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DE19529042A1 - Kurvenrolle - Google Patents

Kurvenrolle

Info

Publication number
DE19529042A1
DE19529042A1 DE1995129042 DE19529042A DE19529042A1 DE 19529042 A1 DE19529042 A1 DE 19529042A1 DE 1995129042 DE1995129042 DE 1995129042 DE 19529042 A DE19529042 A DE 19529042A DE 19529042 A1 DE19529042 A1 DE 19529042A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
roller
outer ring
journal
assembly line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995129042
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Lunz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IHO Holding GmbH and Co KG
Original Assignee
INA Waelzlager Schaeffler OHG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INA Waelzlager Schaeffler OHG filed Critical INA Waelzlager Schaeffler OHG
Priority to DE1995129042 priority Critical patent/DE19529042A1/de
Publication of DE19529042A1 publication Critical patent/DE19529042A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H53/00Cams or cam-followers, e.g. rollers for gearing mechanisms
    • F16H53/06Cam-followers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/006Guiding rollers, wheels or the like, formed by or on the outer element of a single bearing or bearing unit, e.g. two adjacent bearings, whose ratio of length to diameter is generally less than one

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Kurvenrolle mit einem Rollenzapfen, der einen konzentrisch zu einer Mittelachse verlaufenden Abschnitt aufweist, auf der wenigstens einen Wälzkörpersatz ein Außenring gelagert ist.
Hintergrund der Erfindung
Derartige Kurvenrollen, die von fast allen Wälzlagerherstellern angeboten wer­ den, werden als Druckrollen für Kurvenscheiben, als Exzenterrollen, Kipphebel­ rollen und dergleichen verwendet. Typische Einbaufälle sind beispielsweise Linearführungen in Werkzeugmaschinen oder in Transportsystemen wie Lackier- oder Montagelinien.
Eine solche gattungsgemäße Kurvenrolle ist beispielhaft im Katalog "Cam Follo­ wers" der Firma Roller Bearing Company of America dargestellt. Sie besteht aus einem Rollenzapfen, der einen konzentrisch zur Mittelachse verlaufenden Abschnitt aufweist, auf dem über einen oder mehreren Wälzkörpersätzen ein Außenring abwälzt. Die axiale Führung der Wälzkörper erfolgt dabei durch einen am Rollenzapfen vorhandenen Bord bzw. durch einen aufgepreßten Ring. Von der Bundseite des Bolzens bis zu seiner gewindeseitigen Stirnfläche er­ streckt sich eine durchgehende axiale Schmierbohrung zur Schmiermittelzufuhr, von der eine radiale Schmierbohrung in Richtung Wälzkörpersatz abzweigt.
Kommen derartige Kurvenrollen beispielsweise in Nuten einer Scheibenkurve zum Einsatz, so ergibt sich das Problem, daß einerseits zur Drehung der Rolle in der Nut ein gewisses Spiel erforderlich ist, aber andererseits eine spielfreie Einstellung der Kurvenrolle verlangt wird. Diese gegensätzlich erscheinenden Forderungen löste man bisher derart, daß in der Anschlußkonstruktion zwei Kurvenrolle nebeneinander angeordnet waren. Die eine Kurvenrolle lag an der oberen Begrenzung der Nut an, während die zweite Kurvenrolle an der unteren Begrenzung der Nut abwälzte.
Damit hatten man zwar eine spielfreie Einstellung erreicht, jedoch waren zwei Kurven rollen erforderlich, d. h. ein wesentlich größerer Bauraum und ein höherer Montageaufwand waren notwendig.
Zusammenfassung der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es daher, unter Vermeidung der bisherigen Nachteile eine in einer Nut abwälzende Kurvenrolle so auszubilden, daß deren spielfreie Einstellung mit einem geringen Bauraum und mit einem geringen Montageauf­ wand ermöglicht wird.
Nach dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Rollenzapfen einen zweiten, exzentrisch zur Mittel­ achse verlaufenden Abschnitt aufweist, auf dem über wenigstens einen weiteren Wälzkörpersatz ein zweiter Außenring gelagert ist.
