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DE19516500A1 - Sarg - Google Patents

Sarg

Info

Publication number
DE19516500A1
DE19516500A1 DE19516500A DE19516500A DE19516500A1 DE 19516500 A1 DE19516500 A1 DE 19516500A1 DE 19516500 A DE19516500 A DE 19516500A DE 19516500 A DE19516500 A DE 19516500A DE 19516500 A1 DE19516500 A1 DE 19516500A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coffin
insert
attachment
rotten
wood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19516500A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz-Georg Dr Grenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Moosmann & Co GmbH
Original Assignee
Moosmann & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Moosmann & Co GmbH filed Critical Moosmann & Co GmbH
Priority to DE19516500A priority Critical patent/DE19516500A1/de
Publication of DE19516500A1 publication Critical patent/DE19516500A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/04Fittings for coffins
    • A61G17/047Devices for absorbing decomposition liquid
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/007Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns characterised by the construction material used, e.g. biodegradable material; Use of several materials
    • A61G17/0106Wood
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/007Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns characterised by the construction material used, e.g. biodegradable material; Use of several materials
    • A61G17/0136Plastic material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G2203/00General characteristics of devices
    • A61G2203/70General characteristics of devices with special adaptations, e.g. for safety or comfort
    • A61G2203/90General characteristics of devices with special adaptations, e.g. for safety or comfort biodegradable

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Sarg zur Beerdigung von Leichnamen.
Bislang werden bei Begräbnissen Holzsärge aus hochwertigem Naturholz verwendet. Damit der Holzsarg im Rahmen der Begräbnisfeier einen würdigen Eindruck erweckt, wird dieser in der Regel aufwendig verarbeitet. Teure Verzierungen, Beschläge und Innenpolsterungen werden in den Sarg eingearbeitet, obwohl dieser anschließend bei der Bestattung mit dem Leichnam begraben wird, um zu verrotten.
Hochwertige Hölzer, zum Beispiel Eichenholz, benötigen jedoch zur Verrottung mindestens 30 Jahre. Dies führt insbesondere im städtischen Bereich zu erheblichen Platzproblemen auf den Friedhöfen. Die Verschwendung von kostbaren Naturhölzern, die zum Verrotten mit eingegraben werden, ist in der heutigen Zeit nicht mehr umweltgerecht. Aufgrund der verwendeten Materialien sowie dem Aufwand bei der Verarbeitung ist ein herkömmlicher Sarg zudem äußerst teuer.
Daher sind bereits Pappsärge (siehe beispielsweise in der DE 39 23 257) bekanntgeworden, um die Begräbniskosten zu senken. Mit einem Pappsarg liegt ein schnell verrottender Sarg vor. Zum einen wird hierfür weniger Holz verbraucht, zum anderen sind Gräber in kürzeren Zeitintervallen wieder verwendbar. Pappsärge sind zudem erheblich preiswerter, so daß sie unter anderem auch in Krisengebieten, bei Katastrophen oder Kriegen einsetzbar sind.
Derartige Pappsärge konnten sich jedoch bislang nicht durchsetzen, da sie nicht in einen würdigen Rahmen einer Begräbnisfeier passen und somit die Gefühle der Angehörigen, Freunde und Bekannten der Verstorbenen verletzen.
Weiterhin ist ein Sargsystem, bestehend aus einem herkömmlichen Holzsarg und einem Sargeinsatz mit der DE 42 25 266 bekanntgeworden. Hierbei wird ein Sargeinsatz aus verrottbarer Kunststoffolie ausschließlich aus hygienischen Gründen verwendet. Nach wie vor wird bei einem Sargsystem gemäß der genannten Druckschrift der Holzsarg bei der Bestattung mit in dem Grab belassen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Sarg vorzuschlagen, der schnell verrottend ist, durch eine Reduzierung des Holzverbrauchs eine umweltschonende Lösung darstellt, der preiswert für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich ist und der jedoch zugleich ein passendes Bild bei einer menschenwürdigen Bestattungsfeier abgibt.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem herkömmlichen Sarg durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Ausführungen der Erfindung möglich.
Erfindungsgemäß wird daher ein zweiteiliger Sarg vorgesehen. Über einem Sargeinsatz aus schnell verrottbarem Material wird ein dekorativer Sargaufsatz, z. B. aus Holz vorgesehen. Dieser Sargaufsatz weist unten eine Bodenöffnung auf, durch die der Sargeinsatz aus dem Sargaufsatz entfernbar ist.
Ein solcher Sarg kann für die Bestattungsfeier das Äußere eines bisherigen hochwertigen Sarges bieten. Er ist von einem herkömmlichen Sarg nach der Aufbahrung nicht zu unterscheiden. Bei der Bestattung wird der komplette Sarg einschließlich dem Sargaufsatz in das ausgehobene Grab hinabgelassen. Der Sargaufsatz verbleibt in dem Grab, bis die Begräbnisfeierlichkeiten abgeschlossen sind und die Teilnehmer der Bestattungszeremonie, insbesondere die Angehörigen des Verstorbenen, den Friedhof verlassen haben. Anschließend wird der Sargaufsatz wieder aus dem Grab entfernt, wobei er lediglich nach oben angehoben werden muß. Der Einsatz aus schnell verrottendem Material verläßt den Sargaufsatz durch die untere Öffnung. Das Grab kann nun wie bisher geschlossen werden. Der Sargaufsatz ist für weitere Bestattungen wieder verwendbar.
Der mit dem Einsatz in der Erde verbleibende Teil des Sargs verrottet schnell, so daß das Grab in einem kürzeren Zyklus einer erneuten Bestattung zugänglich ist. Weiterhin wird für den verrottenden Einsatz kein hochwertiges Holz benötigt, so daß die bisherige Verschwendung kostbaren Rohmaterials unterbunden ist. Der Aufsatz muß nicht gekauft werden, sondern kann von einem entsprechenden Bestattungsunternehmen oder der Gemeinde gemietet werden. Die Bestattungskosten werden hierdurch erheblich reduziert. Somit ist es auch ärmeren Bevölkerungsschichten möglich, aufwendigere Sargaufmachungen für die Bestattung ihrer Angehörigen auszuwählen. Bei allen genannten Vorteilen eines erfindungsgemäßen Sarges ist zudem ein würdiger Rahmen für die Bestattungsfeierlichkeiten gewährleistet.
Vorzugsweise weist ein erfindungsgemäßer Sargaufsatz einen Deckel wie bisherige Holzsärge auf. Somit kann wie bisher ein Verstorbener mit geöffnetem Sargdeckel aufgebahrt werden, so daß die Teilnehmer der Begräbnisfeier wie gewohnt Abschied von dem Verstorbenen nehmen können.
Vorteilhafterweise weist ein erfindungsgemäßer Sargaufsatz an seiner Unterseite eine Haltervorrichtung für den Sargeinsatz auf. Auf diese Weise kann der komplette Sarg samt Einsatz durch die Sargträger wie bisher durch entsprechende Haltegriffe am Sargaufsatz getragen werden. Der Sargeinsatz wird durch die Haltevorrichtung hierbei innerhalb des Sargaufsatzes gehalten.
Vorzugsweise besteht die Haltevorrichtung aus Randklappen, die an wenigstens zwei gegenüberliegenden Seitenwänden des Sargaufsatzes an deren unteren Rand schwenkbar und arretierbar angeordnet sind. Es wäre auch denkbar, diese Randklappen so groß auszubilden, daß sie in geschlossener Stellung die gesamte Bodenöffnung des Sargaufsatzes verschließen.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Arretierungsvorrichtung für die Haltevorrichtung von oben auszulösen ist. Auf diese Weise kann der Sargaufsatz einfacher von dem Einsatz abgenommen werden, in dem über die Auslösevorrichtung die Arretierung gelöst wird.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung besteht die Auslösevorrichtung in Stiften, die vertikal durch die Seitenwand des Sargaufsatzes nach unten durch entsprechende Bohrungen geführt werden und ein Scharnier verriegeln. Dieses Scharnier wiederum kann als Schwenkvorrichtung für die oben angeführten Randklappen dienen.
Vorzugsweise wird der Sargeinsatz aus Pappe, insbesondere aus Wellpappe, und/oder verrottbarer Folie gefertigt. Vor allem Pappe ist als Recyclingmaterial kostengünstig und verrottet schnell und rückstandsfrei. Eine ausreichende Stabilität ist durch eine innere Struktur der Pappe, beispielsweise in Form von Wellpappe, gewährleistet. Vorzugsweise eignet sich für den genannten Zweck eine sogenannte dreiwellige Schwerstwellpappe.
