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DE19519154C2 - Vorrichtung zur Versorgung der Führungsschiene einer Kettensäge mit Schmieröl - Google Patents

Vorrichtung zur Versorgung der Führungsschiene einer Kettensäge mit Schmieröl

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DE19519154C2
DE19519154C2 DE1995119154 DE19519154A DE19519154C2 DE 19519154 C2 DE19519154 C2 DE 19519154C2 DE 1995119154 DE1995119154 DE 1995119154 DE 19519154 A DE19519154 A DE 19519154A DE 19519154 C2 DE19519154 C2 DE 19519154C2
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Germany
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oil
guide rail
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pump
chainsaw
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Hirofumi Yamami
Hiroaki Koga
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Kioritz Corp
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Kioritz Corp
Kyoritsu Noki Co Ltd
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    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16NLUBRICATING
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Versorgung der Führungsschiene einer Kettensäge mit Schmieröl, mit einer Ölpumpe und einer daran angeschlossenen Ableitung, deren Ende als eine der Führungsschiene zugewandte und druckmitteldicht an dieser anliegende längliche offene Leitung ausgebildet ist, die mit der Ölversorgungsöffnung der Führungsschiene zusammenwirkt.
Kettensägen sind üblicherweise mit einer Ölpumpe zur Förde­ rung von Schmieröl zur Sägekette ausgestattet, um einen gleichmäßigeren Lauf der Sägekette sicherzustellen.
Eine Kettensäge mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der US-4 813 139 bekannt. Bei der Kettensäge nach der US-4 813 139 ist die Ölpumpe als Drehkol­ benpumpe ausgebildet, bei der ein Kolben um seine Achse drehbar und längs seiner Achse hin- und herbewegbar in einem Pumpzylinder gelagert ist. Der Kolben wird rotierend ange­ trieben und dabei von einem Nockenmechanismus zu einer axialen Hin- und Herbewegung gezwungen, um jeweils einen Saug- und Druckhub in bezug auf einen Pumpkammerabschnitt des Zylinders auszuführen. Am druckseitigen Ausgangsanschluß der Ölpumpe ist eine Ableitung angeschlossen, deren Ende als eine der Führungsschiene der Sägekette zugewandte und druckmittel­ dicht an der Führungsschiene anliegende längliche offene Leitung ausgebildet ist, die mit einer Ölversorgungsöffnung der Führungsschiene zusammenwirkt, um Schmieröl zur Sägekette zu führen.
Bei einer Ölversorgungsvorrichtung der vorstehend genannten Art tritt das Problem auf, daß in Betriebspausen der Ölpumpe Öl aus der Ableitung zur Ölpumpe zurückfließen kann, wenn beispielsweise die Ölversorgungsöffnung der Führungsschiene oberhalb der Ölpumpe liegt. Dabei kann etwaiger Metallstaub, Abrieb oder dgl., aus dem Bereich der Führungsschiene mit dem zurückfließenden Öl in die Ölpumpe gelangen. Insbesondere nach einer längeren Betriebspause der Ölpumpe besteht dann die Gefahr, daß sich Metallpulver, Abrieb oder entsprechende Verunreinigungen zwischen dem Zylinder und dem Kolben der Ölpumpe festsetzen, was mit einer Leistungsverminderung und Geräuschentwicklung einhergeht und ferner zur Beschädigung der mit den Verunreinigungen in Reibkontakt kommenden Bau­ teile führen kann. Dementsprechend häufig sind aufwendige und kostenintensive Instandsetzungsarbeiten, wie etwa das Austau­ schen des Kolbens oder des Zylinders, erforderlich.
