DE19520673A1 - Gliederkette zur Verwendung im Bergbau, insbesondere als Kratzer-, Hobelkette oder dergleichen - Google Patents
Gliederkette zur Verwendung im Bergbau, insbesondere als Kratzer-, Hobelkette oder dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gliederkette für Maschinen und
Einrichtungen im Bergbau, insbesondere zur Verwendung als
Kratzer-, Hobelkette oder dergleichen, nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Aus DE 32 34 137 C2 ist eine aus einer Gliederkette bestehen
de Zugkette für Bergbauförderer und/oder untertägige Gewin
nungseinrichtungen, insbesondere für Kettenkratzförderer, wie
vor allem Mittelkettenkratzförderer, bekannt, bei der die in
der horizontalen Ebene liegenden Kettenglieder nach Art der
Rundglieder von Rundgliederketten einen umlaufend konstanten
kreisrunden Querschnitt aufweisen, während die in der ver
tikalen Ebene liegenden Kettenglieder einen gegenüber dem
Rundquerschnitt abgeflachten Querschnitt gleicher Quer
schnittsgröße haben.
Bei Bergbauförderern, vor allem bei den im Bergbau weit ver
breiteten Kettenkratzförderern, aber auch untertägigen Gewin
nungseinrichtungen, wie vor allem Kohlenhobeln, werden Rund
gliederketten nach DIN 22 252 bzw. ISO 610 : 1979 mit zuneh
mend größeren Ketten-Nenngrößen eingesetzt. Größere Ketten
stärken ermöglichen größere Förderlängen, was jedoch wiederum
größere Antriebsleistungen erfordert, die sich insbesondere
an den Antriebskettenrädern verschleißfördernd auswirken.
Die Verwendung stärkerer Rundgliederketten stößt jedoch bei
den gängigen Abmessungen der vorhandenen Förderrinnen und
ihrer Seitenprofile auf Grenzen, da diese nur für bestimmte
Kettenbreiten ausgelegt sind. Dies ist insbesondere von Be
deutung für die Freihöhe im Untertrum von Kettenkratzförde
rern, da bei zu großer Breite der vertikalen Kettenglieder
der Durchgang der Fördererkette nicht mehr möglich ist.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten ist nach DE 32 34 137
C2 vorgesehen, daß die vertikalen ösenartigen Kettenglieder
nur an ihren parallelen Längsschenkeln einen gegenüber dem
Rundquerschnitt abgeflachten Querschnitt aufweisen, während
ihre die Längsschenkel endseitig verbindenden bogenförmigen
Stegteile einen kreisrunden Querschnitt haben. Die horizon
tale Querschnittsachse des abgeflachten Querschnittes der
Längsschenkel solcher Vertikalglieder hat eine Länge "L", die
größer ist als der Durchmesser "D" des kreisrunden Quer
schnitts der horizontalen Kettenglieder, während die vertika
le Querschnittsachse des abgeflachten Querschnitts der Längs
schenkel eine Länge "H" aufweist, die kleiner ist als der
Durchmesser "D" des kreisrunden Querschnitts der horizontalen
Kettenglieder.
Bei Verwendung einer solchen Flachkette für Kettenkratzförde
rer ergeben sich jedoch insbesondere an den Antriebskettenrä
dern der Förderer insofern Schwierigkeiten, als durch die
größere Breite der flachgedrückten Längsschenkel der vertika
len Kettenglieder eine größere Spaltbreite am Kettenrad für
den Durchgang dieser Flachglieder erforderlich ist als bei
der Verwendung normaler Rundgliederketten, bei denen sowohl
die horizontalen Kettenglieder als auch die vertikalen Ket
tenglieder über ihren gesamten Umfang ein kreisrundes Quer
schnittsprofil haben.
Durch eine größere Spaltbreite am Kettenrad ergibt sich im
Bereich der Kettentaschen nämlich eine geringere Auflage für
die Horizontalglieder der Gliederkette, was zu einer höheren
Flächenpressung und damit zu einem größeren Verschleiß sowohl
an den horizontalen Kettengliedern als auch an den Kettenrä
dern selbst führt.
Vertikale Kettenglieder mit flachgedrückten Längsschenkeln
nach DE 32 34 137 C2 haben zwar ebenso wie die Vertikalglie
der von normalen Rundgliederketten, bei denen die vertikalen
Kettenglieder auch an den Längsschenkeln einen kreisrunden
Querschnitt haben, den Vorteil, daß die Verschleißbreite an
den Längsschenkeln der vertikalen Kettenglieder mit einem
zunehmenden Höhenverschleiß wächst. In der Praxis ist dies
vorteilhaft, da hierdurch der Verschleiß der bei Kettenkratz
förderern besonders hoch beanspruchten vertikalen Kettenglie
der verlangsamt wird. Dieser Vorteil macht sich aber bei den
normalen Rundgliederketten ebenso wie bei den Flachketten
nach DE 32 34 137 C2 erst dann bemerkbar, wenn der Verschleiß
an den Längsschenkeln der vertikalen Kettenglieder ein gewis
ses Maß überschritten hat.
Zu Beginn schreitet der Verschleiß an den Längsschenkeln der
vertikalen Kettenglieder, insbesondere bei normalen Rundket
tengliedern, aber auch bei Flachketten, bei denen die Längs
schenkel der vertikalen Kettenglieder gegenüber dem kreisrun
den Profilquerschnitt flachgedrückt sind, vergleichsweise
schnell fort. In der Praxis ist der Höhenverschleiß jedoch
auf maximal 10% der Breite der vertikalen Kettenglieder
solcher Gliederketten beschränkt. Beim Überschreiten dieser
Grenze müssen die Gliederketten in der Regel erneuert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gliederkette
mit vertikalen Kettengliedern nach dem Oberbegriff des An
spruches 1, die an ihren parallelen Längsschenkeln einen
gegenüber dem kreisrunden Querschnitt außen und innen abge
flachten Querschnitt mit einer gegenüber dem kreisrunden
Querschnitt geringeren äußeren Breite und an ihren die Längs
schenkel endseitig einstückig verbindenden bogenförmigen
Stegteilen einen im wesentlichen kreisrunden Querschnitt
aufweisen, so auszubilden, daß bei einem Übergang auf eine
nächsthöhere Ketten-Nenngröße die äußere Breite der vertika
len Kettenglieder um das Maß der Zunahme der inneren Breite
- oder darüber hinaus - vergrößert wird, um auf diese Weise
eine geringere Flächenpressung an den Kettentaschen der ver
wendeten Kettenräder für die horizontalen Kettenglieder zu
erreichen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch das Kennzeichen
des Anspruches 1 gelöst, während in den Ansprüchen 2 bis 6
besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gekenn
zeichnet sind.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die horizontalen Ketten
glieder als geschweißte Rundstahlglieder mit einer gegenüber
der gewählten höheren normalen Ketten-Nenngröße verkürzten
Teilung eine größere Nenndicke und damit eine höhere Ketten
zugfestigkeit haben können, ohne daß eine Vergrößerung des
Kettenraddurchmessers erforderlich wird. Indem die vertikalen
Kettenglieder einen sich zu den Außenseiten der Längsschenkel
verjüngenden Trapezoid-Querschnitt haben, wird der Verschleiß
durch die von Anfang an größere Kontaktfläche der vertikalen
Kettenglieder reduziert und die Einsatzdauer derartiger Glie
derketten weiter erhöht. Da die Teilung der vertikalen Ket
tenglieder wiederum noch geringer als die bereits verkürzte
Teilung der horizontalen Kettengliederglieder ist, ergibt
sich auch hierdurch eine beträchtliche Vergrößerung der Ket
ten-Nenndicke ohne Änderung des Teilkreises an dem Antriebs
kettenrad.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können die
horizontalen Kettenglieder unter Beibehaltung des Modulmaßes
der zu ersetzenden Ketten-Nenngröße die nach DIN 22 252 bzw.
ISO 610 : 1979 jeweils nächsthöhere Nenndicke aufweisen. Das
Modulmaß ist die Summe der Teilungen von je einem Horizontal-
und Vertikalglied.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß die äußere Breite
des vertikalen Kettengliedes in ihrer bevorzugten Ausführung
die äußere Breite der zu ersetzenden Ketten-Nenngröße nach
DIN 22 252 bzw. ISO 610 : 1979 unterschreitet.
Während die horizontalen Kettenglieder in bekannter Weise
geschweißt sind, können die vertikalen Kettenglieder mit
Trapezoid-Querschnitt vorteilhafterweise durch Warmumformung
in einem Spezialwerkzeug vorzugsweise unter Beibehaltung
eines geschlossenen Faserverlaufes, ähnlich oder gleich dem
eines konventionell geschweißten Rundstahlgliedes hergestellt
werden.
Darüber hinaus hat die erfindungsgemäße Gliederkette gegen
über den bekannten Gliederketten mit Flachgliedern nach DE
32 34 137 C2 den Vorteil, daß bei gleicher Höhe b3 der ver
tikalen Kettenglieder mit Trapezoid-Querschnitt deren Schen
kelbreite d3 um etwa 10% kleiner ausfällt als bei den Flach
gliedern mit an ihren Längsseiten im Querschnitt abgerundeten
Längsschenkeln. Die Kettenglieder mit Trapezoid-Querschnitt
benötigen daher auch nur eine entsprechend geringere Spalt
breite im Kettenrad als die bekannten Flachglieder.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch ein vertikales
Kettenglied einer Gliederkette mit flachen
Längsschenkeln und die Stirnansicht eines daran
anschließenden horizontalen Kettengliedes gemäß
Schnittlinie I-I von Fig. 2,
Fig. 2 eine gemäß Schnittlinie II-II von Fig. 1 teilwei
se geschnittene Längs-Seitenansicht einer derarti
gen Gliederkette mit horizontalen Kettengliedern
mit kreisrundem Profilquerschnitt und vertikalen
Flachkettengliedern,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Abschnitt einer solchen
Gliederkette in Richtung des Pfeiles III von Fig.
2,
Fig. 4 eine Flachkette gemäß Fig. 1 bis 3 in Verbindung
mit einem Kettenrad, das für eine derartige Flach
kette, bei der die Vertikalglieder mit Trapezoid-
Querschnitt an den Längsschenkeln eine geringere
Teilung als die horizontalen Rundglieder haben,
entsprechend ausgelegt ist, und
Fig. 5 einen Teilschnitt durch eine Kettentasche an einem
solchen Kettenrad mit Flachkette gemäß Schnittlinie
V-V von Fig. 4.
Bei der gezeigten Gliederkette 1 für Maschinen und Einrich
tungen im Bergbau sind die in den senkrecht zueinander ste
henden Kettenebenen liegenden, gelenkig ineinandergehängten
und umlaufend eine etwa konstante Querschnittsgröße aufwei
senden Kettenglieder 2, 3 derart geformt, daß die horizonta
len Kettenglieder 2 den Kettengliedern einer Rundgliederkette
nach DIN 22 252 bzw. ISO 610 : 1979 entsprechen und demgemäß
umlaufend einen konstanten kreisrunden Querschnitt aufweisen.
Die ebenfalls aus geschlossenen Ösen bestehenden vertikalen
Kettenglieder 3 haben demgegenüber an ihren parallelen Längs
schenkeln 4 einen gegenüber dem kreisrunden Querschnitt außen
und innen abgeflachten Querschnitt mit einer gegenüber dem
kreisrunden Querschnitt geringeren äußeren Breite b3 und sind
an ihren die Längsschenkel 4 endseitig einstückig verbinden
den bogenförmigen Stegteilen 5 mit einem im wesentlichen
kreisrunden Querschnitt ausgebildet.
Im Unterschied zu den Kettengliedern nach DIN 22 252 bzw. ISO
610 : 1979 sind die horizontalen Kettenglieder 2 als ge
schweißte Rundstahlglieder mit einer gegenüber der gewählten
höheren normalen Ketten-Nenngröße nach DIN 22 252 bzw. ISO
610 : 1979 verkürzten Teilung t2 ausgebildet.
Die vertikalen Kettenglieder 3 haben einen sich zu den Außen
seiten der Längsschenkel 4 verjüngenden Trapezoid-Querschnitt
und die Teilung t3 der vertikalen Kettenglieder 3 ist wie
derum noch geringer als die bereits verkürzte Teilung t2 der
horizontalen Kettenglieder 2.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung haben die
horizontalen Kettenglieder 2 unter Beibehaltung des Modulma
ßes "m" der zu ersetzenden Ketten-Nenngröße die nach DIN 22
252 bzw. ISO 610 : 1979 jeweils nächsthöhere Nenndicke "d",
wobei das Modulmaß "m" die Summe der Teilungen t2 und t3 von
je einem Horizontal- und einem Vertikalglied ist.
Die Längsschenkel 4 der mit einem Trapezoid-Querschnitt aus
gebildeten vertikalen Kettenglieder 3 haben eine gegenüber
dem Schenkeldurchmesser "d" der horizontalen Kettenglieder 2,
der der gewählten nächsthöheren Ketten-Nenndicke "d" ent
spricht, nur geringfügig größere Schenkelbreite d3.
Dadurch, daß die äußere Breite b2 der vertikalen Kettenglie
der 3 um das Maß der Zunahme der Breite d3 der Längsschenkel
4 oder darüber hinaus vergrößert wird, wird eine geringere
Flächenpressung an den Kettentaschen der verwendeten Ketten
räder für die horizontalen Kettenglieder 2 erreicht. Weiter
hin vergrößert sich mit Erhöhung des Maßes der äußeren Breite
b2 auch das Maß der inneren Breite b1 der horizontalen Ket
tenglieder 2, wodurch die Scharnierbarkeit der Kette weiter
verbessert wird.
Der Schmiegeradius r3 des vertikalen Kettengliedes 3 ist dem
durch die größere innere Breite b1 vergrößerten Radius des
horizontalen Kettengliedes 2 angepaßt.
Die vertikalen Kettenglieder 3 mit Trapezoid-Querschnitt
werden vorteilhafterweise durch Warmumformung in einem Spe
zialwerkzeug vorzugsweise unter Beibehaltung eines geschlos
senen Faserverlaufes, ähnlich oder gleich der eines konven
tionell geschweißten Rundstahlgliedes hergestellt.
Eine derartige Gliederkette 1 für Mittel- oder Doppel-Mittel
ketten-Kratzförderer besteht somit aus normalen geschweißten
horizontalen Kettengliedern 2 mit Rundquerschnitt, jedoch mit
einer gegenüber der normalen Ketten-Nenngröße verkürzten
Teilung t2, und durch Warmumformung hergestellten vertikalen
Kettengliedern 3 mit Trapezoid-Querschnitt. Die Höhe bzw. die
äußere Breite b3 der vertikalen Kettenglieder 3 ist geringer
als die Höhe bzw. die äußere Breite b2 der horizontalen Glie
der 2 und die Teilung t3 der vertikalen Kettenglieder 3 mit
Trapezoid-Querschnitt ist auch noch geringer als die bereits
verkürzte Teilung t2 der horizontalen Kettenglieder 2.
Hierbei ist hervorzuheben, daß die äußere Breite des Verti
kalgliedes b3 in ihrer bevorzugten Ausführung die äußere
Breite der zu ersetzenden Ketten-Nenngröße nach DIN 22 252
bzw. ISO 610 : 1979 unterschreitet.
Da bei einer Vergrößerung der Gliederkette 1 auf die nächst
höhere Ketten-Nenngröße eine Beibehaltung der Zähnezahl,
durch den Maschinenrahmen bauartbedingt, nicht möglich ist
empfiehlt sich die Übernahme des Modulmaßes der zu ersetzen
den Ketten-Nenngröße. Dadurch bleibt der Kettenraddurchmesser
im wesentlichen beibehalten und erhöht sich allenfalls nur
äußerst geringfügig um höchstens 1 oder 2%.
Durch die gleiche Zähnezahl wird auch der Ungleichförmig
keitsgrad beibehalten, der sich bei einer Verringerung um
einen Zahn durch einen unharmonischeren Kettenablauf und
Einleitung von Kraftspitzen in das Kettenbandsystem auswirken
würde.
Als Beispiel für eine derartige erfindungsgemäße Gliederkette
sei davon ausgegangen, daß die zu ersetzende Gliederkette
eine Ketten-Nenngröße von 38×137 nach DIN 22 252 hat und
die geplante Gliederkette der nächsthöheren Ketten-Nenngröße
von 42×152 entsprechen soll. Die kleinere Ketten-Nenngröße
mit einer Nenndicke von 38 mm soll also durch die nächsthöhe
re Ketten-Nenngröße mit einer Nenndicke von 42 mm ersetzt
werden, allerdings unter Beibehaltung der Teilung "t" der
Ketten-Nenngröße 38×137 von 137 mm. Daraus resultiert dann
eine Ketten-Nenngröße der horizontalen Kettenglieder 2 von
42×137, und aus der Festlegung dieser Ketten-Nenngröße ergibt
sich ein Modulmaß von 2×137 = 274 mm für das Kettenrad 10.
Um Kratzeisen 11 mit einem genügend großen Kratzerquerschnitt
auf die horizontalen Kettenglieder 2 aufklemmen zu können und
im Kettenrad 10 eine ausreichend große Zahnlücke bei gleich
zeitiger großer Auflagefläche der horizontalen Kettenglieder
2 in den Kettentaschen 12 am Kettenrad 10 zu erreichen, muß
die Teilung t2 der horizontalen Kettenglieder 2 gegenüber der
Teilung t3 der vertikalen Kettenglieder 3 größer ausgeführt
werden, wobei das Modulmaß beibehalten wird.
Die Bauhöhe bzw. äußere Breite b3 der vertikalen Kettenglie
der 3 mit 42er Trapezoid-Querschnitt beträgt statt der für
den 42er Querschnitt maximalen Höhe von 42×3 + 4 + 3 mm =
133 mm nur 114 mm. Diese Höhe entspricht der minimalen Höhe
einer in diesem Falle zu ersetzenden 38er Kette (38×3 +
4 mm = 114 mm), allerdings bei einer nur geringfügig größe
ren Schenkelbreite d3 an der Basis des Trapezes von 44 mm
statt 42 mm für den genormten 42er Querschnitt.
Die Vergrößerung der Ketten-Nenndicke wurde möglich ohne
Änderung des Teilkreisdurchmessers dT des Kettenrades 10
(Fig. 5).
Bezugszeichenliste
1 Gliederkette
2 Kettenglied, horizontal
3 Kettenglied, vertikal
4 Längsschenkel
5 Stegteil, bogenförmig
10 Kettenrad
11 Kratzeisen
12 Kettentaschen
b1 innere Breite der horizontalen Kettenglieder 2
b2 äußere Breite der horizontalen Kettenglieder 2
b3 äußere Breite der vertikalen Kettenglieder 3
d Schenkeldurchmesser = Nenndicke nach DIN 22 252 bzw. ISO 610 : 1979
d3 Schenkelbreite der Längsschenkel 4 der vertikalen Ket tenglieder 3
dT Teilkreisdurchmesser des Kettenrades 10
r3 Schmiegeradius des vertikalen Kettengliedes 3
t Teilung nach DIN 22 252 bzw. ISO 610 : 1979
t2 Teilung der horizontalen Kettenglieder 2
t3 Teilung der vertikalen Kettenglieder 3
m Modulmaß (Summe der Teilungen t2 und t3)
2 Kettenglied, horizontal
3 Kettenglied, vertikal
4 Längsschenkel
5 Stegteil, bogenförmig
10 Kettenrad
11 Kratzeisen
12 Kettentaschen
b1 innere Breite der horizontalen Kettenglieder 2
b2 äußere Breite der horizontalen Kettenglieder 2
b3 äußere Breite der vertikalen Kettenglieder 3
d Schenkeldurchmesser = Nenndicke nach DIN 22 252 bzw. ISO 610 : 1979
d3 Schenkelbreite der Längsschenkel 4 der vertikalen Ket tenglieder 3
dT Teilkreisdurchmesser des Kettenrades 10
r3 Schmiegeradius des vertikalen Kettengliedes 3
t Teilung nach DIN 22 252 bzw. ISO 610 : 1979
t2 Teilung der horizontalen Kettenglieder 2
t3 Teilung der vertikalen Kettenglieder 3
m Modulmaß (Summe der Teilungen t2 und t3)
Claims (6)
1. Gliederkette für Maschinen und Einrichtungen im Bergbau,
insbesondere zur Verwendung als Kratzer-, Hobelkette
oder dergleichen, deren in den senkrecht zueinander ste
henden Kettenebenen liegende, gelenkig ineinandergehäng
te und umlaufend eine etwa konstante Querschnittsgröße
aufweisende Kettenglieder derart geformt sind, daß die
horizontalen Kettenglieder den Kettengliedern einer
Rundgliederkette entsprechen und demgemäß umlaufend
einen konstanten kreisrunden Querschnitt aufweisen, wo
hingegen die ebenfalls aus geschlossenen Ösen bestehen
den vertikalen Kettenglieder an ihren parallelen Längs
schenkeln einen gegenüber dem kreisrunden Querschnitt
außen und innen abgeflachten Querschnitt mit einer ge
genüber dem kreisrunden Querschnitt geringeren äußeren
Breite und an ihren die Längsschenkel endseitig ein
stückig verbindenden bogenförmigen Stegteilen einen im
wesentlichen kreisrunden Querschnitt aufweisen, ge
kennzeichnet durch folgende Merkmale:
- a) die horizontalen Kettenglieder (2) sind als ge schweißte Rundstahlglieder mit einer gegenüber der gewählten höheren normalen Ketten-Nenngröße ver kürzten Teilung (t2) ausgebildet,
- b) die vertikalen Kettenglieder (3) haben einen sich zu den Außenseiten der Längsschenkel (4) verjüngen den Trapezoid-Querschnitt und
- c) die Teilung (t3) der vertikalen Kettenglieder (3) ist wiederum noch geringer als die bereits verkürz te Teilung (t2) der horizontalen Kettenglieder (2).
2. Gliederkette nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die horizontalen Ketten
glieder (2) unter Beibehaltung oder Unterschreitung des
Modulmaßes "m" der zu ersetzenden Ketten-Nenngröße die
nach DIN 22 252 bzw. ISO 610 : 1979 jeweils nächsthöhere
Nenndicke "d" aufweisen.
3. Gliederkette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Längsschenkel (4)
der mit einem Trapezoid-Querschnitt ausgebildeten ver
tikalen Kettenglieder (3) eine gegenüber dem Schenkel
durchmesser "d" der horizontalen Kettenglieder (2), der
der gewählten nächsthöheren Ketten-Nenndicke entspricht,
nur geringfügig größere Schenkelbreite (d3) derart auf
weisen, daß die äußere Breite (b2) der horizontalen Ket
tenglieder (2) um das Maß der Zunahme der Schenkelbreite
(d3) der Längsschenkel (4) - oder darüber hinaus - ver
größert wird, so daß eine geringere Flächenpressung an
den Kettentaschen der verwendeten Kettenräder für die
horizontalen Kettenglieder erreicht wird und sich mit
Erhöhung des Maßes der äußeren Breite (b2) auch das Maß
der inneren Breite (b1) vergrößert und dadurch die
Scharnierbarkeit der Kette weiter verbessert wird.
4. Gliederkette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß der
Schmiegeradius (r3) des vertikalen Kettengliedes (3) dem
durch die größere innere Breite (b1) vergrößerten Radius
des horizontalen Kettengliedes (2) angepaßt ist.
5. Gliederkette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die
vertikalen Kettenglieder (3) mit Trapezoid-Querschnitt
vorteilhafterweise durch Warmumformung in einem Spezial
werkzeug vorzugsweise unter Beibehaltung eines geschlos
senen Faserverlaufes, ähnlich oder gleich der eines
konventionell geschweißten Rundstahlgliedes hergestellt
sind.
6. Gliederkette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die
äußere Breite (b3) der vertikalen Kettenglieder (3) mit
Trapezoid-Querschnitt die äußere Breite der zu ersetzen
den Ketten-Nenngröße nach DIN 22 252 bzw. ISO 610 : 1979
nicht überschreitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995120673 DE19520673A1 (de) | 1995-06-07 | 1995-06-07 | Gliederkette zur Verwendung im Bergbau, insbesondere als Kratzer-, Hobelkette oder dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995120673 DE19520673A1 (de) | 1995-06-07 | 1995-06-07 | Gliederkette zur Verwendung im Bergbau, insbesondere als Kratzer-, Hobelkette oder dergleichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19520673A1 true DE19520673A1 (de) | 1996-12-12 |
Family
ID=7763765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995120673 Withdrawn DE19520673A1 (de) | 1995-06-07 | 1995-06-07 | Gliederkette zur Verwendung im Bergbau, insbesondere als Kratzer-, Hobelkette oder dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19520673A1 (de) |
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