DE19517812C1 - Schienengebundene Behälterverfahranlage, insbesondere Containerverfahranlage für Müllverbrennungsanlagen - Google Patents
Schienengebundene Behälterverfahranlage, insbesondere Containerverfahranlage für MüllverbrennungsanlagenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B61K5/02—Devices secured to the vehicles; Turntables integral with the vehicles
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
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Description
Die Erfindung betrifft eine schienengebundene Behälterverfahranlage und
insbesondere eine Containerverfahranlage für Müllverbrennungsanlagen
mit den im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen
Merkmalen.
Generell werden in Gebäuden oder auf Geländen, wo Behälter oder ver
gleichbares Transportgut zu verschiedenen Stationen verfahren werden
müssen, oftmals schienengebundene Verfahranlagen eingesetzt. Als kon
kretes Beispiel hierfür ist im Obergriff des Anspruches 1 eine Con
tainerverfahranlage für Müllverbrennungsanlagen genannt. Hier müssen bei
spielsweise von Lkw herangefahrene Müllcontainer in einer Eingangsstation
aufgenommen und mittels der Containerverfahranlage zu verschiedenen Be
handlungsstationen der Anlage verfahren werden.
Aufgrund ihrer relativ einfachen Konstruktion werden bei solchen Verfahr
anlagen oftmals sogenannte Rastergleisanlagen verwendet, die aus vor
zugsweise parallel zueinander verlaufenden Längsgleisen und mindestens
einem diese verbindenden Quergleis bestehen. Die Längsgleise führen zu
den einzelnen Stationen und können je nach den baulichen Gegebenheiten
auf ihrem Weg dorthin natürlich auch Krümmungen aufweisen. Im An
schlußbereich der Längsgleise zu dem mindestens einen Quergleis münden
erstere jedoch generell in einem rechten Winkel zur Richtung des Quer
gleises in dieses ein.
Zum Verfahren eines Behälters von einer Station zu einer anderen dient
einerseits ein auf dem Quergleis verfahrbarer Mutterwagen und anderer
seits ein auf den Längsgleisen verfahrbarer Transportwagen mit einer
Plattform zur Aufnahme des Behälters. Um den Transportwagen von Längs
gleis zu Längsgleis zu überführen, wird er vom Mutterwagen aufgenom
men. Dazu weist der Mutterwagen auf seiner Oberseite ein kurzes, in
Richtung der Längsgleise - also quer zu den Quergleisen - verlaufendes
Gleisstück auf, das jeweils direkt an das Ende des jeweiligen Längsglei
ses anschließt, vor dem der Mutterwagen positioniert ist. Das Gleisstück
auf der Oberseite des Mutterwagens liegt also auf gleichem Höhenniveau
wie die Längsgleise, die üblicherweise im Boden der die Behälterverfahr
anlage aufnehmenden Baulichkeit eingelassen sind. Damit kann der Boden
ohne weiteres von nicht-schienengebunden Fahrzeugen befahren und be
quem begangen werden.
Da der Mutterwagen zur Halterung des an seiner Oberseite befindlichen
Gleisstückes eine gewisse Bauhöhe beansprucht, muß das Quergleis auf
einem gegenüber den Längsgleisen wesentlich niedrigeren Niveau verlau
fen. Demzufolge verläuft das Quergleis üblicherweise in einer rinnen
förmigen Vertiefung im Boden der Baulichkeit, so daß in diesem Bereich
ein Überfahren nicht mehr möglich ist. Weiterhin stellt diese Vertiefung
als Stolperfalle eine nicht zu vernachlässigende Gefährdung des Personals
dar.
Ausgehend von der vorstehend geschilderten Problematik liegt der Erfin
dung die Aufgabe zugrunde, eine schienengebundene Behälterverfahranlage
so zu verbessern, daß die erörterten Betriebsbeeinträchtigungen und Ge
fährdungen für das Personal nicht auftreten.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 an
gegebenen Merkmale gelöst. Demnach sind die Längsgleise und das minde
stens eine Quergleis auf einer Ebene angeordnet und überkreuzen sich.
