DE19520000A1 - Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagentore - Google Patents
Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige GaragentoreInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B9/00—Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
- E05B9/02—Casings of latch-bolt or deadbolt locks
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B19/00—Keys; Accessories therefor
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/0017—Locks with sliding bolt without provision for latching
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft einen mechanischen Verriegelungsmechanismus,
der sich hauptsächlich für doppelseitige Garagentore aus Holz und
Metall eignet.
Handwerkliche Kastenschlösser weisen für die Funktion mehrere
Hauptkonstruktionsteile (Riegel, Zuhaltung, Zuhaltungsfeder) auf.
Türen, die mit Kastenschlössern versehen sind, lassen sich mit
einem kräftigen Brecheisen verhältnismäßig leicht öffnen. Einbau
zylinder bieten zwar eine hohe Sicherheit, können aber von außen
beschädigt und somit unbrauchbar gemacht werden.
Dieser mechanische Verriegelungsmechanismus bietet weitaus besseren
Schutz gegen gewaltsame Zerstörung. Mit einem Brecheisen läßt sich
dieser Schließmechanismus nicht überwinden, weil der kompakte Rie
gel weiter hinten sitzt und die Türkante aus Stahl ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schließmechanismus
zu konstruieren, der einen hohen Sicherheitsgrad erreicht.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
mechanische Verriegelungsmechanismus funktionsmäßig einfach aufge
baut ist.
Bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Konstruktion lassen sich
auch andere Anwendungsmöglichkeiten erkennen.
Durch eine maßstabgerechte Verkleinerung der Gesamtkonstruktion
sind diese Möglichkeiten gegeben.
Nachfolgend wird der Erfindungsgegenstand anhand der Zeichnungen
näher erläutert.
Der Kasten 3 wird auf die Rückseite bei Beachtung der entsprechen
den Höhe der Tür aufgeschraubt.
Bei einer Holztür werden die vier Löcher (10,2 mm) gebohrt. Man
verwendet Schloßschrauben M 10. Der Kasten 3 wird aufgesetzt und
mit 10 mm Muttern gesichert. Stahltüren haben normalerweise einen
Rahmen, welcher beidseitig mit einer Blechverkleidung (2-3 mm)
versehen ist.
Um den Kasten 3 in entsprechender Höhe zu befestigen, werden 4 Ge
windelöcher M 10 in die Rückwand geschnitten.
Nach erfolgter Kastenmontage sitzt der Riegel 1 etwa 40 mm von der
Innenkante der Tür. Die Bohrung für die Schlüsselführungshülse 8
(12 mm ⌀) wird vorher gebohrt.
Die Länge der Schlüsselführungshülse 8 richtet sich nach der Tür
stärke. Sie wird so bemessen, daß etwa 10 mm nach der Kastenmon
tage auf der Vorderseite der Tür noch zu sehen sind.
Der Kasten 3 kann wahlweise rechts oder links aufgebaut werden.
Bei der Aufbauart rechte Tür zeigt der Riegel 1 nach links. Die Tür
ist verriegelt, während der Mitnehmerschlitz 90° anzeigt.
Bei der Aufbauart linke Tür zeigt der Riegel 1 nach rechts. Die Tür
ist verriegelt, während der Mitnehmerschlitz 30° anzeigt.
Der Riegel 1 steht in beiden Fällen nach der Betätigung ca. 40 mm
hervor und greift in den Riegelaufnehmer 16, der seine Funktion
rechts oder links erfüllt.
Bei der Montage des Kastens 3 und des Riegelaufnehmers 16 ist ein
Mindestzwischenraum von ca. 5 mm zwischen beiden Türen einzuhalten.
Der Schlüssel 7 wird waagerecht in die Schlüsselführungshülse 8 ge
schoben bis zur Markierung auf dem Schlüsselschaft 9. Wird der
Schlüssel 7 um 90° nach rechts oder links gedreht so fällt der
Schlüsselbart 11 heraus. Beim Einführen des Schlüssels 7 in die
Schlüsselführungshülse 8 muß die ausgefräste Vorderseite des
Schlüsselbartes 11 nach rechts zeigen. Der Schlüssel 7 muß nach
links gedreht werden. Beim Drehvorgang fällt der Schlüsselbart 11
aus dem Schlüsselschaft 9 heraus, und die Vorderseite des Schlüs
selbartes 11 zeigt genau in die gewünschte Richtung.
Der Schlüssel 7 wird in dieser Stellung weiter nach vorne gescho
ben bis das Bartende auf das Verriegelungssegment 10 trifft.
Durch entsprechenden Handdruck wird das Verriegelungssegment 10
samt Druckfeder (siehe Zeichnung) nach unten gedrückt und der
Schlüsselbart 11 gleichzeitig in den Mitnehmerschlitz geschoben.
In dieser Stellung wird der Schlüssel 7 nach rechts oder links
gedreht, und der Riegel 1 wird automatisch durch den Mitnehmer 5
bewegt. Die Verriegelung wird wechselseitig auf der einen Seite
geöffnet und auf der anderen Seite wieder geschlossen.
Der Schlüssel 7 wird abgezogen, der Schlüsselbart 11 gleitet in
die Schlitzaussparung des Schlüsselschaftes 9 zurück.
