DE19528489C2 - Glasscheibenhalter, insbesondere für Vordächer - Google Patents
Glasscheibenhalter, insbesondere für VordächerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Glasscheibenhalter, insbesondere
für Vordächer, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zur Befestigung von Glasscheiben, insbesondere bei Vordächern,
ist es bekannt, die gelochte Glasscheibe mit einem durch das
Loch hindurchreichenden Befestigungselement, das mit der fe
sten Unterkonstruktion, beispielsweise einem Träger, in Ver
bindung steht, praktisch fest einzuspannen, wobei zwischen dem
Befestigungselement und der Glasscheibe beidseitig flache
Scheiben aus "Neoprene" (Warenzeichen der DuPont) angeordnet
sein können, um die Einspannkräfte zu verteilen. Mit solchen
üblicherweise starren Glasshaltern werden jedoch die Glas
scheiben, insbesondere bei schiefen Trägerkonstruktionen häu
fig in unerwünschter Weise so eingespannt, daß vor allem an
den Einspannstellen zusätzliche Spannungen und Momente auf
treten, welche die Glasscheibe belasten. Dies gilt auch bei
schweren Glasscheiben, inklusive sogenannter Dachlastaufnah
men.
Bei einem Glasscheibenhalter der eingangs genannten Gattung
weist eine erste Auflagescheibe ein Durchtrittsloch für eine
Gewindestange auf, die in ein Sackloch mit Innengewinde einer
zweiten Auflagescheibe, die auch als Auflageteller bezeichnet
wird, eingeschraubt ist (DE 42 23 694). Die zweite Auflage
scheibe weist - im Unterschied zu der ersten Auflagescheibe -
einen Fortsatz auf, in dem ein Kugelgelenk angeordnet ist. Das
Kugelgelenk soll eine biegemomentfreie Lagerung der Glastafel
sicherstellen. - Nachteilig ist aber, daß das Kugelgelenk
vollständig auf einer Seite der Glastafel angeordnet ist,
wodurch das angestrebte Ziel nicht vollständig erreicht wird
und eine noch zu große Belastung der Glastafel an der Ein
spannstelle auftreten kann, weil Querkräfte an dem Kugelgelenk
angreifen. Es wird ein zusätzliches Moment mit dem Hebelarm
gebildet, der sich zwischen dem Zentrum des Kugelgelenks und
dem Angriffspunkt des Glashalters an der Glastafel erstreckt.
Auch bei anderen zum Stand der Technik gehörenden Haltevor
richtungen bzw. Klemmbeschlägen für Glasplatten ist das Dreh
zentrum der kugelgelenkartigen Mittel bezüglich der Mittel
ebene der Glasplatte versetzt, wodurch einseitig ein Hebelarm
gebildet wird.
Im einzelnen liegt bei einem derartigen bekannten Klemmbe
schlag der Drehpunkt zwischen einer kugelkalottenförmigen
Schraubenaufnahme, die aus einer Glasscheibe ausgeformt ist
und einer kugelkalottenförmigen Gegenstückaufnahme in einer
Klemmplatte (DE 34 20 696 C1). Der Drehpunkt liegt somit nahe
einer Oberfläche der Glasscheibe und nicht in deren Mittel
ebene. Ein weiterer Nachteil des Klemmbeschlags besteht darin,
daß dessen Schraubenkopfaufnahme direkt in die eine Glasschei
be eingreift. Die dazu erforderliche kugelkalottenförmige Aus
nehmung aus der Glasscheibe ist jedoch herstellungsintensiv
und kann praktisch nur in Einscheibensicherheitsglas reali
siert werden.
Noch weiter zu der Mittelebene der Glasscheibe versetzt als
bei dem voranstehenden Klemmbeschlag ist der Drehpunkt einer
Kugelgelenkkugel in einer Kugelgelenkschale einer weiteren
bekannten Haltevorrichtung für Glasscheiben (DE 43 40 509 A1)
bzw. der eines Kugelkopfes in einem Auflageteller bezüglich
der Glasplatte bei einer noch anderen Halterung (DE 39 27 653
C2).
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
einen Glasscheibenhalter unter Verwendung einer Gewindestange
so auszubilden, daß an der Einspannstelle der Glasscheibe
möglichst geringe Belastungen der Scheibe auftreten. Insbeson
dere soll auch bei Schieflage der Glasscheibe diese an der
Einspannstelle im wesentlichen nur mit Druckkräften belastet
werden.
