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DE19527318C2 - Hebevorrichtung für einen Dammbalken - Google Patents

Hebevorrichtung für einen Dammbalken

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DE19527318C2
DE19527318C2 DE1995127318 DE19527318A DE19527318C2 DE 19527318 C2 DE19527318 C2 DE 19527318C2 DE 1995127318 DE1995127318 DE 1995127318 DE 19527318 A DE19527318 A DE 19527318A DE 19527318 C2 DE19527318 C2 DE 19527318C2
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/22Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Hebevorrichtung für einen Dammbalken, die einen, insbesondere in der Länge ein­ stellbaren, Stahlträger umfaßt, dessen Enden an Profileisen entlang verschiebbar sind, die die in einer Sohle eines Wasserlaufs fest angebrachten Pfosten eines festen Rahmens bilden und in denen der bzw. die Dammbalken eines beweg­ lichen Verschlusses gleiten, wobei diese Hebevorrichtung um waagrechte Drehachsen kippbar auf dem Stahlträger ange­ brachte Haken umfaßt, die geeignet sind, mit ergänzenden, fest mit den Dammbalken verbundenen Ankopplungsmitteln zu­ sammenzuwirken.
Die vorliegende Erfindung wird ihre Anwendung auf dem Gebiet der Wasserlaufdämme finden, die bewegliche Verschlüsse mit Dammbalken verwenden.
In Wirklichkeit treten zur Zeit beim Anbringen und insbeson­ dere beim Ausbau der zum Abdämmen eines Wasserlaufs dienen­ den Dammbalken zahlreiche Schwierigkeiten auf. In diesem Zusammenhang sind gewisse Wasserläufe besonders tief, so daß es notwendig ist, mehrere Dammbalken übereinander zu setzen, um die vollständige Abdämmung zu erreichen. Unter diesen Umständen ist nur der obere Dammbalken leicht zugänglich, wobei sich die übrigen gezwungenermaßen unter Wasser befin­ den. Es ist schwierig, dieselben mit einfachen Hebemitteln auszukoppeln. Außerdem ist es nicht denkbar, daß diese An­ kopplung von einem Bedienungsmann durch direkten Zugang zum unter Wasser befindlichen Dammbalken erfolgt.
Um dieses Problem zu beseitigen hat man versucht, die Damm­ balken mit geeigneten Ankopplungsmitteln aneinander anzu­ koppeln. Wenn diese Lösung tatsächlich das Problem des Zu­ gangs zu dem unter Wasser befindlichen Dammbalken löst, so macht sie dagegen den Einsatz spezifischer Betätigungsgeräte unentbehrlich, da der von den sämtlichen Dammbalken gebil­ dete, bewegliche Verschluß in einem Zug zu betätigen ist. Man muß also im Falle eines beweglichen Verschlusses einer Höhe von 5 m oder mehr über Betätigungsmittel verfügen, die sich mindestens auf eine gleichwertige Höhe oberhalb eines Wasserlaufs erstrecken, um den beweglichen Verschluß in den in der Sohle fest angebrachten Rahmen hineinzuführen, oder denselben von diesem zu lösen. Außerdem stellt ein derarti­ ger, aus einer Reihe von Dammbalken bestehender, beweglicher Verschluß notwendigerweise ein erhebliches Gewicht dar, ohne Rücksicht darauf, daß der während der ganzen Abdämmungszeit an der Rückseite angehäufte Schmutz bei der Entfernung des­ selben dazu neigt, diesen Verschluß festzuklemmen und dessen Herausnahme zu verhindern.
Die Anwesenheit von Wasser an nur einer Seite des beweg­ lichen Verschlusses erzeugt ebenfalls einen Druck auf diese Seite, der die Geräte dazu zwingt, eine Hebekraft auszuüben, die weitgehend größer als das einfache Gewicht des Ver­ schlusses ist.