Damit befinden sich alle Gleise auf einem Niveau, so daß der Boden der
die Behälterverfahranlage aufnehmenden Baulichkeit eben sein kann und
ein problemloses Befahren und gefahrloses Begehen des jetzt eben durch
gehenden Bodens möglich ist.
Um nun die Aufnahme des Transportwagens durch den Mutterwagen zu er
möglichen, ist der Transportwagen als Hubwagen mit einer höhenverstell
baren Plattform ausgebildet und in den Mutterwagen von der Seite her
einfahrbar. Mittels einer im eingefahrenen Zustand vollzogenen Absenk
bewegung der höhenverstellbaren Plattform stützt sich diese an einem
Gegenlager am Mutterwagen ab, so daß sich schließlich das Fahrwerk des
Hubwagens von seinem Längsgleis abhebt und letzterer dadurch im Mutter
wagen quer zu den Längsgleisen verfahrbar ist.
Vorteilhafterweise ermöglicht also die Erfindung durch eine konstruktiv
wenig aufwendige Aufrüstung des Hubwagens die aufgabengemäß vorgese
hener Niveaugleichheit der Längs- und Quergleise.
Bevorzugte Ausführungsformen sowie weitere Merkmale, Einzelheiten und
Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung entnehmbar,
in der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der
beigefügten Figuren näher erläutert wird. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Containerverfahranlage mit aus dem Mut
terwagen ausgefahrenem Hubwagen,
Fig. 2 eine Draufsicht analog Fig. 1 mit in den Mutterwagen eingefahre
nem Hubwagen,
Fig. 3 eine Seitenansicht von Mutter- und Hubwagen in dessen eingefahre
nem Zustand aus Pfeilrichtung II gemäß Fig. 2 und
Fig. 4 eine Seitenansicht aus Pfeilrichtung W gemäß Fig. 3 mit ein- und
ausgefahrenem Hubwagen.
Fig. 1 zeigt in Draufsicht ausschnittsweise eine Containerverfahranlage,
die aus einem breiten Quergleis 1 mit Schienen 2, 3 sowie mehreren
schmaleren Längsgleisen 4 mit Schienen 5, 6 besteht, von denen lediglich
ein Längsgleis 4 gezeigt ist. Das Quer- 1 und Längsgleis 4 kreuzen sich
rechtwinklig, wobei die Schienen 5, 6 des Längsgleises 4 bis zu der
Schiene 3 des Quergleises 1 weitergeführt sind, die auf der dem Einmün
dungsbereich des Längsgleises 4 gegenüberliegenden Seite des Quergleises
1 liegt. Das Quer- 1 und Längsgleis 4 sind also auf gleichem Niveau an
geordnet und in den Boden 7 der Baulichkeit eingelassen.
Auf dem Quergleis 1 ist ein Mutterwagen 8 in Querrichtung Q verfahrbar.
Dazu weist der Mutterwagen 8 zwei Fahrwerke 9, 10 mit jeweils einem
Fahrwerksrahmen 11, 12 auf, in denen jeweils auf den Schienen 2, 3 lau
fende Räder 13 achsgelagert sind. An den beiden Fahrwerksrahmen 11, 12
sind an ihren einander zugewandten Innenseiten jeweils vertikal und quer
zur Fahrtrichtung stehende Lagerrahmen 14, 15 angebracht. Die beiden
Fahrwerksrahmen 11, 12 sind über eine Verbindungstraverse 16 an der der
Einfahrseite E gegenüberliegenden Längsseite 17 des Mutterwagens 8 ver
bunden. Diese Verbindungstraverse 16 erstreckt sich dabei zwischen den
oberen Enden der auf dieser Längsseite 17 liegenden Vertikalstreben 18
der Lagerrahmen 14, 15. Auf der der Verbindungstraverse 16 gegenüber
liegenden Längsseite 19 des Mutterwagens 2 ist dieser zwischen den La
gerrahmen 14, 15 offen, so daß eine Einfahröffnung 20 im Mutterwagen 8
für den Hubwagen 21 gebildet ist. Der Mutterwagen 8 weist ferner an den
beiden Innenseiten der Lagerrahmen 14, 15, die die Einfahröffnung 20 für
den Hubwagen 21 seitlich begrenzen, jeweils horizontal und quer zu sei
ner Fahrtrichtung verlaufende Abstützschienen 22, 23 auf, die jeweils von
nach innen offenen U-Profilleisten gebildet sind.
