DE19524325A1 - Antriebsvorrichtung für Wasserfahrzeuge - Google Patents
Antriebsvorrichtung für WasserfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für
Wasserfahrzeuge, mit einem Getriebegehäuse zur Aufnahme
eines Getriebes, das um die Achse einer zur Übertragung
der Antriebsleistung dienenden Königswelle am
Wasserfahrzeug schwenkbar gelagert ist, mit einer
ersten einen Propeller tragenden Propellerwelle, und
einer zweiten, koaxialen Propellerwelle, die einen
zweiten, gegenläufig mit gleicher oder
unterschiedlicher Drehzahl angetriebenen Propeller
(Entdrallpropeller) trägt.
Als Antriebsmittel für Schiffe sind zwei- oder mehrfach
hintereinander geschaltete Propeller - jeweils
entgegengesetzter Drehrichtung - bekannt, deren
Abströmung auf diese Art praktisch Restdrallfrei
gestaltet wird und damit die aus dem Restdrall eines
einfachen Propellers resultierenden Verluste
größtenteils eliminiert werden. Hierbei sind sowohl
Anordnungen mit axialer Krafteinleitung als auch
Anlagen mit einer radialen Krafteinleitung, also
senkrecht zur Propellerachse bekannt. Hierbei befinden
sich beide Propeller auf einer Seite der Drehachse der
senkrechten Antriebswelle.
Weiterhin sind Anlagen mit gegenläufigen Propellern
beiderseits einer senkrecht zur Propellerachse
integrierten Königswelle bekannt, deren
Propellerantriebswellen jeweils in zwei Lagern jeweils
auf einer Seite des jeweiligen Propellers gelagert
sind.
Diese Lösungen ergeben wegen der für eine einwandfreie
Führung der Propeller notwendigen und zu einer
einwandfreien Lagerung der einzelnen Propellerwellen
notwendigen Lagerabstände relativ große axiale
Erstreckungen der Vortriebseinheit von der vertikalen
Königswelle und damit von der Schwenkachse der
Antriebseinheit.
Vornehmlich in engen Gewässern (Flüssen, Kanälen)
werden wegen der dort benötigten Anforderungen an
optimale Manövrierbarkeit die vorstehend beschriebenen
Antriebseinheiten als Haupt- oder Nebenvortriebsmittel
eingesetzt, deren Propeller mit waagerechter
Rotationsachse um eine vertikale Achse in der Regel um
360° schwenkbar im Schiffskörper gelagert sind, so daß
die Vortriebsrichtung frei wählbar ist.
Durch die Art der getrieblichen Ausbildung solcher
Antriebseinheiten sind bisher lediglich relativ geringe
Vortriebsleistungen realisierbar.
Es besteht aber Bedarf für Ruderpropeller größerer
Vortriebsleistungen mit höherem Wirkungsgrad und
gedrändter Bauweise. Diese Forderung steht aber in den
bekannten Ausführungen der erforderliche Abstand der
Wellenlager entgegen, der für eine gute Führung der
Propellerwellen notwendig ist.
Es ist daher schwierig eine sichere Abstützung des
Vortriebschubes der Antriebseinheit auf den
Schwenkmechanismus mit geringstmöglicher Störung der
An- und Abströmung beider Propeller zu erzielen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine
Antriebsvorrichtung für Wasserfahrzeuge zu schaffen,
deren konstruktive und getriebliche Ausbildung auch
größere Vortriebsleistungen mit quasi restdrallfreier
Abströmung ermöglicht.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung nach den
Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Anordnung von zwei
ineinanderlaufenden Propellerwellen gegenüber der
Abtriebsseite der Königswelle angeordnet und die
jeweils beidseitig der Königswelle gelagert sind,
ermöglicht trotz gedrängter axialer Erstreckung für
beide Propellerwellen den für eine gute Führung
notwendige axialen Abstand der Lagerungen.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß durch die
Einbeziehung einer Düse als tragendes Element diese
zusätzlich zur Erhöhung des Gesamtwirkungsgrades des
gegenläufigen Propellerpaares auch als Zwischenglied
für eine Abstützung des Lagergehäuses genutzt wird, so
daß sich diese Anordnung auch für die Realisierung
größerer Leistungseinheiten eignet.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
umfaßt die den einen Propeller tragende Propellerwelle
teilweise die den weiteren Propeller tragende
Propellerwelle hülsenförmig. Hierbei ist die eine
Propellerwelle in dem einen Gehäuseteil unmittelbar und
im anderen Gehäuseteil unter Zwischenschaltung eines
Lagerflansches über die Propellerwelle mittelbar
gelagert, wodurch auf besonders einfache Weise die
notwendige axiale Erstreckung realisierbar ist.
Vorteilhafterweise wird nach einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung der von den Propellern
erzeugte Axialschub vom Getriebegehäuse über drei oder
mehr Streben auf die als tragendes Element ausgebildete
Düse übertragen, die unmittelbar an der
Schwenkvorrichtung angeordnet ist und in bekannter
Weise den Propellervorschub auf den Schiffskörper
überträgt. Dabei dient eine der Streben zur Aufnahme
der Königswelle. Die Schmierölversorgung des Getriebes
und der Lager kann über dieselbe Strebe oder eine der
anderen Streben erfolgen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von vier mehr oder
minder schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erste
Ausführungsform einer Antriebsvorrichtung
nach der Erfindung mit zwei gegenläufigen
Schubpropellern gleicher Drehzahl,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine zweite
Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Antriebsvorrichtung mit zwei gegenläufigen
Zugpropellern gleicher Drehzahl,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine dritte
Ausführungsform einer Antriebsvorrichtung
nach der Erfindung, ausgestattet mit einer
Düse und zwei gegenläufigen
Schubpropellern gleicher Drehzahl und
Fig. 4 einen Schnitt durch eine vierte
Ausführungsform nach der Erfindung,
ausgestattet mit einer Düse und je einem
Schub- und einem Zugpropeller gleicher
Drehzahl.
Der grundsätzliche Aufbau der Antriebsvorrichtung 1 mit
zwei kontrarotierenden Propellern sei nunmehr anhand
der Fig. 1 beschrieben.
Die Antriebsvorrichtung 1 ist mittels eines Flansches
19 am nicht dargestellten Wasserfahrzeug um die
Hochachse schwenkbar gelagert. Der Flansch 19 ist
form- und/oder kraftschlüssig mit der Strebe 18
verbunden, die mit dem Getriebegehäuse 17 wiederum
form- und/oder kraftschlüssig verbunden ist.
In dem Getriebegehäuse 17 sind über Lager 16 und 20
zwei Propellerwellen 11 und 7 gelagert, wobei die
Propellerwelle 7 als Hohlwelle ausgebildet ist und die
Propellerwelle 11 sich in einem Lager 21 gegenüber der
Propellerwelle 7 radial abstützt. Am anderen Ende
weist die Propellerwelle 7 ein Lager 14 auf, das sich
in einem Zwischenflansch 10 abstützt, der sich
seinerseits gegen einen Bund 15 der Propellerwelle 11
abstützt. Hierbei ist das die Welle 11 tragende Lager
16 dem Gehäuseteil 171 und das die Propellerwelle 7
tragende Lager 20 einem zweiten Gehäuseteil 172
zugeordnet. Die Propellerwellen 11 und 7 sind beidseits
der Achse der Königswelle und gegenüber der
Antriebsseite der Königswelle 3 angeordnet, wobei die
die Propellerwellen abstützenden Lagerungen jeweils
beiderseitig der Königswelle angeordnet sind. Hierbei
ist der Propellerwelle 7 ein Zahnkranz 5 zugeordnet,
der mit der Propellerwelle kraft- und/oder
formschlüssig verbunden ist. Die Propellerwelle 11 ist
an ihrem dem Gehäuseteil 171 zugeordneten Ende mit dem
Bund 15 kraft- und/oder formschlüssig mit dem
Lagerflansch 10 verbunden, der seinerseits mit dem
Tellerrad 6 kraft- und/oder formschlüssig verbunden
ist. Hierbei kann das Tellerrad 6 und der
Zwischenflansch 10 einstückig ausgebildet sein.
Das Gehäuseteil 172 weist einen Durchbruch auf, durch
den die Propellerwelle 7 tritt, die an ihrem äußeren
Ende eine mit einem Propeller 8 verbundene Nabe 9
aufweist, die mit der Propellerwelle 7 kraft- und/oder
formschlüssig verbunden ist. Die Propellerwelle 11
tritt im Bereich des Lagers 21 durch die hohle
Propellerwelle 7 nach außen und trägt an ihrem äußeren
Ende eine mit einem Propeller 12 verbundene Nabe 13.
