DE19527420A1 - Elektronisches Gerät - Google Patents
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- B60R21/01—Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents
- B60R21/017—Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents including arrangements for providing electric power to safety arrangements or their actuating means, e.g. to pyrotechnic fuses or electro-mechanic valves
- B60R21/0173—Diagnostic or recording means therefor
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R31/00—Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
- G01R31/28—Testing of electronic circuits, e.g. by signal tracer
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektronisches Gerät nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein elektronisches Gerät dieser Art
ist beispielsweise aus dem Zeitschriftenartikel 1141 Ingenieurs
de l′Automobile (1982) No. 6, Seiten 69-77 bekannt. Derartige
Geräte müssen ständig funktionsbereit sein, um im Falle eines
schweren Unfalles das Leben von Fahrzeuginsassen schützen zu
können. Diese ständige Funktionsbereitschaft muß durch geeignete
Prüfungsverfahren, die möglichst viele Bauteile der
Sicherheitseinrichtung einschließen, ständig überwacht werden.
Elektronische Geräte dieser Art umfassen in der Regel mindestens
einen beschleunigungsempfindlichen Sensor, eine elektronische
Auswertungsschaltung für die Ausgangssignale des
beschleunigungsempfindlichen Sensors, ein Zündelement zur
Aktivierung eines Sicherungsmittels wie Airbag und/oder
Gurtstraffer oder dergleichen sowie eine Endstufe zur
Ansteuerung des Zündelements. Das Zündelement besteht
üblicherweise aus einer Art von Widerstandsdraht, der durch
Stromfluß aufheizbar ist und der im aufgeheizten Zustand eine
große Gasmengen abgebende chemische Substanz aktiviert.
Elektronische Schaltungen haben heute in der Regel eine sehr
große Zuverlässigkeit. Um so wichtiger ist daher, die ständige
Überprüfung dieses Zündelements, das als kritisches Bauelement
die Wirkverbindung zwischen der elektronischen Schaltung und dem
eigentlichen Sicherungsmittel wie Airbag oder Gurtstraffer
herstellt. Es ist bekannt, die Funktionsfähigkeit eines
Zündelements dadurch zu überprüfen, daß ein sehr kleiner
Prüfstrom durch das Zündelement geleitet und der dadurch
entstehende Spannungsabfall an dem Zündelement gemessen wird.
Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob das Zündelement
noch den vorgegebenen Sollwiderstand aufweist oder nicht. In
jüngster Zeit hat die Anmelderin neuartige elektronische Geräte
entwickelt, die nach dem sogenannten Wechselstromzündungsprinzip
arbeiten. Dabei wird das Zündelement zum Zwecke der Aktivierung
nicht einmalig mit einer für die Zündung erforderlichen großen
Ladungsmenge beaufschlagt, indem ein entsprechend großer Strom
durch das Zündelement geleitet wird. Vielmehr wird das
Zündelement gleichsam taktweise mit einer großen Vielzahl von
zeitlich aufeinander folgenden Stromimpulsen angesteuert, bis
die für die Aktivierung hinreichende Energiemenge zugeführt
worden ist. Diese Vorgehensweise hat unter anderem den Vorteil,
daß selbst ein schon eingeleiteter Aktivierungs- bzw.
Zündvorgang noch abgebrochen werden kann, wenn beispielsweise
erst zu einem späteren Zeitpunkt erkannt wird, daß die Auslösung
eines Airbagsystems nicht notwendig ist, da nur ein leichter
Unfall stattfindet. Hierzu wurde ein besonderes Zündelement
entwickelt, das aus einer Serienschaltung der eigentlichen
Zündpille mit einem kleinen Kondensator besteht. Klein bedeutet
in diesem Zusammenhang, daß es sich um einen Kondensator mit
einem vergleichsweise geringen Kapazitätswert handelt. Der
Kapazitätswert dieses Kondensators ist so gering, daß er nur
eine Ladungsmenge speichern kann, die für sich genommen nicht
ausreicht, die eigentliche Zündpille zu aktivieren, das heißt,
so stark aufzuheizen, daß sie das Airbagsystem auslösen kann.
Erst eine mehrmalige Aufladung und Entladung dieses Kondensators
führt zu einem für die Aktivierung der Zündpille hinreichend
großen Stromfluß.
Die erfindungsgemäße Lösung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1
ermöglicht eine besonders effektive Überwachung des
elektronischen Geräts und kann dadurch eine hohe
Betriebsbereitschaft sicherstellen. Insbesondere ermöglicht die
erfindungsgemäße Lösung die Überwachung des Widerstands der
Zündpille, die Überwachung des mit der Zündpille zu einem
Zündelement vereinigten Kondensators im Zündkreis, die Erkennung
von Leckwiderständen zwischen den Zündkreisleitungen und dem
Masseanschluß bzw. dem positiven Anschluß des Bordnetzes, sowie
die Erkennung von Leckströmen, die auf den Zündkreis einwirken.
Das elektronische Gerät zeichnet sich dabei durch eine einfache
und kostengünstige Bauweise aus, die für die Massenfertigung gut
geeignet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Die Figur zeigt ein Blockschaltbild des
erfindungsgemäßen elektronischen Geräts.
In der Figur ist das elektronische Gerät 10 als Blockschaltbild
dargestellt. Es umfaßt mindestens einen
beschleunigungsempfindlichen Sensor S, der mit einer
elektronischen Schaltungsanordnung 1 für die Auswertung der
Ausgangssignale des Sensors S verbunden ist. In der
elektronischen Schaltungsanordnung 1 wird beispielsweise
überprüft, ob die Ausgangssignale des Sensors S eine vorgebbare
Signalschwelle überschreiten, was auf einen für die Insassen des
Fahrzeugs gefährlichen Unfall hindeutet. Die elektronische
Schaltungsanordnung 1 ist weiterhin mit einer Zündendstufe 2
verbunden, die wiederum ein an dem Ausgangsanschluß 3
angeschlossenes Zündelement 4, 5 ansteuert. Die Ansteuerung
dieses Zündelements 4, 5 erfolgt dann, wenn die elektronische
Schaltungsanordnung 1 ein entsprechend großes Ausgangssignal des
beschleunigungsempfindlichen Sensors S empfängt. Das Zündelement
4, 5 besteht aus einer Zündpille 4 und aus einem zu dieser
Zündpille in Serie geschalteten Kondensator 5 mit relativ
kleinem Kapazitätswert. Die Zündpille 4 besteht üblicherweise
aus einem Widerstandsdraht, der durch Stromfluß aufheizbar ist.
In aufgeheiztem Zustand vermag die Zündpille 4 eine chemische
Substanz zu aktivieren, die daraufhin große Gasmengen abgibt,
mit welchen ein Airbag aufgeblasen werden kann. Das Zündelement
4, 5 steht demzufolge in Wirkverbindung mit mindestens einer
Sicherheitseinrichtung 11 für Fahrzeuginsassen, wie
beispielsweise Airbag und/oder Gurtstraffer oder dergleichen.
Die Zündpille 4 wird nur dann aktiviert bzw. aufgeheizt, wenn
ein hinreichend großer Strom durch sie geflossen ist, der ihr
eine hinreichend große Energiemenge zugeführt hat. Der in Serie
zu der Zündpille 4 geschaltete Kondensator 5 hat jedoch nur
einen derart kleinen Kapazitätswert, daß er nur eine
vergleichsweise kleine Ladungsmenge speichern kann. Diese
Ladungsmenge ist nicht ausreichend für die Aktivierung der
Zündpille 4. Erst eine mehrmalige Umladung des Kondensators 5
durch taktweises Aufladen und Entladen des Kondensator führt zu
einem hinreichend großen Stromfluß durch die Zündpille 4. Das
aus Zündpille 4 und Kondensator 5 bestehende Zündelement Z ist
ein für die Funktionsfähigkeit des elektronischen Geräts
besonders wichtiges Bauelement und muß daher regelmäßig
überwacht werden. Zu diesem Zweck umfaßt das elektronische Gerät
10 weiterhin einen Oszillatorschaltkreis 6, der ein
Ausgangssignal mit vorzugsweise sinusförmigem oder
rechteckförmigem Verlauf abgibt. Der Ausgangsanschluß des
Oszillatorschaltkreises 6 ist mit dem Ausgangsanschluß 3
verbunden, an den das Zündelement Z angeschaltet ist. Der
Ausgangsanschluß des Oszillatorschaltkreises 6 ist weiterhin mit
einer Baugruppe 7 verbunden, die das Ausgangssignal des
Oszillatorschaltkreises 6 gleichrichtet und glättet. Der
Ausgangsanschluß der Baugruppe 7 ist weiterhin mit dem
Eingangsanschluß eines Fensterkomparators 8 verbunden, der zwei
Schwellwerte S1 und S2 aufweist. Der Ausgangsanschluß des
Fensterkomparators 8 ist weiterhin mit dem Eingangsanschluß
einer Endstufe 9 verbunden, an deren Ausgangsanschluß ein erster
Anschluß einer Signaleinrichtung 12 angeschlossen ist, deren
zweiter Anschluß mit der Batteriespannung UBatt verbunden ist.
