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DE1952222A1 - Muelleimer - Google Patents

Muelleimer

Info

Publication number
DE1952222A1
DE1952222A1 DE19691952222 DE1952222A DE1952222A1 DE 1952222 A1 DE1952222 A1 DE 1952222A1 DE 19691952222 DE19691952222 DE 19691952222 DE 1952222 A DE1952222 A DE 1952222A DE 1952222 A1 DE1952222 A1 DE 1952222A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
trash
garbage
bucket
combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691952222
Other languages
English (en)
Other versions
DE1952222C3 (de
DE1952222B2 (de
Inventor
Trott David H
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Burns Investment Corp
Original Assignee
Burns Investment Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Burns Investment Corp filed Critical Burns Investment Corp
Priority to DE19691952222 priority Critical patent/DE1952222C3/de
Publication of DE1952222A1 publication Critical patent/DE1952222A1/de
Publication of DE1952222B2 publication Critical patent/DE1952222B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1952222C3 publication Critical patent/DE1952222C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/16Lids or covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • M ü l l e i m e r Die Erfindung betrifft einen MUlleimer o.dgl., der als Verbrennungsvorrichtung zur Beseitigung verbrennbarer Abfälle, wie Müll und Laub dient. Sie betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Verbrennung dieser Stoffe in einem im wesentlichen geschlossenen Behälter.
  • ItIüllabfuhr angeschlossen. Andere haben zu wenig Platz, sämtlichen IçIüll, der sich in den Zeiten zwischen den Abfuhren ansammelt, zu lagern. Deshalb verbrennen viele ihren Abfall regelmäßig während des ganzen Jahres-.
  • Die dazu vorhandenen Mittel sind jedoch primitiv und stellen kaum eine Arbeitserleichterung dar.
  • Außer dem Müll, der durch das tägliche Leben entsteht, erhebt sich für die meisten Besitzer noch das saisonbedingte Problem, im Herbst die abgefallenen Blätter zu beseitigen.
  • Erfindungsgemäß wird ein Mülleimer o.dgl. mit abnehtnarom oder aufklappbarem Deckel geschaffen, der dadurch gekennzeichnet ist, daß der Deckel eine mittlere Auslaßöffnung sowie eine seitliche Öffnung aufweist, durch die ein Luftstrom im wesentlichen in tangentialer Richtung in den Eimer eingeblasen werden kann.
  • Im Gebrauch wird der Eipier, der als~Verbrennungskammer dient, mit Abfall gefüllt, dessen obere Schicht man anzündet. Nach Entstehen einer ständigen Flamme wird die Kammer geschlossen und ein künstlicher Luftzug in die Einlaßöffnung an der oberen Seite der Kammer geleitet. Der Luftzug kann durch ein an den Apparat angeschlossenes Gebläse erzeugt werden1 er kann jedoch auch aus einer anderen Quelle stammen. Der Verbrennungsprozess wird durch diesen Luftzug aehr beschleunigt, und während seines Fortganges wird durch die Verbrennung der obersten Stoffe das darunter liegende Material dauernd den Flammen ausgesetzt.
  • Dadurch bewegt sich der Feuerherd allmählich in der Verbrennungskammer nach unten, bis das ganze verbrennbare Material verbrannt ist. Die Verbrennungegase ziehen durch die Auspuffkammer ab. Vorzugsweise ist dieser Auslaß mit einem porösen Schirm oder Korb abgedeckt, der als Schutzsieb gedacht ist, um brennendes Material zurückzuhalten. Im letzten Stadium des Verbrennungsvorganges kann dieser beschleunigt werden, indem von Zeit zu Zeit eine Schürstange durch ein oben angebrachtes Loch eingeschoben und der restliche Inhalt umgerührt wil d .
  • Mit der Vorrichtung nach der Erfindung können Blätter oder andere Abfälle schnell und sicher verbrannt werden, wobei kaum eine Gefahr durch sprühende Glühasche entsteht. In dieser ninsicht ist eine offene Ver-Drennung nicht zufriedenstellend, und die Geräte, die im Prinzip aus einem durchlöcherten Behälter bestehen, arbeiten außerordentlich langsam. Aus einem Eimer mit angepaßtem Deckel der bis auf eine verhältnismäßig kleine Auspufföffnung verschlossen ist, kann kein oder fast kein brennendes Material entweichen. Der Verbrennungsprozess wird durch die Anwendung eines kUnstlichen Luftzuges sehr beschleunigt. Weiterhin wird die Luft so eingeblasen, daß von dem bekannten Prinzip, das den Zyklon-fen zugrunde liegt, Gebrauch gemacht wird, -d.h. daß durch die Zentrifugalkräfte noch feste Stoffe gehindert werden, die Auspufföffnung zu erreichen.
  • Durch die von oben nach unten und nicht von unten nach oben gerichtete Verbrennung wird fast jede Rauchentwicklung, die normalerweise mit der Müllverbrennung verbunden ist, vermieden.
  • Alle besonderen Merkmale der Erfindung liegen im oberen Teil der Vorrichtung. Der übrige Teil stellt lediglich eine Aufbewahrungskammer für das zu verbrennende Material dar.
  • Es ist daher möglich, nur diesen Deckelteil in Form eines Spezialdeckels oder einer Spezialhaube herzustellen. Der Besitzer braucht ihn dann nur auf einen gewöhnlichen Mülleimer -zu setzen, wenn er Abfall verbrennen will. Da eine solche Einheit nicht größer als eine Hutschachtel zu sein braucht, stellt die Aufbewahrung kein Problem dar.
  • Flansche, die vom Deckel nach unten ragen, bilden eine ringförmige Ausnehmung, in die der obere Rand des Mülleimers eingefügt wird. Dadurch kommt ringsherum eine gute Dichtung zustande. Die Luftzufuhr soll vorzugsweise regulierbar sein, 8o daß anfangs-ein reduzierter Luftstrom zur Beschleunigung des Verbrennungsprozesses in den Eimer eingeblasen wird, der die Flamme nicht auslöscht. Bei voller Flamme erfolgt die maximale Luftzufuhr zur schnellen Verbrennung des Materials. Während das brennende Material von Hand geschürt wird, kann die Luftzufuhr ebenfalls reduziert werden.
  • B8 ist vorteilhaft, den Deckel mit einer kleinen Öffnung für eine Schrstange zu versehen, um den Inhalt des Nülleimers nach Wunsch schüren zu können.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Aus-führungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Der insgesamt mit 10 bezeichnete Müllbrenner besteht aus einem etwa 75 1 fassenden Mülleimer 11 und einem Deckel 12 nach der~Erfindung.
  • Der Deckel 12 nach der Erfindung muß nicht gerade fttr einen 75 1 fassenden Mülleimer bestimmt sein. Diese Größe wurde bevorzugt, weil sie in den U..i. überall weithin Verwendung findet. Der Deckel kann auch für einen größeren Mülleimer oder irgendeinen anderen Behälter, z.B. für eine Oltonne, hergestellt werden.
  • Der Deckel weist im oberen Teil ein zylindrisches Gehäuse 13 auf, das von einem zylindrischen Ring 14 und einer Klappe 15 gebildet wird. Die Klappe ist an dem Ring angelenkt. Sie kann auch mit dem Ring 14 fest verbunden werden, wobei man dann zum Füllen des Eimers 11 den gesamten Deckel abnimmt.
  • Der untere Rand des Ringes 14 ist an einer Umfassung 16 angeschweißt, die von zwei nach unten ragenden Flanschen 17 und 18 gebildet wird. Die Flansche schließen eine ringförmige Ausnehmung ein, deren innerer Durchmesser etwa 42 cm und deren äußerer Durchmesser etwa 50 cm beträgt. In diese Ausnehmung ragt der obere Rand 19 des Mülleimers mit seinem Durchmesser von etwa 45 cm hinein und bildet eine Auflage für den Deckel.
  • Der Ring 14 weist eine Einlaßöffnung 22 auf, an der tangential ein Rohr 23 befestigt ist.- Zum Einblasen von Luft in den Pldlleimer ist ein Gebläse 24 an das Rohr 23 angeschlossen. An der Unterdruckseite oder Ansaugseite des Gebläses ist ein drehbarer Regulator 27 angebracht, um die Größe der Einlaßöffnung zu variieren. Damit kann die in den Mülleimer -strömende Luftmenge reguliert werden.
  • Bei einer nicht gezeigten Abwandlung kann das Einlaßrohr 23 mit einem gebräuchlichen Staubsaugerschlauch verbunden werden, der an die Hochdruckseite des Staubsaugers angeschlossen ist. Durch diese Anpassung der Erfindung kann der Anschaffungspreis des Erfindungsgegenstandes sehr stark gesenkt werden, da kein Gebläse benötigt wird.
  • Die Klappe 15 hat in der Mitte eine Auspufföffnung 26, deren Durc-linesser ungefähr ein Fünftel des Deckeldurchmessers beträgt. Ein poröses Sieb 28, das abnehmbar sein oder fest an der Klappe sitzen kann, wird in die Öffnung 26 eingefügt, so daß keine großen brennenden Teile herausfallen können. Das Sieb sollte aus rostfreiem Stabil oder einem anderen hitzebeständigen Material bestehen.
  • Ein -kleines Loch- 3Oi bedeckt von einer -drehbaren Klappe 31, liegt in der Klappe 1.5 in der Nähe des äusseren Randes. Dan- Loch 30 dient zur Aufnahme eines Schürhakens o.dgl. zum Schüren des Mülleimerinhalts.
  • Dieses Schüren ist während des Endstadiums der Verbrennung vorteilhaft, da dann das rastliche Materisl zur Verfestigung neigt und auf diese Weise den Verbrennungsprozess verlangsamt.
  • Der Erfindungsgegenstand wird folgendermaßen betrieben: Blätter oder-andere Abfälle werden in den. Eimer 11 gefüllt,- während der Deckel 12 abgenommen ist bzw. auf dem Eimer sitzt, und- -zwar. mit geöffneter Klappe 15, wie es auf der Zeichnung in unterbrochenen Linien gezeigt ist. Das Material wird dann angezündet, bevor die Klappe geschlossen wird. Nach Anzünden des l4aterials.setzt man das. Gebläse in Betrieb, und zwar vorzugsweise mit über den Regulator 27 gedrosseltem Einlaß. In wenigen Sekunden facht der sanfte Luftstrom des Gebläses die Flamme an, bis sie den ganzen oberen Teil des Materials umzüngelt. Danach wird der Gebläseeinlaß voll geöffnet, und der tangentiale Luftstrom wirbelt oben um das Ma-Material herum und la3t es schnell verbrennen. Die Verbrennungsgase sind mehr oder weniger oxydiert und gelangen durch das Sieb ins Freie. Dies bedeutet, daß praktisch kein Rauch und auch keine festen Teilchen während des Verbrennungsiorganges durch das Sieb nach außen gelangen. Deshalb ist das Verbrennen ganz sauber und verursacht keine Störungen in der Nachbarschaft.
  • Bei fortschreitender Verbrennung, wenn etwa 2/3 des Ihterials verbrannt ist, mag es von Vorteil sein, die Klappe 31 zu öffnen und einen Schürhaken durch die Öffnung 30 zu stoßen, um den Rest am Boden des Eimers zwecks schnellerer Verbrennung zu schüren. Im allgemeinen geht die Verbrennung in Richtung der Pfeile auf der Zeichnung vor Sich, d.h. die Luft strömt tangential oben um den Deckel herum, dann nach unten in das Material hinein und anschließend durch die Auslaßöffnung oder Auspufföffnung nach außen.
  • Das Verbrennen großer Mengen Blätter oder anderer Stoffe kann durch die Verwendung mehrerer Mülleimer beschleunigt werden. Blätter werden aufgelesen und in einen Mülleimer gepackt, woraufhin man den Deckel nach der Erfindung aufsetzt und die Blätter anztindet. Während die Blätter in diesem Mülleimer verbrennen, wird ein anderer Mülleimer gefüllt. Ist die Verbrennung im ersten Eimer beendet, 80 wird der Deckel auf den andren Eimer gesetzt und der Verbrennungsprozess wiederholt.
  • Die Anordnung kann noch durch einen nicht gezeigten Reinigungakasten am Boden vervollständigt werden, so daß sich in regelmäßigen Abatänden die Asche entfernen läßt.
  • Es ist auch möglich, gemäß der Erfindung ein nicht gezeigtes Rührwerk zu verwenden. Dieses wird innen eingebaut und von außen betätigt.

Claims (4)

  1. P a t e n t a n- 5 p r ü c h e
    Mülleimer o.dgl. mit abnehmbarem oder aufklappbarem Deckel, dadurch g e k e n n z e i c h n e daß de Deckel (12) eine mittlere Auslaßöffnung (26) sowie eine seitliche Öffnung (22, 23) aufweist, durch die ein Luftstrom im wesentlichen in tangentialer Richtung in den Eimer (11) eingeblasen werden kann.
  2. 2. Mülleimer nach Anspruch 1, g e k e n n -z e i c h n e t durch ein Netz (28), das die Auslaßöffnune (26) abdeckt.
  3. j. Mülleimer nach Anspruch 1 und 2, g e k e n n -z e i c h n e t durch ein elektrisches Gebläse (24) an der seitlichen Öffnung (22, 23), das über einen Regulator (27) regelbar ist.
  4. 4. Mülleimer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Deckel (12) eine ringförmige Ausnehmung zwischen zwei Elanschen (18, 19) aufweist, die eine Dichtung zwischen Deckel (12) und Eimer (11) darstellt.
    Leerseite
DE19691952222 1969-10-16 1969-10-16 Mülleimer Expired DE1952222C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691952222 DE1952222C3 (de) 1969-10-16 1969-10-16 Mülleimer

Applications Claiming Priority (1)

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DE19691952222 DE1952222C3 (de) 1969-10-16 1969-10-16 Mülleimer

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1952222A1 true DE1952222A1 (de) 1971-04-29
DE1952222B2 DE1952222B2 (de) 1979-03-29
DE1952222C3 DE1952222C3 (de) 1979-11-15

Family

ID=5748394

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691952222 Expired DE1952222C3 (de) 1969-10-16 1969-10-16 Mülleimer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1952222C3 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2327450A1 (de) * 1972-05-25 1973-12-06 Burns Investment Corp Muellverbrennungsofen
EP0501028A1 (de) * 1991-02-23 1992-09-02 HTC Technologie Centrum GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung organischer Abfälle
DE102010048221A1 (de) * 2010-10-12 2012-04-12 Birk Magnussen Abfallsammler für Küchenabfälle

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DE2327450A1 (de) * 1972-05-25 1973-12-06 Burns Investment Corp Muellverbrennungsofen
EP0501028A1 (de) * 1991-02-23 1992-09-02 HTC Technologie Centrum GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung organischer Abfälle
DE102010048221A1 (de) * 2010-10-12 2012-04-12 Birk Magnussen Abfallsammler für Küchenabfälle

Also Published As

Publication number Publication date
DE1952222C3 (de) 1979-11-15
DE1952222B2 (de) 1979-03-29

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Legal Events

Date Code Title Description
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