DE19521205A1 - Walzenpaar einer Walzenpresse - Google Patents
Walzenpaar einer WalzenpresseInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Walzenpaar einer
Walzenpresse nach Oberbegriff von Anspruch 1. Derartige Wal
zenpaare sind z. B. bekannt aus DE-OS 39 01 060.
Wesentlich hieran ist, daß jede einzelne Walze endseitig
in einem Antriebsgehäuse gelagert ist. Das Antriebsgehäuse
trägt einen Befestigungsflansch für ein dort aufzusetzendes
Getriebe. Infolgedessen wird beim Antrieb der einzelnen Walze
ein Gegendrehmoment in das Antriebsgehäuse geleitet. Um diese
Gegendrehmomente abzustützen, ist es bekannt, jedes der ein
zelnen Antriebsgehäuse auf dem zugeordneten Gegengehäuse ab
zustützen. Hierdurch verbleiben die Gegendrehmomente auf bei
de Antriebsgehäuse innerhalb des Systems und werden trotz der
Forderung nach Fest- und Loswalze allein innerhalb des Sy
stems aufgezehrt.
Die getriebliche Koppelung dieser Gehäuse bereitet je
doch Schwierigkeiten, da die zum Teil enormen Kräfte auf der
artige Walzenpaare abgefangen werden müssen.
Darüber hinaus soll angestrebt werden, die jeweiligen
Abstützkräfte praktisch durch die Walzenmittelpunkte laufen
zu lassen, um weitere sekundäre Drehmomente auszuschalten.
Hierzu ist es beispielsweise aus der DE-PS 40 19 363 be
kannt, die Gehäuse über gleichlange Koppeln mit den Drehmo
mentstützen am Gehäuse gelenkig zu verbinden. Es entsteht
hierdurch eine parallelogrammartige Führung der Drehmoment
stützen mittels der verbindenden Koppeln.
Problematisch ist jedoch die exakte Fertigung gleichlan
ger Koppeln sowie die Forderung nach Drehgelenken an den Kop
pelenden zu den jeweiligen Drehmomentstützen.
Es ist daher Aufgabe dieser Erfindung, das Walzenpaar
einer Walzenpresse unter erheblicher Vereinfachung der ge
trieblichen Koppelung der zugeordneten Antriebsgehäuse im
Sinne gegenseitiger Abstützung der in die Antriebsgehäuse
eingeleiteten Drehmomente zu lagern.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des An
spruchs 1.
Aus der Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß die für
die Abstützung der Gegendrehmomente notwendigen getrieblichen
Bauteile im wesentlichen allein durch den Stützhebel gegeben
sind.
Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, daß sich der
Stützhebel unmittelbar auf dem jeweils anderen Getriebegehäu
se abstützt.
Dabei macht sich die Erfindung die Erkenntnis zu nutze,
daß derartige Walzenpaare stets in einer vorbestimmten Dreh
richtung angetrieben sind.
Die zugeordneten Gegendrehmomente am Getriebegehäuse
weisen daher stets in die vorbestimmte Gegendrehrichtung.
Allein das Auflegen des Stützhebels auf der Druckfläche
des jeweils anderen Getriebegehäuses genügt daher, um die Ge
gendrehmomente abzufangen. Zusätzliche Getriebeglieder zwi
schen Drehmomentstützen und Gegengehäuse könnten daher voll
ständig entfallen. Die gemeinsame Kontaktzone zwischen der
Auflagestelle am Stützhebel und der Druckfläche am Gegenge
häuse kann darüber hinaus so ausgebildet sein, daß eine flä
chige Anlage des Stützhebels am Gegengehäuse gewährleistet
ist.
Unter "flächiger Anlage" soll im Rahmen dieser Anmeldung
insbesondere ein kalottenartiges Aufliegen des Stützhebels an
der Druckfläche des Gegengehäuses gemeint sein. Abhängig von
der jeweils vorgeschriebenen Bewegungsmöglichkeit der beiden
Walzen relativ zueinander kommen auch Kugel-, Pfannen-Paarun
gen zwischen Stützhebel und Gegengehäuse in Betracht, solange
die Möglichkeit gegeben ist, daß die sogenannte Loswalze auch
im Sinne einer Abstandsveränderung zwischen Festwalze und
Loswalze ausweichen kann.
Für den allgemeinen Fall dürfte jedoch die Lagerung ei
ner gekrümmten Auflegestelle am Stützhebel in einer ebenfalls
gekrümmten Druckfläche des Getriebegehäuses bevorzugt sein.
Die Krümmungsmittelpunkte liegen auf derselben Seite bezüg
lich der gemeinsamen Kontaktzone. Die Krümmungsradien können
sich jedoch geringfügig unterscheiden, um trotz der relativen
Beweglichkeit zwischen Auflagestelle am Stützhebel und Druck
fläche am Gehäuse zumindest annäherungsweise einen flächenar
tigen Kontakt herzustellen.
Dabei soll der Krümmungsradius der Auflegestelle am
Stützhebel kleiner als der Krümmungsradius der Druckfläche am
Getriebegehäuse sein.
Zur Verhinderung von Kontaktverschleiß wird zusätzlich
vorgeschlagen, die Kontaktzone mit einem hochdruckfesten
Schmiermittel zu schmieren, alternativ hierzu können Kunst
stoffzwischenstücke vorgesehen sein, die ebenfalls einen ge
wissen Schmiereffekt ermöglichen.
Bildet man die Stützhebel jeweils L-förmig aus, wird zu
sätzlich vorgeschlagen, daß sich die beiden L-förmig ausge
bildeten Stützhebel gegenseitig umgreifen, um die Längser
streckung der so ausgebildeten Getriebegehäuse gering zu hal
ten. Bei dieser Weiterbildung stützt sich jeder Stützhebel
mit dem Querschenkel des "L" auf dem Gegengehäuse ab, wobei
die Querschenkel der zugeordneten Stützhebel gegeneinander
gerichtet sind.
Von besonderem Vorteil ist die Erfindung deshalb, da
sich jeder Stützhebel zwangsläufig in der ihm aufgeprägten
Drehrichtung des Gegendrehmoments auf dem Gegengehäuse ab
stützt. Zusätzliche Halterungen, Koppeln, Verbindungselemen
te, Traggelenke od. dgl. sind nicht erforderlich.
Dennoch kommen in bestimmten Anwendungsfällen auch Rat
termomente od. dgl. zum Tragen. Um für diese Fälle ein kurz
zeitiges Abgeben des Stützhebels vom Gegengehäuse zu vermei
den, werden sogenannte Halteschuhe vorgeschlagen, in welchen
jeder Stützhebel am Gegengehäuse steckt. Kennzeichnend für
diese Halteschuhe ist die Tatsache, daß die Halteschuhe le
diglich in der Abheberichtung verhindern, daß der betreffende
Stützhebel von seiner Kontaktzone abhebt. In der Gegenrich
tung liegt der Stützhebel spiel frei auf dem Gegengehäuse auf.
Der Schuh wird daher nicht beansprucht.
Alternativ hierzu können an jedem Getriebegehäuse gabel
förmige Stützhebelpaare vorgesehen sein, welche das jeweilige
Gegengehäuse von sich gegenüberliegenden Seiten umgreifen.
Auch durch diese Maßnahmen wird ein kurzzeitiges Abheben des
jeweils beanspruchten Stützhebels vom Gegengehäuse vermieden,
da der gabelzinkenförmig gegenüberliegende Stützhebel im Fal
le eines kurzzeitigen Rattermomentes od. dgl. das Abheben ver
hindert.
Bildet man das Stützhebelpaar so aus, daß es das zuge
ordnete Gegengehäuse diametral umgreift, ist darüber hinaus
sichergestellt, daß alle Wirkungslinien der angreifenden
Kräfte durch die Drehachsen der jeweils beanspruchten Walzen
achse gehen.
Insbesondere soll noch ausdrücklich darauf hingewiesen
werden, daß im Rahmen vorliegender Anmeldung unter der jewei
ligen Abstützkraft diejenige aufsummierte Kraft gemeint ist,
die im Kräfteschwerpunkt der jeweiligen Kontaktzone liegt,
insbesondere deren Wirkungslinie mit der Normalen zum Kräfte
schwerpunkt der Abstützkräfte zusammenfällt und durch den
Walzenmittelpunkt geht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungs
beispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 3 Aufsicht auf ein Walzenpaar nach dieser Erfindung
von oben,
Fig. 4 Detailansicht einer Kontaktzone,
Fig. 5 Kontaktzone mit Kunststoffzwischenstück.
Sofern im folgenden nichts anderes gesagt ist, gilt die
folgende Beschreibung stets für alle Figuren.
Die Figuren zeigen ein Walzenpaar nach dieser Erfindung.
Derartiges Walzenpaar besteht aus einer ersten Walze 1a und
einer zweiten Walze 1b. Beide Walzen sind gegenläufig ange
trieben. Die Drehrichtung der ersten Walze wird mit 2a, die
der zweiten Walze mit 2b bezeichnet. Jede Walze ist in einem
Antriebsgehäuse 3a, 3b drehbar gelagert. Endseitig am An
triebsgehäuse 3a, 3b ist ein Getriebe angeflanscht, dessen Ab
triebswelle drehfest mit der zugehörigen Walze 1a, 1b verbun
den ist. Das Gehäuse des Getriebes ist mit dem Antriebsgehäu
se 3a, 3b zusammengeflanscht. Infolge des eingeleiteten Dreh
moments entsteht am Antriebsgehäuse 3a, 3b ein jeweiliges Ge
gendrehmoment 4a, 4b.
Hierzu ist es bekannt, dieses Gegendrehmoment über
gleichlang angekoppelte Drehmomentstützen am jeweils anderen
Antriebsgehäuse abzufangen.
Nach dieser Erfindung werden die Abstützkräfte aller
dings über starr mit dem jeweiligen Antriebsgehäuse 3a, 3b
verbundenen Stützhebel 7a, 7b unmittelbar über eine Druckflä
che 8a, 8b des jeweils anderen Getriebegehäuses abgefangen.
Jedes Antriebsgehäuse 3a, 3b ist daher über zumindest ei
nen Stützhebel 7a, 7b auf einer Druckfläche 8a, 8b des jeweils
anderen Getriebegehäuses 3b, 3a aufgelegt. Die Stützhebel 7a,
7b sind einstückig mit dem jeweiligen Antriebsgehäuse 3a, 3b
verbunden. Die freien Enden der Stützhebel 7a, 7b liegen im
wesentlichen flächig auf dem jeweils anderen Antriebsgehäuse
3b, 3a auf.
Infolge der im wesentlichen flächigen Auflage wird ein
sogenannter Kräfteschwerpunkt im Bereich der Kontaktzone zwi
schen der Druckfläche 8a, 8b und der zugeordneten Auflegestel
le 9a, 9b gebildet. Die Normale zum Kräfteschwerpunkt der Ab
stützkräfte geht bevorzugt durch den Walzenmittelpunkt 6. Die
Normale zum Kräfteschwerpunkt fällt daher mit der Wirkungsli
nie 5 der jeweils wirkenden, - aufsummierten -, Abstützkraft
5 zusammen.
Infolge der Tatsache, daß die beiden Walzen 1a, 1b rela
tiv zueinander im Sinne einer Festwalze und einer Loswalze
beweglich sind, muß diese Relativbewegung auch von der Kon
taktzone zwischen Druckfläche 8a, 8b und Auflegestelle 9a, 9b
realisiert werden.
Aus diesem Grunde soll die Kontaktzone bevorzugt in Um
fangsrichtung 10 des Getriebegehäuses 3a, 3b nach Art einer
Kalotte 11 konkavgekrümmt sein. Hierdurch wird es ermöglicht,
daß auch bei Relativbewegung der beiden Walzen eine hinrei
chend große Auflagefläche zwischen Stützhebel und Antriebsge
häuse bereitsteht, so daß allerhöchstens geringer Verschleiß
zu erwarten ist.
Um diese Kontaktzone zwischen Druckfläche 8 und Auflege
stelle 9 flächengroß zu erhalten, wird zusätzlich vorgeschla
gen, den Krümmungsradius 12 der Auflegestelle kleiner als den
Krümmungsradius 13 der Druckfläche zu gestalten. Die Diffe
renz der beiden Krümmungsradien ist in jedem Falle sehr ge
ring, um hierdurch eine weitestgehende Annäherung an einen
flächigen Kontakt zwischen Stützhebelende und Druckfläche zu
erhalten.
Zusätzlich wird vorgeschlagen, die Kontaktzone zwischen
Druckfläche und Auflegestelle zu schmieren. Als Schmierstoffe
kommen insbesondere hochdruckfeste Fette, Graphite, graphi
tierte Fette in Betracht. Darüber hinaus kann vorgesehen
sein, die Kontaktzone durch ein Kunststoffzwischenstück 14
reibungsarm auszuführen. Es kann sich um einen hochdruckfe
sten Kunststoff mit Gleiteigenschaften, z. B. PTFE, handeln.
Darüber hinaus zeigt Fig. 3, daß beide Stützhebel 7a, 7b
auf jeweils derselben Gehäuseseite sitzen und sich gegensei
tig L-förmig umgreifen. Die beiden kurzen Querschenkel des
"L" sind bei dieser Weiterbildung gegeneinander gerichtet,
die langen Längsschenkel des "L" liegen parallel zueinander.
Auf diese Weise ist ein Berührungskontakt zwischen den
Stützhebeln 7a, 7b ausgeschlossen und dennoch bei kurzer Bau
länge des jeweiligen Antriebsgehäuses 3a, 3b die Möglichkeit
zur gegenseitigen Abstützung gegeben.
Zusätzlich zeigt Fig. 1, daß jeder Stützhebel 7a, 7b an
seinem Gegengehäuse 3b, 3a von einem dort angebrachten Schuh
18 gehalten wird.
Diese Weiterbildung trägt folgender Tatsache Rechnung.
Während infolge der vorgegebenen Drehbewegung jeder Wal
ze 1a, 1b auch das in das Antriebsgehäuse 3a, 3b jeweils einge
leitete Gegendrehmoment 4a, 4b festliegt, kann es nicht ausge
schlossen werden, daß auch Drehmomente in der mit gestrichel
ten Pfeilen gezeichneten Gegendrehrichtung auftreten. Dies
wird im Falle vorliegender Erfindung als sogenanntes Ratter
drehmoment bezeichnet. Dieses Ratterdrehmoment könnte ein Ab
heben des Stützhebels 7 von seinem zugeordneten Gegengehäuse
3 hervorrufen. Um dies zu verhindern, umspannt der jeweilige
Schuh 18 das Ende des Stützhebels 7 so, daß in der durch das
Ratterdrehmoment hervorgerufenen Drehbewegung des Stützhebels
7 Abheben des Stützhebels verhindert wird. Da diese Ratter
drehmomente nur kurzzeitig auftreten, vom Betrag her relativ
gering sind, genügt es, den Schuh 18 lediglich als Halteschuh
auszuführen. In keinem Falle ist es notwendig, daß der Halte
schuh 18 das gesamte Gegendrehmoment 4a, 4b in der entgegenge
setzten Drehrichtung (gestrichelt gezeichnet) abfangen muß.
Als zusätzliche Alternative wird vorgeschlagen, daß ge
mäß Fig. 2 an jedem Gehäuse ein gabelförmiges Stützhebelpaar
vorgesehen ist, welches das jeweilige Gegengehäuse von sich
gegenüberliegenden Seiten umgreift. Hierbei bilden die beiden
Stützhebel 7a, 17a des einen Antriebsgehäuses 3a ein in beiden
möglichen Drehrichtungen dieses Antriebsgehäuses wirkendes
Halteelement, welches sich am jeweiligen Gegengehäuse 3b ab
stützt. Um auch hier zu gewährleisten, daß die Wirklinie der
aufsummierten Kraft durch den Walzenmittelpunkt der jeweili
gen Gegenwalze geht, soll jedes Stützhebelpaar 7a, 17a; 7b, 17b
das zugehörige Gegengehäuse 3b, 3a diametral umgreifen.
Bezugszeichenliste
1a erste Walze
1b zweite Walze
2a Drehrichtung erste Walze
2b Drehrichtung zweite Walze
3a Antriebsgehäuse erste Walze
3b Antriebsgehäuse zweite Walze
4a Gegendrehmoment erste Walze
4b Gegendrehmoment zweite Walze
5 Wirklinien der Abstützkräfte
6 Walzenmittelpunkt
7a Stützhebel erste Walze
7b Stützhebel zweite Walze
8a Druckfläche am Getriebegehäuse, erste Walze
8b Druckfläche am Getriebegehäuse, zweite Walze
9a Auflegestelle am Stützhebel, erste Walze
9b Auflegestelle am Stützhebel, zweite Walze
10 Umfangsrichtung
11 Kalotte
12 Krümmungsradius der Auflegestelle
13 Krümmungsradius der Druckfläche
14 Kunststoffzwischenstück
15 Längsschenkel
16 Querschenkel
17a Stützhebel Ratterdrehmoment, erste Walze
17b Stützhebel Ratterdrehmoment, zweite Walze
18 Schuh
1b zweite Walze
2a Drehrichtung erste Walze
2b Drehrichtung zweite Walze
3a Antriebsgehäuse erste Walze
3b Antriebsgehäuse zweite Walze
4a Gegendrehmoment erste Walze
4b Gegendrehmoment zweite Walze
5 Wirklinien der Abstützkräfte
6 Walzenmittelpunkt
7a Stützhebel erste Walze
7b Stützhebel zweite Walze
8a Druckfläche am Getriebegehäuse, erste Walze
8b Druckfläche am Getriebegehäuse, zweite Walze
9a Auflegestelle am Stützhebel, erste Walze
9b Auflegestelle am Stützhebel, zweite Walze
10 Umfangsrichtung
11 Kalotte
12 Krümmungsradius der Auflegestelle
13 Krümmungsradius der Druckfläche
14 Kunststoffzwischenstück
15 Längsschenkel
16 Querschenkel
17a Stützhebel Ratterdrehmoment, erste Walze
17b Stützhebel Ratterdrehmoment, zweite Walze
18 Schuh
Claims (10)
1. Walzenpaar einer Walzenpresse, deren beide Walzen (1a,
1b) gegenläufig (2a, 2b) angetrieben und jeweils endsei
tig in einem Antriebsgehäuse (3a, 3b) gelagert sind und
deren Antriebsgehäuse (3a, 3b) im Sinne einer Festwalze
und einer Loswalze relativ zueinander beweglich sind und
sich im Sinne der an jedem Gehäuse angreifenden Gegen
drehmomente (4a, 4b) gegenseitig abstützen, vorzugsweise
derart, daß die Wirklinien (5) der Abstützkräfte durch
die Walzenmittelpunkte (6) gehen, dadurch gekennzeich
net, daß jedes Antriebsgehäuse (3a, 3b) über zumindest
einen Stützhebel (7a, 7b) auf einer Druckfläche (8a, 8b)
des jeweils anderen Antriebsgehäuses (3b, 3a) aufgelegt
ist.
2. Walzenpaar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktzone zwischen Druckfläche (8a, 8b) und Aufle
gestelle (9a, 9b) am Stützhebel in Umfangsrichtung (10)
des Antriebsgehäuses (3a, 3b) nach Art einer Kalotte (11)
gekrümmt ist.
3. Walzenpaar nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Krümmung der Auflegestelle (9a, 9b) am Stützhebel
(7a, 7b) im Verhältnis zur Krümmung der Druckfläche (8a,
8b) am Antriebsgehäuse (3a, 3b) den kleineren Krümmungs
radius aufweist.
4. Walzenpaar nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktzone zwischen
Druckfläche und Auflegestelle geschmiert ist.
5. Walzenpaar nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
als Schmiermittel ein hochdruckfestes Fett, graphitier
tes Fett verwendet wird.
6. Walzenpaar nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
als Schmiermittel ein Kunststoffzwischenstück mit
Schmiereigenschaften vorgesehen ist.
7. Walzenpaar nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützhebel (7a, 7b)
beider Antriebsgehäuse (3a, 3b) jeweils an demselben Ge
häuseende sitzen und sich gegenseitig L-förmig (15, 16)
umgreifen.
8. Walzenpaar nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Antriebsgehäuse
(3a, 3b) gabelförmige Stützhebelpaare (7a, 17a; 7b, 17b)
sitzen, welche das jeweilige Gegengehäuse (3b, 3a) von
sich gegenüberliegenden Seiten umgreifen.
9. Walzenpaar nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Stützhebelpaar (7a, 17a; 7b, 17b) das zugehörige Ge
gengehäuse (3b, 3a) diametral umgreift.
10. Walzenpaar nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stützhebel (7a, 7b)
von einem am Gegengehäuse angebrachten Schuh (18) in Ab
heberichtung gehalten wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995121205 DE19521205C2 (de) | 1995-06-13 | 1995-06-13 | Walzenpaar einer Walzenpresse |
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19521205A1 true DE19521205A1 (de) | 1996-12-19 |
| DE19521205C2 DE19521205C2 (de) | 1998-02-26 |
Family
ID=7764095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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