DE1952010A1 - Anlage zum Elektroschlacke-Giessen von hohlen Metallbloecken - Google Patents
Anlage zum Elektroschlacke-Giessen von hohlen MetallbloeckenInfo
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Description
-
- ANLAGE ZUM ELEKTROSCHLACKE-GIESSEN VON HOHLEN METALLBLÖCKEN Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Schmelzöfen, genauer auf Anlagen zum Elektroschlacke-Gießen von hohlen Metallblöcken (aus Stählen und anderen schwer verformbaren Metallen und Legierungen), die Rohlinge rohrförmiger Gestalt darstellen, die dann zu Rohren und anderewErzeugnissenrohrSörmiger Gestalt @ erarbeitet werden.
- Bekannt ist eine Anlage zur Herstellung von hohlen Metallblöcken durch Elektroschlacke-Umschmelzung einer verzehrbaren Elektrode in gekühlter Kokille, die einen Untersatz und einen Kern zur Ausbildung eines Hohlraumes im zu erschmelzenden Gußblock besitzt. Während der Umschmelzung können Kokille, Untersatz und Kern in Längsrichtung ~ gegenseitig verschieban.
- Ein Nachteil der bekannten Anlage ist vor allem ihr komplizierter Aufbau, der durch hierbei unumgängliche Mechanismen zur gegenseitigen Verschiebung von Kokille, Untersatz und Kern bedingt ist.
- Außerdem stellt der schwierige Betrieb der Anlage auch einen Nachteil dar, der darin besteht, daß nach beendetem Schmelzen der obere erweiterte Kernteil aus dem Hohlraum des Gußblocks in das Schlackenbad oder oberhalb desselben herausein geführt werden muß, um eventuelles Festklemmen des Kernes im Gußblock auszuschließen. Infolgedessen ergießt wisch - flüssige Schlacke nach unten auf Mechanismen zur Verschiebung von Kern, Untesatz und Kokille. Der Betrieb der Anlage wird auch dadurch unnötigerweise erschwert, daß der erweiterte Kernteil abgenommen und erst nach Herausziehen des Gußblocks aus der Ko@-Kille., erneut befestigt werden muß.
- Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der erwähnten Nachteile.
- Der Erfindung ist die Aufgabe zugrundegelegt, eine Anlage zum Elektroschlacke-Gießen von hohlen Metallblöcken zu schaffen, die nach einem einfacheren technologischen Schema arbeitet und in konstruktiver Hinsicht einfacher ist.
- Diese Aufgabe ist durch Schaffung einer Anlage zum Elektroschlacke-Gießen von hohlen Metallblöcken gelöst, die eine Kokille mit gekhhlten Wand, Untersatz und Kern sowie in Haltern befestigte Elektroden einschließt, bei der erfindungsgemäß die Elektroden in dem Ringraum angeordnet sind, der durch den Kern und die Kokille gebildet ist.
- Zur Erläuterung der Erfindung sind nachstehend Ausfülirungsbeispiele der Anlage mit Bezugnahme auf beigefügte Zeichnungen beschrieben; in den Zeichnungen zeigt: Fig. 1 - Anlage gemaß der Erfindung, Schnitt in vertikaler Ebene; Fig. 2 - dieselbe Anlage, Draufsicht; Fig. 3 - Kokille der erfindungsgemäßen Anlage mit durch Leisten verbundenen Wänden; Fig. 4 - Kokille nach Fig. 3, Draufsicht.
- Beispiel 1 Die Anlage zum Elektroschlacke-Gießen von Metallblöcken besitzt eine Kokille 1 (Fig.l) und Hohlelektroden 2 (Fig.l,2).
- Die Kokille ist aus wassergekühlten Wänden3 (der Blockform) zusammengesetzt, die auf einem Untersatz 4 (Fig.l)aufgestellt gad, welcher mit .dem Kern 5 (Fig.1,2) als ein Ganzes ausgeführt ist, . derDoppelwände besitzt, die einen Hohlraum für Kühlwasser-bilden. Der Wand 3 der Kokille 1 und der Wand des Kerns 5 ist eine kegelige Form mit Erweiterung nach unten verliehen.
- Die Elektroden sind an einer gemeinsamen Traverse 6 in Elektrodenhaltern 7 (Fig.1) befestigt und im Ringraum angeordnet, der von den Wänden 3 der Kokille 1 und-dem Kern 5 gebildet ist.
- Die Anlage arbeitet folgenderweise: Im Ringraum der Kokille 1 wird ein Schlackenbad bereitet.
- Hierzu wird die in einem anderen Aggregat zubereitete Schlacke in den Hohlraum der Kokille 1 eingegossen. Die Schlacke kann mittels der Elektroden 2 in der @ Kokille auch geschmolzen werden. Während der -Arbeit.der Anlage fließt den in die Schlacke getauchten Elektroden 2 elektrischer Strom zu. Neue Portionen von Metall werden in die Kokille durch Hohlelektroden eingegossen.
- Entsprechend der fortschreitenden Füllung des hohlraums der Kokille mit Metall werden die Elektroden 2 nach oben gehoben, so daß sie stets auf ein und dieselbe Tiefe in die Schlacke getaucht bleiben.
- Nachdem sich in dem Kokillenhohlraum die. erforderliche.
- Metallmenge angesammelt hat, die die Erzeugung eines Gußblockes vorgegebener Länge. gewährleistet, wird der Strom abgeschaltet und die Elektroden weggenommen. Ist der Gußblock erstarrt, so werdende Wande 3 (die Blockform) der Kokille 1 hochgehoben und der Gußblock von dem Untersatz 4 mittels eines Krangreifers weggenommen.
- Beispiel 2 Der Untersatz 8 (Fig, 3,4) und der Kern 9 der Kokille sind als einzelne Teile ausgeführt. Der Untersatz weist in seinem mittleren Teil eine Öffnung 10 auf, in die Vorsprünge 11 (Fig.3) des Kerns 9 eingreifen, der eine kegelige Oberfläche besitzt, welche sich nach oben erweitert. Der gekühlten Wand 12 der Kokille ist ebenfalls eine kegelige Form, jedoch mit einer Erweiterung nach unten, verliehen.
- Die Wand des Kernes 9 und die Wand 12 der Kokille sind im oberen Teil durch Leisten 13 verbunden.
- Die Anlage arbeitet folgendermaßen: Die Bereitung des Schlackenbades und Erzeugung des Gußblockes erfolgen genauso? wie es im Beispiel 1 beschrieben ist. Etwas anderes wird das Entladen des Gußblockes vorgenommen.
- Die Wand 12 der Kokille. die mit dem Kern durch Leisten 13 starr verbunden ist, wird gleichzeitig/gehoben.
- Danach wird der auf dem Untersatz 8 zurückgebliebene Gußblock entSepnt.
- Die Versuche haben ergeben, daß die Anlagevorzüglich arbeitet. Die erhaltenen Gußblöcke tiatten Oberfläche und Makrostruktur hoher Güte.
- In der beschriebenen Anlage können hohle Gußblöcke durch Elektroschlacke-Umschmelzung verz ehrbarer Elektroden erhalten werden, die sich im Ringraum befinden, der durch den Kern und die Kokillenwand gebildet ist.
- In der Anlage können Elektroden mit vollem Querschnitt verwendet werden; hierbei kann Metall, das in die Kokille gefüllt wird, in den Spalt zwischen der Wand und dem Kern der Kokille eingegossen werden.
- Beim Elektroschlacke-Gie13en hohler Gußblöcke können die Elektroden verzehrbar sein und das eingegossene Metall legieren.
- Die Elektroden können an einzelnen Traversen montiert sein. Die Anlage kann konstruktiv derart ausgeführt werden, daß während des Aufschmelzens des Gußblockes die Kokille gesenkt wird,'während die Elektroden unbeweglich bleiben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHAnlage zum Elektroschlacke-Gießen hohler Metallblöcke, die eine Kokille mit gekühlter Wand, Untersatz und Kern sowie in Haltern befestigte Elektroden enthält, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß sich die Elektroden (2) in Qiem Ringraum befinden, der durch den Kern (5) und die Wand (j) der Kokille (1) gebildet ist.L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691952010 DE1952010C3 (de) | 1969-10-15 | 1969-10-15 | Anlage zum Elektroschlacke Gießen hohler Metallblocke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691952010 DE1952010C3 (de) | 1969-10-15 | 1969-10-15 | Anlage zum Elektroschlacke Gießen hohler Metallblocke |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1952010A1 true DE1952010A1 (de) | 1971-04-22 |
| DE1952010B2 DE1952010B2 (de) | 1973-03-22 |
| DE1952010C3 DE1952010C3 (de) | 1973-10-18 |
Family
ID=5748301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691952010 Expired DE1952010C3 (de) | 1969-10-15 | 1969-10-15 | Anlage zum Elektroschlacke Gießen hohler Metallblocke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1952010C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT509495B1 (de) * | 2010-03-02 | 2012-01-15 | Inteco Special Melting Technologies Gmbh | Verfahren und anlage zur herstellung hohler umschmelzblöcke |
-
1969
- 1969-10-15 DE DE19691952010 patent/DE1952010C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT509495B1 (de) * | 2010-03-02 | 2012-01-15 | Inteco Special Melting Technologies Gmbh | Verfahren und anlage zur herstellung hohler umschmelzblöcke |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1952010B2 (de) | 1973-03-22 |
| DE1952010C3 (de) | 1973-10-18 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |