DE19523312A1 - Mehrschichtige Metalldichtung - Google Patents
Mehrschichtige MetalldichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine mehrschichtige Metalldichtung.
Dichtungen werden häufig zur Abdichtung zwischen aufein
anderliegenden mechanischen Teilen verwendet. Häufig wird
eine solche Dichtung zwischen dem Motorblock und dem Zy
linderkopf einer Brennkraftmaschine eingebaut. Zylinder
kopfdichtungen erstrecken sich um Zylinderbohrungen, um
diese abzudichten, um die heißen Verbrennungsgase inner
halb der Zylinderbohrungen zu halten. Ebenso dichten die
se Dichtungen Fluidströmungsöffnungen ab, z. B. Öffnungen
für Kühlmittel und Öl, um eine unerwünschte Mischung zu
verhindern. Ferner verhindern diese Dichtungen eine Leckage,
da die Bereiche um die Schrauben abgedichtet werden, welche
den Zylinderkopf mit dem Motorblock verbinden. Die Dich
tungen nehmen die Belastung aus der Schraubenverbindung
der mechanischen Teile auf, und aufgrund dieser Belastung
dichten sie die Öffnungen ab.
Damit die Dichtungen im Bereich einer Brennkraftmaschine zu
verlässig wirken, müssen sie widerstandsfähig gegen Ver
schleiß sein, der durch Korrosion, Wärme und mechanische
Belastung, insbesondere um die Zylinderbohrungen, auftritt.
Es ist daher erwünscht, eine hochtemperaturfeste Beschich
tung zu haben, die glatt oder gleitfähig (slippery) ist mit
einem niedrigen Reibungskoeffizienten, welche die Teile der
Dichtung schützt, welche jede Zylinderbohrung umgeben. Gleich
zeitig muß die Dichtung eine wirksame Fluidabdichtung um die
Fluidströmungsöffnungen gewährleisten. Es ist ferner er
wünscht, eine elastomere Beschichtung zu haben, die auf die
se Teile der Dichtung aufgebracht ist, welche die Fluid
strömungsöffnungen umgeben. Es ist schwierig, diese Ziele
bei einer einzigen Dichtung zu erreichen, insbesondere
weil vorgezogen wird, daß die elastomere Beschichtung be
abstandet von den Abschnitten der Dichtung ist, welche die
Zylinderbohrungen umgeben.
Es wurden mehrschichtige Metalldichtungen entwickelt, wel
che mit dem vorbeschriebenen Beschichtungen versehen waren.
Diese Dichtungen sind jedoch schwierig und teuer in der
Herstellung. Typischerweise werden die Lagen der Dichtung
ausgestanzt und geformt, wobei die Beschichtungen selektiv
auf bestimmte Teile einer Seite einer bestimmten Schicht,
z. B. mittels Masken, aufgebracht werden. Schwierigkeiten
bei der Maskierung und der selektiven Aufbringung von
schützenden Beschichtungen auf die Dichtungslagen beschränken
die Wirksamkeit solcher Dichtungen.
Es ist ferner bekannt, separate Platten zu verwenden, welche
die hochtemperaturfesten und elastomeren Beschichtungen
tragen, wobei die elastomer beschichteten Platten im Ab
stand von den Zylinderbohrungen liegen. Die variierende
Dicke von verschiedenen Teilen einer solchen Dichtung kön
nen einen unerwünschten Lastausgleich zwischen den verschie
denen Dichtungen bewirken, wodurch Probleme entstehen wie
z. B. unzureichende Dichtungsbelastung, was zu einem Ausfall
der Dichtung führen kann. Um eine unterschiedliche Dicke zu
schaffen, wurden Dichtungen mit zusätzlichen Unterlegschei
ben verwendet.
Eine verbesserte Dichtung für eine Brennkraftmaschine hat
nur drei Metallplatten, welche die Lagen oder Schichten der
Dichtung bilden. Die Dichtung ist mit einem doppelten Dich
tungssystem versehen, wobei unterschiedliche Beschichtungen
auf spezifische Lagen der Dichtung aufgebracht sind. Es be
steht daher keine Notwendigkeit zur Maskierung bestimmter
Abschnitte einer Seite einer gegebenen Schicht, und es ist
auch keine selektive Aufbringung der Beschichtung auf eine
solche Seite erforderlich. Durch die Ausrichtung der Schich
ten gewährleistet die hochtemperaturfeste Beschichtung eine
Abdichtung um die Verbrennungsbohrungen, während eine elasto
mere Beschichtung die Abdichtung um die Fluidströmungsöffnungen
gewährleistet. Durch die Auswahl einer Dicke für das Basis
metall und einer Dicke für die Beschichtung kann ein höherer
Dickenbereich um die Öffnungen der Verbrennungsbohrungen er
reicht werden, um einen optimalen Belastungsausgleich zwischen
den Verbrennungsdichtungen und den Fluiddichtungen ohne Ver
wendung von Unterlagscheiben zu erhalten.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist eine erste Metallplat
te auf beiden Seiten mit einem elastomeren Überzug beschichtet.
Die erste Platte hat eine erste Öffnung, die einen Teil einer
Verbrennungsdichtung bildet sowie eine zweite Öffnung, die
einen Abstand von der ersten Öffnung hat und einen Teil einer
Fluidströmungsdichtung bildet. Ein erster Wulst wird angren
zend an die erste Öffnung und ein zweiter Wulst wird angren
zend an die zweite Öffnung ausgebildet.
Eine zweite Metallplatte ist mit einem hochtemperaturfesten
Überzug auf einer auswärts gerichteten Seite beschichtet, die
sich für den Kontakt mit einem Zylinderkopf und einem Motor
block eignet. Die zweite Platte hat einen Basisabschnitt, der
oberhalb der ersten Platte angeordnet ist, einen gebogenen
Abschnitt angrenzend an die erste Öffnung der ersten Platte
und einen Flansch, der sich von dem gebogenen Abschnitt aus
erstreckt, und der einen Abstand von dem Basisteil hat und
allgemein parallel zu diesem ist. Der Basisteil, der gebogene
Teil und der Flansch der zweiten Platte bilden einen zweiten
Abschnitt der Verbrennungsdichtung. Der erste Wulst der er
sten Platte ist zwischen dem Flansch und dem Basisabschnitt
der zweiten Platte angeordnet. Die zweite Platte hat ferner
eine Öffnung, die der zweiten Öffnung der ersten Metallplatte
entspricht und mit dieser allgemein ausgerichtet ist, um
einen zweiten Abschnitt der Fluidströmungsdichtung zu bil
den.
Eine dritte Metallplatte hat einen elastomeren Überzug auf
einer auswärts gerichteten Seite. Die dritte Platte ist
oberhalb der zweiten Platte angeordnet und hat einen Wulst,
der allgemein ausgerichtet ist mit dem zweiten Wulst der
ersten Platte angrenzend an den Fluidabdichtungsbereich.
Die dritte Metallplatte hat eine Öffnung, welche der zwei
ten Öffnung der ersten Metallplatte und der Öffnung der
zweiten Metallplatte entspricht und allgemein mit diesen
ausgerichtet ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird
nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 in Draufsicht eine erfindungs
gemäße Dichtung zeigt.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt der Dichtung
längs der Linie 2-2 von Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Zylinderkopfdichtung 20 dargestellt, die
zwischen dem Zylinderkopf (nicht gezeigt) und dem Motorblock
(nicht gezeigt) einer Brennkraftmaschine eingebaut werden
kann. Die Dichtung 20 hat Zylinderbohrungen 22 und Fluid
strömungsöffnungen 24. Die Dichtung 20 bewirkt eine Ver
brennungsabdichtung um die Zylinderbohrungen 22 und eine
Fluidabdichtung in dem Bereich, welcher die Fluidströmungs
öffnungen 24 umgibt. Die Dichtung 20 hat ein separates Dicht
element 26 angrenzend an eine Hochdruck-Fluidströmungsöffnung
24.
Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt der Dichtung 20 mit einer
Verbrennungsabdichtung 28 und einer Fluidströmungsabdichtung
30. Die Dichtung 20 umfaßt drei Platten 32, 34 und 36, wobei
ein Teil der Platte 34 zwischen den Platten 32 und 36 liegt.
Die Platte 32 besteht aus einem getemperten Material, wie
z. B. voll hartem SAE 301 rostfreiem Stahl oder Federstahl.
