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DE19526064A1 - Materialvorschubeinrichtung - Google Patents

Materialvorschubeinrichtung

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Publication number
DE19526064A1
DE19526064A1 DE19526064A DE19526064A DE19526064A1 DE 19526064 A1 DE19526064 A1 DE 19526064A1 DE 19526064 A DE19526064 A DE 19526064A DE 19526064 A DE19526064 A DE 19526064A DE 19526064 A1 DE19526064 A1 DE 19526064A1
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DE
Germany
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gripper
movable
stationary
cam
feed
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DE19526064A
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English (en)
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DE19526064C2 (de
Inventor
Heizaburo Kato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sankyo Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Sankyo Manufacturing Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE19526064C2 publication Critical patent/DE19526064C2/de
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
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    • B21D43/11Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers for feeding sheet or strip material
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Materialvorschub- bzw. zuführungseinrichtung zum Fördern von flächigen Materialien, insbesondere Plattenmaterialien, oder eines kontinuierlichen Streifen- oder Bandmaterials von einer Spule bzw. Streifen- oder Bandrolle, welche Materialien eine relativ große Breite haben, in eine Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine, wie bei­ spielsweise eine Preßmaschine, zum Beispiel eine Presse, eine Stanze, eine Prägeeinrichtung o. dgl., wobei der Begriff "Mate­ rialzuführungs- oder -vorschub- oder -abführungseinrichtung" zusammenfassend für die Begriffe "Materialvorschub-, -zufüh­ rungs-, -abführungs-, -förderungs-, -beschickungs-, -ausspei­ sungs- oder -einspeisungseinrichtung" verwendet wird.
Die Fig. 10 zeigt eine konventionelle Einrichtung zum inter­ mittierenden Zuführen eines kontinuierlichen Streifen- oder Bandmaterials von einer Spule bzw. Streifen- oder Bandwickel­ rolle, welches Streifen- oder Bandmaterial eine relativ große Breite hat, in einen Preßwerkzeugsatz in einer Preßmaschine o. dgl. Dieses ist ein Walzenzuführungssystem, in dem Walzen 201, 202, die eine große Länge haben, durch eine intermittie­ rende Antriebseinrichtung 203 zeitlich gesteuert angetrieben werden, und ein kontinuierliches Streifen- oder Bandmaterial 204 ist zwischen die beiden Walzen 201, 202 eingefügt und wird zwischen diesen beiden Walzen gefördert.
Als ein anderes konventionelles Beispiel ist ein Plattenzufüh­ rungssystem in Fig. 11 gezeigt. In dem Plattenzuführungssystem sind Mitnehmer 305 (oder Finger) zum Positionieren von Plat­ tenmaterialien 304 in gleichen Abständen beabstandet auf einen Kettenförderer 303 vorgesehen, und der Kettenförderer 303 wird durch eine intermittierende Antriebseinrichtung 301 und Ket­ tenzahnräder 302 so intermittierend betrieben, daß er die Plattenmaterialien 304 schrittweise, insbesondere an eine Be­ arbeitungsmaschine, abgibt.
Jedoch machen es die Form und die Festigkeit der langen Walzen in der konventionellen Zuführungseinrichtung mit den Walzen von großer Länge schwierig, den Parallelismus der Walzen ein­ zustellen bzw. die Walzen genau parallel einzustellen; und der Durchmesser der Walzen sowie die Teilungs- oder Schaltzahl der intermittierenden Antriebseinrichtung müssen zur genauen Steuerung der Vorschublänge verändert werden. Infolgedessen hat die Einrichtung große Abmessungen und beschränkt den Ar­ beitsraum auf der Vorderseite des Bearbeitungs- oder Preßwerk­ zeugs, so daß es schwierig ist, zur Wartung zu dem Bearbei­ tungs- oder Preßwerkzeug Zugang zu bekommen. Auch die konven­ tionelle Zuführungseinrichtung vom Kettenförderer-Typ nimmt viel Raum ein, und zwar sogar noch mehr Raum als das Walzenzu­ führungssystem, und die Wartung ist noch schwieriger. Weiter läßt sich, da Mitnehmer verwendet werden, keine Hochgeschwin­ digkeitsförderung erreichen. In ähnlicher Weise ist die För­ dergeschwindigkeit auch dann beschränkt, wenn Finger verwendet werden. Demgemäß läßt sich ein exakt synchronisierter Betrieb nicht oder nur sehr schwer erreichen. Darüber hinaus kommt es gleichzeitig zu dem Problem, daß das Material durch die Mit­ nehmer oder Finger leicht beschädigt werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es insbesondere, die vorstehend beschriebenen konventionellen Schwierigkeiten zu überwinden und ein Materialzuführungseinrichtung zur Verfügung zu stellen, welche ein Material, das eine relativ große Breite hat, mit hoher Geschwindigkeit intermittierend vorschieben bzw. zuführen kann, wobei die Einstellung der Einrichtung und die Wartung des Bearbeitungswerkzeugs, beispielsweise eines Preßwerkzeugs, leicht durchführbar und die Gefahr einer Be­ schädigung des Materials gering sein sollen.
Die vorstehende Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Materialzuführungseinrichtung gelöst, die ein Paar Greiferzuführungsvorrichtungen aufweist, welche sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite eines Materialeinfüh­ rungsteils einer Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine vorgesehen sind und synchron betätigt werden, wobei die Greiferzufüh­ rungsvorrichtungen je folgendes umfassen: eine erste Greifer­ vorrichtung, welche einen stationären Greifer und einen beweg­ baren Greifer hat, die ein Material einklemmen und freigeben können; eine zweite Greifervorrichtung, welche sich längs ei­ ner Richtung der Materialförderung bezüglich der ersten Grei­ fervorrichtung hin- und herbewegt, wobei die zweite Greifer­ vorrichtung einen stationären Greifer und einen bewegbaren Greifer hat, welche das Material einklemmen und freigeben kön­ nen; und eine Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung zum Wieder­ holen dieser Vorgänge derart, daß dann, wenn die zweite Grei­ fervorrichtung das Material in einer Förderstartposition ein­ klemmt, die erste Greifervorrichtung das Material freigibt, und wenn sich die zweite Greifervorrichtung zu einer Förder­ endposition bewegt bzw. bewegt hat, die erste Greifervorrich­ tung das Material einklemmt, während die zweite Greifervor­ richtung das Material frei gibt und zu der Förderstartposition zurückkehrt. Paare von solchen Greiferzuführungsvorrichtungen können sowohl auf bzw. an dem Materialeinführungsteil bzw. -bereich an bzw. auf der Vorderseite und auf bzw. an einem Ma­ terialabführungsteil bzw. -bereich auf bzw. an der Rückseite der Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine vorgesehen sein.
Mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau der Erfindung kann ein kontinuierliches Streifen- oder Bandmaterial von einer Spule oder Wickelrolle, welches eine relativ große Breite hat, so­ wohl auf der rechten als auch der linken Seite eingeklemmt und in die Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine so zugeführt werden, daß der Raum für die Einrichtung bzw. Materialzuführungsein­ richtung vermindert ist. Das Paar aus rechter und linker Grei­ ferzuführungsvorrichtung ist vorzugsweise so voneinander ge­ trennt, daß es der Bedienungs- oder Wartungsperson ermöglicht wird, dazwischen zu stehen und die Bearbeitungswerkzeugwar­ tung, beispielsweise die Preßwerkzeugwartung, leicht aus zufüh­ ren. Die Form- und die Oberflächengenauigkeit der Greifer ist, insbesondere auf diese Weise, so verbessert, daß das Material nicht beschädigt wird. Darüber hinaus kann, da das Paar aus rechter und linker Greifervorrichtung synchron durch die Noc­ ken- oder Steuerkurveneinrichtung betätigt wird, ein Hoch­ geschwindigkeitszuführungs- bzw. -vorschubvorgang mit hoher Genauigkeit ausgeführt werden. Weiterhin können, wenn Paare von Greiferzuführungsvorrichtung sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite der Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine vorgesehen sind, flächige Materialien, wie insbesondere Plat­ ten, Streifen, oder Bandmaterialien, von einer relativ großen Breite in gleichartiger Weise zugeführt und abgeführt werden.
Die vorstehenden sowie weitere Vorteile und Merkmale der Er­ findung seien nachfolgend anhand einiger besonders bevorzugter Ausführungsformen derselben unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 9 der Zeichnung näher beschrieben und erläutert; es zei­ gen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, welche eine Ausfüh­ rungsform einer Materialzuführungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch veranschau­ licht, wobei diese Materialzuführungseinrichtung auch als Materialabführungseinrichtung verwendet werden kann;
Fig. 2 eine Vorder-Querschnittsansicht, die eine Greiferzu­ führungs- bzw. -vorschubvorrichtung schematisch ver­ anschaulicht, welche in der Ausführungsform, die in Fig. 1 gezeigt ist, verwendet wird;
Fig. 3 eine linksseitige Querschnittsansicht, welche sche­ matisch die Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvor­ richtung veranschaulicht;
Fig. 4 eine horizontale Querschnittsansicht, welche die Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtung schema­ tisch zeigt;
Fig. 5 eine andere horizontale Querschnittsansicht, die längs einer anderen Ebene ausgeführt ist und die Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtung eben­ falls schematisch veranschaulicht;
Fig. 6 ein Zeitsteuerungsdiagramm zur Erläuterung des Be­ triebs der Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. 1 bis 5;
Fig. 7 ein Verfahrensdiagramm zur Erläuterung des Betriebs der Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. 1 bis 5;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht, die eine andere Aus­ führungsform einer Materialzuführungs- bzw. -abfüh­ rungseinrichtung gemäß der Erfindung schematisch veranschaulicht;
Fig. 9 ein Verfahrensdiagramm zur Erläuterung des Betriebs der Ausführungsform der Erfindung gemäß der Fig. 8;
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht, die eine Materialzu­ führungseinrichtung nach dem Stande der Technik zum Zuführen eines kontinuierlichen Streifen- bzw. Band­ materials von einer Spule bzw. Wickelrolle schema­ tisch veranschaulicht; und
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht, die eine Materialzu­ führungseinrichtung nach dem Stande der Technik für Plattenmaterialien schematisch veranschaulicht.
