DE19517602C1 - Spitzennadel - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spitzennadel für Ketten
wirkmaschinen, insbesondere Häkelgalonmaschinen, Band
webmaschinen und dergleichen Textilmaschinen, die mit
Spitzennadeln arbeiten und bei denen Fäden schräg zu der
Nadellängsachse verlaufend unter die Spitze eingeführt
werden. Dazu zählen auch Raschelmaschinen und dergleichen.
Solche Spitzennadeln weisen unter Verwendung der
Nadelbegriffe nach DIN 62 152 einen Schaft auf, der wenig
stens einen Fuß trägt und einenends mit einer Spitze
ausgebildet ist, die sich über einen als Kopf bezeichneten
Bogen zwischen Hals und Spitze an den Schaft anschließt.
Der Schaft ist normalerweise mit einer Zasche versehen, in
die die elastische Spitze mit ihrem Endbereich beim soge
nannten Pressen und Maschenauftragen, etwa bei der Ketten
wirktechnik, elastisch eintaucht.
Insbesondere zur Verwendung bei Häkelgalonmaschinen
sind auch Spitzennadeln bekannt (DE 25 21 910 A1), bei
denen der Schaft an seinem der Spitze benachbarten Ende
mit einer von der Schaftoberkante ausgehenden Ausnehmung
versehen ist, die zu einer Schaftseite hin offen ist und
in der die Spitze mit ihrem Endabschnitt aufgenommen ist.
Die Spitze ist rechtwinklig zu der die Spitze enthaltenden
Symmetrieebene der Spitzennadel abgebogen, so daß ihr Ende
mit dem Boden der Ausnehmung einen Fadeneinführkanal
begrenzt, der die Nadellängsachse schneidet. Diese Aus
bildung der in der Praxis auch gelegentlich als sogenannte
"Patentnadel" bezeichneten Spitzennadel erlaubt es, auf
eigene Presseinrichtungen und dergleichen für die Spitze
zu verzichten. Ein typischer Fadeneinlege- und Maschenbil
dungsvorgang ist in der erwähnten deutschen Offenlegungs
schrift beschrieben.
Grundsätzlich ähnliche Nadeln finden auch in der
Bandweberei bei den sogenannten Nadelstühlen Verwendung,
die ebenfalls mit Spitzennadeln arbeiten (vergleiche
beispielsweise Otto Both DIE BANDWEBEREI, 5. Auflage, Dr.
Max Jänecke Verlagsbuchhandlung).
Die Herstellung der erläuterten Spitzennadeln für
Häkelgalonmaschinen, etc. ist verhältnismäßig aufwendig,
weil die im wesentlichen in Schaftlängsrichtung sich
erstreckende seitliche Ausnehmung im Schaft, insbesondere
im Bereiche der Schaftoberkante, durch Wandteile begrenzt
ist, die für die einwandfreie Funktion der Nadel kritisch
sind, so daß sich insgesamt eine recht komplizierte Ge
staltung der Ausnehmung ergibt, die mehrere Fräsvorgänge
erforderlich macht. Darüberhinaus bedeutet die Ausnehmung
eine Schwächung des Schaftes mit der Folge, daß dessen
Stabilität gegen seitlichen Maschenzug beeinträchtigt
wird, wobei gelegentlich in der Praxis noch zusätzlich das
Problem auftritt, daß scharfe Randkanten der Ausnehmung
zum Anschneiden von Kapillaren der Fäden führen.
Aufgabe der Erfindung ist es, hier abzuhelfen und
eine Spitzennadel für Häkelgalonmaschinen, etc. zu schaf
fen, die sich durch einfache Fertigungsmöglichkeiten und
im Vergleich zu den bekannten Nadeln dieser Art verbes
serte Eigenschaften im Betrieb auszeichnet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte
Spitzennadel erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausnehmung in Gestalt einer zu dem Kopf hin geneigten
schräg liegenden Rinne ausgebildet ist, deren Achse mit
der Schaftunterkante einen spitzen Winkel einschließt.