Eine bevorzugte Dicke der Platte 32 liegt bei 0,2 mm. Die
Platte 32 ist vollständig beschichtet sowohl auf einer nach
außen gerichteten Seite 38 als auch auf einer nach innen ge
richteten Seite 40 mit einem elastomeren Überzug 42. Der Über
zug 42 bewirkt die Abdichtung zwischen der Dichtung 20 und
den Motorteilen. Der Überzug 42 erhöht die Abdichtung zwischen
den Platten 32 und 34. Der Überzug 42 ist vorzugsweise eine
Gummischicht, wie z. B. Nitril-Butadien-Gummi oder Viton mit
einer Dicke von etwa 0,025 mm auf beiden Seiten 38 und 40.
Die Platte 32 hat eine Öffnung 44, die der Verbrennungsbohrung
22 sowie eine Öffnung 46, die einen Abstand von der Öffnung
44 hat und ein Dichtelement 26 mit einer Fluidströmungsöff
nung 24 aufnehmen kann. Ein erster voll mechanischer Wulst
48 ist angrenzend an die Öffnung 44 ausgebildet, und ein zwei
ter voll mechanischer Wulst 50 ist angrenzend an die Öffnung
46 ausgebildet. Während voll mechanische Wulste dargestellt
sind, können auch andere Arten von Wulsten verwendet werden,
z. B. Halb-Wulste, die auch geeignet sind. In manchen Fällen
können die Wulste vollständig weggelassen werden. Die Wulste
48 und 50 erstrecken sich in der dargestellten Ausführungsform
nach außen.
Die Platte 34 besteht vorzugsweise aus einem geglühten Ma
terial, wie z. B. SAE 304L rostfreiem Stahl, Weißblech oder
beschichteten Stählen. Die Dicke der Platte 34 ist vorzugs
weise etwa 0,3 mm. Die Platte 34 hat einen Basisabschnitt 56,
der oberhalb der Platte 32 liegt, einen gebogenen Abschnitt
58 angrenzend an die Öffnung 44 der Platte 32, um eine Ver
brennungsbohrungsöffnung 22 zu bilden sowie einen Flansch 60,
der sich von dem gebogenen Abschnitt weg erstreckt und ei
nen Abstand vom Basisabschnitt 56 hat und allgemein parallel
zu diesem verläuft. Der Basisabschnitt 56, der gebogene Ab
schnitt 58 und der Flansch 60 bilden einen Teil der Ver
brennungsdichtung 28. Als Folge hiervon liegen der Wulst
48 und ein Außenumfang 61 der Öffnung 44 der Platte 32
zwischen dem Basisabschnitt 56 und dem Flansch 60 der Plat
te 34. In einer bevorzugten Ausführungsform berührt ein Schei
tel 62 des Wulstes 48 den Flansch 60. Die Platte 34 hat
ferner eine Öffnung 63, welche der Öffnung 46 in der Platte
32 entspricht und mit dieser allgemein ausgerichtet ist. Die
Platte 34 bildet somit einen Teil der Fluiddichtung 30.
Die Platte 34 ist auf einer nach außen gerichteten Seite 64
vollständig beschichtet mit einem hochtemperaturfesten Über
zug 65, die Platte 34 ist jedoch allgemein nicht beschichtet
auf einer nach innen gerichteten Seite 66, welche gegenüber
der einwärts gerichteten Seite 40 der Platte 32 mit der ela
stomeren Beschichtung 42 liegt. Sobald die Platte 34 ver
formt wird, um den gebogenen Abschnitt 58 und den Flansch 60
zu erzeugen, gelangt der Überzug 65 zwischen die Platte und
den Zylinderkopf (nicht gezeigt) sowie den Motorblock (nicht
gezeigt) und gewährleistet eine Verbrennungsabdichtung 28.
Vorzugsweise enthält die Schicht 65 Polytetrafluorethylen
(PTFE), das unter dem registrierten Warenzeichen Teflon ver
kauft wird oder Molybdän-Disulfid, um Reibung und Freß-Korro
sion zu reduzieren und die Gasabdichtung zu verbessern.- Die
Schicht 65, die hoch erwünscht ist bei der Verbrennungsdich
tung 28, ist nicht so nützlich bei der Fluidabdichtung 30.
Die Dicke der Schicht 65 liegt vorzugsweise zwischen 0,01 und
0,02 mm, wobei besonders eine Dicke von etwa 0,0125 mm bevor
zugt wird.
Die Platte 36 liegt benachbart zur Platte 34, und sie hat eine
einwärts gerichtete Seite 67 gegenüber der auswärts gerich
teten Seite 64 der Platte 34. Die Platte 36 besteht aus einem
getemperten Material, z. B. voll hartem SAE 301 rostfreiem
Stahl, einem Federstahl oder einem niedrigen Kohlenstoff
stahl, der mit Zink beschichtet oder mit Zinn platiert ist.
Die Dicke der Platte 36 beträgt vorzugsweise 0,2 mm. Die
Platte 36 hat eine Öffnung 68, welche der Öffnung 48 der
Platte 32 und der Öffnung 63 der Platte 34 entspricht und
allgemein mit diesen ausgerichtet ist, um einen Teil einer
Fluidabdichtung 30 zu bilden. Die Platte 36 hat eine ela
stomere Beschichtung 70 ähnlich der Beschichtung 42 für
die Platte 32, diese Beschichtung ist aber vorzugsweise
nur auf einer auswärts gerichteten Seite 72 aufgebracht,
eher als auf der einwärts gerichteten Seite 67. Die Platte
36 hat einen Wulst 74, der allgemein ausgerichtet ist mit
dem Wulst 50 der Platte 32. Anders als bei den Platten 32
und 34 jedoch hat die Platte 36 keinen Teil einer Verbrennungs
dichtung 28. Statt dessen endigt die Platte 36 in einem Basis
abschnitt 76 des Wulstes 74, der den Flansch 60 nicht über
lappt.
Wenn die Dichtung 20 belastet wird durch das Zusammenschrauben
der mechanischen Teile, wird die Last zuerst auf die Fluid
abdichtung 30 aufgebracht wegen dem Vorhandensein der Wulste
50 und 72. Während die Wulste 48, 50 und 72 nicht notwendiger
weise erforderlich sind, steigern sie die Dichtungsbelastung
um die Öffnungen 22 und 24 und verbessern die Anpaßbarkeit
und die Regenerierung der Verbrennungsdichtung 28 und der
Fluiddichtung 30. Sobald die Dichtung belastet ist, ist
jedoch vorzugsweise an der Verbrennungsdichtung 28 eine stär
kere Belastung oder Beanspruchung vorhanden, wobei die Ge
samtdicke der Verbrennungsdichtung 28 größer ist als die Ge
samtdicke der Fluidabdichtung 30. Die Dichtung 20 hat somit
eine größere Gesamtdicke an der Verbrennungsabdichtung 28 als
an der Fluidabdichtung 30. Die Dicke der Verbrennungsabdich
tung 28 umfaßt die Gesamtdicke der Platte 32 und die Platte 34
über den Basisabschnitt 56 und den Flansch 60 einschließlich
der Dicken der Beschichtungen 42 und 65. Die Dicke der Fluid
abdichtung 30 umfaßt die Dicke der Platten 32 und 34 sowie
36 mit den Beschichtungen 42, 65 und 70. Um einen optimalen
Lastausgleich zwischen der Verbrennungsdichtung 28 und der
Fluiddichtung 30 zu schaffen zusammen mit der Steifheit der
Motorumgebung, kann die Dicke der Platten 32, 34 und 36 ver
ändert werden, ebenso wie die Dicken der Beschichtungen 42, 65
und 70. Es ist daher keine separate Unterlagscheibe oder Plat
te erforderlich, wodurch die Gesamtzahl der Dichtungskompo
nenten reduziert wird.
Nach der Erfindung kann eine Beschichtung selektiv auf wenig
stens eine gesamte Seite einer Platte aufgebracht werden.
Die Platten und Schichten werden dann ausgerichtet, so daß eine
Beschichtung freiliegt, wenn erwünscht. Die Herstellungskosten
werden dadurch stark reduziert, da die Beschichtungen nicht
selektiv auf einen Teil einer Platte, bei der Teile maskiert
werden müssen, aufgebracht werden müssen.
Claims (19)
1. Metalldichtung, insbesondere Zylinderkopfdichtung
für eine Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch
drei Metallplatten, die Lagen der Dichtung bilden,
ferner durch wenigstens eine Verbrennungsabdichtung
und wenigstens eine Fluidabdichtung, wobei eine er
ste Metallplatte eine erste Öffnung und eine zweite
von der ersten entfernte Öffnung aufweist, und diese
erste Metallplatte einen ersten Teil der Verbrennungs
dichtung und einen ersten Teil der Fluidabdichtung bil
det,
daß ferner eine zweite Metallplatte mit einem Basisab schnitt oberhalb der ersten Platte angeordnet ist,
daß ein gebogener Abschnitt sich von dem Basisabschnitt weg erstreckt, daß ein Flansch sich von dem gebogenen Abschnitt weg erstreckt, der einen Abstand von und all gemein parallel zum Basisabschnitt hat, um einen zwei ten Abschnitt der Verbrennungsdichtung zu bilden, daß ein Außenumfang der ersten Öffnung der ersten Platte zwischen dem Basisabschnitt und dem Flansch liegt, daß die zweite Metallplatte eine Öffnung hat, welche der zweiten Öffnung der ersten Metallplatte entspricht und allgemein mit dieser ausgerichtet ist, um einen zweiten Abschnitt der Fluidabdichtung zu bilden,
und daß eine dritte Metallplatte einen dritten Abschnitt der Fluidabdichtung bildet,angrenzend an die zweite Plat te, daß die dritte Metallplatte eine einwärts gerichtete Seite hat gegenüber dem Basisabschnitt der zweiten Platte, jedoch in einer nicht überlappenden Ausrichtung mit dem Flansch der zweiten Platte, und daß die dritte Metall platte eine Öffnung hat, die der zweiten Öffnung der er sten Metallplatte und der Öffnung in der zweiten Metall platte entspricht und allgemein mit diesen ausgerichtet ist.
daß ferner eine zweite Metallplatte mit einem Basisab schnitt oberhalb der ersten Platte angeordnet ist,
daß ein gebogener Abschnitt sich von dem Basisabschnitt weg erstreckt, daß ein Flansch sich von dem gebogenen Abschnitt weg erstreckt, der einen Abstand von und all gemein parallel zum Basisabschnitt hat, um einen zwei ten Abschnitt der Verbrennungsdichtung zu bilden, daß ein Außenumfang der ersten Öffnung der ersten Platte zwischen dem Basisabschnitt und dem Flansch liegt, daß die zweite Metallplatte eine Öffnung hat, welche der zweiten Öffnung der ersten Metallplatte entspricht und allgemein mit dieser ausgerichtet ist, um einen zweiten Abschnitt der Fluidabdichtung zu bilden,
und daß eine dritte Metallplatte einen dritten Abschnitt der Fluidabdichtung bildet,angrenzend an die zweite Plat te, daß die dritte Metallplatte eine einwärts gerichtete Seite hat gegenüber dem Basisabschnitt der zweiten Platte, jedoch in einer nicht überlappenden Ausrichtung mit dem Flansch der zweiten Platte, und daß die dritte Metall platte eine Öffnung hat, die der zweiten Öffnung der er sten Metallplatte und der Öffnung in der zweiten Metall platte entspricht und allgemein mit diesen ausgerichtet ist.
2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Platten so ausgerichtet sind, daß eine Gesamt
dicke der Dichtung größer ist an der Verbrennungsab
dichtung als an der Fluidabdichtung.
3. Dichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Platte eine elastomere Beschichtung auf einer
auswärts gerichteten Seite hat, um die Fluidabdichtung
zu steigern.
4. Dichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Platte eine einwärts gerichtete Seite hat ge
genüber einer einwärts gerichteten Seite der zweiten
Platte, daß ferner die erste Platte eine elastomere Be
schichtung auf dieser einwärts gerichteten Seite hat, um
die Fluidabdichtung zwischen der ersten und der zweiten
Platte zu verbessern.
5. Dichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die dritte Platte eine elastomere Beschichtung auf einer
auswärts gerichteten Seite hat, um die Fluidabdichtung
zu verbessern.
6. Dichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Platte eine hochtemperaturfeste Beschichtung
auf einer auswärts gerichteten Seite hat, um den Bereich
um die erste Öffnung abzudichten und die Verbrennungs
abdichtung zu erhöhen.
7. Dichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Platte einen Wulst angrenzend an die zweite
Öffnung hat.
8. Dichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die dritte Platte einen Wulst hat, der allgemein ausge
richtet ist mit dem Wulst der ersten Platte.
9. Dichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Platte einen Wulst angrenzend an die erste
Öffnung hat, und daß der Wulst zwischen dem Basisab
schnitt und dem Flansch der zweiten Platte liegt.
10. Zylinderkopfdichtung für Brennkraftmaschine, gekennzeichnet
durch drei metallische Platten, die jagen der Dichtung
bilden, wenigstens eine Verbrennungsabdichtung und wenig
stens eine Fluidabdichtung,
eine erste Metallplatte mit einer ersten Öffnung und einer zweiten Öffnung im Abstand von der zweiten Öffnung, wo bei die erste Metallplatte einen ersten Abschnitt der Verbrennungsdichtung und einen ersten Abschnitt der Fluidabdichtung bildet, eine elastomere Beschichtung auf einer auswärts gerichteten Seite der ersten Platte,
eine zweite Metallplatte mit einem Basisabschnitt, der oberhalb der ersten Platte liegt, einem gebogenen Ab schnitt, der sich von dem Basisabschnitt weg erstreckt und einen Flansch, der sich von dem gebogenen Abschnitt weg erstreckt und einen Abstand hat von und allgemein parallel zum Basisabschnitt verläuft, um einen zweiten Abschnitt der Verbrennungsdichtung zu bilden, wobei ein Außenumfang der ersten Öffnung der ersten Platte zwischen dem Basisabschnitt und dem Flansch angeordnet ist, ferner durch eine hochtemperaturfeste Beschichtung auf einer aus wärts gerichteten Seite der zweiten Platte zum Abdichten um die erste Öffnung, wenn die Dichtung angezogen wird, um die Verbrennungsabdichtung zu erhöhen, wobei die zweite Metallplatte eine Öffnung hat, welche der zweiten Öffnung der ersten Platte entspricht und allgemein mit dieser ausgerichtet ist, um einen zweiten Abschnitt der Fluiddichtung zu schaffen,
und durch eine dritte Metallplatte, die einen dritten Abschnitt der Fluidabdichtung benachbart zu der zweiten Platte bildet, wobei die dritte Metallplatte eine einwärts gerichtete Seite gegenüber dem Basisabschnitt der zweiten Platte hat, jedoch in nicht überlappender Ausrichtung mit dem Flansch der zweiten Platte liegt, daß ferner die dritte Metallplatte eine Öffnung hat, welche der zweiten Öffnung der ersten Platte und der Öffnung in der zweiten Metall platte entspricht und allgemein mit diesen ausgerichtet ist, daß die dritte Metallplatte eine elastomere Be schichtung auf einer auswärts gerichteten Seite hat und diese elastomere Beschichtung der dritten Platte zusammen mit der zweiten elastomeren Beschichtung der ersten Plat te wirkt, um die Fluidabdichtung zu erhöhen, und daß die Platten so ausgerichtet sind, daß eine Gesamtdicke der Dichtung größer ist an der Verbrennungsdichtung als an der Fluiddichtung.
eine erste Metallplatte mit einer ersten Öffnung und einer zweiten Öffnung im Abstand von der zweiten Öffnung, wo bei die erste Metallplatte einen ersten Abschnitt der Verbrennungsdichtung und einen ersten Abschnitt der Fluidabdichtung bildet, eine elastomere Beschichtung auf einer auswärts gerichteten Seite der ersten Platte,
eine zweite Metallplatte mit einem Basisabschnitt, der oberhalb der ersten Platte liegt, einem gebogenen Ab schnitt, der sich von dem Basisabschnitt weg erstreckt und einen Flansch, der sich von dem gebogenen Abschnitt weg erstreckt und einen Abstand hat von und allgemein parallel zum Basisabschnitt verläuft, um einen zweiten Abschnitt der Verbrennungsdichtung zu bilden, wobei ein Außenumfang der ersten Öffnung der ersten Platte zwischen dem Basisabschnitt und dem Flansch angeordnet ist, ferner durch eine hochtemperaturfeste Beschichtung auf einer aus wärts gerichteten Seite der zweiten Platte zum Abdichten um die erste Öffnung, wenn die Dichtung angezogen wird, um die Verbrennungsabdichtung zu erhöhen, wobei die zweite Metallplatte eine Öffnung hat, welche der zweiten Öffnung der ersten Platte entspricht und allgemein mit dieser ausgerichtet ist, um einen zweiten Abschnitt der Fluiddichtung zu schaffen,
und durch eine dritte Metallplatte, die einen dritten Abschnitt der Fluidabdichtung benachbart zu der zweiten Platte bildet, wobei die dritte Metallplatte eine einwärts gerichtete Seite gegenüber dem Basisabschnitt der zweiten Platte hat, jedoch in nicht überlappender Ausrichtung mit dem Flansch der zweiten Platte liegt, daß ferner die dritte Metallplatte eine Öffnung hat, welche der zweiten Öffnung der ersten Platte und der Öffnung in der zweiten Metall platte entspricht und allgemein mit diesen ausgerichtet ist, daß die dritte Metallplatte eine elastomere Be schichtung auf einer auswärts gerichteten Seite hat und diese elastomere Beschichtung der dritten Platte zusammen mit der zweiten elastomeren Beschichtung der ersten Plat te wirkt, um die Fluidabdichtung zu erhöhen, und daß die Platten so ausgerichtet sind, daß eine Gesamtdicke der Dichtung größer ist an der Verbrennungsdichtung als an der Fluiddichtung.
11. Dichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Metallplatte eine einwärts gerichtete Seite hat
und eine elastomere Beschichtung auf dieser einwärts ge
richteten Seite der ersten Metallplatte aufgebracht ist,
um die Fluidabdichtung zwischen der ersten und der zwei
ten Platte zu steigern.
12. Dichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Platte einen Wulst hat angrenzend an die zweite
Öffnung, und daß die dritte Platte einen Wulst hat, der
allgemein ausgerichtet ist mit dem Wulst der ersten Plat
te.
13. Dichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Platte einen Wulst angrenzend an die erste
Öffnung hat, und daß der Wulst zwischen dem Basisabschnitt
und dem Flansch der zweiten Platte liegt.
14. Dichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hochtemperatur-Beschichtung aus Polytetrafluorethylen
besteht.
15. Dichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
elastomere Beschichtung ein Gummi ist.
16. Dichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platten aus Stahl gebildet sind.
17. Dichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platten eine allgemein gleichmäßige Dicke haben, und daß
die dritte Platte eine Dicke hat, die kleiner ist als eine
entsprechende Dicke der zweiten Platte.
18. Zylinderkopfdichtung für Brennkraftmaschine, gekennzeichnet
durch drei Metallplatten, die Lagen der Dichtung bilden
mit einer Verbrennungsdichtung und einer Fluiddichtung,
eine erste Metallplatte mit einer ersten Öffnung und einer zweiten Öffnung in einem Abstand von der ersten Öff nung, wobei die erste Metallplatte einen ersten Teil der Verbrennungsdichtung und einen ersten Teil der Fluiddichtung bildet, eine erste elastomere Beschichtung auf einer auswärts gerichteten Seite der ersten Platte und eine zweite elastomere Beschichtung auf einer ein wärts gerichteten Seite der ersten Platte, wobei die erste Platte einen ersten Wulst hat angrenzend an die erste Öffnung und einen zweiten Wulst angrenzend an die zweite Öffnung,
eine zweite Metallplatte mit einem Basisabschnitt ober halb der ersten Platte, einem gebogenen Abschnitt, der sich von dem Basisabschnitt weg erstreckt und einem Flansch, der sich von dem gebogenen Abschnitt weg er streckt, welcher einen Abstand hat von und allgemein parallel zum Basisabschnitt verläuft, um einen zweiten Abschnitt der Verbrennungsdichtung zu bilden, wobei ein Außenumfang der ersten Öffnung der ersten Platte und der zweite Wulst der ersten Platte zwischen dem Ba sisabschnitt und dem Flansch liegen, ferner durch eine Hochtemperatur-Beschichtung auf einer auswärts gerich teten Seite der zweiten Platte zum Abdichten um die erste Öffnung, wenn die Dichtung angezogen wird, um die Verbrennungsdichtung zu verbessern, wobei die zweite Metallplatte eine Öffnung hat, die der zweiten Öffnung in der ersten Metallplatte entspricht und allgemein mit dieser ausgerichtet ist, um einen zweiten Abschnitt-der Fluiddichtung zu schaffen,
ferner durch eine dritte Metallplatte zur Bildung eines dritten Abschnittes der Fluiddichtung angrenzend an die zweite Platte, wobei die dritte Metallplatte eine ein wärts gerichtete Seite hat gegenüber dem Basisabschnitt der zweiten Platte und nicht überlappend ausgerichtet ist mit dem Flansch der zweiten Platte, wobei ferner die dritte Metallplatte eine Öffnung hat, welche der zweiten Öffnung der ersten Platte und der Öffnung in der zweiten Metallplatte entspricht und allgemein mit diesen ausge richtet ist, ferner mit einem Wulst, der allgemein mit dem zweiten Wulst der ersten Platte ausgerichtet ist und einer elastomeren Beschichtung auf einer auswärts gerichteten Seite, wobei diese elastomere Beschichtung der dritten Platte in Verbindung mit der ersten und der zweiten elastomeren Beschichtung der ersten Platte wirkt, um die Fluidabdichtung zu verbessern.
eine erste Metallplatte mit einer ersten Öffnung und einer zweiten Öffnung in einem Abstand von der ersten Öff nung, wobei die erste Metallplatte einen ersten Teil der Verbrennungsdichtung und einen ersten Teil der Fluiddichtung bildet, eine erste elastomere Beschichtung auf einer auswärts gerichteten Seite der ersten Platte und eine zweite elastomere Beschichtung auf einer ein wärts gerichteten Seite der ersten Platte, wobei die erste Platte einen ersten Wulst hat angrenzend an die erste Öffnung und einen zweiten Wulst angrenzend an die zweite Öffnung,
eine zweite Metallplatte mit einem Basisabschnitt ober halb der ersten Platte, einem gebogenen Abschnitt, der sich von dem Basisabschnitt weg erstreckt und einem Flansch, der sich von dem gebogenen Abschnitt weg er streckt, welcher einen Abstand hat von und allgemein parallel zum Basisabschnitt verläuft, um einen zweiten Abschnitt der Verbrennungsdichtung zu bilden, wobei ein Außenumfang der ersten Öffnung der ersten Platte und der zweite Wulst der ersten Platte zwischen dem Ba sisabschnitt und dem Flansch liegen, ferner durch eine Hochtemperatur-Beschichtung auf einer auswärts gerich teten Seite der zweiten Platte zum Abdichten um die erste Öffnung, wenn die Dichtung angezogen wird, um die Verbrennungsdichtung zu verbessern, wobei die zweite Metallplatte eine Öffnung hat, die der zweiten Öffnung in der ersten Metallplatte entspricht und allgemein mit dieser ausgerichtet ist, um einen zweiten Abschnitt-der Fluiddichtung zu schaffen,
ferner durch eine dritte Metallplatte zur Bildung eines dritten Abschnittes der Fluiddichtung angrenzend an die zweite Platte, wobei die dritte Metallplatte eine ein wärts gerichtete Seite hat gegenüber dem Basisabschnitt der zweiten Platte und nicht überlappend ausgerichtet ist mit dem Flansch der zweiten Platte, wobei ferner die dritte Metallplatte eine Öffnung hat, welche der zweiten Öffnung der ersten Platte und der Öffnung in der zweiten Metallplatte entspricht und allgemein mit diesen ausge richtet ist, ferner mit einem Wulst, der allgemein mit dem zweiten Wulst der ersten Platte ausgerichtet ist und einer elastomeren Beschichtung auf einer auswärts gerichteten Seite, wobei diese elastomere Beschichtung der dritten Platte in Verbindung mit der ersten und der zweiten elastomeren Beschichtung der ersten Platte wirkt, um die Fluidabdichtung zu verbessern.
19. Dichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Platten so ausgerichtet sind, daß eine Gesamtdicke
der Dichtung größer ist an der Verbrennungsdichtung als
an der Fluiddichtung.
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