Diese Aufgabe wird durch die Ausbildung des Glasscheibenhal
ters gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Glasscheibenhalters
wirken dessen Elemente in der Weise zusammen, daß bei Einspan
nen der Glasscheibe mittels der Gewindestange und der auf ihr
sitzenden Mutter die Scheibe so ausgerichtet wird, daß trotz
der (abgesehen von der Dreheinstellung der Gewindestange und
Mutter) lagestabilen Gewindestange auch eine gegenüber dieser
geneigte Glasplatte im wesentlichen nur mit Einspanndruckkräf
ten belastet wird. Eine weitgehend gleichmäßige Verteilung
dieser Kräfte um die Einspannstelle erfolgt durch die schiefe
Einstellung der kugelkalottenförmigen Flächen, die paarweise
aufeinanderstoßen, nämlich an der kugelkalottenförmigen Seite
der Einlegescheibe in der kugelkalottenförmigen Anfasung der
Auflagescheibe auf einer - oberen - Seite der Glasplatte und an
dem kugelkalottenförmigen Kopf der Aufnahmehülse in der kugel
kalottenförmigen Anfasung der anderen Auflagescheibe an der -
unteren - der Glasscheibe. Dabei wird die Mutter, die oben auf
der Gewindestange sitzt, formschlüssig an die flache Seite der
Einlegescheibe gedrückt. Die Glasscheibe wird also unter Nei
gungsverstellung zwischen den beiden Auflagescheiben bis zu
einer erheblichen Neigung ohne zusätzliche Spannungen und
Momente infolge der Neigung der Glasscheibe gegenüber der
Mutter und Gewindestange geklemmt. Dieser Vorteil der Nei
gungsverstellung läßt sich insbesondere bei Vordachkonstruk
tionen, die immer mindestens in eine Richtung schräg verlau
fen, gut nutzen.
Damit sich die Glasscheibe während des Einspannvorgangs leicht
und genügend genau ausrichten kann, sind die kugelkalottenför
migen Anfasungen der Auflagescheiben sowie die konform kugel
kalottenförmigen Flächen der Einlegescheibe und der Aufnahme
hülse nach Anspruch 2 geglättet.
Insbesondere können die kugelkalottenförmigen Anfasungen der
Auflagescheiben, der Kopf der Aufnahmehülse und die kugelka
lottenförmige Seite der Einlegscheibe nach Anspruch 7 vorteil
haft geschliffen und poliert sein.
Es ist aber auch möglich, nach Anspruch 9 die gewünschte Glät
te der Auflagescheiben, der Aufnahmehülse und der Einlege
scheibe dadurch zu erzielen, daß diese glasperlgestrahlt wer
den.
Im einzelnen ist die Aufnahmehülse nach Anspruch 3 vorteilhaft
so ausgestaltet, daß diese auf der der Gewindestange abgewand
ten Seite eine offene Bohrung aufweist, die mit einem Innenge
winde versehen ist. Damit kann die Aufnahmehülse auf einen
Gewindebolzen gedreht werden, der beispielsweise an einem
festen Träger angeschweißt ist. Dieser Gewindebolzen bildet
zusammen mit der Aufnahmehülse eine untere Halteeinrichtung
unter der anzubringenden Glasplatte.
Eine obere Halteeinrichtung umfaßt im wesentlichen die durch
die Glasplatte in den Kopf der Aufnahmehülse hineinreichende
Gewindestange sowie die auf der Gewindestange sitzende Mutter
auf der Oberseite der einzuspannenden Glasplatte.
Im einzelnen kann vorteilhaft die Mutter, die auf der Gewinde
stange sitzt, in diese eingeklebt sein und die Gewindestange
nach Anspruch 5 in eine Gewindebohrung in den Kopf der Auf
nahmehülse einschraubbar sein. Damit wird stets ein gleichmä
ßiger oberer Abschluß der Einspannstelle bei zuverlässiger
Einspannwirkung erreicht. Besonders vorteilhaft und auch äs
thetisch ansprechend ist die Mutter auf der Gewindestange eine
Hutmutter.
Die Auflagescheiben sind massearm, aber mit genügender Festig
keit, auch ästhetisch ansprechend nach Anspruch 6 in der Weise
ausgebildet, daß sie auf ihrer der Glasscheibe zugewandten
Seite plan und auf ihrer der Glasscheibe abgewandten Seite
tellerförmig sind. Aus der tellerförmigen Seite sind somit die
kugelkalottenförmigen Anfasungen um die Durchtrittslöcher
ausgeformt. Diese Anfasung kann auch als Kugelbohrung bezeich
net werden.
Vorteilhaft bestehen die Auflagescheiben, die Aufnahmehülse,
die Einlegescheibe, die Gewindestange und die Mutter aus Edel
stahl, welcher korrosionsbeständig ist. Die Oberfläche dieser
Edelstahlteile kann - abgesehen von der Glättung der genannten
kugelkalottenförmigen Flächen - weitgehend frei gestaltet
werden, wobei auch ästhetische Wünsche berücksichtigt werden
können.