Die DE 34 03 959 A1 zeigt bereits den Entwurf einer Hebevor­ richtung für einen Dammbalken. Die Hebevorrichtung umfaßt dabei eine Struktur in der Form eines waagrechten Stahl­ trägers, dessen Länge einstellbar ist, und dessen Enden mit als Rollmittel ausgestalteten Führungsmitteln versehen sind, die geeignet sind, mit den U-förmigen Profileisen zusammen­ zuwirken, die die in der Sohle eines Wasserlaufs fest angebrachten Pfosten des festen Rahmens bilden. In diesen Profileisen gleiten die Seitenränder der Dammbalken.
Außerdem sind Haken, die geeignet sind, mit ergänzenden An­ kopplungsmitteln zusammenzuwirken, mit denen die Dammbalken versehen sind, seitlich und an beiden Seiten dieses Stahl­ trägers um eine Querdrehachse drehbar angebracht.
In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß die genannten Dammbalken am oberen Rand und seitlich hindurchführende Griffe umfassen, mit denen die oben erwähnten Haken in der rage sind, zusammenzuwirken. Diese letzten sind elastischen Rückstellmitteln ausgesetzt, die es erlauben, sie systema­ tisch in eine Lage zurückzuführen, die derjenigen ent­ spricht, in der sie sich bei der Zusammenwirkung mit den ergänzenden Ankopplungsmitteln befinden. Diese Haken sind außerdem über ihre Drehachse hinaus mit einem Hebelarm ver­ längert, den der Bedienungsmann über geeignete Zugmittel betätigen kann. Schließlich ist die Hebevorrichtung mit Sperrmitteln versehen, die geeignet sind, die Haken in der entriegelten Lage, die ihnen vom Zugorgan vermittelt wird, festzusetzen.
Es ist zu bemerken, daß diese Hebevorrichtung notwendiger­ weise am Ende z. B. einer Kette hängt, die ihrerseits mit Hebezeug oder mit irgendeinem Gerüst verbunden ist. Außerdem verstellt sich die Hebevorrichtung unter dem Impuls dieser Kette am festen Rahmen des beweglichen Verschlusses entlang, nachdem dieselbe jedoch aus dem Wasserlauf herausgenommen worden ist, kann dieselbe ebenfalls an eine mehr oder we­ niger von diesem letzten Rahmen entfernte Stelle gebracht werden, um dort einen Dammbalken abzulegen bzw. aufzunehmen. Unter diesen Umständen muß das Seil, das als Zugorgan für die Betätigung der Haken dient, dieser Hebevorrichtung bei deren sämtlichen Verstellungen folgen, was die Betätigungen selbstverständlich hindert, ohne Rücksicht darauf, daß eine unerwartet auf diesem Seil ausgeübte Zugkraft z. B. das Ab­ koppeln eines Dammbalkens verursachen kann, mit all den Fol­ gen, die man sich denken kann.
Es scheint selbstverständlich, daß man sich bei derartigen Arbeitsbedingungen nicht mit einem so umfangreichen Zug­ organ, wie einem Seil, einer Kette oder dergleichen, belas­ ten kann, um die Betätigung der Haken zu sichern.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine einfache, kostengünstige und besonders zuverlässige Hebevor­ richtung zum aufeinanderfolgenden Aufnehmen und Ablegen von Dammbalken zu schaffen, während jeder Eingriff oder jede Be­ tätigung innerhalb des den Wasserlauf definierenden Kanals vermieden wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Hebevorrichtung für einen Dammbalken gemäß Anspruch 1 gelöst.
