DE19524640A1 - Wascheinrichtung für Zylinder einer Druckmaschine - Google Patents
Wascheinrichtung für Zylinder einer DruckmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wascheinrichtung für Zylinder
einer Druckmaschine, die für einen Waschvorgang an den zu
reinigenden Zylinder anstellbar ist.
Wascheinrichtungen der eingangs genannten Art sind bekannt.
Soll nach Druckbeendigung ein Waschvorgang vorgenommen
werden, so führt der Drucker eine separate Wascheinrichtung
in eine Kulissenführung oder dergleichen der Druckmaschine
ein, so daß die Wascheinrichtung in eine Position gelangt, in
der sie an den zu waschenden Zylinder angestellt werden kann.
Nach Beendigung des Waschvorganges wird die bekannte
Wascheinrichtung wieder aus der Druckmaschine entfernt.
Ferner sind Wascheinrichtungen bekannt, die nicht als
entnehmbare Einheit ausgebildet, sondern als Maschineneinheit
in die Druckmaschine integriert sind. Diese bekannten
Wascheinrichtungen werden zur Durchführung des Waschvorgangs
mittels einer geeigneten Betätigungseinrichtung an den zu
reinigenden Zylinder angestellt und nach Beendigung der
Reinigung wieder abgestellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Wascheinrichtung zu schaffen, die vielfältiger einsetzbar und
somit kostengünstiger ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein
und dieselbe Wascheinrichtung unterschiedlichen
Zylinderflächen zuordenbar ist. Diese Zylinderflächen können
sich an unterschiedlichen Zylindern befinden oder aber
Flächen an demselben Zylinder darstellen, der auf
unterschiedliche Art und Weise verschmutzt sein kann.
Erfindungsgemäß wird mit der Wascheinrichtung eine Vielzahl
von Aufgaben gelöst, so daß eine Mehrfachnutzung vorliegt.
Insbesondere ist es aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung
möglich, sowohl den Gummituchzylinder als auch den
Plattenzylinder mit derselben Wascheinrichtung zu reinigen.
Es läßt sich Farbe vom Gummituchzylinder entfernen und-oder
eine Farbentfernung und Butzenentfernung vom Plattenzylinder
vornehmen. Liegt eine direkt bebilderbare Platte vor, so kann
mit der erfindungsgemäßen Wascheinrichtung gleichfalls diese
Druckform druckfertig gemacht werden, indem von ihr Reste,
insbesondere Silikonpartikel, der durch die
Direktbebilderungseinheiten, insbesondere Laserdioden,
aktivierten Schicht entfernt werden.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß
die Wascheinrichtung den Zylindern zeitlich nacheinander
zuordenbar ist. Zunächst wird mit der Wascheinrichtung ein
ausgewählter Zylinder gereinigt. Ist der Waschvorgang
beendet, so ist es möglich, anschließend einen weiteren
beziehungsweise mehrere weitere Zylinder nacheinander zu
reinigen.
Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Wascheinrichtung durch
Verlagerung von einem zu einem anderen Zylinder letztere.
zuordenbar ist. Hierunter ist zu verstehen, daß die sich in
einer bestimmten Position befindliche Wascheinrichtung in
dieser Position einen bestimmten Zylinder der Druckmaschine
reinigt. Soll ein weiterer Zylinder der Druckmaschine
gewaschen werden, so erfolgt eine Verlagerung. Diese
Verlagerung ist als Umpositionierung zu verstehen, das heißt,
die Wascheinrichtung wird lediglich in ihrer Stellung
geändert, um mit einem weiteren Zylinder zusammenwirken zu
können. Aufwendige Maßnahmen, wie beispielsweise das
vollständige Entnehmen einer Wascheinrichtung und dann - an
anderer Stelle - erfolgendem neuen Einbau, um einen weiteren
Zylinder zu reinigen, ist erfindungsgemäß nicht vorgesehen,
da dies sehr aufwendig ist.
Besonders bevorzugt ist, wenn der zuvor erwähnte
Verlagerungsvorgang durch ein Verschwenken der
Wascheinrichtung herbeigeführt wird, um sie den einzelnen
Zylindern zuzuordnen. Dieser Verschwenkvorgang erfordert
lediglich eine Schwenkachse. Ins besondere ist diese
Schwenkachse im Schnittpunkt der Radialen von den zu
reinigenden Zylindern angeordnet, so daß sie - verschwenkt um
einen Teilkreis - nur durch eine Schwenkbewegung in die
optimale Waschlage gelangt und keine weiteren
Verlagerungsbewegungen durchgeführt werden müssen. Die
Wascheinrichtung gelangt somit durch das Verschwenken bereits
in die jeweilige Anstellposition zu dem zu waschenden
Zylinder.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Wascheinrichtung den
Zylindern gleichzeitig zuordenbar ist. Dies reduziert die
Waschzeit, so daß die Druckmaschine für die Durchführung des
nächsten Druckauftrages schneller zur Verfügung steht. Mithin
läßt sich die Wascheinrichtung gleichzeitig mehreren
Zylindern zuordnen, wobei vorzugsweise kein Schwenkvorgang
durchgeführt wird, sondern gleichzeitig entsprechende
Bearbeitungsflächen für die Reinigung zweier oder mehrerer
Zylinder zur Verfügung stehen. Um diese Reinigung durchführen
zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Wascheinrichtung
selbst oder ein Teil von ihr für den Anstellvorgang in
Richtung auf die zu waschenden Zylinder verlagerbar
ausgebildet ist. Diese im vorstehenden Satz erwähnte
Verlagerbarkeit realisiert den jeweiligen Anstellvorgang an
den Zylinder und ist nicht zu verwechseln mit dem weiter
vorne im Text erwähnten Verlagerungsvorgang, um die
Wascheinrichtung von einem zu einem weiteren Zylinder zu
verlagern.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorzug
vorgesehen, daß das verlagerbare Teil als Membran-Vorrichtung
ausgebildet ist. Die Membran-Vorrichtung läßt sich
aktivieren, beispielsweise mit Druck beaufschlagen, wodurch
der Anstellvorgang durchgeführt wird. Im Sinne der Erfindung
werden unter dem Begriff "Membran-Vorrichtung" alle
Vorrichtungen verstanden, die einen Anstellvorgang ausführen
können, also beispielsweise auch Kolben-Zylindereinheiten und
so weiter.
Sofern die Reinigungsfläche der Wascheinrichtung erneuerbar
sein soll, ist es vorteilhaft, wenn eine Reinigungsbahn
eingesetzt wird, die verlagerbar, insbesondere verfahrbar,
ist. Diese Reinigungsbahn kann beispielsweise von einer
Vorratsspule abgewickelt und auf einer Aufwickelspule wieder
aufgewickelt werden. Die Effektivität der Reinigung wird
erhöht, wenn eine Waschmittelzugabe erfolgt. Hierzu ist eine
Waschmittel-Abgabevorrichtung vorgesehen, die vorzugsweise
als Sprühvorrichtung ausgebildet ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen und zwar zeigt:
Fig. 1 eine schematische Querschnittsansicht von Zylindern
einer Druckmaschine, die mit Wascheinrichtungen
versehen sind,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Wascheinrichtung und
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung der Wascheinrichtung
gemäß Fig. 2.
Die Fig. 1 zeigt einen Druckzylinder 1 einer nicht näher
dargestellten Druckmaschine. Dem Druckzylinder 1 sind
mehrere Gummituchzylinder 2 zugeordnet, die wiederum mit
Plattenzylindern 3 zusammenwirken. Mithin handelt es sich
- gemäß Fig. 1 - bei der Druckmaschine um eine sogenannte
Satellitenbauform. Die Erfindung ist jedoch auf eine
derartige Bauform nicht beschränkt, sondern kann auch bei
anderen Druckmaschinenvarianten eingesetzt werden.
Gemäß Fig. 1 ist jeder Kombination von Gummituchzylindern 2
und Plattenzylindern 3 eine einzige Wascheinrichtung 4
zugeordnet, die lediglich schematisch dargestellt ist. Die
Wascheinrichtung 4 ist im Maschinengestell der Druckmaschine
in geeigneter Weise schwenkbar gelagert. Hierzu weist sie
eine Schwenkachse 5 auf, die im Schnittpunkt S zweier
Geraden G liegt, wobei die eine Gerade G eine durch die
Drehachse des Gummituchzylinders 2 verlaufende Radiale und
die andere Gerade G eine durch die Drehachse des
Plattenzylinders 3 verlaufende Radiale ist.
In der Fig. 1 ist die mit durchgezogener Linie dargestellte
Wascheinrichtung 4 in einer Position gezeigt, in der sie an
den Plattenzylinder 3 angestellt ist. In dieser Position
erfolgt der Waschvorgang, bei der die Mantelfläche des
Plattenzylinders 3 gereinigt wird. Ist der Reinigungsvorgang
beendet, so wird die Wascheinrichtung in die in der Fig. 1
gestrichelt dargestellten Position um die Schwenkachse 5
verschwenkt. In dieser neuen Position ist sie an die
Mantelfläche des Gummituchzylinders 2 angestellt, so daß
dort der Reinigungsvorgang vorgenommen werden kann.
Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß die zuvor erwähnte
Konstruktion bei sämtlichen Paarungen von Gummituchzylinder
2 und Plattenzylinder 3 vorgesehen ist. Mithin benötigt
jedes Paar nur eine einzige Wascheinrichtung 4.
Die Fig. 1 zeigt ferner eine weitere Wascheinrichtung 6,
die mit dem Druckzylinder 1 zusammenwirken kann. Um diese
Wascheinrichtung 6 an die Mantelfläche des Druckzylinders 1
anzustellen, wird sie in Richtung des Pfeiles 7 verlagert.
Hierzu ist eine entsprechende mechanische Führung
vorgesehen. Um den Waschvorgang zu beenden, wird sie in
Gegenrichtung des Pfeiles 7 wieder abgestellt.
Unabhängig von der Bauform der Druckmaschine, also ob
Satellitenbauform oder nicht, liegt es auch im Rahmen der
Erfindung, eine Wascheinrichtung 4 vorzusehen, die mit einem
Druckzylinder und einem zugeordneten Gummituchzylinder
zusammenwirkt, das heißt, daß sie durch einen Schwenkvorgang
entweder dem Druckzylinder oder dem Gummituchzylinder
zuordenbar ist.
Die Fig. 2 zeigt eine Ausgestaltung, die im wesentlichen
der Anordnung der Fig. 1 entspricht, wobei jedoch lediglich
ein Paar von Gummituchzylinder 2 und Plattenzylinder 3
dargestellt ist. Im nachstehenden soll daher nur auf die
Unterschiedlichkeiten eingegangen werden. Lediglich der
Vollständigkeit halber sind in Fig. 2 einige
Farbauftragwalzen 8 eines Farbwerks der Druckmaschine
wiedergegeben. Ferner ist - schematisch - eine
Bebilderungseinrichtung 9 dargestellt, die mit dem
Plattenzylinder 3 zusammenwirkt. In diesem Zusammenhang wird
hiermit klargestellt, daß es sich bei dem Plattenzylinder 3
nicht um einen konventionellen Plattenzylinder bei der
Realisation der Erfindung handeln muß, sondern es kann auch
ein sogenannter digitalbeschreibbarer sein, das heißt,
mittels der Bebilderungseinrichtung 9 kann mittels eines Art
Schreibvorgangs die Mantelfläche des Plattenzylinders 3
löschbar beschrieben werden, um auf diese Art und Weise das
gewünschte Sujet zu erzeugen.
Im Falle der Fig. 2 handelt es sich bei der
Wascheinrichtung 4 um eine Ausführungsform, die mit einer
Membran-Vorrichtung 10 versehen ist. Die Wascheinrichtung 4
braucht nicht - wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 -
verschwenkbar ausgebildet sein, da sie die erwähnte
Membran-Vorrichtung 10 aufweist. Letztere besteht aus
mehreren durch Druck verlagerbaren Membranen 11, die durch
die Druckbeaufschlagung in eine Anstellposition zum
jeweiligen Zylinder, beispielsweise dem Gummituchzylinder 2
und dem Plattenzylinder 3, gelangen. Mithin weist ein und
dieselbe Wascheinrichtung 4 mehrere Anstellmöglichkeiten
auf, das heißt, sie läßt sich nacheinander oder gleichzeitig
mehreren Zylindern der Druckmaschine zuordnen. Die Kontaktf
läche zwischen Wascheinrichtung 4 und der jeweiligen
Mantelfläche der zu reinigenden Zylinder wird vorzugsweise
mittels einer Reinigungsbahn 12 realisiert, die von einer
Vorratsspule 13 abwickelbar ist, über die Membranen 11
geführt und von einer Aufwickelspule 14 wieder aufgenommen
werden. Auf diese Art und Weise ist es möglich, stets eine
saubere Reinigungsfläche zur Verfügung zu stellen.
Die Fig. 3 verdeutlicht die Ausführungsform der Fig. 2 in
vergrößertem Maßstab. Es ist ersichtlich, daß die ortsfeste,
also nicht verschwenkbare Wascheinrichtung 4 eine konvexe
Reinigungsfläche 15 aufweist, die mit der Mantelfläche
sowohl des Gummituchzylinders 2 als auch des
Plattenzylinders 3 zusammenwirkt. Dieses Zusammenwirken
kommt dadurch zustande, daß die jeweiligen Membranen 11, die
in der Fig. 3 nicht im Detail dargestellt sind, aktiviert
sind, das heißt, sie werden mit Druck beaufschlagt, so daß
sie sich ausdehnen und nach außen wölben und auf diese Art
und Weise das über sie geführte Reinigungstuch, das als die
vorstehend erwähnte Reinigungsbahn 12 ausgebildet ist, gegen
die entsprechenden Zylinder 2 beziehungsweise 3 andrücken.
Es ist durchaus auch möglich, daß nur eine der Membranen 11
aktiviert wird, so daß nur einer der beiden Zylinder 2
beziehungsweise 3 gereinigt wird.
Während der Reinigung erfolgt vorzugsweise ein
kontinuierlicher, langsamer Vorschub der Reinigungsbahn 12,
indem beispielsweise die Aufwickelspule 14 mit einer
Antriebsvorrichtung versehen ist. Es ist selbstverständlich
auch möglich, daß eine separate, nicht dargestellte
Antriebsvorrichtung den Bahntransport vornimmt. Dieser
erfolgt stets um eine Länge L, derart, daß pro Waschung eine
entsprechend saubere Tuchlänge zur Verfügung steht. Die
Länge L ist der Teilumfang zwischen den Berührungslinien
(Flächen) von Membran 11 und Mantelfläche des
Gummituchzylinders 2 und entsprechender Membran 11 und
Mantelfläche des Plattenzylinders 3. Wird nur beispielsweise
der Gummituchzylinder 2, nicht aber der Plattenzylinder 3
gereinigt, das heißt, ist nur die eine der beiden Membranen
11 aktiviert, so muß zwischen zwei Reinigungszyklen kein
Vorschub des Tuches erfolgen, damit eine saubere Tuchlänge L
für einen nachfolgenden Reinigungsvorgang beider Zylinder
zur Verfügung steht. Werden Plattenzylinder 3 und
Gummituchzylinder 2 gleichzeitig gereinigt, so erfolgt ein
entsprechend großer Vorschub, so daß beim nachfolgenden
Reinigungsvorgang beide Zylinder mit einem sauberen
Reinigungstuch gereinigt werden können.
Um eine optimale Waschwirkung zu erzielen, sind vorzugsweise
Waschmittel-Abgabevorrichtungen 16 vorgesehen, die als
Sprühvorrichtungen ausgebildet sind und ein entsprechendes
Waschmittel beziehungsweise Reinigungsmittel aufsprühen.
Diese Waschmittel-Abgabevorrichtungen 16 können entweder im
Zwickelbereich 17 zwischen dem zu reinigenden Zylinder und
der konvexen Reinigungsfläche 15 angeordnet sein oder sie
befinden sich im Bereich der kissenförmig gestalteten
Membranen 11 und geben Waschmittel dosiert auf die
saugflächig gestalteten Waschflächen beziehungsweise das
Reinigungstuch (Reinigungsbahn 12), wobei im letzten Fall
nicht unbedingt eine Sprühvorrichtung vorgesehen sein muß,
sondern die Waschmittelübergabe zwar von der
Abgabevorrichtung ausgegeben, dann jedoch durch
Kapillarwirkung an die entsprechenden Reinigungsflächen
beziehungsweise -stellen gelangt. Es ist jedoch auch
möglich, beide Arten von Waschmittel-Abgabevorrichtungen in
ein und derselben Druckmaschine zu realisieren.
Claims (14)
1. Wascheinrichtung für Zylinder einer Druckmaschine, die
für einen Waschvorgang an den zu reinigenden Zylinder
anstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein und dieselbe Wascheinrichtung (4)
unterschiedlichen Zylinderflächen zuordenbar ist.
2. Wascheinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie mehreren Zylindern (2, 3) zuordenbar ist.
3. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie einem als Gummituchzylinder (2) ausgebildeten
Zylinder insbesondere zur Druckfarben-Entfernung sowie
einem als Plattenzylinder (3) ausgebildeten Zylinder
insbesondere zur Entfernung von Druckfarbe und Butzen
zuordenbar ist.
4. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie bei einer direkt bebilderbaren Druckform dieser
insbesondere zum Entfernen von bei der Direktbebilderung
entstehenden Belägen, insbesondere zum Entfernen von
Silikonpartikeln von der durch die
Direktbebilderungseinheit, insbesondere Laserdioden,
aktivierten Schicht der Druckform zuordenbar ist.
5. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie den Zylindern (2, 3) zeitlich nacheinander
zuordenbar ist.
6. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie durch Verlagerung von einem zu einem anderen
Zylinder (2, 3) letzterem zuordenbar ist.
7. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie durch ein Verschwenken den einzelnen
Zylindern (2, 3) zuordenbar ist.
8. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie durch das Verschwenken in Anstellposition zu dem
jeweils zu waschenden Zylinder (2, 3) gelangt.
9. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie den Zylindern (2, 3) gleichzeitig zuordenbar ist.
10. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie oder ein Teil von ihr für den Anstellvorgang in
Richtung auf die zu waschenden Zylinder (2, 3) verlagerbar
ausgebildet ist.
11. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das verlagerbare Teil als Membran-Vorrichtung (10)
ausgebildet ist.
12. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine verfahrbare Reinigungsbahn (12).
13. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine Waschmittel-Abgabevorrichtung (16).
14. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Waschmittel-Abgabevorrichtung (16) als
Sprühvorrichtung ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1995124640 DE19524640A1 (de) | 1995-07-06 | 1995-07-06 | Wascheinrichtung für Zylinder einer Druckmaschine |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19524640A1 true DE19524640A1 (de) | 1997-01-09 |
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