DE1952047C - Unwuchtwelle für Vibrationswalzen - Google Patents
Unwuchtwelle für VibrationswalzenInfo
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Description
Claims (10)
1. Unwuchtwelle für Schwingungserzeuger, ins- geordneten Unwuchtmassen verdrehbar auf einer
besondere für Vibrationswalzen, bei der die Un- 5 Hohlwelle, die von einer Welle durchsetzt ist, die die
wuchtmassen (3; 4; 5) beiderseits der Lager (1) außerhalb der Lager angeordneten Unwuchtmassen
der Unwuchtwelle angeordnet sind,-dadurch fest miteinander verbindet und gemeinsam mit diesen
gekennzeichnet, daß die zwischen den Lagern in verschiedenen Winkelstellungen mit der Hohlwelle
(1) angeordneten Unwuchtmassen (3) fest und fest verbindbar ist.
die außerhalb der Lager (1) angeordneten Un- io Weitere Maßnahmen, die zur vorteilhaften Auswuchtmassen
(4; 5) verdrehbar auf einer Hohl- gestaltung der Erfindung dienen können, sind in der
welle (2) sitzen, die von einer Verstellwclle (11) folgenden Beschreibuag eines Ausführungsbeispiels
durchsetzt ist, die die außerhalb der Lager (1) der· Erfindung sowie in den Ansprüchen angeführt,
angeordneten Unwuchtmassen (4; 5) fest mitein- Die Zeichnung gibt das Ausführungsbeispiel in
ander verbindet und gemeinsam mit diesen in ver- 15 Form eines Längsschnitts durch eine erfindungsgeschiedenen
Winkelstellungen mit der Hohlwelle mäße Unwuchtwelle wieder.
(2) fest verbindbar ist. In zwei Zylinderrollenlagem 1 ist eine Hohlwelle 2
2. Unwuf i.twelle nach Anspruch 1, dadurch gelagert. Auf der Hohlwelle 2 sitzen zwischen den
gekennzeichnet, daß an der einen Stirnseite der Zylinderrollenlagern 1 zwei Unwuchtmassen 3. Au-WeIIe
(11) eine Scheibe (10) mit einem bogenför- ao ßerhalb der Zylinderrollenlager 1 sind auf der Hohlmigen
Langloch (19) sitzt, die mittels einer dieses welle 2 gegenüber dieser verdrehbar zwei Unwucht-Langloch
(19) durchgreifenden Schraube (20) an massen 4 und S angeordnet. Die Unwuchtmasse 5
der Stirnseite der Hohlwelle (2) anschraubbar ist. sitzt, lediglich unter Zwischenschaltung einer
3. Unwuchtwelle nach Anspruch I oder 2, da- Büchse 6, unmittelbar auf der Hoh'welle 2, während
durch gekennzeichnet, daß die eine Unwucht- 25 die Unwuchtmasse 4 auf einer Hülse 7 fest angemasse
(4) der außerhalb der Lager (1) angeordne- bracht ist, die ihrerseits unter Zwischenschaltung
ten Unwuchtmassen (4; S) fest auf einer verdreh- zweier Büchcen 8 und 9 verdrehbar auf der Hohlbar auf der Hohlwelle (2) sitzenden, fest mit der welle 2 angeordnet ist. Am gemäß der Zeichnung Hn-WeIIe(H)
veiuundenen Hülse (7) sitzt, die eine ken Ende sizt an der Hülse 7 starr eine Keilriemenangetriebene
Scheibe (iO) für die Unwuchtwelle, 30 scheibe 10. In die Keilriemenscheibe 10 greift eine
vorzugsweise eine Keilriemenscheibe, aufweist mit Zwischenraum in der Hohlwelle 2 angeordnete
4. Unwuchtwelle nach Ans, ruch 3, dadurch Verstellwelle 11 mittels eines an ihrer Stirnseite begekennzeichnet
daß die an der einen Stirnseite findlichen Vierkants 12 ein, die mit ihtem anderen
der Welle (11) sitzende, an der Hohlwelle (2) an- Ende in einer mittels eines Absatzes 13 in der Bohschraubbare
Scheibe (10) zugleich die genannte 35 rung der die Hohlwelle 2 umschließenden Unwuchtangetriebene
Scheibe (10) ist masse 5 zentrierten und mittels mehrerer Schrauben
14 und Federringe 15 an der Unwuchtmasse 5 befestigten Scheibe 16 sitzt und mit dieser verschweißt
ist. Die Keilriemenscheibe 10 ist unter Verwendung
40 eines Federringes 17 mittels einer Sv chskantschraube
18 an der Verstellwelle 11 angeschraubt. Die Keilriemenscheibe 10 weist ein bogenförmiges Langloch
Die Erfindung bezieht sich auf eine Unwuchtv.elle 19 auf, das sich in gleichbleibendem Abstand von
für Vibrationswalzen, bei der die Unwuchtmassen ihrer Mitte etwa über einen Drittelkreis erstreckt. In
beiderseits der Lager der Unwuchiwelle angeordnet 45 dem gleichen Abstand von ihrer Mittellinie ist die
sind. Solche Unwuchtwellen sind aus der deutschen Hohlwelle 2 an ihrer Stirnseite mit einer Gewinde-Patentschrift
833 j65 bekannt. eie haben gegenüber bohrung 21 versehen, die eine durch das Langloch 19
den Unwuchtwellen, bei denen die Unwuchtmassen gesteckte Schraube 20 aufnimmt. Die Hohlwelle 2 ist
ausschließlich zwischen den Lagern angeordnet sind, demnach mittels der Schraube 20 fest mit der Keilden
erheblichen Vorteil einer geringeren oder über- 50 riemenscheibe 10 verbunden und wird daher beim
haupt nicht mehr vorhandenen Durchbiegung und Antreiben der Keilriemenscheibe 10 in Drehung verdamit
eines kleineren bzw. an Null grenzenden Tan- setzt. Sollen zur Veränderung der Unwucht die Ungens
alpha in den Lagern, was eine geringere Kanten- wuchtmassen 4 und 5 gegenüber den Unwuchtbelastung
der bei Unwuchtwellen mit hoher Dreh- massen 3 verdreht werden, so wird die Schraube 20
zahl erforderlichen Zylinderrollenlager zui Folge hat, 55 gelöst wobei sich die Hohlwelle 2 auf die unterste
wodurch wiederum eine geringere Erwärmung und Lage der Unwuchtmassen 3 einstellt. Die Keilriemendamit
eine größere Lebensdauer dieser Lager ge- scheibe 10 wird dann gegenüber der Hohlwelle 2 in
währleistet ist. eine andere Winkelstellung gebracht und darauf die
Die Unwuchtwellen mit ausschließlich zwischen Schraube 20 bei der entsprechenden Stellung des
den Lagern angeordneten Unwuchtmassen sind in 60 bogenförmigen Langloches 19 festgeschraubt. Daverstellbaren
Ausführungsformen bekannt. durch wird die Verstellung der inneren Unwucht-
Dic Erfindung bezweckt, auch Unwuchtwcllen der massen 3 gegenüber den äußeren Unwuchtma^sen 4
eingangs genannten Art in einer sicheren und zweck- und 5 vollzogen und somit erreicht, daß die jeweils
mäßigen Form verstellbar zu gestalten. erforderliche Fliehkraft verfügbar ist.
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