Der Hubwagen 21 ist auf dem Längsgleis 4 in Längsrichtung L verfahr
bar. Er weist einen Fahrzeugrahmen 24 aus zwei Längsstreben 25, 26 und
zwei diese jeweils endseitig verbindenden Querstreben 27, 28 auf. An den
Längsstreben 25, 26 sind jeweils Räder 29 drehbar gelagert, die auf den
Schienen 5, 6 laufen. Auf dem Fahrzeugrahmen 24 ist ferner eine Hubvor
richtung 30 angebracht, die eine höhenverstellbare, horizontale, in
Draufsicht rechteckige Plattform 31 aufweist. Die Höhenverstellung der
Plattform 31 über einen Hub H (Fig. 4) von beispielsweise 70 mm erfolgt
durch höhenverstellbare Stützen 32, die durch einen nicht näher darge
stellten Exzenterantrieb vertikal verschiebbar sind.
Wie aus den Fig. 3 und 4 deutlich wird, ist die Grundfläche der recht
eckigen Plattform 31 kleiner als die Bodenfläche 33 eines auf der Platt
form 31 zu positionierenden Müllcontainers 34 üblicher Bauart. Die Boden
fläche 33 steht also allseitig über die Plattform 31 hinaus. Ferner sind
folgliche maßlichen Beziehungen für die Funktionsweise der gezeigten Be
hälterverfahranlage relevant:
Die Breite b der Plattform 31 ist geringfügig kleiner als die Breite B der
Einfahröffnung 20, die durch den horizontalen Abstand der beiden Lager
rahmen 14, 15 definiert ist. Die Breite b der Plattform 31 ist wiederum
geringfügig größer als der freie Abstand A zwischen den beiden Abstütz
schienen 22, 23. Die vertikale Dicke D der Plattform 31 ist geringfügig
kleiner als der vertikale Abstand der Abstützschienen 22, 23 von der
Oberseite der quer zur Fahrtrichtung verlaufenden oberen Streben der
Lagerrahmen 14, 15, die als Auflagestreben 35, 36 für den Müllcontainer
34 dienen.
Das Höhenniveau der Plattform 31 in ihrem angehobenen Zustand ist so
gewählt, daß die Unterseite der Plattform 31 etwas höher als die Ab
stützschienen 22, 23 liegt. Ferner liegt in dieser Stellung die Bodenfläche
33 des Müllcontainers 34 etwas höher als die Auflagestreben 35, 36 der
Lagerrahmen 14, 15 des Mutterwagens 8.
Bevor auf die Funktionsweise der gezeigten Behälterverfahranlage einge
gangen wird, sind noch die einzelnen Fahr- und Hubantriebe von Mutter- 8
und Hubwagen 21 sowie deren Energieversorgung zu erläutern:
Zum Fahrantrieb des Mutterwagens 8 ist ein elektrischer Getriebemotor 37 auf dem Fahrwerksrahmen 11 vorgesehen, der das zugeordnete Rad 13 an treibt. Die Energieversorgung dieses Getriebemotors 37 erfolgt extern über ein Kabel 38, das auf einer rotationsgetriebenen Kabeltrommel 39 auf dem Fahrwerksrahmen 11 während der Fahrbewegung des Mutterwagens 8 auto matisch auf- bzw. abwickelbar ist.
