DE19526316A1 - Rohrverbindung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrverbindung mit einem Verbin
dungskörper mit einer von einer ebenen Stirnfläche desselben
ausgehenden ersten Bohrung, mit einer Mutter, die auf den Ver
bindungskörper auf- oder in diesen einschraubbar ist, wobei die
Mutter eine vom Verbindungskörper weg sich verjüngende Kegelboh
rung aufweist, und mit einem Rohr, das durch eine Bohrung der
Mutter hindurchgeführt ist, und das eine Ausformung mit zwei
Spannflächen aufweist, von denen die erste Spannfläche im ver
spannten Zustand der Rohrverbindung an dem Verbindungskörper
abgestützt ist und die zweite entsprechend der zweiten Kegelboh
rung der Mutter kegelig ausgebildete Spannfläche in der zweiten
Kegelbohrung der Mutter abgestützt ist.
Eine solche Rohrverbindung ist in der DD 2 40 059 A1 beschrieben.
Dabei weist das Rohr einen aus dem Rohrmaterial geformten Ver
bindungsabschnitt auf, der die Konturen eines genormten
Schneidringes besitzt. Entsprechend ist der Verbindungskörper
mit einer Kegelbohrung mit einem 24° Kegel versehen. Die Mutter
weist eine Kegelbohrung mit einem 90° Kegel entsprechend der
Norm auf. Der Kegelwinkel der ersten Spannfläche, die der Kegel
bohrung des Verbindungskörpers zugeordnet ist, ist kleiner be
messen als der Kegelwinkel der Kegelbohrung des Verbindungskör
pers. Dadurch soll eine linienartige Berührung der ersten Spann
fläche am kleinsten Durchmesser der Kegelbohrung bewirkt werden.
Dies geschieht, um die Dichtwirkung zu erhöhen. Die zweite, mit
der Überwurfmutter zusammenarbeitende Spannfläche ist angedrückt
und das davon ausgehende, nach vorne zum Rohrende auslaufende
Kegelstück ist mit der ersten Spannfläche diesem angeformt. Von
Nachteil bei dieser linienartigen Abstützung ist, daß aufgrund
der hohen axialen Verschraubungskräfte sich hohe Flächenpressun
gen ergeben, welche zu Setzerscheinungen führen können, die die
hohen Dichtigkeitsanforderungen nicht dauerhaft erfüllen. Die
linienartige Abstützung des Rohres im Verbindungskörper führt
bei über das Rohr eingeleiteten Biegewechselbelastungen eben
falls zu Setzungen und als Folge zu Undichtigkeiten.
In der US 47 54 995 ist eine ähnliche Rohrverbindung beschrie
ben, bei der das Rohr eine Falte aufweist, deren erste Spann
fläche durch einen Radiusübergang zwischen einem der Ausformung
vorgeschalteten kreiszylindrischen Rohrabschnitt und einer
Schrägfläche der Verschraubung darstellt ist, der gegen eine
entsprechende Fläche im Verbindungskörper, die als Radius ge
staltet ist, anliegt. Die darin einschraubbare Mutter weist eine
radial zur Längsachse verlaufende Stirnfläche auf, welche sich
gegen die zweite Spannfläche anlegt. Die Anlage erfolgt auch
hier im Übergangsbereich zwischen dem normalen kreiszylindri
schen Rohrabschnitt und dem zweiten, zum im wesentlichen radial
verlaufenden Teil der Spannfläche gerundeten Übergangsabschnitt.
Zusätzlich ist in einer zylindrischen Bohrung des Verbindungs
körpers eine Eindrehung vorgesehen, in der eine Dichtung ange
ordnet ist, die auf der Außenfläche des der Ausformung vorge
schalteten zylindrischen Rohrabschnittes zur Abdichtung anliegt.
Von Nachteil bei dieser Ausführung ist ebenfalls, daß beim An
zug, und zwar insbesondere beim Wiederholanzug, ein Überanzug
erfolgen kann, da kein spürbarer Festanschlag, der den endgülti
gen Anzug der Verbindung anzeigt, gegeben ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrverbindung zu
schaffen, bei der deutlich angezeigt wird, wenn der erforderli
che Anzug der Verbindung zur Erzielung der Dichtigkeit gegeben
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Aus
formung des Rohres derart gestaltet ist, daß die erste Spann
fläche parallel zur Stirnfläche des Verbindungskörpers verläuft,
wobei die Stirnfläche eine Ebene bildet, auf der die Längsachse
senkrecht steht, und daß die erste Spannfläche zumindest mit
einem Teilabschnitt an der Stirnfläche des Verbindungskörpers im
verspannten Zustand abgestützt ist.
