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DE19526109A1 - Zugabemittel zur Bio- Mülltonne und zum Bio-Kompost - Google Patents

Zugabemittel zur Bio- Mülltonne und zum Bio-Kompost

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Publication number
DE19526109A1
DE19526109A1 DE1995126109 DE19526109A DE19526109A1 DE 19526109 A1 DE19526109 A1 DE 19526109A1 DE 1995126109 DE1995126109 DE 1995126109 DE 19526109 A DE19526109 A DE 19526109A DE 19526109 A1 DE19526109 A1 DE 19526109A1
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straw
salt
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additive
waste
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DE1995126109
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DE19526109C2 (de
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Peter Dr Hamel
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    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F9/00Fertilisers from household or town refuse
    • C05F9/04Biological compost
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
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    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/40Bio-organic fraction processing; Production of fertilisers from the organic fraction of waste or refuse

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Description

Die Neuerung bezieht sich auf ein pflanzliches, kompostierbares Zugabemittel zu kompostier­ baren Massen, insbesondere in der Bio-Mülltonne und zu kompostierbarem Müll.
Beschreibung Problem und Stand der Technik
Bei der Müllentsorgung wird zunehmend durch die öffentliche Hand auf die konsequente Mülltrennung und damit einhergehend auf die flächendeckende Einführung der Bio-Mülltonne hingewirkt. Über 40% der Haushaltsabfälle dürften kompostierbarer Müll sein.
Seit Einführung der Bio-Mülltonne in Kreisgebiet des Erfinders im Oktober 1994, mehren sich die Beschwerden der Bio-Mülltonnen-Benutzer und der Anwohner der Müllkompostie­ rungsanlage. Insbesondere der intensive Gestank und die zu hohen Feuchtigkeitsgehalte wer­ den beklagt. In einem Bericht des Fernsehmagazins Frontal (ZDF) vom 11.07.1995 wurde ausgiebig über die Belästigungen und die Gefahren der Bio-Mülltonne berichtet.
Die Bio-Mülltonne wird i.d.R. aus Kostengründen in 14-tägigen bzw. 4-wöchigen Abständen entleert. Insbesondere bei warmem Wetter wird die Geruchsbelästigung erhöht. Das feuchte Milieu bietet eine ausgezeichnete Brutstätte für Maden und anderes Ungeziefer.
Desinfektionsmittel und Säurezusätze würden zwar die Zersetzungsprozesse hemmen, aber gleichzeitig dem Kompostiervorgang negativ beeinflussen und zudem die Umwelt unnötig belasten. Mineralische Zusätze lassen sich nicht kompostieren.
Lösung und erreichte Vorteile
Die Neuerung soll die Feuchtigkeitsgehalte und die Geruchsentwicklung des kompostierbaren Mülls reduzieren und damit die Problematik der Bio-Tonne entschärfen helfen, ohne den Kompostierungsprozeß zu behindern.
Die entstehenden Flüssigkeiten und die geruchstragenden Gase werden durch einfaches Auf­ streuen von aufbereitetem Stroh in mehreren Schichten von jeweils 1 cm bis 3 cm auf eine ca. 10 bis 30 cm hohe Biomüllschicht gebunden.
Das trockene und gesund geborgene Stroh wird dazu zunächst in ca. 1-4 mm kleine Stücke gehäckselt und auf einer Brikettieranlage auf einen Durchmesser von 1,5 bis 6,5 cm bei einem Druck bis zu 5000 bar zu Briketts geformt. Dieser Vorgang bewirkt einen Aufschluß des Strohs, so daß die hohe Saugfähigkeit für Flüssigkeiten und Gerüche entsteht. Da die Saug­ wirkung des ganzen Briketts aber zu träge ist, werden die Briketts in einer Mühle wieder zer­ kleinert, so daß ein streufähiges kompostierbares Material mit hoher Saugkraft für die Flüs­ sigkeiten und die Gerüche aus dem Biomüll entsteht.
Die Wirksamkeit der Geruchsbindung wird erhöht, wenn dem aufbereitetem Stroh unbedenk­ liche Neutralsalze aus der Gruppe der Alkali- und Erdalkalimetalle, vornehmlich Magnesium­ chlorid, Calciumchlorid oder Natriumchlorid zugesetzt werden, wie es beispielsweise aus der DE-OS 41 09 590 A1 ausschließlich für Tierstreu beschrieben ist. Hierzu haben sich Gehalte an z. B. Magnesiumchlorid von 1%-20% bezogen auf das Endprodukt als praktikabel erwie­ sen, besonders bevorzugt jedoch von 5%-10%. Bei höheren Salzaufbringmengen ist eine Rücktrocknung erforderlich.
Das Produkt wird in den Haushalten je nach Bedarf direkt in die Bio-Tonne gestreut bzw. in den Kompostwerken täglich auf den Biokompost als Abdeckung von jeweils 3 bis 8 cm aufgebracht.

Claims (8)

1. Zugabemittel aus Stroh und aufbereitetem, porösem Stroh zum Aufstreuen in Bio-Müll­ tonnen und zum Versetzen von kompostierbaren Massen dadurch gekennzeichnet, daß es zum Binden von sich bildenden Flüssigkeiten und geruchstragenden Gasen im Bio- Müll aus aufbereitetem (fein gehäckseltem, unter hohem Druck verfestigtem und wieder streufähig zerkleinertem) Stroh besteht.
2. Zugabemittel dadurch gekennzeichnet, daß die Strohbriketts einen Durchmesser von ca. 15 bis 65 mm und eine Länge von ca. 20 bis 60 mm aufweisen.
3. Zugabemittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus unregelmäßigen, porösen Teilstücken der verfestigten und rückzerkleinerten Strohbriketts besteht.
4. Zugabemittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine erhöhte Geruchsbindung durch Aufbringung mit einem neutralen Salz, einem natür­ lichen Salz oder einem Salzgemisch erreicht wird.
5. Zugabemittel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Salz der Gruppe der Al­ kalimetalle und Erdalkalimetalle entstammt.
6. Zugabemittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Salz ausgewählt ist aus der Gruppe Magnesiumchlorid, Calciumchlorid und/oder Na­ triumchlorid.
7. Zugabemittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehalt an Salzen von 5-10 Gew.% bezogen auf das Fertigprodukt erreicht ist.
8. Zugabemittel nach einem der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß das feste Absorptionsmittel ein organisches Material ist.
DE1995126109 1995-07-18 1995-07-18 Zugabemittel aus Stroh und aufbereitetem, porösem Stroh zum Aufstreuen in Bio-Mülltonnen und zum Versetzen von kompostierbaren Massen Expired - Fee Related DE19526109C2 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19650686A1 (de) * 1996-12-06 1998-06-10 Solvay Interox Gmbh Erdalkalimetallperoxid-Produkt
DE29807202U1 (de) * 1998-04-21 1999-08-26 InCon Unternehmungsberatungs GmbH, 27239 Twistringen Zusatzstoff für Sammelbehälter für Abfallstoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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NICHTS ERMITTELT *

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