[go: up one dir, main page]

DE19520884A1 - Wasserhaltiges Weichspülmittel fürdie Behandlung von Textilien - Google Patents

Wasserhaltiges Weichspülmittel fürdie Behandlung von Textilien

Info

Publication number
DE19520884A1
DE19520884A1 DE1995120884 DE19520884A DE19520884A1 DE 19520884 A1 DE19520884 A1 DE 19520884A1 DE 1995120884 DE1995120884 DE 1995120884 DE 19520884 A DE19520884 A DE 19520884A DE 19520884 A1 DE19520884 A1 DE 19520884A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric softener
betaine
ester
water
textiles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995120884
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr Bimczok
Ernst-Dieter Racky
Guenther Dr Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Deutschland GmbH
Original Assignee
Wella GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wella GmbH filed Critical Wella GmbH
Priority to DE1995120884 priority Critical patent/DE19520884A1/de
Priority to ES96101327T priority patent/ES2097719T1/es
Priority to EP96101327A priority patent/EP0747468A1/de
Priority to JP11200396A priority patent/JPH08337969A/ja
Priority to BR9602639A priority patent/BR9602639A/pt
Publication of DE19520884A1 publication Critical patent/DE19520884A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/38Cationic compounds
    • C11D1/645Mixtures of compounds all of which are cationic
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/38Cationic compounds
    • C11D1/62Quaternary ammonium compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/0005Other compounding ingredients characterised by their effect
    • C11D3/001Softening compositions
    • C11D3/0015Softening compositions liquid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein wasserhaltiges Weichspül­ mittel, das für die Behandlung von Textilien nach dem Waschen verwendet werden kann.
Unter Weichspülmitteln werden üblicherweise in Wasser konfektionierte oder konfektionierbare, eine oder mehrere Wirkstoffe enthaltende Mittel verstanden, die Einsatz auf dem Reinigungs- und Waschmittelsektor fin­ den und dazu verwendet werden, Textilien einen weichen Griff zu verleihen. Derartige Mittel enthalten übli­ cherweise ein oder mehrere kationische Tenside, die in der Lage sind, mit ihnen behandelte Textilien weich und griffig zu machen. Als Kationtenside wurden insbeson­ dere wasserunlösliche quartäre Ammoniumverbindungen vorgeschlagen, in denen das Ammonium-Stickstoffatom mindestens zwei langkettige Alkylreste mit 16 bis 18 C- Atomen oder mindestens einen überlangen Rest, bei­ spielsweise mit C-Atom-Zahlen im Bereich von 32 bis 36, tragen muß, um ausreichende Weichmacher-Qualitäten des Weichspülmittels sicherzustellen.
Der klassische Weichspülmittel-Rohstoff Distea­ ryldimethylammoniumchlorid ist in den letzten Jahren aufgrund seiner aquatischen Toxizität und schlechten biologischen Abbaubarkeit in die Umweltdiskussion geraten. Er wurde inzwischen weitgehend durch ester- oder amidhaltige quaternäre Ammoniumbasen bzw. Imidazoliniumsalze ersetzt, die bezüglich ihres Umweltverhaltens als besser eingestuft werden. Auch diese Verbindungen sind jedoch nicht völlig biologisch abbaubar, so daß von ihnen weiterhin eine erhebliche Belastung der Gewässer ausgehen kann.
Darüber hinaus ist es mit den klassischen Weichspül­ mittel-Rohstoffen nicht möglich, Konzentrate herzu­ stellen. Die übliche Konzentration des Kationtensids in Weichspülmitteln beträgt 3 bis 6 Gewichtsprozent. Unter Verwendung von Distearyldimethylammoniumchlorid sind keine höheren Konzentrationen möglich, da die Mittel hochviskos und schlecht dosierbar werden. Durch die Verwendung von quaternisierten Fettsäureestern des Di- oder des Triethanolamins (Esterquats) ist es zwar möglich, Weichspülmittel mit bis zu 20 Gewichtsprozent Kationtensiden herzustellen, aber mit einer Konzentra­ tionserhöhung ist auch hier eine Viskositätssteigerung verbunden.