Um den Verrottungsvorgang weiter zu beschleunigen, empfiehlt es sich, eventuelle Verleimungen am Sargeinsatz nicht nässefest vorzusehen.
Einen weiteren Vorteil hat eine konische Ausformung des Sargeinsatzes. Hierdurch sind mehrere Sargeinsätze platzsparend ineinander stapelbar.
Damit der Sargeinsatz ein ansprechendes Äußeres an seiner Innenseite aufweist, die bei der Aufbahrung sichtbar ist, empfiehlt sich eine entsprechende Innenauskleidung. Vorzugsweise wird die nicht sichtbare Polsterung dieser Auskleidung ebenfalls aus verrottbarem Material, beispielsweise aus Maisstärkeflocken oder Holzwolle hergestellt. Die Innenauskleidung selbst wiederum kann aus verrottbarer Kunststoffolie, beispielsweise einer mit Maisstärke angereicherten Folie, bestehen.
Der Sargeinsatz weist vorzugsweise einen Deckel auf, damit auch nach der Entfernung des Sargaufsatzes im Grab ein geschlossener Behälter vorliegt. Dieser Deckel kann eine Verschlußvorrichtung, beispielsweise eine Steckvorrichtung, aufweisen oder auch einfach mit dem Sargeinsatz verschraubt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand der Figuren nachstehend näher erläutert.
Im einzelnen zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Sargs,
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Sarg gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ausschnittsvergrößerung aus Fig. 2.
In der Seitenansicht gemäß Fig. 1 ist von dem Sarg 1 nur der Sargaufsatz 2 zu sehen. Der Sargaufsatz 2 besteht aus zwei Halbschalen, einem Aufsatzdeckel 3 und einem Aufsatzrahmen 4. Der Aufsatzdeckel 3 ist am Aufsatzrahmen 4 über herkömmliche, nicht näher zu erläuternde Riegel 5 verriegelt. Drei Tragegriffe 6 dienen zum Tragen des dargestellten Sarges 1. Weiterhin sind zwei Stiftösen 7 vorhanden.
Diese Stiftösen 7 dienen dazu (siehe Fig. 2 und 3), Arretierungsstifte 8 nach oben zu ziehen. Diese Arretierungsstifte 8 durchsetzen entsprechende Bohrungen sowohl in dem Aufsatzdeckel 3 als auch in dem Aufsatzrahmen 4 und erstrecken sich bis in den Bodenbereich 9 des Aufsatzrahmens 4. Im Innern des Aufsatzrahmens 4 ist auf Randklappen 10 ein Sargeinsatz 11 gelagert. Der Sargeinsatz 11 umfaßt eine Einsatzwanne 12 sowie einen Einsatzdeckel 13. Die Einsatzwanne 12 ist mit einem Polster 14, beispielsweise aus Holzwolle oder Maisstärkeflocken gepolstert, das mit einer verrottbaren Kunststoffolie 15 zum Innenraum 16 des Sargeinsatzes 11 hin ausgekleidet ist.
In Fig. 3 ist der Ausschnitt III aus Fig. 2 vergrößert dargestellt. Ein Scharnier 17, bestehend aus einem Scharnierbolzen 18 und einer Scharnierhülse 19, ist über den Scharnierbolzen 18 außerhalb der Zeichenebene der Figur mit dem unteren Bereich 9 des Aufsatzrahmens 4 verbunden. Die Scharnierhülse 19 ist drehbar über den Scharnierbolzen 18 geschoben. An der Scharnierhülse 19 sind die Randklappen 10 befestigt. Die Scharnierhülse 19 und der Scharnierbolzen 18 weisen Bohrungen auf, die von dem Arretierungsstift 8 durchsetzt sind. Das Scharnier 17 ist somit durch den Stift 8 blockiert.
