DE19526064A1 - Materialvorschubeinrichtung - Google Patents
MaterialvorschubeinrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Materialvorschub- bzw.
zuführungseinrichtung zum Fördern von flächigen Materialien,
insbesondere Plattenmaterialien, oder eines kontinuierlichen
Streifen- oder Bandmaterials von einer Spule bzw. Streifen-
oder Bandrolle, welche Materialien eine relativ große Breite
haben, in eine Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine, wie bei
spielsweise eine Preßmaschine, zum Beispiel eine Presse, eine
Stanze, eine Prägeeinrichtung o. dgl., wobei der Begriff "Mate
rialzuführungs- oder -vorschub- oder -abführungseinrichtung"
zusammenfassend für die Begriffe "Materialvorschub-, -zufüh
rungs-, -abführungs-, -förderungs-, -beschickungs-, -ausspei
sungs- oder -einspeisungseinrichtung" verwendet wird.
Die Fig. 10 zeigt eine konventionelle Einrichtung zum inter
mittierenden Zuführen eines kontinuierlichen Streifen- oder
Bandmaterials von einer Spule bzw. Streifen- oder Bandwickel
rolle, welches Streifen- oder Bandmaterial eine relativ große
Breite hat, in einen Preßwerkzeugsatz in einer Preßmaschine
o. dgl. Dieses ist ein Walzenzuführungssystem, in dem Walzen
201, 202, die eine große Länge haben, durch eine intermittie
rende Antriebseinrichtung 203 zeitlich gesteuert angetrieben
werden, und ein kontinuierliches Streifen- oder Bandmaterial
204 ist zwischen die beiden Walzen 201, 202 eingefügt und wird
zwischen diesen beiden Walzen gefördert.
Als ein anderes konventionelles Beispiel ist ein Plattenzufüh
rungssystem in Fig. 11 gezeigt. In dem Plattenzuführungssystem
sind Mitnehmer 305 (oder Finger) zum Positionieren von Plat
tenmaterialien 304 in gleichen Abständen beabstandet auf einen
Kettenförderer 303 vorgesehen, und der Kettenförderer 303 wird
durch eine intermittierende Antriebseinrichtung 301 und Ket
tenzahnräder 302 so intermittierend betrieben, daß er die
Plattenmaterialien 304 schrittweise, insbesondere an eine Be
arbeitungsmaschine, abgibt.
Jedoch machen es die Form und die Festigkeit der langen Walzen
in der konventionellen Zuführungseinrichtung mit den Walzen
von großer Länge schwierig, den Parallelismus der Walzen ein
zustellen bzw. die Walzen genau parallel einzustellen; und der
Durchmesser der Walzen sowie die Teilungs- oder Schaltzahl der
intermittierenden Antriebseinrichtung müssen zur genauen
Steuerung der Vorschublänge verändert werden. Infolgedessen
hat die Einrichtung große Abmessungen und beschränkt den Ar
beitsraum auf der Vorderseite des Bearbeitungs- oder Preßwerk
zeugs, so daß es schwierig ist, zur Wartung zu dem Bearbei
tungs- oder Preßwerkzeug Zugang zu bekommen. Auch die konven
tionelle Zuführungseinrichtung vom Kettenförderer-Typ nimmt
viel Raum ein, und zwar sogar noch mehr Raum als das Walzenzu
führungssystem, und die Wartung ist noch schwieriger. Weiter
läßt sich, da Mitnehmer verwendet werden, keine Hochgeschwin
digkeitsförderung erreichen. In ähnlicher Weise ist die För
dergeschwindigkeit auch dann beschränkt, wenn Finger verwendet
werden. Demgemäß läßt sich ein exakt synchronisierter Betrieb
nicht oder nur sehr schwer erreichen. Darüber hinaus kommt es
gleichzeitig zu dem Problem, daß das Material durch die Mit
nehmer oder Finger leicht beschädigt werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es insbesondere, die
vorstehend beschriebenen konventionellen Schwierigkeiten zu
überwinden und ein Materialzuführungseinrichtung zur Verfügung
zu stellen, welche ein Material, das eine relativ große Breite
hat, mit hoher Geschwindigkeit intermittierend vorschieben
bzw. zuführen kann, wobei die Einstellung der Einrichtung und
die Wartung des Bearbeitungswerkzeugs, beispielsweise eines
Preßwerkzeugs, leicht durchführbar und die Gefahr einer Be
schädigung des Materials gering sein sollen.
Die vorstehende Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einer Materialzuführungseinrichtung gelöst, die ein Paar
Greiferzuführungsvorrichtungen aufweist, welche sowohl auf der
rechten als auch auf der linken Seite eines Materialeinfüh
rungsteils einer Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine vorgesehen
sind und synchron betätigt werden, wobei die Greiferzufüh
rungsvorrichtungen je folgendes umfassen: eine erste Greifer
vorrichtung, welche einen stationären Greifer und einen beweg
baren Greifer hat, die ein Material einklemmen und freigeben
können; eine zweite Greifervorrichtung, welche sich längs ei
ner Richtung der Materialförderung bezüglich der ersten Grei
fervorrichtung hin- und herbewegt, wobei die zweite Greifer
vorrichtung einen stationären Greifer und einen bewegbaren
Greifer hat, welche das Material einklemmen und freigeben kön
nen; und eine Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung zum Wieder
holen dieser Vorgänge derart, daß dann, wenn die zweite Grei
fervorrichtung das Material in einer Förderstartposition ein
klemmt, die erste Greifervorrichtung das Material freigibt,
und wenn sich die zweite Greifervorrichtung zu einer Förder
endposition bewegt bzw. bewegt hat, die erste Greifervorrich
tung das Material einklemmt, während die zweite Greifervor
richtung das Material frei gibt und zu der Förderstartposition
zurückkehrt. Paare von solchen Greiferzuführungsvorrichtungen
können sowohl auf bzw. an dem Materialeinführungsteil bzw.
-bereich an bzw. auf der Vorderseite und auf bzw. an einem Ma
terialabführungsteil bzw. -bereich auf bzw. an der Rückseite
der Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine vorgesehen sein.
Mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau der Erfindung kann ein
kontinuierliches Streifen- oder Bandmaterial von einer Spule
oder Wickelrolle, welches eine relativ große Breite hat, so
wohl auf der rechten als auch der linken Seite eingeklemmt und
in die Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine so zugeführt werden,
daß der Raum für die Einrichtung bzw. Materialzuführungsein
richtung vermindert ist. Das Paar aus rechter und linker Grei
ferzuführungsvorrichtung ist vorzugsweise so voneinander ge
trennt, daß es der Bedienungs- oder Wartungsperson ermöglicht
wird, dazwischen zu stehen und die Bearbeitungswerkzeugwar
tung, beispielsweise die Preßwerkzeugwartung, leicht aus zufüh
ren. Die Form- und die Oberflächengenauigkeit der Greifer ist,
insbesondere auf diese Weise, so verbessert, daß das Material
nicht beschädigt wird. Darüber hinaus kann, da das Paar aus
rechter und linker Greifervorrichtung synchron durch die Noc
ken- oder Steuerkurveneinrichtung betätigt wird, ein Hoch
geschwindigkeitszuführungs- bzw. -vorschubvorgang mit hoher
Genauigkeit ausgeführt werden. Weiterhin können, wenn Paare
von Greiferzuführungsvorrichtung sowohl auf der Vorder- als
auch auf der Rückseite der Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine
vorgesehen sind, flächige Materialien, wie insbesondere Plat
ten, Streifen, oder Bandmaterialien, von einer relativ großen
Breite in gleichartiger Weise zugeführt und abgeführt werden.
Die vorstehenden sowie weitere Vorteile und Merkmale der Er
findung seien nachfolgend anhand einiger besonders bevorzugter
Ausführungsformen derselben unter Bezugnahme auf die Fig. 1
bis 9 der Zeichnung näher beschrieben und erläutert; es zei
gen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, welche eine Ausfüh
rungsform einer Materialzuführungseinrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung schematisch veranschau
licht, wobei diese Materialzuführungseinrichtung
auch als Materialabführungseinrichtung verwendet
werden kann;
Fig. 2 eine Vorder-Querschnittsansicht, die eine Greiferzu
führungs- bzw. -vorschubvorrichtung schematisch ver
anschaulicht, welche in der Ausführungsform, die in
Fig. 1 gezeigt ist, verwendet wird;
Fig. 3 eine linksseitige Querschnittsansicht, welche sche
matisch die Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvor
richtung veranschaulicht;
Fig. 4 eine horizontale Querschnittsansicht, welche die
Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtung schema
tisch zeigt;
Fig. 5 eine andere horizontale Querschnittsansicht, die
längs einer anderen Ebene ausgeführt ist und die
Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtung eben
falls schematisch veranschaulicht;
Fig. 6 ein Zeitsteuerungsdiagramm zur Erläuterung des Be
triebs der Ausführungsform der Erfindung gemäß den
Fig. 1 bis 5;
Fig. 7 ein Verfahrensdiagramm zur Erläuterung des Betriebs
der Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. 1
bis 5;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht, die eine andere Aus
führungsform einer Materialzuführungs- bzw. -abfüh
rungseinrichtung gemäß der Erfindung schematisch
veranschaulicht;
Fig. 9 ein Verfahrensdiagramm zur Erläuterung des Betriebs
der Ausführungsform der Erfindung gemäß der Fig. 8;
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht, die eine Materialzu
führungseinrichtung nach dem Stande der Technik zum
Zuführen eines kontinuierlichen Streifen- bzw. Band
materials von einer Spule bzw. Wickelrolle schema
tisch veranschaulicht; und
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht, die eine Materialzu
führungseinrichtung nach dem Stande der Technik für
Plattenmaterialien schematisch veranschaulicht.
In der nun folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzug
ten Ausführungsformen der Erfindung sei zunächst auf Fig. 1
Bezug genommen, die eine erste Ausführungsform einer Material
fördereinrichtung, wie einer Materialvorschub- oder -zufüh
rungseinrichtung, gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt:
Je ein Paar Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtungen 101
bzw. 102 ist auf der rechten und linken Seite eines Material
einführungsteils bzw. -bereichs einer Bearbeitungsmaschine
100, beispielsweise einer Preßmaschine, vorgesehen, und zwar
gesehen in der Richtung der Materialförderung, die durch den
Pfeil 200 angedeutet ist. Die rechte und linke Greiferförder
vorrichtung 101, 102 sind symmetrisch angebracht bzw. ange
ordnet, und jede umfaßt eine erste Greifervorrichtung 104,
welche einen stationären Greifer und einen bewegbaren Greifer
aufweist, die zusammen beide Seiten eines kontinuierlichen
Streifen- oder Bandmaterials 103 von einer Spule oder Wickel
rolle, welches eine relativ große Breite hat, einklemmen und
freigeben können, und eine zweite Greifervorrichtung 105, wel
che sich längs der Materialförderungsrichtung bezüglich der
ersten Greifervorrichtung 104 hin- und herbewegt, wobei die
zweite Greifervorrichtung 105 einen stationären Greifer und
einen bewegbaren Greifer aufweist, welche zusammen beide Sei
ten des kontinuierlichen Streifen- oder Bandmaterials 103 ein
klemmen und freigeben können. Es sei hier darauf hingewiesen,
daß sich, wie sich aus der vorstehenden Beschreibung und der
weiter unten gegebenen Funktionsbeschreibung ergibt, die Be
zeichnung "stationärer" Greifer der zweiten Greifervorrichtung
105 vorzugsweise nur auf die Bewegung in der Einklemm- und
Freigaberichtung bezieht.
Jede der Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtungen 101,
102 weist weiter eine Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung 106
zum Wiederholen des folgenden Vorgangs auf: Wenn die zweite
Greifervorrichtung 105 das kontinuierliche Streifen- oder
Bandmaterial 103 in einer Förderstartposition einklemmt, gibt
die erste Greifervorrichtung 104 das kontinuierliche Streifen-
oder Bandmaterial 103 frei, und wenn sich die zweite Greifer
vorrichtung 105 zu einer Förderendposition bewegt bzw. bewegt
hat, klemmt die erste Greifervorrichtung 104 das kontinuier
liche Streifen- oder Bandmaterial 103 ein, und die zweite
Greifervorrichtung 104 gibt das kontinuierliche Streifen- oder
Bandmaterial 103 frei und kehrt zu der Förderstartposition zu
rück.
