DE19519303A1 - Dreiecklenker für einzeln aufgehängte Räder eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Dreiecklenker für einzeln aufgehängte Räder eines KraftfahrzeugsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Dreiecklenker für einzeln aufge
hängte Räder eines Kraftfahrzeugs der im Oberbegriff des Pa
tentanspruchs 1 genannten Art, wie er vielfältig bekannt ist
(z. B. J. Reimpell "Fahrwerktechnik 1", 3. Auflage, 1976,
Vogel-Verlag, Seiten 116 (3.4./5), 135 (3.8./9), 139
(3.10./2), 142 (3.10./6) sowie 143 (3.10./8 und 3.10./9)).
Diese entweder als Quer-, Längs- oder Schräglenker eingesetz
ten bekannten Dreiecklenker sind entweder als im wesentlichen
reine Blechkonstruktionen oder als aus Rohr- und/oder Blech
profilen zusammengeschweißte und/oder zusammengeschraubte Kon
struktionen ausgebildet, wobei i. a. an den drei Enden jeweils
massive Zylinderbuchsen und/oder Halteplatten zur Aufnahme und
Befestigung der aufbauseitigen Lenkerlager bzw. des radseiti
gen Führungsgelenks angeschweißt sind.
Die aus Blech gefertigten Dreiecklenker sind dabei i. a. als
Konstruktionen mit geschlossenem Querschnitt ausgebildet. Häu
fig sind hierzu zwei tiefgezogene Blechschalen aufeinanderge
legt und miteinander verschweißt. In anderen Fällen wird eine
nach unten an sich offene tiefgezogene einschalige Blechkon
struktion oder ein tiefgezogenes Kastenprofil durch ein ange
schweißtes Schließblech verschlossen, um so die erforderliche
Steifigkeit des Lenkers zu erzielen.
Bei anderen bekannten Dreiecklenkern (Reimpell, Seite 143
(3.10./9)) sind zwei biegesteife geschlossene Rohrprofile mit
einander zu einem Dreieckverbund mit an den freien Enden ange
schweißten massiven Zylinderbuchsen zusammengeschweißt und
durch angeschweißte kastenförmige Blechprofile zusätzlich aus
gesteift.
Demgegenüber besteht der erfindungsgemäße Dreiecklenker im we
sentlichen nur aus einem vorzugsweise etwa bananen- oder vier
telkreisförmig gebogenen biegesteifen Grundkörper aus Rohrma
terial, wobei das erste Ende dieses Grundkörpers durch eine
durchmesserreduzierende Kaltverformung zu einem mit dem Grund
körper einstückigen dickwandigeren Lagerzapfen für eines der
beiden Lenkerlager ausgeformt ist und das zweite Ende zu einer
Aufnähme oder Halterung für das radseitige Führungsgelenk ver
formt ist. Zur Halterung des zweiten aufbauseitigen Lenkerla
gers ist an diesen Grundkörper im Abstand zum dickwandigeren
Lagerzapfen einfach ein als Blechkonstruktion ausgebildeter
Tragarm angeschweißt, der vorzugsweise aus einer einstückigen
Blechplatine hergestellt ist und an seinem freien Ende zur
Halterung des zweiten Lenkerlagers eine z. B. durch Biegen
und/oder Rollen geformte umfänglich geschlossene Buchse ent
hält, an der jeweils ein Obergurt und ein dazu beabstandeter
Untergurt anschließen, welche mit ihren freien Enden jeweils
am Grundkörper angeschweißt sind.
Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Der erfindungsgemäße Dreiecklenker zeichnet sich durch eine
kompakte und fertigungsgünstige Bauweise aus, bei dessen Her
stellung nur noch wenige vorgefertigte Bauelemente zusammenge
fügt werden müssen, wobei nur vergleichsweise wenige und le
diglich vergleichsweise kurze Schweißnähte herzustellen sind.
Anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbei
spiele wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen in vereinfachter und schematisierter
Darstellung
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Dreiecklen
kers gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch diesen Dreiecklenker
entlang der Schnittführung II in Fig. 1,
Fig. 3 einen weiteren Querschnitt entlang der
Schnittführung III der Fig. 2,
Fig 4 eine Detailansicht dieses Dreiecklenkers in
Richtung des Pfeils IV gesehen,
Fig. 5 ein teilgeschnittenes Detail des Dreiecklen
kers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 6a, 6b Drauf- und Seitenansicht eines an einem sol
chen Dreiecklenker befestigbaren radseitigen
Führungsgelenks,
Fig. 7 ein teilgeschnittenes Detail des Dreiecklen
kers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung und
Fig. 8 ein teilgeschnittenes Detail dieses Drei
ecklenkers gemäß einem weiteren Ausführungs
beispiel der Erfindung.
Das biegebelastete Hauptteil des erfindungsgemäßen Dreiecklen
kers 1 ist als gebogener einteiliger biegesteifer Grundkörper
2 aus Rohrmaterial ausgebildet, mit angeformten Enden zur Auf
nahme oder Halterung einerseits eines radseitigen Führungsge
lenks und andererseits eines aufbauseitigen Lenkerlagers.
Das eine Ende 21 dieses Grundkörpers 2 ist durch eine für sich
allgemein bekannte durchmesserreduzierende Kaltverformung des
Rohrmaterials zu einem mit dem Grundkörper 2 einstückigen
dickwandigeren Lagerzapfen 23 um- bzw. ausgeformt. Dieser La
gerzapfen dient unmittelbar zur Halterung eines aufbauseitigen
Lenkerlagers, z. B. in Form eines üblichen Gummimetallagers.
Da Kaltumform-Verfahren die Herstellung sehr maßhaltiger Bau
elemente ermöglichen, ist im Regelfall eine zusätzliche span
gebende Bearbeitung des kalt ausgeformten Lagerzapfens nicht
mehr erforderlich; das Gummimetallager kann unmittelbar auf
den Lagerzapfen aufgepreßt werden.
Bei bekannten Dreiecklenkern mit derartigen Lagerzapfen ist es
dagegen in aufwendiger Weise üblich bzw. notwendig, gesondert
gefertigte Lagerzapfen anzuschweißen, was nicht nur große
Sorgfalt beim Anschweißen selbst erfordert, sondern häufig
auch noch zusätzliche Nacharbeiten notwendig werden läßt.
Das zweite Ende 22 des im Ausführungsbeispiel zu einem etwa
bananen- oder viertelkreisförmigen Grundkörper 2 gebogenen
Rohrmaterials ist derart verformt, daß es unmittelbar eine
Aufnahme oder Halterung für ein radseitiges Führungsgelenk
bildet.
In vorteilhafter Weise kann dieses zweite Ende 22 in der Weise
flachgedrückt werden, daß es zu einem unrunden, vorzugsweise
etwa flach-ovalen Rohrquerschnitt verformt wird, wie dies in
der Schnittdarstellung der Fig. 5 nur beispielhaft gezeigt
ist. In die so hergestellte unrunde Rohröffnung 24 kann dann
in einfacher Weise ein in seiner Außenkontur damit korrespon
dierendes unrundes Basisteil 71 eines Führungsgelenks 7 einge
schoben und dort form- oder kraftschlüssig gehaltert werden.
In den Fig. 6a und 6b ist lediglich exemplarisch angedeu
tet, daß ein solches Führungsgelenk z. B. als Kugelgelenk aus
gebildet sein kann und daß am in die Rohröffnung 24 einzu
schiebenden Basisteil 71 der Kugelkopf 72 dieses Kugelgelenks
befestigt sein kann. Abweichend davon wäre es natürlich auch
möglich, am Basisteil 71 nicht den Kugelkopf, sondern die den
Kugelkopf lagernde Kugelschale des Kugelgelenks anzuordnen.