Der Mitnehmer 5 bildet nach der Montage mit dem Verriegelungsseg
ment 12 eine Einheit. Der Doppelhaltewinkel 12 wird seitlich mit
dem Mitnehmer 5 verschraubt, um dem Verriegelungssegment 10 den
erforderlichen Halt zu geben.
Das Verriegelungssegment 10 ist mit einem 6 mm-Stift fest verbun
den, der nach der Montage durch die Rückwand des Kastens 3 ragt.
Der Stift wird mit einem Plaste- oder Holzknopf fest verbunden.
Die Tür kann von innen verriegelt werden.
Der Knopf wird zu sich herangezogen, nach rechts oder links bewegt,
bis die Endstellung erreicht ist. Beim Loslassen setzt die Verrie
gelung wieder ein.
Türen mit Kastenschlössern werden zugeklinkt, ohne daß abgeschlos
sen wird.
Bei diesem Schließsystem wurde diese Möglichkeit absichtlich weg
gelassen. Man ist dadurch gezwungen, wieder richtig abzuschließen.
Um beide Türen bewegen zu können, werden von innen und außen han
desübliche Griffe aufgeschraubt.
Die Schlüsselführungshülse 8 kann verstopft (Kaugummi), verklebt
oder sogar verschweißt werden. Das Schlüsselführungsloch wird
durchstoßen oder wieder aufgebohrt. Fremdkörper und Späne fallen
durch die Aussparung des Kastens zu Boden.
Es kann wieder normal aufgeschlossen werden.
Durch die unterschiedlichen Schlitzformen ist es möglich, daß vie
le Variationsmöglichkeiten Anwendung finden.
Der Schlüsselbart 11 wird nach der Schlitzform des Mitnehmers 5
gefertigt. Durch Veränderung der Schlüsselbartstärke und Abänderung
der Schlüsselbartlänge sind weitere Möglichkeiten der Sicherheit
gegeben.
Claims (8)
1. Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagen
tore aus Holz und Metall, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten
(z. B. 3) mit den Teilen (z. B. 2, 6, 8, 13, 15) durch eine
Schweißnaht fest verbunden ist, während die Seitenklappe (4) durch
ein Scharnier wechselseitig mit dem Kasten (3) verbunden werden
kann.
2. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der kompakte Riegel (1) durch die Teile (2)
gehalten und geführt wird.
3. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag auf den Riegel (1) ge
schraubt wird (siehe Zeichnung).
4. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (5) durch einen 8 mm-Bolzen mit
dem Riegel (1) verbunden wird (siehe Zusammenstellung). Außerdem
wurde der Mitnehmer (5) links mit einer Gewindebohrung M 4 und
einer Gewindebohrung M 3 versehen, rechts dagegen nur mit einer
Gewindebohrung M 4.
5. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verriegelungssegment (10) seitlich zwei
6 mm-Stifte aufweist, während die untere Aussparung eine 5 mm-
Druckfeder aufnimmt. Hinten am Verriegelungssegment (10) ist mit
tig noch ein 6 mm-Stift angebracht, der nach der Montage durch die
Rückwand des Kastens ragt.
6. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Doppelhaltewinkel (12) beiderseitig eine
4,1 mm-Bohrung aufweist, während die linke Seite noch eine Bohrung
von 3,1 mm ⌀ besitzt.
7. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 4, 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (5) mit dem Verriege
lungssegment (10) und dem Doppelhaltewinkel (12) nach der Montage
eine Einheit bilden.
8. Mechanischer Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 1 und 8, da
durch gekennzeichnet, daß der Schlüssel (7) eine nach vorne ge
schlossene Aussparung aufweist, damit sich der Schlüsselbart (11)
bei Drehung um 90° ausschwenken läßt.
Schließmechanismen siehe Offenlegungsschrift HO1H 9/28.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995120000 DE19520000A1 (de) | 1995-05-29 | 1995-05-29 | Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagentore |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995120000 DE19520000A1 (de) | 1995-05-29 | 1995-05-29 | Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagentore |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19520000A1 true DE19520000A1 (de) | 1996-12-05 |
Family
ID=7763352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995120000 Withdrawn DE19520000A1 (de) | 1995-05-29 | 1995-05-29 | Mechanischer Verriegelungsmechanismus für doppelseitige Garagentore |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19520000A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE246007C (de) * | ||||
| DE332748C (de) * | 1919-04-01 | 1921-02-10 | Ludw Rocholl & Co | Schloss |
| DE7147940U (de) * | 1971-12-21 | 1972-05-25 | Boettiger & Co | Schlossgehaeuse fuer rahmentore |
| DE2725882A1 (de) * | 1977-06-08 | 1978-12-21 | Karl Hehl | Auf das tuerblatt aufsetzbares schloss |
-
1995
- 1995-05-29 DE DE1995120000 patent/DE19520000A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE246007C (de) * | ||||
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| DE7147940U (de) * | 1971-12-21 | 1972-05-25 | Boettiger & Co | Schlossgehaeuse fuer rahmentore |
| DE2725882A1 (de) * | 1977-06-08 | 1978-12-21 | Karl Hehl | Auf das tuerblatt aufsetzbares schloss |
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