Der Oszillatorschaltkreis 6 speist einen Strom i in das an den
Ausgangsanschluß 3 angeschlossene Zündelement Z. Der an dem
Zündelement Z auftretende Spannungsabfall wird in der Baugruppe
7 gleichgerichtet und geglättet. Der Fensterkomparator 8
vergleicht die geglättete Spannung mit zwei Schwellwerten S1 und
S2. Ein Überschreiten des höheren Schwellwertes S2 bzw. ein
Unterschreiten des niedrigeren Schwellwertes S1 bewirkt über die
dann angesteuerte Endstufe 9 ein Ansteuern der Signaleinrichtung
12. Bei der Signaleinrichtung 12 kann es sich vorzugsweise um
eine Warnlampe handeln, die bei einem Defekt in dem Zündelement
Z angesteuert wird und aufleuchtet. Der Oszillatorschaltkreis 6
kann zweckmäßig so betrieben werden, daß er nach Inbetriebnahme
des Fahrzeugs ständig angeschaltet bleibt und demzufolge ständig
ein Ausgangssignal abgibt, was zu einem vergleichsweise kleinen
Stromfluß durch das Zündelement Z führt. Besonders zweckmäßig im
Sinne einer Energieeinsparung und einer Schonung des
Zündelements Z kann es jedoch auch sein, wenn der
Oszillatorschaltkreis 6 nur zeitweise zum Zwecke der Überprüfung
des Zündelements Z angesteuert wird. Beispielsweise regelmäßig
dann, wenn das Fahrzeug in Betrieb genommen wird und dazu der
Zündschlüssel des Fahrzeugs eingeschaltet wird. Zusätzlich
könnte eine regelmäßige Überprüfung des Zündelements Z in
größeren Zeitintervallen zweckmäßig sein, wenn sich das Fahrzeug
in einem Betriebszustand befindet. Dazu müßte der
Oszillatorschaltkreis 6 nach Ablauf einer vorgebbaren Ruhezeit
dann ein entsprechendes Ausgangssignal abgeben, daß in das
Zündelement Z ein Prüfstrom I eingespeist werden kann.
Claims (4)
1. Elektronisches Gerät mit mindestens einem
beschleunigungsempfindlichen Sensor (S), einer elektronischen
Schaltungsanordnung (1) für die Auswertung des
Sensorausgangssignals, einer Zündendstufe (2) und einem aus
Zündpille (4) und Kondensator (5) bestehenden Zündelement (Z),
mit mindestens einer Sicherheitseinrichtung (11) für
Fahrzeuginsassen, die durch das Zündelement (Z) auslösbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Oszillatorschaltkreis (6)
vorgesehen ist, dessen Ausgangsanschluß zwecks Einspeisung eines
Prüfungsstroms i mit dem Zündelement (Z) verbunden ist.
2. Elektronisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oszillatorschaltkreis (6) vorzugsweise ein sinusförmiges
oder rechteckförmiges Ausgangssignal abgibt.
3. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1, 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausgangsanschluß des
Oszillatorschaltkreises (6) mit einer Baugruppe (7) verbunden
ist, die das Ausgangssignal des Oszillatorschaltkreises (6)
gleichrichtet und glättet und daß weiterhin ein
Fensterkomparator (8) vorgesehen ist, dessen Eingangsanschluß
mit dem Ausgangsanschluß der Baugruppe (7) verbunden ist und der
das Ausgangssignal der Baugruppe (7) mit Schwellwerten (S1, S2)
vergleicht.
4. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Fensterkomparator (8) mit
einer Endstufe (9) verbunden ist, die eine
Signaleinrichtung (12) ansteuert.
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