Von Vorteil bei dieser Ausführungsform ist, daß die Ausformung
mit ihrer Form dafür sorgt, daß ein Überanzug vermieden wird,
denn die Materialanordnung der beiden Ausformungsabschnitte
bewirkt, daß das Erreichen der erforderlichen Montagekraft un
mittelbar durch ein deutliches Ansteigen des an der Mutter auf
zubringenden Drehmomentes angezeigt wird.
Eine ganz besonders günstige Ausbildung ergibt sich im Zusammen
hang mit einem Verbindungskörper, der eine Bohrung nach DIN
3861, Stand Mai 1994, Bohrungsform w aufweist, in weiterer Kon
kretisierung der Erfindung dadurch, daß der ersten Spannfläche
ein kreiszylindrischer Rohrabschnitt vorgeordnet ist, der im
verspannten Zustand in die erste kreiszylindrische Bohrung des
Verbindungskörpers hineinragt, und daß im Zwischenraum zwischen
der Außenfläche des Rohrabschnittes der ersten Kegelbohrung des
Verbindungskörpers und der ersten Spannfläche eine Dichtung
angeordnet ist. Durch diese Ausbildung wird ein Aufnahmeraum für
einen Dichtungsring bereitgestellt, der zu einer Feindichtung
führt. Die Anordnung von Weichdichtungen ist bei üblichen Rohr
verbindungen kritisch, da dies entweder zu einer Schwächung des
Verbindungskörpers führt oder eine Anordnung gewählt werden muß,
bei der keine optimale Dichtung erzielt werden kann, weil Spal
te, in die sich die Dichtungen hineinquetschen, nicht verhindert
werden können. Darüber hinaus sind bei den üblichen Rohrverbin
dungen mit Schneidringen oder Klemmringen zwei Dichtspalte ab
zudichten. Die Anordnung der Dichtung am Rohranschlag bietet
aber insbesondere bei Schneidringverbindungen Probleme, weil die
Dichtung durch den Axialschub des Rohres bei dem Anziehen des
Schneidringes beaufschlagt wird und dies zur Überbeanspruchung
führen kann. Es ist kein exakter Anzugsweg zu gewährleisten. Bei
der Lösung nach der weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die
Dichtung jedoch geschützt untergebracht und da ein Schneidring
oder Klemmring nicht vorhanden ist, ist auch nur ein Dichtspalt
vorhanden, der auf diese Weise wirksam abgedichtet wird.
Eine besonders günstige Form ergibt sich, wenn der die zweite
Spannfläche aufweisende Ausformungsabschnitt unmittelbar von dem
die erste Spannfläche aufweisenden Ausformungsabschnitt des
Rohres ausgeht. Hierdurch erfolgt eine Massenkonzentrierung im
radial außen liegenden Bereich, so daß beim Anziehen ein massi
ver Abschnitt gebildet wird, der zu einem deutlichen Anstieg des
Drehmomentes bei Erreichen des entsprechenden Anzugsweges führt.
Die Dichtung, die dem der Ausformung vorgeschalteten Rohrab
schnitt zugeordnet ist, kann entweder als O-Ring gestaltet sein
oder durch einen im Querschnitt Dreiecksform aufweisenden Dicht
ring dargestellt sein.
Bei einer Ausbildung, bei der die Ausformung unmittelbar vom
Ende des anzuschließenden Rohres ausgeht, ist vorgesehen, die
Bohrung des Verbindungskörpers dem Nenninnendurchmesser des
anzuschließenden Rohres anzupassen. Für die Ausbildung des Roh
res mit einer vom Rohrende unmittelbar ausgehenden Ausformung
ist ferner vorgesehen, in der Stirnfläche des Verbindungskörpers
eine Nut vorzusehen, in der eine Dichtung angeordnet ist. In
einem solchen Fall steht eine erheblich größere Fläche an der
Stirnfläche zur Verfügung als dies bei einem Verbindungskörper
mit einer Kegelbohrung der Fall ist, so daß keine wesentliche
Schwächung durch die Anordnung der Nut eintritt.
Die Länge der Ausformung kann an die jeweils anzuwendende Mutter
angepaßt werden.
Zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung sche
matisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 einen Halbquerschnitt eines Abschnittes einer Rohrver
bindung einer ersten Ausführungsform, bei der die
Ausformung des Rohres unmittelbar am Rohranfang liegt
und
Fig. 2 eine Darstellung vergleichbar Fig. 1 bezüglich einer
weiteren Ausführungsform, bei der der Ausformung ein
kreiszylindrischer Rohrabschnitt vorgeschaltet ist.
Fig. 1 zeigt eine Rohrverbindung 1 mit dem Verbindungskörper 2,
der Mutter 7 und dem Rohr 11. Der Verbindungskörper 2 ist nur
teilweise dargestellt, und auch nur in Hinsicht auf den Anschluß
eines Rohrendes. Das weitere Ende kann entsprechend der Darstel
lung nochmals vorgesehen sein, so daß der Verbindungskörper 2
zum Anschluß zweier Rohre dient. Der Verbindungskörper 2 besitzt
auf seiner Außenfläche ein Gewinde 3, das von der Stirnfläche 4
ausgeht. Die Längsachse der Rohrverbindung 1 ist mit 5 bezeich
net. Auf dieser zentriert ist eine erste kreiszylindrische Boh
rung 6, die durch den Verbindungskörper 2 hindurch verläuft und
in der Stirnfläche 4 endet. Die Stirnfläche 4 ist als Kreisring
fläche gestaltet. Sie weist eine Ringnut auf, in der eine Dich
tung 23 angeordnet ist. Auf das Gewinde 3 des Verbindungskörpers
2 ist eine Mutter 7 aufgeschraubt. Diese besitzt hierzu eine
Bohrung mit einem Gewinde 8. Ferner besitzt die Mutter 7 eine
zweite Kegelbohrung 9, die sich von dem Verbindungskörper 2 weg
verjüngt. Demgegenüber verläuft die Stirnfläche 4 rechtwinklig
zur Längsachse 5. Die Längsachse 5 steht also senkrecht auf
einer Ebene, die durch die Stirnfläche 4 gebildet wird. An die
zweite Kegelbohrung 9 schließt sich eine Durchgangsbohrung 10
an. Durch die Bohrung 10 ist das Rohr 11 hindurchgesteckt. Zum
Ende des Rohres 11, das den Innendurchmesser D1 aufweist, der im
wesentlichen dem Durchmesser der Bohrung 6 des Verbindungskör
pers 2 entspricht, ist eine Ausformung 12 vorgesehen. Die Aus
formung 12 umfaßt einen ersten Ausformungsabschnitt 14 mit einer
parallel zur Stirnfläche 4 verlaufenden ersten Spannfläche 13
und einen von deren größten Durchmesser ausgehenden zweiten
Ausformungsabschnitt 16 mit der ebenfalls kegelig verlaufenden
zweiten Spannfläche 15. Der Verlauf der zweiten Spannfläche 15
ist dem der zweiten Kegelbohrung 9 angepaßt. Die Mutter 7 ver
spannt durch Anlaufen gegen die zweite Spannfläche 19 mit ihrer
zweiten Kegelbohrung 9 die Ausformung 12 mit dem ersten Ausfor
mungsabschnitt 14 und der zugehörigen ersten Spannfläche 13
gegen die Stirnfläche 4 des Verbindungskörpers 2. Die zwischen
der Stirnfläche 4 und der ersten Spannfläche 13 angeordnete
Dichtung 23 sorgt für eine Feinabdichtung des Systems.
Fig. 2 zeigt die Rohrverbindung 1′ mit dem Verbindungskörper 2,
der ausgehend von der Stirnfläche 4, die eine Ebene darstellt,
zu der die Längsachse 5 der Rohrverbindung 1′ senkrecht steht,
das Gewinde 3 aufweist. Das Gewinde 3 ist auf der Außenfläche
angebracht. Die Fig. 2 zeigt ebenfalls nur einen Abschnitt der
Rohrverbindung als Halblängsschnitt, das heißt, es ist Symmetrie
bezüglich der Längsachse 5 gegeben und einer Querebene zur
Längsachse 5. Ausgehend von der Stirnfläche 4 ist zunächst eine
erste Kegelbohrung 8 vorgesehen, die sich von der Stirnfläche 4
weg verjüngt und in der ersten kreiszylindrischen Bohrung 6
endet, deren Durchmesser dem Außendurchmesser des einzuspannen
den Rohres entspricht.
