DE19526177A1 - Schutzvorrichtung zum schnellen Verbinden von Harnischschnüren mit Hebeschnüren an einer Webmaschine - Google Patents
Schutzvorrichtung zum schnellen Verbinden von Harnischschnüren mit Hebeschnüren an einer WebmaschineInfo
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Description
Die in Rede stehende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
Verbinden einerseits einer Hebeschnur, die an einer Webmaschine zu einer Vor
richtung zum Heben einer oder mehrerer Kettfäden gehört, und andererseits
mindestens einer Harnischschnur, die vorgesehen ist, um einen Kettfaden zu
heben, wobei die bezeichnete Vorrichtung zwei Koppelelemente enthält, die
jeweils mit der Hebeschnur und mit der genannten Harnischschnur verbunden
sind und gekoppelt und entkoppelt werden können.
Ein Gewebe besteht hauptsächlich aus Kettfäden und Schußfäden und wird
auf einer Webmaschine dadurch gebildet, daß jedesmal zwischen den verschie
denen Kettfäden ein Fach gebildet wird und ein Schußfaden durch dieses Fach
hindurchgeführt wird. Für jede Hindurchführung des Schußfadens werden be
stimmte Kettfäden - an dem Ort, an dem der Schußfaden eingebracht werden
soll - von einer Vorrichtung zum Anheben der Kettfäden bis in eine vorbe
stimmte Höhe angehoben, um das gewünschte Fach auszubilden. Die Positionen
der verschiedenen Kettfäden werden hinsichtlich der aufeinanderfolgenden
Schußfäden in Abhängigkeit von einem anzufertigenden Gewebe festgelegt. Das
Einbringen der Kettfäden in die richtige Position geschieht meistens mittels
Klebeschnüren, welche mit Hilfe einer abnehmbaren Verbindungsvorrichtung mit
Harnischschnüren verbunden sind, während jede Harnischschnur zum Heben eines
Kettfadens vorgesehen ist (beispielsweise mit Hilfe eines mit der Harnisch
schnur verbundenen Hebels, durch dessen Loch sich der Kettfaden erstreckt).
Mehrere Harnischschnüre können mit derselben Hebeschnur verbunden werden,
wobei jeder mit diesen Harnischschnüren verbundene Kettfaden beim Weben je
desmal dieselbe Position einnehmen muß.
Vorrichtungen, die in dem, ersten Absatz dieser Beschreibung erläutert
sind, sind aus der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0546.967 und aus der
deutschen Patentschrift Nr. 4.213.958 bekannt.
Die Vorrichtung, wie in dieser Europäischen Patentanmeldung erläutert,
weist ein erstes - mit der Hebschnur verbundenes - Koppelelement auf, das aus
zwei flankierenden Teilen besteht, die mittels eines Querstückes miteinan
der verbunden sind. Ein zweites - mit mehreren Harnischschnüren verbundenes
Koppelelement ist als Klammer ausgebildet, deren nach oben gerichtete Arme
beide in Hakenform endigen. Die hakenförmigen Abschnitte sind aufeinander zu
gerichtet, und die Arme sind elastisch verformbar. Dadurch daß die Arme von
einander weggedrückt werden, kann das Querstück in dem Raum zwischen den
Armen unter den hakenförmigen Abschnitten angeordnet werden. Wenn die Arme
federnd in ihre ursprüngliche Stellung gelangt sind, umschließen sie das
Querstück, wobei die hakenförmigen Abschnitte auf der Oberseite des Quer
stückes ruhen. Die beiden Koppelelemente sind auf jene Weise miteinander
verbunden und können demzufolge nicht mehr von einer axialen Zugkraft ent
koppelt werden. Zum Entkoppeln der Koppelelemente müssen immer zwei mit den
Armen verbundene, flankierende Teile des zweiten Koppelelementes aufeinander
zu gedrückt werden, um die Arme voneinander weg zu bewegen, bis das Quer
stück zwischen den hakenförmigen Abschnitten hindurchgehen kann, um den
Raum zwischen den Armen zu verlassen.
Bei der Vorrichtung, die in der oben erwähnten deutschen Patentschrift
erläutert wurde, enthält das erste Koppelelement eine Hülse und das zweite
Koppelelement zwei nach oben gerichtete, sich einander gegenüber stehende
Arme, die elastisch verformbar sind. Die Arme sind derart geformt, daß sie
jeweils einen Stützrand an der voneinander weggerichteten Seite bilden. Beim
Koppeln der beiden Koppelelemente werden die Arme durch eine Öffnung in der
Hülse gebracht. Die Arme werden durch die Innenwände der Hülse zueinander
gedrückt. Innerhalb der Hülse ist ferner eine Erweiterung vorgesehen, durch
die in der Hülse ein Innenrand gebildet wird. Die Arme können sich in dieser
Erweiterung voneinander weg federnd bewegen, wodurch ihre Stützränder ober
halb des Innenrandes der Hülse zum Stillstand kommen. Dadurch daß die Stütz
ränder der Arme gegen den Innenrand der Hülse stoßen, kann das zweite Kop
pelelement infolge einer axialen Zugkraft die Hülse nicht mehr verlassen.
Zum Entkoppeln müssen die Arme stets in radialer Richtung aufeinander
zu gedrückt werden, damit sie durch die Öffnung die Hülse verlassen können.
Bei den zuvor erläuterten Vorrichtungen nach dem Stand der Technik
können die Koppelelemente nicht - ohne Beschädigung - unter dem Einfluß
einer auf sie wirkenden Zugkraft voneinander loskommen.
Beim Weben kann es geschehen, daß ein Kettfaden durch Festhängen eines
Knotens oder durch Unordnung mehrerer Kettfäden derart gespannt wird, daß
ein normaler Hubvorgang des Kettfadens unmöglich gemacht wird.
Die Vorrichtung zum Heben der Kettfäden ist aber weiterhin wirksam, um
den Kettfaden zu heben. Dies hat zur Folge, daß der Kettfaden oder ein Teil
der Vorrichtung zum Heben des Kettfadens oder ein zwischengeschalteter Ge
genstand zu Bruch geht, der vorgesehen ist, um die Hubbewegung auf den Kett
faden zu übertragen.
Bei einer Jacquardmaschine, die mit Flaschenzug-Elementen zum Verwirk
lichen der Hebung zusammenwirkt, wird entweder der Kettfaden oder der
schwächste Teil der folgenden Gegenstände zu Bruch gehen: der Haken der Jac
quardmaschine, das Flaschenzug-Element, die Flaschenzugschnur, der Harnisch
haken, die Harnischschnur oder der Hebel der Jacquardmaschine. Besonders
wenn mit ziemlich starken Kettfäden gewebt wird, werden beim Festhängen ei
nes Kettfadens irgendwelche Gegenstände beschädigt.
Bei elektronisch gesteuerten Jacquardmaschinen kann einer der folgenden
Gegenstände zu Bruch gehen: das Aufhänge-Element des Hakens, der Haken
selbst, das Flaschenzug-Element, die Flaschenzugschnur oder der Haken der
Flaschenzugschnur der Jacquardmaschine.
In jedem Fall müssen kostspielige Teile ersetzt werden. Dieser Ersatz
ist außerdem stark zeitraubend.
Das Ziel dieser Erfindung ist es, diesen Nachteil auszuschalten. Die
ses Ziel wird dadurch erreicht, daß in einer Vorrichtung zum Verbinden an
einer Webmaschine einerseits eine Hebeschnur einer Vorrichtung zum Heben ei
nes oder mehrerer Kettfäden und andererseits mindestens eine Harnischschnur
vorgesehen sind, welche zum Heben eines Kettfadens verwendet wird, wobei
zwei Koppelelemente vorhanden sind, die jeweils mit der Hebeschnur und mit
der erwähnten Harnischschnur verbunden sind und gekoppelt und entkoppelt
werden können, während die Vorrichtung ein Zwischenelement enthält, das mit
den betreffenden Koppelelementen verbunden werden kann, um die Koppelelemen
te zu koppeln, und,während die Verbindung mindestens eines Koppelelementes
mit dem Zwischenelement vorgesehen ist, die sich infolge einer
auf sie ausgeübten Zugkraft löst, damit Beschädigungen durch
eine Überbelastung vermieden werden.
Wenn eine bestimmte Zugkraft (die auf eine Überbelastung hindeutet) in
der Harnischschnur und der Hebeschnur erreicht wird, wird eine Entkopplung
der Koppelelemente stattfinden, und die Verbindung wird unterbrochen, bevor
der Kettfaden oder ein mit diesem verbundener Gegenstand zu Bruch geht.
Die Vorrichtung gemäß dieser Erfindung ist ein mechanisches Sicherungs-
Element. Bei der Anfertigung der Koppelelemente und des Zwischenelementes
werden die Gestalt und die Abmessungen mit hoher Genauigkeit derart festge
legt, daß die Koppelelemente bei einer voreingestellten Zugkraft eine Ent
kopplung vornehmen. Diese Kraft ist dabei derart groß, um einen Normalbe
trieb der Webmaschine sicherzustellen, und kleiner als die Kraft, bei der
einer der obengenannten Gegenstände oder ein Kettfaden zu Bruch gehen würde.
Nachdem die Ursache für die überlastende Zugkraft entfallen ist, können
die Koppelelemente wieder gekoppelt werden.
Das Koppeln kann obendrein sehr leicht und schnell geschehen, was bei
der Ingebrauchnahme einer Webmaschine während des Verbindens einer großen
Anzahl Hebeschnüre und Harnischschnüre unter anderem zu einer großen Zeiter
sparnis führt.
Bei einer Anwendung eines Zwischenelementes ergibt sich der Vorteil,
daß ein oder beide Koppelelemente beschränkte Querabmessungen besitzen
können, damit sie leicht durch Öffnungen oder zwischengeschaltete Gegen
stände der Webmaschine hindurchgeholt werden können.