Das mit seinem Basisteil 71 in die Rohröffnung 24 eingeschobe
ne Führungsgelenk 7 wird mit dem Grundkörper im allgemeinen
zweckmäßigerweise verschraubt werden, wozu sowohl im Basisteil
71 des Führungsgelenks 7 als auch in der Rohrwandung 25 des
zweiten Endes 22 miteinander korrespondierende Durchgangslö
cher 4, 73 für die Verschraubung vorzusehen sind.
Mit Vorteil können entweder die im oben liegenden oder aber
die im unten liegenden Bereich der Rohrwandung 25 der flach
ovalen Rohröffnung 24 angeordneten Löcher als Gewindelöcher 5
ausgebildet werden, so daß für die Verschraubung keine Muttern
benötigt werden. Insbesondere bei dünnwandigerem Rohrmaterial
ist es von Vorteil, die Gewindelöcher 5 - wie in Fig. 5 ge
zeigt - als sogenannte Durchzuglöcher auszubilden, um auf die
se Weise größere Gewindelängen zu erzielen.
Es ist aber auch möglich, das zweite Ende des rohrförmigen
Grundkörpers 2 so stark zusammenzupressen, daß die Rohrwandung
25 im wesentlichen vollflächig aneinanderliegt und eine im we
sentlichen ebene Montagefläche zur Halterung des Führungsge
lenks gebildet wird, wie dies in den Fig. 7 und 8 der Fall
ist.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 ist in der so gebildeten
ebenen Montagefläche etwa mittig ein Durchzug 6 vergleichswei
se großen Durchmessers eingeformt, in den dann das nur schema
tisch angedeutete Führungsgelenk 7 mit einem mit dem Durchzug
6 korrespondierenden zylindrischen Basisteil 71′ eingepreßt
ist.
Natürlich ist es - wie in Fig. 8 prinzipienhaft dargestellt -
auch möglich, das Führungsgelenk 7 einfach mit einem ebenfalls
ebenen Basisteil 71′′ auf die ebene Montagefläche des Rohren
des 22 aufzusetzen und mit dieser durch eine Verschraubung 8
formschlüssig zu verbinden.
Von Vorteil ist es, wenn das zu einer etwa ebenen Montageflä
che zusammengepreßte zweite Ende 22 mindestens mit einer sich
seitlich dieser ebenen Montagefläche in Längsrichtung dieses
Endes erstreckenden Hohlwulst 26 versehen ist, wie in den
Fig. 7 und 8 dargestellt. Durch solche Hohlwülste wird die
Steifigkeit und Tragfähigkeit des zweiten Endes spürbar ver
größert.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der aus Rohrmaterial
gefertigte Grundkörper 2 nur in einer Ebene und etwa bananen- oder
viertelkreisförmig gebogen. Das ist jedoch nicht zwin
gend. Heutige Umformverfahren ermöglichen es auch ohne weite
res, das Rohrmaterial den jeweiligen Einbauverhältnissen oder
Anforderungen entsprechend erforderlichenfalls in mehreren
Ebenen zu biegen.
Für das zweite aufbauseitige Lenkerlager des-Dreiecklenkers 1
ist am Grundkörper 2 ein vorzugsweise aus Blech vorgefertigter
Tragarm 3 im Abstand zu dessen als Lagerzapfen 23 ausgeformten
ersten Ende 22 angeschweißt.
Mit Vorteil ist der Tragarm 3 aus einer einstückigen Blechpla
tine zu einem schlaufenförmigen Bauelement mit integrierter
umfänglich geschlossener Lagerbuchse 31 geformt, wozu die ent
sprechend gestanzte oder geschnittene Platine in erforderli
cher Weise gerollt, gefaltet und/oder gebogen wird.
Wie insbesondere aus den Schnittdarstellungen gemäß den
Fig. 2 und 3 zu erkennen ist, wird im zentralen Bereich der
Blechplatine zunächst eine umfänglich geschlossene Lagerbuchse
31 gerollt. Anschließend werden die benachbarten streifenför
migen Teile der Blechplatine in der Weise gefaltet bzw. zu
rückgebogen, daß ein Obergurt 32 und ein dazu beabstandeter
Untergurt 33 gebildet wird. Um dem so gefertigten Tragarm und
insbesondere der Lagerbuchse 31 die betrieblich erforderliche
Steifigkeit zu geben, wird die Stoßkante der gerollten Lager
buchse 31 verschweißt.
Im allgemeinen wird die Stoßkante der gerollten Lagerbuchse 31
parallel zur Mittelachse der Lagerbuchse verlaufen, d. h. eine
Mantellinie bilden. In Fig. 2 sowie in der in Fig. 4 darge
stellten Ansicht ist eine solche entlang der Mantellinie ver
laufende Schweißnaht mit 34 beziffert.
Aus Festigkeitsgründen kann es aber auch von Vorteil sein, die
einstückige Blechplatine derart zu gestalten, daß sich an der
Lagerbuchse 31 des fertig geformten Tragarms 3 eine schräg
verlaufende Stoßkante ergibt, so daß die Schweißnaht entspre
chend schräg verläuft. In Fig. 4 ist zusätzlich eine solche
schräg verlaufende Schweißnaht angedeutet und mit 34′ bezif
fert.
Wie die Schnittdarstellungen der Fig. 2 und 3 zeigen, ent
steht durch das Rollen eine vergleichsweise stabile Lagerbuch
se, weil entlang des halben Buchsenumfanges die doppelte
Blechstärke der Blechplatine vorliegt.
Mit Vorteil wird die Blechplatine derart gestaltet, daß die
innere Blechlage 35 der gerollten Lagerbuchse 31 axial über
deren äußere Blechlage 36 hinausragt. Nach Herstellen der
Schweißnaht 34 bzw. gegebenenfalls 34′ kann so der axiale
Überstand - wie in den Fig. 3 und 4 erkennbar - nach außen
umgebördelt werden, wodurch einerseits die Gesamtfestigkeit
der Lagerbuchse 31 weiter verbessert und andererseits das Ein
fügen und Einpressen eines üblichen Gummimetallagers in die
Lagerbuchse erleichtert wird.
Der erfindungsgemäße Dreiecklenker 1 wird im Regelfall aus
Stahl gefertigt sein, d. h. einerseits aus Stahlblech und an
dererseits aus Stahlrohr.
Es ist aber auch durchaus möglich, hierbei an den Einsatz von
Aluminium oder Aluminiumlegierungen zu denken, denn die beson
deren Vorzüge heutiger Kaltumform-Verfahren sind sowohl bei
Rohrmaterial aus Stahl als auch bei Rohrmaterial aus Aluminium
bzw. Aluminiumlegierungen einsetzbar.
Bezugszeichenliste
1 Dreiecklenker
2 Grundkörper aus Rohrmaterial
21 erstes Ende
22 zweites Ende
23 Lagerzapfen
24 Rohröffnung
25 Rohrwandung
26 Hohlwulst
3 Tragarm
31 Lagerbuchse
32 Obergurt
33 Untergurt
34 Schweißnaht
34′ Schweißnaht
35 innere Blechlage der Lagerbuchse
36 äußere Blechlage der Lagerbuchse
4 Durchgangsloch
5 Gewindeloch
6 Durchzug
7 Führungsgelenk
71 Basisteil
71′ Basisteil
71′′ Basisteil
72 Kugelkopf
73 Durchgangsloch
8 Verschraubung
2 Grundkörper aus Rohrmaterial
21 erstes Ende
22 zweites Ende
23 Lagerzapfen
24 Rohröffnung
25 Rohrwandung
26 Hohlwulst
3 Tragarm
31 Lagerbuchse
32 Obergurt
33 Untergurt
34 Schweißnaht
34′ Schweißnaht
35 innere Blechlage der Lagerbuchse
36 äußere Blechlage der Lagerbuchse
4 Durchgangsloch
5 Gewindeloch
6 Durchzug
7 Führungsgelenk
71 Basisteil
71′ Basisteil
71′′ Basisteil
72 Kugelkopf
73 Durchgangsloch
8 Verschraubung
Claims (8)
1. Dreiecklenker für einzeln aufgehängte Räder eines Kraft
fahrzeugs, mit zwei voneinander beabstandeten Lenkerlagern
zur schwenkbaren Anlenkung an den Fahrzeugaufbau sowie mit
einem Führungsgelenk zur Anlenkung eines Radträgers,
gekennzeichnet
- - durch einen - vorzugsweise etwa bananen- oder viertel kreisförmig - gebogenen Grundkörper (2) aus Rohrmaterial, dessen eine Ende (21) durch eine durchmesserreduzierende Kaltverformung zu einem mit dem Grundkörper (2) ein stückigen dickwandigeren Lagerzapfen (23) für eines der beiden Lenkerlager ausgeformt ist und dessen zweite Ende (22) zu einer Aufnahme oder Halterung für das Führungs gelenk (7) verformt ist,
- - sowie durch einen als Blechkonstruktion ausgebildeten und am Grundkörper (2) im Abstand zu dessem als Lagerzapfen (23) ausgeformten Ende (22) angeschweißten Tragarm (3) zur Halterung des zweiten Lenkerlagers.
2. Dreiecklenker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Ende (22) zu einem unrunden, vorzugsweise
etwa flach-ovalen Rohrquerschnitt verformt ist
und daß das Führungsgelenk (7) mit einem korrespondierenden
unrunden Basisteil (71) in die entstandene unrunde Rohröff
nung (24) eingeschoben und dort form- oder kraftschlüssig
gehaltert ist.
3. Dreiecklenker nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Rohrwandung (25) des vorzugsweise flach-oval
verformten zweiten Endes (22) mindestens ein Durchgangsloch
(4) und mindestens ein mit diesem fluchtendes Gewindeloch
(5) für eine Verschraubung des Basisteils (71) mit dem
Grundkörper (2) eingeformt sind.
4. Dreiecklenker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrwandung (25) des zweiten Endes (22) im wesent
lichen vollflächig zusammengepreßt ist und eine im wesent
lichen ebene Nontagefläche zur Halterung des Führungsge
lenks (7) bildet.
5. Dreiecklenker nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der ebenen Montagefläche ein Durchzug (6) eingeformt
ist, in den das Führungsgelenk (7) eingepreßt ist.
6. Dreiecklenker nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungsgelenk (7) auf die ebene Montagefläche auf
gesetzt und mit dieser verschraubt ist.
7. Dreiecklenker nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Ende (22) mindestens eine sich seitlich der
ebenen Montagefläche in Längsrichtung dieses Endes (22) er
streckende Hohlwulst (26) aufweist.
8. Dreiecklenker nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragarm (3) aus einer einstückigen Blechplatine
hergestellt ist und an seinem freien Ende zur Halterung des
zweiten Lenkerlagers eine u. a. durch Biegen und/oder Rollen
geformte umfänglich geschlossene Lagerbuchse (31) enthält,
an der jeweils ein Obergurt (32) und ein dazu beabstandeter
Untergurt (33) anschließen, welche mit ihren freien Enden
jeweils am Grundkörper (2) angeschweißt sind.
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|---|---|---|---|
| DE19519303A DE19519303B4 (de) | 1994-06-04 | 1995-05-26 | Dreiecklenker für eine Kraftfahrzeug-Einzelradaufhängung |
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| DE4419702 | 1994-06-04 | ||
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1995
- 1995-05-26 DE DE19519303A patent/DE19519303B4/de not_active Expired - Fee Related
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