In der nun folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzug­ ten Ausführungsformen der Erfindung sei zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen, die eine erste Ausführungsform einer Material­ fördereinrichtung, wie einer Materialvorschub- oder -zufüh­ rungseinrichtung, gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt:
Je ein Paar Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtungen 101 bzw. 102 ist auf der rechten und linken Seite eines Material­ einführungsteils bzw. -bereichs einer Bearbeitungsmaschine 100, beispielsweise einer Preßmaschine, vorgesehen, und zwar gesehen in der Richtung der Materialförderung, die durch den Pfeil 200 angedeutet ist. Die rechte und linke Greiferförder­ vorrichtung 101, 102 sind symmetrisch angebracht bzw. ange­ ordnet, und jede umfaßt eine erste Greifervorrichtung 104, welche einen stationären Greifer und einen bewegbaren Greifer aufweist, die zusammen beide Seiten eines kontinuierlichen Streifen- oder Bandmaterials 103 von einer Spule oder Wickel­ rolle, welches eine relativ große Breite hat, einklemmen und freigeben können, und eine zweite Greifervorrichtung 105, wel­ che sich längs der Materialförderungsrichtung bezüglich der ersten Greifervorrichtung 104 hin- und herbewegt, wobei die zweite Greifervorrichtung 105 einen stationären Greifer und einen bewegbaren Greifer aufweist, welche zusammen beide Sei­ ten des kontinuierlichen Streifen- oder Bandmaterials 103 ein­ klemmen und freigeben können. Es sei hier darauf hingewiesen, daß sich, wie sich aus der vorstehenden Beschreibung und der weiter unten gegebenen Funktionsbeschreibung ergibt, die Be­ zeichnung "stationärer" Greifer der zweiten Greifervorrichtung 105 vorzugsweise nur auf die Bewegung in der Einklemm- und Freigaberichtung bezieht.
Jede der Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtungen 101, 102 weist weiter eine Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung 106 zum Wiederholen des folgenden Vorgangs auf: Wenn die zweite Greifervorrichtung 105 das kontinuierliche Streifen- oder Bandmaterial 103 in einer Förderstartposition einklemmt, gibt die erste Greifervorrichtung 104 das kontinuierliche Streifen- oder Bandmaterial 103 frei, und wenn sich die zweite Greifer­ vorrichtung 105 zu einer Förderendposition bewegt bzw. bewegt hat, klemmt die erste Greifervorrichtung 104 das kontinuier­ liche Streifen- oder Bandmaterial 103 ein, und die zweite Greifervorrichtung 104 gibt das kontinuierliche Streifen- oder Bandmaterial 103 frei und kehrt zu der Förderstartposition zu­ rück.
Die Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung 106 wird durch An­ triebsriemenscheiben 107 angetrieben. Die Antriebsriemenschei­ ben 107 sind mit einer Kurbelwelle 113 oder einer anderen An­ triebswelle der Bearbeitungsmaschine 100, beispielsweise einer Preßmaschine, durch zwischenliegende Riemenscheiben 108, 109, 110 und Kettenzahnräder 111, 112 verbunden, welche symmetrisch auf beiden Seiten, d. h. sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite, angeordnet sind, und die Antriebsriemen­ scheiben 107 werden synchron durch die Kurbelwelle 113 oder andere Antriebswelle angetrieben. Die Kurbelwelle 113 oder an­ dere Antriebswelle treibt eine obere Hälfte eines Bearbei­ tungswerkzeugs 114, beispielsweise eines Preßwerkzeugs, durch Verbindungsstangen o. dgl. und Schlitten (nicht gezeigt) an, so daß dadurch das kontinuierliche Streifen- oder Bandmaterial 103 bearbeitet, beispielsweise preßbearbeitet, wird.
Die Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtung 101, 102, die in dieser Ausführungsform vorgesehen sind, werden nun speziel­ ler beschrieben. Die Struktur der Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtungen 101, 102 basiert auf einer Materialzu­ führungseinrichtung, die in der Geprüften japanischen Patent­ veröffentlichung Nr. 5-17141 offenbart ist. Der Inhalt dieser Veröffentlichung wird in einen bzw. den vorliegenden Teil des Inhalts der Beschreibung der vorliegenden Erfindung aufgenom­ men, und zwar wird die folgende Beschreibung entsprechend der Offenbarung der Veröffentlichung gegeben:
Die Fig. 2 ist eine Vorder-Querschnittsansicht, die die Grei­ ferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtung 101, 102 schematisch veranschaulicht; Fig. 3 ist eine schematische linksseitige Querschnittsansicht derselben; Fig. 4 ist eine schematische horizontale Querschnittsansicht derselben, und Fig. 5 ist eine andere horizontale Querschnittsansicht, die diese Greiferzu­ führungs- bzw. -vorschubvorrichtung, gesehen längs einer un­ terschiedlichen Ebene, schematisch zeigt.
Die Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvorrichtung 101, 102 um­ faßt eine erste Greifervorrichtung 3 (104), welche ein Mate­ rial 7 zwischen einem ersten stationären Greifer 1 und einem ersten bewegbaren (vorzugsweise "bewegbar" nur in der Ein­ klemm- und Freigaberichtung) Greifer 2 einklemmt und freigibt; sowie eine zweite Greifervorrichtung 6 (105), welche das Mate­ rial 7 zwischen einem zweiten stationären Greifer 4 (vorzugs­ weise "stationär" nur in der Einklemm- und Freigaberichtung) und einem zweiten bewegbaren Greifer 5 einklemmt und freigibt, wobei die zweite Greifervorrichtung 6 (105) auf einem Gleit- oder Verschiebeblock 13 vorgesehen ist, welcher längs eines Materialförderdurchgangs gleitet oder verschiebbar ist und sich gegenüber der ersten Greifervorrichtung 3 (104) befindet; sowie eine erste Greiferbetätigungseinrichtung 8, die einen ersten Stellantrieb 18 aufweist, welcher zwischen einer Ein­ klemmposition zum Bewegen des ersten bewegbaren Greifers 2 nahe an den ersten stationären Greifer 1 und einer Freigabe­ position zum Bewegen des ersten bewegbaren Greifers 2 weg von dem ersten stationären Greifer 1 bewegbar ist; und weiter eine zweite Greiferbetätigungseinrichtung 9, die einen zweiten Stellantrieb 31 aufweist, welcher zwischen einer Einklemmposi­ tion zum Bewegen des zweiten bewegbaren Greifers 5 nahe an den zweiten stationären Greifer 4 und einer Freigabeposition zum Bewegen des zweiten bewegbaren Greifers 5 weg von dem zweiten stationären Greifer 4 bewegbar ist; und eine Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung 10 (106), die kontinuierlich in einer Richtung gedreht wird.