Die Querabmessungen des ersten Koppelelementes sind vorzugsweise ziem
lich klein, weil dieses Element meistens durch enge Öffnungen (zum Beispiel
durch eine Bohrung in einem Gitter der Webmaschine und eine Rille in einem
Flaschenzug-Element) bei der Anordnung oder bei dem Ersatz der Hebeschnur muß
hindurchgeholt werden können (Eine Flaschenzugschnur unterliegt infolge des
andauernden Hin- und Herrollens über ein Rollenelement eines Flaschenzug-
Elementes einer ziemlich großen Abnutzung, so daß sie regelmäßig ersetzt wer
den muß).
Dabei werden vorzugsweise das Zwischenelement und das zweite Koppelele
ment deshalb vorgesehen, um infolge einer darauf wirkenden, festgelegten
Zugkraft eine Entkopplung herbeizuführen und schließlich Beschädigungen
durch Überlastung zu vermeiden, während das Zwischenelement und das erste
Koppelelement vorgesehen werden, um unter dem Einfluß der genannten Zugkraft
die Kopplung aufrechtzuerhalten.
Wegen der beschränkten Abmessungen des ersten Koppelelementes ist diese
Ausführungsform am besten zu verwirklichen.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist besonders anwendungsfreundlich,
denn die Koppelelemente von Hand gekoppelt und entkoppelt werden können. Au
ßerdem kann auf diese Weise die Kopplung oder Entkopplung sehr schnell von
statten gehen.
Auf besonders vorteilhafte Weise werden die Koppelelemente derart vor
gesehen, daß sie im Kopplungszustand zueinander um eine Achse drehbar sind,
die möglichst nahe in der Richtung verläuft, in der sich die Hebeschnur und
die Harnischschnur bei der Anordnung an einer Webmaschine erstrecken.
Die Harnischschnur kann infolgedessen keine einzige Drehwirkung auf die
Klebeschnur (zum Beispiel die Flaschenzugschnur) oder auf die damit verbun
denen Gegenstände (zum Beispiel den Auswahlhaken der Jacquardmaschine) aus
üben. Die Harnischschnur und die Hebeschnur werden somit nach Ihrer Aufhän
gung an einer Webmaschine, ohne sich zu verdrehen, ihre freie Länge anneh
men.
Wenn an einer Webmaschine Verbindungen zwischen Hebeschnüren und Har
nischschnüren verwirklicht werden, müssen diese Schnüre durch Öffnungen in
einer Grundplatte und/oder einem Gitter hindurchgeholt werden.
Dadurch daß das erste und/oder zweite Koppelelement - gemäß einer be
vorzugten Ausführungsform dieser Erfindung - so ausgebildet werden, daß es
(sie) durch eine Öffnung in der Grundplatte und/oder des Gitters geschoben
werden kann (können), kann die Verbindung zwischen den Hebeschnüren und Har
nischschnüren leicht und schnell erfolgen, ohne daß einmal Gegenstände abge
nommen zu werden brauchen.
Wenn ein Flaschenzug-Element zum Heben eines mit der Harnischschnur
verbundenen Kettfadens vorgesehen ist, ist es auch besonders vorteilhaft,
daß das erste mit der Flaschenzugschnur verbundene Koppelelement durch die
Rille des Flaschenzug-Elementes geschoben werden kann.
Die Verbindung zwischen der Hebeschnur und Harnischschnur (den Har
nischschnüren)kann dann ohne Abnahme des Flaschenzug-Elementes erfolgen.
Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der
Erfindung sind das erste und/oder zweite Koppelelement mit einer im Körper
quer verlaufenden Öffnung versehen.
Dies ermöglicht, daß verschiedene erste Koppelelemente an einem ersten
Tragelement und/oder verschiedene zweite Koppelelemente an einem zweiten
Tragelement vorgesehen werden. Die Tragelemente oder ihre vorgesehenen
Abschnitte gehen durch die erwähnten, quer verlaufenden Öffnun
gen der daran vorgesehenen Koppelelemente hindurch.
Dadurch daß die verschiedenen Koppelelemente an einem Tragelement vor
gesehen sind, können sie - an - ihrem Tragelement - gemeinsam zu ihrer Ver
bindung mit Zwischenelementen und/oder den anderen dann nicht an einem
Tragelement vorgesehenen Koppelelementen angeboten werden.
Die oben erläuterte Arbeitsweise, durch die an einer Webmaschine eine
Verbindung zwischen mehreren Hebeschnüren und Harnischschnüren verwirklicht
wird, bildet einen weiteren Gegenstand der Erfindung.
Bei den bekannten Arbeitsweisen zur Realisierung der erwähnten Verbin
dungen sind alle nacheinander von Hand vorzunehmen. Diese Arbeit ist somit
stark zeitraubend, vor allem weil meistens an einer Webmaschine eine große
Anzahl Verbindungen zustande gebracht werden muß.
Bei der Arbeitsweise gemäß dieser Erfindung erfolgt das Verwirklichen
mehrerer Verbindungen in weit kürzerer Zeit, indem mehrere Koppelelemente
gleichzeitig angeboten werden.
Außerdem können die Koppelelemente auf ihrem Tragelement vorgesehen werden,
um (beispielsweise während des Transportes der Webmaschine) zu verhindern,
daß sich die damit verbundenen Hebeschnüre und Harnischschnüre verwickeln,
und um ihre Reihenfolge beizubehalten. Dies letzte ergibt nochmals eine
Zeitersparnis beim Herstellen mehrerer Verbindungen zwischen Hebeschnüren
und Harnischschnüren.
