DE19517396A1 - Tragschiene - Google Patents
TragschieneInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B1/00—Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
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- H02B1/04—Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing
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- H01R9/00—Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
- H01R9/22—Bases, e.g. strip, block, panel
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Description
Die Erfindung betrifft eine Tragschiene, insbesondere für Reihenklemmen und vor
zugsweise zur Verwendung im Kraftfahrzeugbereich, mit einem Tragschienenkörper.
Im Kraftfahrzeugbereich, vorzugsweise bei Lastkraftwagen, werden bei der Elek
troinstallation u. a. Reihenklemmen zur Verdrahtung eingesetzt. Zur Anordnung und
Halterung der Reihenklemmen dienen Tragschienen. Die im Kraftfahrzeugbereich
verwendeten Tragschienen entsprechen üblicherweise der DIN EN 50022 ff und be
stehen aus Metall. Probleme ergeben sich bei den bekannten Tragschienen immer
dann, wenn eine Montage an kleinen Flächen erforderlich ist. Eine derartige Mon
tage ist häufig, wenn überhaupt, nur mit einem hohen Aufwand möglich.
Die Erfindung geht einen neuen Weg. Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, daß dem
Tragschienenkörper wenigstens ein Befestigungsflansch zugeordnet ist. Mit Hilfe des
dem Tragschienenkörper unmittelbar zugeordneten Befestigungsflansches, der ent
weder mit dem Tragschienenkörper koppelbar, also lösbar verbindbar ist, oder aber
fest mit diesem gekoppelt ist, läßt sich eine Montage auch an kleinen Flächen ohne
weiteres verwirklichen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Befestigungsflansch
an einer Stirnfläche des Tragschienenkörpers vorgesehen ist, der Tragschienenkörper
also in Richtung seiner Längsachse von dem Befestigungsflansch absteht. Besonders
vorteilhaft ist es bei dieser Ausführungsform, wenn der Befestigungsflansch quer zur
Längsachse des Tragschienenkörpers angeordnet ist, so daß die Montage von Rei
henklemmen seitlich bis an den Befestigungsflansch heran möglich, also eine optimale
Raumausnutzung gewährleistet ist.
Die bekannten, im Kraftfahrzeugbereich verwendeten Tragschienen bestehen, wie
eingangs erwähnt, aus Metall und sind daher rostanfällig. Um die Verwendbarkeit der
Tragschiene gerade im Kraftfahrzeugbereich zu erhöhen, ist nun außerdem vorgese
hen, daß der Tragschienenkörper und/oder der Befestigungsflansch aus Kunststoff
bestehen. Dabei bietet es sich insbesondere dann, wenn sowohl der Tragschienen
körper, als auch der Befestigungsflansch aus Kunststoff bestehen, an, den Tragschie
nenkörper und den Befestigungsflansch einteilig bzw. -stückig auszubilden. Hier
durch wird die Herstellung der erfindungsgemäßen Tragschiene erheblich verein
facht. Dies gilt insbesondere dann, wenn die erfindungsgemäße Tragschiene durch
ein Kunststoffspritzverfahren hergestellt wird. Es darf allerdings auch darauf hinge
wiesen werden, daß es natürlich ohne weiteres möglich ist, den Tragschienenkörper
und auch den Befestigungsflansch aus Metall herzustellen und dann über eine
geeignete Verbindung, beispielsweise eine Schweißverbindung, einteilig zu machen.
In jedem Falle ist die Herstellung und Montage sehr einfach, da es sich bei der
erfindungsgemäßen Tragschiene um ein einziges Bauteil handelt.
Weiterhin bietet es sich bei der einteiligen Ausbildung des Tragschienenkörpers und
des Befestigungsflansches an, zur Erhöhung der Biegesteifigkeit der Tragschiene
zwischen dem Tragschienenkörper und dem Befestigungsflansch Verstrebungen vor
zusehen. Damit die Verstrebungen nicht die Anordnung von Reihenklemmen auf dem
Tragschienenkörper behindern, bietet es sich weiterhin an, diese an der Unterseite des
Tragschienenkörpers anzuordnen.
Statt der zuvor erwähnten einteiligen Ausbildung des Tragschienenkörpers und des
Befestigungsflansches, die zweifelsohne Herstellungs- und Montagevorteile bietet,
versteht es sich, daß es natürlich grundsätzlich ebenfalls möglich ist, den Tragschie
nenkörper lösbar mit dem Befestigungsflansch zu verbinden. So könnten beispiels
weise am Tragschienenkörper Haken od. dgl. vorgesehen sein, die in entsprechende
korrespondierende Öffnungen am Befestigungsflansch eingreifen. Bei der lösbaren
Verbindung des Tragschienenkörpers und des Befestigungsflansches sollten dann
vorteilhafterweise Abstützungen vorgesehen sein, um ein unbeabsichtigtes Lösen
oder Abknicken des Tragschienenkörpers vom Befestigungsflansch zu verhindern.
Der Befestigungsflansch kann grundsätzlich jede Form haben; besonders eignet sich
eine rechteckige oder runde Ausführung, jeweils mit einer bestimmten Anzahl von
Anschrauböffnungen, so daß verschiedene Möglichkeiten der Montage bzw. Befe
stigung auch an kleinen Flächen bestehen.
Weiterhin ist es von Vorteil, wenn der erfindungsgemäßen Tragschiene eine Haube
zugeordnet ist. Mit einer solchen Haube, die vorzugsweise an dem Befestigungs
flansch zu befestigen ist, läßt sich sowohl eine abgedeckte, als auch eine abgedichtete
Ausführung der erfindungsgemäßen Tragschiene einschließlich Reihenklemmen erzie
len.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfin
dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnung und der Zeichnung selbst. Dabei bilden alle beschriebenen
und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den
Gegenstand der vorliegenden Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in
den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer erfin
dungsgemäßen Tragschiene,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Tragschiene aus Fig. 1 mit angedeu
teten Reihenklemmen und
Fig. 3 bis 8 Draufsichten auf verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemä
ßen Tragschiene.
In den einzelnen Figuren ist jeweils eine Tragschiene 1 dargestellt. Die Tragschiene 1,
die einen Tragschienenkörper 2 aufweist, dient zum Aufsetzen von Reihenklemmen
3, die in Fig. 2 angedeutet sind. Die Reihenklemmen 3 wiederum werden zur Verdrah
tung bei der Elektroinstallation verwendet.
Wesentlich ist nun, daß dem Tragschienenkörper 2 ein Befestigungsflansch 4 zuge
ordnet ist. Der Befestigungsflansch 4 befindet sich an einer Stirnfläche 5 des Trag
schienenkörpers 2. Dabei ist die Anordnung des Befestigungsflansches 4 zum Trag
schienenkörper 2 so gewählt, daß der Befestigungsflansch 4, oder genauer, die dem
Tragschienenkörper 2 zu gewandte Seite des Befestigungsflansches 4, quer zur
Längsachse L des Tragschienenkörpers 2 verläuft. Mit anderen Worten bedeutet
dies, daß der Tragschienenkörper 2 in seiner Längserstreckung rechtwinklig vom Be
festigungsflansch 4 absteht.
Bei den in den einzelnen Figuren dargestellten Tragschienen 1 handelt es sich jeweils
um ein einstückiges, aus Kunststoff bestehendes Bauteil. Der Tragschienenkörper 2
geht dabei mit seinem einen Ende unmittelbar in den Befestigungsflansch 4 über. An
der Unterseite 6 des Tragschienenkörpers 2 befinden sich auf gegenüberliegenden
Seiten zwei Verstrebungen 7, 8, die zur Erhöhung der Biegesteifigkeit der Trag
schiene 1 dienen. Die Verstrebungen 7, 8, die sich von dem Tragschienenkörper 2
zum Befestigungsflansch 4 erstrecken, sind natürlich ebenfalls einteilig mit dem ge
samten Bauteil ausgebildet und bestehen auch aus Kunststoff.
Der Befestigungsflansch 4 selbst hat vorliegend eine Rechteck-Form, wobei der
Tragschienenkörper 2 im unteren Bereich des Befestigungsflansches 4 vorgesehen
ist. Im oberen Bereich des Befestigungsflansches 4 sind vorliegend zwei Anschraub
öffnungen 9, 10 vorgesehen, die es ermöglichen, den Befestigungsflansch 4 mit dem
Tragschienenkörper 2 an einer beliebigen Wand bzw. Fläche zu befestigen. Die An
schrauböffnungen 9, 10 sind vorliegend derart ausgebildet, daß der Schraubenkopf
einer Befestigungsschraube im Befestigungszustand in der jeweiligen Anschrauböff
nung 9, 10 versenkt ist und nicht oder nur geringfügig über die Oberseite des Befe
stigungsflansches 4 in Richtung zum Tragschienenkörper 2 hin übersteht.
In den Fig. 3 bis 5 sind verschiedene Ausführungsformen von Tragschienen 1 darge
stellt. Während der Befestigungsflansch 4 - wie auch bei den Ausführungsformen der
Fig. 6 bis 8 - grundsätzlich die gleiche Form und Ausbildung auch hinsichtlich der
Schrauböffnungen 9, 10 hat, ist der Tragschienenkörper 2 und sind ggf. auch die
Verstrebungen 7, 8 z. T. unterschiedlich ausgebildet. Bei allen drei Ausführungsfor
men handelt es sich um Tragschienenkörper 2 nach DIN EN 50022. Alle Tragschie
nen 1 haben die gleiche Breite, nämlich 35 mm. Während bei der Ausführungsform
gemäß der Fig. 3 der Tragschienenkörper 2 eine Höhe von 7,5 mm hat, weist er in den
Fig. 4 und 5 eine Höhe von 15 mm auf. Außerdem sind bei den Ausführungsformen
der Fig. 4 und 5 unterschiedliche Dicken des Tragschienenkörpers 2 gewählt wor
den. Bei allen drei Ausführungsformen ist die grundsätzliche Art der Ausbildung des
Tragschienenkörpers 2 identisch. Dieser weist eine U-Form auf, wobei die freien äuße
ren Schenkel jeweils nach außen hin voneinander wegweisend angeordnet sind.
Eine sehr ähnliche Form hat der Tragschienenkörper 2 bei der Ausführungsform ge
mäß Fig. 6. Hierbei handelt es sich um einen Tragschienenkörper 2 nach DIN EN
50045 - 15 × 5 mm.
Der in Fig. 7 dargestellte Tragschienenkörper 2 hat etwa die Form eines liegenden C
und entspricht der DIN EN 50035 - G 32. Schließlich handelt es sich bei dem in Fig. 8
dargestellten Tragschienenkörper 2 um ein Flachstück.
Es versteht sich natürlich, daß statt der dargestellten Tragschienenformen grundsätz
lich auch jede andere Tragschiene verwendet werden kann. Auch ist der Einsatz von
Verstrebungen 7, 8 nicht unbedingt erforderlich.
Claims (11)
1. Tragschiene (1), insbesondere für Reihenklemmen (3) und vorzugsweise zur Ver
wendung im Kraftfahrzeugbereich, mit einem Tragschienenkörper (2), dadurch ge
kennzeichnet, daß dem Tragschienenkörper (2) wenigstens ein Befestigungsflansch
(4) zugeordnet ist.
2. Tragschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungs
flansch (4) an der vorderen und/oder hinteren Stirnfläche (5) des Tragschienenkör
pers (2) vorgesehen ist.
3. Tragschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsflansch (4) quer zur Längsachse (L) des Tragschienenkörpers
(2) angeordnet ist.
4. Tragschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragschienenkörper (2) und/oder der Befestigungsflansch (4) aus Kunststoff
bestehen.
5. Tragschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragschienenkörper (2) und der Befestigungsflansch (4) einstückig ausgebil
det sind.
6. Tragschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Tragschienenkörper (2) und dem Befestigungsflansch (4) wenig
stens eine Verstrebung (7, 8) zur Erhöhung der Biegesteifigkeit der Tragschiene (1)
vorgesehen ist.
7. Tragschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstrebung (7) an der Unterseite (6) des Tragschienenkörpers (2) vorgese
hen ist.
8. Tragschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragschienenkörper mit dem Befestigungsflansch lösbar verbindbar ist.
9. Tragschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Tragschienenkörper und dem Befestigungsflansch Abstützungen
vorgesehen sind.
10. Tragschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß am Befestigungsflansch (4) Anschrauböffnungen (9, 10) vorgesehen sind.
11. Tragschiene nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Tragschiene (1) eine Haube zur Abdeckung oder Abdichtung zugeordnet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995117396 DE19517396C2 (de) | 1995-05-15 | 1995-05-15 | Tragschienenanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995117396 DE19517396C2 (de) | 1995-05-15 | 1995-05-15 | Tragschienenanordnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19517396A1 true DE19517396A1 (de) | 1996-11-21 |
| DE19517396C2 DE19517396C2 (de) | 1998-05-28 |
Family
ID=7761714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995117396 Expired - Fee Related DE19517396C2 (de) | 1995-05-15 | 1995-05-15 | Tragschienenanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19517396C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2018099934A1 (de) * | 2016-11-29 | 2018-06-07 | Lisa Dräxlmaier GmbH | Elektrische leitungsanordnung mit flachleiterschiene und toleranzausgleich |
| WO2024046616A1 (de) * | 2022-08-29 | 2024-03-07 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Elektrisches verbindungselement |
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| DE29502617U1 (de) * | 1995-02-17 | 1995-03-30 | OBO Bettermann GmbH & Co. KG, 58710 Menden | Kabeltragsystem |
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1995
- 1995-05-15 DE DE1995117396 patent/DE19517396C2/de not_active Expired - Fee Related
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|---|
| DIN EN 50022, Ausgabe 1, Juli 1977 * |
| DIN EN 50035, Ausgabe 1, Dezember 1978 * |
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| WO2024046616A1 (de) * | 2022-08-29 | 2024-03-07 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Elektrisches verbindungselement |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19517396C2 (de) | 1998-05-28 |
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