DE19530622A1 - Verfahren zur Drehmomentregelung einer Drehfeldmaschine - Google Patents
Verfahren zur Drehmomentregelung einer DrehfeldmaschineInfo
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Description
Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Verfahren zur
Drehmomentregelung einer Drehfeldmaschine nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 nimmt die Erfindung
auf einen Stand der Technik Bezug, wie er aus der deutschen
Firmenzeitschrift: BBC-Nachrichten, 65 (1983) Heft 11, S. 375-
384, bekannt ist. Dort werden statische Frequenzumrichter zur
Speisung von Kurzschlußläufermotoren nach dem
Unterschwingungsverfahren betrieben, wobei Drehzahl und
Drehmoment unabhängig voneinander vorgegeben werden und sich
stufenlos verändern lassen. Die Rotordrehzahl wird über
Stromwandler in den Zuleitungen zur Asynchronmaschine erfaßt
und der Maschinenregelung zur Verfügung gestellt. Dabei muß die
Rotordrehzahl durch eine Filterung aus den Maschinenströmen
abgeleitet werden, was zu einer unerwünschten Verzögerung von
etwa 20 ms bezüglich der Verfügbarkeit der aktuellen
Rotordrehzahl führt.
Zum einschlägigen Stand der Technik wird zusätzlich auf die
deutsche Zeitschrift: etz Archiv, Band 7 (1985) Heft 7, S. 211-
218, verwiesen, aus der eine direkte Selbstregelung (DSR) für
hochdynamische Drehfeldantriebe mit Stromrichterspeisung
bekannt ist, wie sie bei der vorliegenden Erfindung zur
Anwendung kommen kann.
Ferner wird auf eine Dissertation von Michael Jänecke an der
Fakultät für Elektrotechnik an der Ruhr-Universität Bochum:
"Die direkte Selbstregelung bei Anwendung im Traktionsbereich",
Bochum 1991, S. 59-86, hingewiesen, in der außer dem
Verfahren zur Selbstregelung auch ein Verfahren zur indirekten
Selbstregelung angegeben ist, wie es bei der vorliegenden
Erfindung ebenfalls zur Anwendung kommen kann.
Die Erfindung, wie sie im Patentanspruch 1 definiert ist, löst
die Aufgabe, ein Verfahren zur Drehmomentregelung einer
Drehfeldmaschine der eingangs genannten Art derart
weiterzuentwickeln, daß diese Regelung schneller ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
abhängigen Patentansprüchen definiert.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß eine
Eingriffsmöglichkeit für eine Schlupfregelung der
Drehfeldmaschine genügend schnell erfolgen kann, um eine
optimale Kraftübertragung bei gleichbleibender Drehzahl zu
gewährleisten.
Der Frequenz anstieg der Drehfeldmaschine kann damit so stark
begrenzt werden, daß eine gleichbleibende Drehzahl, unabhängig
von dem sich ändernden Reibbeiwert zwischen Rad und Schiene
eines Schienenfahrzeuges, erreichbar wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer Drehmomentregelung einer
Asynchronmaschine,
Fig. 2 eine Drehmomentcharakteristik einer Asynchronmaschine
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 Frequenzkurven beim Beschleunigen und Verlangsamen
der Rotordrehzahl der Asynchronmaschine gemäß Fig. 1,
Fig. 4 ein zu den Frequenzkurven von Fig. 3 gehörendes
Drehmoment-Signaldiagramm,
Fig. 5 Raumzeiger für eine Ständerspannung und
Flußraumzeigerbahnen für eine direkte Selbstregelung
der Asynchronmaschine gemäß Fig. 1 und
Fig. 6 Raumzeiger für eine Ständerspannung und
Flußraumzeigerbahnen für eine indirekte
Selbstregelung der Asynchronmaschine gemäß Fig. 1.
In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet.
Fig. 1 zeigt in einem Funktionsschaltbild für eine
Drehmomentregelung einer 3phasigen Drehfeldmaschine bzw.
Asynchronmaschine (5) mit Wechselstromphasen (R, S, T) einen
Drehmomentregler (3), dem eingangsseitig ein modifiziertes
Solldrehmoment (Msoll1) zugeführt ist und der ausgangsseitig
über einen Wechselrichter (4) das Drehmoment der
Asynchronmaschine (5) regelt. Ein nicht dargestellter Rotor der
Asynchronmaschine (5) ist über eine Antriebsachse mit einem
Antriebsradsatz bzw. mit einem Antriebsrad (6) eines nicht
dargestellten Schienenfahrzeuges, das auf einer Schiene (7)
rollen oder bei hoher Zugkraftübertragung schlüpfen kann,
mechanisch verbunden.
Der Drehmomentregler (3) kann mit einer direkten Selbstregelung
(DSR) betrieben werden, wie sie in der eingangs genannten
Druckschrift etz Archiv (1985) S. 211-217 beschrieben ist,
oder mit einer indirekten Selbstregelung, wie sie in der
eingangs genannten Dissertation beschrieben ist. Ausgangsseitig
liefert der Drehmomentregler (3) ferner einen Istwert des
Drehmoments (Mist) für eine übergeordnete Regelung (nicht
dargestellt) und eine gemessene bzw. berechnete Ständerfrequenz
(fx), die 1. und 2. Funktionsgebern (1, 2) zugeführt wird.
Der 1. Funktionsgeber (1) berechnet in Abhängigkeit von dieser
Ständerfrequenz (fx) und von einem z. B. von der übergeordneten
Regelung vorgebbaren Solldrehmoment (Msoll) eine maximal
erlaubte Ständerfrequenz (fxmax) in der Betriebsart Fahren (F)
gemäß:
fxmax=fx+(fS×Msoll)/Mmax+fSmin (1)
und in der Betriebsart Bremsen (B) gemäß:
fxmax=fx-(fS×Msoll)/Mmax-fSmin. (2)
Dabei bedeuten fS einen vorgebbaren Rotorschlupf im Bereich von
0,5 Hz-5 Hz, der von der Charakteristik (siehe Fig. 2) der
Asynchronmaschine (5) abhängen kann, und fSmin einen minimal
gewünschten Schlupf im Bereich von 0,5 Hz-5 Hz. Die Änderung
der maximalen Frequenz (fxmax) ist auf einen Bereich von
0,1 Hz/s-1 Hz/s beschränkt.
Der 2. Funktionsgeber (2) berechnet in Abhängigkeit von der
Ständerfrequenz (fx), von dem Solldrehmoment (Msoll) und der
maximal erlaubten Ständerfrequenz (fxmax) das modifizierte
Solldrehmoment (Msoll1) im Fahren (F) gemäß:
Msoll1=Msoll für fxfxmax und (3)
Msoll1=0,1×Msoll . . . 0,5×Msoll für fx<fxmax, (4)
vergleiche den Kurvenverlauf in den Fig. 3 und 4 zwischen
Zeitpunkten (t1) und (t2),
und in der Betriebsart Bremsen (B) gemäß:
und in der Betriebsart Bremsen (B) gemäß:
Msoll1=Msoll für fxfxmax und (5)
Msoll1=0,6×Msoll . . . 0,9×Msoll für fx<fxmax, (6)
vergleiche den Kurvenverlauf in den Fig. 3 und 4 zwischen
Zeitpunkten (t8) und (t9). Danach steigt der Wert von Msoll1
rampenartig auf 100% an. Das Gleiche gilt beim Fahren (F) nach
dem Zeitpunkt (t5).
In Fig. 3 ist auf der Ordinate die Frequenz (f) und auf der
Abszisse die Zeit (t) aufgetragen. Die maximal erlaubte
Ständerfrequenz (fxmax) ist darin gestrichelt und die
Rotorfrequenz (fR) der Asynchronmaschine (5) sowie deren
Ständerfrequenz (fx) sind ausgezogen dargestellt.
Fig. 4 zeigt das Drehmoment (M) in Abhängigkeit von der Zeit
(t) entsprechend dem Verlauf der maximal erlaubten
Ständerfrequenz (fxmax) in Fig. 3. Im Bereich Fahren (F) nimmt
das Solldrehmoment (Msoll) von einem Zeitpunkt (t1) bis zu
einem Zeitpunkt (t2) den Wert 1 an und danach bis zu einem
Zeitpunkt (t3) bei konstanter Ständerfrequenz (fx) den Wert 0.
Bei weiterem Frequenzanstieg bis zu dem Zeitpunkt (t4) hat das
Solldrehmoment (Msoll) den Wert 1. Infolge eines Schleuderns
(8) im Zeitintervall t5-t4, wobei die Ständerfrequenz (fx)
größer als die maximal erlaubte Ständerfrequenz (fxmax) ist,
weicht das modifizierte Solldrehmoment (Msoll1) von dem
Solldrehmoment (Msoll) auf Werte im Bereich von 10%-50% des
Wertes von (Msoll) nach unten ab, um danach in Gestalt einer
Rampe wieder auf 100% anzusteigen. Im Bereich zwischen
Zeitpunkten (t6) und (t7) bleibt die Ständerfrequenz (fx)
unverändert und entsprechend das Solldrehmoment (Msoll) auf dem
Wert 0.
Im Zustand Bremsen (B) nimmt die Ständerfrequenz (fx) zwischen
Zeitpunkten (t7) und (t10) und danach nach einem Zeitpunkt
(t11) ab, wobei in einem Zeitintervall t9-t8 ein Gleiten (9)
auftritt, bei dem die Ständerfrequenz (fx) kleiner als die
maximal erlaubte Ständerfrequenz (fxmax) ist. In diesem
Zeitintervall wird der Wert des modifizierten Solldrehmomentes
(Msoll1) von -1 auf einen Wert im Bereich von -0,4 . . . -0,9
heraufgesetzt. Nach dem Zeitpunkt (t9) nimmt der Wert des
modifizierten Solldrehmomentes (Msoll1) in Gestalt einer Rampe
wieder auf den Wert -1 ab.
Aus der in Fig. 2 dargestellten Drehmomentcharakteristik, in
der auf der Ordinate das Drehmoment (M) und auf der Abszisse
die Frequenz (f) der Asynchronmaschine (5) aufgetragen sind,
kann diejenige Ständerfrequenz (fx) ermittelt bzw. bestimmt
werden, die angelegt werden muß, um ein vorgebbares Drehmoment
(M1) zu erzeugen, bei dem eine mechanische Rotorfrequenz (fR)
den Wert (fR1) hat.
Fig. 5 zeigt die Bahnkurve des Ständerflußraumzeigers (ψ) für
eine direkte Selbstregelung der Asynchronmaschine (5), wobei
der magnetische Ständerfluß (ψ) in einem Sechseck geführt wird.
Bei einer 3phasigen Asynchronmaschine (5), die von einer
konstanten Eingangsgleichspannung gespeist wird, kann der
Raumzeiger der Ständerspannung (U) nur 7 diskrete Werte
annehmen, welche durch Umschaltpunkte (P0)-(P6)
gekennzeichnet sind. In jedem der Umschaltpunkte (P1)-(P6)
verweilt der Raumzeiger der Ständerspannung (U) bei stationärem
Betrieb 1/6 der Spannungsperiode, d. h. während eines
Zeitintervalls (Δts). Daraus läßt sich die Ständerfrequenz (fx)
bestimmen gemäß:
fx=1/(6×Δts). (7)
Der Ständerflußraumzeiger (ψ) wandert auf einer Geraden vom
Umschaltpunkt (P1) in Richtung zum Umschaltpunkt (P2), wenn der
Raumzeiger der Ständerspannung (U) vom Umschaltpunkt (P0) zum
Umschaltpunkt (P3) vom Wechselrichter (4) angelegt ist, welcher
die gleiche Richtung aufweist, wie ein Zeiger vom Umschaltpunkt
(P1) zum Umschaltpunkt (P2). Wird der Raumzeiger der
Ständerspannung (U) im Umschaltpunkt (P0) angelegt, dann bleibt
der Ständerflußraumzeiger (ψ) stehen. Mit dem Taktverhältnis
der Raumzeigerpunkte (P3) und (P0) kann die Geschwindigkeit des
Ständerflußraumzeigers (ψ) vorgegeben werden. Um das
Zeitintervall (Δts) zu erfassen, muß der Zeitpunkt der
Umschaltung, z. B. Umschaltpunkt (P1), gespeichert werden, bis
der Umschaltpunkt (P2) erreicht ist, usw. bei jedem
Umschaltpunkt des Sechsecks. Aus der Zeitdifferenz ergibt sich
jeweils das gesuchte Zeitintervall (Δts).
Fig. 6 zeigt die Bahnkurve des Ständerflußraumzeigers (ψ) für
eine indirekte Selbstregelung der Asynchronmaschine (5), wobei
der magnetische Ständerflußzeiger (ψ) auf einem Kreis geführt
wird. Die Umschaltpunkte (P1)-(P6) entsprechen den möglichen
Spannungspunkten, die an die Asynchronmaschine (5) angelegt
werden können. Dem Umschaltpunkt (P0) entspricht der Raumzeiger
der Ständerspannung U=0. Um einen bestimmten Arbeitspunkt
(Px) erzeugen zu können, werden die Spannungspunkte (P1), (P2)
und (P0) so getaktet, daß der resultierende
Ständerflußraumzeiger (ψ) vom Umschaltpunkt (P0) zum
Arbeitspunkt (Px) weist. Für den Fall, daß der Arbeitspunkt
genau in der Mitte zwischen den Umschaltpunkten (P1) und (P2)
liegen sollte, wäre das Taktverhältnis der Spannungspunkte (P1)
und (P2) 1 : 1.
Im Bereich der indirekten Selbstregelung dreht die
Asynchronmaschine (5) langsam, d. h., der Ständerflußraumzeiger
(ψ) wird langsam an 6 auf einem Kreis liegenden Umschaltpunkten
(P1′)-(P6′) vorbeigeführt. Es vergeht eine längere Zeit, bis
wieder ein neuer berechneter Wert für die Ständerfrequenz (fx)
zur Verfügung steht. Wie oben beschrieben, können aber auch
zusätzliche Umschaltpunkte, z. B. (P12′) in der Mitte zwischen
den 6 Umschaltpunkten (P1′)-(P6′), zur Berechnung der
Ständerfrequenz (fx) herangezogen werden. So bekommt man z. B.
12 Umschaltpunkte auf dem Kreisumfang, bei denen eine
Berechnung der Ständerfrequenz (fx) möglich ist. Es wird der
Zeitpunkt des Passierens eines Umschaltpunktes, z. B. (P1′),
gespeichert. Beim Passieren des nächsten Umschaltpunktes (P12′)
kann erneut die Zeit erfaßt und daraus eine Zeitdifferenz bzw.
ein Zeitintervall (Δts′) für den zurückgelegten Winkel
berechnet werden. Daraus läßt sich die Ständerfrequenz (fx)
bestimmen gemäß:
fx=1/(12×Δts′).
Auf diese Weise könnten z. B. auch 24 Umschaltpunkte erzeugt
werden, wenn das Tastverhältnis 1/4 : 3/4 bzw. 3/4 : 1/4
ausgewertet wird.
Bezugszeichenliste
1, 2 Funktionsgeber
3 Drehmomentregler für 5
4 Wechselrichter
5 Asynchronmaschine, Drehfeldmaschine
6 Antriebsrad, Antriebsradsatz eines Schienenfahrzeugs
7 Schiene
8 Bereich eines Schleuderns im Fahren
9 Bereich eines Gleitens im Bremsen
ASM Asynchronmaschine
B Bereich Bremsen
DSR direkte Selbstregelung
f Frequenz
f1, f2 Funktionen
fR Rotorfrequenz von 5
fR1 Rotorfrequenz für M1
fx gemessene/berechnete Ständerfrequenz von 5
fxmax maximal erlaubte Ständerfrequenz
F Bereich Fahren
ISR indirekte Selbstregelung
M Drehmoment
M1 vorgegebenes Drehmoment von 5
Mist Istwert des Drehmoments
Msoll Solldrehmoment von 5
Msoll1 modifiziertes Solldrehmoment von 5
P0-P6, P1′-P6′, P12′ Umschaltpunkte von Raumzeigern
Px Arbeitspunkt
R, S, T Wechselstromphasen
t Zeit
t1-t11 Zeitpunkte
U Spannungsraumzeiger
Δts, Δts′ Zeitdifferenzen, Zeitintervalle
ψ magnetischer Fluß
3 Drehmomentregler für 5
4 Wechselrichter
5 Asynchronmaschine, Drehfeldmaschine
6 Antriebsrad, Antriebsradsatz eines Schienenfahrzeugs
7 Schiene
8 Bereich eines Schleuderns im Fahren
9 Bereich eines Gleitens im Bremsen
ASM Asynchronmaschine
B Bereich Bremsen
DSR direkte Selbstregelung
f Frequenz
f1, f2 Funktionen
fR Rotorfrequenz von 5
fR1 Rotorfrequenz für M1
fx gemessene/berechnete Ständerfrequenz von 5
fxmax maximal erlaubte Ständerfrequenz
F Bereich Fahren
ISR indirekte Selbstregelung
M Drehmoment
M1 vorgegebenes Drehmoment von 5