Zum Fahrantrieb des Mutterwagens 8 ist ein elektrischer Getriebemotor 37 auf dem Fahrwerksrahmen 11 vorgesehen, der das zugeordnete Rad 13 an treibt. Die Energieversorgung dieses Getriebemotors 37 erfolgt extern über ein Kabel 38, das auf einer rotationsgetriebenen Kabeltrommel 39 auf dem Fahrwerksrahmen 11 während der Fahrbewegung des Mutterwagens 8 auto matisch auf- bzw. abwickelbar ist.
Der Fahrantrieb des Hubwagens 21 erfolgt wiederum über einen Getriebe
motor 40, der eines der Räder 29 antreibt. Der Antrieb der Hubvorrich
tung 30 erfolgt über einen weiteren Elektromotor 41, der über eine übliche
Exzentergetriebeanordnung mit den Stützen 32 in Verbindung steht. Die
Energieversorgung des Getriebemotors 40 und des Elektromotors 41 erfolgt
wiederum extern über ein Kabel 42 vom Mutterwagen 8 her. Dazu ver
zweigt die Stromzufuhr über das Kabel 38 auf dem Mutterwagen 8 zum Ka
bel 42, das im übrigen auf einer Kabeltrommel 43 auf dem Hubwagen 21
automatisch bei dessen Fahrbewegung auf- bzw. abwickelbar ist.
Der Funktionsablauf der gezeigten Containerverfahranlage gestaltet sich
wie folgt:
In einer nicht näher dargestellten Übernahmestation wird ein Müllcon tainer 34 auf der in angehobener Stellung befindlichen Plattform 31 des Hubwagens 21 abgesetzt. Dieser verfährt auf dem Längsgleis 4 zum Quer gleis 1, wo er in die Einfahröffnung 20 des dort positionierten Mutter wagens 8 hineinfährt (Fig. 2). Durch Betätigung der Hubvorrichtung 30 wird die Plattform 31 des Hubwagens 21 abgesenkt, wobei zuerst der Müllcontainer 34 auf den Auflagestreben 35, 36 des Mutterwagens 8 abge stellt wird. Durch eine weitere Betätigung der Hubvorrichtung 30 in Ab senkrichtung der Plattform 31 läuft diese auf die Abstützschienen 22, 23 auf und zieht dann den Fahrzeugrahmen 24 des Hubwagens 21 nach oben. Dessen Räder 29 heben damit von den Schienen 5, 6 des Längsgleises 4 ab. Anschließend kann der Mutterwagen 8 in Querrichtung Q zu einem an deren (nicht dargestellten) Längsgleis verfahren werden, wo durch Betä tigung der Hubvorrichtung 30 in Anheberichtung der Plattform 31 zuerst der Fahrzeugrahmen 24 des Hubwagens 21 abgesenkt wird, bis dessen Rä der wieder auf den entsprechenden Schienen des dortigen Längsgleises aufsitzen. Durch eine weitere Betätigung der Hubvorrichtung 30 wird die Plattform 31 von den Abstützschienen 22, 23 abgehoben, wodurch der Hubwagen 21 nötigenfalls ohne Müllcontainer 34 aus dem Mutterwagen 8 herausgefahren werden könnte. Schließlich wird bei einer weiteren Hub bewegung der Plattform 31 der Müllcontainer 34 durch diese von den Auf lagestreben 35, 36 abgehoben. Der Hubwagen 21 kann nun entlang des Längsgleises 4 aus dem Mutterwagen 8 ausfahren und den Müllcontainer 34 beispielsweise zu einer Beschickungsstation einer Müllverbrennungsanlage verfahren.
In einer nicht näher dargestellten Übernahmestation wird ein Müllcon tainer 34 auf der in angehobener Stellung befindlichen Plattform 31 des Hubwagens 21 abgesetzt. Dieser verfährt auf dem Längsgleis 4 zum Quer gleis 1, wo er in die Einfahröffnung 20 des dort positionierten Mutter wagens 8 hineinfährt (Fig. 2). Durch Betätigung der Hubvorrichtung 30 wird die Plattform 31 des Hubwagens 21 abgesenkt, wobei zuerst der Müllcontainer 34 auf den Auflagestreben 35, 36 des Mutterwagens 8 abge stellt wird. Durch eine weitere Betätigung der Hubvorrichtung 30 in Ab senkrichtung der Plattform 31 läuft diese auf die Abstützschienen 22, 23 auf und zieht dann den Fahrzeugrahmen 24 des Hubwagens 21 nach oben. Dessen Räder 29 heben damit von den Schienen 5, 6 des Längsgleises 4 ab. Anschließend kann der Mutterwagen 8 in Querrichtung Q zu einem an deren (nicht dargestellten) Längsgleis verfahren werden, wo durch Betä tigung der Hubvorrichtung 30 in Anheberichtung der Plattform 31 zuerst der Fahrzeugrahmen 24 des Hubwagens 21 abgesenkt wird, bis dessen Rä der wieder auf den entsprechenden Schienen des dortigen Längsgleises aufsitzen. Durch eine weitere Betätigung der Hubvorrichtung 30 wird die Plattform 31 von den Abstützschienen 22, 23 abgehoben, wodurch der Hubwagen 21 nötigenfalls ohne Müllcontainer 34 aus dem Mutterwagen 8 herausgefahren werden könnte. Schließlich wird bei einer weiteren Hub bewegung der Plattform 31 der Müllcontainer 34 durch diese von den Auf lagestreben 35, 36 abgehoben. Der Hubwagen 21 kann nun entlang des Längsgleises 4 aus dem Mutterwagen 8 ausfahren und den Müllcontainer 34 beispielsweise zu einer Beschickungsstation einer Müllverbrennungsanlage verfahren.
Claims (10)
1. Schienengebundene Behälterverfahranlage, insbesondere Containerver
fahranlage für Müllverbrennungsanlage, mit:
- - einer Rastergleisanlage bestehend aus Längsgleisen (4) und mindestens einem diese verbindenden Quergleis (1),
- - einem auf dem Quergleis (1) verfahrbaren Mutterwagen (8),
- - einem auf den Längsgleisen (4) verfahrbaren, zur Überführung von Längsgleis (4) zu Längsgleis vom Mutterwagen (8) aufnehmbaren Trans portwagen mit einer Plattform (31) zur Aufnahme eines Behälters,
dadurch gekennzeichnet daß
- - die Längsgleise (4) und das mindestens eine Quergleis (1) auf einer Ebene angeordnet sind und sich überkreuzen,
- - der Transportwagen als Hubwagen (21) mit einer höhenverstellbaren Plattform (31) ausgebildet ist, und
- - der Hubwagen (21) in den Mutterwagen (8) von der Seite her einfahrbar ist, wobei mittels einer im eingefahrenen Zustand vollzogenen Absenkbe wegung der höhenverstellbaren Plattform (31) durch eine Abstützung derselben an einem Gegenlager am Mutterwagen (8) das Fahr werk des Hubwagens (21) von seinem Längsgleis (4) abhebbar und der Hubwagen (21) dadurch im Mutterwagen (8) quer zu den Längsgleisen (4) verfahrbar ist.
2. Behälterverfahranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mutterwagen (8) zwei in Fahrtrichtung voneinander mit Abstand an
geordnete Fahrwerke (9, 10) mit jeweiligen Fahrwerksrahmen (11, 12) auf
weist, die über eine an der der Einfahrseite (E) für den Hubwagen (21)
gegenüberliegenden Seite (17) des Mutterwagens (8) angeordnete Verbin
dungstraverse (16) miteinander verbunden sind.
3. Behälterverfahranlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
an den beiden Fahrwerksrahmen (11, 12) des Mutterwagens (8) vertikal
und quer zur Fahrtrichtung stehende Lagerrahmen (14, 15) angeordnet
sind, die an ihren einander zugewandten Innenseiten, die die Einfahr
öffnung (20) für den Hubwagen (21) seitlich begrenzen, jeweils eine
horizontal und quer zur Fahrtrichtung des Mutterwagens (8) verlaufende
Abstützschiene (22, 23) als Gegenlager für die Plattform (31) des Hub
wagens (21) aufweisen.
4. Behälterverfahranlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die obere, horizontal und quer zur Fahrtrichtung des Mutterwagens (8)
verlaufende Strebe des jeweiligen Lägerrahmens (14, 15) einen größeren
vertikalen Abstand (A) von der Abstützschiene (22, 23) als die vertikale
Dicke (D) der Plattform (31) aufweist und diese Strebe als Auflagestrebe
(35, 36) zur Aufnahme des Behälters (34) während der Querfahrt ausge
bildet ist.
5. Behälterverfahranlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Grundfläche der Plattform (31) des Hubwagens (21) kleiner als die
Bodenfläche (33) des darauf zu transportierenden Behälters ist.
6. Behälterverfahranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Plattform (31) mittels mindestens einen Elektro
motors (41) in Höhenverstellrichtung antreibbar ist.
7. Behälterverfahranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Mutter- (8) und der Hubwagen (21) durch elektro
motorische Antriebe verfahrbar sind.
8. Behälterverfahranlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich
net, daß die elektromotorischen Antriebe der Plattform (31)
und/oder des Mutter- (8) und Hubwagens (21) mit einer externen Energie
versorgung über Kabel (38, 42) versehen sind.
9. Behälterverfahranlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hubwagen (21) über den Mutterwagen (8) mit der externen Energie
versorgung verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995117812 DE19517812C1 (de) | 1995-05-17 | 1995-05-17 | Schienengebundene Behälterverfahranlage, insbesondere Containerverfahranlage für Müllverbrennungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995117812 DE19517812C1 (de) | 1995-05-17 | 1995-05-17 | Schienengebundene Behälterverfahranlage, insbesondere Containerverfahranlage für Müllverbrennungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19517812C1 true DE19517812C1 (de) | 1996-11-07 |
Family
ID=7761960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995117812 Expired - Fee Related DE19517812C1 (de) | 1995-05-17 | 1995-05-17 | Schienengebundene Behälterverfahranlage, insbesondere Containerverfahranlage für Müllverbrennungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19517812C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108868877A (zh) * | 2018-06-22 | 2018-11-23 | 贵州大学 | 一种基于软岩底板的巷道掘进纵向调车结构 |
| CN108860216A (zh) * | 2018-06-22 | 2018-11-23 | 贵州大学 | 一种具有提升轨的巷道掘进纵向调车结构 |
| CN109252866A (zh) * | 2018-06-22 | 2019-01-22 | 贵州大学 | 一种基于软岩底板的巷道掘进纵向调车方法 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2270136A1 (en) * | 1974-05-09 | 1975-12-05 | Spie Batignolles | Method of moving loads between perpendicular tracks - uses jacks to position load platform on bogies and raise transfer carriage |
-
1995
- 1995-05-17 DE DE1995117812 patent/DE19517812C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2270136A1 (en) * | 1974-05-09 | 1975-12-05 | Spie Batignolles | Method of moving loads between perpendicular tracks - uses jacks to position load platform on bogies and raise transfer carriage |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Prospekt der Fa. Fritz Becker & Co., Herne, Prinzip-Skizze Nr.5315, eing.16.12.1971 * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108868877A (zh) * | 2018-06-22 | 2018-11-23 | 贵州大学 | 一种基于软岩底板的巷道掘进纵向调车结构 |
| CN108860216A (zh) * | 2018-06-22 | 2018-11-23 | 贵州大学 | 一种具有提升轨的巷道掘进纵向调车结构 |
| CN109252866A (zh) * | 2018-06-22 | 2019-01-22 | 贵州大学 | 一种基于软岩底板的巷道掘进纵向调车方法 |
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|---|---|---|---|
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