Zu diesem Zweck bezieht sich die Erfindung auf eine Hebe­ vorrichtung für einen Dammbalken, der einen insbesondere in der Länge einstellbaren Stahlträger umfaßt, dessen Enden an den Profileisen entlang verschiebbar sind, die die in einer Sohle eines Wasserlaufs fest angebrachten Pfosten des festen Rahmens bilden, und in denen der bzw. die Dammbalken glei­ ten, aus denen ein beweglicher Verschluß besteht, wobei die­ se Hebevorrichtung um waagrechte Drehachsen kippbar auf dem Stahlträger montierte Haken umfaßt, die geeignet sind, mit fest mit den Dammbalken verbundenen, ergänzenden Ankop­ plungsmitteln zusammenzuwirken, wobei jeder Haken mit einem Ausgleichshebel mit Gegengewicht versehen ist, der verstell­ bar ist, um die Lage des Schwerpunkts des Hakens bezüglich der durch dessen Drehachse führenden, senkrechten Ebene zu ändern, um je nach Bedarf ein automatisches Eingreifen der Haken in die ergänzenden Ankopplungsmittel, wenn sie diese erreichen bzw. ein automatisches Zurückziehen der Haken von den ergänzenden Ankopplungsmitteln, nachdem diese aus dem umgebogenen Teil der Haken gelöst worden sind, zu erlauben.
Die durch diese Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß durch eine einfache Betätigung der Ausgleichshebel, mit denen die Haken versehen sind, entweder das automatische Eingreifen der Haken in die Dammbalken, z. B. um diese letz­ ten innerhalb eines Wasserlaufs aufzunehmen, gesichert oder das Zurückziehen der Haken aus den einem Dammbalken ent­ sprechenden, ergänzenden Ankopplungsmitteln erreicht werden kann, sobald dieser Dammbalken entweder an den Boden des Wasserlaufs oder an einen zuvor angebrachten Dammbalken anlehnt, und die genannten Haken also vom Gewicht dieses Dammbalkens befreit sind. Außerdem können sämtliche Betä­ tigungen erfolgen, während die Hebevorrichtung leicht von einem in der Nähe eines Wasserlaufs befindlichen Bedienungs­ mann zugänglich ist.
Weitere Zwecke und Vorteile der vorliegenden Erfindung wer­ den im Laufe der nachstehenden Beschreibung deutlich werden, die sich auf eine Ausführungsform bezieht, die nur als ein andeutendes und nicht beschränkendes Beispiel gegeben wird.
Das Begreifen dieser Beschreibung wird anhand der beige­ fügten Zeichnung erleichtert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht der erfindungsgemäßen Hebevorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Hebevorrichtung von oben;
Fig. 3 schematisch die von den Ausgleichshebeln und den ent­ sprechenden Haken eingenommene Lage, wenn es darum geht, einen z. B. am Boden eines Wasserlaufs angeord­ neten Dammbalken anzukoppeln;
Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht, nachdem der Damm­ balken angekoppelt worden ist;
Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht, wobei die Aus­ gleichshebel jedoch gekippt worden sind, um das Zu­ rückziehen der Haken zu erreichen, nachdem sie vom Gewicht des Dammbalkens befreit wurden; und
Fig. 6 die von den Haken eingenommene Lage, wenn, nachdem dieselben vom Gewicht eines Dammbalkens befreit worden sind, das dem Ausgleichshebel zugeordnete Gegengewicht deren Kippung und deren Lösung von den ergänzenden Ankopplungsmitteln des Dammbalkens ver­ ursacht.
Wie es in den verschiedenen Fig. der beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Hebevorrichtung 1, die zum Anbringen und zum Heraus­ nehmen von Dammbalken 2 bestimmt ist, aus denen ein einem Damm eines Wasserlaufs 4, wie eines Kanals oder dergleichen, entsprechender beweglicher Verschluß besteht.
Insbesondere wird in der Sohle 5 dieses Wasserlaufs 4 der dem beweglichen Verschluß 3 entsprechende feste Rahmen 6 fest angebracht. Dieser besteht hauptsächlich aus zwei von im Querschnitt U-förmigen Profileisen senk­ rechten Pfosten 7, 8, zwischen deren gleichlaufenden Schenkeln die Seitenränder der verschiedenen Dammbalken 2 gleiten.