Bei Viskositäten ab ca. 500 mPas fließen die Mittel nicht mehr rückstandsfrei in den Weichspülmittelbe­ hälter der Waschmaschine. Ist die Viskosität noch höher, so werden die Mittel nicht vollständig in die Trommel gespült oder es bilden sich Klumpen, die sich nicht mehr in der Waschtrommel auflösen.
Es bestand daher die Aufgabe, ein Weichspülmittel zur Verfügung zu stellen, welches durch eine gute biolo­ gische Abbaubarkeit des enthaltenen Wirkstoffes sowie durch hervorragenden Griff, Weichheit und eine nicht beeinträchtigte Saugfähigkeit der mit diesem Mittel behandelten Textilien ausgezeichnet ist und welches sich als Konzentrat formulieren läßt.
Es wurde nun gefunden, daß ein wasserhaltiges Weich­ spülmittel für die Behandlung von Textilien mit einem pH-Wert im Bereich von 1 bis 7, welches dadurch gekenn­ zeichnet ist, daß es 0,1 bis 30 Gewichtsprozent minde­ stens eines Betainesters der allgemeinen Formel (I) enthält,
wobei R für einen verzweigten oder geradkettigen Alkylrest mit 10 bis 30 Kohlenstoffatomen und X- für ein Halogenid-, Sulfat-, Methosulfat- oder Phosphat­ anion steht, unter der Maßgabe, daß wenn R einen Alkyl­ rest mit 10 bis 16 Kohlenstoffatomen darstellt, zusätz­ lich mindestens ein Betainester der allgemeinen Formel (I), für den R einen Alkylrest mit 17 bis 30 Kohlen­ stoffatomen darstellt, oder mindestens ein quaterni­ sierter Fettsäureester des Di- oder des Triethanolamins enthalten ist, die gestellte Aufgabe in hervorragender Weise erfüllt.
Die in dem erfindungsgemäßen Mittel enthaltenen Betain­ ester der allgemeinen Formel (I) zerfallen im schwächer sauren, neutralen und alkalischen Bereich in die biolo­ gisch unbedenklichen Bestandteile Betain und Fettalko­ hol. Das erfindungsgemäße Weichspülmittel ist leicht biologisch abbaubar, verleiht den behandelten Textilien hervorragenden Griff und Weichheit, beeinträchtigt die Saugfähigkeit der Textilien jedoch nicht.
Das erfindungsgemäße Weichspülmittel weist darüber hinaus den Vorteil auf, daß sich durch die Verwendung von Betainestern Weichspülmittel mit hohen Konzentra­ tionen an kationischen Tensiden formulieren lassen, die nicht unhandlich dickflüssig sind, sondern sich auf­ grund ihrer niedrigen Viskosität durch gute Handhabbar­ keit auszeichnen.
Die Synthese der Betainester der Formel (I) ist bekannt und beispielsweise in der offengelegten japanischen Pa­ tentanmeldung 157 750 von 1983 beschrieben. Sie kann durch direkte Veresterung von Fettalkoholen mit dem bei der Zuckerfabrikation als Nebenprodukt anfallenden Be­ tain gemäß dem nachfolgenden Reaktionsschema erfolgen:
Das erfindungsgemäße Weichspülmittel kann entweder einen einzigen Betainester oder ein Gemisch verschie­ dener Betainester der allgemeinen Formel (I) enthalten, wobei die Konzentration der Betainester im erfindungs­ gemäßen Mittel vorzugsweise 3 bis 15 Gewichtsprozent beträgt. Das erfindungsgemäße Mittel enthält bevorzugt Betaindocosylester oder Betainoctadecylester, oder ein Gemisch aus Betaindodecylester und Betainoctadecylester.
Der pH-Wert des erfindungsgemäßen Weichspülmittels liegt bevorzugt im pH-Bereich von 2 bis 4. Zur pH-Ein­ stellung sind ökologisch unbedenkliche, gesättigte oder ungesättigte organische oder anorganische Säuren geeig­ net, welche bevorzugt ausgewählt sind aus Essigsäure, Ameisensäure, Milchsäure, Zitronensäure, Salzsäure und Betainhydrochlorid. Die Viskosität des erfindungsge­ mäßen Weichspülmittels liegt bevorzugt im Bereich von 1 bis 2000 Millipascal·Sekunde (mPas). Besonders bevor­ zugt ist ein Weichspülmittel mit einer Viskosität im Bereich von 5 bis 500 mPas.
Das erfindungsgemäße Weichspülmittel kann 0,1 bis 30 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,1-20 Gew.% mindestens eines weiteren kationischen Tensides enthalten, das bevorzugt ein quaternisierter Fettsäureester des Di- oder des Triethanolamins sein soll. Die Gesamtkonzen­ tration an Betainestern der allgemeinen Formel (I) und weiterem kationischen Tensid, vorzugsweise quaterni­ siertem Fettsäureester des Di- oder des Triethanolamins beträgt maximal 40 Gewichtsprozent.
Von den für die Verwendung im erfindungsgemäßen Weich­ spülmittel geeigneten quaternisierten Fettsäureestern des Di- und des Triethanolamins sind das Dipalmitoyl­ ethylhydroxyethylmethylammonium Methosulfat, das bei­ spielsweise von der Firma Stepan Europe, Voreppe/Frank­ reich in Form einer 90prozentigen wäßrigen Lösung unter der Handelsbezeichnung Stepanquat® X 8051, das Dipalmitoylethyldimethylammoniumchlorid, das beispiels­ weise von der Firma Akzo Nobel, Amersfoort/Niederlande in Form einer 85prozentigen isopropanolischen Lösung unter der Handelsbezeichnung Armosoft® 216-E und das Di-(talgcarboxyethyl)hydroxyethylmethylammonium Metho­ sulfat, das beispielsweise von der Firma REWO GmbH, Steinau/Deutschland in Form einer 90prozentigen iso­ propanolischen Lösung unter der Handelsbezeichnung Rewoquat® WE 18 oder von der Firma Stepan Europe, Voreppe/Frankreich in Form einer 90prozentigen wäßrigen Lösung unter der Handelsbezeichnung Stepantex® VS 90 vertrieben wird, bevorzugt.
Durch die Kombination von Betainestern der allgemeinen Formel (I) mit Fettsäureestern des Di- oder des Tri­ ethanolamins wird in den erfindungsgemäßen Weichspül­ mitteln eine synergistische Verstärkung der Weichspül­ wirkung und darüber hinaus eine Verringerung der Vis­ kosität und eine Verbesserung der Dispergierbarkeit erreicht. Zur Viskositätsregelung wird vorzugsweise Betaindodecylester eingesetzt, der auch in Kombination mit längerkettigen Betainestern der allgemeinen Formel (I), wie beispielsweise Betainoctadecylester oder Betainbehenylester, sowohl die Viskosität als auch die Dispergierbarkeit verbessert.
Darüber hinaus kann das erfindungsgemäße Mittel für Weichspülmittel übliche Zusatzstoffe in einer Menge von 0,1 bis 50 Gewichtsprozent enthalten. Als übliche Zusatzstoffe von Weichspülmitteln kommen insbesondere Alkohole, wie zum Beispiel Ethanol, n-Propanol, i-Pro­ panol, mehrwertige Alkohole, wie zum Beispiel Glycerin und Propylenglykol; amphotere oder nichtionische Ten­ side, wie zum Beispiel Carboxylderivate des Imidazols, oxethylierte Fettalkohole, hydriertes und ethoxyliertes Rizinusöl, Alkylpolyglucoside, beispielsweise Decyl­ polyglucose und Dodecylpolyglucose, Zuckerester oder -ether; weiterhin natürliche, modifizierte natürliche oder synthetische Polymere, wie zum Beispiel Alginate, Gelatine, Pectine, Xanthan, und Cyclodextrine sowie Chitosan oder Chitosanderivate, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylacetat, Acrylsäure- oder Methacrylsäurepoly­ merisate; Verdicker, wie Guar, Cellulosederivate und Dextrine, Fettalkohole, Fettsäureester, Fettsäuren, ethoxylierte Fettsäureglyceride oder Fettsäurepartial­ glyceride; weiterhin anorganische oder organische Salze, Farbstoffe, Pigmente, Parfümöle und Konservie­ rungsstoffe in Betracht.
Das die Betainester der allgemeinen Formel (I) ent­ haltende erfindungsgemäße Weichspülmittel wird auf wäßriger Basis konfektioniert. Dabei wird die Wasser­ menge so eingestellt, daß mit der Konfektionierung ein leicht handhabbares, niederviskoses Weichspülmittel entsteht, das sich in dieser Form gut in die Nachwasch­ flotte einbringen läßt. Der Wassergehalt des fertig konfektionierten erfindungsgemäßen Weichspülmittels liegt üblicherweise im Bereich von 50 bis 98 Gewichts­ prozent.
Das Weichspülmittel entsprechend der Erfindung wird nach an sich aus dem Stand der Technik bekanntem Ver­ fahren hergestellt. Das Verfahren beruht im wesent­ lichen darauf, daß man die einzelnen Komponenten in handelsüblichen Rührern, Dispergatoren oder Homogeni­ satoren miteinander vermischt, was gewünschtenfalls unter Verwendung eines Lösungsmittels und/oder bei leicht erhöhter Temperatur bis maximal 40° bis 50° Celsius geschieht.
Das auf diesem Wege erhaltene erfindungsgemäße Weich­ spülmittel ist in Wasser löslich oder feinteilig dis­ pergierbar. Das erfindungsgemäße Weichspülmittel wird bei seiner Anwendung in Flotten üblicherweise in sol­ chen Mengen eingesetzt, daß die Gesamtkonzentration an Betainester der allgemeinen Formel (I) und weiteren kationischen Tensiden 0,2 bis 1,0 Gramm pro Liter Spül­ wasser beträgt, wobei in diesem Konzentrationsbereich das gewünschte Weichspülergebnis erzielt wird. Das erfindungsgemäße Weichspülmittel verleiht den mit ihm behandelten Textilien einen flauschigen, weichen Griff, der von Testpersonen als ausgesprochen angenehm em­ pfunden wurde. Die Saugfähigkeit der Textilien wird nicht beeinträchtigt.
Die nachfolgenden Beispiele sollen den Gegenstand der Erfindung näher erläutern.
Beispiele Beispiel 1 Vergleichsversuch zur biologischen Abbau­ barkeit
Für die folgenden, in Weichspülmitteln üblichen kat­ ionischen Tenside Cetyltrimethylammoniumchlorid, Di­ stearyldimethylammoniumchlorid, Distearoylethylhydroxy­ ethylmethylammonium Methosulfat wurde die biologische Abbaubarkeit im Vergleich zu den Betainestern der all­ gemeinen Formel (I), Betaindodecylester und Betain­ octadecylester bestimmt.
Die biologische Abbaubarkeit wurde durch den CO₂-Evolu­ tion-Test gemäß der Richtlinie OECD 301 B, veröffent­ licht in "OECD Guideline for Testing of Chemicals; Ready Biodegradability" adopted by the Council on 17th Juli 1992, Organisation for Economic Cooperation and Development, Paris, bestimmt.
Die experimentellen Einzelheiten des Meßverfahrens sind in der genannten Richtlinie detailliert beschrieben. Im folgenden sind die Grundprinzipien des Meßverfahrens sowie die Ergebnisse näher erläutert. Für jedes der vorstehend genannten kationischen Tenside wurden mineralsalzhaltige Nährstofflösungen hergestellt und mit Bakterien aus Klärschlamm geimpft, welcher zuvor von organischem Material befreit wurde. Durch diese Lösungen wurde zunächst CO₂-freie Luft geleitet, um in der Apparatur enthaltenes CO₂ vollständig auszutreiben. Die Testsubstanzen wurden in einer Menge zugegeben, so daß die Gesamtkonzentration an Kohlenstoff, im folgen­ den als TOC (Total Carbon) bezeichnet, zwischen 10 und 20 mg/l betrug. Für jede Testsubstanz wurden jeweils zwei Messungen (siehe Tabelle 1) durchgeführt. Das durch den bakteriellen Abbau der Testsubstanz ent­ stehende CO₂ wurde in 0,025 N Ba(OH)₂-Lösungen gelei­ tet. Durch anschließende Titration mit 0,05 N Salzsäure wurde der Verbrauch an Ba(OH)₂ bestimmt und hieraus die Menge an entstandenem CO₂ berechnet. Die Versuchsdauer betrug jeweils 28 Tage. In Tabelle 1 ist für jedes Tensid der Anteil der nach 28 Tagen entstandenen CO₂- Menge bezogen auf die theoretisch maximal mögliche CO₂- Menge in Prozent angegeben.
Tabelle 1
CO₂-Evolution-Test nach der Richtlinie OECD 301 B auf biologische Abbaubarkeit kationischer Tenside
Der CO₂-Evolution-Test zeigt, daß im Vergleich zu den in Weichspülmitteln üblichen kationischen Tensiden Cetyltrimethylammoniumchlord, Distearyldimethyl­ ammoniumchlorid und Distearoylethylhydroxyethyl­ methylammonium Methosulfat die Betainester der allgemeinen Formel (I) eine hervorragende, leichte Abbaubarkeit aufweisen.
Beispiel 2 Vergleichsversuche zur Viskosität
Es wurden jeweils 15prozentige wäßrige Dispersionen von den in Weichspülmitteln üblichen kationischen Ten­ siden Distearyldimethylammoniumchlorid und Dipalmitoyl­ ethyl-hydroxyethyl-methylammonium Methosulfat sowie von den Betainestern der allgemeinen Formel (I), Betaindo­ decylester und Betainoctadecylester hergestellt. Bei 25° Celsius und einem Schergefälle von 50 s-1 wurden die Viskositäten dieser Dispersionen gemessen und die Konsistenz bestimmt. Als Meßgerät wurde das Bohlin Rheometer CS verwendet.
Tabelle 2
Viskositäten von 15%igen Dispersionen von Kationtensiden in Wasser bei 25°C und einem Schergefälle von 50 s-1 in Milli­ pascal·Sekunde (mPas)
Beispiel 3
Weichspülmittel mittlerer Konzentration
6,00 g
Betainoctadecylester
0,05 g Ameisensäure
0,10 g Parfümöl
93,85 g Wasser
100,00 g
Die Herstellung des Weichspülmittels gemäß Beispiel 3 erfolgt, indem man den Betainoctadecylester in der maximal auf 40 bis 50° Celsius erwärmten Lösung von Ameisensäure in Wasser löst, bis zum Abkühlen rührt und bei 30° Celsius das Parfümöl zusetzt. Es wird eine trübe Lösung erhalten. 60 bis 90 Gramm dieses Weich­ spülmittels werden dem letzten Spülgang einer 5 kg- Trommel-Waschmaschine zugesetzt. Das Weichspülmittel gemäß Beispiel 3 verleiht den Geweben einen weichen flauschigen Griff, ohne die Saugfähigkeit der behan­ delten Wäsche zu beeinflussen. Die Viskosität des Mittels beträgt 171 mPas bei 25° Celsius und einem Schergefälle von 50 s-1.
Beispiel 4
Weichspülmittel mittlerer Konzentration
8,00 g
Betainoctadecylester
2,0 g Dodecylpolyglucose
0,50 g Zitronensäure
0,20 g Xanthan
0,10 g Parfümöl
89,20 g Wasser
100,00 g
Die Herstellung des Weichspülmittels gemäß Beispiel 4 erfolgt, indem man Xanthan, Dodecylpolyglucose und Zitronensäure im Wasser auf maximal 40 bis 50° Celsius erhitzt. In dieser Lösung wird Betainoctadecylester gelöst und die Mischung wird bis zum Abkühlen gerührt. Bei 30° Celsius wird das Parfümöl zugegeben. Man erhält so eine leicht trübe, viskose Lösung. Das Weichspül­ mittel kann bei Handwäsche dem letzten Spülbad in Mengen von 5 Gramm pro Liter Spülwasser zudosiert werden. Die damit behandelten Textilien zeichnen sich durch einen besonders weichen Griff bei guter Saug­ fähigkeit aus.
Beispiel 5
Weichspülmittel hoher Konzentration
15,00 g
Betainoctadecylester
0,50 g Zitronensäure
0,30 g Dextrin
0,18 g Hydriertes Rizinusöl, ethoxyliert mit 40 Mol Ethylenoxid
0,15 g Parfümöl
83,87 g Wasser
100,00 g
Die Herstellung des Weichspülmittels gemäß Beispiel 5 erfolgt, indem man Dextrin und Zitronensäure in kaltem Wasser löst. In dieser Lösung werden erst der Betain­ octadecylester, dann das mit dem hydrierten, ethoxy­ lierten Rizinusöl vermischte Parfümöl gelöst. Man erhält eine leicht getrübte, schwach viskose Lösung, die in Mengen von 40 bis 50 Gramm dem letzten Spülgang einer Trommelwaschmaschine zudosiert werden kann.
Beispiel 6
Weichspülmittel hoher Konzentration
10,00 g
Betaindodecylester
6,00 g Betainoctadecylester
1,00 g Decylpolyglucose
0,30 g Essigsäure
0,20 g Parfümöl
0,10 g Betainhydrochlorid
82,40 g Wasser
100,00 g
Die Herstellung des Weichspülmittels gemäß Beispiel 6 erfolgt, indem man Betaindodecylester und Betainocta­ decylester in der auf maximal 40-50° Celsius erwärm­ ten Lösung von Betainhydrochlorid und Essigsäure löst und bis zum Abkühlen rührt. Bei 30° Celsius wird das in Decylpolyglucose gelöste Parfümöl zugesetzt. Es wird ein trübes Weichspülmittel erhalten, das dem letzten Spülgang in einer Menge von 2 Gramm pro Liter Spül­ wasser zudosiert wird.
Beispiel 7
Weichspülmittel hoher Konzentration
10,00 g
Betaindodecylester
10,00 g Dipalmitoylethylhydroxyethylmethylammonium Methosulfat
0,30 g Essigsäure
0,20 g Parfümöl
79,50 g Wasser
100,00 g
Die Herstellung des Weichspülmittels erfolgt, indem man Betaindodecylester und Dipalmitoylethylhydroxyethyl­ methylammonium Methosulfat in der auf maximal 40-50° Celsius erwärmten Lösung von Essigsäure in Wasser löst und bis zum Abkühlen rührt. Bei 30° Celsius wird das Parfümöl eingearbeitet.
Das Weichspülmittel wird in einer Menge von 25 Gramm pro Spülgang angewendet. Die Viskosität des trüben, flüssigen Mittels beträgt 3,2 mPas bei 25° Celsius und einem Schergefälle von 50 s-1.
Beispiel 8
Weichspülmittel hoher Konzentration
6,25 g
Betaindodecylester
18,75 g Dipalmitoylethylhydroxyethylmethylammonium Methosulfat
0,30 g Essigsäure
0,20 g Parfümöl
74,50 g Wasser
100,00 g
Die Herstellung des Weichspülmittels erfolgt, indem man Betaindodecylester und Dipalmitoylethylhydroxyethyl­ methylammonium Methosulfat in der auf maximal 40-50° Celsius erwärmten Lösung von Essigsäure in Wasser löst und bis zum Abkühlen rührt. Bei 30° Celsius wird das Parfümöl eingearbeitet.
Das Weichspülmittel wird in einer Menge von 20 Gramm pro Spülgang angewendet. Die Viskosität des milchigen Mittels beträgt 118 mPas bei 25° Celsius und einem Schergefälle von 50 s-1.
Beispiel 9
Weichspülmittel hoher Konzentration
7,5 g
Betaindodecylester
22,5 g Dipalmitoylethylhydroxyethylmethylammonium Methosulfat
0,3 g Essigsäure
0,2 g Parfümöl
69,5 g Wasser
100,00 g
Die Herstellung des Weichspülmittels erfolgt, indem man Betaindodecylester und Dipalmitoylethylhydroxyethyl­ methylammonium Methosulfat in der auf maximal 40-50° Celsius erwärmten Lösung von Essigsäure in Wasser löst und bis zum Abkühlen rührt. Bei 30° Celsius wird das Parfümöl eingearbeitet.
Das Weichspülmittel wird in einer Menge von 17 Gramm pro Spülgang angewendet. Die Viskosität des ölartigen Mittels beträgt 184 mPas bei 25°C und einem Scherge­ fälle von 50 s-1.
Beispiel 10
Weichspülmittel hoher Konzentration
10,0 g
Betaindodecylester
30,0 g Dipalmitoylethylhydroxyethylmethylammonium Methosulfat
0,3 g Essigsäure
0,2 g Parfümöl
59,5 g Wasser
100,00 g
Die Herstellung des Weichspülmittels erfolgt, indem man Betaindodecylester und Dipalmitoylethylhydroxyethyl­ methylammonium Methosulfat in der auf maximal 40-50° Celsius erwärmten Lösung von Essigsäure in Wasser löst und bis zum Abkühlen rührt. Bei 30° Celsius wird das Parfümöl eingearbeitet.
Das Mittel wird in einer Menge von 12,5 Gramm pro Spül­ gang angewendet. Die Viskosität des cremigen Mittels beträgt 1540 mPas bei 25° Celsius und einem Scherge­ fälle von 50 s-1.
Beispiel 11
Weichspülmittel
5,0 g
Betaindocosylester
0,2 g Zitronensäure
0,1 g Dextrin
0,1 g Parfümöl
94,6 g Wasser
100 g
Die Herstellung des Weichspülmittels gemäß Beispiel 11 erfolgt, indem man den Betaindocosylester in der auf maximal 40-50° Celsius erwärmten Lösung von Zitronen­ säure und Wasser löst und bis zum Abkühlen rührt. Bei 30° Celsius werden Dextrin und Parfümöl zugesetzt. Das Mittel hat eine Viskosität von 325 mPas bei 25° Celsius und einem Schergefälle von 50 s-1. Es wird in einer Menge von 6 Gramm pro Liter Spülwasser eingesetzt.
Alle in der vorliegenden Patentanmeldung enthaltenen Prozentangaben stellen, soweit nicht anders angegeben, Gewichtsprozente dar.

Claims (4)

1. Wasserhaltiges Weichspülmittel für die Behandlung von Textilien mit einem pH-Wert zwischen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß es 0,1 bis 30 Gewichts­ prozent mindestens eines Betainesters der allgemei­ nen Formel I enthält wobei R für einen verzweigten oder geradkettigen Alkylrest mit 10 bis 30 Kohlenstoffatomen und X für ein Halogenid-, Sulfat-, Methosulfat- oder Phosphatanion steht, unter der Maßgabe, daß wenn R einen Alkylrest mit 10 bis 16 Kohlenstoffatomen darstellt, mindestens ein weiterer Betainester der allgemeinen Formel (I), für den R einen Alkylrest mit 17 bis 30 Kohlenstoffatomen darstellt oder mindestens ein quaternisierter Fettsäureester des Di- oder des Triethanolamins enthalten ist.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 0,1 bis 30 Gewichtsprozent mindestens eines wei­ teren kationischen Tensids enthält.
3. Mittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens einen quaternisierten Fettsäureester des Di- oder des Triethanolamins enthält.
4. Mittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der quaternisierte Fettsäureester des Di- oder Tri­ ethanolamins ausgewählt ist aus Dipalmitoylethyl­ hydroxyethylmethylammonium Methosulfat, Di-(talg­ carboxyethyl)hydroxyethyl-methylammonium Metho­ sulfat und Dipalmitoylethyldimethylammoniumchlorid.
DE1995120884 1995-06-08 1995-06-08 Wasserhaltiges Weichspülmittel fürdie Behandlung von Textilien Withdrawn DE19520884A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995120884 DE19520884A1 (de) 1995-06-08 1995-06-08 Wasserhaltiges Weichspülmittel fürdie Behandlung von Textilien
ES96101327T ES2097719T1 (es) 1995-06-08 1996-01-31 Suavizante con contenido en agua para el tratamiento de textiles.
EP96101327A EP0747468A1 (de) 1995-06-08 1996-01-31 Wasserhaltiges Weichspülmittel für die Behandlung von Textilien
JP11200396A JPH08337969A (ja) 1995-06-08 1996-04-08 繊維製品処理用水含有柔軟すすぎ剤
BR9602639A BR9602639A (pt) 1995-06-08 1996-06-05 Agente de enxaguamento macio contendo água para o tratamento de téxteis

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995120884 DE19520884A1 (de) 1995-06-08 1995-06-08 Wasserhaltiges Weichspülmittel fürdie Behandlung von Textilien

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19520884A1 true DE19520884A1 (de) 1996-12-12

Family

ID=7763891

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995120884 Withdrawn DE19520884A1 (de) 1995-06-08 1995-06-08 Wasserhaltiges Weichspülmittel fürdie Behandlung von Textilien

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP0747468A1 (de)
JP (1) JPH08337969A (de)
BR (1) BR9602639A (de)
DE (1) DE19520884A1 (de)
ES (1) ES2097719T1 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7026278B2 (en) * 2000-06-22 2006-04-11 The Procter & Gamble Company Rinse-added fabric treatment composition, kit containing such, and method of use therefor
DE10042374A1 (de) * 2000-08-29 2002-03-14 Cognis Deutschland Gmbh Verwendung von Betainestern als Verdickungsmittel
US8785355B2 (en) 2001-02-13 2014-07-22 Schlumberger Technology Corporation Viscoelastic compositions
GB2393722A (en) 2001-02-13 2004-04-07 Schlumberger Holdings Cleavable surfactants which may be useful in viscoelastic compositions for oil-field applications
DE10217705A1 (de) * 2002-04-20 2003-11-06 Goldschmidt Ag Th Wäscheweichspülformulierungen enthaltend Betainesterderivate sowie Verfahren zur Verbesserung der Waschleistung von Waschmitteln
US11781093B2 (en) 2018-11-07 2023-10-10 The Procter & Gamble Company Process for treating a fabric and related compositions
JP7335131B2 (ja) 2018-11-07 2023-08-29 ザ プロクター アンド ギャンブル カンパニー 低pH布地ケア組成物

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS52134030A (en) * 1976-04-30 1977-11-09 Kao Corp Softening composition for fabrics and hairs
DE3527974C2 (de) * 1985-08-03 1994-08-04 Wella Ag Saures Haarpflegemittel
EP0644925B1 (de) * 1992-06-10 1997-03-19 The Procter & Gamble Company Stabile, biologisch abbaubare gewebeweichmacherzusammensetzungen
US5429755A (en) * 1994-06-16 1995-07-04 Lever Brothers Company Fabric conditioning molecules derived from glycerol and betaine

Also Published As

Publication number Publication date
BR9602639A (pt) 1998-09-08
EP0747468A1 (de) 1996-12-11
ES2097719T1 (es) 1997-04-16
JPH08337969A (ja) 1996-12-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69026967T2 (de) Saure, desinfizierende flüssige Allzweckreinigungsmittel
DE2631114C3 (de) Weichmachungsmittel für Gewebe
DE3533977C2 (de) Stark schäumendes, auf nichtionischen Tensiden basierendes flüssiges Feinreinigungsmittel
EP1006176B1 (de) Niedrigkonzentrierte, hochviskose wässrige Weichspülmittel
EP1141189B1 (de) Klare weichspülmittelformulierungen
DE2622014C3 (de) Flüssige, dem Spülgang beim üblichen automatischen Wäschewaschen zuzusetzende Textilbehandlungsmittel
DE60105803T2 (de) Verfahren zur herstellung einer wäscheweichmacherzusammensetzung
EP1713896B2 (de) Mikroemulsionen
AT395614B (de) Bestaendige, waessrige, giessbare und wasserdispergierbare textilweichmachungszusammensetzung
DE602004008217T2 (de) Einfach dispergierbare konzentrierte Esterquat Zusammensetzungen
DE3926740A1 (de) Waescheweichspuelmittel
DE69532508T2 (de) Gewebeweichmacherzusammensetzung
CH496138A (de) Verfahren zur Veredlung von Textilien
DE4437032A1 (de) Textile Weichmacher-Konzentrate
EP0346634A1 (de) Flüssiges, wässriges Wäschenachbehandlungsmittel
DE19520884A1 (de) Wasserhaltiges Weichspülmittel fürdie Behandlung von Textilien
DE60126988T2 (de) Avivierende zusammensetzungen für fasern, enthaltend nichtionische tenside
DE60101480T2 (de) Wäscheweichspülmittel
CH638829A5 (de) Konzentrierte waescheweichspuelzusammensetzung, verfahren zu deren herstellung und deren verwendung.
DE2060849A1 (de) Waschmittel zum gleichzeitigen Reinigen und Weichmachen
DE4004294A1 (de) Wirkstoff-kombination zur textilbehandlung
CH627214A5 (de)
EP1497402B1 (de) Wäscheweichspülformulierungen enthaltend betainesterderivate sowie verfahren zur verbesserung der waschleistung von waschmitteln
WO1993021291A1 (de) Wässrige textil-behandlungsmittel mit geringer viskosität
EP0503155B1 (de) Wäscheweichspülmittel auf Basis von quaternären Poly(oxyalkylen)alkanolaminestern

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee