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DE19520000A1 - Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagentore - Google Patents

Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagentore

Info

Publication number
DE19520000A1
DE19520000A1 DE1995120000 DE19520000A DE19520000A1 DE 19520000 A1 DE19520000 A1 DE 19520000A1 DE 1995120000 DE1995120000 DE 1995120000 DE 19520000 A DE19520000 A DE 19520000A DE 19520000 A1 DE19520000 A1 DE 19520000A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking mechanism
mechanism according
mechanical locking
box
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995120000
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Titzki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1995120000 priority Critical patent/DE19520000A1/de
Publication of DE19520000A1 publication Critical patent/DE19520000A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/02Casings of latch-bolt or deadbolt locks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/0017Locks with sliding bolt without provision for latching
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/0021Locks or fastenings for special use for overhead or roll-up doors, e.g. garage doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen mechanischen Verriegelungsmechanismus, der sich hauptsächlich für doppelseitige Garagentore aus Holz und Metall eignet.
Handwerkliche Kastenschlösser weisen für die Funktion mehrere Hauptkonstruktionsteile (Riegel, Zuhaltung, Zuhaltungsfeder) auf. Türen, die mit Kastenschlössern versehen sind, lassen sich mit einem kräftigen Brecheisen verhältnismäßig leicht öffnen. Einbau­ zylinder bieten zwar eine hohe Sicherheit, können aber von außen beschädigt und somit unbrauchbar gemacht werden.
Dieser mechanische Verriegelungsmechanismus bietet weitaus besseren Schutz gegen gewaltsame Zerstörung. Mit einem Brecheisen läßt sich dieser Schließmechanismus nicht überwinden, weil der kompakte Rie­ gel weiter hinten sitzt und die Türkante aus Stahl ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schließmechanismus zu konstruieren, der einen hohen Sicherheitsgrad erreicht.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der mechanische Verriegelungsmechanismus funktionsmäßig einfach aufge­ baut ist.
Bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Konstruktion lassen sich auch andere Anwendungsmöglichkeiten erkennen.
Durch eine maßstabgerechte Verkleinerung der Gesamtkonstruktion sind diese Möglichkeiten gegeben.
Nachfolgend wird der Erfindungsgegenstand anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Der Kasten 3 wird auf die Rückseite bei Beachtung der entsprechen­ den Höhe der Tür aufgeschraubt.
Bei einer Holztür werden die vier Löcher (10,2 mm) gebohrt. Man verwendet Schloßschrauben M 10. Der Kasten 3 wird aufgesetzt und mit 10 mm Muttern gesichert. Stahltüren haben normalerweise einen Rahmen, welcher beidseitig mit einer Blechverkleidung (2-3 mm) versehen ist.
Um den Kasten 3 in entsprechender Höhe zu befestigen, werden 4 Ge­ windelöcher M 10 in die Rückwand geschnitten.
Nach erfolgter Kastenmontage sitzt der Riegel 1 etwa 40 mm von der Innenkante der Tür. Die Bohrung für die Schlüsselführungshülse 8 (12 mm ⌀) wird vorher gebohrt.
Die Länge der Schlüsselführungshülse 8 richtet sich nach der Tür­ stärke. Sie wird so bemessen, daß etwa 10 mm nach der Kastenmon­ tage auf der Vorderseite der Tür noch zu sehen sind.
Der Kasten 3 kann wahlweise rechts oder links aufgebaut werden. Bei der Aufbauart rechte Tür zeigt der Riegel 1 nach links. Die Tür ist verriegelt, während der Mitnehmerschlitz 90° anzeigt.
Bei der Aufbauart linke Tür zeigt der Riegel 1 nach rechts. Die Tür ist verriegelt, während der Mitnehmerschlitz 30° anzeigt.
Der Riegel 1 steht in beiden Fällen nach der Betätigung ca. 40 mm hervor und greift in den Riegelaufnehmer 16, der seine Funktion rechts oder links erfüllt.
Bei der Montage des Kastens 3 und des Riegelaufnehmers 16 ist ein Mindestzwischenraum von ca. 5 mm zwischen beiden Türen einzuhalten. Der Schlüssel 7 wird waagerecht in die Schlüsselführungshülse 8 ge­ schoben bis zur Markierung auf dem Schlüsselschaft 9. Wird der Schlüssel 7 um 90° nach rechts oder links gedreht so fällt der Schlüsselbart 11 heraus. Beim Einführen des Schlüssels 7 in die Schlüsselführungshülse 8 muß die ausgefräste Vorderseite des Schlüsselbartes 11 nach rechts zeigen. Der Schlüssel 7 muß nach links gedreht werden. Beim Drehvorgang fällt der Schlüsselbart 11 aus dem Schlüsselschaft 9 heraus, und die Vorderseite des Schlüs­ selbartes 11 zeigt genau in die gewünschte Richtung.
Der Schlüssel 7 wird in dieser Stellung weiter nach vorne gescho­ ben bis das Bartende auf das Verriegelungssegment 10 trifft.
Durch entsprechenden Handdruck wird das Verriegelungssegment 10 samt Druckfeder (siehe Zeichnung) nach unten gedrückt und der Schlüsselbart 11 gleichzeitig in den Mitnehmerschlitz geschoben. In dieser Stellung wird der Schlüssel 7 nach rechts oder links gedreht, und der Riegel 1 wird automatisch durch den Mitnehmer 5 bewegt. Die Verriegelung wird wechselseitig auf der einen Seite geöffnet und auf der anderen Seite wieder geschlossen.
Der Schlüssel 7 wird abgezogen, der Schlüsselbart 11 gleitet in die Schlitzaussparung des Schlüsselschaftes 9 zurück.
Der Mitnehmer 5 bildet nach der Montage mit dem Verriegelungsseg­ ment 12 eine Einheit. Der Doppelhaltewinkel 12 wird seitlich mit dem Mitnehmer 5 verschraubt, um dem Verriegelungssegment 10 den erforderlichen Halt zu geben.
Das Verriegelungssegment 10 ist mit einem 6 mm-Stift fest verbun­ den, der nach der Montage durch die Rückwand des Kastens 3 ragt. Der Stift wird mit einem Plaste- oder Holzknopf fest verbunden. Die Tür kann von innen verriegelt werden.
Der Knopf wird zu sich herangezogen, nach rechts oder links bewegt, bis die Endstellung erreicht ist. Beim Loslassen setzt die Verrie­ gelung wieder ein.
Türen mit Kastenschlössern werden zugeklinkt, ohne daß abgeschlos­ sen wird.
Bei diesem Schließsystem wurde diese Möglichkeit absichtlich weg­ gelassen. Man ist dadurch gezwungen, wieder richtig abzuschließen. Um beide Türen bewegen zu können, werden von innen und außen han­ desübliche Griffe aufgeschraubt.
Die Schlüsselführungshülse 8 kann verstopft (Kaugummi), verklebt oder sogar verschweißt werden. Das Schlüsselführungsloch wird durchstoßen oder wieder aufgebohrt. Fremdkörper und Späne fallen durch die Aussparung des Kastens zu Boden.
Es kann wieder normal aufgeschlossen werden.
Durch die unterschiedlichen Schlitzformen ist es möglich, daß vie­ le Variationsmöglichkeiten Anwendung finden.
Der Schlüsselbart 11 wird nach der Schlitzform des Mitnehmers 5 gefertigt. Durch Veränderung der Schlüsselbartstärke und Abänderung der Schlüsselbartlänge sind weitere Möglichkeiten der Sicherheit gegeben.

Claims (8)

1. Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagen­ tore aus Holz und Metall, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (z. B. 3) mit den Teilen (z. B. 2, 6, 8, 13, 15) durch eine Schweißnaht fest verbunden ist, während die Seitenklappe (4) durch ein Scharnier wechselseitig mit dem Kasten (3) verbunden werden kann.
2. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kompakte Riegel (1) durch die Teile (2) gehalten und geführt wird.
3. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag auf den Riegel (1) ge­ schraubt wird (siehe Zeichnung).
4. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (5) durch einen 8 mm-Bolzen mit dem Riegel (1) verbunden wird (siehe Zusammenstellung). Außerdem wurde der Mitnehmer (5) links mit einer Gewindebohrung M 4 und einer Gewindebohrung M 3 versehen, rechts dagegen nur mit einer Gewindebohrung M 4.
5. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungssegment (10) seitlich zwei 6 mm-Stifte aufweist, während die untere Aussparung eine 5 mm- Druckfeder aufnimmt. Hinten am Verriegelungssegment (10) ist mit­ tig noch ein 6 mm-Stift angebracht, der nach der Montage durch die Rückwand des Kastens ragt.
6. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelhaltewinkel (12) beiderseitig eine 4,1 mm-Bohrung aufweist, während die linke Seite noch eine Bohrung von 3,1 mm ⌀ besitzt.
7. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (5) mit dem Verriege­ lungssegment (10) und dem Doppelhaltewinkel (12) nach der Montage eine Einheit bilden.
8. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 1 und 8, da­ durch gekennzeichnet, daß der Schlüssel (7) eine nach vorne ge­ schlossene Aussparung aufweist, damit sich der Schlüsselbart (11) bei Drehung um 90° ausschwenken läßt. Schließmechanismen siehe Offenlegungsschrift HO1H 9/28.
DE1995120000 1995-05-29 1995-05-29 Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagentore Withdrawn DE19520000A1 (de)

Priority Applications (1)

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DE1995120000 DE19520000A1 (de) 1995-05-29 1995-05-29 Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagentore

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DE1995120000 DE19520000A1 (de) 1995-05-29 1995-05-29 Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagentore

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19520000A1 true DE19520000A1 (de) 1996-12-05

Family

ID=7763352

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995120000 Withdrawn DE19520000A1 (de) 1995-05-29 1995-05-29 Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagentore

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE246007C (de) *
DE332748C (de) * 1919-04-01 1921-02-10 Ludw Rocholl & Co Schloss
DE7147940U (de) * 1971-12-21 1972-05-25 Boettiger & Co Schlossgehaeuse fuer rahmentore
DE2725882A1 (de) * 1977-06-08 1978-12-21 Karl Hehl Auf das tuerblatt aufsetzbares schloss

Patent Citations (4)

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