Zweckmäßig wird zwischen je einer der beiden Auflagescheiben
und der Glasscheibe eine flache Scheibe aus "Neoprene" (Waren
zeichen der DuPont) angeordnet, um die Einspannkräfte zu ver
teilen.
Ein Ausführungsbeispiel des Glasscheibenhalters mit einer
ausschnittsweise gezeigten doppelten Glasscheibe ist in der
Zeichnung mit einer Figur (Fig. 1) geschnitten dargestellt.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Träger bezeichnet, auf dem mit Glas
scheibenhaltern eine doppelte Glasscheibe 2 eines Glasvordachs
zu befestigen ist. Einer der dazu dienenden Glasscheibenhalter
ist in Fig. 1 dargestellt. Er ist so ausgebildet, daß er auf
einen auf dem Träger 1 aufgeschweißten Gewindebolzen 3 gedreht
werden kann.
Im einzelnen umfaßt der Glasscheibenhalter hierzu eine zylin
drische Aufnahmehülse, die oben in einen kugelkalottenförmigen
Kopf 5 übergeht. Eine an dem unteren Ende offene Bohrung 6 in
der Aufnahmehülse weist ein Innengewinde auf, welches auf den
Gewindebolzen 3 fest aufgeschraubt werden kann. Gleichachsig
mit der Bohrung 6 ist in dem Kopf 5 der Aufnahmehülse 4 eine
Gewindebohrung 7 ausgeformt, in die eine Gewindestange 8 ein
gedreht werden kann.
Die Gewindestange 8 reicht durch ein Loch 9 in der doppelten
Glasscheibe zu deren Oberseite.
Weitere wesentliche Bestandteile des Glasscheibenhalters sind
zwei Auflagescheiben 10 und 11, von denen sich die Auflage
scheibe 10 unterhalb der doppelten Glasscheibe befindet und
die Auflagescheibe 11 oberhalb der Glasscheibe 2. Jede der
Auflagescheiben 10 bzw. 11 weist ein zentrales Durchtrittsloch
12 bzw. 13 auf, welches von einer kugelkalottenförmigen An
fasung 14 bzw. 15 umgeben ist. Im übrigen ist jede der Aufla
gescheiben mit einer planen, der doppelten Glasscheibe 2 zu
gewandten Seite 16 bzw. 17 und einer abgewandten tellerför
migen Seite 18 bzw. 19 ausgeformt, wobei also die kugelkalot
tenförmige Anfasung jeweils auf der tellerförmigen Seite
liegt.
Die untere Auflagescheibe 10 liegt in montiertem Zustand mit
ihrer kugelkalottenförmigen Anfasung 14 auf dem entsprechend
geformten Kopf 5 der Aufnahmehülse 4 auf. In die kugelkalot
tenförmige Anfasung 15 der oberen Auflagescheibe 11, die eben
so wie die untere Auflagescheibe 10 von der Gewindestange 8
durchdrungen wird, ist eine Einlegescheibe 20 eingelegt, und
zwar mit deren kugelkalottenförmiger Seite 21, die konform der
kugelkalottenförmigen Anfasung 15 ist. Auf ihrer gegenüber
liegenden oberen Seite 22 ist die Einlegescheibe 20 plan. Auf
ihr gelangt eine Hutmutter 23 großflächig zur Anlage, in die
die Gewindestange 8 fest eingeklebt ist.
Zur Befestigung der doppelten Glasscheibe 2 wird zunächst die
Aufnahmehülse 4 auf den Gewindebolzen 3 fest aufgeschraubt.
Die doppelte Glasscheibe 2 kann dann unter Zwischenlage der
Auflagescheibe 4 und einer zusätzlichen flachen Scheibe 24 aus
"Neoprene" auf die Aufnahmehülse 4 aufgelegt werden. Daraufhin
kann der Gewindebolzen 8 mit der Hutmutter 23 unter Zwischen
lage der weiteren flachen Scheibe aus "Neoprene" 25 und der
oberen Auflagescheibe 11 sowie der Einlegescheibe 20 durch die
Einlegescheibe 20, die Auflagescheibe 10, die flache Scheibe
25, das Loch 9 der doppelten Glasscheibe, die flache Scheibe
24, die Auflagescheibe 10 in den Kopf 5 der Aufnahmehülse 4
eingedreht werden. Dabei gelangt die Hutmutter 23 zur planen
Auflage auf der planen Seite 22 der Einlegescheibe 20. Die auf
die Einlegescheibe durch die Hutmutter 23 ausgeübte Kraft wird
durch die Einlegescheibe und die Auflagescheibe 11 rechtwink
lig in die doppelte Glasscheibe 2 eingeleitet, nachdem sich
die Einlegescheibe 20 entsprechend in der Auflagescheibe aus
gerichtet hat. Analoges gilt für die Ausrichtung der Auflage
scheibe 10 gegenüber dem Kopf 5, so daß auch von unten die
doppelte Glasplatte im wesentlichen nur mit auf dieser recht
winklig einwirkenden Druckkraft beansprucht wird. Analog dazu
ist die Gewindestange 8 praktisch nur auf Zug beansprucht.
Claims (10)
1. Glasscheibenhalter, insbesondere für Vordächer, mit einer
Gewindestange, wobei beidseitig einer Glasscheibe (2) je
eine sie haltende Auflagescheibe (10, 11) angeordnet ist,
von denen wenigstens eine der Auflagescheiben (11) ein
Durchtrittsloch (13) für die Gewindestange (8) aufweist,
die durch die Glasscheibe hindurchreicht und die mit
kugelgelenkartigen Mitteln zum spannungsarmen Halten der
Glasscheibe (2) in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden beidseitig der zu haltenden Glasscheibe
(2) angeordneten Auflagescheiben (10, 11) mit einem
Durchtrittsloch (12, 13) für die Gewindestange (8) ausge
bildet sind, daß jedes Durchtrittsloch (12, 13) je eine
kugelkalottenförmige Anfasung (Kugelbohrung 14, 15) auf
der der Glasscheibe (2) abgewandten Seite aufweist, daß
die Anfasung (14, 15) der einen der beiden Auflageschei
ben (10, 11) auf einem Kopf (5) einer Aufnahmehülse (4)
aufliegt, der konform der Anfasung kugelkalottenförmig
ist, daß die Gewindestange (8) aus dem Kopf (5) der Auf
nahmehülse (4) heraus außer durch die Glasscheibe (2)
durch die beiden Auflagescheiben (10, 11) hindurchreicht,
daß in die Anfasung (15) der zweiten der beiden Auflage
scheiben (10, 11) eine Einlegescheibe (20) eingelegt ist,
deren der Anfasung (15) zugewandten Seite (21) zu dieser
konform kalottenförmig ist und deren abgewandte Seite
(22) plan ist, und daß eine Mutter (23) an der planen
Seite (22) der Einlegescheibe (20) anliegend auf der
Gewindestange (8) sitzt, wodurch die Glasscheibe (2)
zwischen der Mutter (23) und der Aufnahmehülse (4) unter
Ausrichtung einspannbar ist.
2. Glasscheibenhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kugelkalottenförmigen Anfasungen (14, 15) der
Auflagescheiben (10, 11) sowie die konform kugelkalotten
förmigen Seiten (5, 21) der Einlegescheibe (20) und der
Aufnahmehülse (4) geglättet sind.
3. Glasscheibenhalter nach Anspruch 1 oder,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmehülse (4) auf der der Gewindestange (8)
abgewandten Seite eine offene Bohrung (6) aufweist, die
mit einem Innengewinde versehen ist.
4. Glasscheibenhalter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innengewinde der Aufnahmehülse (4) auf einen
Gewindebolzen (3) aufschraubbar ist, der auf einer Trä
gerkonstruktion befestigbar ist.
5. Glasscheibenhalter nach den Ansprüchen 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mutter (23), die auf der Gewindstange (8) sitzt,
in diese eingeklebt ist und daß die Gewindestange (8) in
eine Gewindebohrung (7) in den Kopf der Aufnahmehülse (4)
einschraubbar ist.
6. Glasscheibenhalter nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagescheiben (10, 11) auf ihren der Glasschei
be (2) zugewandten Seiten (16, 17) plan und auf ihren der
Glasscheibe (2) abgewandten Seiten (18, 19) tellerförmig
sind.
7. Glasscheibenhalter nach einem der Ansprüche 2-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kugelkalottenförmigen Anfasungen (14, 15) der
Auflagescheiben (10, 11), der Kopf (5) der Aufnahmehülse
(4) und die kugelkalottenförmige Seite (21) der Einlege
scheibe (20) geschliffen und poliert sind.
8. Glasscheibenhalter nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagescheiben (10, 11), die Aufnahmehülse (4),
die Einlegescheibe (20), die Gewindestange (8) und die
Mutter (23) aus Edelstahl bestehen.
9. Glasscheibenhalter nach den Ansprüchen 2-6 und 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagescheiben (10, 11), die Aufnahmehülse (4)
und die Einlegescheibe (20) glasperlgestrahlt sind.
10. Glasscheibenhalter nach einem der vorangehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß daß zwischen je einer der beiden Auflagescheiben (10,
11) und der Glasscheibe (2) eine flache Scheibe aus "Neo
prene" (Warenzeichen der DuPont) (24, 2 5) angeordnet ist.
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