Obendrein ist diese Arbeitsweise für eine Automatisierung geeignet.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß
dieser Erfindung enthalten die beiden Koppelelemente jeweils einen Dorn mit
einem sich radial erstreckenden Kopf und einen Zapfen, während das Zwischen
element einen Körper besitzt, der zwei Kanäle umschließt, die über entspre
chende Öffnungen nach außen münden. Der Dorn mit dem Kopf kann über die Öff
nung in den ersten Kanal hineinlaufen, während er Rückhalte-Hilfsmittel ent
hält, um eine axiale Verschiebung des Kopfes zur Öffnung hin zu verhindern.
Der Körper des Zwischenelementes ist mit einer Aussparung versehen, längs
deren der Dorm mit seinem Kopf in radialer Richtung in dem Kanal angeordnet
oder rückwärts herausgenommen werden kann. Der Zapfen kann in dem zweiten
Kanal in axialer Richtung untergebracht werden, wobei der Zapfen und der
zweite Kanal derart ausgebildet sind, daß der Zapfen in dem zweiten Kanal
festgehalten wird und demzufolge von einer auf ihn wirkenden Zugkraft in
axialer Richtung aus diesem zweiten Kanal gezogen werden kann.
Gemäß einer am stärksten bevorzugten Ausführungsform ist der Körper
des Zwischenelementes elastisch verformbar, und der Dorn ist mit einem radi
al vorspringenden Kragen versehen. Der Abschnitt des Dornes zwischen dem Kra
gen und dem Kopf besitzt dieselbe Gestalt und Abmessungen wie der Abschnitt
des ersten Kanals zwischen der Öffnung und den Rückhalte-Hilfsmitteln, wäh
rend der Abschnitt der Aussparung, an dem der Kopf in dem ersten Kanal ent
lang angeordnet werden kann, sich hinter den Rückhalte-Hilfsmitteln in einem
Abstand befindet, der kleiner als die Länge des Kragens ist oder dieser
entspricht.
Die Merkmale der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung werden in Verbin
dung mit einer ausführlichen Beschreibung eines nicht beschränkenden Bei
spiels einer Ausführungsform deutlich gemacht. In dieser Beschreibung wird
auf die beigefügten Zeichnungen verwiesen:
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht der Koppelelemente und des
Zwischenelementes im entkoppelten Zustand.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des Endes des ersten Koppel
elementes und des Zwischenelementes im entkoppelten Zustand.
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht der Enden der beiden Koppel
elemente und des Zwischenelementes im gekoppelten Zustand, wobei der Körper
des Zwischenelementes auf einem Viertel des Umfanges weggelassen ist.
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht der beiden Koppelelemente und
des Zwischenelementes im gekoppelten Zustand, wobei der Körper des Zwischen
elementes auf einem Viertel des Umfanges weggelassen ist.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch das Zwischenelement.
Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung, um über ei
nen Satz Jacquardmaschinenhaken, ein Flaschenzugelement und eine Vorrichtung
gemäß der Erfindung ein Kettfaden an einer Webmaschine zu heben.
Fig. 7 ist eine ausführliche, perspektivische Ansicht eines Abschnittes
der Fig. 6.
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht eines als Kamm ausgebildeten
Tragelementes für Koppelelemente der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Das erste Koppelelement 2 ist an seinem Ende mit der unteren Flaschen
zugschnur 1 verbunden, die über das untere Rollenelement eines Flaschenzug-
Elementes 16 einer Jacquardmaschine geführt ist (siehe Fig. 6 und 7).
Die untere Flaschenzugschnur 1 läuft durch eine Bohrung 23 eines Git
ters 18 nach oben hinaus und ist an ihrem anderen Ende mit jenem Gitter 18
verbunden, das entweder fest angeordnet oder in der Höhe versetzbar ist.
Eine obere Flaschenzugschnur 17 ist an beiden Enden mit einem von zwei kom
plementären Jacquardhaken 14 verbunden. Jeder Jacquardhaken 14 wird von ei
nem sich aufwärts und abwärts bewegenden Messer 15 mitgenommen. Die beiden
Messer 15 bewegen sich zueinander in Gegenphase.
Dadurch daß sich die Haken 14 von den Messern 15 mitnehmen lassen oder
daß einer der beiden Haken 14 in der oberen (oder unteren) Stellung gewählt
(festgehalten) wird, wird über die obere Flaschenzugschnur 17, das Flaschen
zug-Element 16, die untere Flaschenzugschnur 1, die Harnischschnur 5 und den
Jacquardheber 20 eine vorbestimmte Hebung eines sich durch die Öffnung des
Jacquardhebers 20 erstreckenden Kettfadens 21 herbeigeführt. Die Harnisch
schnur 5 läuft durch eine Bohrung in einer Grundplatte 19 hinaus. Das Fla
schenzug-Element 16 besitzt zwei Seitenplatten 16′, zwischen denen die Rol
lenelemente drehbar angeordnet sind. Zwischen den beiden Rollenelementen und
den Seitenplatten 16′ ist eine Rille (Durchgangsöffnung) 22 zum
Durchführen der Flaschenzugschnüre 17 und 1 vorgesehen.
Das erste Koppelelement 2 ist zylindrisch (siehe Fig. 1 bis 4) mit
einem ziemlich kleinen Durchmesser (zum Beispiel von 3,5 mm) ausgebildet,
damit dieses Element 2 durch die Bohrung der Grundplatte 19 oder des Gitters
18 und durch die Rille 22 des Flaschenzug-Elementes 16 gescho
ben werden kann; infolgedessen ist ein leichter Ersatz der
Flaschenzugschnur 1 möglich, ohne daß Teile abmontiert zu
werden brauchen. Das andere Ende des ersten Koppelelementes 2
ist mit einem sich längs der verlängerten Achse des Körpers
erstreckenden Dorn 2′′ versehen, der an seinem freien Ende
einen radial hervortretenden, zylindrischen Kopf 2′ trägt. Der
Dorn 2′′ besitzt an der Basis, gegen den Körper des Koppel
elementes anliegend, einen radial vorstehenden Kragen 2′′′,
dessen Länge in den Fig. 2 und 3 mit a angegeben ist. Das
erste Koppelelement 2 ist mit einer länglichen Öffnung 6 ver
sehen, die den Körper durchquert.
Das zweite Koppelelement 4 ist ebenfalls als länglicher,
zylindrischer Körper ausgebildet, aber kann einen größeren
Durchmesser als das erste Koppelelement 2 aufweisen, weil es
nicht durch Bohrungen oder Rillen mit geringen Abmessungen
geschoben zu werden braucht. Infolge dieses größeren Durch
messers können überdies zwei oder mehrere Harnischschnüre 5 mit
dem zweiten Koppelelement 2 verbunden werden. Die eine Har
nischschnur oder mehrere Harnischschnüre 5 sind mit dem einen
Ende des Körpers verbunden, während das andere Ende mit einem
sich längs der Achse des Körpers erstreckenden, zylindrischen
Zapfen 4′ versehen ist. Auch das zweite Koppelelement 4 ist mit
einer länglichen Öffnung 7 versehen, die den Körper durchquert.
Das Zwischenelement 3 enthält einen Körper 3′ mit einer
zylindrischen äußeren Gestalt und umschließt einen Innenraum
10, 13, der mit zwei Öffnungen 8, 9 nach außen (in Achsrich
tung) ausläuft, die jeweils einander gegenüber in den Stirnen
den des Körpers 3′ vorgesehen sind. Dieser Innenraum zwischen
den beiden Öffnungen 8, 9 bildet einen Kanal 10 zur Aufnahme
des Dorns 2′′ mit seinem Kopf 2′ sowie einen Kanal 13 zur Auf
nahme des Zapfen 4′ (siehe Fig. 5).
Der erste Kanal 10 besitzt von der Öffnung 8 ab einen
zylindrisch ausgebildeten Abschnitt 8a mit nahezu konstantem
Durchmesser. Der Durchmesser und die Länge dieses Abschnittes
8a stimmen mit dem Durchmesser und der Länge des Dorns 2′′ des
ersten Koppelelementes 2 überein.
Ferner geht dieser Abschnitt 8a in einen zylindrischen
Abschnitt 8b mit einem größeren, konstanten Durchmesser über,
damit in diesem ersten Kanal 10 ein ringförmiger, insbesondere
kreisringförmiger Rand 11 gebildet wird als Übergang zwischen
beiden Abschnitten 8a, 8b.
Der Durchmesser dieses Abschnittes 8b mit größerem, kon
stantem Durchmesser stimmt mit dem Durchmesser des Kopfes 2′
überein. In der Höhe dieses ersten Kanals 10 bzw. längs des
Kanals 10 ist innerhalb des Körpers 3′ des Zwischenelementes 3
eine radiale Aussparung 12 vorgesehen, durch die hindurch der
Dorn 2′′ mit dem Kopf 2′ bis in den ersten Kanal 10 hinein in
radialer Richtung gedrückt oder wieder in entgegengesetzter
Richtung herausgenommen werden kann. Diese Aussparung 12 geht
vom Stirnende des Körpers 3′ ab an dem Rand der Öffnung 8 des
ersten Kanals 10 aus. Von jenem Ende ab bis zum Ende einer am
ringförmigen Rand 11 in dem ersten Kanal 10 beginnenden Strecke
b ist die Aussparung rillenförmig (Abschnitt 12a) und hat eine
Breite, die ein wenig kleiner als der Durchmesser des Dornes
2′′ ist. Ferner bildet die Aussparung 12 ein sich an dem ril
len- bzw. nutförmigen Abschnitt 12a anschließendes Fenster 12′,
dessen Breite und Länge mindestens mit dem Durchmesser und der
Länge des Kopfes 2′ übereinstimmen.
Die Strecke b ist kleiner als die Länge a des Kragens 2′′′
oder ist dieser gleich.
Der zweite Kanal 13 weist von der Öffnung 9 ab einen
zylindrisch ausgebildeten Abschnitt 13a mit einem nahezu kon
stanten Durchmesser auf.
Ferner geht dieser Abschnitt 13a über einen schrägen Rand
in einen zylindrischen Abschnitt 13b mit einem größeren, kon
stanten Durchmesser und dieser zuletzt genannte Abschnitt
weiter in einen zylindrischen bzw. rotationssymmetrischen
Abschnitt 13c mit einem allmählich kleiner werdenden Durch
messer über.
Der Körper 3′ des Zwischenelementes 3 ist elastisch ver
formbar. Der Dorn 2′′ mit dem Kopf 2′ kann mit Daumen und
Zeigefinger über die Aussparung 12 in den ersten Kanal 10
gedrückt werden, wobei der Kopf 2′ durch das Fenster 12′ in
diesen Kanal 10 gelangt. Die Wände des Körpers 3′ biegen sich
dabei auseinander, weil die Breite des rillenförmigen Abschnit
tes 12a der Aussparung 12 kleiner als der Durchmesser des
Dornes 2′′ ist.
Dadurch, daß das Fenster 12′, durch das der Kopf 2′ in den
ersten Kanal 10 gedrückt wird, sich um eine Strecke b hinter
dem ringförmigen Rand 11 befindet, wird in der ersten Kopp
lungsphase des ersten Koppelelementes 2 und des Zwischenelemen
tes 3 auch der Kragen 2′′′ um eine Strecke b in den Abschnitt
12a mit dem kleinsten Durchmesser des ersten Kanals 10 (über
den rillenförmigen Teil der Aussparung 12) gedrückt. Die Länge
des Dornes 2′′ zwischen dem Kragen 2′′′ und dem Kopf 2′ gelangt
stets in Übereinstimmung mit der Länge dieses Abschnittes 12a
mit dem kleinsten Durchmesser des ersten Kanals 10. In dieser
ersten Phase sind die Wände des Körpers 3′ noch nicht federnd
in ihre ursprüngliche Lage zurückgekehrt, weil sich noch der
Kragen 2′′′, dessen Durchmesser größer als der Durchmesser des
Abschnittes 12a mit kleinstem Durchmesser des Kanals 10 ist, in
diesem Abschnitt 12a des Kanals 10 befindet.
In einer zweiten Phase wird das erste Koppelelement 2
axial verschoben, bis der Kopf 2′ gegen den ringförmigen Rand
11 stößt. Dabei verläßt der Kragen 2′′′ durch die Öffnung 8 den
Kanal 10, und die Wände des Körpers 3′ der Ausparung 12 kehren
federnd in ihre ursprüngliche Lage zurück.
Der Kragen 2′′′ einerseits und der Kopf 2′ andererseits
machen jede unbeabsichtigte Verschiebung des ersten Koppel
elementes 2 hinsichtlich des Zwischenelementes 3 unmöglich.
Das Koppeln und Entkoppeln des ersten Koppelelementes 2
kann leicht von Hand vorgenommen werden.
Der Zapfen 4′ des zweiten Koppelelementes 4 weist von dem
Ende des Körpers dieses Koppelelementes 4 einen zylindrischen
Abschnitt 4a mit konstantem Durchmesser auf, der weiter - über
einen schrägen Rand 4d - in einen Abschnitt 4b mit größerem
konstantem Durchmesser übergeht, der weiter in einen konischen
zum Ende des Zapfens 4′ zulaufenden Abschnitt 4c übergeht.
Die Form des Zapfens 4′ stimmt mit der Gestalt des zweiten
Kanals 13 überein, und die unterschiedlichen Durchmesser des
Zapfens 4′ und des Kanals 13 sind derart gewählt, daß der
Zapfen 4′ in axialer Richtung innerhalb des Kanals 13 so weit
gebracht werden kann, bis sich der konische Abschnitt 4c, der
Abschnitt 4b mit größerem, konstantem Durchmesser und der
Abschnitt 4a mit kleinerem, konstantem Durchmesser des Zapfens
4′ jeweils in dem Abschnitt 13a mit dem allmählich kleiner
werdenden Durchmesser, dem Abschnitt 13b mit größerem, kon
stantem Durchmesser und dem Abschnitt 13a mit kleinerem, kon
stantem Durchmesser des Kanals 13 befinden.
Beim Einbringen des Zapfens 4′ wird der Zapfen 4′ und/oder
der Körper 3′ des Zwischenelementes 3 elastisch verformt, damit
die Wände des Körpers 3′ gegen den Zapfen 4′ drücken.
Dadurch, daß der Zapfen 4′ mit seinem schrägen Rand 4d
gegen den schrägen Rand 13d des Kanals 13 anstößt, wird der
Zapfen 4′ nicht infolge einer normalen Zugkraft (bei normaler
Arbeitsweise der Webmaschine) aus dem Kanal 10 gezogen werden
können.
Die verschiedenen Abmessungen und Materialien werden in
der Weise festgelegt, daß der Widerstand gegen das Herausziehen
des Zapfens 4′ von einer Zugkraft überwunden wird, die bei
einer Überbelastung auftritt.