Die Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung 106 wird durch An
triebsriemenscheiben 107 angetrieben. Die Antriebsriemenschei
ben 107 sind mit einer Kurbelwelle 113 oder einer anderen An
triebswelle der Bearbeitungsmaschine 100, beispielsweise einer
Preßmaschine, durch zwischenliegende Riemenscheiben 108, 109,
110 und Kettenzahnräder 111, 112 verbunden, welche symmetrisch
auf beiden Seiten, d. h. sowohl auf der rechten als auch auf
der linken Seite, angeordnet sind, und die Antriebsriemen
scheiben 107 werden synchron durch die Kurbelwelle 113 oder
andere Antriebswelle angetrieben. Die Kurbelwelle 113 oder an
dere Antriebswelle treibt eine obere Hälfte eines Bearbei
tungswerkzeugs 114, beispielsweise eines Preßwerkzeugs, durch
Verbindungsstangen o. dgl. und Schlitten (nicht gezeigt) an, so
daß dadurch das kontinuierliche Streifen- oder Bandmaterial
103 bearbeitet, beispielsweise preßbearbeitet, wird.
Die Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtung 101, 102, die
in dieser Ausführungsform vorgesehen sind, werden nun speziel
ler beschrieben. Die Struktur der Greiferzuführungs- bzw.
-vorschubvorrichtungen 101, 102 basiert auf einer Materialzu
führungseinrichtung, die in der Geprüften japanischen Patent
veröffentlichung Nr. 5-17141 offenbart ist. Der Inhalt dieser
Veröffentlichung wird in einen bzw. den vorliegenden Teil des
Inhalts der Beschreibung der vorliegenden Erfindung aufgenom
men, und zwar wird die folgende Beschreibung entsprechend der
Offenbarung der Veröffentlichung gegeben:
Die Fig. 2 ist eine Vorder-Querschnittsansicht, die die Grei
ferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtung 101, 102 schematisch
veranschaulicht; Fig. 3 ist eine schematische linksseitige
Querschnittsansicht derselben; Fig. 4 ist eine schematische
horizontale Querschnittsansicht derselben, und Fig. 5 ist eine
andere horizontale Querschnittsansicht, die diese Greiferzu
führungs- bzw. -vorschubvorrichtung, gesehen längs einer un
terschiedlichen Ebene, schematisch zeigt.
Die Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtung 101, 102 um
faßt eine erste Greifervorrichtung 3 (104), welche ein Mate
rial 7 zwischen einem ersten stationären Greifer 1 und einem
ersten bewegbaren (vorzugsweise "bewegbar" nur in der Ein
klemm- und Freigaberichtung) Greifer 2 einklemmt und freigibt;
sowie eine zweite Greifervorrichtung 6 (105), welche das Mate
rial 7 zwischen einem zweiten stationären Greifer 4 (vorzugs
weise "stationär" nur in der Einklemm- und Freigaberichtung)
und einem zweiten bewegbaren Greifer 5 einklemmt und freigibt,
wobei die zweite Greifervorrichtung 6 (105) auf einem Gleit-
oder Verschiebeblock 13 vorgesehen ist, welcher längs eines
Materialförderdurchgangs gleitet oder verschiebbar ist und
sich gegenüber der ersten Greifervorrichtung 3 (104) befindet;
sowie eine erste Greiferbetätigungseinrichtung 8, die einen
ersten Stellantrieb 18 aufweist, welcher zwischen einer Ein
klemmposition zum Bewegen des ersten bewegbaren Greifers 2
nahe an den ersten stationären Greifer 1 und einer Freigabe
position zum Bewegen des ersten bewegbaren Greifers 2 weg von
dem ersten stationären Greifer 1 bewegbar ist; und weiter eine
zweite Greiferbetätigungseinrichtung 9, die einen zweiten
Stellantrieb 31 aufweist, welcher zwischen einer Einklemmposi
tion zum Bewegen des zweiten bewegbaren Greifers 5 nahe an den
zweiten stationären Greifer 4 und einer Freigabeposition zum
Bewegen des zweiten bewegbaren Greifers 5 weg von dem zweiten
stationären Greifer 4 bewegbar ist; und eine Nocken- oder
Steuerkurveneinrichtung 10 (106), die kontinuierlich in einer
Richtung gedreht wird.
Die Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung 10 (106) umfaßt eine
erste und zweite Plattennocke oder -steuerkurve 21, 24, welche
jeweils mit dem ersten und zweiten Stellantrieb 18, 31 inein
andergreifen und diese zwischen der Einklemmposition und der
Freigabeposition mit einer vorbestimmten Zeitgebung bzw. zeit
lichen Steuerung bewegen; sowie eine Rollen- bzw. Walzenge
triebenocke bzw. -steuerkurve 25, welche eine kontinuierliche
Drehbewegung in eine Drehschwingbewegung einer drehend schwin
genden Achse 27 umsetzt; und eine einzelne bzw. einzige Ein
gangsachse 23, die sich zum Drehen der ersten und zweiten
Plattennocke oder -steuerkurve 21, 24 und der Rollen- bzw.
Walzengetriebenocke oder -steuerkurve 25 horizontal erstreckt.
Eine Antriebsriemenscheibe 107 ist auf der Eingangsachse bzw.
-welle 23 befestigt. Die Seitenoberflächen von sich verjüngen
den oder abgeschrägten Rippen der Rollen- oder Walzengetriebe
nocke oder -steuerkurve 25 auf entgegengesetzten Seiten dienen
als Nocken- oder Steuerkurvenoberfläche 25a. Eine Mehrzahl von
rollenden Nocken- oder Steuerkurvenfolgern 26a, die von dem
Umfang eines Drehkopfs 26 vorstehen, sind im Roll- bzw. Wälz
kontakt mit den Nocken- oder Steuerkurvenoberflächen 25a. Wenn
die Rollen- oder Walzengetriebenocke oder -steuerkurve 25 mit
der Eingangsachse bzw. -welle 23 gedreht wird, funktionieren
die Nocken- oder Steuerkurvenoberflächen 25a und die rollenden
bzw. sich abwälzenden Nocken- oder Steuerkurvenfolger 26a da
hingehend, daß sie den Drehkopf 26 und die Drehschwingachse 27
entsprechend der Form der Nocken- oder Steuerkurvenoberflächen
25a schwingend drehen bzw. in eine Drehschwingung versetzen.