Die Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung 10 (106) umfaßt eine erste und zweite Plattennocke oder -steuerkurve 21, 24, welche jeweils mit dem ersten und zweiten Stellantrieb 18, 31 inein­ andergreifen und diese zwischen der Einklemmposition und der Freigabeposition mit einer vorbestimmten Zeitgebung bzw. zeit­ lichen Steuerung bewegen; sowie eine Rollen- bzw. Walzenge­ triebenocke bzw. -steuerkurve 25, welche eine kontinuierliche Drehbewegung in eine Drehschwingbewegung einer drehend schwin­ genden Achse 27 umsetzt; und eine einzelne bzw. einzige Ein­ gangsachse 23, die sich zum Drehen der ersten und zweiten Plattennocke oder -steuerkurve 21, 24 und der Rollen- bzw. Walzengetriebenocke oder -steuerkurve 25 horizontal erstreckt.
Eine Antriebsriemenscheibe 107 ist auf der Eingangsachse bzw. -welle 23 befestigt. Die Seitenoberflächen von sich verjüngen­ den oder abgeschrägten Rippen der Rollen- oder Walzengetriebe­ nocke oder -steuerkurve 25 auf entgegengesetzten Seiten dienen als Nocken- oder Steuerkurvenoberfläche 25a. Eine Mehrzahl von rollenden Nocken- oder Steuerkurvenfolgern 26a, die von dem Umfang eines Drehkopfs 26 vorstehen, sind im Roll- bzw. Wälz­ kontakt mit den Nocken- oder Steuerkurvenoberflächen 25a. Wenn die Rollen- oder Walzengetriebenocke oder -steuerkurve 25 mit der Eingangsachse bzw. -welle 23 gedreht wird, funktionieren die Nocken- oder Steuerkurvenoberflächen 25a und die rollenden bzw. sich abwälzenden Nocken- oder Steuerkurvenfolger 26a da­ hingehend, daß sie den Drehkopf 26 und die Drehschwingachse 27 entsprechend der Form der Nocken- oder Steuerkurvenoberflächen 25a schwingend drehen bzw. in eine Drehschwingung versetzen. Andererseits ist ein verschwenkbarer bzw. schwingender Arm 11, der mit dem Gleit- oder Verschiebeblock 13 ineinandergreift, auf der Drehschwingachse 27 so vorgesehen, daß der Gleit- oder Verschiebeblock 13 mit einer vorbestimmten Zeitgebung bzw. zeitlichen Steuerung in Ansprechung auf die Drehschwingbewe­ gung der Drehschwingachse bzw. -welle 27 hin- und hergleitet bzw. sich hin- und herverschiebt.
Die zweite Greifereinrichtung 9 weist eine sich drehende Welle 15 auf, die mit einem Arbeitsteil 32 zum Betätigen des zweiten bewegbaren Greifers 5 versehen ist, wobei die sich drehende Welle 15 auf dem Gleit- oder Verschiebeblock 13 so angebracht ist, daß sie schwingend drehbar ist. Wenn sie in einer Rich­ tung gedreht bzw. verschwenkt wird, bewirkt die sich drehende Welle 15 durch den Arbeitsteil 32, daß sich der zweite beweg­ bare Greifer 5 dicht an den zweiten stationären Greifer 4 be­ wegt. Wenn sie in der anderen Richtung gedreht bzw. ver­ schwenkt wird, bewirkt die sich drehende Welle 15 durch den Arbeitsteil 32, daß sich der zweite bewegbare Greifer 5 von dem zweiten stationären Greifer 4 wegbewegt. Die zweite Grei­ fereinrichtung 9 weist weiter eine Feder (nicht gezeigt) auf, welche die sich drehende Welle 15 konstant in eine Richtung drückt, und eine Steuer- bzw. Regeleinrichtung (nicht gezeigt) zum Steuern bzw. Regeln einer bzw. der Kraft dieser Feder. Der zweite Stellantrieb 31 hat einen Eingriffsteil 31a, der mit dem Arbeitsteil 32 in Eingriff ist, und ist zwischen der Frei­ gabeposition zum Drehen der sich drehenden Welle 15 in der zweiten Richtung gegen die Kraft der Feder und der Einklemmpo­ sition zum Drehen der sich drehenden Welle 15 in der ersten Richtung durch die Kraft der Feder bewegbar.
Als nächstes sei die Betriebsweise von jeder der Greiferzufüh­ rungsvorrichtungen 101, 102 beschrieben:
Die Eingangsachse bzw. -welle 23 der Nocken- oder Steuerkur­ veneinrichtung 10 (106) wird durch die Antriebsriemenscheibe 107 gedreht, und demgemäß werden die erste und zweite Nocke oder Steuerkurve 21, 24 und die mit der Eingangsachse 23 inte­ grale Rollen- oder Walzengetriebenocke oder -steuerkurve 25 gedreht. Infolgedessen werden der erste bewegbare Greifer 2 der ersten Greifereinrichtung 3 (104) und der zweite bewegbare Greifer 5 der zweiten Greifereinrichtung 6 (105) mit einer vorbestimmten Zeitgebung bzw. zeitlichen Steuerung betätigt; und der zweite stationäre Greifer 4 und der zweite bewegbare Greifer 5 der zweiten Greifereinrichtung 6 (105) werden zusam­ men mit dem Gleit- oder Verschiebeblock 13 längs der Material­ förderrichtung in einer vorbestimmten Zeitgebung oder zeitli­ chen Steuerung verschoben, so daß sie dadurch das Material 7 fördern.