Diese Rinne ist mit Vorteil von der Schaftoberkante
zur Schaftunterkante durchgehend ausgebildet und zumindest
näherungsweise in der Fadeneinlegerichtung ausgerichtet.
Sie bewirkt, wie die praktische Erfahrung bestätigt hat,
ein annähernd zwangsläufiges Einlegen des Fadens, so daß
der Faden einwandfrei unter die Spitze geleitet wird. Die
im Vergleich zu der bekannten Ausnehmung verhältnismäßig
schmale Rinne bedeutet nur eine geringe Schwächung des
Schaftes, so daß die Spitzennadel insgesamt auch gegen
seitlichen Maschenzug stabil bleibt.
Die Rinne selbst kann in einem einzigen Fräsarbeits
gang hergestellt werden, wobei scharfe Kanten, die die
Gefahr des Anschneidens von Kapillaren der Fäden in sich
bergen würden, ohne großen Aufwand vermieden bzw. mit den
üblichen Nachbehandlungsverfahren entfernt werden können.
Die Rinne ergibt eine hohe Sicherheit beim Einführen
des Fadens unter die Spitze, so daß die Gefahr des Auf
tretens von Fehlern in der Ware auf ein Minimum reduziert
ist, während gleichzeitig die rage der Spitze bezüglich
des Schaftes verhältnismäßig unkritisch ist. Außerdem
können die Spitzennadeln mit einer sehr kurzen Spitzenlän
ge gefertigt werden, wie sie bei den herkömmlichen Aus
nehmungen nicht möglich war.
Der spitze Winkel, den die Achse der Rinne mit der
Schaftoberkante einschließt, liegt zweckmäßigerweise
zwischen ca. 10° und 60°; er ist von den Gegebenheiten der
Textilmaschine abhängig, in der die Nadel eingesetzt wird.
Die Rinne selbst ist durchweg parallelflankig ausgebildet,
doch sind grundsätzlich auch Ausführungsformen denkbar,
bei denen sie zur Schaftoberkante und/oder -unterkante hin
sich trichterförmig erweiternd gestaltet ist. Mit Vorteil
weist die Rinne einen im wesentlichen teilkreisförmig
gekrümmten Querschnitt auf, der insbesondere zusammen mit
einem flach ausgebildeten Endbereich der Spitze das Ein
führen des eingelegten Fadens unter die Spitze erleich
tert. Je nach Art und Abmessungen der verarbeiteten Fäden
sowie mit Rücksicht auf die Besonderheiten der mit den
Nadeln bestückten Textilmaschinen kann aber auch eine
andere Gestaltung des Rinnenprofils vorzuziehen sein.
Zwischen der Rinne und dem Kopf kann ein die volle
Schaftdicke aufweisender Schaftbereich liegen, der zur
Stabilisierung des Halses und der Nadel beiträgt. Dieser
Schaftbereich ist entsprechend dem Hals an seiner Oberkan
te in der Regel zu dem Kopf hin abfallend abgeschrägt,
wobei die Rinne dann zumindest teilweise in dem abge
schrägten Oberkantenbereich mündet. Besonders günstige
Fadeneinlegeverhältnisse ergeben sich, wenn die Spitze mit
ihrem in die Rinne ragenden Endabschnitt im wesentlichen
parallel zu der Rinnenlängsachse ausgerichtet ist und
gegebenenfalls mit ihrer Achse in der Längssymmetrieebene
der Rinne liegt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegen
standes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Spitzennadel gemäß der Erfindung in der
Ausführung als Häkelgalonnadel in einer Seitenansicht,
Fig. 2 die Spitzennadel nach Fig. 1 im Ausschnitt und
in einem anderen Maßstab unter Veranschaulichung der
Spitze und der dieser zugeordneten Rinne im Schaft, in
einer Seitenansicht,
Fig. 3 die Spitzennadel nach Fig. 2 in einer Drauf
sicht,
Fig. 4 die Spitzennadel nach Fig. 2, geschnitten
längs der Linie IV-IV der Fig. 2,
Fig. 5 eine Spitzennadel gemäß der Erfindung in der
Ausführung als Bandwebnadel in einer Seitenansicht,
Fig. 6 die Spitzennadel nach Fig. 5 im Ausschnitt und
in einem anderen Maßstab unter Veranschaulichung der
Spitze und der zugeordneten Rinne in einer Seitenansicht,
Fig. 7 die Spitzennadel nach Fig. 6 in einer Drauf
sicht,
Fig. 8 die Spitzennadel nach Fig. 6 geschnitten längs
der Linie VIII-VIII der Fig. 6 in einem anderen Maßstab
unter Veranschaulichung der Zuordnung des Endes der Spitze
zu der Rinne und
Fig. 9 die Spitzennadeln nach Fig. 6 geschnitten
längs der Linie IX-IX der Fig. 6.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Spitzennadel ist
insbesondere zur Verwendung als sogenannte Häkelgalonnadel
bestimmt. Sie kann jedoch in grundsätzlich ähnlicher
Ausbildung für Flachkettenwirkmaschinen, Rascheln, Rund
wirkstühle und dergleichen sowie andere Textilmaschinen
verwendet werden. Sie weist einen Schaft 1 auf, der eine
nends einen angeformten Fuß 2 trägt und anderenends mit
einer Spitze 3 ausgebildet ist, die sich über einen als
Kopf 4 bezeichneten Bogen und einen Hals 5 an den Schaft 1
anschließt. Der Schaft 1 ist aus Stahldraht gebogen und
beidseitig angeflacht, so daß sich die bei 6 in Fig. 2
dargestellte, im wesentliche rechteckige Querschnitts
gestalt mit zwei einander gegenüberliegenden parallelen
Breitseiten 7 ergibt. Er kann auch aus Bandstahl ausge
stanzt sein. Im Bereiche der Spitze 3 ist in dem Schaft 1
eine von der Schaftoberkante 8 ausgehende und zu der
Schaftunterkante 9 durchgehende schrägliegende Rinne 10
ausgebildet, die in der insbesondere aus den Fig. 1, 2 zu
ersehenden Weise zu dem Kopf 4 hingeneigt ist. Die bei 11
angedeutete Längsachse 11 der Rinne 10 schließt mit der
Schaftunterkante 9 einen spitzen Winkel 12 ein, der bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel ca. 20° beträgt. Die
Größe des spitzen Winkels 12 hängt von den Gegebenheiten
der Textilmaschine ab, in der die Nadel eingesetzt wird.
Nach der praktischen Erfahrung liegt er in der Regel in
dem Bereich zwischen 10° und 60°.
Die Rinne 10 ist zu der in Fig. 2 dem Betrachter
zugewandten Breitseite 7 hin offen und weist eine etwa
teilkreisförmige Querschnittsgestalt auf. In der Tiefe
reicht sie etwa bis zu der bei 13 in Fig. 3 angedeuteten
Längssymmetrieebene 13 des Schaftes 1. Sie ist im übrigen
so bemessen, daß sie sich zu der Seitenwand 7 hin in der
aus Fig. 4 zu entnehmenden Weise unter einem Winkel 14 von
etwa 45° trichterförmig öffnet.
Die Spitze 3 weist einen zu dem Schaft 1 hin abgebo
genen Endabschnitt 15 auf, der in die Rinne 10 ragt und im
wesentlichen parallel mit deren Längsachse 11 ausgerichtet
ist. Der Endabschnitt 15 ist, wie aus den Fig. 3, 4 her
vorgeht, flach mit im wesentlichen rechteckiger Quer
schnittsgestalt ausgebildet. Er liegt mit seinem Ende in
geringem Abstand von dem Boden der Rinne 10.
Ausgehend von dem Kopf 4 verjüngt sich die Spitze 3
zu einer Seite des Schaftes 1 hin bis zu einer Stelle 16
(Fig. 3), die etwas vor der Mitte der Länge der Spitze 3
liegt, zu einem schmäleren Abschnitt 17, der sich seitlich
neben der Längsmittelebene 13 etwa parallel zu der an
schließenden Breitseite 7 erstreckt und in den Endab
schnitt 15 übergeht, welcher zu der Längsmittelebene 13
hin nach innen abgebogen ist. Der im Querschnitt recht
eckige Endabschnitt 15 ist in der in Fig. 4 dargestellten
Weise gegenüber dem Boden der Rinne 10 an dessen tiefster
Stelle schräggestellt.
Die Länge der Spitze 3 ist so bemessen, daß das Ende
ihres Endabschnittes 15 etwa in einer rechtwinklig zu der
Schaftober- und Unterkante 8 bzw. 9 verlaufenden Ebene 18
liegt, die die von dem Kopf 4 am weitesten entfernt lie
gende Öffnungsberandung der Rinne 10 im Bereiche der
Schaftoberkante 8 enthält. Die Dicke des Endabschnittes 15
der Spitze 3 ist kleiner als die Breite der Rinne 10. Sie
beträgt, wie aus Fig. 2 zu entnehmen, etwa die Hälfte oder
weniger (Fig. 6) der Rinnenbreite im Bereiche deren Beran
dung.
Zwischen der Rinne 10 und dem Kopf 4 liegt ein die
Schaftdicke aufweisender Schaftbereich 19, der im wesent
lichen dreieck- oder trapezförmig gestaltet ist und an
seiner Oberkante entsprechend dem Übergang zu dem Hals 5
zu dem Kopf 4 hin abfallend abgeschrägt ist. Die Rinne 10
mündet teilweise in diesem abgeschrägten Oberkantenbe
reich, der zu der Seitenstabilität der Nadel beiträgt.
Im Betrieb wird der bei 20 in Fig. 6 angedeutete
Faden in die zumindest näherungsweise auf die angedeutete
Fadeneinlegerichtung ausgerichtete Rinne 10 eingelegt, von
der aus er unter die in dem notwendigen geringen Maße
elastisch seitlich ausweichende Spitze 3 eingeführt wird.
Die Oberkanten der Spitze 3 und des Schaftes 8 bilden eine
durchgehende Kante, die es erlaubt, den unter der Spitze 3
befindlichen Faden durch die vorher gearbeitete Masche
ohne Schwierigkeiten durchzuziehen, wie dies bei der
Maschenbildung erforderlich ist. Da der Endabschnitt 15
der Spitze 3 schmäler als die Rinne 10 und im wesentlichen
parallel zu dieser ausgerichtet ist, begrenzt er zusammen
mit der benachbarten Rinnenberandung eine den eingelegten
Faden aufnehmende Fadenleit- oder Einführrinne, durch die
der Faden sicher unter Spitze 3 geleitet wird.
Die Randkanten der Rinne 10 sind insbesondere auch in
deren Mündungsbereich an der Schaftober- und Unterkante
sowie im seitlichen Backenbereich abgerundet oder ange
fast.
Die in den Fig. 5 bis 9 dargestellte Spitzennadel
ist eine Bandwebnadel, wie sie in der Bandweberei Ver
wendung findet. Sie entspricht in ihrem grundsätzlichen
Aufbau der ausführlich erläuterten Spitzennadeln nach den
Fig. 1 bis 4. Gleiche Teile sind deshalb mit gleichen
Bezugszeichen versehen, denen lediglich ein Beistrich (′)
zur Unterscheidung begefügt ist.
Bei dieser Bandwebnadel ist die Rinne 10′ steiler
angelegt als bei der Spitzennadel nach Fig. 2. Der zu
geordnete spitze Winkel 12′ beträgt ca. 30°. Außerdem ist
die Spitze 3′ wesentlich kleiner ausgeführt, wobei sie,
wie aus Fig. 6 zu entnehmen, ausgehend von dem Kopf 4′ im
wesentlichen bogenförmig nach innen gekrümmt ist. Im
übrigen liegt sie wiederum seitlich neben der Längsmittel
ebene 13′ des Schaftes 1′ . Der Öffnungswinkel 14′ der
Rinne 10′ beträgt in dem Bereich am Ende 18′ der Spitze 3′
wiederum 45°, wobei aber die Rinne 10′ wegen der stärkeren
Anfasung des Schaftes 1′ in diesem Bereich eine geringere
Öffnungsweite hat als in ihren tiefer liegenden Bereichen.
Schließlich ist das Ende der Spitze 3′ gegenüber der
den von dem Kopf 4′ am weitesten entfernt liegenden Punkt
der Öffnungsberandung der Rinne 10′ enthaltenden Ebene 18′
verkürzt, so daß sich ein aus Fig. 6 ersichtlicher Abstand
vom Ende der Spitze zu dieser Ebene 18′ ergibt.
Wegen der Verkürzung der Spitze 3′ ist die Rinne auf
der dem Kopf 4′ zugewandten Seite hier nicht durch einen
dem Bereich 19 der Fig. 2 vergleichbaren Bereich voller
Schaftdicke begrenzt; ihre Randkante liegt bereits in
einem zu dem Kopf 4′ hin sich verjüngenden Schaftbereich
21′.
Abschließend sei erwähnt, daß auch Ausführungsformen
denkbar sind, bei denen die Rinne 10 oder 10′, ausgehend
von der Schaftoberseite nicht ganz bis zur Schaftunter
kante 9 oder 9′ durchgehend ausgebildet ist. Sie kann auch
beispielsweise an ihrem einen oder anderen Ende trichter
förmig öffnend gestaltet sein.
Claims (8)
1. Spitzennadel für Kettenwirkmaschinen, Häkelga
lonmaschinen, Bandwebmaschinen und dergleichen Textilma
schinen mit einem Schaft, der wenigstens einen Fuß trägt
und einenends mit einer Spitze ausgebildet ist, die sich
über einen Kopf an den Schaft anschließt und mit einer an
dem Schaft von der Schaftoberkante ausgehend vorgesehenen
Ausnehmung versehen ist, die sich zu einer Schaftseite hin
öffnet und in der die Spitze mit einem Endabschnitt aufge
nommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung in
Gestalt einer zu dem Kopf (4, 4′) hingeneigten, schräg
liegenden Rinne (10, 10′) ausgebildet ist, deren Achse
(11, 11′) mit der Schaftunterkante (7, 7′) einen spitzen
Winkel (12, 12′) einschließt.
2. Spitzennadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rinne (10, 10′) von der Schaftoberkante (8,
8′) zur Schaftunterkante (9, 9′) durchgehend ausgebildet
ist.
3. Spitzennadel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (10, 10′)
zumindest näherungsweise in Fadeneinlegerichtung (bei 20)
ausgerichtet ist.
4. Spitzennadel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der spitze Winkel
(12, 12′) zwischen ca. 10° und ca. 60° liegt.
5. Spitzennadel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (10, 10′)
parallelflankig ausgebildet ist.
6. Spitzennadel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (10, 10′)
mit einem im wesentlichen teilkreisförmig gekrümmten
Querschnitt ausgebildet ist.
7. Spitzennadel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschnitt (15)
der über einen Teil ihrer Länge seitlich neben der Längs
mittelebene (13, 13′) des Schaftes verlaufenden Spitze (3,
3′) zu dieser Längsmittelebene hin nach innen abgeschrägt
oder gekrümmt ist.
8. Spitzennadel nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (10, 10′)
mindestens doppelt so breit wie der in ihr liegende Teil
der Spitze (3, 3′) ist.
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Owner name: GROZ-BECKERT KG, 72458 ALBSTADT, DE |
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