Die erste kreiszylindrische Bohrung 6 endet in einer Ringschul
ter 22. Von dieser geht die zweite im Durchmesser reduzierte
zylindrische Bohrung 21 aus. Der Durchmesseer der zweiten zylin
drische Bohrung 21 entspricht im wesentlichen dem Nenninnen
durchmesser des anzuschließenden Rohres.
Auf das Gewinde 3 des Verbindungskörpers 2 ist die Mutter 7 mit
einem Gewinde 8 aufgeschraubt. Die Gewindebohrung geht in eine
zweite Kegelbohrung 9 über, die sich vom Verbindungskörper 2 weg
verjüngt und in der Durchgangsbohrung 10 endet. Die Durchgangs
bohrung 10 dient zur Hindurchführung des Rohres 11, dessen
Außenfläche einen entsprechend kleineren Durchmesser aufweist.
Ausgehend von dem Rohrabschnitt mit dem Außendurchmesser 20 ist
zum vorderen Ende zunächst hin eine Ausformung 12 vorgesehen,
die einen ersten Ausformungsabschnitt 14 und einen zweiten Aus
formungsabschnitt 16 besitzt. Der erste Ausformungsabschnitt 14
weist die parallel zur Stirnfläche 4 verlaufende erste Spann
fläche 13 auf. Dies bedeutet, daß die erste Spannfläche 13 eine
ebene Fläche ist, auf der die Längsachse 5 senkrecht steht.
Unmittelbar an deren größten Durchmesser schließt sich der zwei
te Ausformungsabschnitt 16 mit der kegeligen zweiten Spannfläche
15 auf, die der zweiten Kegelbohrung 9 der Mutter 7 angepaßt
ist. Dem ersten Ausformungsabschnitt 14 ist der Rohrabschnitt
18 vorgeschaltet. Dieser ist kreiszylindrisch ausgebildet und
weist eine Bohrung auf, die dem Nenninnendurchmesser des Rohres
11, das anzuschließen ist, entspricht. Die Länge des Rohrab
schnittes 18 ist so bemessen, daß sie mit der Außenfläche 19 bis
in die erste zylindrische Bohrung 6 hineinragt, nicht jedoch im
verspannten Zustand der Rohrverbindung gegen die Ringschulter 22
zur Anlage kommt. Zwischen der Außenfläche 19 des Rohrabschnit
tes 18, der ersten Kegelbohrung 17 des Verbindungskörpers 2 und
der ersten Spannfläche 13 ist ein Zwischenraum gebildet, der im
wesentlichen Dreieckform aufweist und in dem eine Dichtung 21
angeordnet ist. Die Dichtung 23 kann beispielsweise in etwa
Dreieckform aufweisen. Es kann jedoch auch ein O-Ring vorgesehen
sein. Die Dichtung 23 wird auf der Außenfläche 19 des Rohrab
schnittes 18 vormontiert bei der Montage gehalten. Hierdurch ist
der einzige Spalt, der zu Undichtigkeiten führen könnte, abge
dichtet.
Zusätzlich ist es auch möglich, den bei der Ausformung entste
henden Raum zwischen den beiden Ausformungsabschnitten 14, 16
auszufüllen, indem beispielsweise bei der Verformung ein Ring
eingelegt wird, der sich der Form anpaßt.
