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DE19517035A1 - Verfahren zur Herstellung von substituierten 3-Arylchinazolin-2,4-dionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten 3-Arylchinazolin-2,4-dionen

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Publication number
DE19517035A1
DE19517035A1 DE1995117035 DE19517035A DE19517035A1 DE 19517035 A1 DE19517035 A1 DE 19517035A1 DE 1995117035 DE1995117035 DE 1995117035 DE 19517035 A DE19517035 A DE 19517035A DE 19517035 A1 DE19517035 A1 DE 19517035A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
mol
alkyl
acid
catalyst
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995117035
Other languages
English (en)
Inventor
Jens Weiguny
Holger Borchert
Thomas Gerdau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE1995117035 priority Critical patent/DE19517035A1/de
Priority to EP96107059A priority patent/EP0742213A1/de
Priority to JP8115124A priority patent/JPH08325240A/ja
Priority to US08/646,678 priority patent/US5719284A/en
Publication of DE19517035A1 publication Critical patent/DE19517035A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D239/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
    • C07D239/70Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D239/72Quinazolines; Hydrogenated quinazolines
    • C07D239/95Quinazolines; Hydrogenated quinazolines with hetero atoms directly attached in positions 2 and 4
    • C07D239/96Two oxygen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

Substituierte 3-Arylchinazolin-2,4-dione der allgemeinen Formel (I) sind interessante Zwischenprodukte für Pharmazeutika und Pflanzenschutzmittel (US 4.405.623; GB 1.059.271; EP 360.417).
Die Herstellung von (I) erfolgt üblicherweise durch Reaktion von Anthranilsäure oder eines Anthranilsäurealkylester mit einem Arylisocyanat in einem gegenüber Isocyanaten inerten Reaktionsmedium.
Im Falle von Antrhanilsäuren erhält man so N-Arylcarbamoylanthranilsäuren, die zwischenisoliert, gegebenenfalls durch Umkristallisation gereinigt werden und dann in einem zweiten Reaktionsschritt, z. B. in Polyphosphorsäure innerhalb von 5 Std. bei 150°C (EP 360 417) oder einem protischen, organischen Medium, wie z. B. Ethanol in Gegenwart überschüssiger, starker Mineralsäure, bevorzugt gasförmiger Salzsäure, zu 3-Arylchinazolin-2,4-dionen der Formel (I) ringgeschlossen werden (GB 1.059.271, Bsp. 3).
In entsprechender Weise liefern die Anthranilsäurealkylester bei der Umsetzung mit Arylisocyanaten N-Arylcarbamoylanthranilsäurealkylester, die zwischenisoliert werden und in analoger Weise wie die Säuren zu den 3- Arylchinazolin-2,4-dionen cyclisiert werden können. Es ist auch bekannt, die Cyclisierung zu (I), in protischen Medien wie z. B. Ethanol oder Methanol in Gegenwart von wäßrigem Natriumhydroxid durchzuführen (DOS 1.804.391, Bsp. 4; J. Heterocycl. Chem. 19(2), S. 269, 1982).
Die Arylisocyanate werden im allgemeinen durch Phosgenierung von den entsprechenden Anilinen dargestellt (Houben Weyl, Band E4, S. 741), welche wiederum aus den entsprechenden Nitroaromaten durch Reduktion gewonnen werden (Houben Weyl, Band 11/1, S. 360).
Der Einsatz von hochgiftigem Phosgen und damit der von Chlor, das nicht im Endprodukt erscheint, verteuert diesen zweistufigen Prozeß zusätzlich und bringt Probleme mit sich hinsichtlich des Umweltschutzes und der Sicherheit.
Insgesamt läuft die Synthese von (I) ausgehend von den entsprechenden Nitroaromaten über 4 Stufen und beinhaltet den Einsatz von giftigem Phosgen und Isocyanaten. Es bestand daher Bedarf, ein kürzeres, verbessertes Verfahren zur Herstellung von 3-Arylchinazolin-2,4-dionen zu entwickeln.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung von substituierten 3-Arylchinazolin-2,4-dionen der allgemeinen Formel (I)
worin R¹, R², R³ und R⁴ unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, (C₁-C₁₂)Alkyl, (C₁-C₁₂)Alkoxy, Ar oder ArO bedeuten und Ar für
steht, wobei R⁵ bis R⁹ unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, (C₁- C₁-₂)Alkyl, (C₁-C₁₂)Alkoxy, Phenyl, Phenyloxy bedeuten, wobei R⁵ und R⁶, R⁶ und R⁷, R⁷ und R⁸ oder R⁸ und R⁹ auch einen weiteren aromatischen Ring bilden können, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nitroverbindung der allgemeinen Formel (II)
worin R⁵ bis R⁹ die oben erwähnte Bedeutung besitzen mit Kohlenmonoxid und einem Alkohol der Formel (III)
R¹⁰oh (III)
wobei R¹⁰ (C₁-C₁₂)Alkyl bedeutet, in Gegenwart eines Katalysators, eines Liganden und eines Lösungsmittels zu einem Carbamat der Formel (IV) umsetzt
und dieses anschließend mit einem Anthranilsäurederivat der Formel (V)
worin R¹ bis R⁴ die oben erwähnte Bedeutung besitzen und R für Wasserstoff oder (C₁-C₁₂)Alkyl steht, in Gegenwart einer Base und eines aprotischen Lösungsmittels umsetzt.
Von Bedeutung ist das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel (I), worin R¹ bis R⁹ für Wasserstoff, Halogen, (C₁- C₆)Alkyl oder (C₁-C₆)Alkoxy steht, insbesondere zur Herstellung von 3-(2,4- Dichlorphenyl)-6-fluor-2,4-(1H,3H)-chinozolindion.
Die reduktive Carbonylierung wird in Gegenwart von Edelmetallen der 8. Nebengruppe, bevorzugt in Gegenwart von Pd (J. Organomet. Chem. 291, 117- 27, 1985), Ru (J. Organomet. Chem. 451, 157-62, 1993) und Rh (J. Mol. Catal. 94, 195-206, 1994) und Liganden wie Pyridin, tert. Aminen oder Phosphinen und deren Derivaten, wobei zweizähnige Liganden, wie z. B. Bipyridin oder Phenanthrolinderivaten, bevorzugt sind, durchgeführt. Als Phosphine können z. B. Bisdiphenylphosphinoethan, Bisdiphenylphosphinopropan, Bisdiphenylphosphinomethan, Bisdiphenylphosphinobutan oder Naphos eingesetzt werden. Die Edelmetalle können in Form ihrer Salze, wie z. B. der Halogenide, Acetate, Sulphate etc., ihrer Oxide oder in Form von Komplexen, wie z. B. den Carbonylkomplexen, vorliegen. Es ist auch möglich, den Katalysator in metallischer Form auf einem inerten Träger wie Aktivkohle oder Aluminiumoxid einzusetzen.
Es hat sich in vielen Fällen bewährt, einen Katalysator einzusetzen, der aus einer der erwähnten Metallverbindungen und einer Lewis- oder Brönstedtsäure besteht. Als Säure können beispielsweise p-Toluolsulfonsäure, substituierte Benzoesäuren wie z. B. 2,4,6-Trimethylbenzoesäure oder Pivalinsäure eingesetzt werden. Es hat sich als günstig erwiesen, 0,001 bis 10 mol-%, insbesondere 0,01 bis 1 mol-%, Katalysator bezogen auf Nitrogruppen in der Lösung einzusetzen. Für Ligand und Säure liegt die zweckmäßige Menge im Bereich von der 0,1 bis 100fachen Menge an eingesetztem Katalysator, muß aber nicht identisch sein. Die erste Stufe der Reaktion wird bei Temperaturen von 75-250°C, insbesondere von 100-180°C, und CO-Drücken von 20 bis 500 bar, insbesondere 50 bis 200 bar, durchgeführt. Als Lösungsmittel wird zweckmäßig der Alkohol R¹⁰OH verwendet, der jedoch auch durch inerte Lösungsmittel wie z. B. Xylol, Toluol oder Dichlorbenzol verdünnt werden kann.
Die erhaltenen Carbamate der Formel (IV) werden anschließend mit den Anthranilsäurederivaten der Formel (V) in Gegenwart einer Base und eines aprotischen Lösungsmittels cyclisiert. Hierbei hat es sich bewährt, die Verbindungen (IV) und (V) im Molverhältnis von 0,9 : 1 bis 1,1 : 1 einzusetzen.
Es hat sich als günstig erwiesen, als Base Alkali- oder Erdalkalimetallalkoholate, -amide, -hydride oder Tetraalkylammoniumhydroxide zu verwenden.
Als aprotisches Lösungsmittel kann z. B. ein aromatischer, aliphatischer oder cycloaliphatischer Kohlenwasserstoff, der auch inerte Substituenten wie z. B. Alkyl- oder Chlorsubstituenten tragen kann, eingesetzt. Gute Resultate liefern auch Heterocyclen oder Ketone, sofern sie gegenüber der Base inert sind, als Lösungsmittel. In vielen Fällen haben sich Toluol, Xylol oder Dichlorbenzol in reiner Form oder als Isomerengemisch bewährt.
Die als Base verwendeten Alkali- oder Erdalkalimetalle können in Substanz oder als Lösung in den entsprechenden Alkoholen eingesetzt werden. In vielen Fällen hat sich der Einsatz von Natriummethylat in Methanol bewährt. Verwendet man Alkali- oder Erdalkalimetallhydride oder -amide, so können diese ebenfalls in Substanz oder als Suspension in einem inerten Solvent eingesetzt werden. Die verwendeten Basen werden üblicherweise in Mengen von 0.5 bis 95 mol-% bezogen auf die Edukte eingesetzt. Es hat sich als günstig erwiesen, Mengen von 1 bis 20 mol-%, insbesondere 5 bis 10 mol-%, zu verwenden.
Die Reaktionstemperatur der Cyclisierung wird zweckmäßig so gewählt, daß der freiwerdende Alkohol aus dem Reaktionsmedium abdestilliert. Bevorzugt liegen die Temperaturen zwischen 100 und 200°C.
Der glatte Verlauf und die hohe Ausbeute des Cyclisierungsschrittes waren besonders überraschend, da bei der Umsetzung von N-Phenylalkylcarbamaten mit Anthranilsäure (Organic Preparations and Procedures Int. 10(1), 13-16, 1978) eine nur mäßige Ausbeute von bestenfalls 60% beschrieben ist, wenn man Anthranilsäure mit N-Phenylalkylcarbamaten auf 180°C erhitzt. Zudem mußte das Carbamat im Überschuß zugegeben werden.
Beispiele 1. Reduktive Carbonylierung von 2,4-Dichlornitrobenzol
22.4 Gew.-% 2,4-Dichlornitrobenzol, 2.0 Gew.-% Pd-C (5%), 1.3 Gew.­ % 2,4,6-Trimethylbenzoesäure und 0.4 Gew.-% 3,4,7,8-Tetramethyl- 1,10-phenanthrolin werden in 73.8 Gew.-% Methanol gelöst und in einem HC-4 Autoclaven gefüllt. Es wird ein Druck von 100 bar CO eingestellt und die Temperatur auf 180°C erhöht. Nach 2 Stunden wird der Versuch abgebrochen und die Lösung gaschromatographisch untersucht. Der Umsatz betrug 100% bei einer Selektivität zum N-2,4- Dichlorphenylmethylcarbamat von 85%.
2. Herstellung von 3-(2,4-Dichlorphenyl)-6-fluor-2,4(1H,3H)-chinazolindion
8.5 Gew.-% N-2,4-Dichlorphenylcarbamat, 6.5 Gew.-% 5- Fluoranthranilsäuremethylester, 0.1 Gew.-% Natriummethylat werden in 84.9 Gew.-% o-Dichlorbenzol gelöst und auf 170°C erhitzt. Das entstehende Methanol wird dabei abdestilliert. Nach 6 Std. Reaktionszeit läßt man abkühlen. Den dabei entstehenden Niederschlag trennt man ab und erhält so 91.3% Ausbeute an 3-(2,4-Dichlorphenyl)-6-fluor- 2,4(1H,3H)chinazolindion.

