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DE19519235B4 - Vakuum-Servo-Einheit für ein Fahrzeugbremssystem - Google Patents

Vakuum-Servo-Einheit für ein Fahrzeugbremssystem Download PDF

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DE19519235B4
DE19519235B4 DE19519235A DE19519235A DE19519235B4 DE 19519235 B4 DE19519235 B4 DE 19519235B4 DE 19519235 A DE19519235 A DE 19519235A DE 19519235 A DE19519235 A DE 19519235A DE 19519235 B4 DE19519235 B4 DE 19519235B4
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valve element
vacuum
sealing
cylindrical
coil spring
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Akihiko Anjo Miwa
Yuzuru Anjo Sugiura
Shigeru Susono Sakamoto
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Toyota Motor Corp
Aisin Corp
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Aisin Seiki Co Ltd
Toyota Motor Corp
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Abstract

Vakuum-Servo-Einheit (10) für ein Fahrzeugbremssystem mit:
einem Gehäuse (11), in dem eine Druckkammer definiert ist;
einem bewegbaren Wandelement (14), das im Gehäuse (11) vorgesehen ist, um die Druckkammer in eine Konstantdruckkammer (12) und in eine Kammer (13) mit variablem Druck zu teilen;
einem zylindrischen Element (15), das sich von einem Mittelabschnitt des bewegbaren Wandelements (14) erstreckt und ein sich aus dem Gehäuse (11) erstreckendes offenes Ende aufweist;
einem Eingabeelement (16, 31) mit einem Plungerkolben (16), der in dem zylindrischen Element (15) in koaxialer Beziehung damit verschiebbar angebracht ist, und einer Stange (31), die über eine Kugelgelenkverbindung mit dem Plungerkolben (16) verbunden ist, wobei sich die Stange (31) durch das offene Ende des zylindrischen Elements (15) aus dem zylindrischen Element (15) heraus erstreckt;
einem Vakuumventilelement (15a), das im Inneren des zylindrischen Elements (15) vorgesehen ist, wobei das Vakuumventilelement (15a) das Eingabeelement (16, 31) umgibt und sich...

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vakuum-Servo-Einheit für ein Fahrzeugbremssystem gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Eine solche Vakuum-Servo-Einheit ist anwendbar für das Reduzieren einer Betätigungseingabekraft, die auszuüben ist, wenn die Einheit gestartet wird, um betätigt zu werden.
  • Aus der Druckschrift US 2 735 268 ist eine gattungsbestimmende Vakuum-Servo-Einheit bekannt. Das Luftventilelement bzw. der Luftventilsitz dieser Vakuum-Servo-Einheit ist durch eine Tellerventilanordnung ausgebildet, die ortsfest an einem Eingangselement der Vakuum-Servo-Einheit angebracht ist.
  • Eine herkömmliche Vakuum-Servo-Einheit ist beispielsweise in der offengelegten japanischen Gebrauchsmusteranmeldung JP 2-99061 U beschrieben. Die Vakuum-Servo-Einheit hat ein Gehäuse, das durch ein bewegbares Wandelement abgetrennt ist, um eine Konstantdruckkammer und eine Kammer mit variablem Druck zu definieren. Ein zylindrisches Element erstreckt sich von dem Mittelabschnitt des bewegbaren Wandelementes aus dem Gehäuse heraus, um ein Eingabeelement aufzunehmen, das einen Plungerkolben und eine Stange aufweist. Der Plungerkolben ist innerhalb des zylindrischen Elements in koaxialer Beziehung zu diesem verschiebbar angebracht. Die Stange ist über ein Kugelgelenk mit dem Plungerkolben verbunden und erstreckt sich durch das offene Ende des zylindrischen Elements aus dem zylindrischen Element heraus. Ein Luftventil für die Steuerung der atmosphärischen Luft ist an einem Endabschnitt des Plungerkolbens an seiner dem offenen Ende des zylindrischen Elements gegenüberliegenden Seite ausgebildet. Zudem ist ein Vakuum-Ventil für die Steuerung des Unterdrucks an der Innenseite des zylindrischen Elements vorgesehen und an der Außenseite des Luftventils so angeordnet, daß es sich in die gleiche Richtung wie das Luftventil erstreckt. Zudem ist ein Steuerventil vorgesehen, das ein zylindrisches Faltungselement hat, wobei ein Endabschnitt desselbigen mit einem, dem Luftventil und dem Vakuumventil gegenüberliegenden Abdichtabschnitt versehen ist, wobei dessen anderes Ende an der Innenseite des zylindrischen Elements luftdicht befestigt ist. Eine erste Kompressions-Spiralfeder ist zwischen dem Abdichtabschnitt des Steuerventils und des Eingabeelements (oder des zylindrischen Elements) angebracht, um den Abdichtabschnitt zum Vakuumventil hin vorzuspannen. Eine zweite Kompressions-Spiralfeder ist für das Vorspannen des Eingabeelements gegen das zylindrische Element vorgesehen, um das Luftventil mit dem Abdichtabschnitt in Berührung zu bringen und um den Abdichtabschnitt von dem Vakuumventil weg zu bewegen, und zwar in seinen Normalzustand. Ein Stopper ist für die Begrenzung des Wegs des Plungerkolbens vorgesehen, der mittels der zweiten Kompressions-Spiralfeder gegen das zylindrische Element vorgespannt ist. Ein Reaktionsmechanismus ist für die Ausübung einer Reaktionskraft auf den Plungerkolben vorgesehen, und zwar auf die nach vorne gerichtete Kraft hin, die mittels der Druckdifferenz zwischen der Konstantdruckkammer und der Kammer mit variablem Druck auf das bewegbare Wandelement ausgeübt wird. Anschließend wird die Kammer mit variablem Druck angepaßt, um über einen zwischen dem Luftventil und dem Abdichtabschnitt definierten Zwischenraum mit der Atmosphäre in Verbindung zu treten sowie die Kammer mit variablem Druck angepaßt, um mit der Konstantdruckkammer in Verbindung zu treten, und zwar über einen zwischen dem Vakuumventil und dem Abdichtabschnitt definierten Zwischenraum.
  • Zusätzlich zur üblichen Struktur der vorhergehend beschriebenen Vakuum-Servo-Einheit wurde bei der in der Veröffentlichung gezeigten Einheit die folgende Funktionsweise vorgeschlagen. Diese wurde nämlich derart eingerichtet, daß ein Bereich einer Druckangriffsfläche, der das Eingabeelement gegen die zweite Kompressionsspiralfeder vorspannt, sofern der Abdichtabschnitt des Steuerventils und der zylindrische Faltungsabschnitt mit einer Druckdifferenz zwischen dem Unterdruck und dem atmosphärischen Druck in dem Normalzustand beaufschlagt wird, dadurch verringert ist, daß verhindert wird, daß ein sich radial erstreckender Abschnitt des zylindrischen Faltungsabschnittes an dessen anderer Seite mit der Atmosphäre in Verbindung tritt. Dabei wird die Erhöhung des Betätigungswiderstandes verringert, die verursacht wird, wenn eine Vorspannkraft, die das Eingabeelement auf die Druckdifferenz zwischen dem Unterdruck und dem atmosphärischen Druck hin vorspannt, sofern die Einheit gestartet wird, um betätigt zu werden, dadurch verringert wird, daß eine Stufe, an der der Abdichtabschnitt des Steuerventils das Luftventil berührt, zu einer weiteren Stufe verstellt wird, an der der Abdichtabschnitt des Steuerventils mit dem Vakuumventil in Berührung tritt und sich das Luftventil von dem Abdichtabschnitt des Steuerventils weg bewegt. Demgemäß wird die Betätigungswiderstandskraft, die gemäß einer Vorbelastung der zweiten Kompressions-Spiralfeder und gemäß einer Vorbelastung der ersten Kompressions-Spiralfeder (die Vorbelastung der zweiten Kompressions-Spiralfeder im Falle, daß die erste Kompressions-Sprialfeder zwischen dem Abdichtabschnitt und dem zylindrischen Element montiert ist) ausgeübt wird, verringert, um die Betätigungseingabekraft klein zu halten, sofern die Einheit gestartet wird, um betätigt zu werden.
  • Gemäß der aus dem Stand der Technik bekannten Vakuum-Servo-Einheit nach der Vorbeschreibung wird jedoch im Falle, daß der Außendurchmesser der Druckangriffsfläche kleiner als der Durchmesser des Vakuumventils ist, sofern die Servo-Einheit arbeitet, die Luft vom Zwischenraum zwischen dem Abdichtabschnitt und dem Luftventil eingeführt, um eine Druckdifferenz zwischen dem atmosphärischen Druck und dem Unterdruck zu bewirken, wodurch der Abdichtabschnitt vorgespannt wird, um sich von dem Vakuumventil wegzubewegen, so daß die erwünschte Ventil-Betätigung wegen des von dem Vakuumventil weg angeordneten Abdichtabschnitts nicht erreicht werden kann.
  • Um den erwünschten Ventilbetrieb zwischen dem Abdichtabschnitt und dem Vakuumventil zu gewährleisten, muß daher der Durchmesser der Druckangriffsoberfläche um einen erforderlichen Betrag größer als der Durchmesser des Vakuumventils gemacht werden. Die Vorspannkraft, die auf das Eingabeelement ausgeübt wird und durch die Druckdifferenz zwischen dem Unterdruck und dem atmosphärischen Druck verursacht wird, sofern die Einheit gestartet wird, um betätigt zu werden, ist gemäß dem Verstellen von dem Zustand, in dem der Abdichtabschnitt des Luftventils mit dem Vakuumventil in Berührung ist, zum Zustand, in dem der Abdichtabschnitt des Steuerventils mit dem Vakuumventil in Berührung ist und sich das Luftventil von dem Abdichtabschnitt des Steuerventils wegbewegt, stark reduziert. Daher reduziert die vorhergehend beschriebene Vakuum-Servo-Einheit die Betätigungseingabekraft nicht so effektiv, wenn die Einheit gestartet wird, um betätigt zu werden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vakuum-Servo-Einheit zu schaffen, deren Betriebsfähigkeit trotz einfachen Aufbaus erhöht werden kann.
  • Die Aufgabe wird durch die Kombination der Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsbeispiele des Gegenstandes des Patentanspruches 1 sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Erfindungsgemäß hat die Vakuum-Servo-Einheit für ein Fahrzeugbremssystem ein Gehäuse, in dem eine Druckkammer definiert ist. Ein bewegbares Wandelement ist im Gehäuse vorgesehen, um die Druckkammer in eine Konstantdruckkammer und in eine Kammer mit variablen Druck zu teilen. Ein zylindrisches Element erstreckt sich von dem Mittelabschnitt des bewegbaren Wandelements, wobei sich sein Offenende aus dem Gehäuse erstreckt, um ein Eingabeelement aufzunehmen. Das Eingabeelement hat einen Plungerkolben, der verschiebbar in dem zylindrischen Element in koaxialer Beziehung damit angebracht ist, und eine Stange, die über eine Kugelgelenkverbindung mit dem Plungerkolben verbunden ist und die sich durch das Offenende des zylindrischen Elements aus dem zylindrischen Element heraus erstreckt. Ein Vakuumventilelement ist innerhalb des zylindrischen Elements so vorgesehen, daß das Vakuumventilelement das Eingabeelement umgibt und sich dieses zum Offenende des zylindrischen Elements erstreckt. Ein Abdichtelement ist an der Innenseite des zylindrischen Elements an einer Position vorgesehen, die näher an dem Offenende liegt als das Vakuumventilelement, so daß das Abdichtelement dem Vakuumventilelement gegenüberliegt. Zudem ist ein Steuerventil vorgesehen, das ein zylindrisches Faltungselement hat, wobei ein Endabschnitt davon mit einem dem Vakuumventilelement gegenüberliegenden Abdichtabschnitt vorgesehen ist, wobei dessen anderes Ende an der Innenseite des zylindrischen Elements luftdicht befestigt ist. Ein Luftventilelement ist an dem Eingabeelement angebracht, und zwar dem Ventilelement axial beabstandet gegenüberliegend, das innerhalb des zylindrischen Elements in verschiebbarer und luftdichter Beziehung mit dem Eingabeelement vorgesehen ist. Eine erste Kompressions-Spiralfeder ist zwischen dem Luftventilelement und dem Abdichtabschnitt des Steuerventilelements vorgesehen. Ein erster Kontaktabschnitt ist an dem Eingabeelement vorgesehen, um den Abdichtabschnitt des Steuerventilelements weg von dem Vakuumventilelement zu betätigen, wobei ein zweiter Kontaktabschnitt am Eingabeelement vorgesehen ist, um das Luftventilelement weg von dem Abdichtelement zu betätigen, das im zylindrischen Element vorgesehen ist.
  • Im zylindrischen Element ist eine zweite Kompressions-Spiralfeder vorgesehen, die das Eingabeelement vorspannt, um den ersten Kontaktabschnitt mit dem Abdichtabschnitt des Steuerventilelements in Berührung zu bringen und um den Abdichtabschnitt weg von dem Vakuumventilelement in den Normalzustand zu betätigen. Die zweite Kompressions-Spiralfeder spannt das Eingabeelement vor, um das Abdichtelement mit dem Luftventilelement in Berührung zu bringen. Ein Stopper ist für die Begrenzung des Wegs des Eingabeelements vorgesehen, das mittels der zweiten Kompressions-Spiralfeder gegen das zylindrische Element vorgespannt ist. Eine dritte Kompressions-Spiralfeder ist zwischen dem Plungerkolben und dem Luftventilelement vorgesehen. Eine Reaktionsscheibe ist für die Ausübung einer Reaktionskraft zum Plungerkolben auf die nach vorne gerichtet Kraft hin vorgesehen, die mittels der Druckdifferenz zwischen dem Druck in der Konstantdruckkammer und dem Druck in der Kammer mit variablen Druck auf das bewegbare Wandelement ausgeübt wird. Die Kammer mit variablen Druck ist angepaßt, um über einen Zwischenraum, der zwischen dem Luftventilelement und dem in dem zylindrischen Element vorgesehenen Abdichtventilelement definiert ist, mit der Atmosphäre in Verbindung zu treten; die Kammer mit variablen Druck ist überdies angepaßt, um alternativ mit der Konstantdruckkammer in Verbindung zu treten, und zwar über einen Zwischenraum, der zwischen dem Vakuumventilelement und dem Abdichtabschnitt des Steuerventilelements definiert ist.
  • Wenn demgemäß die Luft von dem Zwischenraum zwischen dem Luftventilelement und dem Abdichtelement in dem Zustand eingeführt wird, in dem der Abdichtabschnitt des Steuerventilelements mit dem Vakuumventilelement in Kontakt steht, wird das Steuerventilelement zum Vakuumventilelement mittels der Druckdifferenz zwischen dem Unterdruck und dem atmosphärischen Druck vorgespannt, so daß die erwünschte Arbeitsweise des Ventilelements zwischen dem Vakuumventilelement und dem Steuerventilelement gewährleistet ist.
  • Das Luftventilelement ist an der Stange montierbar. Um eine Abdichteigenschaft zwischen dem Luftventilelement und dem Abdichteventilelement im zylindrischen Element zu gewährleisten, ist das Luftventilelement an den Plungerkolben montierbar.
  • Gemäß der vorhergehend strukturierten Vakuum-Servo-Einheit ist daher die Druckdifferenz zwischen dem Unterdruck und dem atmosphärischen Druck im Normalzustand nicht auf das Steuerventilelement ausübbar. Wenn die Einheit gestartet wird, um betätigt zu werden, bestimmt die Summe der auf die Stange ausgeübten Eingabekraft und der Vorspannkraft, die durch die Druckdifferenz zwischen dem Unterdruck und dem atmosphärischen Druck bewirkt wird und auf das Luftventilelement und die Stange ausgeübt wird, d.h. die Vorspannkraft, die auf das Eingabeelement ausgeübt wird, die Belastung der zweiten Kompressions-Spiralfeder, um die Stange und den damit in Verbindung stehenden Plungerkolben gegen die zweite Kompressions-Spiralfeder zu bewegen. Dadurch kommt der Abdichtabschnitt des Steuerventilelements mit dem Vakuumventilelement in Verbindung, um die Verbindung zwischen der Kammer mit variablen Druck und der Konstantdruckkammer zu blockieren. Mit der sich weiter vorbewegenden Stange berührt der ersten Kontaktabschnitt der Stange das Luftventilelement, um das Luftventilelement weg von dem Abdichtelement zu betätigen, das in dem zylindrischen Element vorgesehen ist. Folglich steht die variable Kammer mit der Atmosphäre in Verbindung, um Luft in die variable Luftkammer einzuführen und den darin befindlichen Druck zu erhöhen. Dabei wird die nach vorne gerichtete Kraft auf das bewegbare Wandelement ausgeübt, um das bewegbare Wandelement vor zu bewegen, wobei die Druckdifferenz auf das Steuerventilelement ausgeübt wird. In diesem Zustand ist die erste Kompressions-Spiralfeder gegen die Betätigungseingabekraft vorgespannt. Die Stange und der damit verbundene Plungerkolben werden betätigt, um sich zu bewegen, wenn die Summe der Betätigungseingabekraft und der Vorspannkraft, die mittels der Druckdifferenz verursacht wird und auf das Eingabeelement ausgeübt wird (d.h. die auf das Luftventilelement und auf die Stange ausgeübte Vorspannkraft) die Summe der Belastung der zweiten Kompressions-Spiralfeder und der Belastung der ersten Kompressions-Spiralfeder überschreitet.
  • Erfindungsgemäß ist der Betätigungswiderstand, der im Zustand bewirkt wird, in welchem der Abdichtabschnitt des Steuerventilelements mit dem Vakuumventilelement in Berührung steht und sich das Luftventilelement von dem Abdichtelement weg befindet, etwas erhöht, und zwar verglichen mit dem Betätigungswiderstand, der im Zustand bewirkt wird, in dem das Luftventilelement mit dem Abdichtelement in Berührung steht und sich der Abdichtabschnitt des Steuerventilelements weg von dem Vakuumventilelement befindet. Jedoch entspricht der erhöhte Betrag in diesem Falle lediglich der Belastung der ersten Kompressions-Spiralfeder. Hinsichtlich der mittels der Druckdifferenz zwischen dem Unterdruck und dem atmosphärischen Druck auf das Eingabeelement ausgeübten Vorspannkraft entspricht die Vorspannkraft, die im Zustand bewirkt wird, wenn das Luftventilelement mit dem Abdichtelement in Berührung steht und sich das Abdichtelement des Steuerventilelements weg von dem Vakuumventilelement befindet, der Vorspannkraft, die im Zustand bewirkt wird, in welchem der Abdichtabschnitt des Steuerventilelements mit dem Vakuumventilelement in Berührung steht und in welchem sich das Luftventilelement weg von dem Abdichtelement befindet. Somit ist die Betätigungseingabekraft, die ausgeübt wird, wenn die Einheit gestartet wird, um betätigt zu werden, verglichen mit der aus dem Stand der Technik bekannten Vakuum-Servo-Einheit in großem Maße verringert.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen ausführlich beschreiben. Es zeigen:
  • 1 eine Schnittansicht einer Vakuum-Servo-Einheit gemäß einem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
  • 2 eine vergrößerte Schnittansicht eines Teils einer Vakuum-Servo-Einheit gemäß dem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; und
  • 3 eine vergrößerte Schnittansicht eines Teils einer Vakuum-Servo-Einheit gemäß einem zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
  • Bezogen auf die 1 und 2 ist eine Vakuum-Servo-Einheit gemäß einem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel gezeigt. Eine Vakuum-Servo-Einheit 10 hat ein Gehäuse 11, welches eine Druckkammer zwischen einem Vorderelement 11a und einem Rückelement 11b definiert, das in einer Öffnung des Vorderelements 11a aufgenommen ist und daran gesichert ist. Die Druckkammer in dem Gehäuse 11 ist an ihrer Vorderseite in eine Druckkammer 12 mit konstantem Unterdruck (nachstehend als Konstantdruckkammer 12 bezeichnet) und an ihrer Rückseite in eine Kammer 13 mit variablem Druck aufgeteilt, und zwar mittels eines bewegbaren Wandelements 14, das eine Druckeinstellringplatte 14a (nachstehend als Platte bzw. Scheibe 14a bezeichnet) und ein Diaphragma 14b aufweist. Die Konstantdruckkammer 12 kann mit einer Vakuumquelle in Verbindung treten, wie etwa einem Einlaßverteiler einer nicht gezeigten Brennkraftmaschine und einer nicht gezeigten Vakuumpumpe. Die Scheibe 14a ist an ihrem Innenumfangsabschnitt mit einem Außenumfangsabschnitt des Vorderendes eines zylindrischen Elements 15 einstückig verbunden. Das Diaphragma 14b hat eine Außenumfangswulst, die zwischen dem Vorderelement 11a und dem Rückelement 11b des Gehäuses 11 luftdicht eingeklammert ist, und eine Innenumfangswulst, die in einer Kreisnut luftdicht eingepaßt ist, die um einen Außenumfang des zylindrischen Elements 15 gebildet ist.
  • Das zylindrische Element 15 erstreckt sich vom Mittelabschnitt des bewegbaren Wandelements 14 nach hinten und aus dem Gehäuse 11, und zwar durch sein Rückelement 11b in luftdichter und verschiebbarer Beziehung. Ein Plungerkolben 16 ist in koaxialer und verschiebbarer Beziehung in dem zylindrischen Element 15 aufgenommen. Der Plungerkolben 16 ist über ein Kugelgelenk mit dem Vorderende einer Stange 31 verbunden, um zusammen mit der Stange 31 ein Eingabeelement zu bilden. Innerhalb des zylindrischen Elements 15 ist ein Steuerventil 19 angeordnet, das einen zylindrischen (ausdehnbaren) Faltungsabschnitt 19a aufweist, der an seiner Rückseite mit einem Wulstabschnitt 19b ausgebildet ist, der mittels eines Halters 20 an der Innenfläche des zylindrischen Elements 15 luftdicht zu befestigen ist und der einen an dem Vorderende des zylindrischen Abschnitts 19a gebildeten Abdichtabschnitt 19c hat. Der Abdichtabschnitt 19c liegt einem Vakuumventil 15a gegenüber, das in dem zylindrischen Element 15 für die Steuerung des Unterdrucks gebildet ist. Das Vakuumventil 15a ist für die Steuerung des Unterdrucks vorgesehen, der von der Konstantdruckkammer 12 zur Kammer 13 mit variablen Druck übertragen wird. An der Stange 31 befindet sich ein luftdicht und verschiebbar montiertes Luftventil 32, das einem Abdichtelement 33 gegenüberliegt, das mittels des Halters 20 luftdicht befestigt ist, so daß die von der Atmosphäre in die Kammer 13 mit variablen Druck eingeführte Luft zu steuern ist. Ein Kontaktabschnitt 16c ist an dem Hinterende des Plungerkolbens 16 gebildet, um den Abdichtabschnitt 19c des Steuerventils 19 weg von dem Vakuumventil 15a zu bewegen, wobei zudem ein Kontaktabschnitt 31a an der Stange 31 gebildet ist, um das Luftventil 32 weg von dem Abdichtelement 33 zu betätigen. Ein Abdichtring 35 ist an der Stange 31 montiert, um die luftdichte Beziehung zwischen der Stange 31 und dem Luftventil 32 zu halten, das sich an der Stange 31 verschiebt.
  • Eine erste Kompressions-Spiralfeder 21 ist zwischen dem Luftventil 32 und dem Abdichtabschnitt 19c des Steuerventils 19 vorgesehen, wobei eine zweite Kompressions-Spiralfeder 22 zwischen dem Halter 20 und der Stange 31 vorgesehen ist und eine dritte Kompressions-Spiralfeder 34 zwischen dem Plungerkolben 16 und dem Luftventil 32 vorgesehen ist. Die Summe der Vorspannkraft (Belastung) der ersten Kompressions-Spiralfeder 21 und der Vorspannkraft (Belastung) der dritten Kompressions-Spiralfeder 34 ist um einen geringen Betrag größer als die Druckdifferenz zwischen dem atmosphärischen Druck und dem Unterdruck, die auf das Luftventil 32 nach links ausgeübt wird (in 1). Gleichzeitig ist die Vorspannkraft der ersten Kompressions-Spiralfeder 21 viel geringer als die Vorspannkraft der dritten Kompressions-Spiralfeder 34. Durch die Vorspannkraft (Belastung) der zweiten Kompressions-Spiralfeder 22 wird das Luftventil 32 gezwungen, mit dem Abdichtelement 33 in Berührung zu treten, wobei der Abdichtabschnitt 19c des Steuerventils 19 von dem Vakuumventil 15a weggehalten wird, und zwar gegen die Druckdifferenz zwischen dem atmosphärischen Druck und dem Unterdruck, die auf das Luftventil 32 und auf die Stange 31 ausgeübt wird.
  • Um den Weg des Plungerkolbens 16 relativ zum zylindrischen Element 15 nach hinten zu begrenzen, ist eine Beschränkungseinrichtung 23 mit einem Hinterschneidungsabschnitt, in welchem der Abschnitt 16b geringen Durchmessers des Plungerkolbens 16 aufgenommen ist, durch das zylindrische Element 15 vorgesehen. Die Dicke der Beschränkungseinrichtung 23 ist um einen vorbestimmten Betrag kleiner als die Dicke einer Nut, die im zylindrischen Element 15 definiert ist, und zwar für das Aufnehmen der Beschränkungseinrichtung 23, so daß sich die Beschränkungseinrichtung 23 um einen vorbestimmten Betrag relativ zum zylindrischen Element 15 in Axialrichtung des Plungerkolbens 16 bewegen kann. In dem Zustand, in welchem die Beschränkungseinrichtung 23 relativ zum zylindrischen Element 15 an der hintersten Seite platziert wird, befindet sich der Abdichtabschnitt 19c des Steuerventils 19 um den größten Weg weg von dem Vakuumventil 15a, so daß die Luft in der Kammer 13 mit variablen Druck sofort in die Konstantdruckkammer 12 strömen kann. Die gegenüberliegenden Enden der Beschränkungseinrichtung 23 sind derart angeordnet, daß sie sich aus dem zylindrischen Element 15 erstrecken, so daß sie an der Innenfläche des Gehäuses 11 anstoßen können. Daher wirkt die Beschränkungseinrichtung 23 als Stopper, um eine Umkehr-Stellung des bewegbaren Wandelements 14 zu schaffen. Das heißt, daß dieses derart angeordnet ist, daß die Rück-Bewegung des mittels der Rücksprungfeder 24 vorgespannten bewegbaren Wandelements 14 endet, wenn das zylindrische Element 15 mittels der Innenfläche des Gehäuses 11 mit daran angestoßener Beschränkungseinrichtung 23 blockiert ist. Im Falle, daß das bewegbare Wandelement 14 an seiner Umkehr-Stellung angeordnet ist, ist der Weg zwischen dem Vakuumventil 15a und dem Abdichtabschnitt 19c des Steuerventils 19 sehr gering.
  • Das Ausgabeelement 25 hat an seinem Hinterende einen tellerartigen Abschnitt 25a, der in das Vorderende des zylindrischen Elements 15 verschiebbar aufgenommen ist, wobei darin eine Kautschukscheibe 26 aufgenommen ist, so daß eine zur nach vorne gerichteten Kraft des bewegbaren Wandelements 14 proportionale Reaktionskraft auf den Plungerkolben 16 ausgeübt wird, wie bereits aus dem Stand der Technik bekannt ist. Zwischen dem Gehäuse 11 und dem zylindrischen Element 15 befindet sich eine Schutzmanschette 30 mit einem Durchgangsloch 30a, das festgelegt ist, um das Rückoffenende des zylindrischen Elements 15 mit der Atmosphäre zu verbinden.
  • Im Falle, daß die Stange 31 nicht mit der Betätigungseingabekraft beaufschlagt ist, d.h. im Normalzustand, wird keine nach vorne gerichtete Kraft auf das bewegbare Wandelement 14 ausgeübt. Im Normalzustand gemäß den 1 und 2 steht das Luftventil 32 mit dem Abdichtelement 33 in Berührung, das an das zylindrische Element 15 fixiert ist, um die in die Kammer 13 mit variablen Druck strömende Luft zu blockieren, wobei der Abdichtabschnitt 19c des Steuerventils 19 über einen geringen Weg weg von dem Vakuumventil 15a angeordnet ist, um die Konstantdruckkammer 12 mit der Kammer 13 mit variablen Druck zu verbinden, so daß die Kammer 13 mit variablen Druck mit dem gleichen Unterdruck wie die Konstantdruckkammer 12 beaufschlagt wird. Daher ist das Steuerventil 19 lediglich mit dem Unterdruck beaufschlagt.
  • Im Betrieb wird die Stange 31, beispielsweise auf das Eindrücken eines nicht gezeigten Bremspedals hin, mit der Betätigungseingabekraft beaufschlagt. Wenn die Betätigungseingabekraft eine Differenz zwischen der Kraft, die mittels der Druckdifferenz zwischen dem atmosphärischen Druck und dem Unterdruck für das Vorspannen des Luftventils 32 und der Stange 31 zur Vorderseite hin beaufschlagt ist, und der Vorspannkraft der zweiten Kompression-Spiralfeder 22 überschreitet, d.h. wenn die Summe der auf die Stange 31 ausgeübten Betätigungseingabekraft und der Vorspannkraft für das Vorspannen des Luftventils 32 und der Stange 31 zur Vorderseite gemäß der Druckdifferenz zwischen dem atmosphärischen Druck und dem Unterdruck die Vorspannkraft der zweiten Kompressions-Spiralfeder 22 überschreitet, dann werden die Stange 31 und der Plungerkolben 16 gezwungen, sich zur Vorderseite zu bewegen, wobei der Abdichtabschnitt 19c des Steuerventils 19 diesen folgt. Dabei kommt der Abdichtabschnitt 19c des Steuerventils 19 mit dem Vakuumventil 15a in Berührung, um die Verbindung der Kammer 13 mit variablen Druck mit der Konstantdruckkammer 12 zu blockieren, wobei der Kontaktabschnitt 31a der Stange 31 mit dem Luftventil 32 in Berührung steht, um die Betätigungseingabekraft durch den Betrag der Vorspannkraft der ersten Kompressions-Spiralfeder 21 zu erhöhen. Folglich wird das Luftventil 32 weg von dem Abdichtelement 33 betätigt, um die Luft durch das Durchgangsloch 30a der Schutzmanschette 30 und durch die Innenseite des zylindrischen Elements 15 einzuführen, so daß der Druck in der Kammer 13 mit variablen Druck gesteigert wird. Während der Druck in der Kammer 13 mit variablen Druck derart erhöht ist, daß dieser größer als der Druck in der Konstantdruckkammer 12 ist, wird die nach vorne gerichtete Kraft auf das bewegbare Wandelement 14 ausgeübt und über die Kautschukscheibe 26 auf das Ausgabeelement 25 übertragen, um das bewegbare Wandelement 14 und das zylindrische Element 15 zur Vorderseite hin zu bewegen.
  • Wenn die nach vorne gerichtete Kraft des bewegbaren Wandelements 14 den vorbestimmten Wert erreicht, wobei der variable Druck der Kammer 13 gesteigert wird, erstreckt sich ein dem Plungerkolben 16 gegenüberliegender Abschnitt der Kautschukscheibe 26 zum Plungerkolben 16, um mit diesen in Berührung zu treten, so daß die nach hinten gerichtete Reaktionskraft, die zur nach vorne gerichteten Reaktionskraft des bewegbaren Wandelements 14 proportional ist, auf den Plungerkolben 16 ausgeübt wird. In diesem Zustand wird der Plungerkolben 16 betätigt, um sich gemäß der Differenz zwischen der Betätigungseingabekraft und der Reaktionskraft, die mittels der Kautschukscheibe 26 ausgeübt wird, zu bewegen, so daß der Berührungszustand zwischen dem Abdichtelement 33 und dem Luftventil 32 gesteuert ist, wobei der Berührungszustand zwischen dem Abdichtabschnitt 19c und dem Vakuumventil 15a gesteuert ist, so daß die Differenz aufgehoben wird.
  • 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei sich die Tragestruktur des Luftventils 32 von dem aus dem ersten Ausführungsbeispiel unterscheidet. Das Luftventil 32 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist in einem zylindrischen Abschnitt 16d verschiebbar aufgenommen, der mit dem Plungerkolben 16 einstückig ausgebildet ist, um eine luftdichte Beziehung zwischen dem Luftventil 32 und der Stange 31 zu halten, wobei dazwischen die Schutzmanschette 36 angebracht ist. Der zylindrische Abschnitt 16d ist an seinem Kopfende mit einem Kontaktabschnitt 16e ausgebildet, der das Luftventil 32 weg von dem Abdichtelement 33 betätigt. Mit der in 3 gebildeten Struktur schwingt das Luftventil 32 nicht, selbst wenn die Stange 31 gezwungen wird, um den Verbindungspunkt mit dem Plungerkolben 16 zu schwingen. Daher ist es vorteilhaft, die Struktur aus 3 anzuwenden, um zwischen dem Luftventil 32 und dem Abdichtventil 33 eine gute Abdichteigenschaft zu erreichen.

Claims (7)

  1. Vakuum-Servo-Einheit (10) für ein Fahrzeugbremssystem mit: einem Gehäuse (11), in dem eine Druckkammer definiert ist; einem bewegbaren Wandelement (14), das im Gehäuse (11) vorgesehen ist, um die Druckkammer in eine Konstantdruckkammer (12) und in eine Kammer (13) mit variablem Druck zu teilen; einem zylindrischen Element (15), das sich von einem Mittelabschnitt des bewegbaren Wandelements (14) erstreckt und ein sich aus dem Gehäuse (11) erstreckendes offenes Ende aufweist; einem Eingabeelement (16, 31) mit einem Plungerkolben (16), der in dem zylindrischen Element (15) in koaxialer Beziehung damit verschiebbar angebracht ist, und einer Stange (31), die über eine Kugelgelenkverbindung mit dem Plungerkolben (16) verbunden ist, wobei sich die Stange (31) durch das offene Ende des zylindrischen Elements (15) aus dem zylindrischen Element (15) heraus erstreckt; einem Vakuumventilelement (15a), das im Inneren des zylindrischen Elements (15) vorgesehen ist, wobei das Vakuumventilelement (15a) das Eingabeelement (16, 31) umgibt und sich dieses zum offenen Ende des zylindrischen Elements (15) erstreckt; einem Abdichtelement (33), das an der Innenseite des zylindrischen Elements (15) an einer Position vorgesehen ist, die näher zum offenen Ende liegt als das Vakuumventilelement (15a), wobei das Abdichtelement (33) dem Vakuumventilelement (15a) axial beabstandet gegenüberliegt; einem Steuerventilelement (19), das ein Faltungselement (19a) hat, wobei ein Ende davon mit einem dem Vakuumventilelement (15a) gegenüberliegenden Abdichtabschnitt (19c) versehen ist; einem Luftventilelement (32), das an dem Eingabeelement dem Abdichtelement (33) gegenüberliegend angebracht ist; einer ersten Kompressions-Spiralfeder (21) zwischen dem Luftventilelement (32) und dem Abdichtabschnitt (19c) des Steuerventilelements (19); einem ersten Kontaktabschnitt (16c), der am Eingabeelement vorgesehen ist, um den Abdichtabschnitt (19c) des Steuerventilelements (19) weg von dem Vakuumventilelement (15a) zu betätigen; einem zweiten Kontaktabschnitt (31a; 16e), der am Eingabeelement (16, 31) vorgesehen ist, um das Luftventilelement (32) weg von dem Abdichtelement (33) zu betätigen; einer zweiten Kompressions-Spiralfeder (22), die im zylindrischen Element (15) vorgesehen ist, um das Eingabeelement (16, 31) gegenüber dem zylindrischen Element (15) vorzuspannen, um den ersten Kontaktabschnitt (16c) mit dem Abdichtabschnitt (19c) des Steuerventilelements (19) in Berührung zu bringen und um bei nicht betätigtem Eingabeelement (16, 31) den Abdichtabschnitt (19c) weg von dem Vakuumventilelement (15a) in den Normalzustand zu bewegen; wobei die zweite Kompressions-Spiralfeder (22) das Eingabeelement vorspannt, um das Abdichtelement (33) mit dem Luftventilelement (32) in Berührung zu bringen; einer Einrichtung (23) zum Beschränken des Weges des Eingabeelements (16, 31), das mittels der zweiten Kompressions-Spiralfeder (22) in Bezug auf das zylindrische Element (15) vorspannbar ist; und einer Reaktionseinrichtung (26), die eine auf den Plungerkolben (16) zurückwirkende Reaktionskraft ausübt als Reaktion auf eine nach vorn gerichtete Kraft des bewegbaren Wandelelements (14), die aus der Druckdifferenz zwischen der Konstantdruckkammer (12) und der Kammer (13) mit variblem Druck resultiert; wobei die Kammer (13) mit variablem Druck mit der Konstantdruckkammer (12) in Verbindung bringbar ist, und zwar über einen Zwischenraum, der zwischen dem Vakuumventilelement (15a) und dem Abdichtabschnitt (19c) des Steuerventilelements (19) definiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Faltungselement (19a) des Steuerventilelements (19) rotationssymmetrisch ist und das andere Ende des Faltungselements (19a) an der Innenseite des zylindrischen Elements (15) luftdicht befestigt ist; das Luftventilelement (32) in verschiebbarer und luftdichter Beziehung mit dem Eingabeelement (16, 31) am Eingabeelement angebracht ist; und eine dritte Kompressions-Spiralfeder (34) zwischen dem Plungerkolben (16) und dem Luftventilelement (32) angeordnet ist.
  2. Vakuum-Servo-Einheit nach Anspruch 1, wobei ein Halter (20) am zylindrischen Element (15) fixiert ist und die zweite Kompressions-Spiralfeder (22) zwischen dem Halter (20) und der Stange (31) angebracht ist.
  3. Vakuum-Servo-Einheit nach Anspruch 2, wobei die Vorspannkraft der zweiten Kompressions-Spiralfeder (22) mit der Druckdifferenz zwischen dem atmosphärischen Druck und dem Unterdruck, die auf das Luftventilelement (32) und auf die Stange (31) ausgeübt wird, im Gleichgewicht ist, um das Luftventilelement (32) mit dem Abdichtelement (33) in Berührung zu halten und den Abdichtabschnitt (19c) des Steuerventilelements (19) weg von dem Vakuumventilelement (15a) zu halten.
  4. Vakuum-Servo-Einheit nach Anspruch 3, wobei die Summe der Vorspannkraft der ersten Kompressions-Spiralfeder (21) und der Vorspannkraft der dritten Kompressions-Spiralfeder (34) größer als die Druckdifferenz zwischen dem atmosphärischen Druck und dem Unterdruck ist, die auf das Luftventilelement (32) ausgeübt wird, wobei die Vorspannkraft der ersten Kompressions-Spiralfeder (21) kleiner als die Vorspannkraft der dritten Kompressions-Spiralfeder (34) ist.
  5. Vakuum-Servo-Einheit nach Anspruch 1, wobei der zweite Kontaktabschnitt (31a) an der Stange (31) ausgebildet ist und das Luftventilelement (32) an der Stange (31) verschiebbar angebracht ist, um mit dem auf der Stange (31) ausgebildeten Kontaktabschnitt (31a) in Eingriff bringbar zu sein.
  6. Vakuum-Servo-Einheit nach Anspruch 1, wobei der zweite Kontaktabschnitt (16e) an dem Endabschnitt des Plungerkolbens (16) an dessen mit der Stange (31) verbundener Seite ausgebildet ist und das Luftventilelement (32) an dem Plungerkolben (16) verschiebbar angebracht ist, um mit dem an dem Plungerkolben (16) ausgebildeten zweiten Kontaktabschnitt (16e) in Eingriff bringbar zu sein.
  7. Vakuum-Servo-Einheit nach Anspruch 6, wobei eine elastische Schutzmanschette (36) zwischen Luftventilelement (32) und der Stange (31) für das luftdichte Abdichten des dazwischen befindlichen Zwischenraums angeordnet ist.
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