Andererseits ist ein verschwenkbarer bzw. schwingender Arm 11,
der mit dem Gleit- oder Verschiebeblock 13 ineinandergreift,
auf der Drehschwingachse 27 so vorgesehen, daß der Gleit- oder
Verschiebeblock 13 mit einer vorbestimmten Zeitgebung bzw.
zeitlichen Steuerung in Ansprechung auf die Drehschwingbewe
gung der Drehschwingachse bzw. -welle 27 hin- und hergleitet
bzw. sich hin- und herverschiebt.
Die zweite Greifereinrichtung 9 weist eine sich drehende Welle
15 auf, die mit einem Arbeitsteil 32 zum Betätigen des zweiten
bewegbaren Greifers 5 versehen ist, wobei die sich drehende
Welle 15 auf dem Gleit- oder Verschiebeblock 13 so angebracht
ist, daß sie schwingend drehbar ist. Wenn sie in einer Rich
tung gedreht bzw. verschwenkt wird, bewirkt die sich drehende
Welle 15 durch den Arbeitsteil 32, daß sich der zweite beweg
bare Greifer 5 dicht an den zweiten stationären Greifer 4 be
wegt. Wenn sie in der anderen Richtung gedreht bzw. ver
schwenkt wird, bewirkt die sich drehende Welle 15 durch den
Arbeitsteil 32, daß sich der zweite bewegbare Greifer 5 von
dem zweiten stationären Greifer 4 wegbewegt. Die zweite Grei
fereinrichtung 9 weist weiter eine Feder (nicht gezeigt) auf,
welche die sich drehende Welle 15 konstant in eine Richtung
drückt, und eine Steuer- bzw. Regeleinrichtung (nicht gezeigt)
zum Steuern bzw. Regeln einer bzw. der Kraft dieser Feder. Der
zweite Stellantrieb 31 hat einen Eingriffsteil 31a, der mit
dem Arbeitsteil 32 in Eingriff ist, und ist zwischen der Frei
gabeposition zum Drehen der sich drehenden Welle 15 in der
zweiten Richtung gegen die Kraft der Feder und der Einklemmpo
sition zum Drehen der sich drehenden Welle 15 in der ersten
Richtung durch die Kraft der Feder bewegbar.
Als nächstes sei die Betriebsweise von jeder der Greiferzufüh
rungsvorrichtungen 101, 102 beschrieben:
Die Eingangsachse bzw. -welle 23 der Nocken- oder Steuerkur veneinrichtung 10 (106) wird durch die Antriebsriemenscheibe 107 gedreht, und demgemäß werden die erste und zweite Nocke oder Steuerkurve 21, 24 und die mit der Eingangsachse 23 inte grale Rollen- oder Walzengetriebenocke oder -steuerkurve 25 gedreht. Infolgedessen werden der erste bewegbare Greifer 2 der ersten Greifereinrichtung 3 (104) und der zweite bewegbare Greifer 5 der zweiten Greifereinrichtung 6 (105) mit einer vorbestimmten Zeitgebung bzw. zeitlichen Steuerung betätigt; und der zweite stationäre Greifer 4 und der zweite bewegbare Greifer 5 der zweiten Greifereinrichtung 6 (105) werden zusam men mit dem Gleit- oder Verschiebeblock 13 längs der Material förderrichtung in einer vorbestimmten Zeitgebung oder zeitli chen Steuerung verschoben, so daß sie dadurch das Material 7 fördern.
Die Eingangsachse bzw. -welle 23 der Nocken- oder Steuerkur veneinrichtung 10 (106) wird durch die Antriebsriemenscheibe 107 gedreht, und demgemäß werden die erste und zweite Nocke oder Steuerkurve 21, 24 und die mit der Eingangsachse 23 inte grale Rollen- oder Walzengetriebenocke oder -steuerkurve 25 gedreht. Infolgedessen werden der erste bewegbare Greifer 2 der ersten Greifereinrichtung 3 (104) und der zweite bewegbare Greifer 5 der zweiten Greifereinrichtung 6 (105) mit einer vorbestimmten Zeitgebung bzw. zeitlichen Steuerung betätigt; und der zweite stationäre Greifer 4 und der zweite bewegbare Greifer 5 der zweiten Greifereinrichtung 6 (105) werden zusam men mit dem Gleit- oder Verschiebeblock 13 längs der Material förderrichtung in einer vorbestimmten Zeitgebung oder zeitli chen Steuerung verschoben, so daß sie dadurch das Material 7 fördern.
Es sei nun die Zeitgebung oder zeitliche Steuerung unter Be
zugnahme auf die Fig. 6 und 7 beschrieben:
Fig. 6 ist ein Zeitgebungs- bzw. -steuerungsablaufdiagramm der Plattennocken oder -steuerkurven 21, 24, der Rollen- oder Wal zengetriebenocke oder -steuerkurve 25 und der Bearbeitungsma schine 100, insbesondere einer Pressenmaschine, und die Fig. 7 ist ein Verfahrensdiagramm, welches die Betriebsvorgänge der Materialvorschub- bzw. -zuführungseinrichtung und des Bearbei tungswerkzeugs, beispielsweise des Preßwerkzeugs, die den Zeitgebungen bzw. -steuerungen A, B, C und D der Fig. 6 ent sprechen, erläutert. Zuerst wird bei der Zeitgebung bzw. -steuerung A der erste bewegbare Greifer 2 angehoben, und das Material 7 wird zwischen dem ersten stationären und bewegbaren Greifer 1 und 2 eingeklemmt. Jedoch befindet sich der zweite bewegbare Greifer 5 in einer abgesenkten Position, wobei das Material 7 zwischen dem zweiten stationären und bewegbaren Greifer 4 und 5, welche auf dem Weg zurück zu der Förderstart position sind, in einem nichteingeklemmten Zustand ist. In diesem Zustand fährt die Eingangsachse bzw. -welle 23 fort, sich zu drehen, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird zu der Förderstartposition zurückgeführt und nachfolgend zum Einklem men des Materials 7 angehoben, wohingegen der erste bewegbare Greifer 2 zum Freigeben des Materials 7 abgesenkt wird. Dieses ist die Zeitgebung bzw. -steuerung B. Danach werden zu der Zeitgebung bzw. -steuerung C der zweite stationäre und beweg bare Greifer 4 und 5, welche das Material 7 einklemmen, in der Materialförderrichtung bewegt. Dann werden der zweite statio näre und bewegbar Greifer 4 und 5 zu der Förderendposition be wegt, und das Material 7 wird um eine Länge vorgeschoben, die der Bewegungsstrecke dieser Greifer entspricht. Dieses ist die Zeitgebung bzw. -steuerung D. Wenn die Förderung des Materials 7 beendet ist, wird der erste bewegbare Greifer 2 angehoben, um das Material 7 einzuklemmen. Danach wird der zweite beweg bare Greifer 5 abgesenkt, um das Material 7 freizugeben, und der zweite stationäre und bewegbare Greifer 4 und 5 werden in einer zu der Materialförderrichtung umgekehrten Richtung be wegt und zu der Position der Zeitgebung bzw. -steuerung A zu rückgeführt. Dann wird, während die Eingangsachse bzw. -welle 23 kontinuierlich gedreht wird, der vorstehend beschriebene Zyklus wiederholt, um das Material 7 intermittierend jeweils auf einmal um eine vorbestimmte Länge zu fördern.
Fig. 6 ist ein Zeitgebungs- bzw. -steuerungsablaufdiagramm der Plattennocken oder -steuerkurven 21, 24, der Rollen- oder Wal zengetriebenocke oder -steuerkurve 25 und der Bearbeitungsma schine 100, insbesondere einer Pressenmaschine, und die Fig. 7 ist ein Verfahrensdiagramm, welches die Betriebsvorgänge der Materialvorschub- bzw. -zuführungseinrichtung und des Bearbei tungswerkzeugs, beispielsweise des Preßwerkzeugs, die den Zeitgebungen bzw. -steuerungen A, B, C und D der Fig. 6 ent sprechen, erläutert. Zuerst wird bei der Zeitgebung bzw. -steuerung A der erste bewegbare Greifer 2 angehoben, und das Material 7 wird zwischen dem ersten stationären und bewegbaren Greifer 1 und 2 eingeklemmt. Jedoch befindet sich der zweite bewegbare Greifer 5 in einer abgesenkten Position, wobei das Material 7 zwischen dem zweiten stationären und bewegbaren Greifer 4 und 5, welche auf dem Weg zurück zu der Förderstart position sind, in einem nichteingeklemmten Zustand ist. In diesem Zustand fährt die Eingangsachse bzw. -welle 23 fort, sich zu drehen, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird zu der Förderstartposition zurückgeführt und nachfolgend zum Einklem men des Materials 7 angehoben, wohingegen der erste bewegbare Greifer 2 zum Freigeben des Materials 7 abgesenkt wird. Dieses ist die Zeitgebung bzw. -steuerung B. Danach werden zu der Zeitgebung bzw. -steuerung C der zweite stationäre und beweg bare Greifer 4 und 5, welche das Material 7 einklemmen, in der Materialförderrichtung bewegt. Dann werden der zweite statio näre und bewegbar Greifer 4 und 5 zu der Förderendposition be wegt, und das Material 7 wird um eine Länge vorgeschoben, die der Bewegungsstrecke dieser Greifer entspricht. Dieses ist die Zeitgebung bzw. -steuerung D. Wenn die Förderung des Materials 7 beendet ist, wird der erste bewegbare Greifer 2 angehoben, um das Material 7 einzuklemmen. Danach wird der zweite beweg bare Greifer 5 abgesenkt, um das Material 7 freizugeben, und der zweite stationäre und bewegbare Greifer 4 und 5 werden in einer zu der Materialförderrichtung umgekehrten Richtung be wegt und zu der Position der Zeitgebung bzw. -steuerung A zu rückgeführt. Dann wird, während die Eingangsachse bzw. -welle 23 kontinuierlich gedreht wird, der vorstehend beschriebene Zyklus wiederholt, um das Material 7 intermittierend jeweils auf einmal um eine vorbestimmte Länge zu fördern.
Wie ohne weiteres ersichtlich ist, können das Einklemmen und
das Freigeben des Materials 7 sowie dessen Förderung mit den
vorstehenden Zeitgebungen bzw. -steuerungen leicht durch ge
eignete Ausbildung der Formen der ersten und zweiten Nocke
oder Steuerkurve 21, 24 und der Rollen- bzw. Walzengetriebe
nocke oder -steuerkurve 25 der Nocken- oder Steuerkurvenein
richtung 10 (106) ausgeführt werden. Weiter sind, wie aus der
obigen Beschreibung klar verständlich ist, die Zeitgebungen
bzw. -Steuerungen A, B, C und D so eingerichtet, daß sie ver
hindern, daß das Material 7 vollständig nichteingeklemmt und
frei ist, d. h., daß sie verhindern, daß die erste Greiferein
richtung 3 (104) und die zweite Greifereinrichtung 6 (105)
beide das Material 7 freigeben, und zwar wird das während der
gesamten Betriebsperiode bzw. -zeitdauer der Materialvorschub
bzw. -zuführungseinrichtung verhindert. Demgemäß wird verhin
dert, daß die Zuführungs- oder Vorschubgenauigkeit des Materi
als 7 durch die Trägheitskraft usw. verschlechtert wird, so
daß infolgedessen eine in hohem Maße genaue Materialzuführung
ermöglicht wird. Darüber hinaus ist es in dieser Ausführung
so, daß die erste Nocke oder Steuerkurve 21 den ersten beweg
baren Greifer 2 durch die erste Greiferbetätigungseinrichtung
8 betätigt, und die zweite Nocke oder Steuerkurve 24 den zwei
ten bewegbaren Greifer 5 durch die zweite Greiferbetätigungs
einrichtung 9 betätigt. Da der erste und zweite bewegbare
Greifer 2 und 5 demgemäß durch voneinander unterschiedliche
Komponenten bzw. Bauteile betätigt werden, können die Kompo
nenten bzw. Bauteile zum Betrieb mit den oben beschriebenen
Zeitgebungen bzw. -steuerung leicht ausgebildet werden.
Als nächstes wird eine Ausführungsform für flächige Materia
lien, insbesondere Platten-, Streifen- oder Bandmaterialien,
die eine relativ große Breite haben, unter Bezugnahme auf Fig.