Der erfindungsgemäße Sarg wird zunächst verwendet wie ein herkömmlicher Sarg. Der Aufsatzrahmen 4 wird ohne Aufsatzdeckel 3 zur Aufbahrung des Leichnams verwendet. Hierzu wird der Sargeinsatz 11 ohne Einsatzdeckel 13 in den Aufsatzrahmen 4 eingebracht und anschließend der Leichnam wie bekannt in der Einsatzwanne 12 gebettet. Die Bestattungsfeierlichkeiten können nun beginnen. Nach Beendigung der Totenmesse wird zunächst der Einsatzdeckel 13 auf die Einsatzwanne 12 gelegt und mit entsprechenden Befestigungsmitteln befestigt. Hierzu können nicht näher dargestellte Steck- oder Riegelverbinder vorgesehen werden. Der Deckel 13 kann jedoch auch auf einfache Weise verschraubt werden.
Anschließend wird der Aufsatzdeckel 3 auf den Aufsatzrahmen 4 gelegt und verriegelt. Der Sargaufsatz 2 ist somit wie ein herkömmlicher Sarg verschlossen. Von außen ist der erfindungsgemäße Sarg 1 von Särgen herkömmlicher Bauart nicht zu unterscheiden.
An der Grabstelle wird der komplette Sarg 1 in das ausgehobene Grab abgelassen. Er verbleibt dort, bis die Begräbniszeremonie beendet ist. Nach Beendigung der Begräbniszeremonie werden die Arretierungsstifte 8 an ihren Stiftösen 7 herausgezogen. Hierdurch sind die Scharniere 17 gelöst. Die Randklappen 10 am unteren Bereich 9 des Aufsatzrahmens 4 können nach unten nachgeben, wenn der Sargaufsatz 2 nach oben angehoben wird. Dabei gleitet der Sargeinsatz 11 unten durch die Bodenöffnung 20 aus dem Sargaufsatz 2 heraus. Nun kann das Grab verschlossen werden. Der Sargaufsatz 2 steht wieder für das nächste Begräbnis zur Verfügung.
Der Sargaufsatz 2 wird bei jedem Begräbnis nicht verkauft, sondern lediglich vermietet. Ein Bestattungsinstitut bietet verschiedene Modelle von Sargaufsätzen 2 zur Miete an. Gekauft werden muß für die Bestattung somit lediglich der Sargeinsatz 11. Dieser besteht aus leicht verrottbarem Material, wie oben ausgeführt, und ist, beispielsweise aus Recyclingmaterial, in Pappausführung preiswert herzustellen. Durch die schnelle Verrottbarkeit des Sargeinsatzes 11 sind kürzere Nutzungszyklen bei einem Friedhof möglich. Kostbares Holz, wie es bislang für Särge verwendet wird, wird eingespart. Die Bestattungskosten insgesamt werden deutlich herabgesenkt. Dennoch bleibt bei all den genannten Vorteilen während der Bestattung ein würdiger Rahmen gewährleistet, so daß die Gefühle der beteiligten Personen nicht verletzt werden.

Claims (13)

1. Sarg, insbesondere aus Holz, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sargeinsatz (11) aus schnell verrottbarem Material vorgesehen ist, der in einem Sargaufsatz (2) angeordnet ist, der an seiner Unterseite eine Bodenöffnung (20) als Durchlaß für den Sargeinsatz (11) aufweist.
2. Sarg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sargaufsatz (2) an seiner Unterseite mit einer Haltevorrichtung (10, 17) für den Sargeinsatz (11) versehen ist.
3. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung Randklappen (10) umfaßt, die dreh- und arretierbar an der Unterseite (9) des Sargaufsatzes (2) befestigt sind.
4. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auslösevorrichtung (8, 17) vorhanden ist, mittels der die Arretierung der Haltevorrichtung (10) von der Oberseite des Sargaufsatzes (2) lösbar ist.
5. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung und die Auslösevorrichtung ein Scharnier (17) und Arretierungsstifte (8) umfassen.
6. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sargeinsatz (11) aus verrottbarem Material vorgesehen ist.
7. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sargeinsatz (11) aus Pappe oder verrottbarer Folie besteht.
8. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sargeinsatz (11) aus sogenannter dreiwelliger Schwerstwellpappe besteht.
9. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sargeinsatz (11) nicht nässefest verleimt ist.
10. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sargeinsatz (11) eine konische Querschnittsform aufweist.
11. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sargeinsatz (11) eine Polsterung (14) aus verrottbarem Material aufweist.
12. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Polsterung aus Maisstärkeflocken und/oder Holzwolle besteht.
13. Sarg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Polster (14) eine Innenauskleidung (15) aus verrottbarer Kunststoffolie aufweist.
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