Aus der US-3 777 401 ist eine Kettensäge mit einer Vorrich­ tung zur Versorgung der Führungsschiene mit Schmieröl be­ kannt, bei der eine Ansammlung von Sägestaub, Holzspänen und dgl. an der Ölversorgungsöffnung der Führungsschiene durch spezielle Formgebung der Ölversorgungsöffnung weitgehend ver­ mieden wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrich­ tung zur Versorgung der Führungsschiene einer Kettensäge der eingangs genannten Art mit einfachen Maßnahmen zu verhindern, daß Verschmutzungen, wie Metallpulver, Abrieb oder dgl., mit zurückfließendem Öl in die Ölpumpe gelangen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die offene Leitung rückflußhemmende Wärme aufweist, die sich senkrecht zur Längsrichtung der offenen Leitung er­ strecken.
Nach Außerbetriebnahme der Kettensäge hat das ggf. von der Ölversorgungsöffnung der Führungsschiene zur Ölpumpe zurück­ fließende Öl die rückflußhemmenden Wände zu überwinden, welche eine rückstauende Wirkung ausüben. Bei dem verzögerten Rückfluß können sich in dem Öl enthaltende Verunreinigungen, wie Metallstaub, Abrieb oder dgl., in den von den rückfluß­ hemmenden Wänden unterteilten Abteilen der offenen Leitung an der Leitungswand absetzen. Die so abgefangenen Verunreinigun­ gen gelangen dann nicht mehr zur Ölpumpe.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist im Öleintritts­ bereich ein Filter vorgesehen, das eine zusätzliche Sicherung gegen das Eindringen von Verunreinigungen in die Ölpumpe bietet.
Durch das Abfangen von Verunreinigungen im Bereich der offe­ nen Leitung wird im Hinblick auf die Ölpumpe eine wesentliche Verschleißursache weitgehend beseitigt, so daß die Ölpumpe eine längere Lebensdauer hat und störungsfrei funktionieren kann.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 eine Horizontal-Teilschnittansicht einer Kettensäge mit einer Vorrichtung zur Versorgung der Führungs­ schiene mit Schmieröl nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Vertikalschnittansicht längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Gehäuses der Öl­ pumpe und des als offene Leitung ausgebildeten Endes der Ableitung,
Fig. 4 eine Vorderansicht des als offene Leitung ausgebil­ deten Endes der Ableitung mit Blickrichtung ent­ sprechend dem Pfeil IV in Fig. 3 und
Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie V-V in Fig. 4.
Fig. 1 zeigt eine Kettensäge mit einer Ölversorgungsvorrich­ tung nach der Erfindung in einer Horizontal-Teilschnitt- Darstellung, wobei wesentliche Merkmale im Schnitt darge­ stellt sind.
Die gezeigte Ölpumpe 1 zur Versorgung einer (nicht gezeigten) Sägekette einer Kettensäge mit Schmieröl ist eine Ölpumpe vom Drehkolbentyp, und ihr Gehäuse 2 ist in der Nähe eines (nicht gezeigten) Schmieröltanks am Rumpfteil der Kettensäge an­ geordnet. In dem Gehäuse 2 ist eine Antriebswelle 4 einer (nicht gezeigten) Antriebsmaschine drehbar eingesetzt, wobei die Antriebswelle 4 eine Schnecke 3 aufweist. Andererseits ist in einem inneren Raum 7 in dem Gehäuse 2 ein Kolben 6 drehbar und in seiner axialen Richtung ver­ schiebbar angeordnet, der einen mit der Schnecke 3 käm­ menden Schneckenradabschnitt 5 aufweist. Der Schnecken­ radabschnitt 5 ist aus einem geeigneten synthetischen Harzmaterial hergestellt und koaxial mit dem Kolben 6 vereinigt, der unter Verwendung einer kommerziell erhältlichen, mit hoher Präzision ge­ fertigten Nadel(rolle) aus einem geeigneten Metall reali­ siert worden ist. In dem inneren Raum 7 ist ein aus einem zylindrischen Stahlrohr hergestelltes Lager 8 fest einge­ paßt. Der sich von einem Ende des Schneckenradabschnitts 5 erstreckende erste Wellenabschnitt 61 des Kolbens 6 ist in axialer Richtung so lang ausgebildet, daß er über das Lager 8 hinaus in einen Pumpenkammerabschnitt 20 der Ölpumpe 1 reicht. Im Bereich des distalen Endes des ersten Wellenabschnitts 61 ist ein angeschnittener oder weggeschnittener Bereich 61a durch Bearbeitung der Nadel(rolle) ausgebildet, die als Kolben 6 verwendet wird. Der Kolben 6 ist auf der anderen Seite des Schneckenradabschnittes 5 mit einem zweiten Wellenabschnitt 62 versehen, der mit einem Steuerabschnitt oder Nockenabschnitt 62a ausgebildet ist, der im Bereich seiner Spitze eine Schrägfläche aufweist.