Mist Istwert des Drehmoments
Msoll Solldrehmoment von 5
Msoll1 modifiziertes Solldrehmoment von 5
P0-P6, P1′-P6′, P12′ Umschaltpunkte von Raumzeigern
Px Arbeitspunkt
R, S, T Wechselstromphasen
t Zeit
t1-t11 Zeitpunkte
U Spannungsraumzeiger
Δts, Δts′ Zeitdifferenzen, Zeitintervalle
ψ magnetischer Fluß
Claims (7)
1. Verfahren zur Drehmomentregelung einer Drehfeldmaschine
- a) in Abhängigkeit von einem vorgebbaren Solldrehmoment (Msoll) und
- b) einer elektrisch erfaßten Drehzahl oder Frequenz (fx) der Drehfeldmaschine (5),
- c) wobei in der Drehfeldmaschine (5) ein Drehfeld eines
magnetischen Fußes (ψ) durch Umschalten von
Ständerspannungen (U) in vorgebbaren Umschaltpunkten (P0-
P6; P1′-P6′, P12′) erzeugt wird,
dadurch gekennzeichnet, - d) daß die Zeitdauer (Δts, Δts′) zwischen vorgebbaren Umschaltpunkten (P0-P6; P1′-P6′, P12′) gemessen und
- e) in Abhängigkeit davon eine Ständerfrequenz (fx) der Drehfeldmaschine (5) berechnet wird, in Abhängigkeit von der die Drehfeldmaschine (5) geregelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zeitdauer (Δts, Δts′) mindestens zwischen 2 zeitlich
aufeinanderfolgenden Umschaltpunkten (P0-P6; P1′-P6′,
P12′) gemessen und zur Berechnung der Ständerfrequenz (fx)
ausgewertet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zeitpunkt am Beginn einer Erfassung der Zeitdauer
(Δts, Δts′) gespeichert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ständerfrequenz fx gemäß:
fx=1/(n×Δts)berechnet wird, wobei n die Anzahl Umschaltpunkte (P0-P6;
P1′-P6′, P12′) je Vollumdrehung von 360° und Δts das
Zeitintervall zwischen 2 aufeinanderfolgenden
Umschaltpunkten (P0-P6; P1′-P6′, P12′) bedeuten.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
- a) daß das Solldrehmoment (Msoll) im Falle eines Schleuderns (8) der Drehfeldmaschine (5) auf ein modifiziertes Solldrehmoment (Msoll1) reduziert und
- b) im Falle eines Gleitens (9) erhöht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
- a) daß das Solldrehmoment (Msoll) im Falle eines Schleuderns (8) der Drehfeldmaschine (5) um 10% . . . 50% auf ein modifiziertes Solldrehmoment (Msoll1) reduziert und
- b) im Falle eines Gleitens (9) um 10% . . . 40% erhöht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
- a) daß ein Schleudern (8) detektiert wird, wenn die Ständerfrequenz (fx) größer als eine vorgebbare, maximal erlaubte Ständerfrequenz (fxmax) ist, und
- b) daß ein Gleiten (9) detektiert wird, wenn die Ständerfrequenz (fx) kleiner als die maximal erlaubte Ständerfrequenz (fxmax) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995130622 DE19530622A1 (de) | 1995-08-21 | 1995-08-21 | Verfahren zur Drehmomentregelung einer Drehfeldmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995130622 DE19530622A1 (de) | 1995-08-21 | 1995-08-21 | Verfahren zur Drehmomentregelung einer Drehfeldmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19530622A1 true DE19530622A1 (de) | 1996-10-10 |
Family
ID=7769946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995130622 Withdrawn DE19530622A1 (de) | 1995-08-21 | 1995-08-21 | Verfahren zur Drehmomentregelung einer Drehfeldmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19530622A1 (de) |
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| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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