Claims (22)

1. Verfahren zur Herstellung von substituierten 3-Arylchinazolin-2,4-dionen der allgemeinen Formel (I) worin R¹, R², R³ und R⁴ unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, (C₁-C₁₂)Alkyl, (C₁-C₁₂)Alkoxy, Ar oder ArO bedeuten und Ar für steht, wobei R⁵ bis R⁹ unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, (C₁-C₁₂)- Alkyl, (C₁-C₁₂)Alkoxy, Phenyl, Phenyloxy bedeuten, wobei R⁵ und R⁶, R⁶ und R⁷, R⁷ und R⁸ oder R⁸ und R⁹ auch einen weiteren aromatischen Ring bilden können, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Nitroverbindung der Formel (II) worin R⁵ bis R⁹ die oben erwähnte Bedeutung besitzen mit Kohlenmonoxid und einem Alkohol der Formel (III)R¹⁰ = OH (III)wobei R¹⁰ (C₁-C₁₂)Alkyl bedeutet, in Gegenwart eines Katalysators, eines Liganden und eines Lösungsmittels zu einem Carbamat der Formel (IV) umsetzt und dieses anschließend mit einem Anthranilsäurederivat der Formel (V) worin R¹ bis R⁴ die oben erwähnte Bedeutung besitzen und R für Wasserstoff oder (C₁-C₁₂)Alkyl steht, in Gegenwart einer Base und eines aprotischen Lösungsmittels umsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R¹ bis R⁹ für Wasserstoff, Halogen, (C₁-C₆)Alkyl, (C₁-(C₆)Alkoxy steht.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Formel (1) für 3-(2,4-Dichlorphenyl)-6-fluor-2,4(1H,3H)-chinazolindion steht.
4. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysator eine Verbindung der Edelmetalle der 8. Nebengruppe, insbesondere Pd, Ru, Rh eingesetzt wird.
5. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysator ein Halogenid, Acetat, Sulfat, Oxid von Pd, Ru, Rh eingesetzt wird.
6. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysator eine Komplexverbindung, insbesondere eine Carbonylkomplexverbindung von Pd, Ru, Rh eingesetzt wird.
7. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysator ein Edelmetall der 8. Nebengruppe in metallischer Form auf einem inerten Träger eingesetzt wird.
8. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator in einer Menge von 0,001 bis 10 Mol-%, insbesondere 0,01 bis 1 Mol-%, bezogen auf die Nitroverbindung eingesetzt wird.
9. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Ligand ein Amin oder Phosphin eingesetzt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Amin Pyridin, Phenanthrolin-, Bipyridin oder deren Derivate eingesetzt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Phosphin Bisdiphenylphosptiinoethan, Bisdiphenylphosphinopropan, Bisdiphenylphosphinomethan, Bisdiphenylphosphinobutan oder Naphos eingesetzt wird.
12. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ligand in einer Menge von 0.1 bis 100 Mol-%, bezogen auf den Katalysator, eingesetzt wird.
13. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator aus der Metallverbindung und einer Säure besteht.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Säure p- Toluolsulfonsäure, Trimethylbenzoesäure oder Pivalinsäure eingesetzt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Säure in einer Menge von 0.1 bis 100 Mol-%, bezogen auf die Metallverbindung, eingesetzt wird.
16. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stufe bei Temperaturen von 75 bis 250°C, insbesondere 100 bis 180°C, durchgeführt wird.
17. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei CO-Drücken von 20 bis 500 bar, insbesondere 50 bis 200 bar, gearbeitet wird.
18. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in der 1. Stufe als Lösungsmittel der Alkohol R¹⁰OH eingesetzt wird, der gegebenenfalls mit einem inerten Lösungsmittel verdünnt werden kann.
19. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß in der 2. Stufe als Base Alkali- oder Erdalkalimetallalkoholate, -amide, -hydroxide oder Tetraalkylammoniumhydroxide, insbesondere Natriummethylat, eingesetzt werden.
20. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Base in einer Menge von 0,5 bis 95 Mol-%, insbesondere 1 bis 20 Mol-%, bevorzugt 5 bis 10 Mol-%, bezogen auf Verbindung (IV) eingesetzt wird.
21. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß in der 2. Stufe als aprotisches Lösungsmittel aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, die Chlorsubstituenten besitzen können, Heterocyclen oder Ketone, insbesondere Toluol, Xylol oder Dichlorbenzol eingesetzt wird.
22. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionstemperatur der 2. Stufe zwischen 100 und 200°C beträgt
23. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindung (IV) zu (V) im Mol-Verhältnis von 0,9 : 1 bis 1,1 : 1 eingesetzt wird.
DE1995117035 1995-05-10 1995-05-10 Verfahren zur Herstellung von substituierten 3-Arylchinazolin-2,4-dionen Withdrawn DE19517035A1 (de)

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