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DE19524640A1 - Wascheinrichtung für Zylinder einer Druckmaschine - Google Patents

Wascheinrichtung für Zylinder einer Druckmaschine

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Publication number
DE19524640A1
DE19524640A1 DE1995124640 DE19524640A DE19524640A1 DE 19524640 A1 DE19524640 A1 DE 19524640A1 DE 1995124640 DE1995124640 DE 1995124640 DE 19524640 A DE19524640 A DE 19524640A DE 19524640 A1 DE19524640 A1 DE 19524640A1
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DE
Germany
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washing device
cylinder
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cylinders
washing
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Withdrawn
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DE1995124640
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English (en)
Inventor
Gotthard Schmid
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Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
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Publication date
Application filed by Heidelberger Druckmaschinen AG filed Critical Heidelberger Druckmaschinen AG
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2235/00Cleaning
    • B41P2235/10Cleaning characterised by the methods or devices
    • B41P2235/20Wiping devices
    • B41P2235/24Wiping devices using rolls of cleaning cloth
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2235/00Cleaning
    • B41P2235/10Cleaning characterised by the methods or devices
    • B41P2235/26Spraying devices

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Wascheinrichtung für Zylinder einer Druckmaschine, die für einen Waschvorgang an den zu reinigenden Zylinder anstellbar ist.
Wascheinrichtungen der eingangs genannten Art sind bekannt. Soll nach Druckbeendigung ein Waschvorgang vorgenommen werden, so führt der Drucker eine separate Wascheinrichtung in eine Kulissenführung oder dergleichen der Druckmaschine ein, so daß die Wascheinrichtung in eine Position gelangt, in der sie an den zu waschenden Zylinder angestellt werden kann. Nach Beendigung des Waschvorganges wird die bekannte Wascheinrichtung wieder aus der Druckmaschine entfernt.
Ferner sind Wascheinrichtungen bekannt, die nicht als entnehmbare Einheit ausgebildet, sondern als Maschineneinheit in die Druckmaschine integriert sind. Diese bekannten Wascheinrichtungen werden zur Durchführung des Waschvorgangs mittels einer geeigneten Betätigungseinrichtung an den zu reinigenden Zylinder angestellt und nach Beendigung der Reinigung wieder abgestellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wascheinrichtung zu schaffen, die vielfältiger einsetzbar und somit kostengünstiger ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein und dieselbe Wascheinrichtung unterschiedlichen Zylinderflächen zuordenbar ist. Diese Zylinderflächen können sich an unterschiedlichen Zylindern befinden oder aber Flächen an demselben Zylinder darstellen, der auf unterschiedliche Art und Weise verschmutzt sein kann.
Erfindungsgemäß wird mit der Wascheinrichtung eine Vielzahl von Aufgaben gelöst, so daß eine Mehrfachnutzung vorliegt. Insbesondere ist es aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung möglich, sowohl den Gummituchzylinder als auch den Plattenzylinder mit derselben Wascheinrichtung zu reinigen. Es läßt sich Farbe vom Gummituchzylinder entfernen und-oder eine Farbentfernung und Butzenentfernung vom Plattenzylinder vornehmen. Liegt eine direkt bebilderbare Platte vor, so kann mit der erfindungsgemäßen Wascheinrichtung gleichfalls diese Druckform druckfertig gemacht werden, indem von ihr Reste, insbesondere Silikonpartikel, der durch die Direktbebilderungseinheiten, insbesondere Laserdioden, aktivierten Schicht entfernt werden.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Wascheinrichtung den Zylindern zeitlich nacheinander zuordenbar ist. Zunächst wird mit der Wascheinrichtung ein ausgewählter Zylinder gereinigt. Ist der Waschvorgang beendet, so ist es möglich, anschließend einen weiteren beziehungsweise mehrere weitere Zylinder nacheinander zu reinigen.
Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Wascheinrichtung durch Verlagerung von einem zu einem anderen Zylinder letztere. zuordenbar ist. Hierunter ist zu verstehen, daß die sich in einer bestimmten Position befindliche Wascheinrichtung in dieser Position einen bestimmten Zylinder der Druckmaschine reinigt. Soll ein weiterer Zylinder der Druckmaschine gewaschen werden, so erfolgt eine Verlagerung. Diese Verlagerung ist als Umpositionierung zu verstehen, das heißt, die Wascheinrichtung wird lediglich in ihrer Stellung geändert, um mit einem weiteren Zylinder zusammenwirken zu können. Aufwendige Maßnahmen, wie beispielsweise das vollständige Entnehmen einer Wascheinrichtung und dann - an anderer Stelle - erfolgendem neuen Einbau, um einen weiteren Zylinder zu reinigen, ist erfindungsgemäß nicht vorgesehen, da dies sehr aufwendig ist.
Besonders bevorzugt ist, wenn der zuvor erwähnte Verlagerungsvorgang durch ein Verschwenken der Wascheinrichtung herbeigeführt wird, um sie den einzelnen Zylindern zuzuordnen. Dieser Verschwenkvorgang erfordert lediglich eine Schwenkachse. Ins besondere ist diese Schwenkachse im Schnittpunkt der Radialen von den zu reinigenden Zylindern angeordnet, so daß sie - verschwenkt um einen Teilkreis - nur durch eine Schwenkbewegung in die optimale Waschlage gelangt und keine weiteren Verlagerungsbewegungen durchgeführt werden müssen. Die Wascheinrichtung gelangt somit durch das Verschwenken bereits in die jeweilige Anstellposition zu dem zu waschenden Zylinder.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Wascheinrichtung den Zylindern gleichzeitig zuordenbar ist. Dies reduziert die Waschzeit, so daß die Druckmaschine für die Durchführung des nächsten Druckauftrages schneller zur Verfügung steht. Mithin läßt sich die Wascheinrichtung gleichzeitig mehreren Zylindern zuordnen, wobei vorzugsweise kein Schwenkvorgang durchgeführt wird, sondern gleichzeitig entsprechende Bearbeitungsflächen für die Reinigung zweier oder mehrerer Zylinder zur Verfügung stehen. Um diese Reinigung durchführen zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Wascheinrichtung selbst oder ein Teil von ihr für den Anstellvorgang in Richtung auf die zu waschenden Zylinder verlagerbar ausgebildet ist. Diese im vorstehenden Satz erwähnte Verlagerbarkeit realisiert den jeweiligen Anstellvorgang an den Zylinder und ist nicht zu verwechseln mit dem weiter vorne im Text erwähnten Verlagerungsvorgang, um die Wascheinrichtung von einem zu einem weiteren Zylinder zu verlagern.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist mit Vorzug vorgesehen, daß das verlagerbare Teil als Membran-Vorrichtung ausgebildet ist. Die Membran-Vorrichtung läßt sich aktivieren, beispielsweise mit Druck beaufschlagen, wodurch der Anstellvorgang durchgeführt wird. Im Sinne der Erfindung werden unter dem Begriff "Membran-Vorrichtung" alle Vorrichtungen verstanden, die einen Anstellvorgang ausführen können, also beispielsweise auch Kolben-Zylindereinheiten und so weiter.
Sofern die Reinigungsfläche der Wascheinrichtung erneuerbar sein soll, ist es vorteilhaft, wenn eine Reinigungsbahn eingesetzt wird, die verlagerbar, insbesondere verfahrbar, ist. Diese Reinigungsbahn kann beispielsweise von einer Vorratsspule abgewickelt und auf einer Aufwickelspule wieder aufgewickelt werden. Die Effektivität der Reinigung wird erhöht, wenn eine Waschmittelzugabe erfolgt. Hierzu ist eine Waschmittel-Abgabevorrichtung vorgesehen, die vorzugsweise als Sprühvorrichtung ausgebildet ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und zwar zeigt:
Fig. 1 eine schematische Querschnittsansicht von Zylindern einer Druckmaschine, die mit Wascheinrichtungen versehen sind,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Wascheinrichtung und
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung der Wascheinrichtung gemäß Fig. 2.
Die Fig. 1 zeigt einen Druckzylinder 1 einer nicht näher dargestellten Druckmaschine. Dem Druckzylinder 1 sind mehrere Gummituchzylinder 2 zugeordnet, die wiederum mit Plattenzylindern 3 zusammenwirken. Mithin handelt es sich - gemäß Fig. 1 - bei der Druckmaschine um eine sogenannte Satellitenbauform. Die Erfindung ist jedoch auf eine derartige Bauform nicht beschränkt, sondern kann auch bei anderen Druckmaschinenvarianten eingesetzt werden.
Gemäß Fig. 1 ist jeder Kombination von Gummituchzylindern 2 und Plattenzylindern 3 eine einzige Wascheinrichtung 4 zugeordnet, die lediglich schematisch dargestellt ist. Die Wascheinrichtung 4 ist im Maschinengestell der Druckmaschine in geeigneter Weise schwenkbar gelagert. Hierzu weist sie eine Schwenkachse 5 auf, die im Schnittpunkt S zweier Geraden G liegt, wobei die eine Gerade G eine durch die Drehachse des Gummituchzylinders 2 verlaufende Radiale und die andere Gerade G eine durch die Drehachse des Plattenzylinders 3 verlaufende Radiale ist.
In der Fig. 1 ist die mit durchgezogener Linie dargestellte Wascheinrichtung 4 in einer Position gezeigt, in der sie an den Plattenzylinder 3 angestellt ist. In dieser Position erfolgt der Waschvorgang, bei der die Mantelfläche des Plattenzylinders 3 gereinigt wird. Ist der Reinigungsvorgang beendet, so wird die Wascheinrichtung in die in der Fig. 1 gestrichelt dargestellten Position um die Schwenkachse 5 verschwenkt. In dieser neuen Position ist sie an die Mantelfläche des Gummituchzylinders 2 angestellt, so daß dort der Reinigungsvorgang vorgenommen werden kann.
Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß die zuvor erwähnte Konstruktion bei sämtlichen Paarungen von Gummituchzylinder 2 und Plattenzylinder 3 vorgesehen ist. Mithin benötigt jedes Paar nur eine einzige Wascheinrichtung 4.
Die Fig. 1 zeigt ferner eine weitere Wascheinrichtung 6, die mit dem Druckzylinder 1 zusammenwirken kann. Um diese Wascheinrichtung 6 an die Mantelfläche des Druckzylinders 1 anzustellen, wird sie in Richtung des Pfeiles 7 verlagert. Hierzu ist eine entsprechende mechanische Führung vorgesehen. Um den Waschvorgang zu beenden, wird sie in Gegenrichtung des Pfeiles 7 wieder abgestellt.
Unabhängig von der Bauform der Druckmaschine, also ob Satellitenbauform oder nicht, liegt es auch im Rahmen der Erfindung, eine Wascheinrichtung 4 vorzusehen, die mit einem Druckzylinder und einem zugeordneten Gummituchzylinder zusammenwirkt, das heißt, daß sie durch einen Schwenkvorgang entweder dem Druckzylinder oder dem Gummituchzylinder zuordenbar ist.