Es sei nun die Zeitgebung oder zeitliche Steuerung unter Be­ zugnahme auf die Fig. 6 und 7 beschrieben:
Fig. 6 ist ein Zeitgebungs- bzw. -steuerungsablaufdiagramm der Plattennocken oder -steuerkurven 21, 24, der Rollen- oder Wal­ zengetriebenocke oder -steuerkurve 25 und der Bearbeitungsma­ schine 100, insbesondere einer Pressenmaschine, und die Fig. 7 ist ein Verfahrensdiagramm, welches die Betriebsvorgänge der Materialvorschub- bzw. -zuführungseinrichtung und des Bearbei­ tungswerkzeugs, beispielsweise des Preßwerkzeugs, die den Zeitgebungen bzw. -steuerungen A, B, C und D der Fig. 6 ent­ sprechen, erläutert. Zuerst wird bei der Zeitgebung bzw. -steuerung A der erste bewegbare Greifer 2 angehoben, und das Material 7 wird zwischen dem ersten stationären und bewegbaren Greifer 1 und 2 eingeklemmt. Jedoch befindet sich der zweite bewegbare Greifer 5 in einer abgesenkten Position, wobei das Material 7 zwischen dem zweiten stationären und bewegbaren Greifer 4 und 5, welche auf dem Weg zurück zu der Förderstart­ position sind, in einem nichteingeklemmten Zustand ist. In diesem Zustand fährt die Eingangsachse bzw. -welle 23 fort, sich zu drehen, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird zu der Förderstartposition zurückgeführt und nachfolgend zum Einklem­ men des Materials 7 angehoben, wohingegen der erste bewegbare Greifer 2 zum Freigeben des Materials 7 abgesenkt wird. Dieses ist die Zeitgebung bzw. -steuerung B. Danach werden zu der Zeitgebung bzw. -steuerung C der zweite stationäre und beweg­ bare Greifer 4 und 5, welche das Material 7 einklemmen, in der Materialförderrichtung bewegt. Dann werden der zweite statio­ näre und bewegbar Greifer 4 und 5 zu der Förderendposition be­ wegt, und das Material 7 wird um eine Länge vorgeschoben, die der Bewegungsstrecke dieser Greifer entspricht. Dieses ist die Zeitgebung bzw. -steuerung D. Wenn die Förderung des Materials 7 beendet ist, wird der erste bewegbare Greifer 2 angehoben, um das Material 7 einzuklemmen. Danach wird der zweite beweg­ bare Greifer 5 abgesenkt, um das Material 7 freizugeben, und der zweite stationäre und bewegbare Greifer 4 und 5 werden in einer zu der Materialförderrichtung umgekehrten Richtung be­ wegt und zu der Position der Zeitgebung bzw. -steuerung A zu­ rückgeführt. Dann wird, während die Eingangsachse bzw. -welle 23 kontinuierlich gedreht wird, der vorstehend beschriebene Zyklus wiederholt, um das Material 7 intermittierend jeweils auf einmal um eine vorbestimmte Länge zu fördern.
Wie ohne weiteres ersichtlich ist, können das Einklemmen und das Freigeben des Materials 7 sowie dessen Förderung mit den vorstehenden Zeitgebungen bzw. -steuerungen leicht durch ge­ eignete Ausbildung der Formen der ersten und zweiten Nocke oder Steuerkurve 21, 24 und der Rollen- bzw. Walzengetriebe­ nocke oder -steuerkurve 25 der Nocken- oder Steuerkurvenein­ richtung 10 (106) ausgeführt werden. Weiter sind, wie aus der obigen Beschreibung klar verständlich ist, die Zeitgebungen bzw. -Steuerungen A, B, C und D so eingerichtet, daß sie ver­ hindern, daß das Material 7 vollständig nichteingeklemmt und frei ist, d. h., daß sie verhindern, daß die erste Greiferein­ richtung 3 (104) und die zweite Greifereinrichtung 6 (105) beide das Material 7 freigeben, und zwar wird das während der gesamten Betriebsperiode bzw. -zeitdauer der Materialvorschub­ bzw. -zuführungseinrichtung verhindert. Demgemäß wird verhin­ dert, daß die Zuführungs- oder Vorschubgenauigkeit des Materi­ als 7 durch die Trägheitskraft usw. verschlechtert wird, so daß infolgedessen eine in hohem Maße genaue Materialzuführung ermöglicht wird. Darüber hinaus ist es in dieser Ausführung so, daß die erste Nocke oder Steuerkurve 21 den ersten beweg­ baren Greifer 2 durch die erste Greiferbetätigungseinrichtung 8 betätigt, und die zweite Nocke oder Steuerkurve 24 den zwei­ ten bewegbaren Greifer 5 durch die zweite Greiferbetätigungs­ einrichtung 9 betätigt. Da der erste und zweite bewegbare Greifer 2 und 5 demgemäß durch voneinander unterschiedliche Komponenten bzw. Bauteile betätigt werden, können die Kompo­ nenten bzw. Bauteile zum Betrieb mit den oben beschriebenen Zeitgebungen bzw. -steuerung leicht ausgebildet werden.
