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DE19525636A1 - Wandbelag zum Absorbieren elektromagnetischer Wellen - Google Patents

Wandbelag zum Absorbieren elektromagnetischer Wellen

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Publication number
DE19525636A1
DE19525636A1 DE1995125636 DE19525636A DE19525636A1 DE 19525636 A1 DE19525636 A1 DE 19525636A1 DE 1995125636 DE1995125636 DE 1995125636 DE 19525636 A DE19525636 A DE 19525636A DE 19525636 A1 DE19525636 A1 DE 19525636A1
Authority
DE
Germany
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electromagnetic waves
sheet
wall
ferrite
side facing
Prior art date
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Ceased
Application number
DE1995125636
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl Phys Dr Arnold
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Advanced Ferrite Tech
Original Assignee
Advanced Ferrite Tech
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Filing date
Publication date
Application filed by Advanced Ferrite Tech filed Critical Advanced Ferrite Tech
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Publication of DE19525636A1 publication Critical patent/DE19525636A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q17/00Devices for absorbing waves radiated from an antenna; Combinations of such devices with active antenna elements or systems

Landscapes

  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

Beispielsweise die Messung der Abstrahlung störender elektromagnetischer Felder von elektrischen Geräten wird in Absorberkammern durchgeführt. Eine solche Absorberkammer ist mit einem Wandbelag versehen, der die auf ihn auftreffenden elektromagnetischen Wellen möglichst weitgehend absorbiert. Je geringer die Reflexion der Wellen an den Wänden der Absorberkammer ist, desto höher ist die Meßgenauigkeit der von dem Meßobjekt ausgehenden Strahlung. Da die Störstrahlung oft sehr breitbandig ist, sollte der Wandbelag über ein möglichst breites Frequenzband eine hohe Absorptionsfähigkeit besitzen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Wandbelag anzugeben, der eine möglichst breitbandige hohe Reflexionsdämpfung aufweist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Wegen der Beschichtung der Ferrit-Platte mit einem Widerstandsbelag, erzielt die Platte mit einer relativ geringen Ferritschichtdicke eine sehr hohe Reflexionsdämpfung. Das bringt eine Ersparnis an teurem Ferritmaterial.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird nun die Erfindung näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt einen Ausschnitt einer Wand 1 z. B. einer Absorberkammer. Diese Wand 1 ist vollständig mit mehreren Absorber-Platten belegt, von denen aber beispielhaft nur eine einzige Platte 2 dargestellt ist. Die Platte 2 besteht aus einem Ferritmaterial 3. An der der Wand 1 zugewandten Seite ist die Ferrit-Platte 2 mit einem Widerstandsmaterial 4 belegt. Dabei kann das Widerstandsmaterial 4 direkt auf der Wand 1 aufliegen oder ihr gegenüber durch ein anderes Material getrennt sein. Als Widerstandsmaterial kommt beispielsweise Kohlenstoff oder Eisenpulver in Frage. Der Widerstandsbelag 4 hat zweierlei Wirkungen. Einerseits sorgt er dafür, daß die Bandbreite der Reflexionsdämpfung der Platte 2 zu tieferen Frequenzen hin vergrößert wird, und andererseits führt er dazu, daß die Ferritschicht 3 eine geringere Dicke aufweisen kann, als wenn die Platte 2 nur aus Ferrit bestünde.
Die Dicken der Ferritschicht 3 und des Widerstandsbelages 4 und deren Materialkonstanten richten sich danach, wie hoch die Reflexionsdämpfung der Platte 2 und in welchem Frequenzbereich sie wirksam sein soll. Der Widerstandsbelag 4 ist in der Regel deutlich dünner als die Ferritschicht 3. Anstatt, wie die Figur zeigt, nur eine Ferritschicht 3 vorzusehen, kann die Platte 2 auch aus mehreren Ferritschichten mit unterschiedlichen Materialkonstanten (ε, µ) bestehen. Damit läßt sich unter Umständen eine noch reflexionsärmere Anpassung zwischen dem Widerstand des Raumes, in dem sich das zu absorbierende Feld ausbreitet, und dem Widerstand der Raumwand realisieren.
Die Platte 2 ist gemäß der Figur an der den einfallenden elektromagnetischen Wellen (s. Pfeile) zugewandten Seite ebenflächig. Sie kann aber auch mit einer Struktur (z. B. Rillen, Kegel) versehen sein, die sich besonders reflexionsdämpfend auf bestimmte Strahleneinfallsrichtungen auswirkt.

Claims (6)

1. Wandbelag zum Absorbieren elektromagnetischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens eine aus Ferritmaterial (3) bestehende Platte (2) aufweist und daß die Platte (2) an der der Wand zugewandten Seite mit einem Widerstandsmaterial (4) beschichtet ist.
2. Wandbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerstandsmaterial (4) Kohlenstoff ist.
3. Wandbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerstandsmaterial (4) Eisenpulver ist.
4. Wandbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) an der den einfallenden elektromagnetischen Wellen zugewandten Seite ebenflächig ist.
5. Wandbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) an der den einfallenden elektromagnetischen Wellen zugewandten Seite eine strukturierte Fläche aufweist.
6. Wandbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) aus mehreren Ferritschichten mit unterschiedlichen Materialkonstanten besteht.
DE1995125636 1995-07-14 1995-07-14 Wandbelag zum Absorbieren elektromagnetischer Wellen Ceased DE19525636A1 (de)

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