20 auf jeder
Seite des bistabilen Federblatts 50 vorgesehen, die teilweise
zwischen jedem Arm 48 und der benachbarten Kante des bistabilen
Federblatts festgelegt sind. Die Schlitze 66 verjüngen sich
einwärts an ihren Längsendabschnitten in unmittelbarer Nähe des
Kopfs 46. Die Arme 48 haben einen im wesentlichen konstant
breiten Abschnitt 68, der vom Fingerabschnitt 60 auf den Kopf
46 entlang dem entsprechenden Schlitz 66 zu der Stelle verlau
fen, wo die Schlitze sich einwärts zu verjüngen beginnen. Von
diesem Punkt zu seinem Schnittpunkt mit dem Kopf 46 hat jeder
Arm 48 einen Abschnitt 70 zunehmender Breite. Der Scheitel des
gekrümmten Federschaltelements 20 ist, wenn sich dieses in sei
ner Stromkreisschließkonfiguration befindet, allgemein an der
Verbindung des konstant breiten Abschnitts 68 und eines
Abschnitts 70 zunehmender Breite jedes Arms 48 angeordnet. Der
Scheitel ist die Stelle, wo sich die Steigung bzw. Schräge des
Federschaltelements 20 zwischen positiv und negativ ändert.
Die Arme 48 und der Kopf 46 des Schalters sind bevorzugt aus
einem Rohling ausgestanzt und liegen anfänglich im wesentlichen
in derselben Ebene. Die Arme 48 werden daraufhin jedoch entlang
entsprechenden Biegelinien 72 dauerhaft aus der Ebene des Kopfs
46 sowie aufeinander zu derart verformt, daß das Federschalt
element 20 eine geringfügig konvexe Konfiguration einnimmt. Wie
in Fig. 5 gezeigt, werden die Arme 48 aus der Ebene des Kopfs
46 besonders bevorzugt zwischen 3,5° und 4,5° herausgebogen. Es
ist wünschenswert, den Biegewinkel zwischen 3° und 6° zu hal
ten, obwohl es klar ist, daß der Biegewinkel aus diesem Bereich
herausfallen und trotzdem in den Schutzumfang dieser Erfindung
fallen würde. Die Biegung wird bevorzugt durch Reibformen
gebildet, wobei der Kantenrand des (nicht gezeigten) Stempels,
um den die Biegung gebildet wird, auf einem Radius liegt, und
die (nicht gezeigte) Stanze ist nach außen um einen deutlichen
Abstand von dem formgebenden Kantenrand des Stempels beabstan
det, wenn dieser auf das Federschaltelement 20 schlägt. Jede
der Biegelinien 72 verläuft schräg zur Längsmittenlinie CL des
Federschaltelements 20 und läuft allgemein durch das Längsende
des entsprechenden Schlitzes 66 benachbart zum Kopf 46 (Fig.
4). Bevorzugt liegt der Winkel zwischen jeder Biegelinie 72 und
der Längsmittenlinie CL zwischen 30° und 60°, und besonders
bevorzugt zwischen 39° und 41°. Es versteht sich jedoch, daß
die Biegelinien 72 mit der Mittenlinie CL Winkel einschließen
können, die außerhalb der bevorzugten und besonders bevorzugten
Bereiche liegen und trotzdem in den Schutzumfang der vor liegen
den Erfindung fallen.
Bei einem speziellen Beispiel des erfindungsgemäßen Schaltme
chanismus 10 hat das Federschaltelement 20 eine Gesamtlänge von
0,899 Zoll (sämtliche Abmessungen sind Nominalabmessungen,
wobei 1 Zoll 25,4 mm entspricht)), eine Breite (über die Arme
gemessen) von 0,512 Zoll und eine Dicke von 0,007 Zoll. Die
Länge der Arme beträgt 0,622 Zoll und diejenige des Abschnitts
zunehmender Breite der Arme 0,168 Zoll oder etwa 27% der
gesamten Länge jedes Arms. Die Länge der Arme wird zwischen
Linien senkrecht zur Längsachse des Schaltelements gemessen,
wobei die eine Linie am distalen Ende der Arme liegt und die
andere am Schnittpunkt der Längsenden der Schlitze am Kopf 46.
Als Begrenzung der Arme 48 am Kopf ende des Schaltelements wird
jedoch allgemein die Biegelinie 72 für die vorliegend
diskutierten Zwecke erachtet. Die Fingerabschnitte 60 der Arme
sind an ihrer engsten Annäherung zueinander vor der permanenten
Biegung in dem Schaltelement durch 0,042 Zoll getrennt. Das
bistabile Federblatt 50 ist 0,445 Zoll lang und 0,158 Zoll
breit, und die Schlitze 66 sind 0,545 Zoll lang. Die Bie
gelinien 72 sind jeweils um eine Strecke von einer parallelen
Linie L, die durch das Zentrum des beweglichen Kontakts 22 hin
durchgeht, zwischen etwa 0,196 und 0,236 Zoll, und besonders
bevorzugt zwischen 0,211 und 0,221 Zoll beabstandet. Bei diesem
Beispiel werden die Arme 48 einwärts aufeinander zu aus ihrem
anfänglichen Zustand koplanar mit dem Kopf 46 um eine Gesamt
strecke von 0,028 Zoll (quer über das Federschaltelement 20 an
den distalen Enden der Arme gemessen) gezogen. Die Arme 48 wer
den durch die Ausbildung der dauerhaften Biegungen um etwa
0,004 Zoll einwärts gezogen, wobei der Rest (0,024 Zoll) bei
der elastischen Auslenkung der Arme aus ihren entspannten Posi
tionen beim Einbau in den Schaltmechanismus auftritt. Wie in
Fig. 4 gezeigt, wird jeder Arm 48 etwa 0,012 Zoll aus seiner
entspannten Position beim Einbau in den Schaltmechanismus 10
ausgelenkt. Es versteht sich, daß das Vorstehende lediglich ein
Beispiel ist, und daß die Abmessungen des Schaltmechanismus 10
und die Strecke, um die die Arme 48 ausgelenkt werden, vom vor
stehend Beschriebenen abweichen kann und trotzdem in den
Schutzumfang der vorliegenden Erfindung fällt.
Zwei Betriebscharakteristiken eines Schaltmechanismus nach dem
Stand der Technik der in der US-A 4 224 488 beschriebenen Art,
die durch den beweglichen Kontakt gegen den festen Kontakt
angelegte Kontaktkraft und die durch das Schaltbetätigungsele
ment an das bistabile Federblattelement angelegte Kraft, sind
in den Fig. 7A und 7B der Zeichnungen als Funktion der Bewegung
des Schaltbetätigungselements aufgetragen. Dieselben Schaubil
der für einen erfindungsgemäßen Mechanismus sind in den Fig. 8A
und 8B gezeigt. Wie aus Fig. 7A hervorgeht, fällt die an den
feststehenden Kontakt durch den auf dem Umschnappfederschalt
element der Vorrichtung nach dem Stand der Technik angelegte
Kraft im wesentlichen auf 0 ab, wenn das Betätigungselement
sich dem Schaltpunkt aus einer Richtung nähert, die den Schal
ter dazu veranlaßt, in die Stromkreisöffnungsposition und den
Anschluß bzw. die Verbindung zu unterbrechen (beispielsweise
einen Kompressor in einem Kühlschrank oder einem Tiefkühlgerät
auszuschalten). Wie in Fig. 8 gezeigt ist, behält im Gegensatz
dazu das erfindungsgemäße Federschaltelement 20 eine hohe Kon
taktkraft bei, wenn das Betätigungselement 36 sich dem Schalt
punkt nähert, an welchem das Schaltelement in die Stromkreis
öffnungsposition umschnappt. Bevorzugt fällt die Kontaktkraft
um nicht mehr als 50% ab, wenn das Schaltbetätigungselement 36
(und das bistabile Federblatt 50) sich dem Schaltpunkt nähern.
Es wurde jedoch gefunden, daß die Kontaktkraft des Schalt
elements gemäß der vorliegenden Erfindung um nicht mehr als 25%
bis 30% abfällt- wenn das Schaltbetätigungselement 36 den
Schaltpunkt erreicht.
Das erfindungsgemäße Federschaltelement ist außerdem über einen
weiten Kontakttrennungs-Einstellbereich betreibbar, der eine
signifikante Einstellung der Empfindlichkeit des Schaltmecha
nismus 10 erlaubt. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist eine Spaltein
stellschraube 74, die in dem isolierten Gehäuseabschnitt 14 des
Schaltmechanismus 10 in einem Gewinde geführt ist, mit dem Kopf
46 des Federschaltelements 20 hinter dem beweglichen Kontakt 22
(oder mit einem Befestigungsabschnitt des beweglichen Kontakts,
der durch den Kopf verläuft) in Eingriff bringbar, um den
Abstand des beweglichen Kontakts vom feststehenden Kontakt in
der Stromkreisöffnungsposition einzustellen. Ein Verengen des
Spalts erhöht die Empfindlichkeit des Schaltmechanismus 10 für
den ermittelten Zustand (d. h. das Federschaltelement 20
schnappt aus seinen Stromkreisöffnungs- und -schließpositionen
in den jeweils anderen mit einem kürzeren Bewegungsweg des
Schaltbetätigungselements 36 und des bistabilen Federblatts 50
um), und eine Vergrößerung des Spalts vermindert die Empfind
lichkeit des Schaltmechanismus. Die Fig. 8A und 8B zeigen die
Stelle des "Einschalt"-Punkts für das Federschaltelement 20 des
vorstehend beschriebenen speziellen Beispiels für Spalte von
1,15 mm, 0,075 mm und 0,038 mm (0,045, 0,030 und 0,015 Zoll).
Der Schaltmechanismus "Ausschalt"-Punkt ist derselbe ungeachtet
des Spalts zwischen den Kontakten. Daraus wird deutlich, daß
der Schaltmechanismus 10 dazu in der Lage ist, das Öffnen und
Schließen des Stromkreises für sämtliche drei Abstände
auszuführen.
Zugunsten der Wirtschaftlichkeit ist eine automatische Montage
des Schaltmechanismus 10 soweit als möglich bevorzugt. Bei der
vorliegenden Erfindung werden der Faltenbalg 30, das
Betätigungselementverbindungsglied 34, das Schaltbetätigungs
element 36, der Einstellmechanismus (z. B. die Federn 38, 40),
das Federschaltelement 20 und weitere Bauteile zusammengebaut,
und der Schaltmechanismus 10 wird geeicht, bevor das Kapillar
rohr 32 angeschlossen wird. Wie in Fig. 9 gezeigt, wird Luft
verwendet, um den Schalter durch ein dichtes Anschließen einer
Düse 76 an ein Ende einer Luftleitung 78 zu eichen, die sich
von einer Druckluftquelle 80 zu der Öffnung an der Oberseite
des Faltenbalgs 30 erstreckt, wo das Kapillarrohr 32
letztendlich befestigt wird. Der Luftdruck in dem Faltenbalg 30
wird daraufhin rampenartig erhöht und abgesenkt, über und unter
den gewünschten Drücken, bei denen das Federschaltelement 20
zwischen den Stromkreisschließ- und -öffnungspositionen
umschnappen (kippen) soll, wenn der Faltenbalg mit dem
Arbeitsfluid gefüllt ist. Der Betrieb des Federschaltelements
20 in Bezug auf den Druck im Faltenbalg 30 wird überwacht, und
der Betätigungselementeinstellmechanismus wird derart
manipuliert (d. h. die Spannung der Federn 30, 40 wird derart
eingestellt), daß das Umschalten bei den gewünschten Drücken
auftritt.
Nach der Eichung werden die Düse 76 und die Luftleitung 78 ent
fernt, und ein Ende 82 des Kapillarrohrs 32 wird durch die
Oberseite des Faltenbalgs 30 von der Außenseite des Gehäuses 12
eingeführt (Fig. 1). Das Kapillarrohr 32 wird beispielsweise
durch Anlöten an der Außenseite des Gehäuses 12 dicht befe
stigt. Die Luft wird daraufhin aus dem Kapillarrohr 32 und dem
Faltenbalg 30 abgezogen, und diese beiden Teile werden mit
einem Inertgas, wie beispielsweise Helium, gefüllt. Die Verbin
dung, wo das Kapillarrohr 32 dicht am Schaltgehäuse 12 ange
bracht wurde, wird auf Undichtigkeit überwacht. Das Inertgas
wird daraufhin aus dem Kapillarrohr 32 und dem Faltenbalg 30
abgezogen, und das Arbeitsfluid wird eingespritzt. Typischer
weise werden das Kapillarrohr 32 und der Faltenbalg 30 mit
Arbeitsfluid gefüllt, und dieses wird mehrmals abgezogen, um
sicher zu gehen, daß Luft und andere Verunreinigungen herausge
spült werden. Das Ende des Kapillarrohrs 32 gegenüberliegend zu
dem Faltenbalg 30 wird geschlossen, wobei das Arbeitsfluid in
dem Kapillarrohr und dem Faltenbalg eingeschlossen wird.
Die Betriebsgenauigkeit des Schaltmechanismus 10 im Zusammen
hang mit einem Kühlschrank oder einem Tiefkühlgerät hängt von
der Fähigkeit des Schaltmechanismus ab, den Kompressor sehr
nahe an den tatsächlich gewünschten Temperatureinstellungen in
dem Gerät zu aktivieren und zu deaktivieren. Ein Schlüsselmerk
mal bei der Massenproduktion eines insgesamt exakt arbeitenden
Schaltmechanismus 10 ist die Beibehaltung der Reinheit des
Arbeitsfluids in dem Faltenbalg 30 und im Kapillarrohr 32. Je
reiner das Arbeitsfluid, umso näher dehnt es sich aus und zieht
es sich zusammen gemäß den idealen Spezifikationen für das
Arbeitsfluid. Das in das Kapillarrohr 32 und den Faltenbalg 30
zu füllende Arbeitsfluid wird aus dem Boden des (nicht gezeig
ten) Versorgungsbehälters entfernt bzw. abgezogen. Das abgezo
gene Arbeitsfluid ist sehr rein, weil keine Luft oder andere
gasförmige Verunreinigungen im Vorratsbehälter zurückbleiben.
Das Arbeitsfluid wird in einem (nicht gezeigten) Verdampfer
durch ein Bad mit kontrollierter Temperatur geleitet, wo das
Arbeitsfluid in die Gasform überführt wird, in der es in das
Kapillarrohr 32 und den Faltenbalg 30 eingespritzt wird.
Claims (32)
1. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus mit:
einem Gehäuse (12), das einen isolierenden Gehäuseabschnitt enthält,
ersten und zweiten Flachkontakten (16,18), die an dem isolierenden Gehäuseabschnitt angebracht sind und aus diesem für eine Verbindung mit einem elektrischen Stromkreis nach außen vorstehen, wobei der zweite Flachkontakt einen feststehenden Kontakt trägt,
einer auf einen Zustand ansprechenden Einrichtung (10), einschließlich einem Betätigungselement, das ansprechend auf einen ermittelten Zustand bewegt werden kann,
einem bistabilen Kipp- bzw. Federschaltelement (20), das einen beweglichen Kontakt (22) trägt und dazu ausgelegt ist, zwischen einer Stromkreisöffnungsposition, in welcher der bewegliche Kontakt von dem feststehenden Kontakt beabstandet ist, und einer Stromkreisschließposition, in welcher der bewegliche Kontakt im Eingriff mit dem feststehenden Kontakt steht, eine Kipp- bzw. Umschnappbewegung auszuführen, wobei das Federschaltelement (20) enthält:
einen Kopf (46) zur Anbringung des beweglichen Kontakts daran,
ein Paar von Armen (48), die von dem Kopf nach außen verlaufen und an ihren distalen Enden gegenüberliegend zum Kopf verbindungsfrei voneinander gebildet sind,
wobei die Arme am ersten Flachkontakt lediglich entlang seitlichen Innenkantenrändern ihrer distalen Enden in einer aus ihren entspannten Positionen ausgelenkten Konfiguration befestigt sind, um das Schaltelement zum Umschnappen zwischen den Stromkreisöffnungs- und -schließpositionen vorzuspannen, die von dem Kopf ausgehend von einer Stelle im wesentlichen zwischen den Armen auswärts verläuft und durch Eingriff mit dem Betätigungselement der auf einen Zustand ansprechenden Einrichtung für eine Bewegung durch einen Schaltpunkt hindurch betätigbar ist, an welchem das Federschalt element zwischen der Stromkreisöffnungs- und der Strom kreisschließposition umschnappt.
einem Gehäuse (12), das einen isolierenden Gehäuseabschnitt enthält,
ersten und zweiten Flachkontakten (16,18), die an dem isolierenden Gehäuseabschnitt angebracht sind und aus diesem für eine Verbindung mit einem elektrischen Stromkreis nach außen vorstehen, wobei der zweite Flachkontakt einen feststehenden Kontakt trägt,
einer auf einen Zustand ansprechenden Einrichtung (10), einschließlich einem Betätigungselement, das ansprechend auf einen ermittelten Zustand bewegt werden kann,
einem bistabilen Kipp- bzw. Federschaltelement (20), das einen beweglichen Kontakt (22) trägt und dazu ausgelegt ist, zwischen einer Stromkreisöffnungsposition, in welcher der bewegliche Kontakt von dem feststehenden Kontakt beabstandet ist, und einer Stromkreisschließposition, in welcher der bewegliche Kontakt im Eingriff mit dem feststehenden Kontakt steht, eine Kipp- bzw. Umschnappbewegung auszuführen, wobei das Federschaltelement (20) enthält:
einen Kopf (46) zur Anbringung des beweglichen Kontakts daran,
ein Paar von Armen (48), die von dem Kopf nach außen verlaufen und an ihren distalen Enden gegenüberliegend zum Kopf verbindungsfrei voneinander gebildet sind,
wobei die Arme am ersten Flachkontakt lediglich entlang seitlichen Innenkantenrändern ihrer distalen Enden in einer aus ihren entspannten Positionen ausgelenkten Konfiguration befestigt sind, um das Schaltelement zum Umschnappen zwischen den Stromkreisöffnungs- und -schließpositionen vorzuspannen, die von dem Kopf ausgehend von einer Stelle im wesentlichen zwischen den Armen auswärts verläuft und durch Eingriff mit dem Betätigungselement der auf einen Zustand ansprechenden Einrichtung für eine Bewegung durch einen Schaltpunkt hindurch betätigbar ist, an welchem das Federschalt element zwischen der Stromkreisöffnungs- und der Strom kreisschließposition umschnappt.
2. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
distalen Enden der Arme (48) an dem ersten Flachkontakt
durch ein einziges Befestigungselement befestigt sind, das
die inneren Kantenränder beider distaler Enden an dem
zweiten Flachkontakt befestigt und die seitlichen
Außenkantenränder sich frei biegen läßt.
3. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arme (48) fünf Fingerabschnitte an ihren distalen Enden
haben, die aufeinander zu vorstehen, wobei das
Befestigungselement die Arme an dem ersten Flachkontakt
befestigt, der die Arme an den seitlichen
Innenkantenrändern der Fingerabschnitte beaufschlagt.
4. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Flachkontakt (16) zwei Lappen bzw. Ansatzstücke
(58) hat, die die jeweiligen Arme des Schaltelements
beaufschlagen und zum Halten der Arme in Positionen
angeordnet sind, die aus ihren entspannten Positionen um
ein vorbestimmtes Ausmaß ausgelenkt sind.
5. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Federschaltelement (20) derart aufgebaut und angeordnet
ist, daß es den beweglichen Kontakt in Eingriff mit dem
feststehenden Kontakt in der Stromkreisschließposition mit
einer Kontakteingriffkraft drängt, die dann, wenn das
bistabile Federblatt sich dem Schaltpunkt nähert, nicht auf
im wesentlichen Null abfällt.
6. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontakteingriffskraft um nicht mehr als 50% vermindert
wird, wenn das bistabile Federblatt sich dem Schaltpunkt
nähert.
7. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontakteingriffskraft um nicht mehr als 25% vermindert
wird, wenn das bistabile Federblatt sich dem Schaltpunkt
nähert.
8. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Arm (48) des Federschaltelements (20) entlang einer
Biegelinie aus der Ebene des Kopf s des Federschaltelements
heraus dauerhaft verformt ist.
9. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arme (48) in ihren entspannten Positionen mit der Ebene des
Kopf s einen Winkel zwischen 3° und 6° bilden.
10. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arme (48) in ihren entspannten Positionen mit der Ebene des
Kopfs einen Winkel zwischen 3,5° und 4,5° bilden.
11. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Biegelinie schräg zu der Längsmittenlinie des Federschalt
elements verläuft.
12. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Biegelinie mit der Längsmittenlinie einen Winkel zwischen
30 und 60 einschließt.
13. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Biegelinie mit der Längsmittenlinie einen Winkel zwischen
39° und 41° einschließt.
14. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Schlitze (66),
die in wenigstens teilweise zwischen jedem Arm und der ent
sprechenden benachbarten Kante des bistabilen Federblatts
festgelegt sind und zum Kopf des Federschaltelements hin
sich verjüngen.
15. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arme (48) jeweils einen konstant breiten Abschnitt (68) und
einen Abschnitt (70) zunehmender Breite haben, der entlang
dem Schlitz (66) verläuft, wo er sich zum Schnittpunkt des
Arms mit dem Kopf verjüngt.
16. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Scheitel des Federschaltelements (20) in der Schließ
position im wesentlichen an der Verbindung des konstant
breiten Abschnitts und des Abschnitts zunehmender Breite
jedes Arms angeordnet ist.
17. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Arm (48) des Federschaltelements (20) entlang einer
Biegelinie aus der Ebene des Kopf s des Federschaltelements
heraus dauerhaft verformt ist, wobei jede Biegelinie schräg
zu der Längsmittenlinie des Federschaltelements schräg
verläuft und im wesentlichen durch das Längsende des
entsprechenden Schlitzes benachbart zum Kopf verläuft.
18. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
bistabile Federblatt zum Eingriff mit dem Betätigungsele
ment im wesentlichen am distalen Ende des bistabilen Feder
blatts angeordnet ist.
19. Auf einen Zustand ansprechender elektrischer Schaltmecha
nismus nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das
bistabile Federblatt an seinem distalen Ende eine Erhöhung
hat, die zum Eingriff durch das Betätigungselement vorgese
hen ist.
20. Federschaltelement zur Verwendung in einem auf einen
Zustand ansprechenden Schaltmechanismus zum wahlweisen
Öffnen und Schließen eines elektrischen Stromkreises zwi
schen einem ersten Anschluß und einem zweiten Anschluß,
wobei das Federschaltelement umfaßt:
einen Kopf, der zum darauf Anbringen eines elektrischen
Kontakts ausgelegt ist,
ein Paar Arme, die von dem Kopf nach außen verlaufen, wobei die Arme an ihren distalen Enden gegenüber dem Kopf verbin dungsfrei in Bezug aufeinander sowie beabstandet voneinan der gebildet sind, wobei jeder Arm an seinem distalen Ende einen Fingerabschnitt einschließt, der seitlich einwärts vom Arm auf den Fingerabschnitt des gegenüberliegenden Arms zu verläuft, wobei die Arme dazu ausgelegt sind, an dem ersten Anschluß an den seitlichen Innenkantenrändern der Fingerabschnitte befestigt zu werden, wobei die seitlichen Außenkantenränder der Arme an ihren distalen Enden frei verbiegbar belassen sind, wobei die Arme an dem ersten Anschluß in einer aus ihr er entspannten Position ausge lenkten Konfiguration befestigt sind, um das Schaltelement zum Umschnappen zwischen zwei Positionen vorzuspannen bzw. zu spannen,
ein bistabiles Federblatt, das von dem Kopf von einer Stelle im wesentlichen zwischen den Armen nach außen ver läuft, wobei das bistabile Federblatt zu einer Bewegung durch einen Schaltpunkt hindurch ausgelegt ist, an dem das Federschaltelement zwischen den beiden Positionen umschnappt.
ein Paar Arme, die von dem Kopf nach außen verlaufen, wobei die Arme an ihren distalen Enden gegenüber dem Kopf verbin dungsfrei in Bezug aufeinander sowie beabstandet voneinan der gebildet sind, wobei jeder Arm an seinem distalen Ende einen Fingerabschnitt einschließt, der seitlich einwärts vom Arm auf den Fingerabschnitt des gegenüberliegenden Arms zu verläuft, wobei die Arme dazu ausgelegt sind, an dem ersten Anschluß an den seitlichen Innenkantenrändern der Fingerabschnitte befestigt zu werden, wobei die seitlichen Außenkantenränder der Arme an ihren distalen Enden frei verbiegbar belassen sind, wobei die Arme an dem ersten Anschluß in einer aus ihr er entspannten Position ausge lenkten Konfiguration befestigt sind, um das Schaltelement zum Umschnappen zwischen zwei Positionen vorzuspannen bzw. zu spannen,
ein bistabiles Federblatt, das von dem Kopf von einer Stelle im wesentlichen zwischen den Armen nach außen ver läuft, wobei das bistabile Federblatt zu einer Bewegung durch einen Schaltpunkt hindurch ausgelegt ist, an dem das Federschaltelement zwischen den beiden Positionen umschnappt.
21. Federschaltelement nach Anspruch 20, dadurch gekennzeich
net, daß jeder Arm entlang einer Biegelinie aus der Ebene
des Kopfs des Federschaltelements heraus dauerhaft verformt
ist.
22. Federschaltelement nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß die Arme in ihren entspannten Positionen mit der
Ebene des Kopf s einen Winkel zwischen 3° und 6° einschlie
ßen.
23. Federschaltelement nach Anspruch 22, dadurch gekennzeich
net, daß die Arme in ihren entspannten Positionen mit der
Ebene des Kopfs einen Winkel zwischen 3,5° und 4,5° ein
schließen.
24. Federschaltelement nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß die Biegelinie schräg zu der Längsmittenlinie des
Federschaltelements verläuft.
25. Federschaltelement nach Anspruch 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß jede Biegelinie mit der Längsmittenlinie
einen Winkel zwischen 30° und 60° einschließt.
26. Federschaltelement nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß jede Biegelinie mit der Längsmittenlinie einen
Winkel zwischen 39° und 41° einschließt.
27. Federschaltelement nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch
Schlitze, die wenigstens teilweise zwischen jedem Arm und
der benachbarten Kante des bistabilen Federblatts fest
gelegt sind und sich zum Kopf des Federschaltelements hin
verjüngen.
28. Federschaltelement nach Anspruch 27, dadurch gekennzeich
net, daß jeder Arm einen konstant breiten Abschnitt und
einen Abschnitt zunehmender Breite hat, der entlang dem
Schlitz verläuft, wo er sich zu dem Schnittpunkt der Arme
mit dem Kopf verjüngt.
29. Federschaltelement nach Anspruch 28, dadurch gekennzeich
net, daß der Scheitel des Federschaltelements in der Schal
terschließposition im wesentlichen an der Verbindung des
konstant breiten Abschnitts mit dem Abschnitt zunehmender
Breite jedes Arms angeordnet ist.
30. Federschaltelement nach Anspruch 27, dadurch gekennzeich
net, daß jeder Arm entlang einer Biegelinie aus der Ebene
des Kopfs des Federschaltelements heraus dauerhaft verformt
ist, wobei jede Biegelinie schräg zu der Längsmittenlinie
des Federschaltelements sowie im wesentlichen durch das
Längsende des entsprechenden Schlitzes benachbart zum Kopf
des Federschaltelements verläuft.
31. Federschaltelement nach Anspruch 27, dadurch gekennzeich
net, daß das bistabile Federblatt eine Erhöhung an seinem
distalen Ende hat, das zum Eingriff durch das Betätigungs
element ausgelegt ist.
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