In dem Gehäuse 2 ist ein Führungsstift 12 eingesetzt, der in den inneren Raum 7 vorsteht, wobei das innere Ende des Führungsstiftes 12 auf den Nockenabschnitt 62a des Kolbens 6 trifft, um damit in Anlage zu kommen. Zwischen dem proximalen Ende 8a des Lagers 8 und dem Schneckenradab­ schnitt 5 ist eine Kompressions-Spiralfeder 22 eingesetzt, die den Nockenabschnitt 62a des Kol­ bens 6 vorspannt, um ihn gegen den Stift 12 zu drücken.
Der Pumpenkammerabschnitt 20 ist an seiner Umfangswand mit dia­ metral einander gegenüberliegenden Einlaß- und Auslaßöff­ nungen 31, 32 versehen, die in eine Pumpenkammer 30 mün­ den, welche zwischen dem distalen Ende des Kolbens 6 und einem Stöpselelement 8c festgelegt ist, wobei das Stöpsel­ element 8c aus einem elastischen Material, wie Gummi, hergestellt und flüssigkeitsdicht in der Öffnung am distalen Ende 8b des Gehäuses 2 fest eingesetzt ist, um die Öffnung zu schließen. Die Pumpenkammer 30 steht mit dem (nicht gezeigten) Schmieröltank über einen flexiblen Schlauch 25 in Verbindung, der flüssigkeitsdicht an einem integral mit dem Gehäuse 2 an der Einlaßöffnung 31 ausge­ bildeten Einlaßanschlußstück 34 angeschlossen ist.
Ein integral mit dem Gehäuse 2 an der Auslaßöffnung 32 ausgebildetes Auslaßanschlußstück 35 ist andererseits flüssigkeitsdicht an dem zylindrischen Verbindungsab­ schnitt 41 angeschlossen, der am stromaufwärtigen Ende einer Ableitung 40 ausgebildet ist, die nachstehend be­ schrieben wird.
Die Ableitung 40 wird nun im Detail beschrieben.
Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung, die allgemein ein Ausführungsbeispiel der Ableitung 40 zeigt, welche an die Ölpumpe 1 anzuschließen ist und vorzugsweise durch integrales Formen eines ölresistenten, synthetischen Gummis oder dergleichen hergestellt ist. Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Ableitung mit Blickrichtung entspre­ chend dem Pfeil IV in Fig. 3. Fig. 5 ist eine Schnittan­ sicht mit einem Schnitt, der im wesentlichen entlang der Linie V-V in Fig. 4 verläuft, wobei die Blickrichtung der Richtung der Pfeile in Fig. 4 entspricht.
Die gezeigte Ableitung 40 hat im wesentlichen U-Quer­ schnitt und weist einen allgemein bootförmigen Ablei­ tungskörper 42 und den Verbindungsabschnitt 41 auf, der einstückig mit dem Ableitungskörper 42 an dessen strom­ aufwärtigen Ende ausgebildet ist (und in unmittelbarer Nähe zu dem Auslaßanschlußstück 35 der Ölpumpe 1 liegt).
Der Ableitungskörper 42 ist als offene Leitung 44 ausgebildet, die peripher durch eine etwa elliptische, offene und sich in der Längsrichtung er­ streckende Randfläche 43 begrenzt ist, und die einen Bo­ den 44a und relativ zu dem Boden 44a schräg verlau­ fende Seitenwand (vgl. Fig. 5) aufweist. Rückflußhemmende Wände 45, 45, . . ., deren jede als plattenartige Zunge konfiguriert ist, sind derart ausge­ bildet, daß jede von ihnen in Richtung senkrecht zur Längsrichtung der offenen Leitung 44 (der Richtung des Ölflusses) angeordnet ist und sich von dem Boden 44a der offenen Leitung 44 nach oben erstreckt. Wie in Fig. 5 gezeigt, sind die rückflußhemmenden Wände 45, 45, . . . abdichtend mit dem Boden 44a der offenen Leitung 44 verbunden und begrenzen enge Lücken, deren jede eine Breite hat, die den Ölfluß zwischen der peripheren Wand, die sich längs der offenen Randfläche 43 erstreckt, und den rückflußhemmenden Wänden 45 nicht unterbindet (z. B. eine Breite von etwa 1 mm), um die Abgabe des Schmieröls zu ermöglichen. An dem stromaufwärtigen Ende (von dem sich der Verbindungsabschnitt 41 erstreckt) der offenen Leitung 44 ist vorzugsweise ein Filter 46 mit einem den Ölfluß nicht unterbindenden Sieb vorgesehen, um Metall­ pulver, Abrieb, Staub und dergleichen auszufiltern.
Vorzugsweise ist der Durchmesser eines durch den Verbin­ dungsabschnitt 41 führenden Kanals so klein wie möglich, um die rückflußhemmende Wirkung zu vergrößern.
Die in der oben beschriebenen Weise konstruierte Ablei­ tung 40 ist an dem Auslaßanschlußstück 35 der Öl­ pumpe 1 angeschlossen, so daß sie mit der Auslaßöffnung 32 der Ölpumpe 1 in Verbindung steht. Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, wird die offene Randfläche 43 der Ablei­ tung 40 von einem (nicht gezeigten) Körper der Kettensäge von hinten gedrückt, so daß sie flüssigkeitsdicht gegen eine Seitenplatte 51a gepreßt ist, welche an einer Paß­ fläche oder Sitzfläche 51 einer Führungsschiene 50 angeordnet ist, die die Bewegung der Sägekette führt und die offene Leitung 44 mit einer Ölversorgungsöffnung 53 der Führungsschiene 50 über eine längliche Öffnung 52 in der Seitenplatte 51a verbindet.
Im folgenden wird die Betriebsweise der Kettensäge mit der Struktur gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Wenn die Schnecke 3 durch die Antriebskraft der (nicht gezeigten) Antriebsmaschine gedreht wird, so wird der mit der Schnecke 3 kämmende Schneckenradabschnitt 5 dazu ver­ anlaßt, sich bei der Drehung zusammen mit dem Kolben 6 in der axialen Richtung hin- und herzubewegen. Die Hin- und Herbewegung findet in einem Hubbereich statt, der durch den Nockenabschnitt 62a und dem Füh­ rungsstift 12 bestimmt ist, wobei die Hin- und Herbewe­ gung des distalen Endabschnitts des ersten Wellenab­ schnitts 61 des Kolbens 6 eine Zunahme und eine Abnahme des Volumens der Pumpenkammer 30 zur Folge hat. Beim Be­ trieb der Pumpe 1 wird die Auslaßöffnung 32 während des Saughubes, bei dem das Volumen der Pumpenkammer 30 zu­ nimmt, durch die Umfangsfläche (abseits des angeschnitte­ nen Bereichs 61a) des distalen Endabschnittes des Kolben 6 geschlossen, wohingegen die Einlaßöffnung 31 durch den weggeschnittenen bzw. angeschnittenen Bereich 61a am di­ stalen Endabschnitt des ersten Wellenabschnittes 61 des Kolbens 6 mit der Pumpenkammer 30 in Verbindung steht.
Somit wird Schmieröl aus dem (nicht gezeigten) Öltank über den flexiblen Schlauch 25 und die Einlaßöffnung 31 in die Pumpenkammer 30 gesaugt.
Während des Ausstoßhubs oder Druckhubs, bei dem das Volu­ men der Pumpenkammer 30 abnimmt, wird die Einlaßöffnung 31 andererseits durch den nicht weggeschnittenen distalen Abschnitt des ersten Wellenabschnittes 61 des Kolbens 6 geschlossen, wobei sich die Position des nicht wegge­ schnittenen distalen Bereichs auf Grund der Drehung geän­ dert hat. Die Auslaßöffnung 32 steht nun mit der Pumpen­ kammer 30 über den weggeschnittenen Bereich 61a in Ver­ bindung. Das Schmieröl in der Pumpenkammer 30 wird daher durch die Auslaßöffnung 32 hindurch zu der offenen Lei­ tung 44 in der Ableitung 40 gefördert und über die Ölver­ sorgungsöffnung 53 der Führungsschiene 50 in eine Säge­ kettenführungsnut 55 eingespeist, um die Sägekette zu schmieren.
Es ist zu beachten, daß das in der offenen Leitung 44 der Ableitung 40 verbleibende Öl während einer Zeitspanne zwischen der Beendigung des Betriebs der Ölpumpe 1 und der folgenden Wiederaufnahme des Pumpbetriebs 1 in die Ölpumpe zurückfließen kann. Falls Metallpulver, Abrieb, Staub oder dergleichen, wie etwa auf der Oberfläche der Führungsschiene 50 niedergeschlagener Eisenstaub oder Reststaub vom Feilen einer Sägekette, mit dem zurück­ fließenden Öl in die Ölpumpe 1 eingebracht würde, so könnte dies in unerwünschter Weise zu den diversen oben erwähnten Problemen führen. Das Öl wird jedoch temporär in jedem der Abteile zurückgehalten, in welche die offene Leitung 44 durch die in dem Ablei­ tungskörper 42 ausgebildeten rückflußhemmenden Wände 45, 45 . . . unterteilt ist, um so etwaigen Metallstaub, Abrieb oder dergleichen in den Abteilen zurückzulassen, und es wird außerdem durch das Filter gefiltert, wodurch derartiger Metallstaub, Abrieb oder dergleichen daran gehindert wird, in die Ölpumpe 1 einzudringen.
Selbst wenn die Lage der Ölversorgungsöffnung 53 abhängig von der Art der Führungsschiene 50 variiert, entstehen keine Probleme, da eine Vielzahl von rückflußhemmenden Wänden 45 vorgesehen ist.
Beispielsweise kann an Stelle der in dem illustrierten Ausführungsbeispiel gezeigten Drehkolbentyp-Ölpumpe eine Ölpumpe vom Zahnradtyp, Membrantyp oder dergleichen ver­ wendet werden.

Claims (2)

1. Vorrichtung zur Versorgung der Führungsschiene (50) einer Kettensäge mit Schmieröl, mit einer Ölpumpe (1) und einer daran angeschlossenen Ableitung (40), deren Ende als eine der Führungsschiene (50) zugewandte und druckmitteldicht an dieser anliegende längliche offene Leitung (44) ausgebildet ist, die mit der Ölversorgungs­ öffnung (53) der Führungsschiene (50) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die offene Leitung (44) rückflußhemmende Wände (45) aufweist, die sich senkrecht zur Längsrichtung der offenen Leitung (44) erstrecken.
2. Vorrichtung zur Versorgung der Führungsschiene (50) einer Kettensäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableitung (40) im Öleintrittsbereich der offenen Leitung (44) ein Filter (46) aufweist.
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