Durch diese hintereinander und exzentrisch zueinander angeordneten Außen­ ringe auf dem Rollenzapfen behält jeder Außenring während des gesamten Umlaufes mit seiner jeweiligen Anlagefläche an der Nut nichtabreißenden Kontakt. Der zentrisch auf dem Rollenzapfen gelagerte Außenring folgt dabei einer durch eine Anlagefläche in der Nut vorgegebenen Bewegungsrichtung (Basisausrichtung), während durch Verdrehen des Rollenzapfens der exzentrisch gelagerte Außenring an eine zweite Anlagefläche der Nut geführt wird, d. h. die Führung ist spielfrei eingestellt bzw. vorgespannt. Durch die erfindungsgemäß exzentrische Anordnung der Außenringe hintereinander auf dem Rollenzapfen wird einerseits weniger Bauraum beansprucht und andererseits sinkt der Monta­ geaufwand, da nur noch eine Kurvenrolle mit zwei Außenringen gefertigt und untergebracht werden muß.
Zweckmäßigerweise ist dabei nach Anspruch 2 vorgesehen, daß die beiden Abschnitte auf dem Rollenzapfen unmittelbar hintereinander angeordnet sind. Auf diese Weise läßt sich die axiale Ausdehnung der Nut, d. h. deren Tiefe, möglichst klein halten.
Die Erfindung wird an nachstehendem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Kurvenrolle, teilweise geschnitten;
Fig. 2 einen Längsschnitt einer in einer Nut angeordneten Kurvenrol­ le;
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine in einer Nut angeordneten Kurvenrol­ le gemäß Fig. 2.
Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
Die in Fig. 1 dargestellte Kurvenrolle besteht aus einem Rollenzapfen 1, der einen zu einer Mittelachse 2 konzentrisch verlaufenden Abschnitt 3 aufweist. Auf der nicht näher bezeichneten Mantelfläche des Abschnittes 3 ist über in einem Käfig 4 geführte Wälzkörper 5 ein Außenring 6 drehbar gelagert. Die Wälzkörper 5 werden dabei in axialer Richtung durch die Anlagefläche eines Bundes 7 bzw. einer Anlaufscheibe 8 begrenzt. Zwischen Bund 7 bzw. Anlauf­ scheibe 8 und Außenring 6 sind jeweils Dichtungen 9 angeordnet.
An den Abschnitt 3 schließt sich ein weiterer Abschnitt 10 an, der gegenüber der Mittelachse 2 um einen exzentrischen Betrag 16 versetzt ist. Auf diesem Abschnitt 10 ist wiederum über in einem Käfig 11 geführte Wälzkörper 12 ein zweiter Außenring 13 drehbar gelagert. Die axiale Begrenzung der Wälzkörper 12 wird in der bereits beschriebenen Weise durch einen Bund 14 bzw. eine Anlaufscheibe 15 übernommen. Von einer Stirnfläche bis zur anderen Stirn­ fläche des Rollenzapfens 1 erstreckt sich eine durchgehende axiale Schmierboh­ rung 17, von der wiederum zwei durchgehende radiale Schmierbohrungen 18 und 19 zur Schmierung der Wälzkörperkränze 12 bzw. 5 abzweigen.
In den Fig. 2 und 3 ist eine Kurvenrolle dargestellt, deren auf zwei Wälzkör­ perkränzen 5 bzw. 12 gelagerte Außenringe 6 und 13 in einer Nut 20 einer Anschlußkonstruktion 23 abwälzen. Dabei folgt der sich um die Mittelachse 2 drehende Außenring 6 der von einer Anlagefläche 22 der Nut 20 vorgegebenen Bewegungsrichtung. Der exzentrisch zur Mittelachse 2 sich drehende Außenring 13 folgt wiederum einer zweiten Anlagefläche 21 der Nut 20. Das Anliegen des Außenringes 13 an der Anlagefläche 21 wird durch ein Verdrehen des Rollen­ zapfens 1 erreicht, d. h. die Kurvenrolle ist spielfrei eingestellt, da sowohl der Außenring 6 als auch der Außenring 13 während es gesamten Umlaufes an ihrer Anlagefläche 22 bzw. 21 abwälzen.
Bezugszeichenliste
1 Rollenzapfen
2 Mittelachse
3 Abschnitt
4 Käfig
5 Wälzkörper
6 Außenring
7 Bund
8 Anlaufscheibe
9 Dichtung
10 Abschnitt
11 Käfig
12 Wälzkörper
13 Außenring
14 Bund
15 Anlaufscheibe
16 Exzentrizität
17 axiale Schmierbohrung
18 radiale Schmierbohrung
19 radiale Schmierbohrung
20 Nut
21 Anlagefläche
22 Anlagefläche
23 Anschlußkonstruktion

Claims (2)

1. Kurvenrolle mit einem Rollenzapfen (1), der einen ersten, konzentrisch zu einer Mittelachse (2) verlaufenden Abschnitt (3) aufweist, auf dem über wenig­ stens einen Wälzkörpersatz (5) ein Außenring (6) gelagert ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Rollenzapfen (1) einen zweiten, exzentrisch zur Mittelachse (2) verlaufenden Abschnitt (10) aufweist, auf dem über wenigstens einen weite­ ren Wälzkörpersatz (12) ein zweiter Außenring (13) gelagert ist.
2. Kurvenrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abschnitte (3, 10) unmittelbar hintereinander angeordnet sind.
DE1995129042 1995-08-08 1995-08-08 Kurvenrolle Withdrawn DE19529042A1 (de)

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Owner name: INA WAELZLAGER SCHAEFFLER OHG, 91074 HERZOGENAURAC

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