8 beschrieben. Diese Ausführungsform ist gegenüber der in Fig.
1 gezeigten Struktur insofern unterschiedlich, als wenigstens
eine Materialvorschubeinrichtung sowohl auf oder an einem Ma
terialeinführungsteil bzw. -bereich auf oder an der Vorder
seite als auch auf oder an einem Materialabgabeteil bzw. -be
reich auf oder an der Rückseite einer Bearbeitungsmaschine
100, insbesondere einer Preß-, Präge-, Stanz- oder o. dgl. -ma
schine, vorgesehen ist. Die Materialzuführungseinrichtung auf
oder an der Vorderseite der Bearbeitungsmaschine 100 (strom
aufwärts in der Materialförderrichtung) umfaßt ein Paar aus
einer rechten und linken Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvor
richtung 101A, 102A, die ähnlich bzw. gleichartig jenen der
Fig. 1 sind, und die Materialabführungseinrichtung auf bzw. an
der Rückseite der Bearbeitungsmaschine 100 (stromabwärts in
der Materialförderrichtung) umfaßt in entsprechender Weise ein
Paar aus einer rechten und linken Greiferabführungs- bzw.
-vorschubvorrichtung 101B, 102B. Die vorderen Greiferzufüh
rungsvorrichtungen 101A, 102A und die rückwärtigen Greiferab
führungsvorrichtungen 101B, 102B sind symmetrisch zueinander
vorgesehen. Spezieller ist es so, daß die erste Greiferein
richtung 104A der vorderen Greiferzuführungsvorrichtungen
101A, 102A und die erste Greifereinrichtung 104B der rückwär
tigen Greiferabführungs- bzw. -vorschubvorrichtungen 101B,
102B näher an der Bearbeitungsmaschine 100, zum Beispiel einer
Preß-, Präge- oder Stanzmaschine, angeordnet sind, wohingegen
die zweite Greifereinrichtung 105A der vorderen Greiferzufüh
rungsvorrichtungen 101A, 102A und die zweite Greifereinrich
tung 105B der rückwärtigen Greiferabführungs- bzw. -vorschub
vorrichtungen 101B, 102B entfernt bzw. entfernter von der
Bearbeitungsmaschine 100 angeordnet sind. Ein Bewegungskraft
übertragungssystem 107A bis 112A der Greifereinrichtungen
104A, 105A der vorderen Greiferzuführungsvorrichtungen 101A,
102A und ein Bewegungskraftübertragungssystem 107B bis 112B
der Greifereinrichtungen 104B, 105B der rückwärtigen Greifer
abführungsvorrichtungen 101B, 102B sind auf der vorderen und
rückwärtigen Seite der Bearbeitungsmaschine 100 symmetrisch
und koaxial zueinander vorgesehen und werden mittels einer
gemeinsamen Kurbelwelle 113 oder anderen Antriebswelle ange
trieben. Daher werden die vorderen Greiferzuführungsvorrich
tungen 101A, 102A und die rückwärtigen Greiferabführungsvor
richtungen 101B, 102B in vollständiger Synchronizität mitein
ander betrieben, wenn die Kurbelwelle 113 oder andere An
triebswelle der Bearbeitungsmaschine 100 ein Bearbeitungswerk
zeug 114, beispielsweise ein Preß-, Präge- oder Stanzwerkzeug,
durch Verbindungsstangen o. dgl. und Schlitten so antreibt, daß
ein flächiges Material 115, beispielsweise ein Platten-,
Streifen- oder Bandmaterial, bearbeitet wird, zum Beispiel
durch Pressen, Prägen oder Stanzen. Jede der Greiferzufüh
rungs- bzw. -abführungsvorrichtungen 101A, 102A, 101B, 102B
hat die gleiche Struktur bzw. den gleichen Aufbau, wie sie
bzw. er in den Fig. 2 bis 5 gezeigt und anhand dieser Figur
weiter oben beschrieben ist.
Es sei nun die Betriebsweise dieser Ausführungsform unter Be
zugnahme auf Fig. 9, die ähnlich der Fig. 7 ist, beschrieben:
Zunächst werden zu einer Zeitgebung bzw. -steuerung a ein zweiter stationärer Greifer 4 (wobei sich "stationär" hier vorzugsweise nur auf die Einklemm- bzw. Freigaberichtung be zieht) und ein zweiter bewegbarer Greifer 5 der vorderen Greiferzuführungsvorrichtung, welche ein flächiges Material 7B freigegeben haben, zu einer Förderstartposition zurückgeführt, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird angehoben, um einen nacheilenden bzw. hinteren Teil des flächigen Materials 7B einzuklemmen, und nachfolgend wird ein erster bewegbarer Grei fer 2 abgesenkt (wobei sich hier "bewegbar" vorzugsweise nur auf die Einklemm- und Freigaberichtung bezieht). In entspre chender Weise werden in der rückwärtigen Greiferabführungsvor richtung ein zweiter stationärer Greifer 4 (wobei sich hier "stationär" vorzugsweise nur auf die Einklemm- bzw. Freigabe richtung bezieht) und ein zweiter bewegbarer Greifer 5, welche ein vorhergehendes flächiges Material 7A, zum Beispiel ein Plattenmaterial, freigegeben haben, zu einer Förderstartposi tion zurückgeführt, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird angehoben, um einen nacheilenden bzw. hinteren Teil des flä chigen Materials 7A einzuklemmen, und nachfolgend wird ein er ster bewegbarer Greifer 2 abgesenkt (wobei sich hier "beweg bar" vorzugsweise nur auf die Einklemm- und Freigaberichtung bezieht).
Zunächst werden zu einer Zeitgebung bzw. -steuerung a ein zweiter stationärer Greifer 4 (wobei sich "stationär" hier vorzugsweise nur auf die Einklemm- bzw. Freigaberichtung be zieht) und ein zweiter bewegbarer Greifer 5 der vorderen Greiferzuführungsvorrichtung, welche ein flächiges Material 7B freigegeben haben, zu einer Förderstartposition zurückgeführt, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird angehoben, um einen nacheilenden bzw. hinteren Teil des flächigen Materials 7B einzuklemmen, und nachfolgend wird ein erster bewegbarer Grei fer 2 abgesenkt (wobei sich hier "bewegbar" vorzugsweise nur auf die Einklemm- und Freigaberichtung bezieht). In entspre chender Weise werden in der rückwärtigen Greiferabführungsvor richtung ein zweiter stationärer Greifer 4 (wobei sich hier "stationär" vorzugsweise nur auf die Einklemm- bzw. Freigabe richtung bezieht) und ein zweiter bewegbarer Greifer 5, welche ein vorhergehendes flächiges Material 7A, zum Beispiel ein Plattenmaterial, freigegeben haben, zu einer Förderstartposi tion zurückgeführt, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird angehoben, um einen nacheilenden bzw. hinteren Teil des flä chigen Materials 7A einzuklemmen, und nachfolgend wird ein er ster bewegbarer Greifer 2 abgesenkt (wobei sich hier "beweg bar" vorzugsweise nur auf die Einklemm- und Freigaberichtung bezieht).
In der nächsten Zeitgebung bzw. -steuerung b wird, nachdem
sich der zweite stationäre und bewegbare Greifer 4 und 5, die
das flächige Material 7B, beispielsweise ein Plattenmaterial,
in der vorderen Greiferzuführungsvorrichtung einklemmen, zu
der Förderendposition bewegt und das flächige Material 7B um
eine Länge vorgeschoben haben, die der Bewegungsstrecke dieser
Greifer entspricht, der erste bewegbare Greifer 2 angehoben,
und der nacheilende oder hintere Teil des flächigen Materials
7B wird zwischen einem ersten stationären Greifer 1 und dem
ersten bewegbaren Greifer 2 eingeklemmt. In entsprechender
Weise wird in der rückwärtigen Greiferabführungsvorrichtung,
nachdem sich der zweite stationäre und bewegbare Greifer 4 und
5, die das vorhergehende flächige Material 7A einklemmen, zu
einer Förderendposition bewegt und das flächige Material 7A um
eine Länge, die der Bewegungsstrecke dieser Greifer ent
spricht, vorgeschoben haben, der erste bewegbare Greifer 2 an
gehoben, und ein voreilender oder vorderer Teil des flächigen
Materials 7B wird zwischen einem ersten stationären Greifer 1
und dem ersten bewegbaren Greifer 2 einklemmt.
Zu einer Zeitgebung bzw. -steuerung c wird, nachdem sich der
zweite bewegbare Greifer 5 der vorderen Greiferzuführungsvor
richtung zur Freigabe des nacheilenden oder hinteren Teils des
flächigen Materials 7B abgesenkt hat, der zweite bewegbare
Greifer 5 zu der Förderstartposition zurückgebracht und ange
hoben, um einen voreilenden oder vorderen Teil des nachfolgen
den flächigen Materials 7C, zum Beispiel eines Plattenmateri
als, einzuklemmen, und nachfolgend wird der erste bewegbare
Greifer 2 abgesenkt. In entsprechender Weise werden in der
rückwärtigen Greiferabführungsvorrichtung der zweite statio
näre und bewegbare Greifer 4 und 5, welche das flächige Mate
rial 7A freigegeben haben, zu der Förderstartposition zurück
gebracht, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird angehoben,
um den voreilenden oder vorderen Teil des flächigen Materials
7B einzuklemmen, und nachfolgend wird der erste bewegbare
Greifer 2 abgesenkt.
Zu der nächsten Zeitgebung bzw. -steuerung d wird, nachdem
sich der zweite stationäre und bewegbare Greifer 4 und 5, die
das flächige Material 7C in der vorderen Greiferzuführungsvor
richtung einklemmen, zu der Förderendposition bewegt und das
flächige Material 7C um eine Länge, die der Bewegungsstrecke
dieser Greifer entspricht, vorgeschoben haben, der erste be
wegbare Greifer 2 angehoben, und das flächige Material 7C wird
zwischen dem ersten stationären und bewegbaren Greifer 1 und 2
eingeklemmt. In entsprechender Weise wird in der rückwärtigen
Greiferabführungsvorrichtung, nachdem sich der zweite statio
näre und bewegbare Greifer 4 und 5, die das flächige Material
7B einklemmen, zu der Förderendposition bewegt und das flä
chige Material 7B um eine Länge, die der Bewegungsstrecke die
ser Greifer entspricht, vorgeschoben haben, der erste beweg
bare Greifer 2 angehoben, und das flächige Material 7B wird
zwischen dem ersten stationären und bewegbaren Greifer 1 und 2
eingeklemmt.
Durch Wiederholen des vorstehend beschriebenen Zyklus′ werden
die flächigen Materialien, insbesondere Plattenmaterialien,
intermittierend jeweils auf einmal um eine vorbestimmte Länge
vorwärts bewegt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann, wie vorstehend be
schrieben worden ist, ein kontinuierliches Streifen- oder
Bandmaterial von einer Spule oder einer Wickelrolle, welches
eine relativ große Breite hat, sowohl auf der rechten als auch
auf der linken Seite eingeklemmt und in die Arbeits- bzw. Be
arbeitungsmaschine zugeführt werden, und zwar so, daß der Raum
für die Einrichtung signifikant vermindert ist. Das Paar aus
rechter und linker Greiferzuführungsvorrichtung sind voneinan
der getrennt, so daß es der Bedienungs- oder Wartungsperson
ermöglicht wird, dazwischen zu stehen und die Bearbeitungs
werkzeugwartung, beispielsweise die Preß-, Präge- oder Stanz
werkzeugwartung, leicht auszuführen. Die Form- und Oberflä
chengenauigkeit der Greifer ist verbessert, so daß das Mate
rial nicht beschädigt wird. Darüber hinaus kann, da das Paar
aus rechter und linker Greiferzuführungsvorrichtung synchron
durch die Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung betätigt wird,
ein Hochgeschwindigkeitszuführungs- bzw. -abführungs- bzw.
-vorschubbetrieb mit hoher Genauigkeit durchgeführt werden.
Weiterhin können, wenn je ein Paar von Greifervorschubvorrich
tungen sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts (bezogen auf
den Materialfluß) der Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine in
der Materialförderrichtung vorgesehen ist, flächige Materia
lien in einer relativ großen Breite in entsprechender Weise
zugeführt bzw. abgeführt bzw. vorgeschoben werden, und zwar
insbesondere flächige Materialien von begrenzter Länge (aber
auch Streifen- oder Bandmaterialien), vorzugsweise Platten
materialien.
Mit der Erfindung wird eine Materialvorschubeinrichtung zur
Verfügung gestellt, welche ein Material, das eine relativ
große Breite hat, mit hoher Geschwindigkeit und mit hoher Ge
nauigkeit intermittierend zuführt bzw. abführt bzw. vor
schiebt, wobei die Einstellung der Einrichtung und die Bear
beitungswerkzeugwartung, beispielsweise eine Preßwerkzeugwar
tung, leicht ausgeführt werden können und die Gefahr einer
Beschädigung des Materials ausgeschlossen oder doch zumindest
sehr gering ist. Die Materialvorschubeinrichtung umfaßt ein
Paar von Greifervorschubvorrichtungen, welche sowohl auf der
rechten als auch auf der linken Seite einer Bearbeitungsma
schine, beispielsweise einer Preß-, Präge- oder Stanzmaschine,
vorgesehen sind und synchron betätigt werden. Jede der Grei
fervorschubvorrichtungen umfaßt eine erste Greifereinrichtung,
welche das Material einklemmen und freigeben kann, sowie eine
zweite Greifereinrichtung, welche sich längs einer Richtung
der Materialförderung relativ zu der ersten Greifereinrichtung
hin- und herbewegt und das Material einklemmen und freigeben
kann, und eine Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung zum Wie
derholen dieser Vorgänge derart, daß dann, wenn die zweite
Greifereinrichtung das Material in einer Förderstartposition
einklemmt, die erste Greifereinrichtung das Material freigibt,
und wenn sich die zweite Greifereinrichtung zu einer Förder
endposition bewegt hat bzw. bewegt, die erste Greifereinrich
tung das Material einklemmt, während die zweite Greiferein
richtung das Material freigibt und zu der Förderstartposition
zurückkehrt.
Claims (3)
1. Materialvorschubeinrichtung zum intermittierenden För
dern eines Materials (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115), das eine rela
tiv große Breite hat, in eine und/oder aus einer Arbeits- oder
Bearbeitungsmaschine (100), umfassend ein Paar Greifervor
schubvorrichtungen (101, 102, 101A, 101B, 102A, 102B), welche
sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite eines Ma
terialeinführungs- und/oder -abführungsteils oder -bereichs
der Arbeits- oder Bearbeitungsmaschine (100) vorgesehen sind
und synchron betätigt werden,
wobei jede der Greifervorschubvorrichtungen (101, 102, 101A, 101B, 102A, 102B) folgendes umfaßt:
eine erste Greifereinrichtung (3, 104, 104A, 104B), welche einen stationären Greifer (1) und einen bewegbaren Greifer (2) hat, die das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) einklemmen und freigeben können;
eine zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B), welche sich längs einer Richtung der Materialförderung relativ zu der ersten Greifereinrichtung (3, 104, 104A, 104B) hin- und herbe wegt, wobei die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) einen stationären Greifer (4) und einen bewegbaren Greifer (5) hat, welche das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) einklemmen und freigeben können; und
eine Nocken- und/oder Steuerkurveneinrichtung (106) zum Wie derholen dieser Vorgänge derart, daß die erste Greifereinrich tung (3, 104, 104A, 104B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) freigibt, wenn die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) in einer Förderstartposition einklemmt oder eingeklemmt hat, und, wenn sich die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) zu ei ner Förderendposition bewegt, die erste Greifereinrichtung (3, 104, 104A, 104B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) ein klemmt, während die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) freigibt oder freigegeben hat und zu der Förderstartposition zurückkehrt.
wobei jede der Greifervorschubvorrichtungen (101, 102, 101A, 101B, 102A, 102B) folgendes umfaßt:
eine erste Greifereinrichtung (3, 104, 104A, 104B), welche einen stationären Greifer (1) und einen bewegbaren Greifer (2) hat, die das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) einklemmen und freigeben können;
eine zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B), welche sich längs einer Richtung der Materialförderung relativ zu der ersten Greifereinrichtung (3, 104, 104A, 104B) hin- und herbe wegt, wobei die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) einen stationären Greifer (4) und einen bewegbaren Greifer (5) hat, welche das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) einklemmen und freigeben können; und
eine Nocken- und/oder Steuerkurveneinrichtung (106) zum Wie derholen dieser Vorgänge derart, daß die erste Greifereinrich tung (3, 104, 104A, 104B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) freigibt, wenn die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) in einer Förderstartposition einklemmt oder eingeklemmt hat, und, wenn sich die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) zu ei ner Förderendposition bewegt, die erste Greifereinrichtung (3, 104, 104A, 104B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) ein klemmt, während die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) freigibt oder freigegeben hat und zu der Förderstartposition zurückkehrt.
2. Materialvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß Paare von Greifervorschub
vorrichtungen (101A, 102A, 101B, 102B) sowohl auf oder an dem
Materialeinführungsteil oder -bereich auf oder an der Vorder
seite als auch auf oder an dem Materialabführungsteil oder
-bereich auf oder an der Rückseite der Arbeits- oder Bearbei
tungsmaschine (100) vorgesehen sind, und daß eine Einrichtung
zum Synchronisieren der Vorgänge oder des Betriebs der vorde
ren und rückwärtigen Greifervorschubvorrichtungen (101A, 102A,
101B, 102B) miteinander vorgesehen ist.
3. Materialvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Greifervor
schubvorrichtungen je folgendes aufweisen: eine erste Greifer
betätigungseinrichtung (21), die einen ersten Stellantrieb
hat, welcher zwischen einer Einklemmposition zum Bewegen des
bewegbaren Greifers (2) nahe an den stationären Greifer (1)
und einer Freigabeposition zum Bewegen des bewegbaren Greifers
(2) weg von dem stationären Greifer (1) in der ersten Greifer
einrichtung (3, 104, 104A, 104B) bewegbar ist; und eine zweite
Greiferbetätigungseinrichtung (24), die einen zweiten Stellan
trieb hat, welcher zwischen einer Einklemmposition zum Bewegen
des bewegbaren Greifers (5) nahe an den stationären Greifer
(4) und einer Freigabeposition zum Bewegen des bewegbaren
Greifers (5) weg von dem stationären Greifer (4) in der zwei
ten Greifereinrichtung (86, 105, 105A, 105B) bewegbar ist.
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ID=13093592
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