Als nächstes wird eine Ausführungsform für flächige Materia­ lien, insbesondere Platten-, Streifen- oder Bandmaterialien, die eine relativ große Breite haben, unter Bezugnahme auf Fig. 8 beschrieben. Diese Ausführungsform ist gegenüber der in Fig. 1 gezeigten Struktur insofern unterschiedlich, als wenigstens eine Materialvorschubeinrichtung sowohl auf oder an einem Ma­ terialeinführungsteil bzw. -bereich auf oder an der Vorder­ seite als auch auf oder an einem Materialabgabeteil bzw. -be­ reich auf oder an der Rückseite einer Bearbeitungsmaschine 100, insbesondere einer Preß-, Präge-, Stanz- oder o. dgl. -ma­ schine, vorgesehen ist. Die Materialzuführungseinrichtung auf oder an der Vorderseite der Bearbeitungsmaschine 100 (strom­ aufwärts in der Materialförderrichtung) umfaßt ein Paar aus einer rechten und linken Greiferzuführungs- bzw. -vorschubvor­ richtung 101A, 102A, die ähnlich bzw. gleichartig jenen der Fig. 1 sind, und die Materialabführungseinrichtung auf bzw. an der Rückseite der Bearbeitungsmaschine 100 (stromabwärts in der Materialförderrichtung) umfaßt in entsprechender Weise ein Paar aus einer rechten und linken Greiferabführungs- bzw. -vorschubvorrichtung 101B, 102B. Die vorderen Greiferzufüh­ rungsvorrichtungen 101A, 102A und die rückwärtigen Greiferab­ führungsvorrichtungen 101B, 102B sind symmetrisch zueinander vorgesehen. Spezieller ist es so, daß die erste Greiferein­ richtung 104A der vorderen Greiferzuführungsvorrichtungen 101A, 102A und die erste Greifereinrichtung 104B der rückwär­ tigen Greiferabführungs- bzw. -vorschubvorrichtungen 101B, 102B näher an der Bearbeitungsmaschine 100, zum Beispiel einer Preß-, Präge- oder Stanzmaschine, angeordnet sind, wohingegen die zweite Greifereinrichtung 105A der vorderen Greiferzufüh­ rungsvorrichtungen 101A, 102A und die zweite Greifereinrich­ tung 105B der rückwärtigen Greiferabführungs- bzw. -vorschub­ vorrichtungen 101B, 102B entfernt bzw. entfernter von der Bearbeitungsmaschine 100 angeordnet sind. Ein Bewegungskraft­ übertragungssystem 107A bis 112A der Greifereinrichtungen 104A, 105A der vorderen Greiferzuführungsvorrichtungen 101A, 102A und ein Bewegungskraftübertragungssystem 107B bis 112B der Greifereinrichtungen 104B, 105B der rückwärtigen Greifer­ abführungsvorrichtungen 101B, 102B sind auf der vorderen und rückwärtigen Seite der Bearbeitungsmaschine 100 symmetrisch und koaxial zueinander vorgesehen und werden mittels einer gemeinsamen Kurbelwelle 113 oder anderen Antriebswelle ange­ trieben. Daher werden die vorderen Greiferzuführungsvorrich­ tungen 101A, 102A und die rückwärtigen Greiferabführungsvor­ richtungen 101B, 102B in vollständiger Synchronizität mitein­ ander betrieben, wenn die Kurbelwelle 113 oder andere An­ triebswelle der Bearbeitungsmaschine 100 ein Bearbeitungswerk­ zeug 114, beispielsweise ein Preß-, Präge- oder Stanzwerkzeug, durch Verbindungsstangen o. dgl. und Schlitten so antreibt, daß ein flächiges Material 115, beispielsweise ein Platten-, Streifen- oder Bandmaterial, bearbeitet wird, zum Beispiel durch Pressen, Prägen oder Stanzen. Jede der Greiferzufüh­ rungs- bzw. -abführungsvorrichtungen 101A, 102A, 101B, 102B hat die gleiche Struktur bzw. den gleichen Aufbau, wie sie bzw. er in den Fig. 2 bis 5 gezeigt und anhand dieser Figur weiter oben beschrieben ist.
Es sei nun die Betriebsweise dieser Ausführungsform unter Be­ zugnahme auf Fig. 9, die ähnlich der Fig. 7 ist, beschrieben:
Zunächst werden zu einer Zeitgebung bzw. -steuerung a ein zweiter stationärer Greifer 4 (wobei sich "stationär" hier vorzugsweise nur auf die Einklemm- bzw. Freigaberichtung be­ zieht) und ein zweiter bewegbarer Greifer 5 der vorderen Greiferzuführungsvorrichtung, welche ein flächiges Material 7B freigegeben haben, zu einer Förderstartposition zurückgeführt, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird angehoben, um einen nacheilenden bzw. hinteren Teil des flächigen Materials 7B einzuklemmen, und nachfolgend wird ein erster bewegbarer Grei­ fer 2 abgesenkt (wobei sich hier "bewegbar" vorzugsweise nur auf die Einklemm- und Freigaberichtung bezieht). In entspre­ chender Weise werden in der rückwärtigen Greiferabführungsvor­ richtung ein zweiter stationärer Greifer 4 (wobei sich hier "stationär" vorzugsweise nur auf die Einklemm- bzw. Freigabe­ richtung bezieht) und ein zweiter bewegbarer Greifer 5, welche ein vorhergehendes flächiges Material 7A, zum Beispiel ein Plattenmaterial, freigegeben haben, zu einer Förderstartposi­ tion zurückgeführt, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird angehoben, um einen nacheilenden bzw. hinteren Teil des flä­ chigen Materials 7A einzuklemmen, und nachfolgend wird ein er­ ster bewegbarer Greifer 2 abgesenkt (wobei sich hier "beweg­ bar" vorzugsweise nur auf die Einklemm- und Freigaberichtung bezieht).