Bezugszeichenliste
1, 1′ Rohrverbindung
2 Verbindungskörper
3 Gewinde
4 Stirnfläche
5 Längsachse
6 erste Bohrung
7 Mutter
8 Gewinde
9 zweite Kegelbohrung
10 Bohrung
11 Rohr
12 Ausformung
13 Spannfläche
14 erster Ausformungsabschnitt
15 zweite Spannfläche
16 zweiter Ausformungsabschnitt
17 erste Kegelbohrung
18 Rohrabschnitt
19 Außenfläche des Rohrabschnittes
20 Außenfläche des Rohres
21 zweite kreiszylindrische Bohrung des Verbindungskör pers
22 Ringschulter
23 Dichtung
2 Verbindungskörper
3 Gewinde
4 Stirnfläche
5 Längsachse
6 erste Bohrung
7 Mutter
8 Gewinde
9 zweite Kegelbohrung
10 Bohrung
11 Rohr
12 Ausformung
13 Spannfläche
14 erster Ausformungsabschnitt
15 zweite Spannfläche
16 zweiter Ausformungsabschnitt
17 erste Kegelbohrung
18 Rohrabschnitt
19 Außenfläche des Rohrabschnittes
20 Außenfläche des Rohres
21 zweite kreiszylindrische Bohrung des Verbindungskör pers
22 Ringschulter
23 Dichtung
Claims (7)
1. Rohrverbindung (1, 1′) mit einem Verbindungskörper (2) mit
einer von einer ebenen Stirnfläche (4) desselben ausgehen
den ersten Bohrung (6), mit einer Mutter (7), die auf den
Verbindungskörper (2) auf- oder in diesen einschraubbar
ist, wobei die Mutter (7) eine vom Verbindungskörper (2)
weg sich verjüngende Kegelbohrung (9) aufweist, und mit
einem Rohr (11), das durch eine Bohrung (10) der Mutter (7)
hindurchgeführt ist, und das eine Ausformung (12) mit zwei
Spannflächen (13, 15) aufweist, von denen die erste Spann
fläche (13) im verspannten Zustand der Rohrverbindung (1,
1′) an dem Verbindungskörper (7) abgestützt ist und die
zweite, entsprechend der zweiten Kegelbohrung (9) der Mut
ter (7) kegelig ausgebildete Spannfläche (15) in der zwei
ten Kegelbohrung (9) der Mutter (7) abgestützt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausformung (12) des Rohres (11) derart gestaltet
ist, daß die erste Spannfläche (13) parallel zur Stirnflä
che (4) des Verbindungskörpers (2) verläuft, wobei die
Stirnfläche (4) eine Ebene bildet, auf der die Längsachse
(5) senkrecht steht, und daß die erste Spannfläche (13)
zumindest mit einem Teilabschnitt an der Stirnfläche (4)
des Verbindungskörpers (2) im verspannten Zustand abge
stützt ist.
2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, mit einem Verbindungskörper
(2) mit einer von seiner ebenen Stirnfläche (4) ausgehend
sich entlang der Längsachse (5) verringernden ersten Kegel
bohrung (17), an deren kleinsten Durchmesser sich eine
erste kreiszylindrische Bohrung (6) anschließt, welche mit
einer Ringschulter (22) in eine dazu im Durchmesser redu
zierte zweite kreiszylindrische Bohrung (21) übergeht, und
wobei die zweite Kegelbohrung (9) der Mutter sich entgegen
gesetzt zur ersten Kegelbohrung (17) verjüngt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der ersten Spannfläche (13) ein kreiszylindrischer
Rohrabschnitt (18) vorgeordnet ist, der im verspannten
Zustand in die erste kreiszylindrische Bohrung (6) des
Verbindungskörpers (2) hineinragt, und daß im Zwischenraum
zwischen der Außenfläche (19) des Rohrabschnittes (18) der
ersten Kegelbohrung (17) des Verbindungskörpers (2) und der
ersten Spannfläche (13) eine Dichtung (23) angeordnet ist.
3. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der die zweite Spannfläche (15) aufweisende Ausfor
mungsabschnitt (16) unmittelbar von dem die erste Spann
fläche (13) aufweisenden Ausformungsabschnitt (14) des
Rohres (11) ausgeht.
4. Rohrverbindung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (23) durch einen O-Ring dargestellt ist.
5. Rohrverbindung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (23) durch einen im Querschnitt Dreiecks
form aufweisenden Dichtring dargestellt ist.
6. Rohrverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrung (6) des Verbindungskörpers (2) dem Nennin
nendurchmesser des anzuschließenden Rohres (11) angepaßt
ist.
7. Rohrverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Stirnfläche (4) des Verbindungskörpers (2) eine
Nut angeordnet ist, in der eine Dichtung (23) einsitzt.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE19526316A DE19526316C3 (de) | 1995-07-19 | 1995-07-19 | Rohrverbindung |
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| US08/772,229 US5893591A (en) | 1995-07-19 | 1996-12-20 | Tube connecting means |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE19526316A DE19526316C3 (de) | 1995-07-19 | 1995-07-19 | Rohrverbindung |
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Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE19526316C2 DE19526316C2 (de) | 1999-05-06 |
| DE19526316C3 DE19526316C3 (de) | 2002-03-07 |
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Family Applications (1)
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Country Status (5)
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| GB (1) | GB2303420B (de) |
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