Die erfindungsgemäße Hebevorrichtung umfaßt eine Struktur in der Form eines waagrechten Stahlträgers 9, der dank Enden 10, 11 einer teleskopischen Art eine veränderbare Länge auf­ weist.
Insbesondere umfaßt dieser waagrechte Stahlträger 9 im Be­ reich dieser Enden 10, 11 außerdem Führungsmittel 12, die dazu bestimmt sind, mit den genannten, die senkrechten Pfosten 7, 8 des festen Rahmens 6 bildenden U-förmigen Profileisen zusammenzuwirken, um die Verschiebung der Hebe­ vorrichtung 1 an den Profileisen entlang zu erleichtern. Es ist zu bemerken, daß es vorteilhaft ist, ebenfalls über diese Führungsmittel 12 zu sichern, daß die Hebevorrichtung 1 in einer im wesentlichen waagrechten Ebene gehalten wird, um jegliches Festklemmen während der Auf- und Abbewegungen der Dammbalken 2 zu vermeiden.
Erfindungsgemäß ist jedem Haken 18 ein Ausgleichshebel 31 mit Gegengewicht 32 zugeordnet, der verschiebbar ist, um die Lage des Schwerpunkts des Hakens 18 bezüglich der durch dessen Drehachse 16, 17 führenden, senkrechten Ebene 33 zu ändern. Das bezweckte Ziel ist es, je nach Bedarf ein auto­ matisches Eingreifen der Haken 18 in die ergänzenden Ankop­ plungsmittel 21, wenn dieselben diese, insbesondere wenn es sich darum handelt, einen Dammbalken 2 innerhalb eines Was­ serlaufs 4 aufzunehmen, erreichen bzw. ein automatisches Zurückziehen der Haken 18 von den ergänzenden Ankopplungs­ mitteln 21, sobald diese nicht mehr mit dem umgebogenen Teil 20 dieser Haken 18 zusammenwirken, zu erlauben.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird ein Aus­ gleichshebel 31 gelenkig an einem über die Drehachse 16, 17 des Hebels 18 hinaus verlängerten Hebelarm 34 angebracht. Tatsächlich verläuft die Gelenkachse 35 dieses Ausgleichs­ hebels 31 parallel zu der Drehachse 16, 17 des Hakens 18. Außerdem ist dieser Haken 18, insbesondere sein Hebelarm 34, mit Anstoßmitteln 36 versehen, so daß die Drehweite des Ausgleichshebels 31 um die Gelenkachse 35 beschränkt wird. Also sind diese Anstoßmittel 36 dazu bestimmt, den Aus­ gleichshebel 31 in wenigstens zwei Positionen 37 und 38 festzusetzen, die es erlauben, das bezweckte Ziel, d. h. der Änderung der Lage des Schwerpunktes dieses Hakens 18 be­ züglich der durch dessen Drehachse 16, 17 führenden, senk­ rechten Ebene 33, zu erreichen.
Man nehme nun Bezug auf die Fig. 1 und 3, um die Funktion der erfindungsgemäßen Hebevorrichtung 1 zu begreifen, insbe­ sondere wenn man einen Dammbalken 2 ankoppeln will, um den­ selben ab dem Boden eines Wasserlaufs 4 hochzuheben. Unter diesen Umständen kippt der Bedienungsmann, bevor derselbe die Hebevorrichtung 1 in den Wasserlauf sinken läßt, die Ausgleichshebel 31 in die Lage 37, so daß die Haken 18 durch Drehen um ihre Achse 16, 17 gegen einen Anschlag 39, d. h. in die durch den umgebogenen Teil 20 gezeigte Richtung 40, gedrückt werden.
In diesem Zustand positioniert sich dieser umgebogene Teil 20 der verschiedenen Haken 18 in der Tat in der gleichen senkrechten Verlängerung wie die rohrförmigen Ansätze 23, die die ergänzenden Ankopplungsmittel 21, mit denen ein Dammbalken 2 versehen ist, bilden.
Wenn also die Haken 18 den rohrförmigen Ansätzen 23 begeg­ nen, werden dieselben von den Ansätzen 23 unter dem Einfluß der an den Haken 18 vorgesehenen, abgeschrägten Enden 41 in die der Richtung 40, die von den Ausgleichshebeln 31, 37 auferlegt wird, entgegengesetzten Richtung 42 gedrückt. Dem­ zufolge greifen die umgebogenen Teile 29, nachdem dieselben an diesen rohrförmigen Ansätzen 23 vorbeigefahren sind, unter dem Impuls der Ausgleichshebel 31 automatisch unter diese Ansätze. Dann ist es möglich, die Hebevorrichtung 1, die über Heberinge 43 und eine Kette 44 mit einem Hebezug oder einfach mit einem Gerüst verbunden ist, hochzuheben. Diese Konfiguration eines an einer Hebevorrichtung ange­ koppelten Dammbalkens 2 ist in Fig. 4 gezeigt.
Nachdem die Hebevorrichtung oberhalb des Wasserlaufs für einen Bedienungsmann zugänglich geworden ist, kippt an­ schließend derselbe die Ausgleichshebel 31 der verschiedenen Haken 18 in deren zweite, mit 38 bezeichnete Lage. Unter diesen Umständen neigen die Haken 38 wegen der Verschiebung deren Schwerpunkts dazu, in die gegenüberliegende Richtung 42 zu kippen. Dies ist jedoch unmöglich, solange dieselben das Gewicht des Dammbalkens 2 tragen. Dies ist insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich.
Wie es in Fig. 6 dargestellt ist, können nachdem dagegen diese rohrförmigen Ansätze 23 vom umgebogenen Teil 20 der Haken 18 gelöst worden sind, die Haken 18 unter dem Einfluß des Ausgleichshebels 31 tatsächlich frei in die mit 42 bezeichnete Richtung kippen, so daß sich dieser umgebogene Teil 20 von den ergänzenden Ankopplungsmitteln 21 zurück­ zieht, wobei der Dammbalken 2 freigegeben wird.
Demzufolge erlaubt die erfindungsgemäße Hebevorrichtung 1 ohne weiteres und ohne ein lästiges Betätigungsorgan die Ankopplung derselben an einen Dammbalken 2, der z. B. in einen Wasserlauf eingesetzt ist, oder auch das Ablegen eines Dammbalkens auf dem Boden dieses Wasserlaufs.
Wie es in den Fig. der beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, nehmen die an beiden Seiten der senkrechten Mittelebene 45 der Hebevorrichtung 1 angeordneten Haken eine zueinander symmetrische Anordnung ein. Diese Konfiguration hat den Vorteil, die Kippung eines Dammbalkens 2 in der Ebene der Hebevorrichtung 1 unter dem Einfluß des Anschlags 39, der die Verschiebung der Haken in einer gegebenen Richtung be­ schränkt, erheblich zu beschränken. Die vorliegende Erfin­ dung ist jedoch keinesfalls auf eine derartige Anordnung beschränkt.
Außerdem sind die Haken 18, vorzugsweise drehend, an den teleskopischen Enden 10, 11 des waagrechten Stahlträgers 9 angebracht. Dies erlaubt es, mittels einer derartigen, erfindungsgemäßen Hebevorrichtung 1 Dammbalken 2 einer beliebigen Breite hochzuheben, insofern es eine Normali­ sierung der Lage der rohrförmigen Ansätze 23 bezüglich der Seitenränder dieser Dammbalken 2 gibt.
Man kann sich jedoch leicht eine Möglichkeit vorstellen, die Haken 18 auf Muffen anzubringen, deren Lage an dem die Hebe­ vorrichtung 1 bildenden, waagrechten Stahlträger entlang verstellbar ist.
Es liegt andererseits auf der Hand, daß die ergänzenden Ankopplungsmittel 21 eine andere Ausführungsform als die rohrförmigen Ansätze 23 haben können. Sie können aus U-för­ migen Griffen bestehen, bei denen ein Schenkel geeignet ist, um mit dem umgebogenen Teil 20 eines Hakens 18 zusammenzu­ wirken.

Claims (5)

1. Hebevorrichtung für einen Dammbalken (2), die einen, ins­ besondere in der Länge einstellbaren, Stahlträger (9) um­ faßt, dessen Enden (10, 11) an Profileisen entlang ver­ schiebbar sind, die die in einer Sohle (5) eines Wasserlaufs (4) fest angebrachten Pfosten (7, 8) eines festen Rahmens (6) bilden und in denen der bzw. die Dammbalken (2) gleiten, aus denen ein beweglicher Verschluß (3) besteht, wobei diese Hebevorrichtung (1) zwei Hakenpaare (18) umfaßt, die sym­ metrisch bezüglich der senkrechten Mittelebene (45) der ge­ nannten Hebevorrichtung (1) angeordnet sind, wobei die einem Paar zugeordneten Haken (18) an gegenüberliegenden Seiten des Stahlträgers (9) angebracht sind, wobei die Haken (18) eines Paares zwischeneinander einen Abstand (29) aufweisen, der wenigstens gleich der Dicke (30) eines Dammbalkens (2) ist, wegen des Zusammenwirkens mit fest mit diesen Damm­ balken (2) verbundenen, ergänzenden Ankopplungsmitteln (21), wobei die Haken (18) einen Ausgleichshebel (31) mit Gegen­ gewicht (32) aufweisen, der verstellbar ist, um die Lage des Schwerpunkts der Haken (18) bezüglich der durch deren Dreh­ achse (16, 17) führenden, senkrechten Mittelebene (33) zu ändern, um je nach Bedarf ein automatisches Eingreifen der Haken (18) in die ergänzenden Ankopplungsmittel (21), wenn sie diese erreichen bzw. ein automatisches Zurückziehen der Haken (18) von den ergänzenden Ankopplungsmitteln (21), nachdem diese aus dem umgebogenen Teil (20) der Haken (18) gelöst worden sind, zu erlauben, wobei jedem Haken (18) je­ weils ein Ausgleichshebel (31) mit Gegengewicht (32) zuge­ ordnet ist.
2. Hebevorrichtung für einen Dammbalken gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einem Haken (18) zuge­ ordnete Ausgleichshebel (31) gelenkig an einem über die Drehachse (16, 17) hinaus verlängerten Hebelarm (34) des Hakens (18) angebracht ist, wobei die Gelenkachse (35) dieses Ausgleichshebels (31) parallel zu der Drehachse (16, 17) des Hakens (18) verläuft.
3. Hebevorrichtung für einen Dammbalken gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haken (18), ins­ besondere im Bereich seines Hebelarms (34), mit Anstoß­ mitteln (36) versehen ist, so daß die Drehweite des Aus­ gleichshebels (31) um die Gelenkachse (35) beschränkt wird und die Festsetzung dieses Ausgleichshebels (31) in wenigstens zwei Positionen (37, 38) erlaubt wird, um die Lage des Schwerpunkts des Hakens (18) bezüglich der durch dessen Drehachse (16, 17) führenden, senkrechten Ebene (33) zu ändern.
4. Hebevorrichtung für einen Dammbalken gemäß einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (18) auf Muffen angebracht sind, deren Lage an dem Stahlträger (9) entlang verstellbar ist.
5. Hebevorrichtung für einen Dammbalken gemäß einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (18) auf teleskopischen Enden (10, 11) mit denen der Stahlträger (9) zu versehen ist und die dessen Län­ geneinstellung erlauben, angebracht sind.
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