In der nächsten Zeitgebung bzw. -steuerung b wird, nachdem sich der zweite stationäre und bewegbare Greifer 4 und 5, die das flächige Material 7B, beispielsweise ein Plattenmaterial, in der vorderen Greiferzuführungsvorrichtung einklemmen, zu der Förderendposition bewegt und das flächige Material 7B um eine Länge vorgeschoben haben, die der Bewegungsstrecke dieser Greifer entspricht, der erste bewegbare Greifer 2 angehoben, und der nacheilende oder hintere Teil des flächigen Materials 7B wird zwischen einem ersten stationären Greifer 1 und dem ersten bewegbaren Greifer 2 eingeklemmt. In entsprechender Weise wird in der rückwärtigen Greiferabführungsvorrichtung, nachdem sich der zweite stationäre und bewegbare Greifer 4 und 5, die das vorhergehende flächige Material 7A einklemmen, zu einer Förderendposition bewegt und das flächige Material 7A um eine Länge, die der Bewegungsstrecke dieser Greifer ent­ spricht, vorgeschoben haben, der erste bewegbare Greifer 2 an­ gehoben, und ein voreilender oder vorderer Teil des flächigen Materials 7B wird zwischen einem ersten stationären Greifer 1 und dem ersten bewegbaren Greifer 2 einklemmt.
Zu einer Zeitgebung bzw. -steuerung c wird, nachdem sich der zweite bewegbare Greifer 5 der vorderen Greiferzuführungsvor­ richtung zur Freigabe des nacheilenden oder hinteren Teils des flächigen Materials 7B abgesenkt hat, der zweite bewegbare Greifer 5 zu der Förderstartposition zurückgebracht und ange­ hoben, um einen voreilenden oder vorderen Teil des nachfolgen­ den flächigen Materials 7C, zum Beispiel eines Plattenmateri­ als, einzuklemmen, und nachfolgend wird der erste bewegbare Greifer 2 abgesenkt. In entsprechender Weise werden in der rückwärtigen Greiferabführungsvorrichtung der zweite statio­ näre und bewegbare Greifer 4 und 5, welche das flächige Mate­ rial 7A freigegeben haben, zu der Förderstartposition zurück­ gebracht, und der zweite bewegbare Greifer 5 wird angehoben, um den voreilenden oder vorderen Teil des flächigen Materials 7B einzuklemmen, und nachfolgend wird der erste bewegbare Greifer 2 abgesenkt.
Zu der nächsten Zeitgebung bzw. -steuerung d wird, nachdem sich der zweite stationäre und bewegbare Greifer 4 und 5, die das flächige Material 7C in der vorderen Greiferzuführungsvor­ richtung einklemmen, zu der Förderendposition bewegt und das flächige Material 7C um eine Länge, die der Bewegungsstrecke dieser Greifer entspricht, vorgeschoben haben, der erste be­ wegbare Greifer 2 angehoben, und das flächige Material 7C wird zwischen dem ersten stationären und bewegbaren Greifer 1 und 2 eingeklemmt. In entsprechender Weise wird in der rückwärtigen Greiferabführungsvorrichtung, nachdem sich der zweite statio­ näre und bewegbare Greifer 4 und 5, die das flächige Material 7B einklemmen, zu der Förderendposition bewegt und das flä­ chige Material 7B um eine Länge, die der Bewegungsstrecke die­ ser Greifer entspricht, vorgeschoben haben, der erste beweg­ bare Greifer 2 angehoben, und das flächige Material 7B wird zwischen dem ersten stationären und bewegbaren Greifer 1 und 2 eingeklemmt.
Durch Wiederholen des vorstehend beschriebenen Zyklus′ werden die flächigen Materialien, insbesondere Plattenmaterialien, intermittierend jeweils auf einmal um eine vorbestimmte Länge vorwärts bewegt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann, wie vorstehend be­ schrieben worden ist, ein kontinuierliches Streifen- oder Bandmaterial von einer Spule oder einer Wickelrolle, welches eine relativ große Breite hat, sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite eingeklemmt und in die Arbeits- bzw. Be­ arbeitungsmaschine zugeführt werden, und zwar so, daß der Raum für die Einrichtung signifikant vermindert ist. Das Paar aus rechter und linker Greiferzuführungsvorrichtung sind voneinan­ der getrennt, so daß es der Bedienungs- oder Wartungsperson ermöglicht wird, dazwischen zu stehen und die Bearbeitungs­ werkzeugwartung, beispielsweise die Preß-, Präge- oder Stanz­ werkzeugwartung, leicht auszuführen. Die Form- und Oberflä­ chengenauigkeit der Greifer ist verbessert, so daß das Mate­ rial nicht beschädigt wird. Darüber hinaus kann, da das Paar aus rechter und linker Greiferzuführungsvorrichtung synchron durch die Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung betätigt wird, ein Hochgeschwindigkeitszuführungs- bzw. -abführungs- bzw. -vorschubbetrieb mit hoher Genauigkeit durchgeführt werden. Weiterhin können, wenn je ein Paar von Greifervorschubvorrich­ tungen sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts (bezogen auf den Materialfluß) der Arbeits- bzw. Bearbeitungsmaschine in der Materialförderrichtung vorgesehen ist, flächige Materia­ lien in einer relativ großen Breite in entsprechender Weise zugeführt bzw. abgeführt bzw. vorgeschoben werden, und zwar insbesondere flächige Materialien von begrenzter Länge (aber auch Streifen- oder Bandmaterialien), vorzugsweise Platten­ materialien.
Mit der Erfindung wird eine Materialvorschubeinrichtung zur Verfügung gestellt, welche ein Material, das eine relativ große Breite hat, mit hoher Geschwindigkeit und mit hoher Ge­ nauigkeit intermittierend zuführt bzw. abführt bzw. vor­ schiebt, wobei die Einstellung der Einrichtung und die Bear­ beitungswerkzeugwartung, beispielsweise eine Preßwerkzeugwar­ tung, leicht ausgeführt werden können und die Gefahr einer Beschädigung des Materials ausgeschlossen oder doch zumindest sehr gering ist. Die Materialvorschubeinrichtung umfaßt ein Paar von Greifervorschubvorrichtungen, welche sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite einer Bearbeitungsma­ schine, beispielsweise einer Preß-, Präge- oder Stanzmaschine, vorgesehen sind und synchron betätigt werden. Jede der Grei­ fervorschubvorrichtungen umfaßt eine erste Greifereinrichtung, welche das Material einklemmen und freigeben kann, sowie eine zweite Greifereinrichtung, welche sich längs einer Richtung der Materialförderung relativ zu der ersten Greifereinrichtung hin- und herbewegt und das Material einklemmen und freigeben kann, und eine Nocken- oder Steuerkurveneinrichtung zum Wie­ derholen dieser Vorgänge derart, daß dann, wenn die zweite Greifereinrichtung das Material in einer Förderstartposition einklemmt, die erste Greifereinrichtung das Material freigibt, und wenn sich die zweite Greifereinrichtung zu einer Förder­ endposition bewegt hat bzw. bewegt, die erste Greifereinrich­ tung das Material einklemmt, während die zweite Greiferein­ richtung das Material freigibt und zu der Förderstartposition zurückkehrt.

Claims (3)

1. Materialvorschubeinrichtung zum intermittierenden För­ dern eines Materials (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115), das eine rela­ tiv große Breite hat, in eine und/oder aus einer Arbeits- oder Bearbeitungsmaschine (100), umfassend ein Paar Greifervor­ schubvorrichtungen (101, 102, 101A, 101B, 102A, 102B), welche sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite eines Ma­ terialeinführungs- und/oder -abführungsteils oder -bereichs der Arbeits- oder Bearbeitungsmaschine (100) vorgesehen sind und synchron betätigt werden,
wobei jede der Greifervorschubvorrichtungen (101, 102, 101A, 101B, 102A, 102B) folgendes umfaßt:
eine erste Greifereinrichtung (3, 104, 104A, 104B), welche einen stationären Greifer (1) und einen bewegbaren Greifer (2) hat, die das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) einklemmen und freigeben können;
eine zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B), welche sich längs einer Richtung der Materialförderung relativ zu der ersten Greifereinrichtung (3, 104, 104A, 104B) hin- und herbe­ wegt, wobei die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) einen stationären Greifer (4) und einen bewegbaren Greifer (5) hat, welche das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) einklemmen und freigeben können; und
eine Nocken- und/oder Steuerkurveneinrichtung (106) zum Wie­ derholen dieser Vorgänge derart, daß die erste Greifereinrich­ tung (3, 104, 104A, 104B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) freigibt, wenn die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) in einer Förderstartposition einklemmt oder eingeklemmt hat, und, wenn sich die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) zu ei­ ner Förderendposition bewegt, die erste Greifereinrichtung (3, 104, 104A, 104B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) ein­ klemmt, während die zweite Greifereinrichtung (6, 105, 105A, 105B) das Material (7, 7A, 7B, 7C, 103, 115) freigibt oder freigegeben hat und zu der Förderstartposition zurückkehrt.
2. Materialvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Paare von Greifervorschub­ vorrichtungen (101A, 102A, 101B, 102B) sowohl auf oder an dem Materialeinführungsteil oder -bereich auf oder an der Vorder­ seite als auch auf oder an dem Materialabführungsteil oder -bereich auf oder an der Rückseite der Arbeits- oder Bearbei­ tungsmaschine (100) vorgesehen sind, und daß eine Einrichtung zum Synchronisieren der Vorgänge oder des Betriebs der vorde­ ren und rückwärtigen Greifervorschubvorrichtungen (101A, 102A, 101B, 102B) miteinander vorgesehen ist.
3. Materialvorschubeinrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifervor­ schubvorrichtungen je folgendes aufweisen: eine erste Greifer­ betätigungseinrichtung (21), die einen ersten Stellantrieb hat, welcher zwischen einer Einklemmposition zum Bewegen des bewegbaren Greifers (2) nahe an den stationären Greifer (1) und einer Freigabeposition zum Bewegen des bewegbaren Greifers (2) weg von dem stationären Greifer (1) in der ersten Greifer­ einrichtung (3, 104, 104A, 104B) bewegbar ist; und eine zweite Greiferbetätigungseinrichtung (24), die einen zweiten Stellan­ trieb hat, welcher zwischen einer Einklemmposition zum Bewegen des bewegbaren Greifers (5) nahe an den stationären Greifer (4) und einer Freigabeposition zum Bewegen des bewegbaren Greifers (5) weg von dem stationären Greifer (4) in der zwei­ ten Greifereinrichtung (86, 105, 105A, 105B) bewegbar ist.
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