Dadurch, daß der Dorn 2′′ mit dem Kopf 2′ eine zylin
drische Gestalt aufweist und in dem zylindrischen Kanal 10 des
Zwischenelementes angeordnet ist, können das erste Koppelele
ment 2 und das Zwischenelement 3 in gekoppeltem Zustand relativ
zueinander drehen, damit die Harnischschnur keine Drehwirkung
auf die Flaschenzugschnur 1 und auf den Jacquard-Wahlhaken 14
ausüben kann. Infolgedessen wird die Harnischschnur 5 nach der
Aufhängung ihre freie Länge ohne Verdrehung annehmen.
Die Zeitspanne zur Ingebrauchnahme der Webmaschine wird
erheblich verringert, wenn die beiden Koppelelemente 2 und 4 an
den betreffenden Tragelementen 25 aufgehängt werden, um sie
gemeinsam für ihre Verbindung mit den Zwischenelementen 3 anzu
bieten (siehe Fig. 8). Ein bevorzugtes Tragelement 25 ist als
ebener Streifen in Form eines Kammes ausgebildet, dessen Zähne
26 in einem an den Gegenseiten vorspringenden Querstück 26′
endigen, so daß die Zähne 26 hauptsächlich die Form eines T
besitzen. Die Querstücke 26′ sind an ihren beiden Enden 26′′
hakenförmig ausgebildet. Um die Koppelelemente 2 und 4 auf
zuhängen, wird der Kamm 25 so angeordnet, daß die Zähne abwärts
gerichtet sind.
Die Koppelelemente 2 und 4 werden dann auf den Querstücken
26′ der Zähne 26 aufgereiht, wobei sich diese Querstücke 26′
durch die quer verlaufenden Öffnungen 6 und 7 des Koppelelemen
tes 2, 4 erstrecken und das hakenförmige Ende 26′′ an dem
Körper des Koppelelementes 2, 4 vorbei nach oben hin vor
springt.
Zusätzlich zu einer schnelleren und leichteren Verbindung
der Harnischschnüre mit den Hebeschnüren führt ein derartiges
Tragelement (und die Arbeitsweise, die bei seiner Anwendung
vorgesehen ist) noch zu einem anderen Vorteil:
Die Koppelelemente 2 und 4 können nämlich während des
Transportes der Webmaschine an ihren betreffenden Tragelementen
25 aufgehängt werden, um zu verhindern, daß damit verbundene
Schnüre 1 und 5 durcheinander geraten. Überdies wird auf diese
Weise ihre richtige Reihenfolge bewahrt, was nochmals eine
Zeitersparnis beim Herstellen der Verbindungen zwischen den
Hebeschnüren 1 und den Harnischschnüren 5 ergibt.
Diese Arbeitsweise ist außerdem besonders zur Automatisie
rung, sowohl zum Koppeln des ersten Koppelelementes 2 an dem
Zwischenelement 3 als auch zum Koppeln des zweiten Koppelele
mentes 4 an dem Zwischenelement 3 geeignet.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung sichert die Vorrich
tung 24 zum Heben der Kettfäden und alle dazwischen liegenden
Elemente 14, 15, 16, 17, 1, 5 und 20, die die Hebung durch
führen, gegen Bruch und läßt außerdem eine sehr schnelle und
leichte Kopplung zu. Die Kopplung und Entkopplung kann wieder
holt ohne eine Beschädigung der Elemente 2, 3 und 4 vorgenommen
werden.
Die Elemente 2, 3 und 4 der Vorrichtung gemäß der Erfin
dung können alle möglichen äußeren Formen besitzen, beispiels
weise im Querschnitt vier- oder sechseckig sein.
Die Elemente 2, 3 und 4 werden vorzugsweise aus Kunststoff
hergestellt.
Die Koppelelemente 2 und 4 werden vorzugsweise durch
Spritzguß in einer Matrize an den Hebeschnüren 1 bzw. den
Harnischschnüren 5 befestigt.
Einige Gesichtspunkte der Erfindung werden im folgenden
angegeben:
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden
einerseits einer Hebeschnur 1 einer Vorrichtung 24 zum Heben
eines Kettfadens 21 an einer Webmaschine und andererseits einer
Harnischschnur 5. Sie enthält zwei Koppelelemente 2, 4, die
jeweils mit der Hebeschnur 1 und der Harnischschnur 5 verbunden
sind, und die von Hand über ein Zwischenelement 3 gekoppelt und
entkoppelt werden, während die Elemente 2, 3 und 4 vorgesehen
sind, um infolge einer bestimmten Zugkraft zu entkoppeln, damit
die Einrichtung 24 zum Heben der Kettfäden 21 und alle dazwi
schen liegende Gegenstände 14, 15, 16, 17, 1, 5, 20, die die
Hebung vornehmen, gegen einen Bruch bei Überbelastung gesichert
sind.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Verbinden einerseits einer Hebeschnur
einer Vorrichtung zum Heben eines oder mehrerer Kettfäden
an einer Webmaschine und andererseits mindestens einer
Harnischschnur zum Heben eines Kettfadens, umfassend zwei
Koppelelemente, welche je mit der Hebeschnur und mit der
mindestens einen Harnischschnur verbunden sind, und die
miteinander lösbar koppelbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung ein Zwischenelement (3) zum Koppeln
der Koppelelemente (2 und 4) umfaßt, das mit den betref
fenden Koppelelementen (2 und 4) verbindbar ist, und daß
die Verbindung mindestens eines Koppelelementes (2, 4) mit
dem Zwischenelement (3) zum selbsttätigen Lösen der Ver
bindung infolge einer auf sie wirkenden Überlast-Zugkraft
ausgebildet ist, um Beschädigungen durch eine Überbela
stung zu vermeiden.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
nur die Verbindung zwischen einem zweiten Koppelelement
(4) und dem Zwischenelement (3) zum selbsttätigem Lösen
der Verbindung infolge einer auf sie wirkenden Überlast-
Zugkraft ausgebildet ist.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Koppelelemente (2 und 4) von Hand koppelbar
und entkoppelbar ausgebildet sind.
4. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Koppelelemente (2 und 4) im
gekoppelten Zustand relativ zueinander um eine Achse
drehbar sind, die nahezu in der Richtung läuft, in der
sich die Hebeschnur (1) und Harnischschnur (5) bei der
Anordnung an einer Webmaschine erstrecken.
5. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das erste Koppelelement (2) und/
oder das zweite Koppelelement (4) derart ausgebildet sind,
daß sie durch eine Öffnung (23) in einem Gitter und/oder
durch eine Öffnung in einer Bodenplatte (19) einer Webma
schine hindurch bewegbar sind.
6. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Hebeschnur (1) eine Fla
schenzugschnur ist und daß das mit ihr verbundene, erste
Koppelelement (2) durch eine Durchgangsöffnung (22) eines
Flaschenzug-Elementes (16) durchgeholt werden kann.
7. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das erste Koppelelement (2)
und/oder das zweite Koppelelement (4) mit einer quer
verlaufenden Öffnung (6, 7) versehen ist.
8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Koppelelement (2) einen Dorn
(2′′) mit einem radial vorspringenden Kopf (2′) und das
zweite Koppelelement (4) einen Zapfen (4′) umfaßt, daß das
Zwischenelement (3) einen Körper (3′) umfaßt, der einen
ersten Kanal (10) und einen zweiten Kanal (13) umschließt,
die über zugehörige Öffnungen (8, 9) nach außen münden,
daß der in das Zwischenelement (3) eingesetzte Dorn (2′′)
mit dem Kopf (2′) sich durch eine der Öffnungen (8) hin
durch in dem ersten Kanal (10) erstreckt, und dieser Kanal
(10) Rückhalte-Hilfsmittel (11) enthält, um eine axiale
Verschiebung des Kopfes (2′) zu der Öffnung (8) hin zu
verhindern, daß der Körper (3′) mit einer Aussparung (12)
versehen ist, an der der Dorn (2′′) mit dem Kopf (2′) in
radialer Richtung in dem Kanal (10) eingesetzt oder
zurück herausgenommen werden kann, und daß der in das
Zwischenelement (3) eingesetzte Zapfen (4′) sich in axia
ler Richtung in dem zweiten Kanal (13) erstreckt, während
der Zapfen (4′) und der zweite Kanal (13) derart ausgebil
det sind, daß der Zapfen (4′) in dem zweiten Kanal festge
halten wird, jedoch ab einer bestimmten darauf wirkenden
Zugkraft in axialer Richtung aus diesem zweiten Kanal (13)
gezogen werden kann.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Körper (3′) des Zwischenelementes (3) elastisch ver
formbar ist, daß der Dorn (2′′) mit einem radial vorsprin
genden Kragen (2′′′) versehen ist, daß der Abschnitt des
Dornes (2′′) zwischen dem Kragen (2′′′) und dem Kopf (2′)
dieselbe Form und Abmessungen wie der Abschnitt (8a) des
ersten Kanals (10) zwischen der Öffnung (8) und den Rück
halte-Hilfsmitteln (11) auf weist, und daß der Abschnitt
(12′) der Aussparung (12), längs der der Kopf (2′) in den
ersten Kanal (10) eingesetzt werden kann, sich hinter den
Rückhalte-Hilfsmitteln (11) längs einer Strecke (b) er
streckt, die kleiner als die Länge (a) des Kragens (2′′′)
ist oder mit ihr übereinstimmt.
10. Arbeitsverfahren zum Herstellen einer Verbindung zwischen
mehreren Hebeschnüren und Harnischschnüren an einer Webma
schine mit Hilfe einer Vorrichtung gemäß einem der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit den
Hebeschnüren (1) verbundene, erste Koppelelemente (2) auf
einem ersten Tragelement (25) vorgesehen werden, und/oder
daß die mit den Harnischschnüren (5) verbundenen, zweiten
Koppelelemente (4) auf einem zweiten Tragelement (25)
vorgesehen werden, und daß die Koppelelemente (2, 4) auf
ihrem Tragelement (25) gemeinsam für ihre Verbindung mit
Zwischenelementen (3) und/oder ihre Kopplung mit anderen
Koppelelementen (4, 2) angeboten werden.
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