Die Fig. 2 zeigt eine Ausgestaltung, die im wesentlichen der Anordnung der Fig. 1 entspricht, wobei jedoch lediglich ein Paar von Gummituchzylinder 2 und Plattenzylinder 3 dargestellt ist. Im nachstehenden soll daher nur auf die Unterschiedlichkeiten eingegangen werden. Lediglich der Vollständigkeit halber sind in Fig. 2 einige Farbauftragwalzen 8 eines Farbwerks der Druckmaschine wiedergegeben. Ferner ist - schematisch - eine Bebilderungseinrichtung 9 dargestellt, die mit dem Plattenzylinder 3 zusammenwirkt. In diesem Zusammenhang wird hiermit klargestellt, daß es sich bei dem Plattenzylinder 3 nicht um einen konventionellen Plattenzylinder bei der Realisation der Erfindung handeln muß, sondern es kann auch ein sogenannter digitalbeschreibbarer sein, das heißt, mittels der Bebilderungseinrichtung 9 kann mittels eines Art Schreibvorgangs die Mantelfläche des Plattenzylinders 3 löschbar beschrieben werden, um auf diese Art und Weise das gewünschte Sujet zu erzeugen.
Im Falle der Fig. 2 handelt es sich bei der Wascheinrichtung 4 um eine Ausführungsform, die mit einer Membran-Vorrichtung 10 versehen ist. Die Wascheinrichtung 4 braucht nicht - wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 - verschwenkbar ausgebildet sein, da sie die erwähnte Membran-Vorrichtung 10 aufweist. Letztere besteht aus mehreren durch Druck verlagerbaren Membranen 11, die durch die Druckbeaufschlagung in eine Anstellposition zum jeweiligen Zylinder, beispielsweise dem Gummituchzylinder 2 und dem Plattenzylinder 3, gelangen. Mithin weist ein und dieselbe Wascheinrichtung 4 mehrere Anstellmöglichkeiten auf, das heißt, sie läßt sich nacheinander oder gleichzeitig mehreren Zylindern der Druckmaschine zuordnen. Die Kontaktf­ läche zwischen Wascheinrichtung 4 und der jeweiligen Mantelfläche der zu reinigenden Zylinder wird vorzugsweise mittels einer Reinigungsbahn 12 realisiert, die von einer Vorratsspule 13 abwickelbar ist, über die Membranen 11 geführt und von einer Aufwickelspule 14 wieder aufgenommen werden. Auf diese Art und Weise ist es möglich, stets eine saubere Reinigungsfläche zur Verfügung zu stellen.
Die Fig. 3 verdeutlicht die Ausführungsform der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab. Es ist ersichtlich, daß die ortsfeste, also nicht verschwenkbare Wascheinrichtung 4 eine konvexe Reinigungsfläche 15 aufweist, die mit der Mantelfläche sowohl des Gummituchzylinders 2 als auch des Plattenzylinders 3 zusammenwirkt. Dieses Zusammenwirken kommt dadurch zustande, daß die jeweiligen Membranen 11, die in der Fig. 3 nicht im Detail dargestellt sind, aktiviert sind, das heißt, sie werden mit Druck beaufschlagt, so daß sie sich ausdehnen und nach außen wölben und auf diese Art und Weise das über sie geführte Reinigungstuch, das als die vorstehend erwähnte Reinigungsbahn 12 ausgebildet ist, gegen die entsprechenden Zylinder 2 beziehungsweise 3 andrücken. Es ist durchaus auch möglich, daß nur eine der Membranen 11 aktiviert wird, so daß nur einer der beiden Zylinder 2 beziehungsweise 3 gereinigt wird.
Während der Reinigung erfolgt vorzugsweise ein kontinuierlicher, langsamer Vorschub der Reinigungsbahn 12, indem beispielsweise die Aufwickelspule 14 mit einer Antriebsvorrichtung versehen ist. Es ist selbstverständlich auch möglich, daß eine separate, nicht dargestellte Antriebsvorrichtung den Bahntransport vornimmt. Dieser erfolgt stets um eine Länge L, derart, daß pro Waschung eine entsprechend saubere Tuchlänge zur Verfügung steht. Die Länge L ist der Teilumfang zwischen den Berührungslinien (Flächen) von Membran 11 und Mantelfläche des Gummituchzylinders 2 und entsprechender Membran 11 und Mantelfläche des Plattenzylinders 3. Wird nur beispielsweise der Gummituchzylinder 2, nicht aber der Plattenzylinder 3 gereinigt, das heißt, ist nur die eine der beiden Membranen 11 aktiviert, so muß zwischen zwei Reinigungszyklen kein Vorschub des Tuches erfolgen, damit eine saubere Tuchlänge L für einen nachfolgenden Reinigungsvorgang beider Zylinder zur Verfügung steht. Werden Plattenzylinder 3 und Gummituchzylinder 2 gleichzeitig gereinigt, so erfolgt ein entsprechend großer Vorschub, so daß beim nachfolgenden Reinigungsvorgang beide Zylinder mit einem sauberen Reinigungstuch gereinigt werden können.
Um eine optimale Waschwirkung zu erzielen, sind vorzugsweise Waschmittel-Abgabevorrichtungen 16 vorgesehen, die als Sprühvorrichtungen ausgebildet sind und ein entsprechendes Waschmittel beziehungsweise Reinigungsmittel aufsprühen. Diese Waschmittel-Abgabevorrichtungen 16 können entweder im Zwickelbereich 17 zwischen dem zu reinigenden Zylinder und der konvexen Reinigungsfläche 15 angeordnet sein oder sie befinden sich im Bereich der kissenförmig gestalteten Membranen 11 und geben Waschmittel dosiert auf die saugflächig gestalteten Waschflächen beziehungsweise das Reinigungstuch (Reinigungsbahn 12), wobei im letzten Fall nicht unbedingt eine Sprühvorrichtung vorgesehen sein muß, sondern die Waschmittelübergabe zwar von der Abgabevorrichtung ausgegeben, dann jedoch durch Kapillarwirkung an die entsprechenden Reinigungsflächen beziehungsweise -stellen gelangt. Es ist jedoch auch möglich, beide Arten von Waschmittel-Abgabevorrichtungen in ein und derselben Druckmaschine zu realisieren.

Claims (14)

1. Wascheinrichtung für Zylinder einer Druckmaschine, die für einen Waschvorgang an den zu reinigenden Zylinder anstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein und dieselbe Wascheinrichtung (4) unterschiedlichen Zylinderflächen zuordenbar ist.
2. Wascheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehreren Zylindern (2, 3) zuordenbar ist.
3. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie einem als Gummituchzylinder (2) ausgebildeten Zylinder insbesondere zur Druckfarben-Entfernung sowie einem als Plattenzylinder (3) ausgebildeten Zylinder insbesondere zur Entfernung von Druckfarbe und Butzen zuordenbar ist.
4. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie bei einer direkt bebilderbaren Druckform dieser insbesondere zum Entfernen von bei der Direktbebilderung entstehenden Belägen, insbesondere zum Entfernen von Silikonpartikeln von der durch die Direktbebilderungseinheit, insbesondere Laserdioden, aktivierten Schicht der Druckform zuordenbar ist.
5. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie den Zylindern (2, 3) zeitlich nacheinander zuordenbar ist.
6. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Verlagerung von einem zu einem anderen Zylinder (2, 3) letzterem zuordenbar ist.
7. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch ein Verschwenken den einzelnen Zylindern (2, 3) zuordenbar ist.
8. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch das Verschwenken in Anstellposition zu dem jeweils zu waschenden Zylinder (2, 3) gelangt.
9. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie den Zylindern (2, 3) gleichzeitig zuordenbar ist.
10. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie oder ein Teil von ihr für den Anstellvorgang in Richtung auf die zu waschenden Zylinder (2, 3) verlagerbar ausgebildet ist.
11. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das verlagerbare Teil als Membran-Vorrichtung (10) ausgebildet ist.
12. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine verfahrbare Reinigungsbahn (12).
13. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Waschmittel-Abgabevorrichtung (16).
14. Wascheinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschmittel-Abgabevorrichtung (16) als Sprühvorrichtung ausgebildet ist.
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