Mit den Tellerrädern 5 und 6 kämmt ein der Königswelle
3 zugeordnetes Ritzel 4, so daß sich beim Antrieb der
Königswelle 3 ein einen Schub erzeugender Antrieb
ergibt, dessen Strömungsrichtung mit der Bezugsziffer 2
bezeichnet ist. Hierbei weisen die Propellerwellen 7
und 11 und somit auch die Propeller 8 und 12
entgegengesetzte Drehrichtung auf. Die von den
Propellern 8 und 12 erzeugten Schubkräfte werden über
die Lager 14 und 16 an das Gehäuseteil 171 und von dort
über die Strebe 18 an den Flansch 19 und damit an das
nicht dargestellte Wasserfahrzeug übertragen.
Über das Lager 20 ist das erforderliche Lagerspiel der
in Betrieb stets nur entgegen der Strömungsrichtung 2
belasteten Lager 14 und 16 einstellbar. Das Lager 21
dient der Abstützung der Welle 11 in der hohlen
Propellerwelle 7. Der ölbeaufschlagte Getrieberaum ist
im Bereich der Lager 20 und 21 durch geeignete
Abdichtungen (x,xx) gegen Ölverlust und Wassereintritt
gesichert.
Zur Reduzierung des Strömungswiderstandes ist die
Strebe 18 - wie die strichpunktierte Linie der Fig. 1
zeigt - stromlinienförmig ausgebildet.
Aus Fig. 2 ist die Anordnung der Lagerungen
ersichtlich, durch die eine im wesentlichen der
Ausführungsform nach Fig. 1 entsprechenden
Antriebsvorrichtung als Zugpropeller ausgebildet ist.
Im Gegensatz zu der Ausführungsform nach Fig. 1 erfolgt
die Krafteinleitung der Zugkräfte beider
Propellerwellen über das Gehäuseteil 172, in dem ein
Lager 20a die Propellerwelle 7 radial und axial
abstützt. Die Propellerwelle 11 ist im Bereich des
Gehäuseteiles 171 mittels eines Lagers 16a in diesem
radial gelagert und über den Bund 15 und Lagerflansch
10 über das Lager 14a auf der Welle 7 axial abgestützt.
Ansonsten weist die Ausführungsform nach Fig. 2 außer
der baulichen Berücksichtigung der in der Fig. 1
entgegengesetzten Axialkrafteinrichtung gleichartigen
Aufbau und für gleiche Bauteile gleiche Bezugsziffern
auf.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, kann der
Antriebsvorrichtung gemäß Fig. 1 eine Düse 22
zugeordnet werden, die mittels Streben 23 und 24 mit
dem Getriebegehäuse 17 kraft- und/oder formschlüssig
verbunden sind. Hierbei bildet die Schubdüse 22 ein die
Antriebsvorrichtung 1 tragendes Teil, wobei die Düse
mit dem Flansch 19 fest verbunden ist. Im übrigen sind
für gleiche Bauteile gleiche Bezugsziffern verwendet.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform mit einem
Zugpropeller 8a auf der einen Seite der Königswelle und
einem Druckpropeller 12a auf der anderen Seite der
Königswelle.
Das Getriebegehäuse 17 ist formschlüssig mit der Düse
22 über Streben 23 und 24 verbunden. Der Antrieb der
Propellerwelle 7a und 11 erfolgt wie bei den anderen
Ausführungen über die Königswelle 3. Die Propellerwelle
7a und 11 sind über Lager 16a und 20a in den
Getriebegehäuseteilen 171 und 172 gelagert, wobei die
Propellerwelle 7a teilweise derart als Hohlwelle
ausgebildet ist, daß sich in diesem Hohlraum etwa im
Bereich der Ebene des Lagers 20a die Propellerwelle 11
über das Lager 21 radial abstützt.
Geeignete Abdichtungen x, xx sichern das
ölbeaufschlagte Getriebegehäuse an den aus dem
Getrieberaum herausragenden Enden der Propellerwellen
7a und 11 gegen Ölverlust und Wassereintritt ab. Die
Propeller 8a und 12a sind über ihre Naben 9a und 13a
mit den Wellenenden der Propellerwellen 7a und 11
kraft- und/oder formschlüssig verbunden.
Der Axialschub des Propellers 12a wird über dessen Nabe
13a auf die Propellerwelle 11, über deren Bund 15, den
Zwischenflansch 10 und das Lager 14a auf die Welle 7a
übertragen. Der Axialschub des Propellers 12a wird über
dessen Nabe 13a auf die Propellerwelle 7a und zusammen
mit dem Axialschub des Propellers 8a über das Lager 20a
auf das Gehäuseteil 172 des Getriebegehäuses 17 und
weiter über die Streben 23 und 24 und den als tragenden
Teil 22a ausgebildeten Teil der Düse 22 über den
Flansch 19 auf die nicht dargestellte
Schwenkvorrichtung übertragen.
Der Lagerflansch 10 kann bei allen in den Fig. 1 bis 4
dargestellten Ausführungsformen auch einstückig mit dem
Tellerrad 6 ausgeführt werden.
Ebenso kann auch der in Fig. 2 dargestellte
Zugpropeller mit einer Düse ausgestattet werden, wie
der in Fig. 3 dargestellte Schubpropeller.
Claims (12)
1. Antriebsvorrichtung für Wasserfahrzeuge, mit einem
Getriebegehäuse zur Aufnahme eines Getriebes, das um
die Achse einer zur Übertragung der Antriebsleistung
dienenden Königswelle am Wasserfahrzeug schwenkbar
gelagert ist, mit einer ersten, einen Propeller
tragenden Propellerwelle, und einer zweiten
koaxialen Propellerwelle, die einen zweiten
gegenläufig angetriebenen Propeller
(Entdrallpropeller) trägt, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Propellerwellen (7, 7a, 11) gegenüber
der Antriebsseite der Königswelle (3) angeordnet
sind, sich jeweils beidseitig der Achse der
Königswelle (3) erstrecken und jeweils beiderseitig
der Achse der Königswelle (3) gelagert sind.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine der Propellerwellen (7,
7a) teilweise oder ganz als Hohlwelle ausgebildet
ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die den einen Propeller (8a)
tragende Propellerwelle (7a) die den weiteren
Propeller (12a) tragende Propellerwelle (11)
teilweise hülsenförmig umfaßt, daß die
Propellerwelle (7a) in dem Gehäuseteil (172)
unmittelbar und im anderen Gehäuseteil (171) unter
Zwischenschaltung eines Lagerflansches (10) über die
Propellerwelle (11) mittelbar gelagert ist.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Axialschub des einen
Propellers über dessen Propellerwelle und eines
ihrer Lager (14, 14a) auf die andere Propellerwelle
übertragen wird, die über ein geeignetes Lager
(16, 20a) den gesamten Axialschub auf das
Getriebegehäuse (17) überträgt.
5. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß den Propellern eine Düse
(22) zugeordnet ist.
6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Düse (22) über Streben (23,
24) mit dem Getriebegehäuse (17) verbunden ist.
7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß eine der Streben (24) als
Führung und Lagerung der Königswelle (3) ausgebildet
ist.
8. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß einer der Streben (23,
24) der Versorgung des Getriebes mit Schmieröl
dienende Leitungen zugeordnet sind.
9. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß den Streben, (23, 24)
den Strömungswiderstand und die Schwingungserregung
der Propeller vermindernde Formkörper zugeordnet
sind.
10. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
kontrarotierenden Propeller einseitig oder
beidseitig der Königswelle (3) angeordnet sind.
11. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (22) oder ein
Teil derselben der Übertragung der Vortriebskräfte
dient und als tragendes Element für die
Antriebseinheit ausgebildet ist.
12. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerflansch (10)
und das Tellerrad (6) eine einstückige Einheit
bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995124325 DE19524325A1 (de) | 1995-07-04 | 1995-07-04 | Antriebsvorrichtung für Wasserfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995124325 DE19524325A1 (de) | 1995-07-04 | 1995-07-04 | Antriebsvorrichtung für Wasserfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19524325A1 true DE19524325A1 (de) | 1997-01-09 |
Family
ID=7765976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995124325 Withdrawn DE19524325A1 (de) | 1995-07-04 | 1995-07-04 | Antriebsvorrichtung für Wasserfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19524325A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012007709A1 (en) * | 2010-07-12 | 2012-01-19 | Idris Lewis | Integrated lateral thrust for marine craft |
-
1995
- 1995-07-04 DE DE1995124325 patent/DE19524325A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012007709A1 (en) * | 2010-07-12 | 2012-01-19 | Idris Lewis | Integrated lateral thrust for marine craft |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |